Hinter dem Nebel
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Description
Der vierte Fall für Vidar Jörgensson: Selbstmord oder Mord? Als man Johan Oskarsson erhängt auffindet, deuten alle Zeichen auf Selbstmord – der Schriftsteller war eine zerbrechliche Seele. Polizist Vidar will den Fall eigentlich zu den Akten legen, doch es gibt Anzeichen dafür, dass jemand ihn zum Schweigen bringen wollte. Denn die Biografie über die berühmte schwedische Autorin Ingrid Klinga, an der er vor seinem Tod schrieb, führt tief hinein in die dunklen 1950er-Jahre: in die Machenschaften der schwedischen Nachrichtendienste, gefährliche Loyalitäten, in Netzwerke, in denen Menschen ihre Seele verkauften, um sich selbst zu retten oder ihre Ziele zu erreichen. Wie heikel die Themen sind, mit denen sich Oskarsson beschäftigte, muss Vidar bei seinen Ermittlungen am eigenen Leib erfahren.
Zur Halland-Krimireihe:
Band 1 : Platz 1 der schwedischen Bestsellerliste. «Selten sind Menschen, Land und Natur Schwedens so einfühlsam dargestellt worden wie in diesem Kriminalroman über Schuld, Strafe und Versöhnung.» Tobias Gohlis, Deutschlandfunk Kultur
Band 2
: Platz 1 der schwedischen Bestsellerliste. «Der beste schwedische Kriminalroman seit 20 Jahren.»
Krimibestenliste, Deutschlandfunk Kultur
Band 3
: Ausgezeichnet mit dem Schwedischen und dem Skandinavischen Krimipreis. «Die Geradlinigkeit des Erzählens und Gewissheit der Umstände und Motive raffiniert verschwimmen zu lassen, das ist die Kunst des Krimi-Autors Christoffer Carlsson.»
Frankfurter Rundschau
Band 4 : «Es ist erst April, und ich habe wahrscheinlich schon den besten schwedischen Krimi des Jahres gelesen. Die Erwartungen an Christoffer Carlsson wachsen zweifellos mit jedem Teil der Halland-Krimis, aber irgendwie schafft er es, mit dem Druck umzugehen und sich diesmal sogar selbst zu übertreffen.» Göteborgsposten
Book Information
Author Description
Christoffer Carlsson, geboren 1986, wuchs außerhalb von Marbäck an der Westküste Schwedens auf. Er promovierte in Kriminologie an der Universität Stockholm und wurde 2012 mit dem Young Criminologist Award der European Society of Criminology ausgezeichnet. Für seinen Debütroman «Der Turm der toten Seelen» erhielt er 2013 als jüngster Preisträger mit 27 Jahren den Schwedischen Krimipreis. Die Reihe um den Polizisten Leo Junker erscheint in 20 Ländern und wird verfilmt. Sein Roman «Unter dem Sturm» wurde bislang in zehn Länder verkauft und war 2019 für den Schwedischen Krimipreis nominiert.
Posts
Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht. Obwohl es eher ruhig und schlicht gehalten ist, strahlt es eine geheimnisvolle, fast bedrückende Atmosphäre aus, die perfekt zum Inhalt passt.. Da dies bereits der vierte Fall für Vidar Jörgensson ist, hatte ich anfangs etwas Sorge, ob mir Vorwissen fehlen könnte. Diese Sorge war allerdings völlig unbegründet, denn ich habe erstaunlich schnell in die Geschichte hineingefunden. Christoffer schafft es, die wichtigsten Informationen so geschickt einzubauen, dass man sich auch als Neueinsteiger sofort zurechtfindet, ohne das Gefühl zu haben, etwas verpasst zu haben. Der Einstieg in die Handlung hat mich direkt gepackt. Als Johan Oskarsson erhängt aufgefunden wird, scheint zunächst alles klar zu sein: Selbstmord. Oskarsson galt als sensibler, zerbrechlicher Schriftsteller, jemand, dem man einen solchen Schritt durchaus zutrauen würde. Doch schnell merkt man gemeinsam mit Vidar, dass hinter diesem Tod weit mehr steckt. Genau diese unterschwellige Spannung hat mich durchgehend gefesselt, weil ich ständig das Gefühl hatte, dass sich hinter jeder neuen Information noch etwas Dunkleres verbirgt. Besonders spannend fand ich die Verknüpfung mit der Biografie über die berühmte Autorin Ingrid Klinga. Die Ermittlungen führen tief hinein in die schwedischen Machtstrukturen der 1950er-Jahre, in Geheimdienste, Loyalitäten und Menschen, die bereit sind, moralische Grenzen zu überschreiten, um ihre eigenen Interessen zu schützen. Dadurch wirkt der Thriller nicht nur spannend, sondern auch unglaublich vielschichtig und intelligent aufgebaut. Vidar Jörgensson mochte ich dabei besonders gern. Er ist kein überzeichneter Ermittler, sondern wirkt menschlich, nahbar und authentisch. Gerade seine Zweifel und seine innere Zerrissenheit haben ihn für mich greifbar gemacht. Während des Lesens hatte ich oft das Gefühl, direkt neben ihm zu stehen, seine Unsicherheit mitzuerleben und gemeinsam mit ihm die Gefahr immer stärker zu spüren. Diese emotionale Nähe hat dafür gesorgt, dass mich die Geschichte nicht nur spannend unterhalten, sondern auch wirklich berührt hat. Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gefallen, ruhig, atmosphärisch und gleichzeitig unglaublich eindringlich. Man taucht komplett in die Handlung ein und verliert schnell jedes Gefühl für die Zeit. Besonders die Beschreibungen der schwedischen Küstenlandschaften haben bei mir ein richtiges Kopfkino ausgelöst. Die kühle, raue Atmosphäre zieht sich durch das gesamte Buch und verstärkt die düstere Stimmung enorm. Was mir ebenfalls positiv aufgefallen ist: Der Thriller setzt nicht nur auf Spannung, sondern beschäftigt sich auch mit ernsten Themen wie Machtmissbrauch, Schuld, Manipulation und Erinnerung. Dadurch wirkt die Geschichte lange nach dem Lesen noch nach. Die Auflösung empfand ich als nachvollziehbar und passend, vor allem weil sie nicht unnötig überdramatisiert wurde, sondern realistisch geblieben ist
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Der vierte Fall für Vidar Jörgensson: Selbstmord oder Mord? Als man Johan Oskarsson erhängt auffindet, deuten alle Zeichen auf Selbstmord – der Schriftsteller war eine zerbrechliche Seele. Polizist Vidar will den Fall eigentlich zu den Akten legen, doch es gibt Anzeichen dafür, dass jemand ihn zum Schweigen bringen wollte. Denn die Biografie über die berühmte schwedische Autorin Ingrid Klinga, an der er vor seinem Tod schrieb, führt tief hinein in die dunklen 1950er-Jahre: in die Machenschaften der schwedischen Nachrichtendienste, gefährliche Loyalitäten, in Netzwerke, in denen Menschen ihre Seele verkauften, um sich selbst zu retten oder ihre Ziele zu erreichen. Wie heikel die Themen sind, mit denen sich Oskarsson beschäftigte, muss Vidar bei seinen Ermittlungen am eigenen Leib erfahren.
Zur Halland-Krimireihe:
Band 1 : Platz 1 der schwedischen Bestsellerliste. «Selten sind Menschen, Land und Natur Schwedens so einfühlsam dargestellt worden wie in diesem Kriminalroman über Schuld, Strafe und Versöhnung.» Tobias Gohlis, Deutschlandfunk Kultur
Band 2
: Platz 1 der schwedischen Bestsellerliste. «Der beste schwedische Kriminalroman seit 20 Jahren.»
Krimibestenliste, Deutschlandfunk Kultur
Band 3
: Ausgezeichnet mit dem Schwedischen und dem Skandinavischen Krimipreis. «Die Geradlinigkeit des Erzählens und Gewissheit der Umstände und Motive raffiniert verschwimmen zu lassen, das ist die Kunst des Krimi-Autors Christoffer Carlsson.»
Frankfurter Rundschau
Band 4 : «Es ist erst April, und ich habe wahrscheinlich schon den besten schwedischen Krimi des Jahres gelesen. Die Erwartungen an Christoffer Carlsson wachsen zweifellos mit jedem Teil der Halland-Krimis, aber irgendwie schafft er es, mit dem Druck umzugehen und sich diesmal sogar selbst zu übertreffen.» Göteborgsposten
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Author Description
Christoffer Carlsson, geboren 1986, wuchs außerhalb von Marbäck an der Westküste Schwedens auf. Er promovierte in Kriminologie an der Universität Stockholm und wurde 2012 mit dem Young Criminologist Award der European Society of Criminology ausgezeichnet. Für seinen Debütroman «Der Turm der toten Seelen» erhielt er 2013 als jüngster Preisträger mit 27 Jahren den Schwedischen Krimipreis. Die Reihe um den Polizisten Leo Junker erscheint in 20 Ländern und wird verfilmt. Sein Roman «Unter dem Sturm» wurde bislang in zehn Länder verkauft und war 2019 für den Schwedischen Krimipreis nominiert.
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Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht. Obwohl es eher ruhig und schlicht gehalten ist, strahlt es eine geheimnisvolle, fast bedrückende Atmosphäre aus, die perfekt zum Inhalt passt.. Da dies bereits der vierte Fall für Vidar Jörgensson ist, hatte ich anfangs etwas Sorge, ob mir Vorwissen fehlen könnte. Diese Sorge war allerdings völlig unbegründet, denn ich habe erstaunlich schnell in die Geschichte hineingefunden. Christoffer schafft es, die wichtigsten Informationen so geschickt einzubauen, dass man sich auch als Neueinsteiger sofort zurechtfindet, ohne das Gefühl zu haben, etwas verpasst zu haben. Der Einstieg in die Handlung hat mich direkt gepackt. Als Johan Oskarsson erhängt aufgefunden wird, scheint zunächst alles klar zu sein: Selbstmord. Oskarsson galt als sensibler, zerbrechlicher Schriftsteller, jemand, dem man einen solchen Schritt durchaus zutrauen würde. Doch schnell merkt man gemeinsam mit Vidar, dass hinter diesem Tod weit mehr steckt. Genau diese unterschwellige Spannung hat mich durchgehend gefesselt, weil ich ständig das Gefühl hatte, dass sich hinter jeder neuen Information noch etwas Dunkleres verbirgt. Besonders spannend fand ich die Verknüpfung mit der Biografie über die berühmte Autorin Ingrid Klinga. Die Ermittlungen führen tief hinein in die schwedischen Machtstrukturen der 1950er-Jahre, in Geheimdienste, Loyalitäten und Menschen, die bereit sind, moralische Grenzen zu überschreiten, um ihre eigenen Interessen zu schützen. Dadurch wirkt der Thriller nicht nur spannend, sondern auch unglaublich vielschichtig und intelligent aufgebaut. Vidar Jörgensson mochte ich dabei besonders gern. Er ist kein überzeichneter Ermittler, sondern wirkt menschlich, nahbar und authentisch. Gerade seine Zweifel und seine innere Zerrissenheit haben ihn für mich greifbar gemacht. Während des Lesens hatte ich oft das Gefühl, direkt neben ihm zu stehen, seine Unsicherheit mitzuerleben und gemeinsam mit ihm die Gefahr immer stärker zu spüren. Diese emotionale Nähe hat dafür gesorgt, dass mich die Geschichte nicht nur spannend unterhalten, sondern auch wirklich berührt hat. Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gefallen, ruhig, atmosphärisch und gleichzeitig unglaublich eindringlich. Man taucht komplett in die Handlung ein und verliert schnell jedes Gefühl für die Zeit. Besonders die Beschreibungen der schwedischen Küstenlandschaften haben bei mir ein richtiges Kopfkino ausgelöst. Die kühle, raue Atmosphäre zieht sich durch das gesamte Buch und verstärkt die düstere Stimmung enorm. Was mir ebenfalls positiv aufgefallen ist: Der Thriller setzt nicht nur auf Spannung, sondern beschäftigt sich auch mit ernsten Themen wie Machtmissbrauch, Schuld, Manipulation und Erinnerung. Dadurch wirkt die Geschichte lange nach dem Lesen noch nach. Die Auflösung empfand ich als nachvollziehbar und passend, vor allem weil sie nicht unnötig überdramatisiert wurde, sondern realistisch geblieben ist




