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4.5(491)
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English
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About the book

Der erste Roman der Autorin Yaa Gyasi umspannt eine Zeitspanne von 300 Jahren und erzählt die Geschichten der beiden Halbschwestern Effia und Esi. Beide werden aus ihrer Heimat Ghana entwurzelt: die eine wird einen englischen Mann heiraten, die andere als Sklavin in die USA verkauft. Jedes Kapitel des Romans folgt einer eigenen Generation der beiden Familien und zeigt auf, wie wertvoll es ist, die eigene (Familien-)geschichte zu kennen.

Audiodatei und digitale Ausgabe über Code im Buch verfügbar.

Editions (8)

ISBN9783125783904
PublisherKlett Sprachen GmbH
Publication Date08/16/22
Pages128

Reviews & Ratings

491 ratings

88 reviews

4.5

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  • peschma
    peschma

    13 Followers

    5.0

    Beeindruckende Geschichte(n)

    Die beiden (sich nie begegnenden) Halbschwestern Effia und Esi leben in Westafrika in unterschiedlichen Lebensumständen. Während die eine als Ehefrau eines Briten, der unmittelbar mit dem Sklavenhandel zu tun hat, an der Goldküste (heutiges Ghana) lebt, wird die andere gefangen genommen und als Sklavin nach Amerika verschifft. Diese zwei Stränge der Geschichte werden von Generation zu Generation parallel weitergeführt und umfassen eine Spanne von ca. 1760 bis in die 2000er Jahre. Ein Stammbaum im Anhang erleichtert die Verortung. Der leicht zu lesende Roman konnte einen guten Spannungsbogen halten, da man neugierig war, wie die Geschehnisse der vorangegangenen Episoden sich in der nächsten Generation auflösen werden. Direkt, brutal, aber auch einfühlsam wird anhand der Protagonisten die grausame Geschichte der Sklaverei (in Afrika und Amerika), der Ausbeutung, des Kolonialismus, des alltäglichen Rassismus und Colorismus, später auch der Befreiung eindrucksvoll nacherzählt. Die Autorin macht den Sadismus und die Menschenverachtung spürbar, damals wie auch heute - heftig und schonungslos. Auch Aspekte, die mir nicht so geläufig waren, werden von der Autorin beschrieben: „James wusste, dass die Briten seit Jahren Stammeskriege schürten, da ausnahmslos alle Kriegsgefangenen an sie verkauft wurden.“ (S. 128) Das Buch hat mich dazu gebracht, einzelne Aspekte zu recherchieren und nachzulesen. Trotzdem strahlt die Geschichte auch Hoffnung aus, wenn die Protagonisten sich von Kolonialherren und im Laufe der Erzählung auch von anderen Zwängen befreien können oder für ihre Rechte kämpfen. Nach sieben Generationen mit unterschiedlichen Lebenswegen kommt es am Ende zu einer Verbindung der beiden Stränge, deren Symbolik schön gewählt war: Feuer und Wasser (auf dem Cover der Ausgabe von Dumont zu sehen), die unterschiedliche Traumata darstellen, welche tief in der Historie der beiden Linien vergraben waren.

    Beeindruckende Geschichte(n)

    17 hours ago

  • sulalu
    sulalu

    53 Followers

    5.0

    Sklaverei - Missbrauch - Systemische Unterdrückung - Verlust - Trauma über Generationen hinweg. Das war harte Kost, manchmal kaum auszuhalten. Beschrieben ist es dennoch eher leise, aber tiefgehend und nachhaltig erschütternd – man merkt, wie sich Gewalt über Jahrhunderte fortsetzt. Sicher ein sehr wichtiges Buch das zur Aufklärung und Erinnerung beiträgt. Ein „Mahnmal“ für Menschlichkeit und Würde.

    Apr 29, 2026

  • charly93
    charly93

    126 Followers

    4.5

    Wow! Das war ein langer, harter Weg! Dieses Buch ist so wichtig, es ging mir unter die Haut, es hat mich zum Weinen gebracht , mich zerrissenen und zerstört. Aber so wichtig! Wenn ich mir eines hätte wünschen können- ich wäre gerne ein wenig tiefer in die Leben der einzelnen Personen eingestiegen. Aber dann wäre es wohl ein mega Wälzer geworden. Leseempfehlung!

    Jul 23, 2025

3 of 88 reviews

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