Welt in Aufruhr
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Spätestens seit dem Abzug westlicher Truppen aus Afghanistan und dem russischen Überfall auf die Ukraine wissen wir, dass die bislang geltende Ordnung an ihr Ende gekommen ist. Die Welt ist in Aufruhr. Doch wie wird sie sich neu sortieren, und wie wird sie im 21. Jahrhundert aussehen? Vor welchen Umwälzungen, Brüchen und Umbrüchen stehen wir?
Eine auf Werten und Normen fußende Weltordnung durchzusetzen, übersteigt die Fähigkeiten des Westens. Die USA, einst «Weltpolizist», befinden sich trotz internationalen Engagements auf dem Rückzug; die UN, der man diese Rolle ebenfalls zugedacht hatte, blockiert sich selbst. Und die Europäer sind schlicht nicht imstande, eine Weltordnung zu hüten. Eine prekäre, risikoreiche Lage, in der auch ein Blick in die Geschichte und auf frühere weltpolitische Konstellationen hilfreich ist, um Hinweise auf die künftige, sich jetzt herausbildende Ordnung zu erhalten.
Herfried Münkler zeigt in dieser gedankenfunkelnden geopolitischen Analyse, wo in Zukunft die Konfliktlinien verlaufen. Viel spricht dafür, dass ein neues System regionaler Einflusszonen entsteht, dominiert von fünf Großmächten. Wo liegen die Gefahren dieser neuen Ordnung, wo ihre Chancen? Wäre es ein austariertes Mächtegleichgewicht – oder Chaos? Und wie sollten sich Europa und Deutschland in den zu erwartenden globalen Auseinandersetzungen verhalten? Ein aufregender, Maßstäbe setzender Ausblick auf die Machtkonstellationen im 21. Jahrhundert.
Book Information
Author Description
Herfried Münkler, geboren 1951, ist emeritierter Professor für Politikwissenschaft an der Berliner Humboldt-Universität und eine unverzichtbare, prägende Stimme in den Debatten unserer Gegenwart. Viele seiner Bücher gelten als Standardwerke, etwa Imperien, Die Deutschen und ihre Mythen, Der Große Krieg oder Die neuen Deutschen (mit Marina Münkler), allesamt Bestseller. Zuletzt erschienen Welt in Aufruhr und Macht im Umbruch, die ebenfalls lange auf der Spiegel-Bestsellerliste standen. Herfried Münkler wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung, dem Carl Friedrich von Siemens Fellowship, dem Preis der Leipziger Buchmesse und dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch.
Posts
Das Buch liest sich eher wie eine Doktorarbeit und ist für mich als grundsätzlich interessierte und zumindest normal gebildete Leserin sehr schwer verständlich geschrieben und harte Kost. Man bräuchte sehr viel Vorwissen und der Schreibstil ist betont intellektuell. Sicher nicht für die breite Leserschaft ausgelegt, wenngleich der Autor sicher umfassend Wissen mitbringt. Ich Konnte teilweise aus ganzen Absätzen keinen Inhalt ableiten. Dementsprechend habe ich zwar viel gelesen aber weiterbilden war leider nicht möglich. Hab’s nach zermürbenden 100 Seiten abgebrochen.
Sehr komplexes Buch, aber durchaus überzeugend.
Ich habe für dieses Buch im Vergleich zu anderen Büchern deutlich länger fürs Lesen gebraucht. Das liegt aber nicht daran, dass ich mich quälen musste es zu lesen, sondern einfach auf Grund der Komplexität des Buches. Es werden sehr gute Ansätze genannt, welche die Weltordnung im 21. Jahrhundert erklären. Auch werden gute Aspekte der Vergangenheit genannt und es lässt vieles greifbarer wirken. Für mich war es alles in allem eine gute Leseerfahrung. Das Buch hat beim Lesen zwar meine volle Aufmerksamkeit und Konzentration benötigt, um alles 100% zu verstehen, aber so soll es ja auch sein 😉
Münkler hat für mich das geopolitische Geschehen greifbarer und verständlicher gemacht. Informativ? Auf jeden Fall. Schreibstil? Wissenschaftlich trocken.
Struktur fand ich gut. Anfangs wurden Modelle und Begriffe erklärt, im Mittelteil Beispiele aus der Vergangenheit herangezogen und zum Schluss die Gegenwart gedeutet. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Die Anzahl an Fremdwörter und verschachtelten Sätzen hätte ruhig reduziert werden können (z.B. „Exemplifizieren“ statt „ein Beispiel geben“) - mehr auf den Lesefluss achten und weniger akademisch schreiben. Inhaltlich war es sehr informativ. Münklers Buch hat einen Erzählungsstrang, der einen mitreißt und nicht ahnungslos stehen lässt. Er gibt konkrete Beispiele, zieht Parallelen aus der Vergangenheit zu der Gegenwart auf nachvollziehbare Art und macht das aktuelle geopolitische Geschehen für Nicht-Politikwissenschaftler verständlicher.
Description
Spätestens seit dem Abzug westlicher Truppen aus Afghanistan und dem russischen Überfall auf die Ukraine wissen wir, dass die bislang geltende Ordnung an ihr Ende gekommen ist. Die Welt ist in Aufruhr. Doch wie wird sie sich neu sortieren, und wie wird sie im 21. Jahrhundert aussehen? Vor welchen Umwälzungen, Brüchen und Umbrüchen stehen wir?
Eine auf Werten und Normen fußende Weltordnung durchzusetzen, übersteigt die Fähigkeiten des Westens. Die USA, einst «Weltpolizist», befinden sich trotz internationalen Engagements auf dem Rückzug; die UN, der man diese Rolle ebenfalls zugedacht hatte, blockiert sich selbst. Und die Europäer sind schlicht nicht imstande, eine Weltordnung zu hüten. Eine prekäre, risikoreiche Lage, in der auch ein Blick in die Geschichte und auf frühere weltpolitische Konstellationen hilfreich ist, um Hinweise auf die künftige, sich jetzt herausbildende Ordnung zu erhalten.
Herfried Münkler zeigt in dieser gedankenfunkelnden geopolitischen Analyse, wo in Zukunft die Konfliktlinien verlaufen. Viel spricht dafür, dass ein neues System regionaler Einflusszonen entsteht, dominiert von fünf Großmächten. Wo liegen die Gefahren dieser neuen Ordnung, wo ihre Chancen? Wäre es ein austariertes Mächtegleichgewicht – oder Chaos? Und wie sollten sich Europa und Deutschland in den zu erwartenden globalen Auseinandersetzungen verhalten? Ein aufregender, Maßstäbe setzender Ausblick auf die Machtkonstellationen im 21. Jahrhundert.
Book Information
Author Description
Herfried Münkler, geboren 1951, ist emeritierter Professor für Politikwissenschaft an der Berliner Humboldt-Universität und eine unverzichtbare, prägende Stimme in den Debatten unserer Gegenwart. Viele seiner Bücher gelten als Standardwerke, etwa Imperien, Die Deutschen und ihre Mythen, Der Große Krieg oder Die neuen Deutschen (mit Marina Münkler), allesamt Bestseller. Zuletzt erschienen Welt in Aufruhr und Macht im Umbruch, die ebenfalls lange auf der Spiegel-Bestsellerliste standen. Herfried Münkler wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung, dem Carl Friedrich von Siemens Fellowship, dem Preis der Leipziger Buchmesse und dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch.
Posts
Das Buch liest sich eher wie eine Doktorarbeit und ist für mich als grundsätzlich interessierte und zumindest normal gebildete Leserin sehr schwer verständlich geschrieben und harte Kost. Man bräuchte sehr viel Vorwissen und der Schreibstil ist betont intellektuell. Sicher nicht für die breite Leserschaft ausgelegt, wenngleich der Autor sicher umfassend Wissen mitbringt. Ich Konnte teilweise aus ganzen Absätzen keinen Inhalt ableiten. Dementsprechend habe ich zwar viel gelesen aber weiterbilden war leider nicht möglich. Hab’s nach zermürbenden 100 Seiten abgebrochen.
Sehr komplexes Buch, aber durchaus überzeugend.
Ich habe für dieses Buch im Vergleich zu anderen Büchern deutlich länger fürs Lesen gebraucht. Das liegt aber nicht daran, dass ich mich quälen musste es zu lesen, sondern einfach auf Grund der Komplexität des Buches. Es werden sehr gute Ansätze genannt, welche die Weltordnung im 21. Jahrhundert erklären. Auch werden gute Aspekte der Vergangenheit genannt und es lässt vieles greifbarer wirken. Für mich war es alles in allem eine gute Leseerfahrung. Das Buch hat beim Lesen zwar meine volle Aufmerksamkeit und Konzentration benötigt, um alles 100% zu verstehen, aber so soll es ja auch sein 😉
Münkler hat für mich das geopolitische Geschehen greifbarer und verständlicher gemacht. Informativ? Auf jeden Fall. Schreibstil? Wissenschaftlich trocken.
Struktur fand ich gut. Anfangs wurden Modelle und Begriffe erklärt, im Mittelteil Beispiele aus der Vergangenheit herangezogen und zum Schluss die Gegenwart gedeutet. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Die Anzahl an Fremdwörter und verschachtelten Sätzen hätte ruhig reduziert werden können (z.B. „Exemplifizieren“ statt „ein Beispiel geben“) - mehr auf den Lesefluss achten und weniger akademisch schreiben. Inhaltlich war es sehr informativ. Münklers Buch hat einen Erzählungsstrang, der einen mitreißt und nicht ahnungslos stehen lässt. Er gibt konkrete Beispiele, zieht Parallelen aus der Vergangenheit zu der Gegenwart auf nachvollziehbare Art und macht das aktuelle geopolitische Geschehen für Nicht-Politikwissenschaftler verständlicher.







