Gewürzstraße
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Book Information
Author Description
MAIYA IBRAHIM ist eine Sunday Times-Bestsellerautorin. Sie absolvierte ihr Jura-Studium an der University of Technology Sidney. Wenn sie nicht schreibt, liest oder Zeit mit ihrer Familie verbringt, mag sie Video- Spiele, Gärtnern und Sammelkarten. Momentan lebt sie in Sidney, Australien.
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Ein unerwartetes Highlight
Dieses Buch war ein reiner Cover Kauf ohne vorher den Klappentext zu lesen. Das sollte ich öfter tun. Ich bin beeindruckt. Das orientalische Setting kommt total gut rüber, ich sehe die Wüste vor mir, rieche den Tee und die Gewürze. Die Autorin schreibt detailliert und bildgewaltig. Die Charaktere sind gleichwertig, ausgefeilt und bleiben sich treu. Die Spannung hält über das ganze Buch hindurch. Wie ich erfahren habe, wird es eine Trilogie. Band zwei ist vorbestellt.
Abenteuer durch die Wüste
Spannendes Worldbuilding trifft auf ein episches Abenteuer. So erleben wir die Reise vom Imani, einer magischen Kriegerin und ihren Gefährten, in ein fremdes Königreich. Der Fantasy-Anteil ist sehr hoch. Die Reisenden werden mit magischen Wesen und allerhand mystischen Dingen konfrontiert. Gleichzeitig werden Diskriminierung, Probleme sozialer Schichten und Kolonialismus angesprochen. Diese gesellschaftlichen Probleme fügen sich gut in die Geschichte ein und fühlen sich nicht erzwungen an. Der Romance-Anteil ist unerwartet gering, dafür umso interessanter gelöst. Ein auf und ab der Gefühle. Nicht so konfrontativ, wie man es in letzter Zeit häufiger liest. Alles in allem eine spannende Reise mit interessanten Protagonisten, welche sich zu einer epischen Geschichte zusammenfügen. 4,5 von 5

Liebt ihr orientalisches Setting auch so sehr wie ich? Ich kann gerade nicht genug davon bekommen und so war Gewürzstrasse sozusagen ein Must Read. Vorgestellt hatte ich mir eine Story rund um Gewürze, eine Karawane, auf der eben diese Gewürze unter Gefahren und mit einer Liebesgeschichte versehen, transportiert werden. Bekommen habe ich eine vielschichtige Story mit sehr interessanten und zuweilen nervigen Protagonisten, einer Magiewelt, in der selten etwas so ist, wie es auf den ersten Blick scheint und eine fast poetische, bildgewandte Sprache, die es mir leicht machte, mich in die Szenerie zu versetzen. Imani, die auf der Suche nach ihrem tot geglaubten Bruder ist, hätte ich manchmal schütteln mögen. Aber, in dem Wissen, dass sie einfach sehr privilegiert aufgewachsen ist, sind viele ihrer Reaktionen besser nachzuvollziehen. Taha war und bleibt mir unsympathisch. Wo ist sein eigener Wille, wo bleibt seine persönliche Sicht der Dinge? Qayn besitzt mein Herz, ich hoffe, von ihm kommt im zweiten Band noch viel mehr. Ganz besonders gut hat mir die Beschreibung der Familie von Imani gefallen. Man fühlt mit jedem Satz, wie sehr dort der Zusammenhalt und die Liebe zueinander gelebt wird. Und wie sehr die Lücke zu spüren ist, die Atheers Tod in die Familie gerissen hat. Wie sehr sie darum ringen, wieder so etwas wie Normalität für die beiden Töchter zu schaffen, auch wenn das fast unmöglich scheint. Eine klare Leseempfehlung von mir, der zweite Band ist auf dem Weg zu mir.

Die große Stärke des Buches ist sicherlich die bildgewaltige Sprache, die eine wirklich überzeugende Atmosphäre und eine Welt erzeugt, in die ich sehr gerne eingetaucht bin. Vor einiger Zeit habe ich angefangen, Fantasy zu lesen, die zwar in fiktiven Welten stattfindet, welche aber von der echten Welt inspiriert sind (abseits des klassischen europäischen mittelalterlichen Settings). Bisher spielten diese Geschichten meistens in an Ostasien angelehnten Welten, jetzt zum ersten Mal in einem an den Nahen Osten angelehnten Setting. Ich habe mir von dem Buch versprochen, dass es mir diese Atmosphäre vermitteln kann, in mir Fernweh in diese Gegenden zu erzeugen. Was soll ich sagen? Diesen Job hat das Buch wirklich gut erfüllt. Ein echt sehr gutes Worldbuilding mit all den mythologischen Kreaturen, die man in einer Wüste erwarten würde. Alleine dadurch ist es schon eine sehr frische Abwechslung zu anderer Fantasy, die ich zuletzt so gelesen habe. Als ich das Buch kaufte, bin ich davon ausgegangen, dass es ein alleinstehendes Buch ist. Erst zum Ende der Geschichte wurde klar, dass es der Beginn einer längeren Erzählung ist (ich glaube, es soll eine Trilogie werden). Ich hätte es zwar auch gut gefunden, wenn die Erzählung in sich abgeschlossen wäre (das wäre durchaus möglich gewesen), muss aber sagen, dass ich wirklich sehr gespannt bin auf den zweiten Teil, weil ich mehr von dieser Welt erfahren möchte. Die Geschichte war größtenteils auch sehr ansprechend/gut und nicht so vorhersehbar wie viele ähnlich geschriebene Bücher. Einzig ein wenig Charakterentwicklung fast aller Protagonisten fehlt mir, aber da hoffe ich nun auf den zweiten Teil. Ich muss sagen, dass die meisten der Hauptakteure total verbohrt sind und eine teilweise anstrengende Weltsicht haben. Ich glaube jeder der Hauptcharaktere hat mich irgendwann im Laufe des Buches mindestens einmal total genervt und verzweifeln lassen. Liegt vmtl an deren Alter, sind ja alle noch Teens 😂 Auch wurden zwar soziale Spannungen und Probleme innerhalb verschiedener Bevölkerungsschichten/Völker aufgezeigt (Aristokratie, Kriege, ...) aber bisher kaum Lösungsansätze präsentiert. Hier sehe ich extrem viel Potenzial für die weiteren Bände und bin sehr gespannt, ob die Autorin die von ihr gesäten Gedanken aufgreifen wird. Ich wäre enttäuscht, wenn ich sie es nicht täte. Insgesamt also ein sehr gutes Buch, wenn auch mit leichten Schwächen. Trotzdem definitiv einer meiner Lieblingsbücher 2023.
Ich liebe Geschichten mit orientalischem Setting und freue mich immer, wenn es eine Neuerscheinung gibt. Ich finde, die sind auf dem Buchmarkt noch nicht so häufig zu finden. Bei "Gewürzstraße" von Maiya Ibrahim sprang mir schon das schöne Cover ins Auge und ich kann euch sagen, der Inhalt steht dem in nichts nach! Ein magisches Abenteuer ala 1001 Nacht, das alles hatte, was ich mir davon erhoffte 🥰 Dieses Buch verdient mehr Aufmerksamkeit! Ihr findet hier.. ✒️ eine wunderbar poetische Sprache. In den Stil der Autorin habe ich mich total verliebt. Es ist, als würde man auf einem Kissen in einer Shisha Bar sitzen und der Erzählerin lauschen. Was für ein Word Building!! 🕌 eine prächtige, schillernde Wüstenstadt, so detailreich beschrieben, als wäre man dort. 🏜 eine gefährliche Reise durch die Wüste voller Monster und ein grausamer ausländischer Feind 🫂 Familienbande und vor allem die Liebe unter Geschwistern, die alles füreinander riskieren. So erfrischend, mal keine reine Liebesgeschichte zu lesen! 💫 eine Prise Magie, die erwacht wenn man Misra Tee trinkt und interessante Magische Fähigkeiten, über die ich gerne noch mehr gewusst hätte. 🧞♂️magische Wesen wie Dschinns, Ghule, Riesen - auch davon möchte ich mehr! Ich mochte einfach alles an diesem Buch! Vom Setting über die Magie bis zur Entwicklung der Personen, die nicht nur physisch eine Reise unternehmen sondern auch enorm daran wachsen. Gekonnt verwebt Maiya Ibrahim in ihre fantastische Erzählung Themen wie Standesunterschiede, privilegiertes Leben und wie man damit umgeht, moralisches Verhalten usw. Kann man sich hintere seine sicheren Mauern zurückziehen und fröhlich leben wie bisher, wenn man das Elend einmal gesehen hat? Ich kann euch dieses magische Abenteuer nur empfehlen, es ist weit nicht so komplex wie "Die Stadt aus Messing" und lässt sich daher viel leichter lesen. Es soll wohl eine Trilogie werden, ich konnte aber keine weiteren Infos dazu finden. Ich freue mich schon darauf, mit Imani, Quain und den anderen auf weitere Reisen zu gehen. Vielen lieben Dank an paniniphantastik, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar lesen durfte ❣️

📚 Inhalt Imani ist eine erfolgreiche Kriegerin, die Bester der Schildfraktion und bekannte Dschinntöterin. Doch ihre ruhmreichen Taten werden von ihrem Bruder überschattet: Er soll den Gewürztee, der für die magischen Fähigkeiten in der Wüstenstadt verantwortlich ist, gestohlen haben und ist damit verschwunden. Angeblich ist er umgekommen, doch Imanis kleine Schwester glaubt das nicht. Als Imani einen Dschinn kennen lernt, der ihren Bruder zu kennen scheint, tut sie das, was sie nie von sich erwartet hätte: Sie bindet den Dschinn an ihre Klinge und vertraut seinen Worten. Nachdem Imani auch den Rat ihrer Heimatstadt überzeugt hat, dass ihr Bruder noch leben könnte, macht sie sich mit einer Gruppe auf, um ihn zu suchen. Doch die Gruppe wird angeführt von Imanis grösstem Feind, Taha. Er tut alles, um sie loszuwerden. Aber Imani lässt sich nicht unterkriegen und hat ihr Ziel klar vor Augen: Sie will ihren Bruder finden und seinen Namen reinwaschen. 📖 Meinung Ich glaube, ich habe das Buch tatsächlich auf Reado gefunden, bin mir aber nicht mehr ganz sicher darüber. In den letzten Jahren habe ich mich immer mehr für östliche Autor:innen interessiert, besonders auch im Fanatsybereich. Denn die orientalischen Legenden und Sagen eröffnen, zumindest für mich als westlich geprägte Leserin, ganz neue Möglichkeiten und Geschichten. Daher war ich von Beginn an sehr interessiert, wie Imanis Geschichte verlaufen würde. Ich gebe aber auch zu, dass ich ein wenig Bedenken hatte. Das Buch sieht für mich aufgrund des Covers sehr nach TikTok aus und ich fürchtete mich vor Romantasy, obwohl im Klappentext nichts davon zu lesen war. Aber ich habe dem Braten nicht ganz getraut. Und ja, es gibt tatsächlich einige «romantische» Szenen, die ich nicht verstehen konnte. Ich spoilere ab hier: Imani interessiert sich urplötzlich für Taha. Sie kann es zwar selbst nicht ganz nachvollziehen, aber ich frage mich auch, wie man sich von jemandem angezogen fühlen kann, der einen respektlos und herablassend behandelt? Und dann auch noch umbringen will? Kann ich gar nicht verstehen und ich bin froh, dass das Thema nur kurz angekratzt wurde. Ich hoffe sehr, dass es ihm nächsten Teil komplett fallen gelassen werden wird. Zurück zur eigentlichen Geschichte. Imani erzählt aus der Ich-Perspektive, dadurch sind wir sehr nah am Geschehen. Mir hat ihre Sichtweise und ihre Gedanken sehr gut gefallen, obwohl ich finde, dass sie doch noch sehr jung ist mit 17. Ich wünschte mir, dass Fantasyautor:innen die Protagonist:innen älter und reifer machen würden, als immer Minderjährige in Abenteuer loszuschicken. Das Setting in der Wüste hat mich total angesprochen und in eine fremde Welt entführt, die gar nicht viele Fantasy-Elemente braucht, um besonders zu sein. Imani durch die Wüste zu begleiten, war für mich sehr spannend und hat mir Lust auf mehr gemacht. Und obwohl das Buch doch eher dicker ist, waren einige Passagen für mich eher zu kurz beschrieben. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass nicht das ganze Potential des Settings ausgeschöpft worden ist. Alles in allem hat mir die Geschichte gut gefallen und ich freue mich auf den nächsten Teil.
Außergewöhnliches Fantasy Abenteuer in der Wüste von Qalia.
“Trauer ist hauptsächlich etwas Rätselhaftes; sie ist verstümmelte Liebe, die fortbesteht, egal, wie sehr die Welt sich bemüht, das zu verhindern.” Durch ein Gewürz wird in der Wüste von Qalia einem geheimen Volk Magie verliehen. Imani und ihre Familie sind Teil dieses Volkes, aber als ihr Bruder verschwindet und mit ihm eine beachtliche Menge Gewürz, begibt sie sich auf die Suche, um den Ruf ihrer Familie reinzuwaschen und ihn nach Hause zu bringen. Es war eine außergewöhnliche Reise, wie eine Fatamorgana. Vom ersten Augenblick an konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, musste aber zwischendurch eine Pause machen, weil der ganze Aufbau und die Details meinen Kopf zum Rauchen gebracht haben. Ein Fantasybuch der anderen Art, das einen vom ersten Augenblick an in die Wüste zieht, bildgewaltig und detailgetreu. Wir lernen Imani kennen, ihre Stärken und Schwächen, ihre Familie, ihre Gedanken und ihren eisernen Willen. Es war zu keiner Zeit langweilig, unerwartet, überraschend und absolut fordernd. Man lernt Haupt- und Nebencharaktere grob umrissen kennen, nur Imani sehr detailliert, und diese macht eine gute Wandlung im Verlauf des Buches durch und reflektiert sich die ganze Zeit selbst. Entlang des Weges zur Gewürzstraße stellt sie alles in Frage und muss ihre ganze Welt und ihre Loyalität infrage stellen. Die gewürzstrasse die im Grunde ja den Namen gibt, bleibt farblos und größtenteils unerklärt. Begleitet von Feinden, Freunden und einem Dschinn folgen sie ihrem Bruder durch alte Geschichten, unbekannten Welten und trifft auf gefährliche Gegner. Jeder hat seine Stärken und Schwächen, die Familie steht über allem, und Grenzen werden ausgelotet. Das Ende war nach einem heftigen twist etwas flach, und ich hätte mir noch mehr Einblicke über die anderen gewünscht, aber ansonsten ist es für alle Fantasy-Leser ein absolutes Muss. 4,5 von 5 Sternen.

Interessant und besonders
Die Spannung baute sich zwar erst spät auf, aber die Welt ist so anders und interessant geschrieben, dass das darüber hinweg sehen lässt. Die Protagonistin ist mir viel zu sprunghaft, um mich in sie hineinversetzen zu können, doch glaube ich auch nicht, dass ich die Zielgruppe für diese Geschichte bin. Trotzdem ist es ein wundervolles Buch, weil die Charaktere so tiefgründig und vielschichtig sind und sie sich moralischen Zwickmühlen stellen müssen. Ich habe mir auf jeden Fall schon einmal den September markiert, damit ich den Nachfolger lesen kann.
Well..I'm glad it's over tbh. It started off well (as in: the first 2 or 3 chapters were actually good) with a promising setting, but then it went quickly downhill for me and unfortunately, after almost 500 pages, the book didn't really recover from that. I wasn't really sure if I am slowly but surely outgrowing YA and maybe that's why the characters didn't work for me, but I do think the characters were actually that annoying. Mainly the main character, that is. Imani was really..exhausting. Considering her status in her home city and having earned the name "Djinni Slayer", it's really mind blowing how naive and incredibly stubborn she is. I feel like every conversation she was having with someone was basically a fight. Her relationship with her sister (Amira) was a back and forth of heartfelt conversations and fighting over their missing brother or Amira's behaviour. Similar situation with Imari and Taha. Don't know which one was actually more annoying. Do Imani & Taha like each other ? Do they hate each other ? I wouldn't know. One chapter they were cute to each other, then they had a fight. Another chapter they kissed, then one did a 180 and tried to kill the other. All of this paired with repetitive monologues of "I feel he likes me? Do I like him? No it's Taha after all, he's the bad one here". I'm also not sure why we were introduced to Qayn, because, as interesting he maybe is, he was barely there. I guess it's for the inevitable love triangle, which..no thank you. The book was also at least 50pages too long. I don't think all those words were necessary. Will not be continuing the series.
Hm sehr sehr langatmig
Ich hab mich schon lange nicht mehr so schwer getan in eine Geschichte reinzukommen. Das Buch ist unfassbar langatmig und langweilig. Imani ist sehr pflichtbewusst, starrköpfig und unfassbar naiv. Taha hingegen ist ein Lügner wie er im Buche steht. Man merkt recht schnell das er nur die Interessen seines Vaters verfolgt und alles und jedem misstraut der wohlhabend ist oder sich nicht an die Regeln hält damit sein Vater noch mächtiger werden kann. Ich wurde null mit den Protas warm konnte mir auch das Umfeld nicht bzw nur schwer vorstellen. Schade ich hatte mir echt viel davon erhofft aber ich denke ich werde mir band 2 nicht holen
Tolles Setting 😍
Es w as r mein erstes Buch mit Orientalischen Setting und ich liebe es. Die Handlung ist sehr durchdacht und ich bin gespannt wie es weiter geht. Leider kann ich sonst nicht viel sagen ohne zu spoilern. Man sollte es einfach lesen 😍 Was ich allerdings sagen kann ist, die Protagonistin nervt am Anfang etwas mit ihrer Einstellung bzw ihren Ansichten aber das wird besser. Zu den anderen kann ich ohne Spoiler leider nichts sagen. Empfehlung für alle die mal ein anderen setting ausprobieren wollen und keinen spice brauchen um ein Buch gut zu finden 😊
Ganz gut, hatte aber auch seine Schwächen
Das Cover hat mich direkt angesprochen und dazu ein orientalisches Setting? Das Buch wollte gelesen werden. Der Schreibstil war okay, ich hatte das Gefühl zu merken, dass es sich um ein Debütroman handelt. Also er ist nicht schlecht, war aber auch nicht so flüssig wie bei manch anderen, dafür hatte er was sehr märchenhaftes und poetisches. Was dazu geführt hat, dass sich das Buch nicht so schnell lesen lässt. Die Geschichte des Buches erinnert beim Lesen sehr an eine Heldenreise mir Quest Charm, was mir aber gefallen hat. Die Protagonisten müssen dabei viele Gefahren überstehen und sich ihren Weg Bahnen. Dabei wird das ein oder andere Klischee bedient, was mir aber nicht negativ aufgefallen ist. Die Charaktere wachsen mit den Herausforderungen ihrer Reise und wurden mir mit der Zeit immer sympatischer, auch wenn nicht alle Handlungen für mich nachvollziehbar waren. Nach dem Ende bin ich auf jeden Fall gespannt wie es in Band 2 weiter gehen wird. Wer also Lust hat auf ein magisches Abenteuer sollte nach diesem Buch greifen.
*Rezensionsexemplar* Dieses Buch ist ein Meilenstein in meiner Buchblogger Karriere, denn es ist das erste Rezensionsexemplar, welches ich von einem Verlag bekommen habe. Vielen Dank an dieser Stelle an den Panini Verlag. Es war Zeit für mich aus dem europäischen bzw. amerikanischen Setting fortzureisen und mich anderen Kulturen zu öffnen. Den Anfang macht hier „Gewürzstraße“. Das orientalische Setting mit einer Prise Fantasy ist genau was ich zur Abwechslung jetzt brauche. Mit „This Woven Kingdom“ bringt Tahere Mafi die orientalische Kultur und ihren Glauben mehr ins Rampenlicht der deutschen Buchszene, doch leider kommen in der deutschen Buchblase, vor allem auf Bookstagram, viel zu selten Bücher mit der orientalischen Kultur vor. Mit „Gewürzstraße“ hoffe ich, einen positiven Beitrag zu leisten, damit mehr solcher Bücher nicht nur am Markt, sondern bei uns Lesern mehr Aufmerksamkeit bekommen. Das Cover ist ein wirklicher Hingucker. Das Türkis stellt einen passenden Kontrast zu den warmen, sandigen Farben im Hintergrund dar und lässt die Magie hervorstechen. Schon am Cover erkennt man, dass die Geschichte orientalisch wird und stellt schon die richtige Stimmung her. Inhalt Ein Jahr ist es her seit Imanis Bruder Atheer verschwunden und für tot erklärt wurde. Doch selbst nach dem Begräbnis ohne Leiche, bedrückt die Trauer die ganze Familie. Dass der Rat Atheer als Verräter des Volkes sieht, macht das Leid aber auch nicht leichter. Eines Tages erfahren Imani und ihre Schwester Amira durch Zufall davon, dass Atheer noch am Leben ist. Also wird eine Mission gestartet um ihn zurückzuholen. Doch ausgerechnet Taha soll diese leiten und so begibt sich Imani mit einem Dschinn und einem Jungen, der ihr das Gefühl gibt sie zu hassen, auf eine Reise außerhalb ihrer geschützten Heimat ins Königreich Alquiba, welches von den Verheerenden geführt wird. Was als Rettungsmission startet, wird schnell zu einem Abenteuer, dass Imanis ganzes Weltbild aus den Fugen wirft und nicht jeder so ist, wie er zu sein scheint. Meine Leseerfahrung Es beginnt alles ganz ruhig mit der Teezeremonie. Ein meditatives Ritual, dessen Bedeutung wir schnell herausfinden. An dieser Stelle muss direkt das World Building erwähnt werden. Bei den wenigsten Büchern kann ich mir Szenen und die Welt drumherum so gut vorstellen, wie es bei diesem Buch der Fall war. Die Beschreibungen sind wunderschön im Text verwoben, sodass an keinem Punkt ein Überfluss an Informationen entsteht. Von Anfang an merkt man, dass sich die Handlung gut mit ruhigen Szenen und actionreichen Kämpfen oder Auseinandersetzungen abwechseln. Der Fortschritt der Mission hat ein gutes Tempo und die Erzählung kommt weder schleppend noch zu schnell voran. Durch die illustrierte Karte in den Klappen, verfolgt man die verschiedenen Städte, die Imani, Taha und das Team bereisen, und erleichtert somit auch mitzukommen. Jeder, der Karten in Büchern mag, wird diese lieben, da sie ganz liebevoll und passend zur Stimmung illustriert wurde. Komplett unvorbereitet treffen einen dann zwei Dinge: einerseits der gesellschaftskritische Anteil und andererseits wie dunkel und grausam auf einmal das Buch wird. Sobald die Gruppe in den Städten ankommt, die die Verheerenden besetzen, beginnt es mit der düsteren Grausamkeit. Die Beschreibungen sind so realistisch, dass man nicht anders kann als die Angst selbst nachzuempfinden und mit Imani den Schrecken durchzuleben. Mit jedem Kampf wird die Lage verzweifelter und das Grauen immer schlimmer, denn die Umstände sind durch die Verheerenden alles andere als leicht. Der gesellschaftskritische Anteil des Buches lässt zwischen den Zeilen an europäische Kolonisatoren denken, die kulturelle Strukturen zerreißen und den Einheimischen mit Rassismus begegnen. Aus der Geschichte sind nicht wenige Fälle bekannt, doch solche Szenarien aus dem Nahen Osten, werden uns in der Schule leider nicht wirklich beigebracht, das sich der Unterreicht großteils auf die europäische Geschichte konzentriert. Es gibt ein paar Hinweise, dass Gefühle und Liebe eine Rolle spielen sollen, doch ein wirklicher Funken ist bis jetzt nicht wirklich übergesprungen. Vielleicht wird das eine Slow Burn Geschichte, wo sich die Entwicklung über die nächsten Bände ziehen wird. In dieser ganzen düsteren und grausamen zweiten Hälfte des Buches, sind es nicht nur die Umstände, die das Herz von Imani und des Lesers zerreißen. Denn Taha bringt den größten Plottwist und Verrat in diesem Buch. Ein sehr präsentes Thema in dem Buch ist definitiv die Familie und Geschwisterliebe. Die Beziehung von Atheer und Imani ist wirklich besonders und wie sie bis zum bitteren Ende an seine Unschuld glaubt ist wirklich die Definition von bedingungsloser Liebe. Auch Amiras Liebe zu ihren Geschwistern ist sehr groß. Ein so enges Band findet man nicht oft und ist sehr wertvoll, weshalb es auch ganz besonders ist davon zu lesen. Aber auch die Familie und Erziehung spielen eine große Rolle, denn das wird oft erwähnt um irrationales oder unverständliches Verhalten zu verstehen oder halbwegs zu erklären. Es zeigt auch mal wieder auf, wie viel Einfluss die Erziehung auf den Menschen haben wird, der wir mal sein werden. Wer regelmäßig liest, dem fällt auf, dass vor allem zwei Sachen entscheidend für das Lesetempo ist: der Schreibstil und die Kapitellänge. Beide Punkte mache ich verantwortlich dafür, dass ich zwei Wochen zum Lesen dieses Buches gebraucht habe. Der Schreibstil ist wirklich wunderschön poetisch, doch man empfindet eine gewisse Schwere, die einen ein wenig verlangsamt. Man findet viele Stellen, die zitatwürdig sind und gleichzeitig sind die Dialoge überkorrekt formuliert. Es hört sich aber an keiner Stelle komisch an und alles harmoniert gut miteinander. Die Poesie zwischen den Zeilen war wirklich wunderbar. Die Kapitel sind einen ticken zu lang, weshalb es schwerfällt viel auf einmal zu lesen. Manchmal passiert sehr viel und das gibt auch die Kapitellänge wider. Nichtsdestotrotz macht das Buch Lust die weiteren Teile zu lesen und auf sie hinzufiebern, denn die Reise von Imani und ihren Geschwistern ist noch lange nicht vorbei. Dabei bin ich gespannt ob wir in die weiteren Städte, die auf der Karte markiert sind, reisen werden und welche Kämpfe uns erwarten. Wie wird es mit Taha weitergehen und werden wir Feyrouz wiederbegegnen? Wird etwas zwischen Qayn und Imani entstehen und bekommen wir endlich mehr Antworten zu Qayns Vergangenheit? Das sind ein paar Fragen, die hoffentlich in Band 2 und 3 beantwortet werden. Die Charaktere Imani ist ein mutiges aber sturres Mädchen. Endlich bekommen wir einen Charakter, der dickköpfig ist wie eine Bleiwand und für sich, ihren Glauben und ihre Prinzipien einsteht. Als ihr die Umstände in Alquiba klar werden, tut sie mir sogar ein wenig leid, dass sie von den strahlenden Geschichten in ihrer Heimat so verblendet war und stark an der Illusion, dass alles gut ist, festgehalten hat. In diesem Moment der ihr Herz zerreißt, zeigt sie aber auch ihr Empathie und Hilfsbereitschaft mit den Alquibanern, denn sie sind ja nicht so viel anders als ihr Volk. Mit ihrer Wut kann sich nicht ein Mädchen identifizieren und Imani ist ein gutes Vorbild, dass man auch in Bereichen, die von Männern dominiert werden, mithalten kann. Taha war mir schon von Anfang an suspekt. Sein Verhalten Imani gegenüber ist kalt und abweisend, doch auf ihrer Reise gab es immer wieder Momente, wo er lieb und zärtlich war; das komplette Gegenteil von seinem sonstigen Verhalten. Dennoch überrascht es, wie weit er bereit ist zu gehen. Sein widersprüchliches Verhalten macht es nicht leichter seinen Charakter zu durchschauen und bin auch gespannt, was er für uns in den Fortsätzungen auf Lager hat. Qayn ist ein Dschinn und verkörpert für Imani alles Böse. Doch im Verlauf erkennt man, dass Qayn nicht so ist, wie er zu sein scheint. Seine selbstbewusste, positive Art stellt einen Kontrast dar zu den anderen Charakteren. Auch wenn wir nicht wirklich viel über ihn wissen, macht er eine gute Entwicklung durch und hoffentlich erfahren wir in den Folgebänden mehr über ihn. Fazit Ein wirklich interessantes Buch, dass am Ende Lust auf mehr macht. Angesichts der Themen würde ich es einem reiferen Publikum empfehlen. Ich freue mich schon, die Charaktere in den nächsten Bänden begleiten zu dürfen.
Es war so gut wie erwartet und erhofft. Ich liebe alles an der Geschichte. Das arabisch inspirierte Setting, die Figuren, die Mythologie, den Plot, die Magie. Den Stellenwert der Familie, die Fragen darüber, was richtig oder falsch ist. Die Ausgewogenheit von ruhigen Passagen, actionreichen Szenen, emotionalen und berührenden. Empfehlenswert für alle Leser*innen, die arabische Mythologie mögen und auch gut ohne Liebesgeschichte auskommen. Dafür bekommen sie aber starke Familienbande, vielschichtige Charaktere und Djinns. 5 Sterne.

Somebody has to stop me from reading books from series that aren't finished yet. HOW AM I SUPPOSED TO LIVE LAUGH LOVE UNDER THESE CONDITIONS?! sooo.. great book, wonderful characters, the story is awesome and wonderfully immersed in the world-building. and the book sets up the sequel in a perfect way. even if the story isn't finished i don't feel like there are a ton of unanswered questions and open quests
Interessantes Setting mit leider etwas flachen Charakteren, die mich persönlich nicht überzeugen konnten
Gewürzstrasse trumpft mit einem wirklich schönen Setting auf, dass es leicht macht sich die Landschaft und Welt vorzustellen! Es macht Spaß in Gedanken zwischen Dattelpalmen und durch die Wüste zu wandern, doch leider konnten die Charaktere mich persönlich absolut nicht überzeugen. Allesamt kommen sie doch etwas wankelmütig daher und ändern ihre Meinungen grad wie der Wind weht, was ich als eher anstrengend empfand. Auch der sidekick in Form der nervigen Schwester konnte mich nicht überzeugen, während der Dschinn sicherlich interessant hätte sein können, in meinen Augen jedoch etwas zu wenig herausgearbeitet wurde. So fehlte mir hier einfach die Erklärung was genau Dschinns denn nun sein sollen und was ihn nun so besonders machen soll / von den anderen abhebt. Somit konnte mich das Buch letztlich leider nicht überzeugen.
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MAIYA IBRAHIM ist eine Sunday Times-Bestsellerautorin. Sie absolvierte ihr Jura-Studium an der University of Technology Sidney. Wenn sie nicht schreibt, liest oder Zeit mit ihrer Familie verbringt, mag sie Video- Spiele, Gärtnern und Sammelkarten. Momentan lebt sie in Sidney, Australien.
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Ein unerwartetes Highlight
Dieses Buch war ein reiner Cover Kauf ohne vorher den Klappentext zu lesen. Das sollte ich öfter tun. Ich bin beeindruckt. Das orientalische Setting kommt total gut rüber, ich sehe die Wüste vor mir, rieche den Tee und die Gewürze. Die Autorin schreibt detailliert und bildgewaltig. Die Charaktere sind gleichwertig, ausgefeilt und bleiben sich treu. Die Spannung hält über das ganze Buch hindurch. Wie ich erfahren habe, wird es eine Trilogie. Band zwei ist vorbestellt.
Abenteuer durch die Wüste
Spannendes Worldbuilding trifft auf ein episches Abenteuer. So erleben wir die Reise vom Imani, einer magischen Kriegerin und ihren Gefährten, in ein fremdes Königreich. Der Fantasy-Anteil ist sehr hoch. Die Reisenden werden mit magischen Wesen und allerhand mystischen Dingen konfrontiert. Gleichzeitig werden Diskriminierung, Probleme sozialer Schichten und Kolonialismus angesprochen. Diese gesellschaftlichen Probleme fügen sich gut in die Geschichte ein und fühlen sich nicht erzwungen an. Der Romance-Anteil ist unerwartet gering, dafür umso interessanter gelöst. Ein auf und ab der Gefühle. Nicht so konfrontativ, wie man es in letzter Zeit häufiger liest. Alles in allem eine spannende Reise mit interessanten Protagonisten, welche sich zu einer epischen Geschichte zusammenfügen. 4,5 von 5

Liebt ihr orientalisches Setting auch so sehr wie ich? Ich kann gerade nicht genug davon bekommen und so war Gewürzstrasse sozusagen ein Must Read. Vorgestellt hatte ich mir eine Story rund um Gewürze, eine Karawane, auf der eben diese Gewürze unter Gefahren und mit einer Liebesgeschichte versehen, transportiert werden. Bekommen habe ich eine vielschichtige Story mit sehr interessanten und zuweilen nervigen Protagonisten, einer Magiewelt, in der selten etwas so ist, wie es auf den ersten Blick scheint und eine fast poetische, bildgewandte Sprache, die es mir leicht machte, mich in die Szenerie zu versetzen. Imani, die auf der Suche nach ihrem tot geglaubten Bruder ist, hätte ich manchmal schütteln mögen. Aber, in dem Wissen, dass sie einfach sehr privilegiert aufgewachsen ist, sind viele ihrer Reaktionen besser nachzuvollziehen. Taha war und bleibt mir unsympathisch. Wo ist sein eigener Wille, wo bleibt seine persönliche Sicht der Dinge? Qayn besitzt mein Herz, ich hoffe, von ihm kommt im zweiten Band noch viel mehr. Ganz besonders gut hat mir die Beschreibung der Familie von Imani gefallen. Man fühlt mit jedem Satz, wie sehr dort der Zusammenhalt und die Liebe zueinander gelebt wird. Und wie sehr die Lücke zu spüren ist, die Atheers Tod in die Familie gerissen hat. Wie sehr sie darum ringen, wieder so etwas wie Normalität für die beiden Töchter zu schaffen, auch wenn das fast unmöglich scheint. Eine klare Leseempfehlung von mir, der zweite Band ist auf dem Weg zu mir.

Die große Stärke des Buches ist sicherlich die bildgewaltige Sprache, die eine wirklich überzeugende Atmosphäre und eine Welt erzeugt, in die ich sehr gerne eingetaucht bin. Vor einiger Zeit habe ich angefangen, Fantasy zu lesen, die zwar in fiktiven Welten stattfindet, welche aber von der echten Welt inspiriert sind (abseits des klassischen europäischen mittelalterlichen Settings). Bisher spielten diese Geschichten meistens in an Ostasien angelehnten Welten, jetzt zum ersten Mal in einem an den Nahen Osten angelehnten Setting. Ich habe mir von dem Buch versprochen, dass es mir diese Atmosphäre vermitteln kann, in mir Fernweh in diese Gegenden zu erzeugen. Was soll ich sagen? Diesen Job hat das Buch wirklich gut erfüllt. Ein echt sehr gutes Worldbuilding mit all den mythologischen Kreaturen, die man in einer Wüste erwarten würde. Alleine dadurch ist es schon eine sehr frische Abwechslung zu anderer Fantasy, die ich zuletzt so gelesen habe. Als ich das Buch kaufte, bin ich davon ausgegangen, dass es ein alleinstehendes Buch ist. Erst zum Ende der Geschichte wurde klar, dass es der Beginn einer längeren Erzählung ist (ich glaube, es soll eine Trilogie werden). Ich hätte es zwar auch gut gefunden, wenn die Erzählung in sich abgeschlossen wäre (das wäre durchaus möglich gewesen), muss aber sagen, dass ich wirklich sehr gespannt bin auf den zweiten Teil, weil ich mehr von dieser Welt erfahren möchte. Die Geschichte war größtenteils auch sehr ansprechend/gut und nicht so vorhersehbar wie viele ähnlich geschriebene Bücher. Einzig ein wenig Charakterentwicklung fast aller Protagonisten fehlt mir, aber da hoffe ich nun auf den zweiten Teil. Ich muss sagen, dass die meisten der Hauptakteure total verbohrt sind und eine teilweise anstrengende Weltsicht haben. Ich glaube jeder der Hauptcharaktere hat mich irgendwann im Laufe des Buches mindestens einmal total genervt und verzweifeln lassen. Liegt vmtl an deren Alter, sind ja alle noch Teens 😂 Auch wurden zwar soziale Spannungen und Probleme innerhalb verschiedener Bevölkerungsschichten/Völker aufgezeigt (Aristokratie, Kriege, ...) aber bisher kaum Lösungsansätze präsentiert. Hier sehe ich extrem viel Potenzial für die weiteren Bände und bin sehr gespannt, ob die Autorin die von ihr gesäten Gedanken aufgreifen wird. Ich wäre enttäuscht, wenn ich sie es nicht täte. Insgesamt also ein sehr gutes Buch, wenn auch mit leichten Schwächen. Trotzdem definitiv einer meiner Lieblingsbücher 2023.
Ich liebe Geschichten mit orientalischem Setting und freue mich immer, wenn es eine Neuerscheinung gibt. Ich finde, die sind auf dem Buchmarkt noch nicht so häufig zu finden. Bei "Gewürzstraße" von Maiya Ibrahim sprang mir schon das schöne Cover ins Auge und ich kann euch sagen, der Inhalt steht dem in nichts nach! Ein magisches Abenteuer ala 1001 Nacht, das alles hatte, was ich mir davon erhoffte 🥰 Dieses Buch verdient mehr Aufmerksamkeit! Ihr findet hier.. ✒️ eine wunderbar poetische Sprache. In den Stil der Autorin habe ich mich total verliebt. Es ist, als würde man auf einem Kissen in einer Shisha Bar sitzen und der Erzählerin lauschen. Was für ein Word Building!! 🕌 eine prächtige, schillernde Wüstenstadt, so detailreich beschrieben, als wäre man dort. 🏜 eine gefährliche Reise durch die Wüste voller Monster und ein grausamer ausländischer Feind 🫂 Familienbande und vor allem die Liebe unter Geschwistern, die alles füreinander riskieren. So erfrischend, mal keine reine Liebesgeschichte zu lesen! 💫 eine Prise Magie, die erwacht wenn man Misra Tee trinkt und interessante Magische Fähigkeiten, über die ich gerne noch mehr gewusst hätte. 🧞♂️magische Wesen wie Dschinns, Ghule, Riesen - auch davon möchte ich mehr! Ich mochte einfach alles an diesem Buch! Vom Setting über die Magie bis zur Entwicklung der Personen, die nicht nur physisch eine Reise unternehmen sondern auch enorm daran wachsen. Gekonnt verwebt Maiya Ibrahim in ihre fantastische Erzählung Themen wie Standesunterschiede, privilegiertes Leben und wie man damit umgeht, moralisches Verhalten usw. Kann man sich hintere seine sicheren Mauern zurückziehen und fröhlich leben wie bisher, wenn man das Elend einmal gesehen hat? Ich kann euch dieses magische Abenteuer nur empfehlen, es ist weit nicht so komplex wie "Die Stadt aus Messing" und lässt sich daher viel leichter lesen. Es soll wohl eine Trilogie werden, ich konnte aber keine weiteren Infos dazu finden. Ich freue mich schon darauf, mit Imani, Quain und den anderen auf weitere Reisen zu gehen. Vielen lieben Dank an paniniphantastik, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar lesen durfte ❣️

📚 Inhalt Imani ist eine erfolgreiche Kriegerin, die Bester der Schildfraktion und bekannte Dschinntöterin. Doch ihre ruhmreichen Taten werden von ihrem Bruder überschattet: Er soll den Gewürztee, der für die magischen Fähigkeiten in der Wüstenstadt verantwortlich ist, gestohlen haben und ist damit verschwunden. Angeblich ist er umgekommen, doch Imanis kleine Schwester glaubt das nicht. Als Imani einen Dschinn kennen lernt, der ihren Bruder zu kennen scheint, tut sie das, was sie nie von sich erwartet hätte: Sie bindet den Dschinn an ihre Klinge und vertraut seinen Worten. Nachdem Imani auch den Rat ihrer Heimatstadt überzeugt hat, dass ihr Bruder noch leben könnte, macht sie sich mit einer Gruppe auf, um ihn zu suchen. Doch die Gruppe wird angeführt von Imanis grösstem Feind, Taha. Er tut alles, um sie loszuwerden. Aber Imani lässt sich nicht unterkriegen und hat ihr Ziel klar vor Augen: Sie will ihren Bruder finden und seinen Namen reinwaschen. 📖 Meinung Ich glaube, ich habe das Buch tatsächlich auf Reado gefunden, bin mir aber nicht mehr ganz sicher darüber. In den letzten Jahren habe ich mich immer mehr für östliche Autor:innen interessiert, besonders auch im Fanatsybereich. Denn die orientalischen Legenden und Sagen eröffnen, zumindest für mich als westlich geprägte Leserin, ganz neue Möglichkeiten und Geschichten. Daher war ich von Beginn an sehr interessiert, wie Imanis Geschichte verlaufen würde. Ich gebe aber auch zu, dass ich ein wenig Bedenken hatte. Das Buch sieht für mich aufgrund des Covers sehr nach TikTok aus und ich fürchtete mich vor Romantasy, obwohl im Klappentext nichts davon zu lesen war. Aber ich habe dem Braten nicht ganz getraut. Und ja, es gibt tatsächlich einige «romantische» Szenen, die ich nicht verstehen konnte. Ich spoilere ab hier: Imani interessiert sich urplötzlich für Taha. Sie kann es zwar selbst nicht ganz nachvollziehen, aber ich frage mich auch, wie man sich von jemandem angezogen fühlen kann, der einen respektlos und herablassend behandelt? Und dann auch noch umbringen will? Kann ich gar nicht verstehen und ich bin froh, dass das Thema nur kurz angekratzt wurde. Ich hoffe sehr, dass es ihm nächsten Teil komplett fallen gelassen werden wird. Zurück zur eigentlichen Geschichte. Imani erzählt aus der Ich-Perspektive, dadurch sind wir sehr nah am Geschehen. Mir hat ihre Sichtweise und ihre Gedanken sehr gut gefallen, obwohl ich finde, dass sie doch noch sehr jung ist mit 17. Ich wünschte mir, dass Fantasyautor:innen die Protagonist:innen älter und reifer machen würden, als immer Minderjährige in Abenteuer loszuschicken. Das Setting in der Wüste hat mich total angesprochen und in eine fremde Welt entführt, die gar nicht viele Fantasy-Elemente braucht, um besonders zu sein. Imani durch die Wüste zu begleiten, war für mich sehr spannend und hat mir Lust auf mehr gemacht. Und obwohl das Buch doch eher dicker ist, waren einige Passagen für mich eher zu kurz beschrieben. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass nicht das ganze Potential des Settings ausgeschöpft worden ist. Alles in allem hat mir die Geschichte gut gefallen und ich freue mich auf den nächsten Teil.
Außergewöhnliches Fantasy Abenteuer in der Wüste von Qalia.
“Trauer ist hauptsächlich etwas Rätselhaftes; sie ist verstümmelte Liebe, die fortbesteht, egal, wie sehr die Welt sich bemüht, das zu verhindern.” Durch ein Gewürz wird in der Wüste von Qalia einem geheimen Volk Magie verliehen. Imani und ihre Familie sind Teil dieses Volkes, aber als ihr Bruder verschwindet und mit ihm eine beachtliche Menge Gewürz, begibt sie sich auf die Suche, um den Ruf ihrer Familie reinzuwaschen und ihn nach Hause zu bringen. Es war eine außergewöhnliche Reise, wie eine Fatamorgana. Vom ersten Augenblick an konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, musste aber zwischendurch eine Pause machen, weil der ganze Aufbau und die Details meinen Kopf zum Rauchen gebracht haben. Ein Fantasybuch der anderen Art, das einen vom ersten Augenblick an in die Wüste zieht, bildgewaltig und detailgetreu. Wir lernen Imani kennen, ihre Stärken und Schwächen, ihre Familie, ihre Gedanken und ihren eisernen Willen. Es war zu keiner Zeit langweilig, unerwartet, überraschend und absolut fordernd. Man lernt Haupt- und Nebencharaktere grob umrissen kennen, nur Imani sehr detailliert, und diese macht eine gute Wandlung im Verlauf des Buches durch und reflektiert sich die ganze Zeit selbst. Entlang des Weges zur Gewürzstraße stellt sie alles in Frage und muss ihre ganze Welt und ihre Loyalität infrage stellen. Die gewürzstrasse die im Grunde ja den Namen gibt, bleibt farblos und größtenteils unerklärt. Begleitet von Feinden, Freunden und einem Dschinn folgen sie ihrem Bruder durch alte Geschichten, unbekannten Welten und trifft auf gefährliche Gegner. Jeder hat seine Stärken und Schwächen, die Familie steht über allem, und Grenzen werden ausgelotet. Das Ende war nach einem heftigen twist etwas flach, und ich hätte mir noch mehr Einblicke über die anderen gewünscht, aber ansonsten ist es für alle Fantasy-Leser ein absolutes Muss. 4,5 von 5 Sternen.

Interessant und besonders
Die Spannung baute sich zwar erst spät auf, aber die Welt ist so anders und interessant geschrieben, dass das darüber hinweg sehen lässt. Die Protagonistin ist mir viel zu sprunghaft, um mich in sie hineinversetzen zu können, doch glaube ich auch nicht, dass ich die Zielgruppe für diese Geschichte bin. Trotzdem ist es ein wundervolles Buch, weil die Charaktere so tiefgründig und vielschichtig sind und sie sich moralischen Zwickmühlen stellen müssen. Ich habe mir auf jeden Fall schon einmal den September markiert, damit ich den Nachfolger lesen kann.
Well..I'm glad it's over tbh. It started off well (as in: the first 2 or 3 chapters were actually good) with a promising setting, but then it went quickly downhill for me and unfortunately, after almost 500 pages, the book didn't really recover from that. I wasn't really sure if I am slowly but surely outgrowing YA and maybe that's why the characters didn't work for me, but I do think the characters were actually that annoying. Mainly the main character, that is. Imani was really..exhausting. Considering her status in her home city and having earned the name "Djinni Slayer", it's really mind blowing how naive and incredibly stubborn she is. I feel like every conversation she was having with someone was basically a fight. Her relationship with her sister (Amira) was a back and forth of heartfelt conversations and fighting over their missing brother or Amira's behaviour. Similar situation with Imari and Taha. Don't know which one was actually more annoying. Do Imani & Taha like each other ? Do they hate each other ? I wouldn't know. One chapter they were cute to each other, then they had a fight. Another chapter they kissed, then one did a 180 and tried to kill the other. All of this paired with repetitive monologues of "I feel he likes me? Do I like him? No it's Taha after all, he's the bad one here". I'm also not sure why we were introduced to Qayn, because, as interesting he maybe is, he was barely there. I guess it's for the inevitable love triangle, which..no thank you. The book was also at least 50pages too long. I don't think all those words were necessary. Will not be continuing the series.
Hm sehr sehr langatmig
Ich hab mich schon lange nicht mehr so schwer getan in eine Geschichte reinzukommen. Das Buch ist unfassbar langatmig und langweilig. Imani ist sehr pflichtbewusst, starrköpfig und unfassbar naiv. Taha hingegen ist ein Lügner wie er im Buche steht. Man merkt recht schnell das er nur die Interessen seines Vaters verfolgt und alles und jedem misstraut der wohlhabend ist oder sich nicht an die Regeln hält damit sein Vater noch mächtiger werden kann. Ich wurde null mit den Protas warm konnte mir auch das Umfeld nicht bzw nur schwer vorstellen. Schade ich hatte mir echt viel davon erhofft aber ich denke ich werde mir band 2 nicht holen
Tolles Setting 😍
Es w as r mein erstes Buch mit Orientalischen Setting und ich liebe es. Die Handlung ist sehr durchdacht und ich bin gespannt wie es weiter geht. Leider kann ich sonst nicht viel sagen ohne zu spoilern. Man sollte es einfach lesen 😍 Was ich allerdings sagen kann ist, die Protagonistin nervt am Anfang etwas mit ihrer Einstellung bzw ihren Ansichten aber das wird besser. Zu den anderen kann ich ohne Spoiler leider nichts sagen. Empfehlung für alle die mal ein anderen setting ausprobieren wollen und keinen spice brauchen um ein Buch gut zu finden 😊
Ganz gut, hatte aber auch seine Schwächen
Das Cover hat mich direkt angesprochen und dazu ein orientalisches Setting? Das Buch wollte gelesen werden. Der Schreibstil war okay, ich hatte das Gefühl zu merken, dass es sich um ein Debütroman handelt. Also er ist nicht schlecht, war aber auch nicht so flüssig wie bei manch anderen, dafür hatte er was sehr märchenhaftes und poetisches. Was dazu geführt hat, dass sich das Buch nicht so schnell lesen lässt. Die Geschichte des Buches erinnert beim Lesen sehr an eine Heldenreise mir Quest Charm, was mir aber gefallen hat. Die Protagonisten müssen dabei viele Gefahren überstehen und sich ihren Weg Bahnen. Dabei wird das ein oder andere Klischee bedient, was mir aber nicht negativ aufgefallen ist. Die Charaktere wachsen mit den Herausforderungen ihrer Reise und wurden mir mit der Zeit immer sympatischer, auch wenn nicht alle Handlungen für mich nachvollziehbar waren. Nach dem Ende bin ich auf jeden Fall gespannt wie es in Band 2 weiter gehen wird. Wer also Lust hat auf ein magisches Abenteuer sollte nach diesem Buch greifen.
*Rezensionsexemplar* Dieses Buch ist ein Meilenstein in meiner Buchblogger Karriere, denn es ist das erste Rezensionsexemplar, welches ich von einem Verlag bekommen habe. Vielen Dank an dieser Stelle an den Panini Verlag. Es war Zeit für mich aus dem europäischen bzw. amerikanischen Setting fortzureisen und mich anderen Kulturen zu öffnen. Den Anfang macht hier „Gewürzstraße“. Das orientalische Setting mit einer Prise Fantasy ist genau was ich zur Abwechslung jetzt brauche. Mit „This Woven Kingdom“ bringt Tahere Mafi die orientalische Kultur und ihren Glauben mehr ins Rampenlicht der deutschen Buchszene, doch leider kommen in der deutschen Buchblase, vor allem auf Bookstagram, viel zu selten Bücher mit der orientalischen Kultur vor. Mit „Gewürzstraße“ hoffe ich, einen positiven Beitrag zu leisten, damit mehr solcher Bücher nicht nur am Markt, sondern bei uns Lesern mehr Aufmerksamkeit bekommen. Das Cover ist ein wirklicher Hingucker. Das Türkis stellt einen passenden Kontrast zu den warmen, sandigen Farben im Hintergrund dar und lässt die Magie hervorstechen. Schon am Cover erkennt man, dass die Geschichte orientalisch wird und stellt schon die richtige Stimmung her. Inhalt Ein Jahr ist es her seit Imanis Bruder Atheer verschwunden und für tot erklärt wurde. Doch selbst nach dem Begräbnis ohne Leiche, bedrückt die Trauer die ganze Familie. Dass der Rat Atheer als Verräter des Volkes sieht, macht das Leid aber auch nicht leichter. Eines Tages erfahren Imani und ihre Schwester Amira durch Zufall davon, dass Atheer noch am Leben ist. Also wird eine Mission gestartet um ihn zurückzuholen. Doch ausgerechnet Taha soll diese leiten und so begibt sich Imani mit einem Dschinn und einem Jungen, der ihr das Gefühl gibt sie zu hassen, auf eine Reise außerhalb ihrer geschützten Heimat ins Königreich Alquiba, welches von den Verheerenden geführt wird. Was als Rettungsmission startet, wird schnell zu einem Abenteuer, dass Imanis ganzes Weltbild aus den Fugen wirft und nicht jeder so ist, wie er zu sein scheint. Meine Leseerfahrung Es beginnt alles ganz ruhig mit der Teezeremonie. Ein meditatives Ritual, dessen Bedeutung wir schnell herausfinden. An dieser Stelle muss direkt das World Building erwähnt werden. Bei den wenigsten Büchern kann ich mir Szenen und die Welt drumherum so gut vorstellen, wie es bei diesem Buch der Fall war. Die Beschreibungen sind wunderschön im Text verwoben, sodass an keinem Punkt ein Überfluss an Informationen entsteht. Von Anfang an merkt man, dass sich die Handlung gut mit ruhigen Szenen und actionreichen Kämpfen oder Auseinandersetzungen abwechseln. Der Fortschritt der Mission hat ein gutes Tempo und die Erzählung kommt weder schleppend noch zu schnell voran. Durch die illustrierte Karte in den Klappen, verfolgt man die verschiedenen Städte, die Imani, Taha und das Team bereisen, und erleichtert somit auch mitzukommen. Jeder, der Karten in Büchern mag, wird diese lieben, da sie ganz liebevoll und passend zur Stimmung illustriert wurde. Komplett unvorbereitet treffen einen dann zwei Dinge: einerseits der gesellschaftskritische Anteil und andererseits wie dunkel und grausam auf einmal das Buch wird. Sobald die Gruppe in den Städten ankommt, die die Verheerenden besetzen, beginnt es mit der düsteren Grausamkeit. Die Beschreibungen sind so realistisch, dass man nicht anders kann als die Angst selbst nachzuempfinden und mit Imani den Schrecken durchzuleben. Mit jedem Kampf wird die Lage verzweifelter und das Grauen immer schlimmer, denn die Umstände sind durch die Verheerenden alles andere als leicht. Der gesellschaftskritische Anteil des Buches lässt zwischen den Zeilen an europäische Kolonisatoren denken, die kulturelle Strukturen zerreißen und den Einheimischen mit Rassismus begegnen. Aus der Geschichte sind nicht wenige Fälle bekannt, doch solche Szenarien aus dem Nahen Osten, werden uns in der Schule leider nicht wirklich beigebracht, das sich der Unterreicht großteils auf die europäische Geschichte konzentriert. Es gibt ein paar Hinweise, dass Gefühle und Liebe eine Rolle spielen sollen, doch ein wirklicher Funken ist bis jetzt nicht wirklich übergesprungen. Vielleicht wird das eine Slow Burn Geschichte, wo sich die Entwicklung über die nächsten Bände ziehen wird. In dieser ganzen düsteren und grausamen zweiten Hälfte des Buches, sind es nicht nur die Umstände, die das Herz von Imani und des Lesers zerreißen. Denn Taha bringt den größten Plottwist und Verrat in diesem Buch. Ein sehr präsentes Thema in dem Buch ist definitiv die Familie und Geschwisterliebe. Die Beziehung von Atheer und Imani ist wirklich besonders und wie sie bis zum bitteren Ende an seine Unschuld glaubt ist wirklich die Definition von bedingungsloser Liebe. Auch Amiras Liebe zu ihren Geschwistern ist sehr groß. Ein so enges Band findet man nicht oft und ist sehr wertvoll, weshalb es auch ganz besonders ist davon zu lesen. Aber auch die Familie und Erziehung spielen eine große Rolle, denn das wird oft erwähnt um irrationales oder unverständliches Verhalten zu verstehen oder halbwegs zu erklären. Es zeigt auch mal wieder auf, wie viel Einfluss die Erziehung auf den Menschen haben wird, der wir mal sein werden. Wer regelmäßig liest, dem fällt auf, dass vor allem zwei Sachen entscheidend für das Lesetempo ist: der Schreibstil und die Kapitellänge. Beide Punkte mache ich verantwortlich dafür, dass ich zwei Wochen zum Lesen dieses Buches gebraucht habe. Der Schreibstil ist wirklich wunderschön poetisch, doch man empfindet eine gewisse Schwere, die einen ein wenig verlangsamt. Man findet viele Stellen, die zitatwürdig sind und gleichzeitig sind die Dialoge überkorrekt formuliert. Es hört sich aber an keiner Stelle komisch an und alles harmoniert gut miteinander. Die Poesie zwischen den Zeilen war wirklich wunderbar. Die Kapitel sind einen ticken zu lang, weshalb es schwerfällt viel auf einmal zu lesen. Manchmal passiert sehr viel und das gibt auch die Kapitellänge wider. Nichtsdestotrotz macht das Buch Lust die weiteren Teile zu lesen und auf sie hinzufiebern, denn die Reise von Imani und ihren Geschwistern ist noch lange nicht vorbei. Dabei bin ich gespannt ob wir in die weiteren Städte, die auf der Karte markiert sind, reisen werden und welche Kämpfe uns erwarten. Wie wird es mit Taha weitergehen und werden wir Feyrouz wiederbegegnen? Wird etwas zwischen Qayn und Imani entstehen und bekommen wir endlich mehr Antworten zu Qayns Vergangenheit? Das sind ein paar Fragen, die hoffentlich in Band 2 und 3 beantwortet werden. Die Charaktere Imani ist ein mutiges aber sturres Mädchen. Endlich bekommen wir einen Charakter, der dickköpfig ist wie eine Bleiwand und für sich, ihren Glauben und ihre Prinzipien einsteht. Als ihr die Umstände in Alquiba klar werden, tut sie mir sogar ein wenig leid, dass sie von den strahlenden Geschichten in ihrer Heimat so verblendet war und stark an der Illusion, dass alles gut ist, festgehalten hat. In diesem Moment der ihr Herz zerreißt, zeigt sie aber auch ihr Empathie und Hilfsbereitschaft mit den Alquibanern, denn sie sind ja nicht so viel anders als ihr Volk. Mit ihrer Wut kann sich nicht ein Mädchen identifizieren und Imani ist ein gutes Vorbild, dass man auch in Bereichen, die von Männern dominiert werden, mithalten kann. Taha war mir schon von Anfang an suspekt. Sein Verhalten Imani gegenüber ist kalt und abweisend, doch auf ihrer Reise gab es immer wieder Momente, wo er lieb und zärtlich war; das komplette Gegenteil von seinem sonstigen Verhalten. Dennoch überrascht es, wie weit er bereit ist zu gehen. Sein widersprüchliches Verhalten macht es nicht leichter seinen Charakter zu durchschauen und bin auch gespannt, was er für uns in den Fortsätzungen auf Lager hat. Qayn ist ein Dschinn und verkörpert für Imani alles Böse. Doch im Verlauf erkennt man, dass Qayn nicht so ist, wie er zu sein scheint. Seine selbstbewusste, positive Art stellt einen Kontrast dar zu den anderen Charakteren. Auch wenn wir nicht wirklich viel über ihn wissen, macht er eine gute Entwicklung durch und hoffentlich erfahren wir in den Folgebänden mehr über ihn. Fazit Ein wirklich interessantes Buch, dass am Ende Lust auf mehr macht. Angesichts der Themen würde ich es einem reiferen Publikum empfehlen. Ich freue mich schon, die Charaktere in den nächsten Bänden begleiten zu dürfen.
Es war so gut wie erwartet und erhofft. Ich liebe alles an der Geschichte. Das arabisch inspirierte Setting, die Figuren, die Mythologie, den Plot, die Magie. Den Stellenwert der Familie, die Fragen darüber, was richtig oder falsch ist. Die Ausgewogenheit von ruhigen Passagen, actionreichen Szenen, emotionalen und berührenden. Empfehlenswert für alle Leser*innen, die arabische Mythologie mögen und auch gut ohne Liebesgeschichte auskommen. Dafür bekommen sie aber starke Familienbande, vielschichtige Charaktere und Djinns. 5 Sterne.

Somebody has to stop me from reading books from series that aren't finished yet. HOW AM I SUPPOSED TO LIVE LAUGH LOVE UNDER THESE CONDITIONS?! sooo.. great book, wonderful characters, the story is awesome and wonderfully immersed in the world-building. and the book sets up the sequel in a perfect way. even if the story isn't finished i don't feel like there are a ton of unanswered questions and open quests
Interessantes Setting mit leider etwas flachen Charakteren, die mich persönlich nicht überzeugen konnten
Gewürzstrasse trumpft mit einem wirklich schönen Setting auf, dass es leicht macht sich die Landschaft und Welt vorzustellen! Es macht Spaß in Gedanken zwischen Dattelpalmen und durch die Wüste zu wandern, doch leider konnten die Charaktere mich persönlich absolut nicht überzeugen. Allesamt kommen sie doch etwas wankelmütig daher und ändern ihre Meinungen grad wie der Wind weht, was ich als eher anstrengend empfand. Auch der sidekick in Form der nervigen Schwester konnte mich nicht überzeugen, während der Dschinn sicherlich interessant hätte sein können, in meinen Augen jedoch etwas zu wenig herausgearbeitet wurde. So fehlte mir hier einfach die Erklärung was genau Dschinns denn nun sein sollen und was ihn nun so besonders machen soll / von den anderen abhebt. Somit konnte mich das Buch letztlich leider nicht überzeugen.






























