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Das Buch beschäftigt sich mit dem deutlichen Anstieg von psychischen Erkrankungen, v.a. Ängste und Depressionen, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen seit 2010. Dazu werden zunächst die Entwicklungsvorgänge im Gehirn und damit zusammenhängende Bedürfnisse beleuchtet. Dies erfolgt anschaulich und gut nachvollziehbar. Im folgenden geht es um die Veränderungen im aufwachsen von Kindern seit Beginn der 2000er Jahre, die zunehmende Verfügbarkeit von Internet und Social Media und den Rückgang der „spielbasierten Kindheit“ und die Auswirkungen dieser Veränderungen im Hinblick auf die o.g. Vorgänge und Bedürfnisse. Der Autor sieht hier einen wesentlichen Zusammenhang mit dem Anstieg der psychischen Erkrankungen und legt das ausführlich und Geschlechter differenziert dar. Er zitiert viele Studien, ergänzt diese aber auch durch konkrete, teilweise persönliche Beispiele. Abschließend geht es um eventuelle Ansatzpunkte für aus seiner Sicht sinnvolle Veränderungen, z.B. im Hinblick auf Unternehmen, Politik und Gesellschaft. Hier wird die Ausrichtung an der amerikanischen Lebensweise besonders deutlich, auch wenn Überlegungen und Ideen grundsätzlich interessant und auch für andere Länder übertragbar sein könnten. Insgesamt informativ und interessant, vor allem die Erklärungsmodelle waren git und nachvollziehbar dargestellt. Von den individuellen Anregungen hätte es etwas mehr geben dürfen.
Jan 27, 2026
Das Buch beschäftigt sich mit dem deutlichen Anstieg von psychischen Erkrankungen, v.a. Ängste und Depressionen, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen seit 2010. Dazu werden zunächst die Entwicklungsvorgänge im Gehirn und damit zusammenhängende Bedürfnisse beleuchtet. Dies erfolgt anschaulich und gut nachvollziehbar. Im folgenden geht es um die Veränderungen im aufwachsen von Kindern seit Beginn der 2000er Jahre, die zunehmende Verfügbarkeit von Internet und Social Media und den Rückgang der „spielbasierten Kindheit“ und die Auswirkungen dieser Veränderungen im Hinblick auf die o.g. Vorgänge und Bedürfnisse. Der Autor sieht hier einen wesentlichen Zusammenhang mit dem Anstieg der psychischen Erkrankungen und legt das ausführlich und Geschlechter differenziert dar. Er zitiert viele Studien, ergänzt diese aber auch durch konkrete, teilweise persönliche Beispiele. Abschließend geht es um eventuelle Ansatzpunkte für aus seiner Sicht sinnvolle Veränderungen, z.B. im Hinblick auf Unternehmen, Politik und Gesellschaft. Hier wird die Ausrichtung an der amerikanischen Lebensweise besonders deutlich, auch wenn Überlegungen und Ideen grundsätzlich interessant und auch für andere Länder übertragbar sein könnten. Insgesamt informativ und interessant, vor allem die Erklärungsmodelle waren git und nachvollziehbar dargestellt. Von den individuellen Anregungen hätte es etwas mehr geben dürfen.
Jan 27, 2026







