Flavia de Luce 11 - Des Henkers letzte Mahlzeit
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Major Greyleigh, ehemals Henker, ist tot. Ursache: der Verzehr giftiger Pilze. Schnell gerät die Köchin Mrs Mullet ins Visier der Polizei. Doch ganz so einfach ist die Lösung nicht – Flavia ermittelt auf eigene Faust. Bei ihrer Suche nach dem Mörder wird sie auf einige Familien aufmerksam, die durch den Henker Angehörige verloren und damit alle ein Motiv haben. Oder hat etwa ihre unerträgliche Cousine Undine ihre Finger im tödlichen Spiel? Schließlich kommt Unvorstellbares ans Licht: Flavia erfährt, was wirklich mit ihrem toten Vater geschah – das wohl größte Rätsel ihres Lebens …
Sie können gar nicht genug bekommen von der herrlich versponnenen Flavia de Luce? Dann lesen Sie doch Band 1 bis 10 ihrer Abenteuer!
Book Information
Author Description
Alan Bradley wurde 1938 geboren und wuchs in Cobourg in der kanadischen Provinz Ontario auf. Er war Direktor für Fernsehtechnik am Zentrum für Neue Medien der Universität von Saskatchewan in Saskatoon, bevor er sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurückzog, um sich nur noch dem Schreiben zu widmen. »Mord im Gurkenbeet«, sein erster Roman und viel umjubelter Auftakt zur Serie um die außergewöhnliche Detektivin Flavia de Luce, wurde mit mehreren Awards ausgezeichnet. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau auf der Isle of Man.
Posts
Es ist ein kinderleichter Trick. Man dreht sich weg, als wäre man zutiefst verletzt, reißt die Augen so weit auf, wie man kann, und starrt ohne zu blinzeln auf den hellsten Punkt am Himmel. Weil die Augen davon im Nu austrocknen, befeuchten sie sich automatisch wieder, bis sie über die Ufer treten wie der Nil in der Regenzeit. Kein Mann hält einer derart heimtückischen Attacke stand, aber es ist nicht an mir, das zu verurteilen. - Zitat, Seite 132 Bezaubernd. Bezaubernd. Flavia de Luce. Die kleine Detektivin auf ihrem treuen Drahtesel Gladys ist tatsächlich zurück und hat auch diesmal ihr Chemielabor bereit, um das tödliche Gift zu ermitteln, welches einen ehemaligen Henker ins Jenseits beförderte. War tatsächlich das liebevoll zubereitete Pilzfrühstück die Henkersmahlzeit des Verblichenen? Zum 11. Mal beglückt uns der Autor Alan Bradley mit einem Abenteuer seiner quirligen Heldin und dies ist keine Selbstverständlichkeit, denn schließlich ist der Schriftsteller selbst 1938 geboren. Die Geschichten zeichnen sich durch einen flotten und sehr unterhaltsamen Schreibstil mit einer Protagonistin, die ungewöhnliche Hobbies (Erforschung von Giften) und Vorlieben (z.B. für Friedhöfe) pflegt, die der Handlung natürlich sehr dienlich sind, aus. Außerdem gibt es zahllose literarische Anspielungen, die aber nie oberlehrerhaft oder zu konstruiert wirken. Als Lesealter empfiehlt die hiesige Bibliothek das Buch ab 13 Jahren. Dafür ist es sicher geeignet, aber auch Erwachsene werden mit diesen Geschichten ihre Freude haben. Der erste Roman der Serie trägt den Titel "Mord im Gurkenbeet" und spielt in einem kleinen englischen Dorf in den 1940er Jahren. FAZIT Als ich durch die Booktuberin Elena Tardy erfahren habe, dass 2024 doch noch ein neuer Band erschienen ist, bin ich gleich mit dem Rad zur Bibliothek geflitzt und hab mir das Buch geholt. Und hatte wieder eine schöne Lesezeit mit Flavia. Eine Leseempfehlung.
»Pilze! Ich traute meinen Ohren nicht. Ich muss nämlich gestehen, dass ich schon lange zu Gott, der Jungfrau Maria und sämtlichen Heiligen um eine richtig schöne Pilzvergiftung betete. Natürlich wollte ich nicht, dass jemand daran starb, aber wozu verlieh man einem Mädchen ein Talent für Naturwissenschaften - beziehungsweise in meinem Fall für Chemie -, wenn man ihr keine Gelegenheit gab, dieses Talent zu erproben?« In Flavias aktuellem Fall geht es um die Ermordung des pensionierten Henkers Major Greyleigh. Natürlich ist Flavia de Luce sofort zur Stelle, um sich in die Ermittlungen zu stützen, denn zum einen kann Flavia einem Mord durch Pilzvergiftung einfach nicht widerstehen, zum anderen wird Mrs Mullet, die Haushälterin und Köchin auf Buckshaw, verdächtig, da sie die vermeintlich giftigen Pilze für den Henker zubereitet hat... Endlich ein neuer Teil meiner Lieblingsdetektivin Flavia de Luce und das, obwohl ich eigentlich überzeugt war, dass die Reihe abgeschlossen ist. Umso größer war meine Freude, endlich wieder zusammen mit Flavia und Gladys durch Bishops Lacy zu düsen und einen Mordfall zu lösen. Wie auch schon in den anderen Bänden gibt es viel chemisches Wissen, britischen Humor und ganz großartige, skurrile und schrullige Charaktere, die man einfach lieben muss. Auch mochte ich sehr, wie Flavia langsam immer erwachsener und auch immer wieder mit sich selbst hadert, bis sie am Ende dieses Falls endlich weiß wer sie selbst eigentlich ist. Leider muss ich sagen, dass mir der Fall selbst oder vielmehr die Verstrickungen und Enthüllungen die sich daraus ergeben, nicht so richtig gut gefallen haben bzw. ich sie viel zu dick aufgetragen fand. Natürlich waren die Fälle nie besonders realistisch, aber mir wäre ein etwas bodenständigerer Fall deutlich lieber gewesen. Auch das Ende kam etwas plötzlich, ich finde das hätte man ein bisschen mehr ausbalancieren können. Alles in allem mochte ich den 11ten Band der Reihe, auch wenn er sicher nicht der beste Band der Reihe ist und einige Schwächen aufweist. Und ich bin wirklich sehr gespannt, ob es noch weitere Bände mit Flavia de Luce geben wird.
Die langjährige Haushälterin der de Luces wird des Mordes verdächtigt und natürlich kann Flavia nicht anders als auch diesem Fall nachzugehen. Diese Reihe begleitet mich schon seit vielen Jahren und auch in Band 11 hatte ich wieder meine Freude daran mit Flavia zusammen Kriminalfälle zu lösen. Insgesamt war es jedoch nicht der stärkste Band der Reihe.Das Ende war für mich etwas underwhelming und teilweise waren Handlungsstränge für mich etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Ich liebe aber den trockenen britischen Humor und die teils sehr eigenen und schrulligen Charaktere und hoffe sehr, dass es noch weitere Teile der Reihe geben wird.
Erfrischend witziger Krimi
Ich wusste nicht, dass es der elfte Band einer Reihe ist. Für die Charakterentwicklung ist dies sicherlich wichtig, für die Geschichte nicht. Denn diese sind unabhängig voneinander lesbar. Was tun, wenn ein Henker an seiner letzten Mahlzeit stirbt und zubereitete Pilze Schuld sein sollen? Die Haushälterin wird als erste verdächtig. Flavia soll die Füße still halten und sich nicht einmischen. Das tut Flavia selbstverständlich - nicht. Ich mochte die Geschichte und den Schreibstil, welcher noch Wiedererkennungswert hat und für mich in die gehobenere Schreibstilklasse gehört. Ich hab's genossen, auch wenn Krimis nicht so mein Fall sind -wie ich festgestellt habe.
Ich dachte es wäre vorbei aber was mich in diesem Teil erwartet hat wow
Es geht weiter mit der Geschichte um und mut Flavia. In diesem Teil bekommt man mut wie Falvia mit dem älter werden strugelt und man erfährt noch soviel mehr über die Geschichte der De Luce. Der Mordfall ist wieder einmal spannend zu lösen und Flavia macht sich gleich an die Arbeit und ich muss sagen wieder einmal mut vollem Eifer. Ich kann nur sagen diese Reihe sind meine absoluten wohlfühl Bücher und ich hoffe es war nicht das letzte was wie von Flavia gelesen haben.
Ich mag Flavia de Luce sehr gern. Ich bin allerdings immer noch etwas irritiert, wie aus einer Cosy Krimireihe eine Art Spionagereihe wurde. Natürlich klärt Flavia auch im elften Band den Geheimnisvollen Tod einen Dorfbewohners auf. Geht am Ende, sichtlich als junge Frau hervor und nicht mehr als das schelmische Mädchen.
Teil 11 der Reihe. Ich würde empfehlen, von vorne zu beginnen. Lassen sich zwar alle unabhängig lesen, aber die Entwicklung, die Flavia und ihre Lieben nehmen, macht fast mehr Spaß als der eigentliche Mordfall. Tolle Mischung aus Klassischem, historischem Krimi mit einer kleinen Protagonistin und ihrer Liebe zur Chemie. Nicht zu vergessen dem britischen Humor...
»Wie heißt es immer bei Mrs Christie?« »Mittel, Motiv und Gelegenheit. […]« »[…] Von ihr hab ich mir in der Bibliothek mal was ausgeliehen. Alf meint, die Geschichten sind alle gleich: ›Ein Schuss fiel‹, und dann dreihundert Seiten über irgendwelche Dorfbewohner.« ___ Man muss Flavia einfach lieben, die in ihrem nunmehr 11. Fall langsam aber sicher erwachsen wird, sich dabei jedoch zum Glück ihre unverwechselbare Art bewahrt. Und dieser ist natürlich ganz nach ihrem Geschmack, wird doch ein ehemaliger Henker nach seinem Pilzfrühstück tot aufgefunden – angeblich vergiftet von Buckshaws Köchin Mrs Mullet. Das kann Flavia natürlich nicht auf sich beruhen lassen und stürzt sich Hals über Kopf in die Ermittlungen. Ich hatte ein wenig Sorge, dass der neue Band nicht mit den vorigen mithalten kann, doch das war absolut unbegründet. Er hat mir sogar besser gefallen als sein Vorgänger »Todeskuss mit Zuckerguss«, ďen ich für das schwächste Buch der Reihe halte. Natürlich treffen wir auf zahlreiche alte Bekannte, ganz vorn mit dabei natürlich Dogger, Undine und Gladys, Flavias treue Leeze (wie wir in Münster sagen). Außerdem taucht ein Überraschungsgast auf, mit dem ich nicht gerechnet habe, da hat der Plottwist mich wirklich gekriegt. Einzig Feely, die sich auf Hochzeitsreise befindet, und Daffy kommen ein wenig zu kurz. Ich hätte gern mehr darüber gelesen, wie sich die Beziehung der drei Schwestern untereinander entwickelt. Dafür wächst nun Flavia in die Rolle der älteren Schwester hinein, muss sie sich doch um ihre jüngere Cousine Undine kümmern, die seit dem Tod ihrer Mutter ebenfalls auf Buckshaw lebt. Der Schreibstil ist für mich wie gewohnt nahe an der Perfektion. Flavias Gedankengängen zu folgen, macht einfach nur Spaß. Mit ihr würde ich gerne mal ein paar Stunden in ihrem Chemielabor verbringen. Was ich zudem ein wenig schade finde, ist, dass sich die Reihe immer mehr vom klassischen Krimigenre entfernt. Im Gegensatz zu Mrs Mullets Gatten Alf hätte ich mich über 300 Seiten über irgendwelche Dorfbewohner gefreut, stattdessen tritt der Mord zwischenzeitlich stark in den Hintergrund und der Täter ist … naja, keine große Überraschung. Außerdem rate ich dringend dazu, alle Bände der Reihe zu lesen. Ohne Vorkenntnisse ist der 11. Band der Reihe kaum zu verstehen. Ich hatte wie immer sehr viel Vergnügen & hoffe auf Band 12!
„Des Henkers letzte Mahlzeit“ – wieder ein Flavia-de-Luce-Abenteuer, das genau den richtigen Mix aus britischem Charme, schrägem Humor und cleverem Krimiplot liefert. Flavia ist wie immer herrlich vorlaut, messerscharf und mit ihrer ganz eigenen Art einfach zum Liebhaben. Der Fall ist spannend, ein bisschen skurril und hält bis zum Ende kleine Überraschungen bereit. Perfekte Lektüre zum Abtauchen – und ich hatte wieder ständig ein Grinsen im Gesicht.
Description
Major Greyleigh, ehemals Henker, ist tot. Ursache: der Verzehr giftiger Pilze. Schnell gerät die Köchin Mrs Mullet ins Visier der Polizei. Doch ganz so einfach ist die Lösung nicht – Flavia ermittelt auf eigene Faust. Bei ihrer Suche nach dem Mörder wird sie auf einige Familien aufmerksam, die durch den Henker Angehörige verloren und damit alle ein Motiv haben. Oder hat etwa ihre unerträgliche Cousine Undine ihre Finger im tödlichen Spiel? Schließlich kommt Unvorstellbares ans Licht: Flavia erfährt, was wirklich mit ihrem toten Vater geschah – das wohl größte Rätsel ihres Lebens …
Sie können gar nicht genug bekommen von der herrlich versponnenen Flavia de Luce? Dann lesen Sie doch Band 1 bis 10 ihrer Abenteuer!
Book Information
Author Description
Alan Bradley wurde 1938 geboren und wuchs in Cobourg in der kanadischen Provinz Ontario auf. Er war Direktor für Fernsehtechnik am Zentrum für Neue Medien der Universität von Saskatchewan in Saskatoon, bevor er sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurückzog, um sich nur noch dem Schreiben zu widmen. »Mord im Gurkenbeet«, sein erster Roman und viel umjubelter Auftakt zur Serie um die außergewöhnliche Detektivin Flavia de Luce, wurde mit mehreren Awards ausgezeichnet. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau auf der Isle of Man.
Posts
Es ist ein kinderleichter Trick. Man dreht sich weg, als wäre man zutiefst verletzt, reißt die Augen so weit auf, wie man kann, und starrt ohne zu blinzeln auf den hellsten Punkt am Himmel. Weil die Augen davon im Nu austrocknen, befeuchten sie sich automatisch wieder, bis sie über die Ufer treten wie der Nil in der Regenzeit. Kein Mann hält einer derart heimtückischen Attacke stand, aber es ist nicht an mir, das zu verurteilen. - Zitat, Seite 132 Bezaubernd. Bezaubernd. Flavia de Luce. Die kleine Detektivin auf ihrem treuen Drahtesel Gladys ist tatsächlich zurück und hat auch diesmal ihr Chemielabor bereit, um das tödliche Gift zu ermitteln, welches einen ehemaligen Henker ins Jenseits beförderte. War tatsächlich das liebevoll zubereitete Pilzfrühstück die Henkersmahlzeit des Verblichenen? Zum 11. Mal beglückt uns der Autor Alan Bradley mit einem Abenteuer seiner quirligen Heldin und dies ist keine Selbstverständlichkeit, denn schließlich ist der Schriftsteller selbst 1938 geboren. Die Geschichten zeichnen sich durch einen flotten und sehr unterhaltsamen Schreibstil mit einer Protagonistin, die ungewöhnliche Hobbies (Erforschung von Giften) und Vorlieben (z.B. für Friedhöfe) pflegt, die der Handlung natürlich sehr dienlich sind, aus. Außerdem gibt es zahllose literarische Anspielungen, die aber nie oberlehrerhaft oder zu konstruiert wirken. Als Lesealter empfiehlt die hiesige Bibliothek das Buch ab 13 Jahren. Dafür ist es sicher geeignet, aber auch Erwachsene werden mit diesen Geschichten ihre Freude haben. Der erste Roman der Serie trägt den Titel "Mord im Gurkenbeet" und spielt in einem kleinen englischen Dorf in den 1940er Jahren. FAZIT Als ich durch die Booktuberin Elena Tardy erfahren habe, dass 2024 doch noch ein neuer Band erschienen ist, bin ich gleich mit dem Rad zur Bibliothek geflitzt und hab mir das Buch geholt. Und hatte wieder eine schöne Lesezeit mit Flavia. Eine Leseempfehlung.
»Pilze! Ich traute meinen Ohren nicht. Ich muss nämlich gestehen, dass ich schon lange zu Gott, der Jungfrau Maria und sämtlichen Heiligen um eine richtig schöne Pilzvergiftung betete. Natürlich wollte ich nicht, dass jemand daran starb, aber wozu verlieh man einem Mädchen ein Talent für Naturwissenschaften - beziehungsweise in meinem Fall für Chemie -, wenn man ihr keine Gelegenheit gab, dieses Talent zu erproben?« In Flavias aktuellem Fall geht es um die Ermordung des pensionierten Henkers Major Greyleigh. Natürlich ist Flavia de Luce sofort zur Stelle, um sich in die Ermittlungen zu stützen, denn zum einen kann Flavia einem Mord durch Pilzvergiftung einfach nicht widerstehen, zum anderen wird Mrs Mullet, die Haushälterin und Köchin auf Buckshaw, verdächtig, da sie die vermeintlich giftigen Pilze für den Henker zubereitet hat... Endlich ein neuer Teil meiner Lieblingsdetektivin Flavia de Luce und das, obwohl ich eigentlich überzeugt war, dass die Reihe abgeschlossen ist. Umso größer war meine Freude, endlich wieder zusammen mit Flavia und Gladys durch Bishops Lacy zu düsen und einen Mordfall zu lösen. Wie auch schon in den anderen Bänden gibt es viel chemisches Wissen, britischen Humor und ganz großartige, skurrile und schrullige Charaktere, die man einfach lieben muss. Auch mochte ich sehr, wie Flavia langsam immer erwachsener und auch immer wieder mit sich selbst hadert, bis sie am Ende dieses Falls endlich weiß wer sie selbst eigentlich ist. Leider muss ich sagen, dass mir der Fall selbst oder vielmehr die Verstrickungen und Enthüllungen die sich daraus ergeben, nicht so richtig gut gefallen haben bzw. ich sie viel zu dick aufgetragen fand. Natürlich waren die Fälle nie besonders realistisch, aber mir wäre ein etwas bodenständigerer Fall deutlich lieber gewesen. Auch das Ende kam etwas plötzlich, ich finde das hätte man ein bisschen mehr ausbalancieren können. Alles in allem mochte ich den 11ten Band der Reihe, auch wenn er sicher nicht der beste Band der Reihe ist und einige Schwächen aufweist. Und ich bin wirklich sehr gespannt, ob es noch weitere Bände mit Flavia de Luce geben wird.
Die langjährige Haushälterin der de Luces wird des Mordes verdächtigt und natürlich kann Flavia nicht anders als auch diesem Fall nachzugehen. Diese Reihe begleitet mich schon seit vielen Jahren und auch in Band 11 hatte ich wieder meine Freude daran mit Flavia zusammen Kriminalfälle zu lösen. Insgesamt war es jedoch nicht der stärkste Band der Reihe.Das Ende war für mich etwas underwhelming und teilweise waren Handlungsstränge für mich etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Ich liebe aber den trockenen britischen Humor und die teils sehr eigenen und schrulligen Charaktere und hoffe sehr, dass es noch weitere Teile der Reihe geben wird.
Erfrischend witziger Krimi
Ich wusste nicht, dass es der elfte Band einer Reihe ist. Für die Charakterentwicklung ist dies sicherlich wichtig, für die Geschichte nicht. Denn diese sind unabhängig voneinander lesbar. Was tun, wenn ein Henker an seiner letzten Mahlzeit stirbt und zubereitete Pilze Schuld sein sollen? Die Haushälterin wird als erste verdächtig. Flavia soll die Füße still halten und sich nicht einmischen. Das tut Flavia selbstverständlich - nicht. Ich mochte die Geschichte und den Schreibstil, welcher noch Wiedererkennungswert hat und für mich in die gehobenere Schreibstilklasse gehört. Ich hab's genossen, auch wenn Krimis nicht so mein Fall sind -wie ich festgestellt habe.
Ich dachte es wäre vorbei aber was mich in diesem Teil erwartet hat wow
Es geht weiter mit der Geschichte um und mut Flavia. In diesem Teil bekommt man mut wie Falvia mit dem älter werden strugelt und man erfährt noch soviel mehr über die Geschichte der De Luce. Der Mordfall ist wieder einmal spannend zu lösen und Flavia macht sich gleich an die Arbeit und ich muss sagen wieder einmal mut vollem Eifer. Ich kann nur sagen diese Reihe sind meine absoluten wohlfühl Bücher und ich hoffe es war nicht das letzte was wie von Flavia gelesen haben.
Ich mag Flavia de Luce sehr gern. Ich bin allerdings immer noch etwas irritiert, wie aus einer Cosy Krimireihe eine Art Spionagereihe wurde. Natürlich klärt Flavia auch im elften Band den Geheimnisvollen Tod einen Dorfbewohners auf. Geht am Ende, sichtlich als junge Frau hervor und nicht mehr als das schelmische Mädchen.
Teil 11 der Reihe. Ich würde empfehlen, von vorne zu beginnen. Lassen sich zwar alle unabhängig lesen, aber die Entwicklung, die Flavia und ihre Lieben nehmen, macht fast mehr Spaß als der eigentliche Mordfall. Tolle Mischung aus Klassischem, historischem Krimi mit einer kleinen Protagonistin und ihrer Liebe zur Chemie. Nicht zu vergessen dem britischen Humor...
»Wie heißt es immer bei Mrs Christie?« »Mittel, Motiv und Gelegenheit. […]« »[…] Von ihr hab ich mir in der Bibliothek mal was ausgeliehen. Alf meint, die Geschichten sind alle gleich: ›Ein Schuss fiel‹, und dann dreihundert Seiten über irgendwelche Dorfbewohner.« ___ Man muss Flavia einfach lieben, die in ihrem nunmehr 11. Fall langsam aber sicher erwachsen wird, sich dabei jedoch zum Glück ihre unverwechselbare Art bewahrt. Und dieser ist natürlich ganz nach ihrem Geschmack, wird doch ein ehemaliger Henker nach seinem Pilzfrühstück tot aufgefunden – angeblich vergiftet von Buckshaws Köchin Mrs Mullet. Das kann Flavia natürlich nicht auf sich beruhen lassen und stürzt sich Hals über Kopf in die Ermittlungen. Ich hatte ein wenig Sorge, dass der neue Band nicht mit den vorigen mithalten kann, doch das war absolut unbegründet. Er hat mir sogar besser gefallen als sein Vorgänger »Todeskuss mit Zuckerguss«, ďen ich für das schwächste Buch der Reihe halte. Natürlich treffen wir auf zahlreiche alte Bekannte, ganz vorn mit dabei natürlich Dogger, Undine und Gladys, Flavias treue Leeze (wie wir in Münster sagen). Außerdem taucht ein Überraschungsgast auf, mit dem ich nicht gerechnet habe, da hat der Plottwist mich wirklich gekriegt. Einzig Feely, die sich auf Hochzeitsreise befindet, und Daffy kommen ein wenig zu kurz. Ich hätte gern mehr darüber gelesen, wie sich die Beziehung der drei Schwestern untereinander entwickelt. Dafür wächst nun Flavia in die Rolle der älteren Schwester hinein, muss sie sich doch um ihre jüngere Cousine Undine kümmern, die seit dem Tod ihrer Mutter ebenfalls auf Buckshaw lebt. Der Schreibstil ist für mich wie gewohnt nahe an der Perfektion. Flavias Gedankengängen zu folgen, macht einfach nur Spaß. Mit ihr würde ich gerne mal ein paar Stunden in ihrem Chemielabor verbringen. Was ich zudem ein wenig schade finde, ist, dass sich die Reihe immer mehr vom klassischen Krimigenre entfernt. Im Gegensatz zu Mrs Mullets Gatten Alf hätte ich mich über 300 Seiten über irgendwelche Dorfbewohner gefreut, stattdessen tritt der Mord zwischenzeitlich stark in den Hintergrund und der Täter ist … naja, keine große Überraschung. Außerdem rate ich dringend dazu, alle Bände der Reihe zu lesen. Ohne Vorkenntnisse ist der 11. Band der Reihe kaum zu verstehen. Ich hatte wie immer sehr viel Vergnügen & hoffe auf Band 12!
„Des Henkers letzte Mahlzeit“ – wieder ein Flavia-de-Luce-Abenteuer, das genau den richtigen Mix aus britischem Charme, schrägem Humor und cleverem Krimiplot liefert. Flavia ist wie immer herrlich vorlaut, messerscharf und mit ihrer ganz eigenen Art einfach zum Liebhaben. Der Fall ist spannend, ein bisschen skurril und hält bis zum Ende kleine Überraschungen bereit. Perfekte Lektüre zum Abtauchen – und ich hatte wieder ständig ein Grinsen im Gesicht.

















