Unter dem Sturm

Unter dem Sturm

Softcover
3.855
DorfgemeinschaftPolizistPolizeiSkandinoir

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Description

Die Nummer 1 aus Schweden!
In einer kalten Novembernacht 1994 wird im kleinen südschwedischen Marbäck die Leiche einer jungen Frau gefunden. Alles weist auf ein Verbrechen hin, und ein Täter ist schnell ausgemacht: Edvard Christensson unterhielt eine Beziehung mit ihr; wie sein Vater ist er berüchtigt für einen aufbrausenden Charakter.
Edvard wird verurteilt, und der Frieden kehrt ins Dorf zurück. Nur nicht für Edvards siebenjährigen Neffen Isak, der Edvard vergöttert hat. Isak ist besessen von der Vorstellung, dass er den Keim des Bösen in sich trägt, wie sein Onkel, wie sein Großvater.
Zehn Jahre später sitzt Isak nach einem Diebstahl vor Vidar, der als junger Polizist bei der Verhaftung von Edvard half. Und je mehr Vidar sich zurückerinnert, desto größer werden seine Zweifel an den Ermittlungen damals. Und dann verschwindet Isak. Vidar macht sich auf die Suche. Nach dem Jungen und nach der Antwort auf die Frage, was in jener Novembernacht wirklich geschah.

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Police Procedural
Format
Softcover
Pages
464
Price
15.50 €

Author Description

Christoffer Carlsson, geboren 1986, wuchs außerhalb von Marbäck an der Westküste Schwedens auf. Er promovierte in Kriminologie an der Universität Stockholm und wurde 2012 mit dem Young Criminologist Award der European Society of Criminology ausgezeichnet. Für seinen Debütroman «Der Turm der toten Seelen» erhielt er 2013 als jüngster Preisträger mit 27 Jahren den Schwedischen Krimipreis. Die Reihe um den Polizisten Leo Junker erscheint in 20 Ländern und wird verfilmt. Sein Roman «Unter dem Sturm» wurde bislang in zehn Länder verkauft und war 2019 für den Schwedischen Krimipreis nominiert.

Posts

18
All
3.5

Ein guter, spannender Gesellschaftskrimi, der in Schweden spielt. Nordisch kühle Charaktere, die mir nicht sehr nahe kamen. Die Erzählweise distanziert, tlweise wie eine Reportage, so dass ich die Charaktere nicht fühlen konnte und in den Situationen gefühlsmäßig nicht nahe an der Geschichte war. Aber an sich ein gutes Grundkonzept. Es geht um den Polizisten Vidar, der in die Ermittlungen um ein abgebranntes Haus in dem eine Leiche liegt, verwickelt wird und innerhalb von 20 Jahren Auswirkungen sein Leben hat. Und um die Frage, was eine brutale Tat bei Angehörigen und Mitmenschen verursacht, wie viel Not noch nach der Tat entsteht und das Leben aller beeinflusst. Besonders beeindruckend waren die Fragen, die sich der siebenjährige Neffe Isak stellt und die daraus entwickelte Lebensangst. Das rauhe schwedische Klima, die Einsamkeit in den Dörfern und Wäldern waren gut beschrieben und es gab einen guten Spannungsbogen bis zum Ende.

4

Atmosphärischer Auftakt

Der Krimi stand richtig lange ungelesen bei mir rum und hat mich aber inhaltlich wie sprachlich positiv überrascht, sodass ich auf jeden Fall gespannt auf die zwei Folgebände bin!

3.5

Atmosphärisch, aber mit sehr langem Anlauf

„Unter dem Sturm“ von Christoffer Carlsson ist ein komplex aufgebauter Kriminalroman, der uns mit in die schwedische Provinz nimmt – in ein Dorf, das von einem brutalen Mord erschüttert wird. Die Geschichte springt zwischen verschiedenen Zeiten und Perspektiven, und genau das macht sie gleichzeitig spannend und herausfordernd. Der Fall selbst ist vielschichtig und entwickelt nach und nach ein dichtes Bild aus Schuld, Geheimnissen und falschen Fährten. Allerdings braucht das Buch spürbar lange, bis all diese Stränge wirklich zusammenlaufen. Besonders am Anfang fühlt man sich leicht verloren, weil man nicht sofort versteht, wie die Personen und Ereignisse zusammenhängen. Erst im letzten Drittel nimmt die Handlung Fahrt auf – dann aber richtig. Carlssons Schreibstil ist stark: düster, präzise und sehr stimmungsvoll. Wenn die Geschichte einmal rollt, hält sie einen fest. Dennoch bleibt der Einstieg zäh, was den Gesamteindruck etwas bremst. Insgesamt ein gut geschriebenes, tiefgründiges Krimidrama mit überzeugender Atmosphäre – aber man braucht Geduld, bis man voll drin ist.

4

Spannender Schwedenkrimi, der sich viel Zeit nimmt, eine gut durchdachte Geschichte zu erzählen

3

Langatmig mit spannenden 30 Seiten

Die letzten 30 Seiten haben mich dann doch ein wenig mit diesem Krimi versöhnt. Insgesamt fand ich die Story eher langatmig erzählt und war jetzt nicht so etwas besonderes. Es ging mehr um die Menschen und was ein Mord in einem kleinen Dorf anrichten kann - auch beim Ermittler. Vielleicht hatte ich auch die falschen Erwartungen an dieses Buch. Jedenfalls sind es für mich nur 3 Sterne geworden.

5

Toller Krimi, nichts für schwache Nerven

Christoffer Carlssons Krimis ziehen mich irgendwie immer in den Bann, obwohl sie so schwedisch kühl und düster sind. Dieser Fall spannt sich über mehrere Jahrzehnte, was zu einer schönen Spannung führt, weil man die Figuren durch verschiedene Lebensphasen begleitet. Neben dem Fall - eine junge Frau wird ermordet - steht die Frage im Zentrum, wie uns das prägt, was wir über uns oder andere glauben oder einander erzählen.

4.5

Ein Krimi der besonderen Art! Der Autor braucht keine blutigen, actionreichen Szenen oder endlose Cliffhanger um einen interessanten Krimi zu erzählen. Die Geschichte ist sehr atmosphärisch, schon fast zart erzählt. Kommissar Vidar besticht durch viel Empathie und Menschlichkeit. Trotz dem ruhigen Setting kam die Spannung nicht zu kurz.

4

Ein ruhiger Krimi der vor allem durch seine Atmosphäre besticht. Hat mir gut gefallen!

3

Dieses Buch erzählt die Geschichte von Isak und seinem Onkel. Dieser wurde für ein Verbrechen verurteilt, als Isak erst sieben Jahre alt ist. Wir erfahren viel über die Beziehung zwischen den beiden, einen Polizisten den dieser Fall nicht loslässt, erfahren die Geheimnisse der Dorfbewohner und, dass damals nicht alles so gelaufen ist wie gedacht. „Doch das Dunkle ist schließlich auch ein Teil des Menschen.“ 3/5⭐️

Post image

Mischung zwischen Gesellschaftsstudie und Krimi. In für einen Krimi außergewöhnlich ruhigem Schreibstil an der Grenze zur Langatmigkeit wird aus der Sicht von zwei Hauptdarstellern in drei jeweils zehn Jahre auseinander liegenden Abschnitten ein scheinbar eindeutiger Mordfall aufgerollt. Ist es ein origineller Schachzug, den Part der Gesellschaftsstudie aus der Perspektive eines zu Beginn Siebenjährigen zu schildern, so ist es etwas arg unrealistisch, den Kriminalfall durch einen Berufsanfänger bei der Kripo aufrollen zu lassen. In der zweiten Hälfte zieht sich die Erzählung äußerst zäh. Zudem springt sie zwischen Realität und Fantasie. Wenig originell ist schließlich die Auflösung. Hervorragend passt dagegen der Interpret des Hörbuchs zum Schreibstil.

4

Ein sehr ruhiger, schlauer Roman. Zeitweise etwas zu schleppend für meinen Geschmack. Dennoch: super read und überraschend!

3

Mischung zwischen Gesellschaftsstudie und Krimi. In für einen Krimi außergewöhnlich ruhigem Schreibstil an der Grenze zur Langatmigkeit wird aus der Sicht von zwei Hauptdarstellern in drei jeweils zehn Jahre auseinander liegenden Abschnitten ein scheinbar eindeutiger Mordfall aufgerollt. Ist es ein origineller Schachzug, den Part der Gesellschaftsstudie aus der Perspektive eines zu Beginn Siebenjährigen zu schildern, so ist es etwas arg unrealistisch, den Kriminalfall durch einen Berufsanfänger bei der Kripo aufrollen zu lassen. In der zweiten Hälfte zieht sich die Erzählung äußerst zäh. Zudem springt sie zwischen Realität und Fantasie. Wenig originell ist schließlich die Auflösung. Hervorragend passt dagegen der Interpret des Hörbuchs zum Schreibstil.

3

Ich mag die Sprache, ich mag auch die Art des Erzählens mit den vielen Rückblenden (auch wenn die Benutzung der Zeiten mitunter etwas äh.. kreativ wird) Ich mag die Hauptfiguren und im Prinzip auch die Geschichte. Aaaber: dann wurde es doch irgendwann sehr konstruiert. Damit kann ich auch noch leben, aber was mich richtig aufgeregt hat ist die Sache mit dem (analogen) Foto, das viele Jahre später auftaucht. Daran ist so vieles nicht nur unwahrscheinlich sondern technisch unmöglich, dass es mich noch hundert Seiten später aufgeregt hat und immer noch aufregt ;-)

4

Dieser Spannungsroman ist clever konzipiert, hat einen unheimlich sympathischen Protagonisten, fühlt sich gleichzeitig melancholisch und spannend echt an. Alle Charaktere wirken wie aus Fleisch und Blut, haben Fehler und sind nicht perfekt. Mehrere versteckte Puzzleteile ergeben am Ende ein ganzes Bild. Die Auflösung war mir zu wenig miträtselbar, sondern musste tatsächlich erzählt werden um sie zu verstehen, das hat den Stern Abzug bedeutet. Insgesamt aber ein wunderbar skandinavischer Krimi mit viel Atmosphäre und fantastisch gelungenem Cover!

5

bildhaft und spannend

4

Seit langem mal wieder durch meinen Schweden Urlaub Lust auf einen Skandinavien Krimi bekommen und innerhalb einer Woche dieses Buch inhaliert, am aller besten gefiel mir der Schreibstil welcher sich wirklich sehr erfrischend liest.

3

Zwar ein spannender Krimi, aber ziemlich wirr durcheinander geschrieben. Hatte oft Schwierigkeiten den zeitlichen Ablauf zu folgen. Mal Vergangenheit und dann wieder Gegenwart.

4

Spannend und nordisch. Will nicht mehr als das Buch verspricht und ist ein guter Krimi für zwischendurch.

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