Wranglestone
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Description
Book Information
Author Description
Darren Charlton, geboren 1973, lebt in Hastings, East Sussex, und London. In den letzten fünfzehn Jahren hat er als Sozialarbeiter mit unterschiedlichsten Menschen zusammengearbeitet, zuletzt mit Obdachlosen im Guy’s and St Thomas’ Hospital in London. Nach einer Reise in die USA, wo er in den Nationalparks wanderte und zeltete, begann er zu schreiben. »Es hat zehn Jahre gedauert, bis ich etwas einigermaßen Lesbares zu Papier gebracht habe. Ich bin kein Naturtalent. Aber ich wollte unbedingt scheiben.« Neben Charltons Reiseeindrücken schlägt sich auch seine Begeisterung für Filmmusik und Kinderfilme der achtziger Jahre in seinen Texten nieder. Wranglestone ist Charltons erster Roman. Er wurde für den Costa Book Award und den YA Book Prize nominiert und stand auf der Longlist des Branford Boase Award.
Posts
"Peter blickte nach vorn. Das Mondlicht erleuchtete die Kiefernspitzen. Schnee lag auf den Zapfen und auf Riders Bart und Wimpern, die jetzt weiß wie die eines alten Mannes aussahen. Rider signalisierte ihm weiterzugehen, und Peter warf einen letzten Blick auf den Kadaver. Die Natur war schön und grausam zugleich. Aber sie log nie."
Das Buch nimmt sich dem Plot einer klassischen Zombie-Geschichte an > Menschen versuchen inmitten einer Pandemie zu überleben, erschaffen sich einen Zufluchtsort mit strengen und klaren Regeln und rücken zu einer kleinen und engen Gemeinschaft zusammen. Doch hinter diesem Plot versteckt sich so viel mehr. "Wranglestone" handelt nicht von Zombies, sondern davon, wie leicht Menschen ihre Menschlichkeit verlieren, wenn Angst, Macht und Gehorsam wichtiger werden als Wahrheit und Mitgefühl. In der Gemeinschaft von Wranglestone, die ihre sicheren Behausungen auf kleinen Inseln innerhalb eines Sees erschaffen haben, lebt Peter. In seinen sechzehn Lebensjahren hat er kaum etwas anderes, als diesen Ort kennengelernt. Beschützt durch seinen Vater und die Gemeinschaft, ist er, trotz der Gefahr durch die Zombies, behütet aufgewachsen. Doch die Gemeinschaft verlangt von ihm endlich Stellung zu beziehen, erwachsen zu werden und den Schutz der Inseln zu verlassen. Doch was Peter auf der Suche nach sich selbst und seiner Bestimmung findet, hätten manche der Bewohner von Wranglestone lieber tiefer vergraben sollen. Das Buch ist eine Coming-of-Age Geschichte, denn Peter muss auf schmerzliche Weise den Weg zum Erwachsenwerden einschlagen. Er wird quasi gezwungen, sich auf den Weg zu machen und erst unterwegs begreift er, wie wichtig es war, sich überhaupt in Bewegung gesetzt zu haben. Es geht darum, herauszufinden, wer er war und wer er in Zukunft sein will. Es geht um Liebe, wie man sie erkennt und findet und den Mut entdeckt zu dieser Liebe zu stehen, egal was andere davon halten, egal wie sehr diese Liebe Angst macht. Angst vor dem Unbekannten, vor dem Anderen, der Andersartigkeit, spielt ebenfalls eine zentrale Rolle in diesemBuch. Diese Angst wird auf die Zombies übertragen. Sie verkörpern alles was man hassen soll, sie sind die Monster, vor denen man sich am meisten fürchten soll. Doch die Monster sind gar in der Gesellschaft selbst zu finden. Die Monster, sind Menschen, die sich das Recht heraus nehmen zu bestimmen, was richtig und was falsch ist, wer der Feind ist und wie man ihn bekämpfen muss. Was moralisch vertretbar ist und was nicht. Sie machen die Regeln, die alle brav befolgen sollen, ohne sie zu hinterfragen. Doch Peter schaut hinter die Dinge, setzt nach und nach Puzzleteile zusammen, die nicht recht zusammen passen wollen. Er wirft Fragen auf und hält sich nicht mehr an die Spielregeln, da er ein Geheimnis aufdeckt, dass alles in Frage stellt. Er übernimmt Verantwortung und verschließt nicht länger seine Augen vor der Wahrheit. Peter wird zum moralischen Kompass, er will nicht länger seine Sicherheit, über seine Freiheit stellen. Er zeigt Menschlichkeit und Vertrauen in seine Mitmenschen. Seine Menschlichkeit zeigt sich nicht darin, zu überleben –sondern darin, Mitgefühl zu bewahren, selbst wenn es gefährlich ist. Ich habe beim Lesen dieses Buches viel mehr bekommen, als ich erwartet hatte. Die Geschichte lässt einen viel Platz zum philosophieren und nachdenken. Zwischendurch lässt einen die ständige Angst nicht los, die Peter permanent spürt. Die Angst etwas Falsches zu tun, die Angst jemanden zu verlieren den er liebt, die Angst nicht zu überleben. Das Buch hat eine bedrückende Atmosphäre und doch macht es Mut, dass es genug Menschen auf der Welt gibt, die Liebe und Menschlichkeit über die eigenen Angst stellen. Am Ende bleibt keine Erleichterung, sondern eine unbequeme Frage: Was würdest du tun, wenn das Richtige gefährlicher ist als das Falsche?
Post-apokalyptischer Coming-Of-Age Roman 🧟♂️
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich die Idee mit der Zombie-Apokalypse wirklich spannend fand. Und dazu noch eine schwule Liebesgeschichte? Genau das Richtige. Wranglestone ist ein unglaublich spannendes Jugendbuch und ich war überrascht, wie brutal es doch ist. Ich fand das Setting um diesen See herum gut gestaltet, Peter ist ein süßer Charakter und Cooper als sein Gegenstück, ebenso. Ihre Liebesgeschichte ist gut eingebunden und wirklich süß. Mich hat das Buch sehr an die BBC Serie „In the Flash“ erinnert. Natürlich könnte das Buch einige Seiten mehr vertragen, da es stellenweise doch sehr hastig/schnell/unübersichtlich war und auch der Fokus lag überwiegend bei Peter. Aber es ist nun mal ein Jugendbuch (würde hier sagen so ab 15+) und entsprechend ist es auch absolut okay so. Ich werde jedenfalls „Timberdark“ als Nachfolger lesen und bin gespannt, wie sich Cooper und Peter in der Zukunft mit ihrem Leben arrangieren. <3

I don’t know who would read this book and describe it as thrilling, but I assure you it was not. I had such a hard time reading it, because the writing made it really hard to follow the story and things happened without making them exciting. I couldn’t warm up to the writing style and the story was just very predictable. All in all I couldn’t relate to Cooper nor Peter and their actions didn’t make sense so to me. Very sad, cause I was looking forward to reading the book and the concept sounded very interesting.
Gelungenes Jugendbuch mit Zombies
Noch ein Zombiebuch. Diesmal aber als Jugendbuch, das ich zu Beginn komplett unterschätzt habe. Man folgt dem 16 Jahre alten Peter, wie er sein Leben in der Apokalypse navigiert. Dabei muss er sich innerhalb der Gemeinschaft als wertvolles Mitglied beweisen. Im Zuge dessen wird er auf einige Ungereimtheiten aufmerksam. Es passiert einfach unglaublich viel in dem Buch. Viele Themen werden aufgegriffen und auch gut abgeschlossen. An einem Punkt haben sich die Enthüllungen überschlagen, wodurch es kurz verwirrend wurde. Doch dann kam das Ende... Ich kann es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen. Der Schreibstil war stellenweise poetisch und es gab einige wirklich schöne, teilweise malerische, Beschreibungen.
Das Cover ist wirklich ein Hingucker – stimmungsvoll, atmosphärisch, macht definitiv Lust aufs Lesen. Und auch die Grundidee – queere Coming-of-Age-Story mitten in einer postapokalyptischen Zombie-Welt – klingt erstmal spannend. Leider bleibt es oft beim Potenzial. Die Geschichte wirkt unausgereift, die Figuren eher blass als lebendig. Peter ist zwar sympathisch, aber zu vertrauensselig für eine Welt voller Untoter, während Cooper zwar die Rolle des starken Schweigers übernimmt, aber ebenfalls kaum Tiefe entwickelt. Die Liebesgeschichte der beiden wirkt aufgesetzt – man soll ihre Gefühle glauben, spürt sie aber kaum. Auch stilistisch hakt es: hölzerne Dialoge, und seltsam aufgebaute Action-Szenen nehmen der Geschichte viel Spannung.
Großartige Ideen und so malerisch, aber...
...So so viele Ideen die aufgegriffen und nur loose oder gar nicht zuende gebracht worden sind. Oder erklärt. Manches hätte ich auch mehr in einer Erwachsenen version dieser Geschichte gesehen. Ich hatte nicht selten das Gefühl, dass der Author eine Vision hatte und diese dann von dem Jugendfreien Setting des Buches beschnitten wurde. Aber ich liebe die Charaktere, die Romantik und die Tatsache, dass Homophobie endlich mal KEINE Rolle in einer Coming-of-age Geschichte spielt. Immerhin gibt es hier ganz andere Welten aus Hass die zusammengeführt werden müssen... Das Ende macht unfassbar Lust auf den zweiten Teil, den ich mir auch zur Gemüte führen werde. Leider Abzug für die Plottwists am Ende, die vorhanden sind, aber für mich nicht so greifen und schockieren wie sie sollten. Für die Themen die zwischendrin aufgemacht werden, braucht es in meiner Welt mehr Erklärung und mehr Substanz in den Motiven der Handelnden. Hat trotzdem wunderbar unterhalten.
Story: Seitdem Untote durch die Welt streifen, haben sich die Menschen an nur schwer erreichbare Orte zurückgezogen – so lebt die Gemeinschaft, der Peter angehört, auf mehreren Inseln in einem See. Lediglich die Winter sind problematisch, da die Ruhelosen über den zugefrorenen See kommen können. Während Peter noch nie in den Wäldern am Ufer war, ist Cooper daran gewöhnt, Zombies zu vertreiben, um die Gemeinschaft zu schützen. Das ändert sich, als Peter zu viel Vertraue in einen Fremden setzt und infolgedessen erstmals ebenfalls in den Wald geschickt wird, um eine Horde Zombies vom See wegzulocken, denn der Winter naht und zu viele Untote können gefährlich sein. Unterstützt von Cooper nimmt Peter die Aufgabe an und kommt dabei nicht nur seinem Schwarm näher – er entdeckt auch das Geheimnis von Wranglestone und das es Untote gibt, die mehr nicht das sind, was ihm beigebracht wurde … Eigene Meinung: Mit dem Jugendroman „Wranglestone“ legt Darren Charlton sein Debüt vor. Das queere Jugendbuch um zwei Jugendliche, die in einer Welt voller Zombies bestehen müssen wurde für mehrere Preise nominiert und fand in dem 2022 erschienenen Roman „Timberdark“ seine Fortsetzung. Die deutsche Übersetzung erschien im Frühjahr 2023 beim Atlantis Verlag – ob auch der zweite Band nach Deutschland kommen wird, ist nicht bekannt. Die Geschichte spielt in einer Welt, in der seit geschätzt 20-30 Jahren Untote durch die Welt streifen und den Menschen, ein Leben in den Städten unmöglich machen. Zu gefährlich sind die Zombies, denn es genügt ein Biss um sich ebenfalls zu verwandeln. In diese Welt werden Peter und Cooper geboren, die nur aus Erzählungen wissen, wie es vorher war. Dass sich beide zueinander hingezogen fühlen, ist für niemanden ein größeres Problem – ihre Eltern machen darüber keinerlei Aufheben, ebenso wenig der Rest der Gesellschaft, denn es lauern wahrlich größere Probleme jenseits des Sees. Der Autor konzentriert sich dementsprechend vorwiegend auf die Handlung mit den Untoten und den Geheimnissen, die es für Peter und Cooper zu entdecken gibt. Leider fällt es dem Leser schwer, den Ereignissen zu folgen, was vorwiegend an dem unausgereiften Schreibstil des Autors liegt. Es gelingt ihm nur schwer Spannung aufzubauen und die Figuren nachvollziehbar zu gestalten. Man hüpft von Szene zu Szene, ohne dass man den Eindruck hat, eine in sich greifenden Handlung zu lesen. Stattdessen hat man den Eindruck, als hätte der Autor verschiedene Szenen geschrieben und anschließend irgendwie miteinander verwoben. Anders lassen sich auch die vielen Logiklöcher nicht erklären – da lässt Peter das Gewehr nach einem Schuss fallen und läuft zu einer Hütte zurück, nur um es dort wieder in der Hand zu haben; da steht der Transporter auf dem zugefrorenen See, zwei Kapitel später ist es an Land; und im großen Finale verschwindet die gesamte Zombiehorde nachdem der Gegner gefressen wurde. Es sind viele kleine Dinge, die stören und die die Geschichte wie ein chaotisches Flickenwerk anmuten lassen – man fragt sich, ob das Buch ein ordentliches Lektorat erfahren hat. Dabei sind die Hintergründe und Geheimnisse wirklich spannend und man wird durchaus von den Wendungen überrascht. Die Figuren können leider ebenfalls nicht so recht überzeugen, da sie recht skizzenhaft und unausgegoren wirken. Peter ist ein recht zarter, recht vertrauensseliger Junge, der nicht so recht in eine Welt voller Untoter passen will. Cooper wiederrum ist der stille, zurückgezogene Kämpfer, der schon als Kind gelernt hat mit dem Gewehr umzugehen. Leider wirkt auch die Liebesgeschichte zwischen Peter und Cooper relativ platt, da sie sich nicht so recht in die Geschichte einfügen will, fast schon aufgesetzt wirkt – so wirklich nachvollziehen kann man die Gefühle, die die Jungs füreinander haben, nicht, denn bis auf di Tatsache, dass es immer wieder gesagt wird, passiert nichts, was man wirklich greifen kann. Auch die übrigen Charaktere wirken schablonenhaft und haben keinerlei Chance, sich ein wenig weiterzuentwickeln. Sie bleiben blass, fast schon leblos, was sehr schade ist. Stilistisch kann Darran Charlton nur schwer überzeugen, denn sein Stil ist sehr unausgegoren und unfertig, was man bei den recht hölzernen Dialogen und besonders bei Actionszenen merkt. Der Autor hat keinerlei Händchen dafür, Spannung aufzubauen, widerspricht und verzettelt sich. Er beschreibt bei einer Actionszene nicht die Szene an sich, sondern zunächst das Ergebnis (z.B. jemand wird erstochen) und anschließend schwenkt er auf den Verursacher um, so dass die Leser*innen nacherzählt bekommen, was passiert ist. Auf diesem Weg nimmt man jegliche Spannung aus den Szenen und kann zumeist nur schwer nachvollziehen, was passiert. Insgesamt geht viel Potenzial verloren, da der Autor leider die Regel „Show, don’t tell“ komplett ignoriert. Fazit: Mit „Wranglestone“ legt der Autor Darren Charlton ein queeres Fantasy-Jugendbuch vor, das leider nur hinsichtlich der Grundidee und Hintergründe überzeugen kann, jedoch bei den Figuren und deren Entwicklung, der Handlung und dem Spannungsaufbau stark schwächelt. Leider kann er die Leser*innen nur schwer abholen, da sich zu viele stilistische Fehler einschleichen, beginnend bei nicht nachvollziehbaren Actionszenen bis hin zu Details, die dem widersprechen, was er kurz vorher geschrieben hat. Auch die queere Komponente wirkt stark unausgereift und fügt sich nicht ganz in die Geschichte ein. Wer auf der Suche nach fantastischen, queeren Jugendbücher mit Zombie-Komponente ist, kann einen Blick riskieren – ich empfehle jedoch vorab reinzulesen, ob man mit dem Stil des Autors zurecht kommt.
Interesting concept but…
I love a good zombie story so i was immediately drawn to this book. The concept is interesting and had a lot of potential and i was looking forward to reading what was described as an "achingly tender gay love story" in a post-apocalyptic setting …only to be disappointed. Peter and Cooper (the main characters) barely have any chemistry, there’s no real yearning or a fleshed out get-together story, they just simply are at one point. Which makes it kinda unsatisfying to read, when the love story is supposed to be a main aspect of the book. Another example is that Becky, who is described as Peters best friend, only has two scenes and no other relevance in the book. The characters and their relationships with each other weren’t deep or fleshed out enough for me to believe their connection and enjoy reading about them. Conflicts get resolved quickly and while some people die, i didn’t feel sad, shocked or disappointed by their death… maybe because barely anyone in the book had particularly hard feelings about them either. Adding to the character problem, the book contradicts itself quite a bit here and there and is generally a bit confusing to read at times. I was really trying to love this books because, as said before, i really enjoy zombie media in general but unfortunately i can’t really recommend this book. I will read the sequel just because i already have it at home, hopefully the characters and their relationships will get a bit more depth.
Better than Wranglestone…
Im not really sure what to say about this book. Peter and Cooper still aren’t the most fleshed out characters but there’s finally *something* to their relationship and even though they argue or disagree, it’s more enjoyable to read than their relationship in the first book. Unfortunately, there are still some plot holes or parts of the story that just aren’t described very well and the plot twist felt a little underwhelming in my opinion. In conclusion, Wranglestone and especially Timberdark aren’t *bad* books per se, they’re rather mediocre. The concept is interesting, the characters are generally likeable but the story and character building isn’t the best out there. I still don’t think that i would recommend them but if you’re thinking about buying either one of them, i would suggest reading a few pages before you do, to get a feeling of the writing style and see if you enjoy it :)
Description
Book Information
Author Description
Darren Charlton, geboren 1973, lebt in Hastings, East Sussex, und London. In den letzten fünfzehn Jahren hat er als Sozialarbeiter mit unterschiedlichsten Menschen zusammengearbeitet, zuletzt mit Obdachlosen im Guy’s and St Thomas’ Hospital in London. Nach einer Reise in die USA, wo er in den Nationalparks wanderte und zeltete, begann er zu schreiben. »Es hat zehn Jahre gedauert, bis ich etwas einigermaßen Lesbares zu Papier gebracht habe. Ich bin kein Naturtalent. Aber ich wollte unbedingt scheiben.« Neben Charltons Reiseeindrücken schlägt sich auch seine Begeisterung für Filmmusik und Kinderfilme der achtziger Jahre in seinen Texten nieder. Wranglestone ist Charltons erster Roman. Er wurde für den Costa Book Award und den YA Book Prize nominiert und stand auf der Longlist des Branford Boase Award.
Posts
"Peter blickte nach vorn. Das Mondlicht erleuchtete die Kiefernspitzen. Schnee lag auf den Zapfen und auf Riders Bart und Wimpern, die jetzt weiß wie die eines alten Mannes aussahen. Rider signalisierte ihm weiterzugehen, und Peter warf einen letzten Blick auf den Kadaver. Die Natur war schön und grausam zugleich. Aber sie log nie."
Das Buch nimmt sich dem Plot einer klassischen Zombie-Geschichte an > Menschen versuchen inmitten einer Pandemie zu überleben, erschaffen sich einen Zufluchtsort mit strengen und klaren Regeln und rücken zu einer kleinen und engen Gemeinschaft zusammen. Doch hinter diesem Plot versteckt sich so viel mehr. "Wranglestone" handelt nicht von Zombies, sondern davon, wie leicht Menschen ihre Menschlichkeit verlieren, wenn Angst, Macht und Gehorsam wichtiger werden als Wahrheit und Mitgefühl. In der Gemeinschaft von Wranglestone, die ihre sicheren Behausungen auf kleinen Inseln innerhalb eines Sees erschaffen haben, lebt Peter. In seinen sechzehn Lebensjahren hat er kaum etwas anderes, als diesen Ort kennengelernt. Beschützt durch seinen Vater und die Gemeinschaft, ist er, trotz der Gefahr durch die Zombies, behütet aufgewachsen. Doch die Gemeinschaft verlangt von ihm endlich Stellung zu beziehen, erwachsen zu werden und den Schutz der Inseln zu verlassen. Doch was Peter auf der Suche nach sich selbst und seiner Bestimmung findet, hätten manche der Bewohner von Wranglestone lieber tiefer vergraben sollen. Das Buch ist eine Coming-of-Age Geschichte, denn Peter muss auf schmerzliche Weise den Weg zum Erwachsenwerden einschlagen. Er wird quasi gezwungen, sich auf den Weg zu machen und erst unterwegs begreift er, wie wichtig es war, sich überhaupt in Bewegung gesetzt zu haben. Es geht darum, herauszufinden, wer er war und wer er in Zukunft sein will. Es geht um Liebe, wie man sie erkennt und findet und den Mut entdeckt zu dieser Liebe zu stehen, egal was andere davon halten, egal wie sehr diese Liebe Angst macht. Angst vor dem Unbekannten, vor dem Anderen, der Andersartigkeit, spielt ebenfalls eine zentrale Rolle in diesemBuch. Diese Angst wird auf die Zombies übertragen. Sie verkörpern alles was man hassen soll, sie sind die Monster, vor denen man sich am meisten fürchten soll. Doch die Monster sind gar in der Gesellschaft selbst zu finden. Die Monster, sind Menschen, die sich das Recht heraus nehmen zu bestimmen, was richtig und was falsch ist, wer der Feind ist und wie man ihn bekämpfen muss. Was moralisch vertretbar ist und was nicht. Sie machen die Regeln, die alle brav befolgen sollen, ohne sie zu hinterfragen. Doch Peter schaut hinter die Dinge, setzt nach und nach Puzzleteile zusammen, die nicht recht zusammen passen wollen. Er wirft Fragen auf und hält sich nicht mehr an die Spielregeln, da er ein Geheimnis aufdeckt, dass alles in Frage stellt. Er übernimmt Verantwortung und verschließt nicht länger seine Augen vor der Wahrheit. Peter wird zum moralischen Kompass, er will nicht länger seine Sicherheit, über seine Freiheit stellen. Er zeigt Menschlichkeit und Vertrauen in seine Mitmenschen. Seine Menschlichkeit zeigt sich nicht darin, zu überleben –sondern darin, Mitgefühl zu bewahren, selbst wenn es gefährlich ist. Ich habe beim Lesen dieses Buches viel mehr bekommen, als ich erwartet hatte. Die Geschichte lässt einen viel Platz zum philosophieren und nachdenken. Zwischendurch lässt einen die ständige Angst nicht los, die Peter permanent spürt. Die Angst etwas Falsches zu tun, die Angst jemanden zu verlieren den er liebt, die Angst nicht zu überleben. Das Buch hat eine bedrückende Atmosphäre und doch macht es Mut, dass es genug Menschen auf der Welt gibt, die Liebe und Menschlichkeit über die eigenen Angst stellen. Am Ende bleibt keine Erleichterung, sondern eine unbequeme Frage: Was würdest du tun, wenn das Richtige gefährlicher ist als das Falsche?
Post-apokalyptischer Coming-Of-Age Roman 🧟♂️
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich die Idee mit der Zombie-Apokalypse wirklich spannend fand. Und dazu noch eine schwule Liebesgeschichte? Genau das Richtige. Wranglestone ist ein unglaublich spannendes Jugendbuch und ich war überrascht, wie brutal es doch ist. Ich fand das Setting um diesen See herum gut gestaltet, Peter ist ein süßer Charakter und Cooper als sein Gegenstück, ebenso. Ihre Liebesgeschichte ist gut eingebunden und wirklich süß. Mich hat das Buch sehr an die BBC Serie „In the Flash“ erinnert. Natürlich könnte das Buch einige Seiten mehr vertragen, da es stellenweise doch sehr hastig/schnell/unübersichtlich war und auch der Fokus lag überwiegend bei Peter. Aber es ist nun mal ein Jugendbuch (würde hier sagen so ab 15+) und entsprechend ist es auch absolut okay so. Ich werde jedenfalls „Timberdark“ als Nachfolger lesen und bin gespannt, wie sich Cooper und Peter in der Zukunft mit ihrem Leben arrangieren. <3

I don’t know who would read this book and describe it as thrilling, but I assure you it was not. I had such a hard time reading it, because the writing made it really hard to follow the story and things happened without making them exciting. I couldn’t warm up to the writing style and the story was just very predictable. All in all I couldn’t relate to Cooper nor Peter and their actions didn’t make sense so to me. Very sad, cause I was looking forward to reading the book and the concept sounded very interesting.
Gelungenes Jugendbuch mit Zombies
Noch ein Zombiebuch. Diesmal aber als Jugendbuch, das ich zu Beginn komplett unterschätzt habe. Man folgt dem 16 Jahre alten Peter, wie er sein Leben in der Apokalypse navigiert. Dabei muss er sich innerhalb der Gemeinschaft als wertvolles Mitglied beweisen. Im Zuge dessen wird er auf einige Ungereimtheiten aufmerksam. Es passiert einfach unglaublich viel in dem Buch. Viele Themen werden aufgegriffen und auch gut abgeschlossen. An einem Punkt haben sich die Enthüllungen überschlagen, wodurch es kurz verwirrend wurde. Doch dann kam das Ende... Ich kann es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen. Der Schreibstil war stellenweise poetisch und es gab einige wirklich schöne, teilweise malerische, Beschreibungen.
Das Cover ist wirklich ein Hingucker – stimmungsvoll, atmosphärisch, macht definitiv Lust aufs Lesen. Und auch die Grundidee – queere Coming-of-Age-Story mitten in einer postapokalyptischen Zombie-Welt – klingt erstmal spannend. Leider bleibt es oft beim Potenzial. Die Geschichte wirkt unausgereift, die Figuren eher blass als lebendig. Peter ist zwar sympathisch, aber zu vertrauensselig für eine Welt voller Untoter, während Cooper zwar die Rolle des starken Schweigers übernimmt, aber ebenfalls kaum Tiefe entwickelt. Die Liebesgeschichte der beiden wirkt aufgesetzt – man soll ihre Gefühle glauben, spürt sie aber kaum. Auch stilistisch hakt es: hölzerne Dialoge, und seltsam aufgebaute Action-Szenen nehmen der Geschichte viel Spannung.
Großartige Ideen und so malerisch, aber...
...So so viele Ideen die aufgegriffen und nur loose oder gar nicht zuende gebracht worden sind. Oder erklärt. Manches hätte ich auch mehr in einer Erwachsenen version dieser Geschichte gesehen. Ich hatte nicht selten das Gefühl, dass der Author eine Vision hatte und diese dann von dem Jugendfreien Setting des Buches beschnitten wurde. Aber ich liebe die Charaktere, die Romantik und die Tatsache, dass Homophobie endlich mal KEINE Rolle in einer Coming-of-age Geschichte spielt. Immerhin gibt es hier ganz andere Welten aus Hass die zusammengeführt werden müssen... Das Ende macht unfassbar Lust auf den zweiten Teil, den ich mir auch zur Gemüte führen werde. Leider Abzug für die Plottwists am Ende, die vorhanden sind, aber für mich nicht so greifen und schockieren wie sie sollten. Für die Themen die zwischendrin aufgemacht werden, braucht es in meiner Welt mehr Erklärung und mehr Substanz in den Motiven der Handelnden. Hat trotzdem wunderbar unterhalten.
Story: Seitdem Untote durch die Welt streifen, haben sich die Menschen an nur schwer erreichbare Orte zurückgezogen – so lebt die Gemeinschaft, der Peter angehört, auf mehreren Inseln in einem See. Lediglich die Winter sind problematisch, da die Ruhelosen über den zugefrorenen See kommen können. Während Peter noch nie in den Wäldern am Ufer war, ist Cooper daran gewöhnt, Zombies zu vertreiben, um die Gemeinschaft zu schützen. Das ändert sich, als Peter zu viel Vertraue in einen Fremden setzt und infolgedessen erstmals ebenfalls in den Wald geschickt wird, um eine Horde Zombies vom See wegzulocken, denn der Winter naht und zu viele Untote können gefährlich sein. Unterstützt von Cooper nimmt Peter die Aufgabe an und kommt dabei nicht nur seinem Schwarm näher – er entdeckt auch das Geheimnis von Wranglestone und das es Untote gibt, die mehr nicht das sind, was ihm beigebracht wurde … Eigene Meinung: Mit dem Jugendroman „Wranglestone“ legt Darren Charlton sein Debüt vor. Das queere Jugendbuch um zwei Jugendliche, die in einer Welt voller Zombies bestehen müssen wurde für mehrere Preise nominiert und fand in dem 2022 erschienenen Roman „Timberdark“ seine Fortsetzung. Die deutsche Übersetzung erschien im Frühjahr 2023 beim Atlantis Verlag – ob auch der zweite Band nach Deutschland kommen wird, ist nicht bekannt. Die Geschichte spielt in einer Welt, in der seit geschätzt 20-30 Jahren Untote durch die Welt streifen und den Menschen, ein Leben in den Städten unmöglich machen. Zu gefährlich sind die Zombies, denn es genügt ein Biss um sich ebenfalls zu verwandeln. In diese Welt werden Peter und Cooper geboren, die nur aus Erzählungen wissen, wie es vorher war. Dass sich beide zueinander hingezogen fühlen, ist für niemanden ein größeres Problem – ihre Eltern machen darüber keinerlei Aufheben, ebenso wenig der Rest der Gesellschaft, denn es lauern wahrlich größere Probleme jenseits des Sees. Der Autor konzentriert sich dementsprechend vorwiegend auf die Handlung mit den Untoten und den Geheimnissen, die es für Peter und Cooper zu entdecken gibt. Leider fällt es dem Leser schwer, den Ereignissen zu folgen, was vorwiegend an dem unausgereiften Schreibstil des Autors liegt. Es gelingt ihm nur schwer Spannung aufzubauen und die Figuren nachvollziehbar zu gestalten. Man hüpft von Szene zu Szene, ohne dass man den Eindruck hat, eine in sich greifenden Handlung zu lesen. Stattdessen hat man den Eindruck, als hätte der Autor verschiedene Szenen geschrieben und anschließend irgendwie miteinander verwoben. Anders lassen sich auch die vielen Logiklöcher nicht erklären – da lässt Peter das Gewehr nach einem Schuss fallen und läuft zu einer Hütte zurück, nur um es dort wieder in der Hand zu haben; da steht der Transporter auf dem zugefrorenen See, zwei Kapitel später ist es an Land; und im großen Finale verschwindet die gesamte Zombiehorde nachdem der Gegner gefressen wurde. Es sind viele kleine Dinge, die stören und die die Geschichte wie ein chaotisches Flickenwerk anmuten lassen – man fragt sich, ob das Buch ein ordentliches Lektorat erfahren hat. Dabei sind die Hintergründe und Geheimnisse wirklich spannend und man wird durchaus von den Wendungen überrascht. Die Figuren können leider ebenfalls nicht so recht überzeugen, da sie recht skizzenhaft und unausgegoren wirken. Peter ist ein recht zarter, recht vertrauensseliger Junge, der nicht so recht in eine Welt voller Untoter passen will. Cooper wiederrum ist der stille, zurückgezogene Kämpfer, der schon als Kind gelernt hat mit dem Gewehr umzugehen. Leider wirkt auch die Liebesgeschichte zwischen Peter und Cooper relativ platt, da sie sich nicht so recht in die Geschichte einfügen will, fast schon aufgesetzt wirkt – so wirklich nachvollziehen kann man die Gefühle, die die Jungs füreinander haben, nicht, denn bis auf di Tatsache, dass es immer wieder gesagt wird, passiert nichts, was man wirklich greifen kann. Auch die übrigen Charaktere wirken schablonenhaft und haben keinerlei Chance, sich ein wenig weiterzuentwickeln. Sie bleiben blass, fast schon leblos, was sehr schade ist. Stilistisch kann Darran Charlton nur schwer überzeugen, denn sein Stil ist sehr unausgegoren und unfertig, was man bei den recht hölzernen Dialogen und besonders bei Actionszenen merkt. Der Autor hat keinerlei Händchen dafür, Spannung aufzubauen, widerspricht und verzettelt sich. Er beschreibt bei einer Actionszene nicht die Szene an sich, sondern zunächst das Ergebnis (z.B. jemand wird erstochen) und anschließend schwenkt er auf den Verursacher um, so dass die Leser*innen nacherzählt bekommen, was passiert ist. Auf diesem Weg nimmt man jegliche Spannung aus den Szenen und kann zumeist nur schwer nachvollziehen, was passiert. Insgesamt geht viel Potenzial verloren, da der Autor leider die Regel „Show, don’t tell“ komplett ignoriert. Fazit: Mit „Wranglestone“ legt der Autor Darren Charlton ein queeres Fantasy-Jugendbuch vor, das leider nur hinsichtlich der Grundidee und Hintergründe überzeugen kann, jedoch bei den Figuren und deren Entwicklung, der Handlung und dem Spannungsaufbau stark schwächelt. Leider kann er die Leser*innen nur schwer abholen, da sich zu viele stilistische Fehler einschleichen, beginnend bei nicht nachvollziehbaren Actionszenen bis hin zu Details, die dem widersprechen, was er kurz vorher geschrieben hat. Auch die queere Komponente wirkt stark unausgereift und fügt sich nicht ganz in die Geschichte ein. Wer auf der Suche nach fantastischen, queeren Jugendbücher mit Zombie-Komponente ist, kann einen Blick riskieren – ich empfehle jedoch vorab reinzulesen, ob man mit dem Stil des Autors zurecht kommt.
Interesting concept but…
I love a good zombie story so i was immediately drawn to this book. The concept is interesting and had a lot of potential and i was looking forward to reading what was described as an "achingly tender gay love story" in a post-apocalyptic setting …only to be disappointed. Peter and Cooper (the main characters) barely have any chemistry, there’s no real yearning or a fleshed out get-together story, they just simply are at one point. Which makes it kinda unsatisfying to read, when the love story is supposed to be a main aspect of the book. Another example is that Becky, who is described as Peters best friend, only has two scenes and no other relevance in the book. The characters and their relationships with each other weren’t deep or fleshed out enough for me to believe their connection and enjoy reading about them. Conflicts get resolved quickly and while some people die, i didn’t feel sad, shocked or disappointed by their death… maybe because barely anyone in the book had particularly hard feelings about them either. Adding to the character problem, the book contradicts itself quite a bit here and there and is generally a bit confusing to read at times. I was really trying to love this books because, as said before, i really enjoy zombie media in general but unfortunately i can’t really recommend this book. I will read the sequel just because i already have it at home, hopefully the characters and their relationships will get a bit more depth.
Better than Wranglestone…
Im not really sure what to say about this book. Peter and Cooper still aren’t the most fleshed out characters but there’s finally *something* to their relationship and even though they argue or disagree, it’s more enjoyable to read than their relationship in the first book. Unfortunately, there are still some plot holes or parts of the story that just aren’t described very well and the plot twist felt a little underwhelming in my opinion. In conclusion, Wranglestone and especially Timberdark aren’t *bad* books per se, they’re rather mediocre. The concept is interesting, the characters are generally likeable but the story and character building isn’t the best out there. I still don’t think that i would recommend them but if you’re thinking about buying either one of them, i would suggest reading a few pages before you do, to get a feeling of the writing style and see if you enjoy it :)


















