Die Liebeslieder von W.E.B. Du Bois
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Description
»Ein triumphales Debüt über Schwarze Geschichte und das Aufwachsen im Süden der USA.« New York Times Book Review
»Ein brillantes Epos, wie es nur ein Mal in zehn Jahren erscheint. Es wird Ihre Sicht auf Amerika für immer verändern.« Washington Post
Jeden Sommer reist Ailey Pearl Garfield nach Chicasetta, einem Provinzort in Georgia, wo die Familie ihrer Mutter seit über 200 Jahren lebt. Dank ihres Onkels Root kommt sie nach Routledge, einem historisch Schwarzen College, setzt sich mit dem großen Denker W.E.B. Du Bois auseinander, sucht ihren Platz in der Welt. Dazu muss Ailey die Geschichte ihrer Familie verstehen, vom Sklavenhandel in Westafrika bis zu den Rassenunruhen ihrer Zeit. Denn als Nachfahrin von Schwarzen, Indigenen und Weißen trägt sie das Erbe von Unterdrückung und Widerstand, Gefangenschaft und Selbstermächtigung in sich.
Die Liebeslieder von W.E.B. Du Bois ist ein gewaltiger Roman über das wahre, bunte Amerika. Honorée Fanonne Jeffers erzählt die Geschichte von Ailey Pearl Garfield, einer vor Leben sprühenden, selbstbewussten und witzigen Frau, und mit ihr über vierhundert Jahre amerikanischer Geschichte.
»Ihre Prosa hat die Leichtigkeit des Swing, die Tiefe des Blues, den Rhythmus des Jazz und den Punch des Rap. Die sprachliche Wucht des Textes hat eine fast berauschende Wirkung.« DER FREITAG
»Ein Epos, warm, poetisch, politisch, in dem man sich fast wohnlich einrichten kann.« Stern
»Erstaunlich ... Ein großes Werk, durchdrungen von Liebe und Wahrhaftigkeit.« Alice Walker
Book Information
Author Description
Honorée Fanonne Jeffers, geboren 1967 in Kokomo, Indiana, hat mit Die Liebeslieder von W.E.B. Du Bois einen der bedeutendsten amerikanischen Romane der letzten Jahre geschrieben, der einen National Book Critics Circle Award gewann. Oprah Winfrey besprach das Debüt in ihrem Book Club, was es mit Erscheinen zu einem New-York-Times-Bestseller machte. Zuvor veröffentlichte Honorée Fanonne Jeffers fünf Lyrikbände, darunter The Age of Phillis, der 2020 auf den Longlists des National Book Award und des PEN/Voelcker Award for Poetry stand. Jeffers‘ Gedichte und Essays erscheinen in zahlreichen namhaften Literaturzeitschriften. Sie ist Professorin für Kreatives Schreiben an der Universität von Oklahoma.
Posts
Hat etwas gedauert, bis ich in der Geschichte drin war. Im erster Viertel werden laufend neue Personen in die Geschichte eingeführt, was mich viel zu den Stammbäumen im Anhang hat blättern lassen. Insgesamt fand ich's einen tollen historischen Roman zur Geschichte der USA. Was ich besonders möchte, war, dass er hauptsächlich aus der Sicht von Frauen erzählt wird und wie sich in den letzten 100 Seiten alles zu einem Erzählstrang zusammenfügt.

Ein fiktionaler, historischer Roman, der mich sehr ergriffen und mir mehr als einmal einen Kloß im Hals beschert hat.
"Wir können uns nur dann für unsere Mitmenschen interessieren, wenn wir sie kennenlernen, und zwar direkt, gründlich und persönlich; und diese Bekanntschaft ist es, die zu der größten aller menschlichen Entdeckungen führt - der des eigenen Selbst im Bildnis unseres Nächsten; der plötzlichen, aufrüttelnden Offenbarung: "Hier ist ein weiteres Ich, das denkt, wie ich denke, fühlt, wie ich fühle und sogar leidet, wie ich leide." (W.E.B. du Bois) Mit ihrem Debüt "Die Liebeslieder von W.E.B du Bois" hat Hoorée Fanonne Jeffers ein wirklich gigantisches und monumentales Werk geschaffen, welches 400 Jahre amerikanische Geschichte umspannt. Das Spektrum der behandelten Themen ist gewaltig und umfasst neben intersektionaler Feminismus, Rassismus, Colorism und Passing, auch Drogenmissbrauch und Kindesmissbrauch. Es ist definitiv ein Buch, dass mir des Öfteren sehr an die Nieren ging und das ich oft sacken lassen musste, ehe ich weiterlesen konnte. Übersetzt aus dem amerikanischen Englisch von Maria Hummitzsch und Gesine Schröder. Es handelt sich bei diesem Roman um eine fiktionale, historische Geschichte, die sich mit dem Leben von Ailey Pearl Garfield beschäftigt, deren familiäre Wurzeln im Süden des Landes, in Georgia, liegen. Um ihren Platz im Leben jnd in der Gesellschaft zu finden, muss sich Ailey Pearl Garfield mit der Geschichte ihrer Familie beschäftigen, denn sie trägt das Erbe der Unterdrückung und des Widerstands, der Sklaverei und der Selbstermächtigung in sich. "Stärke erlangen wir nicht, indem wir die Schwachen in ihrer Schwäche behüten, sondern indem wir alles Schwache befreien und stärken." (W.E.B. du Bois) Der Aufbau hat mir ausgezeichnet gefallen, denn er ist wahnsinnig gut durchdacht und strukturiert. Fast jedem Kapitel ist ein Abschnitt aus der amerikanischen Geschichte vorangestellt, gefolgt von einem Zitat des Soziologen und Historkiers W.E.B. du Bois, ehe dann Aileys Geschichte kommt bzw. weitergeht. Es ist ein mehr als fesselndes Buch, dem ich die knapp 1000 Seiten überhaupt nicht angemerkt habe, so bin ich durch die Seiten geflogen. Auch wenn ich oft Schlucken musste: Es ist, trotz der schweren Themen, ein wirklich herausragendes Buch und eine absolute Leseempfehlung. "Wir werden unsere Wunden heilen, unsere Toten einsammeln und weiterkämpfen."

Wow, ein absolut klares Highlight- ein Mehrwert an so vielem: sprachlich vielschichtig, kulturell vielseitig, inhaltlich spannend , eine Familiengeschichte über 200 Jahre, beginnend mit der Aneignung des Landes von der indigenen Bevölkerung Amerikas, über die Verschleppung der Menschen aus Afrika, die Versklavung, deren Überwindung bis in die heutige Zeit. Toll aufgebaut. Ein Buch das ungeteilte Aufmerksamkeit fordert- und verdient!
Ich wollte das Buch wirklich mögen, aber es war eines von den Büchern, bei denen man einfach nicht voran kommt, und ständig alles mögliche andere macht, anstatt weiter zu lesen. Die „Song“- Abschnitte, die die Familiengeschichte in der Vergangenheit erzählen, haben mir sehr gut gefallen, ebenso die beiden Abschnitte über Belle und über Lydia (bei letzterem hatte ich gegen Ende Tränen in den Augen). Aber die Haupthandlung hat mir nichts gegeben. Ailey fand ich nervig, mit allen ihren Problemen mit Jungs und später Männern und ihrer Unfähigkeit Nähe zuzulassen oder anderen Menschen ihre Gefühle zu erklären. Erst im letzten Drittel, wenn sie ihre Familiengeschichte erforscht, kam ich etwas besser mit ihr zurecht. Der Schluss geht dann aber irgendwie zu schnell und es bleibt zu viel nicht auserzählt.

Das Buch gefiel mir deutlich besser als "Heimkehren". Es hat mich durch eine klar ausgearbeitete Handlung ebenso überzeugt wie durch die größere Aufmerksamkeit für die verschiedenen Personen. Die Sprache ist immer treffend, oft großartig, gerade wenn das 18. und 19. Jahrhundert behandelt werden. Nicht gefallen hat mir nur ein längerer Abschnitt, der aus Perspektive eines kleinen Kindes erzählt wird und viele Slang-Formulierungen enthielt, die das Hören nicht erleichtert haben. Triggerwarnung: Sexueller Mißbrauch, Gewalt und Drogenkonsum kommen durchgängig vor.
Description
»Ein triumphales Debüt über Schwarze Geschichte und das Aufwachsen im Süden der USA.« New York Times Book Review
»Ein brillantes Epos, wie es nur ein Mal in zehn Jahren erscheint. Es wird Ihre Sicht auf Amerika für immer verändern.« Washington Post
Jeden Sommer reist Ailey Pearl Garfield nach Chicasetta, einem Provinzort in Georgia, wo die Familie ihrer Mutter seit über 200 Jahren lebt. Dank ihres Onkels Root kommt sie nach Routledge, einem historisch Schwarzen College, setzt sich mit dem großen Denker W.E.B. Du Bois auseinander, sucht ihren Platz in der Welt. Dazu muss Ailey die Geschichte ihrer Familie verstehen, vom Sklavenhandel in Westafrika bis zu den Rassenunruhen ihrer Zeit. Denn als Nachfahrin von Schwarzen, Indigenen und Weißen trägt sie das Erbe von Unterdrückung und Widerstand, Gefangenschaft und Selbstermächtigung in sich.
Die Liebeslieder von W.E.B. Du Bois ist ein gewaltiger Roman über das wahre, bunte Amerika. Honorée Fanonne Jeffers erzählt die Geschichte von Ailey Pearl Garfield, einer vor Leben sprühenden, selbstbewussten und witzigen Frau, und mit ihr über vierhundert Jahre amerikanischer Geschichte.
»Ihre Prosa hat die Leichtigkeit des Swing, die Tiefe des Blues, den Rhythmus des Jazz und den Punch des Rap. Die sprachliche Wucht des Textes hat eine fast berauschende Wirkung.« DER FREITAG
»Ein Epos, warm, poetisch, politisch, in dem man sich fast wohnlich einrichten kann.« Stern
»Erstaunlich ... Ein großes Werk, durchdrungen von Liebe und Wahrhaftigkeit.« Alice Walker
Book Information
Author Description
Honorée Fanonne Jeffers, geboren 1967 in Kokomo, Indiana, hat mit Die Liebeslieder von W.E.B. Du Bois einen der bedeutendsten amerikanischen Romane der letzten Jahre geschrieben, der einen National Book Critics Circle Award gewann. Oprah Winfrey besprach das Debüt in ihrem Book Club, was es mit Erscheinen zu einem New-York-Times-Bestseller machte. Zuvor veröffentlichte Honorée Fanonne Jeffers fünf Lyrikbände, darunter The Age of Phillis, der 2020 auf den Longlists des National Book Award und des PEN/Voelcker Award for Poetry stand. Jeffers‘ Gedichte und Essays erscheinen in zahlreichen namhaften Literaturzeitschriften. Sie ist Professorin für Kreatives Schreiben an der Universität von Oklahoma.
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Hat etwas gedauert, bis ich in der Geschichte drin war. Im erster Viertel werden laufend neue Personen in die Geschichte eingeführt, was mich viel zu den Stammbäumen im Anhang hat blättern lassen. Insgesamt fand ich's einen tollen historischen Roman zur Geschichte der USA. Was ich besonders möchte, war, dass er hauptsächlich aus der Sicht von Frauen erzählt wird und wie sich in den letzten 100 Seiten alles zu einem Erzählstrang zusammenfügt.

Ein fiktionaler, historischer Roman, der mich sehr ergriffen und mir mehr als einmal einen Kloß im Hals beschert hat.
"Wir können uns nur dann für unsere Mitmenschen interessieren, wenn wir sie kennenlernen, und zwar direkt, gründlich und persönlich; und diese Bekanntschaft ist es, die zu der größten aller menschlichen Entdeckungen führt - der des eigenen Selbst im Bildnis unseres Nächsten; der plötzlichen, aufrüttelnden Offenbarung: "Hier ist ein weiteres Ich, das denkt, wie ich denke, fühlt, wie ich fühle und sogar leidet, wie ich leide." (W.E.B. du Bois) Mit ihrem Debüt "Die Liebeslieder von W.E.B du Bois" hat Hoorée Fanonne Jeffers ein wirklich gigantisches und monumentales Werk geschaffen, welches 400 Jahre amerikanische Geschichte umspannt. Das Spektrum der behandelten Themen ist gewaltig und umfasst neben intersektionaler Feminismus, Rassismus, Colorism und Passing, auch Drogenmissbrauch und Kindesmissbrauch. Es ist definitiv ein Buch, dass mir des Öfteren sehr an die Nieren ging und das ich oft sacken lassen musste, ehe ich weiterlesen konnte. Übersetzt aus dem amerikanischen Englisch von Maria Hummitzsch und Gesine Schröder. Es handelt sich bei diesem Roman um eine fiktionale, historische Geschichte, die sich mit dem Leben von Ailey Pearl Garfield beschäftigt, deren familiäre Wurzeln im Süden des Landes, in Georgia, liegen. Um ihren Platz im Leben jnd in der Gesellschaft zu finden, muss sich Ailey Pearl Garfield mit der Geschichte ihrer Familie beschäftigen, denn sie trägt das Erbe der Unterdrückung und des Widerstands, der Sklaverei und der Selbstermächtigung in sich. "Stärke erlangen wir nicht, indem wir die Schwachen in ihrer Schwäche behüten, sondern indem wir alles Schwache befreien und stärken." (W.E.B. du Bois) Der Aufbau hat mir ausgezeichnet gefallen, denn er ist wahnsinnig gut durchdacht und strukturiert. Fast jedem Kapitel ist ein Abschnitt aus der amerikanischen Geschichte vorangestellt, gefolgt von einem Zitat des Soziologen und Historkiers W.E.B. du Bois, ehe dann Aileys Geschichte kommt bzw. weitergeht. Es ist ein mehr als fesselndes Buch, dem ich die knapp 1000 Seiten überhaupt nicht angemerkt habe, so bin ich durch die Seiten geflogen. Auch wenn ich oft Schlucken musste: Es ist, trotz der schweren Themen, ein wirklich herausragendes Buch und eine absolute Leseempfehlung. "Wir werden unsere Wunden heilen, unsere Toten einsammeln und weiterkämpfen."

Wow, ein absolut klares Highlight- ein Mehrwert an so vielem: sprachlich vielschichtig, kulturell vielseitig, inhaltlich spannend , eine Familiengeschichte über 200 Jahre, beginnend mit der Aneignung des Landes von der indigenen Bevölkerung Amerikas, über die Verschleppung der Menschen aus Afrika, die Versklavung, deren Überwindung bis in die heutige Zeit. Toll aufgebaut. Ein Buch das ungeteilte Aufmerksamkeit fordert- und verdient!
Ich wollte das Buch wirklich mögen, aber es war eines von den Büchern, bei denen man einfach nicht voran kommt, und ständig alles mögliche andere macht, anstatt weiter zu lesen. Die „Song“- Abschnitte, die die Familiengeschichte in der Vergangenheit erzählen, haben mir sehr gut gefallen, ebenso die beiden Abschnitte über Belle und über Lydia (bei letzterem hatte ich gegen Ende Tränen in den Augen). Aber die Haupthandlung hat mir nichts gegeben. Ailey fand ich nervig, mit allen ihren Problemen mit Jungs und später Männern und ihrer Unfähigkeit Nähe zuzulassen oder anderen Menschen ihre Gefühle zu erklären. Erst im letzten Drittel, wenn sie ihre Familiengeschichte erforscht, kam ich etwas besser mit ihr zurecht. Der Schluss geht dann aber irgendwie zu schnell und es bleibt zu viel nicht auserzählt.

Das Buch gefiel mir deutlich besser als "Heimkehren". Es hat mich durch eine klar ausgearbeitete Handlung ebenso überzeugt wie durch die größere Aufmerksamkeit für die verschiedenen Personen. Die Sprache ist immer treffend, oft großartig, gerade wenn das 18. und 19. Jahrhundert behandelt werden. Nicht gefallen hat mir nur ein längerer Abschnitt, der aus Perspektive eines kleinen Kindes erzählt wird und viele Slang-Formulierungen enthielt, die das Hören nicht erleichtert haben. Triggerwarnung: Sexueller Mißbrauch, Gewalt und Drogenkonsum kommen durchgängig vor.










