Pünktchen und Anton
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Description
Die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft
Abend für Abend schleicht Pünktchen sich aus ihrem Zimmer, um mitten in Berlin Streichhölzer zu verkaufen. Und das, obwohl ihre Eltern viel Geld haben. Ganz anders geht es Anton, der kaum weiß, wo er für seine kranke Mutter die nächste Mahlzeit hernehmen soll. Obwohl die beiden in verschiedenen Welten leben, sind sie dicke Freunde. Und das ist gut so: Denn als sich herausstellt, dass Diebe das Haus von Pünktchens Eltern ausrauben wollen, ist Anton mit Mut und Tatkraft zur Stelle.
Book Information
Author Description
Erich Kästner, 1899 in Dresden geboren, begründete gleich mit zwei seiner ersten Bücher seinen Weltruhm: Herz auf Taille (1928) und Emil und die Detektive (1929). Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden seine Bücher verbrannt, sein Werk erschien nunmehr in der Schweiz im Atrium Verlag. Erich Kästner erhielt zahlreiche literarische Auszeichnungen, u.a. den Georg-Büchner-Preis. Er starb 1974 in München.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Piefke & Berta ODER Pünktchen & Anton
Im Vordergrund dieses Klassikers steht die Geschichte der Freundschaft zwischen Luise (Pünktchen genannt) und Anton. Beide erleben einige kleine und ein großes Abenteuer inklusive Ganoven und halten zusammen, komme was wolle. Übergeordnet geht es aber auch um Themen wir Elternschaft und Mutterschaft und auch Klassismus. Welchen Einfluss eine prekäre finanzielle Situation und aber auch Abwesenheit der Eltern auf zwei Kinder haben können, das kann man hier wunderbar ableiten. Die mahnende Kontrastierung der beiden Mutterfiguren hat mir Kontext meines moderneren Blickwinkels etwas Bauchschmerzen bereitet, aber das versuche ich Anbetracht des Entstehungszeitpunkts außen vor zu lassen. Ins Herz geschlossen habe ich auch bei diesem ReRead natürlich Berta und Piefke. Große Empfehlung, auch wenn es nicht mein Lieblings-Kästner ist.
Wenn Herkunft keine Rolle spielt 👦👧✨
“Pünktchen und Anton” ist für mich eines dieser Bücher, die man heute, als Erwachsener, mit zwei Blicken liest: dem kindlichen, der die Abenteuer mag – und dem erwachsenen, der die dahinterliegenden Themen erkennt. Die Geschichte selbst ist schnell erzählt: Zwei Kinder aus völlig unterschiedlichen Welten treffen sich an der Berliner Friedrichsbrücke – Anton, der wirklich betteln muss, um seine kranke Mutter über Wasser zu halten, und Pünktchen, die von ihrem Kindermädchen zum Betteln genötigt wird, obwohl sie im Luxus lebt. Kästner lässt die beiden Freundschaft schließen, und am Ende ist es diese Freundschaft, die ein geplantes Verbrechen verhindert. Was ich an dem Buch mochte, ist der typische Kästner-Blick auf Ungleichheit, Verantwortung und Kindheit. Anton wächst ohnehin in sehr armen Verhältnissen auf, aber die schwere Krankheit seiner Mutter verschärft die Situation noch einmal enorm. Weil sie nicht arbeiten kann, trägt er die gesamte Last: Er schmeißt den Haushalt, kümmert sich um die Mutter, holt Essen heran, jongliert Schule und die Pflege seiner Mutter und verdient abends mit dem Verkauf von Schnürsenkeln das bisschen Geld, das sie zum Überleben brauchen. Das ist klar benannt, ohne melodramatisch zu wirken. Und daneben die „wohlstandsverwahrloste“ Pünktchen, fantasievoll, unterfordert, oft allein gelassen, und trotzdem voller Energie. Beide Kinder tragen ihre jeweilige Welt so selbstverständlich, dass man den Kontrast sofort spürt. Womit ich allerdings nicht richtig warm werde, sind die berühmten „Nachdenkereien“ – diese moralisierenden Zwischenkapitel, in denen Kästner noch einmal erklärt, was die Szene ohnehin schon gezeigt hat. Sie brechen jedes Mal den Rhythmus und wirken heute sehr aus der Zeit gefallen. Als Zeitzeugnis interessant, im Lesefluss eher störend. Auch die Auflösung – Antons Mutter wird neues Kindermädchen der Pogges, alles ordnet sich durch Wohlstand – wirkt sehr stark der damaligen Charles-Dickens-Logik verpflichtet. Wer reich ist, hat Verantwortung, wer arm ist, ist dankbar. Das ist naiv, aber als Produkt der 1930er Jahre erklärbar. Trotzdem bleibt das Buch warm, unterhaltsam und voller kleiner humorvoller Beobachtungen. Kästners Dialoge funktionieren, Berlin lebt, und man hat Pünktchen beim Lesen sofort als leicht anstrengendes, aber unterhaltsames Energiepaket im Kopf. Anton bleibt im Vergleich etwas flach, aber als Duo tragen die beiden die Geschichte. Im direkten Vergleich hat mich “Emil und die Detektive” mehr begeistert – einfach weil es runder erzählt ist und ohne diesen ständigen moralischen Unterbau auskommt. Aber wenn man “Pünktchen und Anton” als das liest, was es ist – ein Kinderbuch seiner Zeit, mit sozialem Blick, Humor und Herz – dann funktioniert es immer noch. Und es zeigt, warum Kästner so lange gelesen wurde. ⭐️⭐️⭐️⭐️

👧🏼🐶👦🏼
„Pünktchen und Anton“ von Erich Kästner ist ein echter Klassiker, der die Herzen von Jung und Alt erobert. Die Geschichte dreht sich um die ungewöhnliche Freundschaft zwischen der reichen Pünktchen und dem armen Anton. Ihre Abenteuer zeigen, wie stark Freundschaft und Zusammenhalt sein können, unabhängig von sozialen Unterschieden. Besonders gelungen finde ich die eingeschobenen Kapitel mit Kästners eigenen Gedanken. Sie zeigen, dass er für die damaligen Verhältnisse eine sehr moderne Denkweise hatte. Auch wenn die Erziehung und das Frauenbild innerhalb der Geschichte eher das Gegenteil aufweisen. Trotzdem ist es insgesamt ein wunderbares Buch, das nicht nur Kinder begeistert, sondern auch Erwachsene in eine andere Zeit entführt.

Eine Reise zurück in die Kindheit 🤍
Pünktchen & Anton 👫 ~ Erich Kästner [unbezahlte Werbung /Geschenk ] „Ich wünsche jedem von euch einen guten Freund. Und ich wünsche jedem von euch die Gelegenheit zu Freundschaftsdiensten, die er jenem ohne sein Wissen erweist. Haltet euch dazu, zu erfahren, wie glücklich es macht, glücklich zu machen!“ ~ S.88 In diesem Buch geht es um die ungewöhnliche Freundschaft zwischen Pünktchen und Anton. Pünktchen, die eigentlich Luise Pogge heißt, lebt in einem großen Haus mit Personal, während ihr bester Freund Anton kaum Geld zum Essen hat. Sie leben in zwei verschiedenen Welten und sind trotzdem dicke Freunde, die sich gegenseitig helfen. Ein sehr lustiges und auch trauriges Buch mit Denkanstößen nach jedem Kapitel. Ich habe es sehr gerne gelesen. 🥰 Die Verfilmung von 1999 gehört zu meinen liebsten Kinderfilmen, auch wenn sie anders ist als das Buch. Der kleine Ausflug in die Kindheit hat mir sehr viel Freude bereitet und somit kann ich auch Erwachsenen das Buch für zwischendurch empfehlen. Und Kindern ab 6 Jahren sowieso 🤍 #qotd Welche sind eure Kindheitshelden?

Ein Buch über Freundschaft 🥰
Das war wieder absolut knuffig! Das Buch konnte mich vom Plot her allerdings nicht so abholen wie „Emil und die Detektive“ — es hatte irgendwie seine Längen, wenn man das bei der kurzen Geschichte so nennen kann. Aber auch hier fand ich den Freundschaftsaspekt ganz toll. Insbesondere, weil die sozialen Unterschiede für die Verbindung von Pünktchen und Anton keine Rolle spielen und man merkt, dass Kinder teilweise viel vorurteilsloser sind. War richtig schön zu verfolgen. 🫶🏼
Ich kannte viele Jahre nur den Film, bis ich jetzt endlich mal das Buch gelesen habe. Zusätzlich war es auch mein erstes Buch von Erich Kästner überhaupt. Ich war sehr positiv überrascht vom ganzen Buch. Den Schreibstil fand ich angenehm und gut verständlich, in der Geschichte fehlte es nirgendwo an Spannung und das lesen hat wirklich Spaß gemacht. Pünktchen und Anton sind wirklich tolle Protagonisten und auch wie Kästner alle anderen Figuren gestaltet hat war super. Alles in allem hatte ich eine wunderbaren Nachmittag mit diesem Buch. Ich möchte irgendwann noch mehr von Erich Kästner lesen, auch wenn es momentan nicht meine Priorität ist.

„Die Wohnung bestand aus zehn Zimmern und war so groß, dass Pünktchen, wenn sie nach dem Essen ins Kinderzimmer zurückkam, meist schon wieder Hunger hatte. So lang war der Weg!“ Ich mag Kästners humorvolle Art, Kindern die Welt zu erklären. Ein bisschen ist er in diesem Fall übers Ziel hinausgeschossen, einiges wirkte mir zu konstruiert.
Wieder eine schöne Kästner Kindergeschichte, die zeigt das Freundschaft auch über unterschiedliche Gesellschaftlich Klassen existiert und funktioniert, das es egal ist wie arm oder reich man ist. Leider aber auch mit dem vermittelten Rollenbild (das ich nicht teile) ein Produkt seiner Zeit (erschienen 1931) und sollte meiner Meinung nach nur mit der notwendigen Einordnung gehört werden.
Meine Meinung: Da ich den Film schon so schön fand, musste ich natürlich auch gleich das Buch lesen, als mein Liebster es mit in den Haushalt brachte. Für mich ist Erich Kästner einer der besten Autoren, wenn es um Kinderbücher geht. Er erzählt Geschichten über Freundschaften und all die Abenteuer, die man zusammen mit seinen Freunden erleben kann. Durch eine liebevolle Charakterentwicklung, macht es Spaß Kästners Bücher zu lesen. Sie sind sicher nicht nur etwas für Kinder. Auch als Erwachsener kann man die Geschichten wunderbar lesen. Obwohl die Bücher schon ein paar Jährchen auf dem Rücken haben, sind sie noch immer aktuell. Ich kann jedem empfehlen seine Nase mal in eines von Kästners Bücher zu stecken, wenn man dies nicht sowieso schon lange getan hat.
Das perfekte Kinderbuch
Auf wundervolle Weise erzählt Erich Kästner die Geschichte der Freundschaft von Pünktchen, die eigentlich Luise heißt, und Anton im Berlin der frühen 30er Jahre des 20. Jahrhunderts. Auf die einzelnen Kapitel folgen Überlegungen zu moralischen Fragen, die selbstverständlich kindgerecht dargelegt werden. Als Kind habe ich dieses Buch geliebt. Als Erwachsener habe ich es naturgemäß mit anderen Augen gelesen. Dennoch komme ich zu dem Schluss, dass es im Genre "Kinder- und Jugendbuch" eines der wundervollsten jemals verfassten Werke im deutschsprachigen Raum darstellt. Unbedingte Leseempfehlung für alle jungen und jung gebliebenen Leser*innen.

Eine warmherzige Geschichte über Freundschaft trotz großer Unterschiede. Gut lesbar und stellenweise berührend, aber für mich nicht durchgehend mitreißend.
Die Geschichte lebt von ihrer klaren Botschaft über Freundschaft, Zusammenhalt und soziale Gegensätze. Erich Kästner schafft es, ernste Themen kindgerecht und zugleich nachdenklich zu erzählen. Besonders gefallen hat mir, wie selbstverständlich die beiden Hauptfiguren füreinander einstehen. Trotzdem hat mich das Buch emotional nicht ganz erreicht. Manche Passagen wirkten für mich etwas vorhersehbar. Insgesamt aber eine solide, lesenswerte Geschichte mit Herz.
Nach "Das doppelte Lottchen", welches ich sehr gerne mochte, war ich sehr gespannt auf dieses Kästner-Buch. Leider konnte mich "Pünktchen und Anton" nicht so sehr überzeugen. Die ganze Geschichte, auch mit den Charakteren, kam mir - vor allem am Anfang - sehr absurd vor. Aus Pünktchen wurde ich nicht wirklich schlau und fand sie gar nicht unterhaltsam, sondern nur seltsam. Ähnlich ging es mir bei den Nachdenk-Kapiteln, in denen Kästner seine (natürlich verständlicherweise) sehr veralteten Sichtweisen auf die Welt. Trotzdem war es eine nette Kindergeschichte, mit einem spannenden Twist, an der Kinder sicher viel Freude haben können.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft
Abend für Abend schleicht Pünktchen sich aus ihrem Zimmer, um mitten in Berlin Streichhölzer zu verkaufen. Und das, obwohl ihre Eltern viel Geld haben. Ganz anders geht es Anton, der kaum weiß, wo er für seine kranke Mutter die nächste Mahlzeit hernehmen soll. Obwohl die beiden in verschiedenen Welten leben, sind sie dicke Freunde. Und das ist gut so: Denn als sich herausstellt, dass Diebe das Haus von Pünktchens Eltern ausrauben wollen, ist Anton mit Mut und Tatkraft zur Stelle.
Book Information
Author Description
Erich Kästner, 1899 in Dresden geboren, begründete gleich mit zwei seiner ersten Bücher seinen Weltruhm: Herz auf Taille (1928) und Emil und die Detektive (1929). Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden seine Bücher verbrannt, sein Werk erschien nunmehr in der Schweiz im Atrium Verlag. Erich Kästner erhielt zahlreiche literarische Auszeichnungen, u.a. den Georg-Büchner-Preis. Er starb 1974 in München.
Posts
Piefke & Berta ODER Pünktchen & Anton
Im Vordergrund dieses Klassikers steht die Geschichte der Freundschaft zwischen Luise (Pünktchen genannt) und Anton. Beide erleben einige kleine und ein großes Abenteuer inklusive Ganoven und halten zusammen, komme was wolle. Übergeordnet geht es aber auch um Themen wir Elternschaft und Mutterschaft und auch Klassismus. Welchen Einfluss eine prekäre finanzielle Situation und aber auch Abwesenheit der Eltern auf zwei Kinder haben können, das kann man hier wunderbar ableiten. Die mahnende Kontrastierung der beiden Mutterfiguren hat mir Kontext meines moderneren Blickwinkels etwas Bauchschmerzen bereitet, aber das versuche ich Anbetracht des Entstehungszeitpunkts außen vor zu lassen. Ins Herz geschlossen habe ich auch bei diesem ReRead natürlich Berta und Piefke. Große Empfehlung, auch wenn es nicht mein Lieblings-Kästner ist.
Wenn Herkunft keine Rolle spielt 👦👧✨
“Pünktchen und Anton” ist für mich eines dieser Bücher, die man heute, als Erwachsener, mit zwei Blicken liest: dem kindlichen, der die Abenteuer mag – und dem erwachsenen, der die dahinterliegenden Themen erkennt. Die Geschichte selbst ist schnell erzählt: Zwei Kinder aus völlig unterschiedlichen Welten treffen sich an der Berliner Friedrichsbrücke – Anton, der wirklich betteln muss, um seine kranke Mutter über Wasser zu halten, und Pünktchen, die von ihrem Kindermädchen zum Betteln genötigt wird, obwohl sie im Luxus lebt. Kästner lässt die beiden Freundschaft schließen, und am Ende ist es diese Freundschaft, die ein geplantes Verbrechen verhindert. Was ich an dem Buch mochte, ist der typische Kästner-Blick auf Ungleichheit, Verantwortung und Kindheit. Anton wächst ohnehin in sehr armen Verhältnissen auf, aber die schwere Krankheit seiner Mutter verschärft die Situation noch einmal enorm. Weil sie nicht arbeiten kann, trägt er die gesamte Last: Er schmeißt den Haushalt, kümmert sich um die Mutter, holt Essen heran, jongliert Schule und die Pflege seiner Mutter und verdient abends mit dem Verkauf von Schnürsenkeln das bisschen Geld, das sie zum Überleben brauchen. Das ist klar benannt, ohne melodramatisch zu wirken. Und daneben die „wohlstandsverwahrloste“ Pünktchen, fantasievoll, unterfordert, oft allein gelassen, und trotzdem voller Energie. Beide Kinder tragen ihre jeweilige Welt so selbstverständlich, dass man den Kontrast sofort spürt. Womit ich allerdings nicht richtig warm werde, sind die berühmten „Nachdenkereien“ – diese moralisierenden Zwischenkapitel, in denen Kästner noch einmal erklärt, was die Szene ohnehin schon gezeigt hat. Sie brechen jedes Mal den Rhythmus und wirken heute sehr aus der Zeit gefallen. Als Zeitzeugnis interessant, im Lesefluss eher störend. Auch die Auflösung – Antons Mutter wird neues Kindermädchen der Pogges, alles ordnet sich durch Wohlstand – wirkt sehr stark der damaligen Charles-Dickens-Logik verpflichtet. Wer reich ist, hat Verantwortung, wer arm ist, ist dankbar. Das ist naiv, aber als Produkt der 1930er Jahre erklärbar. Trotzdem bleibt das Buch warm, unterhaltsam und voller kleiner humorvoller Beobachtungen. Kästners Dialoge funktionieren, Berlin lebt, und man hat Pünktchen beim Lesen sofort als leicht anstrengendes, aber unterhaltsames Energiepaket im Kopf. Anton bleibt im Vergleich etwas flach, aber als Duo tragen die beiden die Geschichte. Im direkten Vergleich hat mich “Emil und die Detektive” mehr begeistert – einfach weil es runder erzählt ist und ohne diesen ständigen moralischen Unterbau auskommt. Aber wenn man “Pünktchen und Anton” als das liest, was es ist – ein Kinderbuch seiner Zeit, mit sozialem Blick, Humor und Herz – dann funktioniert es immer noch. Und es zeigt, warum Kästner so lange gelesen wurde. ⭐️⭐️⭐️⭐️

👧🏼🐶👦🏼
„Pünktchen und Anton“ von Erich Kästner ist ein echter Klassiker, der die Herzen von Jung und Alt erobert. Die Geschichte dreht sich um die ungewöhnliche Freundschaft zwischen der reichen Pünktchen und dem armen Anton. Ihre Abenteuer zeigen, wie stark Freundschaft und Zusammenhalt sein können, unabhängig von sozialen Unterschieden. Besonders gelungen finde ich die eingeschobenen Kapitel mit Kästners eigenen Gedanken. Sie zeigen, dass er für die damaligen Verhältnisse eine sehr moderne Denkweise hatte. Auch wenn die Erziehung und das Frauenbild innerhalb der Geschichte eher das Gegenteil aufweisen. Trotzdem ist es insgesamt ein wunderbares Buch, das nicht nur Kinder begeistert, sondern auch Erwachsene in eine andere Zeit entführt.

Eine Reise zurück in die Kindheit 🤍
Pünktchen & Anton 👫 ~ Erich Kästner [unbezahlte Werbung /Geschenk ] „Ich wünsche jedem von euch einen guten Freund. Und ich wünsche jedem von euch die Gelegenheit zu Freundschaftsdiensten, die er jenem ohne sein Wissen erweist. Haltet euch dazu, zu erfahren, wie glücklich es macht, glücklich zu machen!“ ~ S.88 In diesem Buch geht es um die ungewöhnliche Freundschaft zwischen Pünktchen und Anton. Pünktchen, die eigentlich Luise Pogge heißt, lebt in einem großen Haus mit Personal, während ihr bester Freund Anton kaum Geld zum Essen hat. Sie leben in zwei verschiedenen Welten und sind trotzdem dicke Freunde, die sich gegenseitig helfen. Ein sehr lustiges und auch trauriges Buch mit Denkanstößen nach jedem Kapitel. Ich habe es sehr gerne gelesen. 🥰 Die Verfilmung von 1999 gehört zu meinen liebsten Kinderfilmen, auch wenn sie anders ist als das Buch. Der kleine Ausflug in die Kindheit hat mir sehr viel Freude bereitet und somit kann ich auch Erwachsenen das Buch für zwischendurch empfehlen. Und Kindern ab 6 Jahren sowieso 🤍 #qotd Welche sind eure Kindheitshelden?

Ein Buch über Freundschaft 🥰
Das war wieder absolut knuffig! Das Buch konnte mich vom Plot her allerdings nicht so abholen wie „Emil und die Detektive“ — es hatte irgendwie seine Längen, wenn man das bei der kurzen Geschichte so nennen kann. Aber auch hier fand ich den Freundschaftsaspekt ganz toll. Insbesondere, weil die sozialen Unterschiede für die Verbindung von Pünktchen und Anton keine Rolle spielen und man merkt, dass Kinder teilweise viel vorurteilsloser sind. War richtig schön zu verfolgen. 🫶🏼
Ich kannte viele Jahre nur den Film, bis ich jetzt endlich mal das Buch gelesen habe. Zusätzlich war es auch mein erstes Buch von Erich Kästner überhaupt. Ich war sehr positiv überrascht vom ganzen Buch. Den Schreibstil fand ich angenehm und gut verständlich, in der Geschichte fehlte es nirgendwo an Spannung und das lesen hat wirklich Spaß gemacht. Pünktchen und Anton sind wirklich tolle Protagonisten und auch wie Kästner alle anderen Figuren gestaltet hat war super. Alles in allem hatte ich eine wunderbaren Nachmittag mit diesem Buch. Ich möchte irgendwann noch mehr von Erich Kästner lesen, auch wenn es momentan nicht meine Priorität ist.

„Die Wohnung bestand aus zehn Zimmern und war so groß, dass Pünktchen, wenn sie nach dem Essen ins Kinderzimmer zurückkam, meist schon wieder Hunger hatte. So lang war der Weg!“ Ich mag Kästners humorvolle Art, Kindern die Welt zu erklären. Ein bisschen ist er in diesem Fall übers Ziel hinausgeschossen, einiges wirkte mir zu konstruiert.
Wieder eine schöne Kästner Kindergeschichte, die zeigt das Freundschaft auch über unterschiedliche Gesellschaftlich Klassen existiert und funktioniert, das es egal ist wie arm oder reich man ist. Leider aber auch mit dem vermittelten Rollenbild (das ich nicht teile) ein Produkt seiner Zeit (erschienen 1931) und sollte meiner Meinung nach nur mit der notwendigen Einordnung gehört werden.
Meine Meinung: Da ich den Film schon so schön fand, musste ich natürlich auch gleich das Buch lesen, als mein Liebster es mit in den Haushalt brachte. Für mich ist Erich Kästner einer der besten Autoren, wenn es um Kinderbücher geht. Er erzählt Geschichten über Freundschaften und all die Abenteuer, die man zusammen mit seinen Freunden erleben kann. Durch eine liebevolle Charakterentwicklung, macht es Spaß Kästners Bücher zu lesen. Sie sind sicher nicht nur etwas für Kinder. Auch als Erwachsener kann man die Geschichten wunderbar lesen. Obwohl die Bücher schon ein paar Jährchen auf dem Rücken haben, sind sie noch immer aktuell. Ich kann jedem empfehlen seine Nase mal in eines von Kästners Bücher zu stecken, wenn man dies nicht sowieso schon lange getan hat.
Das perfekte Kinderbuch
Auf wundervolle Weise erzählt Erich Kästner die Geschichte der Freundschaft von Pünktchen, die eigentlich Luise heißt, und Anton im Berlin der frühen 30er Jahre des 20. Jahrhunderts. Auf die einzelnen Kapitel folgen Überlegungen zu moralischen Fragen, die selbstverständlich kindgerecht dargelegt werden. Als Kind habe ich dieses Buch geliebt. Als Erwachsener habe ich es naturgemäß mit anderen Augen gelesen. Dennoch komme ich zu dem Schluss, dass es im Genre "Kinder- und Jugendbuch" eines der wundervollsten jemals verfassten Werke im deutschsprachigen Raum darstellt. Unbedingte Leseempfehlung für alle jungen und jung gebliebenen Leser*innen.

Eine warmherzige Geschichte über Freundschaft trotz großer Unterschiede. Gut lesbar und stellenweise berührend, aber für mich nicht durchgehend mitreißend.
Die Geschichte lebt von ihrer klaren Botschaft über Freundschaft, Zusammenhalt und soziale Gegensätze. Erich Kästner schafft es, ernste Themen kindgerecht und zugleich nachdenklich zu erzählen. Besonders gefallen hat mir, wie selbstverständlich die beiden Hauptfiguren füreinander einstehen. Trotzdem hat mich das Buch emotional nicht ganz erreicht. Manche Passagen wirkten für mich etwas vorhersehbar. Insgesamt aber eine solide, lesenswerte Geschichte mit Herz.
























