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Fantasy

Eiswelt

3.9(39)
Language
German
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About the book

In einer Welt, die der unseren gar nicht so unähnlich ist, hat die Eiszeit nie aufgehört. Jedes Jahr versinkt während der Wintermonate alles in Eis, Schnee und Dunkelheit. Selbst die Menschen ziehen sich zurück und halten Winterschlaf – außer die Winterkonsuln. Sie wachen über den Schlaf der Menschen, denn draußen in der Dunkelheit treiben heulende Bestien ihr Unwesen. Hier tritt der junge Charlie seine erste Arbeitsstelle an, und sie entwickelt sich schon bald zu einem Albtraum. Denn wenn Charlie diesen Winter überleben will, muss er wach bleiben. Um jeden Preis …

Editions (1)

ISBN9783453319691
PublisherHeyne
Publication Date11/12/18
Pages656

Reviews & Ratings

39 ratings

10 reviews

3.9

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  • dasbuchzuhause
    dasbuchzuhause

    56 Followers

    5.0

    Wer an Winterschlaf denkt, denkt doch irgendwie sofort an eine bequeme Höhle, an einen kuscheligen Ort und an endlich einmal richtig ausschlafen, oder? Dann im Frühjahr gut gelaunt aufstehen und vor Kraft strotzend ein paar Bäume ausreißen. So oder so ähnlich stellen wir uns das meist vor. Winterschlaf hat aber auch ganz andere Seiten, dunkle Seiten. Und von diesen dunklen Seiten erzählt das Buch „Eiswelt“ von Jasper Fforde. Die Menschen in diesem Buch leben in einer Parallelwelt, die der unsrigen nicht unähnlich ist. Nur haben sie nicht mit immer größerer Wärme zu kämpfen, sondern leben in einer Eiswelt. Um die besonders harten Wintermonate mit minus vierzig Grad zu überleben, legt sich der Großteil der Bewohner eine dicke Speckschicht zu und zieht sich in große Schlaftürme zum Winterschlaf zurück. Diese Dormitorien und die darin Schlafenden werden von den sogenannten Winterkonsuln bewacht, denn es gibt einige Gefahren, die das Wiedererwachen im Frühjahr bedrohen. Charlie Worthing ist einer dieser Winterkonsuln. Es ist der erste Winter für ihn in dieser Position und er ist nur durch Zufall an den Job gekommen. Während der Feierlichkeiten des „Fat Thursday“ konnte er überraschend eine unangekündigte Bewerbersichtung mitmachen und wurde, was noch überraschender für ihn war, auch genommen. Charlies Ziel für den ersten Winter ist ganz klar einfach nur zu überleben, denn der erste Winter ist der schwerste für einen Anwärter. Nach einer kurzen Grundausbildung, in der er mit den wichtigsten Regeln vertraut gemacht wird, beginnt sein Dienst. Schnell wird Charlie klar, dass es kein langweiliger und ruhiger Job wird, bei dem er eine ruhige Kugel schieben kann. Vieles ist anders als gedacht und zwar von Anfang an. Zum einen kommt er nicht an seinen ursprünglich geplanten Einsatzort zurück und zum anderen passieren höchst merkwürdige Dinge. Es gibt einen geheimnisvollen Traum, der sich wie eine Krankheit verbreitet und Charlie weiß nicht wem er vertrauen soll – nichts ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. An dieser Stelle höre ich auf, denn ich möchte nicht zu viel von dieser typischen Fforde Geschichte verraten. Es gelingt ihm, eine völlig andere Welt zu kreieren, in der sehr schräge Typen leben und skurrile Sachen passieren, alles gewürzt mit britischem Humor. Es ist eines dieser Bücher, in das man hineintaucht und am Ende ganz überrascht wieder auftaucht. Für mich eine absolute Leseempfehlung und wer schräge Geschichte in Parallelwelten mag, sollte es lesen.

    Jan 28, 2025

  • mareike.palmer
    mareike.palmer

    6 Followers

    3.0

    Abgebrochen auf Seite 400 Was soll ich sagen? Ich hatte große Hoffnungen in das Buch. Die Idee klingt genial - eine Menschheit, die Winterschlaf hält und unser Protagonist ist einer der wenigen Konsuln, der die Schlafenden vor den Gefahren des Winters beschützt. Was faszinierend klingt, wurde leider nicht sonderlich gut ausgebaut. Wir erfahren wenig über die Welt und wenn wir mal etwas mitbekommen, dann ist alles so selbstverständlich. Es wird mit fremden Fachbegriffen um sich geballert und niemand hält es für nötig, dem Lesenden irgendetwas zu erklären. Ehrlich schade. Wenn ich das Setting wenigstens ansatzweise richtig verstanden habe, spielt es in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, es handelt sich um eine Art Parallelwelt. Wir treffen auf Steampunk-Waffen, aber auch auf Produkte aus unserer Welt (z.B. eine bestimmte Kekssorte oder Nutella). Gleichzeitig ist eine Art Fantasy eingewebt, die irgendwie doch wissenschaftlich begründet ist. Ich würde sagen, ich bin verwirrt. Die Verwirrung hat sich auch durch den Rest des Buches gezogen. Der Schreibstil war manchmal einfach seltsam. Der Protagonist war irgendwie nur da und etwas leer. Eine Hülle, in die der Leser schlüpfen kann, um die Geschichte zu erleben, mehr aber auch nicht. Die anderen Figuren sind einseitig, teilen alle denselben Sarkasmus, und dann ist da noch die Story. Warte, welche Story? Gibt es in diesem Buch einen roten Faden? Gibt es keinen? Ich weiß es ehrlich nicht. Ich muss ehrlich sagen, ich habe noch nie ein Buch auf Seite 400 abgebrochen und ihm trotzdem 3 Sterne gegeben. Irgendetwas hat dieses Werk, ich kann nur nicht sagen, was. Alle Punkte, die ich angerissen habe, sind irgendwie verkorkst, aber es ginge schlechter. Abgebrochen habe ich das Buch letztendlich, weil ich keinen roten Faden gefunden habe und mir das Buch auch sonst emotional nicht viel zu bieten hatte. Aber ich habe schon viele positive Stimmen über 》Eiswelt《 gehört. Vielleicht kann mir jemand erklären, was es mit dem Buch auf sich hat?

    Mar 13, 2025

  • seitenmomente
    seitenmomente

    21 Followers

    3.0

    Tolle Story - leider teilweise unverständlich

    Eiswelt spielt in einer Welt in der die Menschen Winterschlaf halten und sich zuvor genug Reserven anessen müssen. Während ihres Winterschlafes träumen sie. Um diese Träume geht es hauptsächlich in dem Buch. Der Hauptprotagonist Charlie Worthing wird zum Winterkonsul und muss einige Aufgaben erledigen, die für mich lange Zeit unverständlich waren. Ich konnte sie nicht in den Zusammenhang der Geschichte bringen. Außerdem gibt es viele verschiedene Personengruppen, die teilweise schlafen, teilweise nicht und teilweise besonders veranlagt sind. Dieses Zusammenspiel aller Charaktere fiel mir häufig nicht leicht nachzuvollziehen. Das fand ich sehr schade, weil ich die Geschichte an sich und das Thema des Träumen sehr gut fand. Ich denke, die Geschichte hätte mehr Höhepunkte vertragen können und weniger längere Passagen, in denen ich zwar las, aber nachher dachte: okay hm es ist was passiert aber ich habe es nicht ganz verstanden. Ich habe es dennoch nicht abgebrochen, weil mir das Thema wie gesagt sehr gut gefiel und das Ende war auch nochmal spannend. Aber auch da hätte ich mir gewünscht etwas mehr detailreichtum zu lesen und die Geschehnisse hier in der Spannung länger zu halten. Es war dann leider nur noch eine Erzählung der wichtigsten Punkte. Schade... Fazit: Mein Fazit ist, dass ich das Thema sehr gut fand, ich mir teilweise aber mehr Detail und Spannung gewünscht hätte. Vielleicht werde ich das Buch nochmal irgendwann lesen, um die Zusammenhänge besser zu verstehen.

    Mar 24, 2023

3 of 10 reviews

Author

About Jasper Fforde

Jasper Fforde, Jahrgang 1961, ist gebürtiger Londoner und war viele Jahre in der Filmindustrie tätig, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Sein erster Roman »Der Fall Jane Eyre« um die Zeitdetektivin Thursday Next war weltweit ein großer Erfolg. Mit »Eiswelt« schlägt Fforde nun ein neues Kapitel in seinem Schreiben auf. Der Autor lebt in seiner Wahlheimat Wales.

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