Friday I’m in Love
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Description
LGBTQ+-Romance zum Wegsuchten und zwischen den Zeilen lesen …
Sei stolz und leuchte! Das ist Mahalias Motto. Deswegen will sie ihre Queerness mit einer Coming-Out-Party feiern. Doch für sich selbst einzustehen, kann eine große Herausforderung sein, vor allem wenn das Geld dafür fehlt und ihre Mutter (noch) nichts von ihrer Queerness weiß. Als sich Mahalia in das neue Mädchen - Siobhan - in ihrer Klasse verliebt, ist klar: Sie muss diese Party feiern und der Welt zeigen, wer sie ist. Aber die komplizierten Gefühle zu Siobhan sind nicht die einzige Hürde, die Mahalia überwinden muss, denn dann verliert ihre Mum auf einmal ihren Job und sie hat riesigen Streit mit ihrer besten Freundin. Trotzdem ist sie fest entschlossen, die Party ihrer Träume zu feiern und alles zu geben. Vielleicht hat sie so beim Mädchen ihres Herzens ja doch noch eine Chance …
Nach „Off the Record“ komponiert Camryn Garrett ihren neuen Roman wie ein Musical: leicht, unterhaltsam und mit ganz vielen Gefühlen.
Andere Bücher von Camryn Garrett bei Arena:
Off the Record. Unsere Worte sind unsere Macht.
Book Information
Author Description
Camryn Garrett ist in New York geboren und aufgewachsen. Schon früh interessierte sie sich für das Schreiben von journalistischen Texten und interviewte mit 13 Jahren bereits Prominente wie Warren Buffett und Kristen Bell als TIME-for-Kids-Reporterin. Ihre Artikel wurden in der Huffington Post, MTV und im Rookie Magazine veröffentlicht.
Posts
Countdown zum Coming Out 🌈
Mahalia, eine 16-jährige Teenagerin, hat es nicht so leicht. Ihre Mutter arbeitet lange um über die Runden zu kommen. Der Traum von einer Sweet-Sixteen-Party ist also vergebens. Zum Glück hat sie ihre beste Freundin Naomi, die sie auf die tolle Idee bringt, eine Coming-Out-Party zu organisieren, die Mahalia's Sexualität feiert. Dafür muss sie aber arg viel sparen... Und dann gibt es da auch noch Siobhan, in die sich Mahalia Hals über Kopf verliebt... Meine persönliche Meinung: Das Buch hat mir persönlich sehr gut gefallen. Die Autorin hat wichtige Themen, wie Homosexualität, Rassismus und Freundschaft perfekt in die Geschichte eingebaut und auf den Punkt gebracht. Den Schreibstil fand ich genial. Ich konnte die Gefühle der Protagonistin gut nachempfinden und ich habe mit ihr mitgefiebert. Der Roman ist allen zu empfehlen, die Lust auf eine (queere) Liebesgeschichte haben und ein entspannendes, nicht zu turbulentes Buch lesen wollen. Das Buch steckt voller Emotionen, echten Gefühlen und Inspiration.
Eine schöne queere Coming-of-Age-Story
Eine Coming-Out-Party statt einer Sweet-16-Party: Das plant die 16-jährige Mahalia in "Friday I'm in Love" von Camryn Garrett. Doch das ist gar nicht so einfach, denn Mahalia hat in ihrem Alltag mit einigen Problemen zu kämpfen. Mahalia ist ein interessanter und vielschichtiger Charakter, der es nicht leicht hat. Ihre Mutter ist alleinerziehend, streng religiös und das Geld ist immer knapp, weshalb Mahalia das Geld für ihre geplante Party selbst auftreiben muss. Dazu kommen Teenagerprobleme wie die Schule oder das Verliebtsein sowie Rassismus und Queerfeindlichkeit. Mahalia ist dabei eigentlich sympathisch, aber im Laufe der Story gibt es einige Momente, in denen ich ihr Verhalten nicht nachvollziehen kann. Klar, sie ist erst 16, aber das rechtfertigt z.B. nicht, als sie bei ihrer Arbeit im Supermarkt in Gelächter ausbricht, als eine Kundin stürzt. Auch ihre Versessenheit auf Siobhan, von der sie weiß, dass sie einem festen Freund hat, fand ich etwas too much – vor allem, da sie ihr direkt eine Liebes-Playlist erstellt. 😅 Der Schreibstil ist sehr jugendlich und flüssig, was mir sehr gut gefallen hat. Auch fand ich toll, dass im Buch konsequent gegendert wird, was ich vorher so nicht gesehen hatte. So ist z.B. von Naomis jüngerem Geschwister Cal die Rede (Cal identifiziert sich als nichtbinär) und die Lehrkräfte der Schule versammeln sich im Lehrpersonenzimmer. Und dann ist da noch das Cover, das ich wunderschön finde. Allerdings habe ich nicht schlecht gestaunt, als Mahalia in der Story als übergewichtig beschrieben wird. Ich finde es schade, dass das bei der Covergestaltung nicht schon berücksichtigt wurde – denn Repräsentation ist so wichtig und fängt bereits beim Cover an. 🙌🏼 Insgesamt ist "Friday I'm in Love" eine schöne Coming-of-Age-Story, die viele wichtige Themen anspricht. Auch wenn ich mich nicht immer mit Mahalia identifizieren konnte, habe ich doch mit ihr mitgefiebert und fand es schön zu sehen, wie sie sich charakterlich weiterentwickelt.
Ein lebendiges und berührendes Jugendbuch
**** Worum geht es? **** Eine junge, queere Geschichte rund um den Wunsch sich zu outen und den großen ersten Gefühlen für eine Mitschülerin, die bereits an einen Mitschüler vergeben ist. Einer besonderen Mutter-Tochter Beziehung mit finanziellen Problemen und einem persönlichen Wachstum, den die Protagonistin gar nicht antizipierte. **** Mein Eindruck **** Ich habe die junge und dynamische Art der Protagonisten von Anfang an mitgefeiert. Neben locker leichten, emotional aufwühlenden und ersten persönlichen Momenten durfte ich die Protagonistin über mehrere Monate verfolgen und mich in ihr Leben hineinversetzen. Der Stil des Textes machte es mir leicht, mich wieder jung und aufgeregt zu fühlen. Erste große Gefühle zu empfinden und mich in eine Welt voller unterschiedlicher Hautfarben und Sexualitäten zu versetzen. Das Buch erzeugt hierbei eine Gesellschaft, in der die unterschiedlichen Eigenschaften nicht gewertet werden. Individualismus wird hier hochgehalten und so war vor allem die Protagonistin mit ihrer gesamten Art ein tolles Vorbild. Ihre Beziehung zu ihrer Mutter, ihre Freundschaft zu ihrer besten Freundin, ihre Selbstständigkeit und dem Wunsch etwas ganz besonderes zu machen, fühlte sich einfach so echt an. Ich sah alles bildlich vor mir und wurde Teil der Geschichte. Viel zu schnell war das Buch vorbei. Ich freue mich auf weitere Werke dieser Art. **** Empfehlung? **** Eine wunderschöne, junge RomCom mit toller Botschaft und wichtigen Themen. Das Buch machte schlichtweg Spaß beim Lesen. Eine tolle Empfehlung.
Mahalia wächst mit ihrer christlichen Mutter auf. Doch was niemand außer ihrer besten Freundin Naomi weiß, ist dass Bi ist. Auf einer Party lernt sie Siobhan kennen, die zudem ihre neue Mitschülerin ist. Schnell fühlen die beiden sich zueinander hingezogen, doch auch Siobhan ist nicht geoutet... Ein unglaublich toller Coming Out Roman mit einer sehr süßen Liebesgeschichte!
Danke an NetGalley und den Arena Verlag, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon unabhängig. Von Camryn Garrett mochte ich Full Disclosure extrem gerne, worin es um ein Mädchen mit HIV geht, dass das erste Mal verliebt ist und mit dem Stigma ihrer Diagnose erpresst wird. Friday I’m In Love wirkt da auf den ersten Blick positiver, und wie schön ist es, auch mal eine Geschichte voller queer joy zu lesen? (Aber lest bitte auch Full Disclosure, das Buch behandelt so ein wichtiges Thema und räumt mit einfacher Sprache zu den Vorurteilen über HIV und AIDS auf!). In Friday I’m In Love begleiten wir Mahalia, bei der es zuhause finanziell nicht so rosig aussieht, weshalb eine Sweet Sixteen Party nicht möglich war. Aber sie will unbedingt eine Feier für sich haben und will eine Coming Out Party schmeißen, und der Welt zeigen wer sie ist! Die neue Schülerin Siobhan in ihrer Klasse bringt ihre Gefühle auf jeden Fall ordentlich durcheinander, doch nicht alles bleibt so rosarot, als die finanziellen Sorgen weiter steigen und die Party doch wieder auf der Kippe steht. Dieses Buch hat super viele Elemente, die ich an einem Jugendbuch echt schätze. Es gibt mehrere Playlists, weil Musik eine große Rolle spielt – und die einzelnen Titel haben jeweils noch Anmerkungen bzw. Kommentierungen, was die Protagonistin daran so toll findet. Außerdem hat jedes Kapitel in der Überschrift den aktuellen Kontostand, und die großen Einnahmen bzw. Ausgaben, die im kommenden Kapitel eine Rolle spielen werden. Diese beiden Details passen perfekt zur Party-Planungs-Thematik und den Geldproblemen der Story, und verleihen dem ganzen einfach noch einen schönen Extra-Touch. Was ich an dem Buch sehr gerne mochte, ist wie gefestigt Mahalia schon in ihrer Identität ist und wie sicher sie in ihre erste Beziehung blicken kann. Auch toll ist an dem Buch, dass der Konflikt im 3. Akt nichts mit Siobhan zu tun – ich finde es schrecklich, wenn auf den letzten Seiten noch eine Trennung hervorgezaubert wird, bei der man dann ein Kapitel später die Versöhnung erlebt… Nein, die Konfliktthemen sind hier eher in der Elternbeziehung von Mahalia. Ihre Eltern leben getrennt, der Vater priorisiert seine neue Familie ständig über Mahalia. Und ihre Mutter ist super religiös, und verlangt sehr viel von Mahalia, z.B. auch dass sie für Fixkosten aufkommt, als die Mutter zwischenzeitlich ihren Job verliert. Mahalia musste viel zu früh erwachsen werden, und kämpft vielleicht deshalb extra stark für ihre Party, für ihren einen Abend ausgelassen sein und ihre eigenen Erfolge feiern. Ein anderes Thema, das immer mal wieder für Konflikte sorgt, sind Probleme in der Schule; einerseits Rassismus und Queerfeindlichkeit durch Schüler oder Lehrer, aber auch Mahalias eigene Probleme, ihre Leistungen hochzuhalten – auch angesichts dessen, wie viel Zeit sie in Lohnarbeit investieren muss. Insgesamt ist Friday I’m In Love eine super süße, teilweise etwas kitschige Story, die eine queere plus size PoC als Protagonistin in den Vordergrund setzt, und bei der ihre Identität nicht das Hauptproblem ist, und ihre Freude und ihren Stolz darüber, endlich loud and proud sie selbst sein zu können, in den Vordergrund. Ich glaube, das Buch hätte gerne etwas länger sein können, weil am Ende die Streitereien mit ihren Eltern und der besten Freundin Naomi sehr Schlag auf Schlag gekommen sind, und dann die (teilweise) Versöhnungen super schnell danach kamen, was ich in die Kategorie „Teenie Drama“ einsortieren würde. Aber insgesamt ein queeres Jugendbuch, das ich gerne so vielen Menschen wie möglich in die Hand drücken möchte, weil es queere Beziehungen im High School Alter mal positiv und voller Freude darstellt. Ich gebe 4 von 5 Sternen! Und jetzt noch zwei P.S.-Style-Anmerkungen: Ich finde es irgendwie schade, dass auf dem Cover eine dünne Person zu sehen ist, da Mahalia explizit als plus size beschrieben wird. Versteht mich nicht falsch: das Cover ist super schön und das Kleid spielt eine große Rolle für die Geschichte, aber da es ja so offensichtlich Mahalia darstellen soll, hätte ich es besser gefunden, wenn es eine plus size Person gewesen wäre… Und eine Sache muss ich noch anmerken (aber ich glaube es lag an meiner Vorablesen-Version), weil in meinem E-Book stand kein einziges Mal „Siobhan“, sondern immer „creepy“ mit kleinem C, und ich war erst super verwirrt, dann genervt und irgendwann hab ich das Wort immer gelesen und im Kopf automatisch ersetzt. Hoffe, das wird für die richtige Version noch angepasst!
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LGBTQ+-Romance zum Wegsuchten und zwischen den Zeilen lesen …
Sei stolz und leuchte! Das ist Mahalias Motto. Deswegen will sie ihre Queerness mit einer Coming-Out-Party feiern. Doch für sich selbst einzustehen, kann eine große Herausforderung sein, vor allem wenn das Geld dafür fehlt und ihre Mutter (noch) nichts von ihrer Queerness weiß. Als sich Mahalia in das neue Mädchen - Siobhan - in ihrer Klasse verliebt, ist klar: Sie muss diese Party feiern und der Welt zeigen, wer sie ist. Aber die komplizierten Gefühle zu Siobhan sind nicht die einzige Hürde, die Mahalia überwinden muss, denn dann verliert ihre Mum auf einmal ihren Job und sie hat riesigen Streit mit ihrer besten Freundin. Trotzdem ist sie fest entschlossen, die Party ihrer Träume zu feiern und alles zu geben. Vielleicht hat sie so beim Mädchen ihres Herzens ja doch noch eine Chance …
Nach „Off the Record“ komponiert Camryn Garrett ihren neuen Roman wie ein Musical: leicht, unterhaltsam und mit ganz vielen Gefühlen.
Andere Bücher von Camryn Garrett bei Arena:
Off the Record. Unsere Worte sind unsere Macht.
Book Information
Author Description
Camryn Garrett ist in New York geboren und aufgewachsen. Schon früh interessierte sie sich für das Schreiben von journalistischen Texten und interviewte mit 13 Jahren bereits Prominente wie Warren Buffett und Kristen Bell als TIME-for-Kids-Reporterin. Ihre Artikel wurden in der Huffington Post, MTV und im Rookie Magazine veröffentlicht.
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Countdown zum Coming Out 🌈
Mahalia, eine 16-jährige Teenagerin, hat es nicht so leicht. Ihre Mutter arbeitet lange um über die Runden zu kommen. Der Traum von einer Sweet-Sixteen-Party ist also vergebens. Zum Glück hat sie ihre beste Freundin Naomi, die sie auf die tolle Idee bringt, eine Coming-Out-Party zu organisieren, die Mahalia's Sexualität feiert. Dafür muss sie aber arg viel sparen... Und dann gibt es da auch noch Siobhan, in die sich Mahalia Hals über Kopf verliebt... Meine persönliche Meinung: Das Buch hat mir persönlich sehr gut gefallen. Die Autorin hat wichtige Themen, wie Homosexualität, Rassismus und Freundschaft perfekt in die Geschichte eingebaut und auf den Punkt gebracht. Den Schreibstil fand ich genial. Ich konnte die Gefühle der Protagonistin gut nachempfinden und ich habe mit ihr mitgefiebert. Der Roman ist allen zu empfehlen, die Lust auf eine (queere) Liebesgeschichte haben und ein entspannendes, nicht zu turbulentes Buch lesen wollen. Das Buch steckt voller Emotionen, echten Gefühlen und Inspiration.
Eine schöne queere Coming-of-Age-Story
Eine Coming-Out-Party statt einer Sweet-16-Party: Das plant die 16-jährige Mahalia in "Friday I'm in Love" von Camryn Garrett. Doch das ist gar nicht so einfach, denn Mahalia hat in ihrem Alltag mit einigen Problemen zu kämpfen. Mahalia ist ein interessanter und vielschichtiger Charakter, der es nicht leicht hat. Ihre Mutter ist alleinerziehend, streng religiös und das Geld ist immer knapp, weshalb Mahalia das Geld für ihre geplante Party selbst auftreiben muss. Dazu kommen Teenagerprobleme wie die Schule oder das Verliebtsein sowie Rassismus und Queerfeindlichkeit. Mahalia ist dabei eigentlich sympathisch, aber im Laufe der Story gibt es einige Momente, in denen ich ihr Verhalten nicht nachvollziehen kann. Klar, sie ist erst 16, aber das rechtfertigt z.B. nicht, als sie bei ihrer Arbeit im Supermarkt in Gelächter ausbricht, als eine Kundin stürzt. Auch ihre Versessenheit auf Siobhan, von der sie weiß, dass sie einem festen Freund hat, fand ich etwas too much – vor allem, da sie ihr direkt eine Liebes-Playlist erstellt. 😅 Der Schreibstil ist sehr jugendlich und flüssig, was mir sehr gut gefallen hat. Auch fand ich toll, dass im Buch konsequent gegendert wird, was ich vorher so nicht gesehen hatte. So ist z.B. von Naomis jüngerem Geschwister Cal die Rede (Cal identifiziert sich als nichtbinär) und die Lehrkräfte der Schule versammeln sich im Lehrpersonenzimmer. Und dann ist da noch das Cover, das ich wunderschön finde. Allerdings habe ich nicht schlecht gestaunt, als Mahalia in der Story als übergewichtig beschrieben wird. Ich finde es schade, dass das bei der Covergestaltung nicht schon berücksichtigt wurde – denn Repräsentation ist so wichtig und fängt bereits beim Cover an. 🙌🏼 Insgesamt ist "Friday I'm in Love" eine schöne Coming-of-Age-Story, die viele wichtige Themen anspricht. Auch wenn ich mich nicht immer mit Mahalia identifizieren konnte, habe ich doch mit ihr mitgefiebert und fand es schön zu sehen, wie sie sich charakterlich weiterentwickelt.
Ein lebendiges und berührendes Jugendbuch
**** Worum geht es? **** Eine junge, queere Geschichte rund um den Wunsch sich zu outen und den großen ersten Gefühlen für eine Mitschülerin, die bereits an einen Mitschüler vergeben ist. Einer besonderen Mutter-Tochter Beziehung mit finanziellen Problemen und einem persönlichen Wachstum, den die Protagonistin gar nicht antizipierte. **** Mein Eindruck **** Ich habe die junge und dynamische Art der Protagonisten von Anfang an mitgefeiert. Neben locker leichten, emotional aufwühlenden und ersten persönlichen Momenten durfte ich die Protagonistin über mehrere Monate verfolgen und mich in ihr Leben hineinversetzen. Der Stil des Textes machte es mir leicht, mich wieder jung und aufgeregt zu fühlen. Erste große Gefühle zu empfinden und mich in eine Welt voller unterschiedlicher Hautfarben und Sexualitäten zu versetzen. Das Buch erzeugt hierbei eine Gesellschaft, in der die unterschiedlichen Eigenschaften nicht gewertet werden. Individualismus wird hier hochgehalten und so war vor allem die Protagonistin mit ihrer gesamten Art ein tolles Vorbild. Ihre Beziehung zu ihrer Mutter, ihre Freundschaft zu ihrer besten Freundin, ihre Selbstständigkeit und dem Wunsch etwas ganz besonderes zu machen, fühlte sich einfach so echt an. Ich sah alles bildlich vor mir und wurde Teil der Geschichte. Viel zu schnell war das Buch vorbei. Ich freue mich auf weitere Werke dieser Art. **** Empfehlung? **** Eine wunderschöne, junge RomCom mit toller Botschaft und wichtigen Themen. Das Buch machte schlichtweg Spaß beim Lesen. Eine tolle Empfehlung.
Mahalia wächst mit ihrer christlichen Mutter auf. Doch was niemand außer ihrer besten Freundin Naomi weiß, ist dass Bi ist. Auf einer Party lernt sie Siobhan kennen, die zudem ihre neue Mitschülerin ist. Schnell fühlen die beiden sich zueinander hingezogen, doch auch Siobhan ist nicht geoutet... Ein unglaublich toller Coming Out Roman mit einer sehr süßen Liebesgeschichte!
Danke an NetGalley und den Arena Verlag, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon unabhängig. Von Camryn Garrett mochte ich Full Disclosure extrem gerne, worin es um ein Mädchen mit HIV geht, dass das erste Mal verliebt ist und mit dem Stigma ihrer Diagnose erpresst wird. Friday I’m In Love wirkt da auf den ersten Blick positiver, und wie schön ist es, auch mal eine Geschichte voller queer joy zu lesen? (Aber lest bitte auch Full Disclosure, das Buch behandelt so ein wichtiges Thema und räumt mit einfacher Sprache zu den Vorurteilen über HIV und AIDS auf!). In Friday I’m In Love begleiten wir Mahalia, bei der es zuhause finanziell nicht so rosig aussieht, weshalb eine Sweet Sixteen Party nicht möglich war. Aber sie will unbedingt eine Feier für sich haben und will eine Coming Out Party schmeißen, und der Welt zeigen wer sie ist! Die neue Schülerin Siobhan in ihrer Klasse bringt ihre Gefühle auf jeden Fall ordentlich durcheinander, doch nicht alles bleibt so rosarot, als die finanziellen Sorgen weiter steigen und die Party doch wieder auf der Kippe steht. Dieses Buch hat super viele Elemente, die ich an einem Jugendbuch echt schätze. Es gibt mehrere Playlists, weil Musik eine große Rolle spielt – und die einzelnen Titel haben jeweils noch Anmerkungen bzw. Kommentierungen, was die Protagonistin daran so toll findet. Außerdem hat jedes Kapitel in der Überschrift den aktuellen Kontostand, und die großen Einnahmen bzw. Ausgaben, die im kommenden Kapitel eine Rolle spielen werden. Diese beiden Details passen perfekt zur Party-Planungs-Thematik und den Geldproblemen der Story, und verleihen dem ganzen einfach noch einen schönen Extra-Touch. Was ich an dem Buch sehr gerne mochte, ist wie gefestigt Mahalia schon in ihrer Identität ist und wie sicher sie in ihre erste Beziehung blicken kann. Auch toll ist an dem Buch, dass der Konflikt im 3. Akt nichts mit Siobhan zu tun – ich finde es schrecklich, wenn auf den letzten Seiten noch eine Trennung hervorgezaubert wird, bei der man dann ein Kapitel später die Versöhnung erlebt… Nein, die Konfliktthemen sind hier eher in der Elternbeziehung von Mahalia. Ihre Eltern leben getrennt, der Vater priorisiert seine neue Familie ständig über Mahalia. Und ihre Mutter ist super religiös, und verlangt sehr viel von Mahalia, z.B. auch dass sie für Fixkosten aufkommt, als die Mutter zwischenzeitlich ihren Job verliert. Mahalia musste viel zu früh erwachsen werden, und kämpft vielleicht deshalb extra stark für ihre Party, für ihren einen Abend ausgelassen sein und ihre eigenen Erfolge feiern. Ein anderes Thema, das immer mal wieder für Konflikte sorgt, sind Probleme in der Schule; einerseits Rassismus und Queerfeindlichkeit durch Schüler oder Lehrer, aber auch Mahalias eigene Probleme, ihre Leistungen hochzuhalten – auch angesichts dessen, wie viel Zeit sie in Lohnarbeit investieren muss. Insgesamt ist Friday I’m In Love eine super süße, teilweise etwas kitschige Story, die eine queere plus size PoC als Protagonistin in den Vordergrund setzt, und bei der ihre Identität nicht das Hauptproblem ist, und ihre Freude und ihren Stolz darüber, endlich loud and proud sie selbst sein zu können, in den Vordergrund. Ich glaube, das Buch hätte gerne etwas länger sein können, weil am Ende die Streitereien mit ihren Eltern und der besten Freundin Naomi sehr Schlag auf Schlag gekommen sind, und dann die (teilweise) Versöhnungen super schnell danach kamen, was ich in die Kategorie „Teenie Drama“ einsortieren würde. Aber insgesamt ein queeres Jugendbuch, das ich gerne so vielen Menschen wie möglich in die Hand drücken möchte, weil es queere Beziehungen im High School Alter mal positiv und voller Freude darstellt. Ich gebe 4 von 5 Sternen! Und jetzt noch zwei P.S.-Style-Anmerkungen: Ich finde es irgendwie schade, dass auf dem Cover eine dünne Person zu sehen ist, da Mahalia explizit als plus size beschrieben wird. Versteht mich nicht falsch: das Cover ist super schön und das Kleid spielt eine große Rolle für die Geschichte, aber da es ja so offensichtlich Mahalia darstellen soll, hätte ich es besser gefunden, wenn es eine plus size Person gewesen wäre… Und eine Sache muss ich noch anmerken (aber ich glaube es lag an meiner Vorablesen-Version), weil in meinem E-Book stand kein einziges Mal „Siobhan“, sondern immer „creepy“ mit kleinem C, und ich war erst super verwirrt, dann genervt und irgendwann hab ich das Wort immer gelesen und im Kopf automatisch ersetzt. Hoffe, das wird für die richtige Version noch angepasst!

















