Das Weihnachtsgeschenk

Das Weihnachtsgeschenk

Softcover
4.85
Science FictionPhantastischesWeihnachtsgeschichteÜbersinnlich

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Description

Weihnachten ist das Fest der Liebe und des Teilens, aber auch das Fest der Vergebung und der Erinnerung an ein Wunder, das heute noch Menschen in aller Welt rührt. Ray Bradbury erzählt davon auf ungewöhnliche Art: Bei ihm gibt es auch ein Fest auf dem Mars, dem Friedhof, im Beichtstuhl und in Dublin.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
80
Price
7.20 €

Author Description

Ray Bradbury, geboren 1920 in Waukegan (Illinois), wurde gleich mit seinem ersten Roman ›Fahrenheit 451‹, den François Truffaut verfilmte, berühmt. Bekannt für seine Science-Fiction schrieb Bradbury auch Kinderbücher, Gedichte und Drehbücher wie jenes zu ›Moby Dick‹ von John Huston. Ray Bradbury starb 2012 in Los Angeles.

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So schön!

Zitat: „Draußen vorm kalten Fenster tuschelte der Schnee.“ Vier kleine Kurzgeschichten – und jede einzelne auf ihre Weise so unheimlich schön und unnachahmlich, wie nur Ray Bradbury es kann. Ob eine Geschichte über ein Weihnachtsfest im Weltraum, eine über einen Wunsch zu Weihnachten, der besser nicht in Erfüllung gegangen wäre (oder vielleicht doch?), eine über einen Beichtvater, der selbst eine Beichte ablegen wollte, oder zuletzt eine über Gewissensbisse und Nächstenliebe. Das alles ist auf so unheimlich schöne, düstere und liebevolle Art geschrieben, mit einem Hauch „A Christmas Carol“ von Charles Dickens feeling und das mit tieferem Sinn und Moral verbunden. Ich habe es richtig gern gelesen und kann es jedem empfehlen, der Lust auf eine etwas düstere Weihnacht hat – aber nicht auf weniger Herzenswärme.

5

Dieses schmale Büchlein mit 70 Seiten habe ich von meinem Mann beim Kochen vorgelesen. Mich hat sehr überrascht, das Ray Bradbury überhaupt Weihnachtsgeschichten geschrieben hat, bisher kannte ich von ihm allerdings auch nur den Klassiker 'Fahrenheit 451'. Die Kurzgeschichten in diesem Band haben alle einen Horror-Touch und erinnern damit an Edgar Allan Poe, jedoch hat mich Ray Bradbury bei weitem mehr überzeugt. Zum einen ist die Sprache viel verständlicher (was sicherlich zeitlich bedingt ist), zum anderen sind es nicht in jeder Geschichte die gleichen Motive und die gleiche Symbolik. Was die Erzählungen gemein haben, ist natürlich das Weihnachtssetting, wobei sich auch dieses in jeder Geschichte unterschiedlich darstellt. Am Ende geht's nie um das Fest an sich, sondern um das Miteinander, um Vergebung, Versöhnung und Empathie. Für die Kürze des Buchs ist es erstaunlich tiefgründig und hat meine Erwartungen damit weit übertroffen.

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