Grau

Grau

Paperback
4.3104

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Description

Es läuft gut für Eddie Russett: Seine Rotsicht ist exzellent, er wird mit etwas Glück auf der Farbskala nach oben heiraten, und sein Leben plätschert angenehm ereignislos dahin - bis zu dem Tag, an dem er sich unrettbar verliebt. Denn Jane ist nicht nur geheimnisvoll und wunderbar stupsnasig, sie ist auch komplett farbenblind und gehört damit der gesellschaftlichen Unterschicht an: eine Graue! Jane hebt Eddies geordnete Welt aus den Angeln: Plötzlich hat er einflussreiche Feinde, wird mit unbequemen Wahrheiten konfrontiert, und zu allem Überfluss versucht seine Angebetete auch noch immer wieder, ihn umzubringen. Denn Jane hütet ein hochexplosives Geheimnis, und Eddie weiß bereits zu viel ...

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Paperback
Pages
560
Price
18.50 €

Author Description

Jasper Fforde war zwanzig Jahre lang in der Filmbranche tätig, bevor er 2001 mit DER FALL JANE EYRE auf der Bestsellerliste der New York Times debütierte. Seitdem hat er fünfzehn weitere Romane geschrieben, darunter den Sunday-Times-Bestseller WO IST THURSDAY NEXT? und die Serie DIE LETZTE DRACHENTÖTERIN, die von Sky fürs Fernsehen adaptiert wurde. Fforde lebt und arbeitet in seiner Wahlheimat Wales.

Characteristics

3 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
46%
58%
51%
5%
77%
42%
80%
53%
26%
49%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
59%
69%
64%
41%

Pace

Fast33%
Slow33%
Moderate33%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex67%
Moderate33%
Bildhaft (67%)Außergewöhnlich (100%)

Posts

30
All
5

Rezensionsexemplar Meisterhaft: Eine fesselnde Reise durch eine komplexe Welt

Mit einem bedachtsamen Einstieg in eine faszinierende Welt entführt der Autor die Leser in ein Geflecht aus Erklärungen und malerischen Beschreibungen. Die Geschichte gewinnt allmählich an Tempo, wobei Band 1 ein Netz aus Fragen spinnt und dabei einige Rätsel entschlüsselt. Die kunstvoll eingewobene Spannung des Romans wird geschickt durch ruhige Passagen akzentuiert. Besonders beeindruckend sind die einleitenden Regeln am Anfang jedes Kapitels, die einen tiefen Einblick in die facettenreiche und komplexe Gesellschaft gewähren. Insgesamt ein Meisterwerk, das die Leser auf eine mitreißende Reise durch eine einzigartige Welt mitnimmt.

Rezensionsexemplar 

Meisterhaft: Eine fesselnde Reise durch eine komplexe Welt
4

4/5 Sterne – für alle, die schräge, intelligente Dystopien lieben!

📚 Rezension: „Shades of Grey“ von Jasper Fforde ⭐⭐⭐⭐ „But thousands will die if we don't do something!“ – „And millions will die if we fail. We can't afford any mistakes, Eddie.“ Nicht zu verwechseln mit *Fifty Shades of Grey* – dieses Buch spielt in einer völlig anderen Liga! Fforde entführt uns in eine skurrile Zukunft, in der die Gesellschaft nach der Fähigkeit, Farben zu sehen, streng hierarchisch unterteilt ist. Klingt verrückt? Ist es auch – aber auf die beste Art! Das Buch ist ein urkomisches Lesevergnügen mit schrägem Humor, absurden Regeln und einer herrlich absurden Welt. Doch hinter der humorvollen Fassade lauern ernste Themen wie Korruption, Machtmissbrauch und soziale Ungerechtigkeit. Der Schreibstil? Herrlich satirisch und intelligent – fast wie Douglas Adams trifft auf Orwell. Was mir weniger gefallen hat: Einige Dystopie-Tropes fühlten sich etwas zu klischeehaft an – die starren Regeln, das Verbot von Büchern, die übertriebene Gesellschaftsstruktur. Trotzdem bleibt es ein einzigartiges Sci-Fi-Abenteuer, das zum Nachdenken anregt.

4/5 Sterne – für alle, die schräge, intelligente Dystopien lieben!
3.5

Eine Geschichte in Zinnober... Stell dir vor, du lebst in einer dystopischen Welt in der deine Position in der Gesellschaft von deiner Farbsicht abhängt, es sehr viele, sehr abstruse Regeln gibt, die Stagnation das höchste Gut ist und Neugier verpönt, alle unter der Löffelknappheit leiden und schreckliche Angst vor Blitzen, der Dunkelheit und einer Krankheit namens Mehltau haben... Klingt verrückt? Ja, das kann man wohl so sagen! Und genau da liegt für mich sowohl der große Reiz, als auch die Schwierigkeit dieses Buchs. Denn auf der einen Seite ist es wirklich unglaublich fantasievoll, originell und unterhaltsam, allerdings hatte ich, vor allem am Anfang, große Schwierigkeiten in die Geschichte und die Welt zu finden, denn man wird wirklich komplett ins kalte Wasser geworfen. Zumal am Anfang auch relativ wenig passiert und die Welt fast ein bisschen abweisend wirkt. Das wird dann allerdings ab der Hälfte des Buchs besser, gegen Ende kommt zunehmend Spannung auf und es werden endlich ein paar Fragen beantwortet. Die Charaktere haben mir gut gefallen, Eddie und Jane brauchen zwar eine Weile, sind dann aber ein wirklich gutes Team und je mehr man sich in der Welt zurecht findet, umso mehr versteht man auch die Beweggründe und Handlungen der Charaktere. Alles in allem hat mir das Buch trotz der anfänglichen Schwierigkeiten gefallen, denn es war einfach etwas komplett neues und unverbrauchtes und ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte rund um Eddie und Jane weitergeht. "Regel 9.3.88.32.025: Gurken und Tomaten sind Obst, die Avocado ist eine Nuss. Zur Befriedigung der Nährstoffbedürfnisse von Vegetariern gilt jeden ersten Dienstag im Monat ein Hühnchen offiziell als Gemüse."

4.5

Sehr kreative dystopische Story, die anfangs viel „Eingewöhnung“ brauchte, dann aber fast zum Pageturner mutiert. Sehr gut.

Ich hab etwas Zeit gebraucht, um mich an das Gesellschaftsbild, das da gezeichnet wird, zu gewöhnen, mit der Klassengesellschaft nach Farbsehvermögen. Aber nachdem ich diese Welt verstanden hatte, konnte ich nicht mehr aufhören. Alles wird sehr schlüssig aufgebaut und die Entwicklung der Beziehungen zwischen Eddie, Jane und den anderen Charakteren sind sehr spannend. Auch aus „technologisch“-futuristischer Sicht fand ich es super. Fortsetzung Rot folgt.

5

Ungewöhnlich - Interessant

Dass das Thema Farbe so facettenreich sein kann, auch in der Sprache, hat mich erstaunt. Es ist Fiktion, Fantasie, einfach ein absolut anderes Werk, als meine bisher gelesenen. Es hat sich mit einer Leichtigkeit gelesen, die Seitenzahlen sind einfach verflogen.

4

Super!

Grau von Jasper Fforde aus dem #eichbornverlag 🖍️ Stellt euch vor ihr lebt in einer Welt und könnt nicht alle Farben sehen. Ihr könnt vielleicht fast nur Rot sehen? Dann gehört ihr zu den Roten. Ihr seid damit nicht die „angesehensten“ . Aber wer gar keine Farben sehen kann, den trifft es schlimmer. Denn dann bist du ein Grauer und bekommst die schlechtesten Jobs und genießt gar kein Ansehen. . Was für eine verrückte Idee von dem Autor?!? Den sozialen Status über die Fähigkeit, welche Farbe man sieht, zu definieren. . Aber nicht nur die Farbsicht Welt wurde von ihm erschaffen. Es ist eine ganz andere Gesellschaft. Eigene Regeln. Eigene Geschichte. Eine Dystopie. Ein Fantasyroman. . Eigentlich passiert gerade zum Anfang gar nicht so viel. Aber diese neue Welt kennenlernen, die Kreativität des Autors entdecken. Das alles hat mir wirklich gut gefallen! . Was ist passiert? Warum leben diese Menschen so? Diese Fragen haben mich nicht losgelassen. . Vieles wurde auch zum Ende des Buches nicht aufgeklärt… hatte ich aber auch gar nicht erwartet. Schließlich handelt es sich hier um Band 1. Zum Glück liegt Band 2 schon auf meinem #stapelungelesenerbücher und ich muss nicht warten. Der Autor hat sich nämlich einige Jahre Zeit gelassen, bis der zweite Teil fertig war und veröffentlicht werden konnte. . Das Buch hat wirklich zufällig seinen Weg zu mir gefunden. Band 2 hatte ich geschenkt bekommen. Wahrscheinlich hätte ich sonst nie mit dieser Reihe angefangen. Das wäre sehr schade gewesen! . #funfact der englische Original Buchtitel aus 2010 lautet Shades of Grey #shadesofgrey 😅 bitte nicht verwechseln 🙈😉 . #buchtipp für alle, die Kreativität schätzen und würdigen können. Für alle, die etwas Neues suchen und etwas Anderes entdecken möchten.

5

Mega gut! Cool geteichnete utopische Welt, chromatische Gesellschaft. Grad der Farbwahrnehmung entscheidet über deine Position in der streng hierarchischen Gesellschaft, Stagnation als höchstes Gut- und ein Protagonist, der durch seine Neugier Schritt für Schritt die dunklen Geheimnisse der Systems entdeckt. Dabei sprachlich sehr witzig und klug!

4

Eine detaillierte (leicht düstere) Zukunftsvision einer „Nachwelt“, die sich dem chromatischen Aufstieg in einem stagnierenden Kollektiv unterwirft. Spannend, einfallsreich und überraschend.

Da es sich um Band 1 einer Reihe handelt, gibt der Autor dem Lesenden die Zeit und den Raum sich an die Welt von Edward Russett zu gewöhnen. Die Handlung und vor allem die Figuren nehmen daher nur langsam Schwung auf. Das ist aber überhaupt nicht schlimm, weil diese „Zukunftswelt“ so viele Eigenarten, Regeln und später auch Verschwörungen mit sich bringt, dass ich genug zum Verdauen/zum Erfreuen hatte. Der Schreibstil ist unangestrengt und die Geschichte liest sich gut weg. Ich bin gespannt, wie es weitergeht!

5

Um für die lang erwartete Fortsetzung "Rot" bestens vorbereitet zu sein, habe ich das Buch zum vermutlich vierten Mal gelesen. Es ist einfach so außergewöhnlich und wird immer eins meiner Lieblingsbücher bleiben!

4

Brave New World aber mit Humor

Man wird ganz schön reingworfen in eine dystopische Gesellschaftsstruktur, die sich erst im Laufe des Buches erschließt. Am Ende bleiben immer noch viele Fragen offen. Mir gefällt der subtile, dunkle Humor und ich freue mich sehr über den zweiten Band, da am Ende des ersten Buches einige Twists und offene Fragen auftauchen.

5

Grau 🌈 Eine entfernte dystopische Zukunft in der Menschen danach beurteilt werden, wie viel Farbe sie wahrnehmen können - es gibt Gelbe, Grüne, Rote, Blaue, usw. - und auch Graue, die gar keine Farben sehen können. Man hat sich an strenge Regeln zu halten und auch Ehen werden hauptsächlich zu dem Zweck geschlossen, die Farbwahrnehmung der Familie durch die Nachkommen zu steigern und damit gesellschaftlich aufzusteigen. Edward „Eddie“ Russett sieht viel Rot und hat damit gute Chancen, in die einflussreiche Familie Oxblood einzuheiraten, doch dann wird er wegen eines kleinen Vergehens in die Randzone geschickt, um sich dort in Demut zu üben (und eine Stuhlzählung durchzuführen). Dort verliebt er sich ausgerechnet in die graue - also farbenblinde - Jane, die zudem ein gefährliches Geheimnis hütet… Was soll ich sagen - Jasper Fforde hat hier wieder, wie schon mit seinen Thursday Next-Romanen, eine wundervoll fantasievolle Welt mit einer kräftigen Prise Absurdität erschaffen. Die Geschichte ist herrlich schräg und humorvoll und auch die Spannung kommt nicht zu kurz, auch wenn es insgesamt eher ruhig zu geht. Man möchte unbedingt wissen, was es nun mit Jane und ihren Mitverschwörern auf sich hat - am Ende werden zwar einige Rätsel gelöst und Wahrheiten aufgedeckt, aber viele Fragen bleiben noch offen. Ich freue mich darauf Band 2 zu lesen (der ist ja nach Ewigkeiten inzwischen erschienen!) und werde auf jeden Fall die gesamte Trilogie lesen!

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3

Hach, die Bewertung dieses Buches fällt mir alles andere als leicht. Denn zum einen finde ich die Welt, die Jasper Fforde in "Grau" geschaffen hat, überaus spannend und genial. Auch mit Eddie als Protagonisten bin ich sofort warm geworden und habe ihn so gerne in dieser Welt begleitet. Es hat großen Spaß gemacht, diese Welt zu erkunden und Schritt für Schritt - dank Jane - ein wenig besser zu verstehen. Es gab wirklich jede Menge zu entdecken. Allerdings hat mich der Schreibstil schon des Öfteren ziemlich abschweifen lassen. Er ist zum einen zwar locker-flockig zu lesen. Doch auf der anderen Seite hatte er so viele Informationen und ausschweifende Ausführungen intus, dass ich oft einfach ein wenig überfordert war und das Gefühl hatte, vielleicht doch nicht alles zu verstehen. Gerade im Mittelteil zog sich das Buch für mich sehr. Trotzdem bin ich nach Beendigung des Buches unglaublich gespannt auf den nächsten Teil, denn es verspricht total spannend zu werden ...

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5

Genial!

Was für ein fantastischer Glücksgriff! Gesehen hatte ich das Buch sicherlich oft, aber irgendwas hat mich an diesem einen Tag im Januar in der Bibliothek dazu gedrängt, es mitzunehmen. Obwohl ich eigentlich auf der Suche nach etwas völlig anderem war, das Buch nur im Vorbeigehen aus dem Augenwinkel sah und mein erster Gedanke beim Überfliegen des Klappentextes war: „Ohje! Du hast doch niemals die Geduld, diesen Wahnsinn zu lesen!“ Und der Anfang gestaltete sich auch wirklich schwierig. Denn „Grau“ ist keine Geschichte, die einen leicht einführt. Nichts hier macht anfangs Sinn - und am Ende plötzlich alles! Hat man bei den ersten Kapiteln noch das Gefühl, einem Kind zuzuhören, das einen wilden Fiebertraum nach der Einnahme von LSD beschreibt, hat man am Ende das Gefühl, eine wichtige Lektion gelernt zu haben und dass diese Geschichte so viel mehr mit dem wahren Leben zu tun hat als alles, was man derzeit in den Nachrichten und Dokumentationen zu sehen bekommt. Man hat es hier mit Charakteren zu tun, die auf den ersten Blick wie Karikaturen wirken. Später aber kann man zu jedem einzelnen an eine Person im eigenen Bekanntenkreis finden, die diesem Charakter ähnelt. Manche sind auf Anhieb liebenswert, andere brauchen etwas mehr Arbeit dafür und wieder andere bringen das Blut zum kochen vor lauter Wut. Aber egal, in welche Richtung die Emotionen gehen - nichts und niemand in diesem Buch wirkt belanglos. Es ist mir echt ein Rätsel, wie jemand eine so fantastische, abgedrehte Geschichte erfinden und zu Papier bringen kann, aber ich bin echt dankbar, nun doch zu diesem Buch gegriffen zu haben und freu mich kaputt darüber, dass scheinbar genau jetzt auch der Nachfolger vor der Tür steht.

5

"Munsell ist Mumpitz!" Eine spannende Dystopie mit tollen Charakteren.

4

Schwerer Einstieg, geniale Story! 🤯

Mir fiel es schwer in die Geschichte reinzukommen: Die Story ist skurril, ebenso teilweise die Sprache. Vieles bleibt zu Beginn verwirrend. Liest man weiter, entfaltet sich eine geniale Story mit reihenweise unverbrauchten Ideen! 💡 Diese Geschichte ist eine lesenswerte Kritik an autoritären/totalitären Systemen und passt damit wunderbar in unsere Zeit. Ich musste oft herzhaft ob der absurden Regelungen und gesellschaftlichen Vorgaben lachen, die der „chromatische Hierarchismus“ hervorgebracht hat. Auf fantastische Weise entlarvt Jasper Fforde durch das Stilmittel der Übertreibung — oder übertreibt er vielleicht gar nicht so sehr wie man meint? — diese unterdrückerischen Systeme als Feinde des Individuums und der Menschlichkeit. Für mich „nur“ vier Sterne, weil ich mich eingangs über eine weite Strecke schwergetan habe. Wem das nicht so ergeht, findet hier sicherlich verdiente ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️!

4.5

Spannende Idee. Wunderbar geschrieben. Irrwitzige Handlung.

5

Ein supergeniales Buch. Was der Autor da für eine Welt erschaffen hat! Und witzig ist es auch noch. Freue mich auf Band 2.

5

Eine unglaublich vertraute und verwirrende Welt in der wir Edward begleiten. Hab schon lange nicht mehr eine so humorvolle, so fesselnde und auch spannende Geschichte in einem so exotischen Setting gelesen. Die Charaktere sind großartig, die Welt unfassbar schräg und fesselnd und die Story so unterhaltsam, dass man das Buch gar nicht weglegen mag. Klare Leseempfehlung!

5

Hatte erst Probleme ins world Building reinzukommen, dann wurde es richtig spannend und hatte einige interessante Wendungen. Jetzt will ich direkt wissen, wie es weitergeht

5

Spannende und skurrile Welt mit tollen und verrückten Charakteren! Ein gelungener Auftakt! Ich kann es kaum erwarten, den zweiten Teil zu starten!

5

Tolles Worldbuilding!

Hinter einer vermeintlich ulkigen Welt wartet eine Gesellschaftskritik a lá Brave New World mit intelligenten und absurden Gesprächen, die mich das Buch kaum aus der Hand legen haben lassen!

5

brauche Band 2, jetzt!!!

Bei Fantasy hat man ja oft das Gefühl, dass man so etwas schon mal gelesen hat - hier absolut nicht! Ein Buch, das wirklich mal etwas neues ist, und das auf eine großartige Art und Weise. Das Konzept hat mich total mitgenommen, ich liebe es, dass dem Lesenden nicht alles erklärt wird (Schwanattacken?) und dass wir einfach in diese Welt geworfen werden und man davon ausgeht, dass wir schon klarkommen. Eddie und Jane sind wirklich tolle Charaktere, und auch das Ende (obwohl ich es echt nicht fassen kann) hat mir gut gefallen und ich fand es passend. Bin gespannt auf Teil 2!

2.5

Wahnsinnig schwerer Einstieg, gute Idee schwierig umgesetzt

Dieses Buch hat es mir wirklich nicht leichtgemacht. Der Einstieg war für mich wahnsinnig schwer. Erst nach gut der Hälfte des Buchs konnte ich die Fäden langsam ordnen und irgendwie der Story folgen, wobei ich auch dann noch Schwierigkeiten damit hatte die Namen nicht durcheinander zu bringen bzw. Überhaupt zu wissen, wer gemeint ist, wenn ein Name gefallen war. Was ich, neben der Idee an sich, wirklich hervorragen fand, war der Humor und die Wortspiele. Alles was mit der Farbe Beige in Verbindung stand (z. B. Beigemarkt) und auch kurze Erwähnungen wie bspw. das für Vegetarier einmal im Monat das Hühnchen als Gemüse angesehen wird, waren wahnsinnig amüsant. Die Charakter fand ich allesamt sehr schwer einzuschätzen, dabei fand ich Eddie als Hauptprotagonist aber leider auch noch am langweiligsten und durchschnittlichsten. Auch wenn ich zum Ende hin besser durch die Story blicken konnte, bin ich sehr unschlüssig, was diese Reihe angeht und werde mir gut überlegen, ob ich die Reihe fortsetzen werde.

4

Das war richtig cool. Einzige Kritik ist, dass der Schreibstil sehr distanziert wirkt und man nicht direkt in der Hauptfigur und seinen Gedanken und Emotionen drinsteckt.

5

So ein unhappy end ... Ich wünschte, ich hätte kein Kopfkino genossen sondern mich darauf vorbereitet.

4.5

Ein fantastisches Buch - man reist in eine andere Welt.

4

Selten begegnet mir wohl solch ein ideenreiches und weltlich komplexes Buch wie "Grau" von Jasper Fforde. Einige Zeit stand es bereits auf meiner Leseliste und jetzt nach langen fünfzehn Jahren der Wartezeit auf den zweiten Teil der Reihe gab es einen weiteren Ansporn für mich, endlich mit dem Auftakt der Geschichte zu starten. Ich muss ehrlich zugeben, dass mich das Buch etwas herausgefordert hat. Es verlangte von mir einiges an Aufmerksamkeit, zu verstehen, wie die Welt aufgebaut ist, was sie ausmacht und wie sich das Zusammenleben der Figuren dort gestaltet. An manchen Stellen fehlte es mir etwas an klarer Einordnung, jedoch tat das der Unterhaltung keinen Abbruch. Stets wollte ich weiterlesen und ein grundsätzliches Spannungslevel stellte sich gerade deswegen ein, weil ich dahinter blicken wollte, was es mit dieser Welt, voller Regeln und gesellschaftlich strukturiert durch selektive Farbsicht, eigentlich auf sich hat. Unzählige Fragen türmten sich auf, vor allem, da man von Anfang an das Gefühl hat, dass etwas ganz und gar verkehrt ist. Dieses Gefühl beschleicht auch zunehmend unseren Protagonisten Eddie Russett, der mit exzellenter Rotsicht und Aussicht auf gesellschaftlichen Aufstieg zunächst recht zufrieden mit seinem ruhigen Leben ist. Doch als er aufgrund mangelnder Demut den Auftrag erhält in einem der Randgebiete Stühle zu zählen, trifft er auf Jane – eine Graue, die mit ihrer Farbblindheit gesellschaftlich weit unten steht. Jane verdreht Eddie mit ihrer schroffen Art nicht nur sichtlich den Kopf, sondern säht darin auch immer mehr Fragezeichen, ob die gültige Ordnung mit all ihren skurrilen Regeln wirklich so gerecht ist, wie sie vorgibt zu sein. Jasper Ffords Schreibstil und Ideen konnten mich wirklich sehr begeistern. Die Geschichte weißt ein hohes Maß an Absurdität auf, was sehr zum spezifischen Humor Ffords beiträgt. Aber über all den Kuriositäten, die einen schmunzeln lassen, liegt stets ein Schleier des Unheils, besonders als immer mehr Fragezeichen und verschwommene Antworten in den Raum geworfen werden. Jasper Fford verarbeitet in dieser Geschichte eine Gesellschaftskritik hinsichtlich Totalitarismus, hierarchischer Strukturen und dem unwissenden Volk – irgendwie überspitzt aber gleichzeitig so gruselig nahbar, dass einem ganz mulmig wird. Jasper Fforde beschreibt eine Gesellschaft, die so ganz anders als unsere erscheint, so unmöglich und doch in ihren Feinheiten Parallelen zieht. Mit jeder Seite begleiten wir Eddie Russett immer tiefer in einen Zwiespalt zwischen seinen gesellschaftlichen Pflichten und seiner Liebe zu Jane, die im Zusammenhang mit einem drastischen Wiederstand gegen die vorherrschende Ordnung steht. Und am Ende teilt man mit ihm dasselbe Gefühl – das man weiß, dass man so viele Dinge noch nicht weiß. Ein Glück, dass ich direkt in den zweiten Band starten konnte.

5

Aus noch nicht geklärten Gründen haben die Menschen einen Großteil ihrer Farbsichtigkeit verloren. Der Anteil, den ein Individuum von einer Grundfarbe sehen kann, bestimmt in welche Kaste es gehört. Ganz unten sind die Grauen, die das Dasein von Sklaven fristen. Eddie ist ein Roter, der bald heiraten will. Allerdings erzählt er seine Geschichte aus dem Inneren einer riesigen fleischfressenden Pflanze, die ihn bald verdaut haben wird. Ist wohl was schief gelaufen. Zuerst fängt es wundervoll schräg und spleenig an. Doch dann entwickelt sich eine sehr spannende Geschichte in dieser skurilen Welt. Ich muss ganz bald den nächsten Teil "Rot" lesen.

4

Spannungskurve exponentiell

Es geht mühsam los. Eine neue Welt, die sich nur sperrig erschließen mag. Warum spielen Farben so eine große Bedeutung und was ein Ishiara? Es dauert, sich dort einzufinden. Irgendwann gelingt es und ab dann macht es Spaß. Zum Schluss wird es fast rasant und auf der letzten Seite war mir klar, dass ich die Fortsetzung auch lesen will.

2

I wanted to like the book and honestly, I did expect it since it checked so many boxes for me. Dystopy- always a favorite, an outsider who reveals a secret - always intriguing And then I started reading and waited to get into the world. And waited and waited. Suddenly, I had fought my way trough half the book and still - nothing. Fforde builds his world, and builds and builds. But he never reveals enough that you fully understand the society and the system behind its rules. So, the problem for me was, I did not care about the characters at all. Whatever they were doing, well, they were doing something, but I was waiting for the plot to start and to get engaged in the story. Which eventually happend at the last ten per cent of the book, which was too late for me. The ending is a real cliffhanger and normally I would like to read the second book to get answers to all of my questions, but this book really disappointed me.

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