Ich bin der Wind

Ich bin der Wind

Softcover
3.514

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Zart und unerbittlich zugleich kreisen Jon Fosses Stücke um die Unausweichlichkeit des Todes: Eine Familie muss mit dem Selbstmord der einzigen Tochter fertigwerden (Todesvariationen). Wie Wiedergänger begegnet sich ein hoffnungsfrohes junges Paar in einer Wohnung selbst im hohen Alter (Schlaf). Auf einem Boot versucht ein Mann seinen besten Freund in der Gegenwart zu halten, obwohl der sich von der Welt längst verabschiedet hat (Ich bin der Wind).
«Magisch, berührend, manchmal auch von leiser Komik» (Frankfurter Allgemeine Zeitung), setzt Jon Fosse seine Figuren tiefgreifenden Lebenskrisen aus und schreibt lange nachhallende, poetisch verdichtete Meditationen über das Menschsein, die Angst und Lust des spurlosen Verschwindens.
«Bei Jon Fosse wird das Unsagbare beschworen.» (Die Welt)
«Eine so absichtsvolle Zuspitzung aufs Existenzielle hat es lange nicht mehr gegeben … Ein finsterer Traum aus der Tiefe elementarer Lebensangst.» (Frankfurter Rundschau)

Book Information

Main Genre
Poetry & Drama
Sub Genre
Drama & Plays
Format
Softcover
Pages
304
Price
15.50 €

Author Description

Jon Fosse, 1959 in der norwegischen Küstenstadt Haugesund geboren und am Hardangerfjord aufgewachsen, gilt als einer der bedeutendsten europäischen Schriftsteller unserer Zeit. 2023 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Internationale Bekanntheit erlangte Fosse zunächst als Dramatiker. Seine mehr als dreißig Theaterstücke werden weltweit aufgeführt und brachten ihm zahlreiche Preise ein. In deutscher Übersetzung erschienen zunächst die Romane "Melancholie", "Morgen und Abend" und "Das ist Alise". Für sein Prosawerk "Trilogie" bekam er 2015 den Literaturpreis des Nordischen Rates verliehen, den renommiertesten Literaturpreis Skandinaviens. Mit "Der andere Name", dem ersten Band seines Romanprojekts "Heptalogie", war er 2020 für den International Booker Prize nominiert, mit dem letzten Band "Ein neuer Name" stand er 2022 auf der Shortlist und wurde mit den wichtigsten norwegischen Literaturpreisen Brageprisen und Kritikerprisen ausgezeichnet. Seit 2011 genießt er lebenslanges Wohnrecht in der "Grotte", einer Ehrenwohnung des norwegischen Königs am Osloer Schlosspark, und lebt mitunter auch in Hainburg an der Donau/Österreich oder in Frekhaug/Norwegen. Seit 2022 ist er Mitglied der Akademie der Künste in Berlin.

Posts

2
All
3.5

Todesvariationen Ich fand das Stück wirklich schön und berührend. Ich denke das die junge frau und der junge mann die ältere frau ind der ältere mann in früher waren und der freund ist der Tod. Die Tochter hat sich in den Tod verliebt. Es gibt viele Wiederholungen aber irgendwie macht es das auch so aussagekräftig. War ejn wirklich schönes Stück Schlaf Das Stück mochte ich auch, der Schreibstil ist aif jeden fall sehr ähnlich und auch das Motiv von der Wohnung und in eine Wohnung einzuziehen. Für mich wirkte es wie ein Vergleich von Beziehungen, eine Klarmachung wie eine schöne und liebevolle Beziehung aussieht und wie eine aussieht in denen die Menschen sich nicht wirklich lieben. Ich mochte wie der Mittelalte Mann und die Ältere Frau miteinander agiert haben und frage mich ob es, bis auf die Wohnung, noch eine Verbindung zwischen ihnen gab Ich bin der Wind Dieses Stück hat mir auch sehr gut gefallen, vielleicht ist es sogar mein liebstes von den 3. Es war so schön geschrieben, ich hab mich oft selbst wieder gefunden in der Schwere und dem Wunsch nach Stille und allein sein aber nicht allein sein wollen. Man wusste von anfang an was auf einen zukommt und trotzdem war es so schön zu lesen. Schön und traurig.

3.5

wunderschön, tiefgründig und traurig

Alle drei Geschichten behandeln das Thema Tod und Sterben, aber auf ganz unterschiedliche Arten. Mir haben alle drei Stücke gut gefallen, am besten jedoch fand ich das letzte Stück „Ich bin der Wind“. Ich mochte daran, dass es mit dem Segelboot mal eine ganz andere Kulisse für ein Drama gab. Es gab sehr viele Wortwiederholungen, besonders das Wort ja tauchte auffallend oft auf, was mich leider etwas gestört hat. Ich verstehe auch, dass es ein Stilmittel ist, das gezielt eingesetzt wird, aber dennoch hat es den Lesefluss leider etwas gestört und ich kann mir vorstellen, dass es auch als Zuschauender im Theater von den eigentlichen Gesprächsthemen ablenkt. Die Thematik hat mir jedoch zugesagt und besonders die philosophischen Überlegungen der letzten Geschichte haben zum Nachdenken über das Leben angeregt.

Create Post