Karma Girl
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Description
Book Information
Author Description
Jennifer Estep ist SPIEGEL-Bestsellerautorin und lebt in Tennessee. Sie schloss ihr Studium mit einem Bachelor in Englischer Literatur und Journalismus und einem Master in Professional Communications ab. Bei Piper erscheinen ihre Young-Adult-Serien um die »Mythos Academy«, »Mythos Academy Colorado« und »Black Blade« sowie die Urban-Fantasy-Reihen »Elemental Assassin« und »Bigtime«.
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Leider war das Buch nicht wirklich meins. Die Geschichte war mir zu abstrackt. Die Gefühle der Charaktere kamen nicht wirklich an und ich hatte das Gefühl, dass die Autorin unbedingt lustig sein wollte. Dazu wurde ein ungesunder Gebrauch von Medikamenten erwähnt, der nicht unbedingt kritisch betrachtet wurde. Trotzdem konnte sich das Buch schnell lesen.
Guter reihenauftakt
Ich fand die ersten 150-200 Seiten leider rechte langweilig. Aber danach wurde es echt gut. Es ist krasses passiert und ich habe es wirklich sehr gerne gelesen. Mal schauen, wann ich die nächsten Bände lese. Kann es auf jeden Fall empfehlen. Für alle die mal was über Superhelden lesen wollen. 8/10 ⭐️

Witzig, sarkastisch, Superhelden
Die Mythos Academy Reihe von Jennifer Estep habe ich seinerzeit verschlungen. Nun ist diese Reihe eingezogen und möchte gelesen werden. Erneut mag ich den Schreibstil sehr gerne, auch wenn es eine völlig andere Geschichte ist. Diesmal geht es um Superhelden und Carmen. Carmen ist Reporterin und unwissentlich mit einem Superhelden verlobt. Nachdem am Hochzeitstag auffliegt, dass er mit ihrer besten Freundin fremdgeht und dann auch noch rauskommt, dass er ein Superheld und sie eine Erzschurkin ist, sieht sie rot. Carmen macht von beiden Fotos, schreibt einen Zeitungsartikel und lässt beide auffliegen. Damit beginnt ihr Rachefeldzug gegen alle Helden und Schurken und sie lässt weitere auffliegen. Hierdurch gerät sie dann auch an Bösewichte, die ihre arbeit ganz toll finden und sie entsprechend bedrohen. Damit beginnt dann die komplette Geschichte. Mir gefiel die Idee sehr gut und es geht schnell voran in der Story. Es gibt wenige Passagen, die länger andauern und es ließt sich ein wenig wie ein Superhelden Film. Ich mochte das Buch sehr gerne und freue mich nun auf Band 2.
Ich bin mit völlig falschen Erwartungen an Karma Girl herangegangen. Aus irgendeinem Grund nahm ich an, dass es sich hierbei um eine leicht nerdige Superheldenhommage, mit toller und tougher Hauptfigur handelt - in Wirklichkeit ist es aber nichts anderes als drittklassige Chick-Lit. Ich glaube, das tolle Cover ist Schuld, denn das spricht mich wirklich total an. Hätte ich vor dem Kauf einen Blick auf das englische Original geworfen, dann hätte ich mir denken können, worum es hier wirklich geht... da ist das Cover zwar trashig, aber immerhin ehrlich. Karma Girl beginnt schon einigermaßen absurd: Die genretypisch manisch-unsympathische Protagonistin Carmen erwischt ihren Liebsten am Hochzeitstag mit ihrer besten Freundin und findet nebenbei noch heraus, dass die beiden Superheld und Superschurkin sind. Als Journalistin sitzt Carmen für ihre grausame Rache an der richtigen Quelle: Sie outet die beiden - und von da an alle anderen Superhelden und -schurken, deren Identitäten sie aufdecken kann. Zumindest bis zu dem Tag, an dem ein von ihr bloßgestellter Held Selbstmord begeht. Carmen wird vom "Superstar" zur in Selbstmitleid badenden Looserin, die dann auch noch vom Superschurken-Trio entführt und gezwungen wird, die anderen Helden der Gruppe des Toten zu entblößen. Von da an geht es eigentlich nur noch um Striker - den Helden schlechthin - und wie heiß Carmen ihn doch findet. Was die Charaktere angeht: Sie waren alle unglaublich albern und überzeichnet. Carmen stammt anscheinend direkt aus dem Chick-Lit-Regelbuch für nervige Protagonistinnen. Sie übertreibt einfach alles: Sie macht keine Tüte auf, sie reißt sie auf. Sie betritt keinen Raum, sie stürmt herein. Sie geht über keine Straße, sie rast. Sie trägt kein Make-Up auf, sie klatscht es sich in Gesicht. (Steht alles wirklich so im Buch und zwar immer (!), sie macht absolut nichts normal) Sie hat keinerlei Hobbies oder Interessen und besitzt weder Charakter noch Tiefgang. Im ersten Teil ist ihre einzige Motivation Rache, danach wird sie zu einem sabbernden Hormonbündel, das nur noch Striker im Kopf hat. Apropos: Striker ist eine Art perfekte Mischung aus allen möglichen Superhelden... dabei immer sexy und düster - und natürlich total vernarrt in Carmen. Wer hinter der Maske steckt, ist wirklich nicht schwer zu erraten. Das gilt übrigens auch für alle anderen. Sämtliche Nebenfiguren bleiben übertriebene und trotzdem blasse Klischees. Überhaupt ist Karma Girl ein einziges Klischeefest und nun könnte man sagen, dass das doch von Jennifer Estep so beabsichtigt ist und humorvoll sein soll. Mag sein, aber auf mich wirkt es eher wie Mangel an Kreativität. Ich vergebe den zweiten Stern nur deshalb, weil ich wie Anfangs erwähnt ganz andere Erwartungen hatte und nicht zu unfair sein möchte.
Ich bin ein großer Fan von Jennifer Estep und habe fast alle Bücher von ihr gelesen. Da war es klar, dass ich auch Karma Girl, dem ersten Band ihrer neuen Reihe Bigtime lesen würde. Carmen Cole ist Reporterin und eigentlich auch ziemlich gut in ihrem Job und trotzdem hat sie nie mitbekommen, dass ihr Verlobter der Superheld ihrer Stadt ist. Am Tag ihrer Hochzeit erwischt sie ihn zusammen mit ihrer besten Freundin, die auch noch die Schurkin in der Stadt ist. Noch am gleichen Tag und in ihrem Hochzeitskleid schreibt sie einen Artikel und entlarft sie. Das ist der Anfang einer steilen Karriere und drei Jahre später und viele enttarnte Superhelden und Schurken später kommt sie in die Metropole Bigtime. Dort soll sie die Identitäten der Fearless Five aufdecken und schafft es auch einen zu entlarfen, doch dann passiert etwas, dass sich Carmen niemals hätte vorstellen können. Sie will aufhören, doch die Terrible Trinity zwingen sie dazu weiterzumachen. Carmen Cole fand ich etwas irritierend. Ich konnte verstehen, dass sie wütend ist. Ihr Freund und ihre beste Freundin haben sie jahrelang belogen und betrogen und dass sie ihn und ihre beste Freundin dann 'outet' konnte ich verstehen. Aber dass sie dann drei Jahre lang Superhelden und die Schurken enttarnt war dann irgendwie zu viel. Sie hat ihre Wut, ihre Enttäuschung und ihren Hass an Menschen ausgelassen, die nichts dafür konnten. Sie hat nur an sich gedacht und nicht daran, dass hinter den Masken auch jemand mit Gefühlen steckt und den sie vielleicht dadurch genauso verletzt, wie sie verletzt wurde. Ich fande sie zu Beginn noch sehr ichbezogen, da sie nur an sich und ihren Schmerz gedacht hat. Erst später als sie die Konsequenzen sieht, denkt sie darüber nach und wurde mir dadurch auch sympathischer. Als Protagonistin konnte sie aber trotzdem nicht mit den anderen Protas aus den anderen Büchern von Jennifer Estep mithalten. Der Name Karma Girl passte aber perfekt zum Buch und zur Geschichte und auch zu Carmen. Die Namen von jedem und ich meine wirklich jedem fängt mit dem gleichen Buchstaben an, wie der Nachname. So ist das ja auch oft in Comics und bei Superhelden allgemein. Man hat Peter Parker, Bruce Banner, Matt Murdock, den Schurken Lex Luthor oder auch die Reporterin Lois Lane. Diese sind eingängig, aber ich hatte das Gefühl, dass jeder in diesem Buch einen alliterativen Namen besaß. Außer einer Person und dadurch war es auch unglaublich auffällig, wer jetzt hinter den Superhelden steckt. Da waren einmal die Anfangsbuchstaben der Personen, die zufällig auch mit denen der Superhelden und Schurken übereingestimmt haben. Dann das Aussehen was etwas über die Personen hinter den Masken verraten hat. Ich fand es nicht so schlimm, da das Buch trotzdem unglaublich spannend war und man mitfiebern konnte, wann Carmen herausfindet wer eigentlich alles einen Alter Ego hat. Die deutsche Übersetzung des Buches störte mich auch ein bisschen, da ich an ein paar Worten hängen blieb. Zum Bespiel 'mäandern' hat mich irritiert zurückgelassen, da ich dieses Wort noch nie zu vor gehört hatte und als ich danach gegoogelt habe, passte das Wort überhaupt nicht zu der Situation. Das fand ich wirklich schade, denn sonst war der Schreibstil wie gewohnt flüssig und man kam schnell in die Geschichte rein. Obwohl ich mich mit der Protagonistin anfangs nicht anfreunden konnte, gefiel mir das ganze später doch noch unglaublich gut. Es war aber auf jeden Fall mal was komplett anderes und insgesamt wirkte es wie ein Comic in Schriftform. Ich hatte die Bilder sofort im Kopf und es fehlten nur noch die Blasen mit Kabumm und Bang daneben. Es war zwischendurch etwas übertrieben, aber es passte trotzdem perfekt. Denn sind Geschichten über Superhelden nicht genau das?
Nachdem ihr Mann sie an ihrem Hochzeitstag mit ihrer Freundin betrogen hat, hat Carmen es sich zur Aufgabe gemacht Helden und Schurken zu enttarnen. Doch dann gerät sie selbst ins Fadenkreuz. Carmen Cole ist eine fantastische Protagonistin. Sie ist unfassbar stark und selbstbewusst und hat dabei einen wahnsinnig tollen Humor, der mich hat das ein oder andere mal hat schmunzeln lassen. Aber auch die anderen Charaktere gefallen mir wirklich gut und machen dieses Buch zu etwas Erlebnis. Ich liebe Jennifer Esteps Schreibstil. Wie auch in ihren anderen Büchern konnte sie mich mit diesem wieder voll und ganz abholen. Sie verpackt alles gefühlt immer genau richtig, so dass jede Emotion gut transportiert wird. Vor allem ihr Humor ist etwas ganz besonderes. Zudem ist dieses Buch mal etwas ganz anderes von Jennifer Estep. Wer Superhelden á la Arrow, Cat Women und Co. mag und dies in Kombie mit Humor mag, sollte definitiv zu diesem Buch greifen. Karma Girl hält so manche Überraschung bereit. Vor allem auf den letzten Seiten haben mich diese immer wieder vollkommen vom Hocker gerissen. Aber lasst euch selbst überraschen. Das Ende schließt das Buch in meinen Augen perfekt ab. Nun bin ich absolut gespannt wie es in Band 2 weitergeht und voller Vorfreude auf Oktober! Fazit: Karma Girl hat mich vollends überzeugt - ich liebe Superhelden Storys!
Nachdem ich viel Gutes über die Autorin gelesen habe, habe ich mich gefreut dieses Buch anzufangen. Meine Erwartungen wurden nicht wirklich erfüllt. Der erste Teil des Buches zieht sich gefühlt in die Länge und es gibt viele Stellen in dem Teil, die sich gezwungen anfühlten, die so plötzlich kamen, dass es nicht wirklich in die Stimmung passte. Der zweite Teil hat mir besser gefallen, war aber auch nicht herausragend. Aber trotzdem hatte ich nicht den Eindruck, dass die Charaktere irgend eine Art von Entwicklung durchmachen. Und das gezwungen erzeugte Drama ganz am Ende hätte nicht Not getan. Auch hier fühlte es sich eher so an, als „müsste“ jetzt noch mal ein bisschen Drama entstehen. Ich glaube, wenn ein paar Szenen gestrichen worden wären und Carmen etwas realistischer geschrieben worden wäre hätte mir das Buch besser gefallen.
4,5 Sterne für das erste 'Estep'-Buch was ich gelesen habe. Dieses Buch kam gerade genau richtig. Ich fand es eine tolle Story, obwohl ich eigentlich keine Fantasy-Geschichten mag. Hier kam es mir aber alles nicht wie Fantasy vor. Superhelden waren nunmal einfach normal. Auch wenn es eventuell hier und da ein paar Längen gab und ein paar Sachen vorhersehbar waren, hat das Buch eine tolle Bewertung verdient.
Jennifer Estep gehört schon lange zu meinen Lieblingsautorinnen, deswegen war ich auch sehr auf ihre neue Reihe gespannt. Wobei neu relativ ist, da das Buch schon vor 10 Jahren im original erschien ist. Aber ich freue mich, dass nun auch diese Reihe von ihr übersetzt wird. Superhelden sind nicht perfekt, weißt du? Dass einige von uns superstark sind, bedeutet nicht, dass wir nicht Angst haben können. Auch für fürchten uns und sind manchmal unsicher und haben Sorgen. Seite 148 Zum Inhalt: Carmen Cole ist Reporterin, doch keine Gewöhnliche. Nachdem sie ihren Verlobten in einer prekären Situation erwischt hat, hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, alle Superhelden und Schurken zu enttarnen. So zieht sie von Stadt zu Stadt und demaskiert so einige. Bis sie in Bigtime landet, dort soll sie die ansässigen Superhelden die Fearless Five enttarnen und die dazugehörigen Erzfeinde. Doch es läuft nicht wie gedacht und Carmen muss sich einer Tragödie stellen, die so einiges verändert. Noch dazu hat es die bösartige Malefica auf sie abgesehen und möchte, dass Carmen die Identität des äußerst attraktiven Strikers auffliegen lässt. Das Cover passt richtig gut. Man sieht sofort, hier geht es um Superhelden und das Schlichte schwarz mit der Skyline im Hintergrund hat was. Außerdem ist der Titel auch passend, da das Thema Karma immer wieder eine Rolle spielt. Ich mag den Schreibstil von Jennifer Estep sehr. Hier hat sie wiedereinmal eine taffe Protagonistin geschaffen. Die aber auch immer mal wieder mit sich hadert und etwas im Selbstmitleid versinkt, aber da schafft die Autorin noch die Kurve, bevor es zu nervig wird. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Carmen. Diese hat einen schönen Humor und besonders ihre Vorliebe für Kuchen machten sie mir sympathisch. Ein schönes Detail sind die Namen, Carmen Cole, Fiona Fine, Sam Sloane usw. da kommt das Superhelden Feeling so richtig gut zutage. Estep schreibt für gewöhnlich eher fantasyhaltige Romane, doch für mich gehört dieses Buch auch in diese Kategorie. Den so ist zum Beispiel eine Frau, die Feuerbälle werfen kann hier zwar eine Superheldin, aber man denke nur an Mab Monroe aus der Spinnen Reihe. Ihr versteht was ich meine? Carmen ist der Hauptcharakter in Karma Girl. Sie ist in meinen Augen ein typischer Charakter für die Autorin. Carmen sieht durchschnittlich aus und hat etwas in der Vergangenheit erlebt, das sie belastet. Außerdem ist sie nicht auf den Mund gefallen und eine starke Protagonistin. Striker nimmt den männlichen Part ein. Er ist ein Superheld, über den zu Beginn sehr wenig bekannt ist. Ich konnte mir schon sehr früh denken, wer er in Wirklichkeit ist, genauso wie bei den anderen Charakteren. Nur Carmen braucht da etwas länger. Er ist ein sympathischer Kerl, an manchen Stellen hätte ich mir von ihm ein dominanteres Auftreten gewünscht. Das er mal auf den Tisch haut und sagt, was Sache ist. Wie ein einziger Vorfall die Leben von so vielen Leuten beeinflussen kann. Aber so ist Karma nun mal. Seite 265 Die Geschichte rund um Bigtime und die Superhelden hat mir gefallen. Ich mag zwar Superheldenfilme, doch ein Buch in dem sie eine Rolle spielen, habe ich noch nicht gelesen, so war dies etwas Neues für mich. Es gab immer wieder actionreiche Szenen, aber auch die Romantiker wurden bedient. Manches war in meinen Augen zu offensichtlich und hat mich manche Nerven gekostet. Ich hatte aber trotzdem Spaß beim Lesen. Auf den nächsten Band Hot Mama bin ich gespannt, in diesem wird es um Fiona Fine gehen. Fazit: Mit Band 1 der Bigtime Reihe hat Jennifer Estep wieder mal meinen Geschmack getroffen. Es gibt so einige actiongeladene Szenen, aber auch was fürs Herz, noch dazu eine taffe Protagonistin und ganz viele Superhelden. Auf den nächsten Band bin ich schon gespannt. 4,5 Sterne
An ihrem Hochzeitstag erwischt Carmen ihre beste Freundin mit ihrem Verlobten im Bett. Als sei das noch nicht genug erfährt sie auch noch, dass es sich bei den beiden um den Superhelden der Stadt und seine berüchtigte Erzschurkin handelt. Carmen Cole schwört Rache und macht es sich fortan zur Aufgabe die Identität aller Superhelden und Erzschurken zu enttarnen. Leider gerät sie dabei an den Falschen, denn der Anführer der Fearless Five gerät ihr nicht nur sehr schnell auf die Schliche, sondern ist zudem auch noch unglaublich attraktiv. Normalerweise sind Superhelden überhaupt nicht mein Ding. Anders als viele andere, breche ich bei Superman, Thor und Wonder Woman nicht in Begeisterungsstürme aus. Trotzdem wollte ich, vor allem wegen der positiven Bewertungen im deutschen Sprachraum, Jennifer Estep und ihrem Karma Girl eine Chance geben. Den eingängigen, lockerleichten Schreibstil der Autorin kannte ich bereits aus ihrer Mythos-Academy-Serie. Auch hier habe ich sofort in die Handlung reingefunden und kaum bemerkt, wie die Seiten verflogen. Was mich dagegen total überraschte war der Humor. In Karma Girl präsentierte die Autorin eine ganz neue, ungewohnt spritzige Seite, die mich absolut überzeugen konnte und für mich genau zum richtigen Zeitpunkt kam. Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass ich dem Buch, trotz absolut vorhersehbarer Handlung und klischeebeladener Charaktere nicht weniger als 4 Sterne geben möchte. Nichts an dieser Geschichte war besonders einfallsreich, neu oder einzigartig. Nichtsdestotrotz habe ich mich lange nicht mehr so gut unterhalten gefühlt. Oft konnte ich mir das Lachen kaum verkneifen. Estep hat es in meinen Augen geschafft, genau das richtige Maß an Authentizität und übertriebener Superlative zu finden. Auch ihre ständigen Wiederholungen, wie ich sie aus anderen Büchern der Autorin kenne, hielten sich dieses Mal in Grenzen, was nicht bedeutet, dass ich nicht im nächsten Band mit den obligatorischen Dopplungen zu rechnen habe. Aber wer weiß? Vielleicht überrascht Estep mich ja ein weiteres Mal. Dieses mal ist ihr das jedenfalls gelungen. Ich konnte mich einfach mal fallen lassen, den schnöden Alltag vergessen und ein (Liebes-)Abenteuer erleben.
nach einer Recht langen Eingewöhnungszeit und etwas Umdenken war es doch überraschend gut und spannend. Man muss es eher als Parodie auf die Superhelden sehen, die wir kennen ;) schon alleine die Namen :D und dann ist alles etwas quietschig, überspitzt und bunt , fast Comichaft anmutend Doch wenn man sich eingewöhnt hat, kann man sich auf das Knistern und die Spannung einlassen und gute Kämpfe und seichtere Momente erleben
Nachdem die Journalistin Carmen Cole ihren Verlobten mit ihrer besten Freundin im Bett erwischt hat, und das am Tag ihrer geplanten Hochzeit, sieht Carmen rot. Nicht nur das er sie betrogen hat, es stellt sich dann auch noch heraus, dass er der Superheld ihrer Heimatstadt ist und Carmes Freundin die Superschurkin. Carmen sinnt auf Rache und demaskiert die beiden öffentlich. Von nun an hat sie eine Mission, sie will alle Superhelden und Superschurken demaskieren. Ihre Erfolge als Journalistin sind phänomenal, bis es bei einer Demaskierung zu einem tragischen Ereignis kommt. Von da an schlägt Carmen einen anderen Weg ein, aber einige Superschurken wollen sie zwingen, die Identität der Fearless Five aufzudecken. Carmen wollte dieses Leben hinter sich lassen, aber auch ihre Neugierde ist geweckt. Nur will sie ihre Erkenntnis nicht unbedingt den Schurken mitteilen und schmiedet einen raffinierten Plan. Ausgerechnet Striker, einer der Fearless Five kommt ihr zur Hilfe und bringt sie auf völlig unkeusche Gedanken. Auf diese neue Reihe der Autorin war ich wirklich sehr gespannt. Mythos Academy und Black Blade von gehören zu meinen absoluten Lieblingsreihen. Karma Girl ist übrigens kein Jugendbuch. Dieses Mal entführt uns die Autorin in einer Welt voller Superhelden und Superschurken. Die Handlung wird aus der Sicht von Carmen in der Ich-Perspektive erzählt. Ich muss gestehen, dass ich das Ganze anfangs etwas überzogen fand und Carmen als Charakter gar nicht so sympathisch war. Die Ereignisse am Anfang werden im Zeitraffer erzählt und man bekommt als Leser wenig Gefühle vermittelt, was mich etwas gestört hat. Erst im Laufe Handlung konnte mich die Geschichte dann doch noch fesseln, nämlich dann, wenn man mehr über Carmen erfährt. Carmen ist ein taffer Charakter, sie weiß genau was sie will, sie ist sehr intelligent und hat eine besondere Auffassungsgabe, was ihr bei ihrem Beruf sehr von Nutzen ist. Nach einer gewissen Zeit war sie mir dann doch anfänglicher Schwierigkeiten sehr sympatisch, denn sie macht eine erstaunliche Wandlung durch. Insgesamt wird das ganze schon etwas überzogen dargestellt, aber bei Superhelden muss man ja schon damit rechnen. Eine Romanze gibt es auch und auch erotische Szenen. Die Autorin lässt unsere Helden ganz schön leiden, bis es dann mal klappt mit ihnen. Trotz meiner Kritik am Anfang konnte mich das Buch letztendlich doch überzeugen und bekommt die volle Punktzahl von mir.
Ich liebe Superhelden und bin absolut süchtig nach Marvel und DC-Filmen und Serien. Deswegen stand für mich relativ schnell fest, dass ich den Auftakt der "Bigtime"-Reihe unbedingt lesen muss. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht. Die Geschichte war natürlich sehr klischeebeladen und vorhersehbar, aber es hat sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen. Carmen Cole mochte ich sehr gerne als Protagonistin, auch wenn ich ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte. Striker war selbstverständlich ein toller toller Charakter. Typisch Superheld ;) Der Schreibstil von Jennifer Estep war wieder großartig. Das Buch ließ sich sehr schnell lesen und man konnte kaum aufhören weiterzulesen. Ich freue mich sehr auf den zweiten Band von der Reihe! :)
*Inhalt* "In der Welt von »Bigtime« hat jede Stadt mindestens einen Superhelden. Doch selbst der coolste Held kann nichts gegen die Irrungen und Wirrungen der Liebe ausrichten. Daher sollten sich die Heroen in Jennifer Esteps neuer Reihe besser zweimal überlegen, für wen sie aus dem Spandex schlüpfen: Reporterin Carmen Cole erlebt ihren absoluten Alptraum. Kurz vor ihrer Hochzeit erwischt sie ihren Verlobten mit ihrer besten Freundin im Bett. Und es kommt schlimmer – er ist auch noch der ortsansässige Superheld und ihre beste Freundin dessen Erzfeindin! Nach dieser Demütigung beschließt Carmen, sich zu rächen und befördert die beiden geradewegs in die Schlagzeilen. Von da an ist es ihre Lebensaufgabe, Superhelden zu enttarnen. Als sie jedoch in der Metropole Bigtime die Identität der mysteriösen Fearless Five aufdecken soll, geschieht eine Tragödie. Carmen möchte daraufhin nichts lieber, als mit dem Job aufzuhören, nur leider haben die Superschurken Gefallen an Carmens Arbeit gefunden. Sie zwingen sie, sich an die Fersen des Anführers der Five zu heften. Und der sieht zu allem Überfluss extrem gut aus ..." (Quelle: Amazon) *Erster Satz des Buches* "Mein Hochzeitstag." *Infos zum Buch* Seitenzahl: 400 Seiten Verlag: Piper Verlag ISBN: 978-3492280372 Preis: 12,99 € (Taschenbuch) / 9,99 € (E-Book) Reihe: Bigtime 01 - Karma Girl Bigtime 02 - Hot Mama *Infos zur Autorin* "»Ein sehr unterhaltsames, lesenswertes Buch, dass die Superhelden auch mal von ihren schwachen, menschlichen Seiten zeigt. Eine tolle Protagonistin, die Lust auf mehr macht.«, buchnotizen.de, 10.05.2017 »Marvel - und auch Comic-Fans werden während des Lesens von ›Karma Girl‹ von Jennifer Estep voll auf ihre Kosten kommen. Mit ihrem gewohnt großartigen Erzählstil hat die Autorin einen tollen, actionreichen, humor- und liebevollen Roman geschrieben, der alle ›Superhelden-Klischees‹ auf ganz wundervolle Weise bedient.«, magicallyprincess.blogspot.de, 07.05.2017 »Ihre Bücher haben immer einen ganz gewissen Touch, der einfach typisch Estep ist.«, katesleselounge.de, 28.04.2017." (Quelle: Amazon) *Fazit* -> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? Jennifer Estep ist eine meiner liebsten Autorinnen und sowohl ihre "Black Blade" - Reihe als auch die Bücher um die Mythos Academy fesselten mich von der ersten Minute an. Aus diesem Grund war ich natürlich sehr gespannt auf diese Superhelden-Reihe! -> Cover: Ich muss zugeben, dass mich das Cover nicht wirklich vom Hocker reißt - da wäre sicherlich auch noch etwas mehr drin gewesen. Schade! -> Story + Charaktere: "Karma Girl" ist definitiv anders, als alles, was ich bisher von Jennifer Estep gelesen habe - was es aber nicht ungleich schlechter macht. Eigentlich bin ich kein großer Fan von Superhelden Geschichten und weder Marvel, noch DC konnten mich bisher wirklich fesseln oder überzeugen - und genau deswegen war dieses Buch so eine Herausforderung für mich. Am Anfang tat ich mir etwas schwer, mich in die Charaktere, bzw. die Geschichte einzufinden, doch nach und nach gelang mir das immer besser, was nicht nur am unverwechselbaren Schreibstil der Autorin, sondern auch am Charme der Charaktere lag. Die Protagonistin Carmen Cole ist ein faszinierender Charakter und alles andere als perfekt - und genau deswegen mochte ich sie extrem gerne. Nachdem sie an ihrem Hochzeitstag nicht nur Zeuge des Betruges ihres Zukünftigen mit ihrer besten Freundin wurde, sondern auch von deren Superhelden/-schurken dasein erfuhr, brach für Carmen eine Welt zusammen. Daraufhin beschloss sie, alle Superhelden und Superschurken zu demaskieren, die ihr unter die Finger kamen und machte ich so natürlich keineswegs Freunde...Als Enthüllungsjournalistin konnte sie so natürlich Schlagzeilen machen, bis eines tragischen Tages ein Unglück passiert und Carmen von ihrem hohen Ross herunterfällt... Auch wenn die Story leicht vorhersehbar ist, so konnte sie mich doch überzeugen und vor allem fesseln, was dazu führte, dass ich das Buch in jeder sich bietenden Gelegenheit verschlang! Die übrigen Charaktere sind sehr charismatisch gestaltet und faszinierten mich nicht nur, sondern schafften es, dass ich mich auf ein Wiedersehen freue. Neben einigen actiongeladenen Szenen kamen auch die emotionalen Momente nicht zu kurz und die verschiedenen Eigenschaften der Superhelden und Bösewichte fand ich super durchdacht. -> Schreibstil: Der Schreibstil ist angenehm in der Vergangenheitsform aus Sicht der Protagonistin verfasst. -> Gesamt: Auch wenn mir "Bigtime 01 - Karma Girl" sehr gut gefiel, so kommt es doch nicht an die bisherigen Bände der Autorin heran, insbesondere da ich die Geschichte sehr vorhersehbar fand. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, die Charaktere und deren Handlungsweisen stimmig und das Ende macht Lust auf mehr. Wertung: 4 von 5 Sterne!
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Book Information
Author Description
Jennifer Estep ist SPIEGEL-Bestsellerautorin und lebt in Tennessee. Sie schloss ihr Studium mit einem Bachelor in Englischer Literatur und Journalismus und einem Master in Professional Communications ab. Bei Piper erscheinen ihre Young-Adult-Serien um die »Mythos Academy«, »Mythos Academy Colorado« und »Black Blade« sowie die Urban-Fantasy-Reihen »Elemental Assassin« und »Bigtime«.
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Leider war das Buch nicht wirklich meins. Die Geschichte war mir zu abstrackt. Die Gefühle der Charaktere kamen nicht wirklich an und ich hatte das Gefühl, dass die Autorin unbedingt lustig sein wollte. Dazu wurde ein ungesunder Gebrauch von Medikamenten erwähnt, der nicht unbedingt kritisch betrachtet wurde. Trotzdem konnte sich das Buch schnell lesen.
Guter reihenauftakt
Ich fand die ersten 150-200 Seiten leider rechte langweilig. Aber danach wurde es echt gut. Es ist krasses passiert und ich habe es wirklich sehr gerne gelesen. Mal schauen, wann ich die nächsten Bände lese. Kann es auf jeden Fall empfehlen. Für alle die mal was über Superhelden lesen wollen. 8/10 ⭐️

Witzig, sarkastisch, Superhelden
Die Mythos Academy Reihe von Jennifer Estep habe ich seinerzeit verschlungen. Nun ist diese Reihe eingezogen und möchte gelesen werden. Erneut mag ich den Schreibstil sehr gerne, auch wenn es eine völlig andere Geschichte ist. Diesmal geht es um Superhelden und Carmen. Carmen ist Reporterin und unwissentlich mit einem Superhelden verlobt. Nachdem am Hochzeitstag auffliegt, dass er mit ihrer besten Freundin fremdgeht und dann auch noch rauskommt, dass er ein Superheld und sie eine Erzschurkin ist, sieht sie rot. Carmen macht von beiden Fotos, schreibt einen Zeitungsartikel und lässt beide auffliegen. Damit beginnt ihr Rachefeldzug gegen alle Helden und Schurken und sie lässt weitere auffliegen. Hierdurch gerät sie dann auch an Bösewichte, die ihre arbeit ganz toll finden und sie entsprechend bedrohen. Damit beginnt dann die komplette Geschichte. Mir gefiel die Idee sehr gut und es geht schnell voran in der Story. Es gibt wenige Passagen, die länger andauern und es ließt sich ein wenig wie ein Superhelden Film. Ich mochte das Buch sehr gerne und freue mich nun auf Band 2.
Ich bin mit völlig falschen Erwartungen an Karma Girl herangegangen. Aus irgendeinem Grund nahm ich an, dass es sich hierbei um eine leicht nerdige Superheldenhommage, mit toller und tougher Hauptfigur handelt - in Wirklichkeit ist es aber nichts anderes als drittklassige Chick-Lit. Ich glaube, das tolle Cover ist Schuld, denn das spricht mich wirklich total an. Hätte ich vor dem Kauf einen Blick auf das englische Original geworfen, dann hätte ich mir denken können, worum es hier wirklich geht... da ist das Cover zwar trashig, aber immerhin ehrlich. Karma Girl beginnt schon einigermaßen absurd: Die genretypisch manisch-unsympathische Protagonistin Carmen erwischt ihren Liebsten am Hochzeitstag mit ihrer besten Freundin und findet nebenbei noch heraus, dass die beiden Superheld und Superschurkin sind. Als Journalistin sitzt Carmen für ihre grausame Rache an der richtigen Quelle: Sie outet die beiden - und von da an alle anderen Superhelden und -schurken, deren Identitäten sie aufdecken kann. Zumindest bis zu dem Tag, an dem ein von ihr bloßgestellter Held Selbstmord begeht. Carmen wird vom "Superstar" zur in Selbstmitleid badenden Looserin, die dann auch noch vom Superschurken-Trio entführt und gezwungen wird, die anderen Helden der Gruppe des Toten zu entblößen. Von da an geht es eigentlich nur noch um Striker - den Helden schlechthin - und wie heiß Carmen ihn doch findet. Was die Charaktere angeht: Sie waren alle unglaublich albern und überzeichnet. Carmen stammt anscheinend direkt aus dem Chick-Lit-Regelbuch für nervige Protagonistinnen. Sie übertreibt einfach alles: Sie macht keine Tüte auf, sie reißt sie auf. Sie betritt keinen Raum, sie stürmt herein. Sie geht über keine Straße, sie rast. Sie trägt kein Make-Up auf, sie klatscht es sich in Gesicht. (Steht alles wirklich so im Buch und zwar immer (!), sie macht absolut nichts normal) Sie hat keinerlei Hobbies oder Interessen und besitzt weder Charakter noch Tiefgang. Im ersten Teil ist ihre einzige Motivation Rache, danach wird sie zu einem sabbernden Hormonbündel, das nur noch Striker im Kopf hat. Apropos: Striker ist eine Art perfekte Mischung aus allen möglichen Superhelden... dabei immer sexy und düster - und natürlich total vernarrt in Carmen. Wer hinter der Maske steckt, ist wirklich nicht schwer zu erraten. Das gilt übrigens auch für alle anderen. Sämtliche Nebenfiguren bleiben übertriebene und trotzdem blasse Klischees. Überhaupt ist Karma Girl ein einziges Klischeefest und nun könnte man sagen, dass das doch von Jennifer Estep so beabsichtigt ist und humorvoll sein soll. Mag sein, aber auf mich wirkt es eher wie Mangel an Kreativität. Ich vergebe den zweiten Stern nur deshalb, weil ich wie Anfangs erwähnt ganz andere Erwartungen hatte und nicht zu unfair sein möchte.
Ich bin ein großer Fan von Jennifer Estep und habe fast alle Bücher von ihr gelesen. Da war es klar, dass ich auch Karma Girl, dem ersten Band ihrer neuen Reihe Bigtime lesen würde. Carmen Cole ist Reporterin und eigentlich auch ziemlich gut in ihrem Job und trotzdem hat sie nie mitbekommen, dass ihr Verlobter der Superheld ihrer Stadt ist. Am Tag ihrer Hochzeit erwischt sie ihn zusammen mit ihrer besten Freundin, die auch noch die Schurkin in der Stadt ist. Noch am gleichen Tag und in ihrem Hochzeitskleid schreibt sie einen Artikel und entlarft sie. Das ist der Anfang einer steilen Karriere und drei Jahre später und viele enttarnte Superhelden und Schurken später kommt sie in die Metropole Bigtime. Dort soll sie die Identitäten der Fearless Five aufdecken und schafft es auch einen zu entlarfen, doch dann passiert etwas, dass sich Carmen niemals hätte vorstellen können. Sie will aufhören, doch die Terrible Trinity zwingen sie dazu weiterzumachen. Carmen Cole fand ich etwas irritierend. Ich konnte verstehen, dass sie wütend ist. Ihr Freund und ihre beste Freundin haben sie jahrelang belogen und betrogen und dass sie ihn und ihre beste Freundin dann 'outet' konnte ich verstehen. Aber dass sie dann drei Jahre lang Superhelden und die Schurken enttarnt war dann irgendwie zu viel. Sie hat ihre Wut, ihre Enttäuschung und ihren Hass an Menschen ausgelassen, die nichts dafür konnten. Sie hat nur an sich gedacht und nicht daran, dass hinter den Masken auch jemand mit Gefühlen steckt und den sie vielleicht dadurch genauso verletzt, wie sie verletzt wurde. Ich fande sie zu Beginn noch sehr ichbezogen, da sie nur an sich und ihren Schmerz gedacht hat. Erst später als sie die Konsequenzen sieht, denkt sie darüber nach und wurde mir dadurch auch sympathischer. Als Protagonistin konnte sie aber trotzdem nicht mit den anderen Protas aus den anderen Büchern von Jennifer Estep mithalten. Der Name Karma Girl passte aber perfekt zum Buch und zur Geschichte und auch zu Carmen. Die Namen von jedem und ich meine wirklich jedem fängt mit dem gleichen Buchstaben an, wie der Nachname. So ist das ja auch oft in Comics und bei Superhelden allgemein. Man hat Peter Parker, Bruce Banner, Matt Murdock, den Schurken Lex Luthor oder auch die Reporterin Lois Lane. Diese sind eingängig, aber ich hatte das Gefühl, dass jeder in diesem Buch einen alliterativen Namen besaß. Außer einer Person und dadurch war es auch unglaublich auffällig, wer jetzt hinter den Superhelden steckt. Da waren einmal die Anfangsbuchstaben der Personen, die zufällig auch mit denen der Superhelden und Schurken übereingestimmt haben. Dann das Aussehen was etwas über die Personen hinter den Masken verraten hat. Ich fand es nicht so schlimm, da das Buch trotzdem unglaublich spannend war und man mitfiebern konnte, wann Carmen herausfindet wer eigentlich alles einen Alter Ego hat. Die deutsche Übersetzung des Buches störte mich auch ein bisschen, da ich an ein paar Worten hängen blieb. Zum Bespiel 'mäandern' hat mich irritiert zurückgelassen, da ich dieses Wort noch nie zu vor gehört hatte und als ich danach gegoogelt habe, passte das Wort überhaupt nicht zu der Situation. Das fand ich wirklich schade, denn sonst war der Schreibstil wie gewohnt flüssig und man kam schnell in die Geschichte rein. Obwohl ich mich mit der Protagonistin anfangs nicht anfreunden konnte, gefiel mir das ganze später doch noch unglaublich gut. Es war aber auf jeden Fall mal was komplett anderes und insgesamt wirkte es wie ein Comic in Schriftform. Ich hatte die Bilder sofort im Kopf und es fehlten nur noch die Blasen mit Kabumm und Bang daneben. Es war zwischendurch etwas übertrieben, aber es passte trotzdem perfekt. Denn sind Geschichten über Superhelden nicht genau das?
Nachdem ihr Mann sie an ihrem Hochzeitstag mit ihrer Freundin betrogen hat, hat Carmen es sich zur Aufgabe gemacht Helden und Schurken zu enttarnen. Doch dann gerät sie selbst ins Fadenkreuz. Carmen Cole ist eine fantastische Protagonistin. Sie ist unfassbar stark und selbstbewusst und hat dabei einen wahnsinnig tollen Humor, der mich hat das ein oder andere mal hat schmunzeln lassen. Aber auch die anderen Charaktere gefallen mir wirklich gut und machen dieses Buch zu etwas Erlebnis. Ich liebe Jennifer Esteps Schreibstil. Wie auch in ihren anderen Büchern konnte sie mich mit diesem wieder voll und ganz abholen. Sie verpackt alles gefühlt immer genau richtig, so dass jede Emotion gut transportiert wird. Vor allem ihr Humor ist etwas ganz besonderes. Zudem ist dieses Buch mal etwas ganz anderes von Jennifer Estep. Wer Superhelden á la Arrow, Cat Women und Co. mag und dies in Kombie mit Humor mag, sollte definitiv zu diesem Buch greifen. Karma Girl hält so manche Überraschung bereit. Vor allem auf den letzten Seiten haben mich diese immer wieder vollkommen vom Hocker gerissen. Aber lasst euch selbst überraschen. Das Ende schließt das Buch in meinen Augen perfekt ab. Nun bin ich absolut gespannt wie es in Band 2 weitergeht und voller Vorfreude auf Oktober! Fazit: Karma Girl hat mich vollends überzeugt - ich liebe Superhelden Storys!
Nachdem ich viel Gutes über die Autorin gelesen habe, habe ich mich gefreut dieses Buch anzufangen. Meine Erwartungen wurden nicht wirklich erfüllt. Der erste Teil des Buches zieht sich gefühlt in die Länge und es gibt viele Stellen in dem Teil, die sich gezwungen anfühlten, die so plötzlich kamen, dass es nicht wirklich in die Stimmung passte. Der zweite Teil hat mir besser gefallen, war aber auch nicht herausragend. Aber trotzdem hatte ich nicht den Eindruck, dass die Charaktere irgend eine Art von Entwicklung durchmachen. Und das gezwungen erzeugte Drama ganz am Ende hätte nicht Not getan. Auch hier fühlte es sich eher so an, als „müsste“ jetzt noch mal ein bisschen Drama entstehen. Ich glaube, wenn ein paar Szenen gestrichen worden wären und Carmen etwas realistischer geschrieben worden wäre hätte mir das Buch besser gefallen.
4,5 Sterne für das erste 'Estep'-Buch was ich gelesen habe. Dieses Buch kam gerade genau richtig. Ich fand es eine tolle Story, obwohl ich eigentlich keine Fantasy-Geschichten mag. Hier kam es mir aber alles nicht wie Fantasy vor. Superhelden waren nunmal einfach normal. Auch wenn es eventuell hier und da ein paar Längen gab und ein paar Sachen vorhersehbar waren, hat das Buch eine tolle Bewertung verdient.
Jennifer Estep gehört schon lange zu meinen Lieblingsautorinnen, deswegen war ich auch sehr auf ihre neue Reihe gespannt. Wobei neu relativ ist, da das Buch schon vor 10 Jahren im original erschien ist. Aber ich freue mich, dass nun auch diese Reihe von ihr übersetzt wird. Superhelden sind nicht perfekt, weißt du? Dass einige von uns superstark sind, bedeutet nicht, dass wir nicht Angst haben können. Auch für fürchten uns und sind manchmal unsicher und haben Sorgen. Seite 148 Zum Inhalt: Carmen Cole ist Reporterin, doch keine Gewöhnliche. Nachdem sie ihren Verlobten in einer prekären Situation erwischt hat, hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, alle Superhelden und Schurken zu enttarnen. So zieht sie von Stadt zu Stadt und demaskiert so einige. Bis sie in Bigtime landet, dort soll sie die ansässigen Superhelden die Fearless Five enttarnen und die dazugehörigen Erzfeinde. Doch es läuft nicht wie gedacht und Carmen muss sich einer Tragödie stellen, die so einiges verändert. Noch dazu hat es die bösartige Malefica auf sie abgesehen und möchte, dass Carmen die Identität des äußerst attraktiven Strikers auffliegen lässt. Das Cover passt richtig gut. Man sieht sofort, hier geht es um Superhelden und das Schlichte schwarz mit der Skyline im Hintergrund hat was. Außerdem ist der Titel auch passend, da das Thema Karma immer wieder eine Rolle spielt. Ich mag den Schreibstil von Jennifer Estep sehr. Hier hat sie wiedereinmal eine taffe Protagonistin geschaffen. Die aber auch immer mal wieder mit sich hadert und etwas im Selbstmitleid versinkt, aber da schafft die Autorin noch die Kurve, bevor es zu nervig wird. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Carmen. Diese hat einen schönen Humor und besonders ihre Vorliebe für Kuchen machten sie mir sympathisch. Ein schönes Detail sind die Namen, Carmen Cole, Fiona Fine, Sam Sloane usw. da kommt das Superhelden Feeling so richtig gut zutage. Estep schreibt für gewöhnlich eher fantasyhaltige Romane, doch für mich gehört dieses Buch auch in diese Kategorie. Den so ist zum Beispiel eine Frau, die Feuerbälle werfen kann hier zwar eine Superheldin, aber man denke nur an Mab Monroe aus der Spinnen Reihe. Ihr versteht was ich meine? Carmen ist der Hauptcharakter in Karma Girl. Sie ist in meinen Augen ein typischer Charakter für die Autorin. Carmen sieht durchschnittlich aus und hat etwas in der Vergangenheit erlebt, das sie belastet. Außerdem ist sie nicht auf den Mund gefallen und eine starke Protagonistin. Striker nimmt den männlichen Part ein. Er ist ein Superheld, über den zu Beginn sehr wenig bekannt ist. Ich konnte mir schon sehr früh denken, wer er in Wirklichkeit ist, genauso wie bei den anderen Charakteren. Nur Carmen braucht da etwas länger. Er ist ein sympathischer Kerl, an manchen Stellen hätte ich mir von ihm ein dominanteres Auftreten gewünscht. Das er mal auf den Tisch haut und sagt, was Sache ist. Wie ein einziger Vorfall die Leben von so vielen Leuten beeinflussen kann. Aber so ist Karma nun mal. Seite 265 Die Geschichte rund um Bigtime und die Superhelden hat mir gefallen. Ich mag zwar Superheldenfilme, doch ein Buch in dem sie eine Rolle spielen, habe ich noch nicht gelesen, so war dies etwas Neues für mich. Es gab immer wieder actionreiche Szenen, aber auch die Romantiker wurden bedient. Manches war in meinen Augen zu offensichtlich und hat mich manche Nerven gekostet. Ich hatte aber trotzdem Spaß beim Lesen. Auf den nächsten Band Hot Mama bin ich gespannt, in diesem wird es um Fiona Fine gehen. Fazit: Mit Band 1 der Bigtime Reihe hat Jennifer Estep wieder mal meinen Geschmack getroffen. Es gibt so einige actiongeladene Szenen, aber auch was fürs Herz, noch dazu eine taffe Protagonistin und ganz viele Superhelden. Auf den nächsten Band bin ich schon gespannt. 4,5 Sterne
An ihrem Hochzeitstag erwischt Carmen ihre beste Freundin mit ihrem Verlobten im Bett. Als sei das noch nicht genug erfährt sie auch noch, dass es sich bei den beiden um den Superhelden der Stadt und seine berüchtigte Erzschurkin handelt. Carmen Cole schwört Rache und macht es sich fortan zur Aufgabe die Identität aller Superhelden und Erzschurken zu enttarnen. Leider gerät sie dabei an den Falschen, denn der Anführer der Fearless Five gerät ihr nicht nur sehr schnell auf die Schliche, sondern ist zudem auch noch unglaublich attraktiv. Normalerweise sind Superhelden überhaupt nicht mein Ding. Anders als viele andere, breche ich bei Superman, Thor und Wonder Woman nicht in Begeisterungsstürme aus. Trotzdem wollte ich, vor allem wegen der positiven Bewertungen im deutschen Sprachraum, Jennifer Estep und ihrem Karma Girl eine Chance geben. Den eingängigen, lockerleichten Schreibstil der Autorin kannte ich bereits aus ihrer Mythos-Academy-Serie. Auch hier habe ich sofort in die Handlung reingefunden und kaum bemerkt, wie die Seiten verflogen. Was mich dagegen total überraschte war der Humor. In Karma Girl präsentierte die Autorin eine ganz neue, ungewohnt spritzige Seite, die mich absolut überzeugen konnte und für mich genau zum richtigen Zeitpunkt kam. Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass ich dem Buch, trotz absolut vorhersehbarer Handlung und klischeebeladener Charaktere nicht weniger als 4 Sterne geben möchte. Nichts an dieser Geschichte war besonders einfallsreich, neu oder einzigartig. Nichtsdestotrotz habe ich mich lange nicht mehr so gut unterhalten gefühlt. Oft konnte ich mir das Lachen kaum verkneifen. Estep hat es in meinen Augen geschafft, genau das richtige Maß an Authentizität und übertriebener Superlative zu finden. Auch ihre ständigen Wiederholungen, wie ich sie aus anderen Büchern der Autorin kenne, hielten sich dieses Mal in Grenzen, was nicht bedeutet, dass ich nicht im nächsten Band mit den obligatorischen Dopplungen zu rechnen habe. Aber wer weiß? Vielleicht überrascht Estep mich ja ein weiteres Mal. Dieses mal ist ihr das jedenfalls gelungen. Ich konnte mich einfach mal fallen lassen, den schnöden Alltag vergessen und ein (Liebes-)Abenteuer erleben.
nach einer Recht langen Eingewöhnungszeit und etwas Umdenken war es doch überraschend gut und spannend. Man muss es eher als Parodie auf die Superhelden sehen, die wir kennen ;) schon alleine die Namen :D und dann ist alles etwas quietschig, überspitzt und bunt , fast Comichaft anmutend Doch wenn man sich eingewöhnt hat, kann man sich auf das Knistern und die Spannung einlassen und gute Kämpfe und seichtere Momente erleben
Nachdem die Journalistin Carmen Cole ihren Verlobten mit ihrer besten Freundin im Bett erwischt hat, und das am Tag ihrer geplanten Hochzeit, sieht Carmen rot. Nicht nur das er sie betrogen hat, es stellt sich dann auch noch heraus, dass er der Superheld ihrer Heimatstadt ist und Carmes Freundin die Superschurkin. Carmen sinnt auf Rache und demaskiert die beiden öffentlich. Von nun an hat sie eine Mission, sie will alle Superhelden und Superschurken demaskieren. Ihre Erfolge als Journalistin sind phänomenal, bis es bei einer Demaskierung zu einem tragischen Ereignis kommt. Von da an schlägt Carmen einen anderen Weg ein, aber einige Superschurken wollen sie zwingen, die Identität der Fearless Five aufzudecken. Carmen wollte dieses Leben hinter sich lassen, aber auch ihre Neugierde ist geweckt. Nur will sie ihre Erkenntnis nicht unbedingt den Schurken mitteilen und schmiedet einen raffinierten Plan. Ausgerechnet Striker, einer der Fearless Five kommt ihr zur Hilfe und bringt sie auf völlig unkeusche Gedanken. Auf diese neue Reihe der Autorin war ich wirklich sehr gespannt. Mythos Academy und Black Blade von gehören zu meinen absoluten Lieblingsreihen. Karma Girl ist übrigens kein Jugendbuch. Dieses Mal entführt uns die Autorin in einer Welt voller Superhelden und Superschurken. Die Handlung wird aus der Sicht von Carmen in der Ich-Perspektive erzählt. Ich muss gestehen, dass ich das Ganze anfangs etwas überzogen fand und Carmen als Charakter gar nicht so sympathisch war. Die Ereignisse am Anfang werden im Zeitraffer erzählt und man bekommt als Leser wenig Gefühle vermittelt, was mich etwas gestört hat. Erst im Laufe Handlung konnte mich die Geschichte dann doch noch fesseln, nämlich dann, wenn man mehr über Carmen erfährt. Carmen ist ein taffer Charakter, sie weiß genau was sie will, sie ist sehr intelligent und hat eine besondere Auffassungsgabe, was ihr bei ihrem Beruf sehr von Nutzen ist. Nach einer gewissen Zeit war sie mir dann doch anfänglicher Schwierigkeiten sehr sympatisch, denn sie macht eine erstaunliche Wandlung durch. Insgesamt wird das ganze schon etwas überzogen dargestellt, aber bei Superhelden muss man ja schon damit rechnen. Eine Romanze gibt es auch und auch erotische Szenen. Die Autorin lässt unsere Helden ganz schön leiden, bis es dann mal klappt mit ihnen. Trotz meiner Kritik am Anfang konnte mich das Buch letztendlich doch überzeugen und bekommt die volle Punktzahl von mir.
Ich liebe Superhelden und bin absolut süchtig nach Marvel und DC-Filmen und Serien. Deswegen stand für mich relativ schnell fest, dass ich den Auftakt der "Bigtime"-Reihe unbedingt lesen muss. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht. Die Geschichte war natürlich sehr klischeebeladen und vorhersehbar, aber es hat sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen. Carmen Cole mochte ich sehr gerne als Protagonistin, auch wenn ich ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte. Striker war selbstverständlich ein toller toller Charakter. Typisch Superheld ;) Der Schreibstil von Jennifer Estep war wieder großartig. Das Buch ließ sich sehr schnell lesen und man konnte kaum aufhören weiterzulesen. Ich freue mich sehr auf den zweiten Band von der Reihe! :)
*Inhalt* "In der Welt von »Bigtime« hat jede Stadt mindestens einen Superhelden. Doch selbst der coolste Held kann nichts gegen die Irrungen und Wirrungen der Liebe ausrichten. Daher sollten sich die Heroen in Jennifer Esteps neuer Reihe besser zweimal überlegen, für wen sie aus dem Spandex schlüpfen: Reporterin Carmen Cole erlebt ihren absoluten Alptraum. Kurz vor ihrer Hochzeit erwischt sie ihren Verlobten mit ihrer besten Freundin im Bett. Und es kommt schlimmer – er ist auch noch der ortsansässige Superheld und ihre beste Freundin dessen Erzfeindin! Nach dieser Demütigung beschließt Carmen, sich zu rächen und befördert die beiden geradewegs in die Schlagzeilen. Von da an ist es ihre Lebensaufgabe, Superhelden zu enttarnen. Als sie jedoch in der Metropole Bigtime die Identität der mysteriösen Fearless Five aufdecken soll, geschieht eine Tragödie. Carmen möchte daraufhin nichts lieber, als mit dem Job aufzuhören, nur leider haben die Superschurken Gefallen an Carmens Arbeit gefunden. Sie zwingen sie, sich an die Fersen des Anführers der Five zu heften. Und der sieht zu allem Überfluss extrem gut aus ..." (Quelle: Amazon) *Erster Satz des Buches* "Mein Hochzeitstag." *Infos zum Buch* Seitenzahl: 400 Seiten Verlag: Piper Verlag ISBN: 978-3492280372 Preis: 12,99 € (Taschenbuch) / 9,99 € (E-Book) Reihe: Bigtime 01 - Karma Girl Bigtime 02 - Hot Mama *Infos zur Autorin* "»Ein sehr unterhaltsames, lesenswertes Buch, dass die Superhelden auch mal von ihren schwachen, menschlichen Seiten zeigt. Eine tolle Protagonistin, die Lust auf mehr macht.«, buchnotizen.de, 10.05.2017 »Marvel - und auch Comic-Fans werden während des Lesens von ›Karma Girl‹ von Jennifer Estep voll auf ihre Kosten kommen. Mit ihrem gewohnt großartigen Erzählstil hat die Autorin einen tollen, actionreichen, humor- und liebevollen Roman geschrieben, der alle ›Superhelden-Klischees‹ auf ganz wundervolle Weise bedient.«, magicallyprincess.blogspot.de, 07.05.2017 »Ihre Bücher haben immer einen ganz gewissen Touch, der einfach typisch Estep ist.«, katesleselounge.de, 28.04.2017." (Quelle: Amazon) *Fazit* -> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? Jennifer Estep ist eine meiner liebsten Autorinnen und sowohl ihre "Black Blade" - Reihe als auch die Bücher um die Mythos Academy fesselten mich von der ersten Minute an. Aus diesem Grund war ich natürlich sehr gespannt auf diese Superhelden-Reihe! -> Cover: Ich muss zugeben, dass mich das Cover nicht wirklich vom Hocker reißt - da wäre sicherlich auch noch etwas mehr drin gewesen. Schade! -> Story + Charaktere: "Karma Girl" ist definitiv anders, als alles, was ich bisher von Jennifer Estep gelesen habe - was es aber nicht ungleich schlechter macht. Eigentlich bin ich kein großer Fan von Superhelden Geschichten und weder Marvel, noch DC konnten mich bisher wirklich fesseln oder überzeugen - und genau deswegen war dieses Buch so eine Herausforderung für mich. Am Anfang tat ich mir etwas schwer, mich in die Charaktere, bzw. die Geschichte einzufinden, doch nach und nach gelang mir das immer besser, was nicht nur am unverwechselbaren Schreibstil der Autorin, sondern auch am Charme der Charaktere lag. Die Protagonistin Carmen Cole ist ein faszinierender Charakter und alles andere als perfekt - und genau deswegen mochte ich sie extrem gerne. Nachdem sie an ihrem Hochzeitstag nicht nur Zeuge des Betruges ihres Zukünftigen mit ihrer besten Freundin wurde, sondern auch von deren Superhelden/-schurken dasein erfuhr, brach für Carmen eine Welt zusammen. Daraufhin beschloss sie, alle Superhelden und Superschurken zu demaskieren, die ihr unter die Finger kamen und machte ich so natürlich keineswegs Freunde...Als Enthüllungsjournalistin konnte sie so natürlich Schlagzeilen machen, bis eines tragischen Tages ein Unglück passiert und Carmen von ihrem hohen Ross herunterfällt... Auch wenn die Story leicht vorhersehbar ist, so konnte sie mich doch überzeugen und vor allem fesseln, was dazu führte, dass ich das Buch in jeder sich bietenden Gelegenheit verschlang! Die übrigen Charaktere sind sehr charismatisch gestaltet und faszinierten mich nicht nur, sondern schafften es, dass ich mich auf ein Wiedersehen freue. Neben einigen actiongeladenen Szenen kamen auch die emotionalen Momente nicht zu kurz und die verschiedenen Eigenschaften der Superhelden und Bösewichte fand ich super durchdacht. -> Schreibstil: Der Schreibstil ist angenehm in der Vergangenheitsform aus Sicht der Protagonistin verfasst. -> Gesamt: Auch wenn mir "Bigtime 01 - Karma Girl" sehr gut gefiel, so kommt es doch nicht an die bisherigen Bände der Autorin heran, insbesondere da ich die Geschichte sehr vorhersehbar fand. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, die Charaktere und deren Handlungsweisen stimmig und das Ende macht Lust auf mehr. Wertung: 4 von 5 Sterne!























