Ein Vampir für alle Fälle
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Book Information
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Charlaine Harris, geboren in Mississippi, wurde mit ihrer Bestseller-Vampirserie um die gedankenlesende Kellnerin Sookie Stackhouse weltberühmt. Die Verfilmung der Serie unter dem Titel ›TrueBlood‹ wurde ein gigantischer internationaler Erfolg.
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Ich liebe die True Blood Reihe und bin jedes Mal begeistert 😍 absolute Herzensempfehlung! 💙💙💙
Die Mischung aus Romanze, Action, Dramatik und Spannung und natürlich Übernatürlichem ist die gesamte Storyreihe über immer perfekt ausgeglichen. Ich liebe das Miteinander von Sookie und Eric und freue mich darauf zu erfahren wie es weitergeht. Außerdem bin ich begeistert von Ann Vielhaben. Sie spricht so toll die einzelnen und unterschiedlichen Charaktere. Es ist schön ihr zuzuhören.
**Rezension zu *Ein Vampir für alle Fälle* von Charlaine Harris** *Ein Vampir für alle Fälle* ist der siebte Band der *Sookie-Stackhouse*-Reihe von Charlaine Harris und setzt die Abenteuer der gedankenlesenden Kellnerin fort. Auch in diesem Teil wird Sookie Stackhouse wieder in die chaotische Welt der Vampire und übernatürlichen Wesen hineingezogen, und das nicht ohne zahlreiche Herausforderungen und unerwartete Wendungen. Nach den dramatischen Ereignissen des letzten Bandes, in denen sie einen Bombenanschlag überlebte, hofft Sookie auf ein normales Leben. Doch wie so oft bleibt ihr Wunsch nach Ruhe unerfüllt. Stattdessen wird sie mitten in einen Machtkampf zwischen den Vampiren von Las Vegas und den örtlichen Vampiren in Louisiana verwickelt. Und als ob das nicht schon genug wäre, erfährt Sookie noch einige überraschende Geheimnisse über ihre eigene Familie, und auch ihre Beziehungen zu Bill und Eric werden auf eine harte Probe gestellt. Die Mischung aus übernatürlicher Action, romantischer Spannung und familiären Enthüllungen sorgt für eine spannende Lektüre. Besonders Eric-Fans werden auf ihre Kosten kommen, da er in diesem Band eine bedeutendere Rolle spielt und Sookies Gefühlswelt weiter durcheinanderbringt. Seine Emotionen für sie sind komplex, und die Szenen zwischen den beiden sind sowohl aufregend als auch gefühlvoll. Auch Sam, der sich im Verlauf der Geschichte in eine interessante Richtung entwickelt, sorgt für einige Höhepunkte. Die Enthüllung von Sookies familiären Geheimnissen ist eine willkommene Überraschung, die neue Dimensionen in die Geschichte einbringt. Der Schreibstil von Harris ist wie gewohnt unterhaltsam und leicht zu lesen, was es dem Leser ermöglicht, schnell in die Geschichte einzutauchen. Es gibt jedoch einige Momente, in denen die vielen Handlungsstränge und die Vielzahl an Charakteren etwas überwältigend wirken können. Einige der Entwicklungen, wie die immer wiederkehrenden Probleme mit Sookies Bruder, können frustrierend wirken – man möchte fast glauben, dass er der Hauptgrund für viele ihrer Schwierigkeiten ist. Die Spannung wird besonders am Ende des Buches wieder auf das höchste Niveau gehoben. Die letzte Szene ist nicht nur überraschend, sondern auch so packend, dass man sich sofort den nächsten Band wünscht, um zu erfahren, wie es weitergeht. **Fazit:** 4 von 5 Sternen – *Ein Vampir für alle Fälle* ist ein solider und spannender Teil der Reihe. Es gibt viele Highlights, vor allem die interessanten Entwicklungen bei den Charakteren und die überraschenden Wendungen. Dennoch gibt es Momente, in denen sich die Vielzahl an Handlungssträngen ein wenig zu viel anfühlt. Dennoch ist der Band besonders für Fans von Eric und Sam ein Muss und bietet genug spannende und emotionale Momente, um den Leser zu fesseln.

Etwas flach
Gerade zum Ende hin hatte ich einfach nur noch das Gefühlt, dass irgendwelche Szenen, in denen Vampire oder andere Supras vorkamen, blind aneiner gereiht wurden. Mir hat im ganzen Buch der rote Faden gefehlt, alles war eher bunt zusammengewürfelt, stand aber in keinem richtigen Zusammenhang zueinander. Es mag daran liegen, dass es bereits 6 Jahre her ist, dass ich das letzte Buch der Reihe gelesen habe, aber trotz allem konnte ich mich mit der Geschichte nicht richtig anfreunden.
Diese Serie hat mich einfach vom ersten Moment an gepackt! Charlaine Harris schreibt so umfangreich, dass es mühelos und selbstverständlich Bilder heraufbeschwört. Und meist konnte ich nicht einfach aufhören zu lesen, da ich dieses Standbild sonst weiter gesponnen hätte und das wäre ganz sicher nicht das selbe gewesen. Als würde man in einen heißersehnten Kinofilm sitzen, der mitten drin unterbrochen werden würde. Seit ich das zweite Buch gelesen habe, hat es kein anderes Buch von meinem SuB geschafft meine Aufmerksamkeit zu erregen. Und nun bin ich bei Band 8. Band 9 steht noch in meinem Schrank und Band 10 habe ich bei meinem Buchhändler bestellt, was ich hoffentlich bald abholen kann. Natürlich stechen während einer Bücherserie einem Charaktere so sehr ins Auge, dass man mit ihnen fiebert, sich Ausgänge ausmalt und hofft, die eigenen Wünsche würden sich erfüllen. Im Falle der True Blood Reihe war ich schon seit dem zweiten Buch voreingenommen, hatte meinen Wunschpartner für die Hauptprotagonistin gefunden und alle anderen Kerle, wie Alcide oder auch Quinn, hatten einfach keine Chance mehr bei mir. Noch nur Eric. ^^ Ich kam mir bei den letzten beiden Büchern vor, als würde ich durch einen Sumpf waten. Die Ereignisse waren so schnell vorbei, wie sie begonnen haben und das vergleichsweise unwichtige wurde unnötigerweise in die Länge gezogen... Leider macht auch dieses Buch keine Ausnahme davon... Zum ersten Mal nach sieben Büchern wird man mit einem Prolog an die ganzen alten Ereignisse erinnert. Die Explosion in dem Vampirhotel Pyramide von Giseh. Der Schmerz und Verlust vertrauter Personen. Wie Sookie zu einzelnden Personen steht... Und das sie trotz alldem gerade nur Hochzeiten im Kopf hat... In Bon Temps, Louisiana, schrillen die Hochzeitglocken. Die Doppelhochzeit der Bellefleur-Geschwister spannt Sookie unerwartet als Brautjunger ein, und später geplant als Kellnerin. Auf dieser Hochzeit begegnet sie auch neuen Vampiren, die zu den Geschäftsfreunden des einheiratenden Bräutigams gehören. Einer dieser Vampire stellt sich als Jonathan vor und teilt ihr mit, dass Eric als Sheriff des fünften Bezirks, die Erlaubnis zu seinem Aufenthalt erteilt hätte. Da dieser Jonathan ihr aber komisch vorkommt, wendet sie sich direkt an Eric um Nachforschungen über den Fremden einzuholen. Dabei findet sie schnell heraus, dass Eric diesen Vampir niemals kennen gelernt, geschweigedenn seinen Namen je gehört hat. Währenddessen werden Werwölfinnen getötet und die Ehefrau des Leitwolfes Patrick Furnan entführt. Dieser macht Alcide Herveaux dafür verantwortlich, denn schließlich war es sein Vater, den Furnan im Kampf um die Position des Leitwolfes getötet hat und der einen guten Grund hätte Rache an Furnan zu nehmen. Der wiederrum macht Furnan selbst für die Werwolfsmorde verantwortlich. Sookie versucht zwischen den beiden zu vermitteln und findet dank ihrer Gabe des Gedankenlesens heraus, dass beide jeweils die Wahrheit sagen. Als bei diesem Treffen die Wahrheit über die Morde ans Tageslicht kommen ist Sam an Sookies Seite und verwandelt sich in einen Löwen um den Werwölfen in einer entscheidenen Schlacht um ihr Territorium zur Seite zu stehen. Dies ist die Nacht der Geburt eines neuen Leitwolfes. Und auch in der Vampirpolitik bahnt sich ein bedeutender Machtwechsel in Louisiana an, wobei die Königin Sophie-Anne den endgültigen Tod stirbt und nur Eric als einziger Sheriff verschont wird... "Ein Vampir für alle Fälle" hat wieder einiges zu bieten. Nicht nur muss Sookie sich mit ihrem Arschloch von Bruder und Hure einer Schwägerin rumplagen, sondern auch mit Werwolf- und Vampirpolitik. Sookie ist mittendrin in einem Krieg, der sie nichts angeht und doch ist sie sowohl für die Vampire als auch für die Werwölfe von größter Wichtigkeit. Und mitten in diesem Krieg ist auch Quinn, von dem sie wochenlang nichts gehört hat und der plötzlich auf der anderen Seite steht - auch wenn er dazu gezwungen ist. Sookie trifft eine wichtige Entscheidung wegen Quinn, auch wenn sie nicht sicher ist, ob es die richtige war - was man in diesem Buch auch nicht mehr erfährt. Leider bildet sich ein Muster in den Büchern, was mir gar nicht gefällt. Die Spannung wird aufgebaut, es wird sich an alles herangetastet und wenn das Unheil dann direkt vor der Tür steht und klingelt, werden alle Informationen im Eiltempo runtergerattert. Die wirklich spannungsgeladenen Momente finden somit ein viel zu schnelles Ende - da hätte Harris ruhig mehr in die Tasten hauen können. Und wenn der "Alltag" dann anbricht, darf man sich als Leser umfangreich damit beschäftigen, wie sich die Überlebenden die Wunden lecken. Sookie hat sich von Buch zu Buch immer weiterentwickelt. Endlich weiß sie, dass sie eine Halbelfe ist und sie lernt sogar ihren Urgroßvater kennen. Aber Sookie ist in vielerlei Hinsicht gereift. Ich würde sie nie als ängstlich bezeichnen, aber sie hat sich immer Gedanken gemacht, über alles, egal ob nun das richtige geschehen ist, wie z.B. das einer gestorben ist, der ihr an den Kragen wollte. Mittlerweile hat Sookie schon eine Leiche, die sie im Schrank "gefunden" hat ohne Skrupel entsorgt, eine Vampirin gepfählt, auf Leute geschossen und mehrfach in Notwehr getötet. Sie hasst Pragmatismus, wenn er ihr in Form von Bill oder Eric begegnet und doch lernt sie langsam damit umzugehen. Sie will keiner Fliege was zu Leide tun, aber sie zögert nicht mehr ihr Leben auch tödlich zu verteidigen. Sie hat viel durchmachen müssen. Ihr Fluch, wie sie es selbst nennt, die Beziehung mit Bill und all das Übernatürliche, was darauf folgte in Form von jeder Menge Folter, Blut und Mord und doch ist sie gestärkt daraus hervorgegangen. In diesem Buch gesteht sie sich selbst endlich etwas wichtiges ein, wenn es um Männer geht. Sie will selbst endlich mal an erster Stelle stehen und jemandem wichtig sein. Sie mag egoistisch erscheinen, aber irgendwie hat sie das auch verdient. Was mir natürlich als Eric-Fan am meisten gefallen hat, war die besondere Bindung zwischen den Beiden. Sookie schiebt es auf die Blutsverbindung, doch sie kann es nicht leugnen, dass sie sich in seiner Nähe entspannter fühlt. Und Eric erinnert sich an die Zeit mit Sookie, in der er keine Erinnerung mehr an sein altes Leben hatte und mehr als Intim mit ihr wurde - bis er sich wieder erinnern konnte und der alte, unnahbare Eric wurde, dem Sookie die gemeinsamen Stunden vorenthalten hat. Alles in Allem erlebt man Spannung und Dramatik, aber die Geschichte ist noch lange nicht vorbei und Charlaine Harris weiß es einfach ihre Fans zu überraschen. Man weiß nie was noch so alles kommt... Fazit: Genial. Teilweise ein wenig kurz, aber sehr auffühlend und aufschlussreich. Charlaine Harris eben! Für mich eine meiner neuen, absoluten Lieblings(vampir)serien!
Die Rezension findet ihr auch auf meinem Blog: http://theghostwritersbooks.blogspot.de/ Ach Gottchen, jetzt geht das los... Vampire aus Las Vegas... Entschuldigt, wenn ich zum Augen verdrehen tendier, aber ich mag die einfach nicht, die aus New Orleans waren schon schlimm genug und die sind nicht mal wirklich zum Zug gekommen. Ich bin immer noch von der Bomben-Sache geschädigt, die mir eine Nummer zu groß war. Ein ganzes Hotel und dann noch Trümmer durchsuchen? Da kommt einem die Beschreibung der Auswirkungen von Hurrikane Katrina fast schon lapidar vor. Es ist ganz nett, ein paar Fakten, die man so nicht kennt, gerade hier in Deutschland. Aber genau genommen blieb das Leid und die Schäden, die der Hurrikane ausgelöst hat doch eher oberflächlich beschrieben. Es war da, aber es war eben auch nicht da, das „Leben geht weiter“. Dennoch spielen beide Erlebnisse eine wichtige Rolle, denn sonst wären die Auswirkungen auf die Vampirgemeinde wären sicherlich nicht so schlimm ausgefallen wie sie beschrieben wurden. Was mich zu der Übernahme durch die Las Vegas Vampire führt. Spannungstechnisch war die eine gute Entwicklung, schließlich wurden so bestehende Strukturen noch mal aufgewirbelt, neue Bündnisse müssen geschlossen werden, Positionen und „Besitztümer“ verteidigt werden. So gesehen war es an dieser Stelle genau die richtige Wahl. Auf der anderen Seite war es einfach nur ein „Blow-up“, so nachdem Motto „die Figur brauch ich nicht mehr, lasse aber, dass was für mich bisher gut funktioniert über, könnte man ja noch mal brauchen“. Und mal wieder erzähle ich euch, wie nervig ich die Handlung fand, wenn ich anfange darüber nach zudenken, aber mal ehrlich, wenn sie wirklich so scheiße gewesen wäre, wie soll ich dann erklären, dass ich das Buch in 24 Std durch hatte?! Das ist der Witz an der Sache, Mrs. Harris besitzt unbestreitbar das Talent den Leser wirklich zu fesseln und nicht mehr los zu lassen. Seichte, spannende Lektüre die man einfach so weg lesen kann, wenn man wirklich keine Lust hat großartig nachzudenken... Normalerweise würde ich jetzt zu den Figuren kommen, aber ich hab echt das Gefühl, dass ich mich mittlerweile einmal zu oft über sie ausgelassen habe. Und eigentlich alles gesagt ist, was ich zu den Figuren sagen kann. Daher spare ich es mir an dieser Stelle dann doch einfach mal und Hülle mich im Großen und Ganzen in Schweigen. Aber eine Sache möchte ich dann doch noch los werden, nämlich Sookies Familienverhältnisse. Ich erinnere mich immer wieder gerne daran, dass Sookie beständig darauf hin gewiesen hat, dass sie aus ihrer Familie nur noch ihren Bruder hat und alle anderen Tod sind oder sowas eben. Aber jetzt hatten wir schon eine verloren geglaubte Cousine, die aus dem Nichts auftauchte, einen süßen kleinen Großcousin und jetzt noch mal ein paar mehr verwandte die man unter lange vermisst verbuchen könnte? Irgendwie liegt mir das ein bisschen Quer im Magen... Ich mein nicht mal die Geschichte der beiden neuen Verwandten kann mich da wirklich drüber hinweg trösten, dass es sie jetzt eben doch gibt, selbst wenn die doch ein wenig spektakulär ist... Und jetzt halte ich die Klappe und bin nicht ganz so überzeugt wie bei den letzten Bänden. 6 von 10 Punkten Annehmbar!
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Charlaine Harris, geboren in Mississippi, wurde mit ihrer Bestseller-Vampirserie um die gedankenlesende Kellnerin Sookie Stackhouse weltberühmt. Die Verfilmung der Serie unter dem Titel ›TrueBlood‹ wurde ein gigantischer internationaler Erfolg.
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Ich liebe die True Blood Reihe und bin jedes Mal begeistert 😍 absolute Herzensempfehlung! 💙💙💙
Die Mischung aus Romanze, Action, Dramatik und Spannung und natürlich Übernatürlichem ist die gesamte Storyreihe über immer perfekt ausgeglichen. Ich liebe das Miteinander von Sookie und Eric und freue mich darauf zu erfahren wie es weitergeht. Außerdem bin ich begeistert von Ann Vielhaben. Sie spricht so toll die einzelnen und unterschiedlichen Charaktere. Es ist schön ihr zuzuhören.
**Rezension zu *Ein Vampir für alle Fälle* von Charlaine Harris** *Ein Vampir für alle Fälle* ist der siebte Band der *Sookie-Stackhouse*-Reihe von Charlaine Harris und setzt die Abenteuer der gedankenlesenden Kellnerin fort. Auch in diesem Teil wird Sookie Stackhouse wieder in die chaotische Welt der Vampire und übernatürlichen Wesen hineingezogen, und das nicht ohne zahlreiche Herausforderungen und unerwartete Wendungen. Nach den dramatischen Ereignissen des letzten Bandes, in denen sie einen Bombenanschlag überlebte, hofft Sookie auf ein normales Leben. Doch wie so oft bleibt ihr Wunsch nach Ruhe unerfüllt. Stattdessen wird sie mitten in einen Machtkampf zwischen den Vampiren von Las Vegas und den örtlichen Vampiren in Louisiana verwickelt. Und als ob das nicht schon genug wäre, erfährt Sookie noch einige überraschende Geheimnisse über ihre eigene Familie, und auch ihre Beziehungen zu Bill und Eric werden auf eine harte Probe gestellt. Die Mischung aus übernatürlicher Action, romantischer Spannung und familiären Enthüllungen sorgt für eine spannende Lektüre. Besonders Eric-Fans werden auf ihre Kosten kommen, da er in diesem Band eine bedeutendere Rolle spielt und Sookies Gefühlswelt weiter durcheinanderbringt. Seine Emotionen für sie sind komplex, und die Szenen zwischen den beiden sind sowohl aufregend als auch gefühlvoll. Auch Sam, der sich im Verlauf der Geschichte in eine interessante Richtung entwickelt, sorgt für einige Höhepunkte. Die Enthüllung von Sookies familiären Geheimnissen ist eine willkommene Überraschung, die neue Dimensionen in die Geschichte einbringt. Der Schreibstil von Harris ist wie gewohnt unterhaltsam und leicht zu lesen, was es dem Leser ermöglicht, schnell in die Geschichte einzutauchen. Es gibt jedoch einige Momente, in denen die vielen Handlungsstränge und die Vielzahl an Charakteren etwas überwältigend wirken können. Einige der Entwicklungen, wie die immer wiederkehrenden Probleme mit Sookies Bruder, können frustrierend wirken – man möchte fast glauben, dass er der Hauptgrund für viele ihrer Schwierigkeiten ist. Die Spannung wird besonders am Ende des Buches wieder auf das höchste Niveau gehoben. Die letzte Szene ist nicht nur überraschend, sondern auch so packend, dass man sich sofort den nächsten Band wünscht, um zu erfahren, wie es weitergeht. **Fazit:** 4 von 5 Sternen – *Ein Vampir für alle Fälle* ist ein solider und spannender Teil der Reihe. Es gibt viele Highlights, vor allem die interessanten Entwicklungen bei den Charakteren und die überraschenden Wendungen. Dennoch gibt es Momente, in denen sich die Vielzahl an Handlungssträngen ein wenig zu viel anfühlt. Dennoch ist der Band besonders für Fans von Eric und Sam ein Muss und bietet genug spannende und emotionale Momente, um den Leser zu fesseln.

Etwas flach
Gerade zum Ende hin hatte ich einfach nur noch das Gefühlt, dass irgendwelche Szenen, in denen Vampire oder andere Supras vorkamen, blind aneiner gereiht wurden. Mir hat im ganzen Buch der rote Faden gefehlt, alles war eher bunt zusammengewürfelt, stand aber in keinem richtigen Zusammenhang zueinander. Es mag daran liegen, dass es bereits 6 Jahre her ist, dass ich das letzte Buch der Reihe gelesen habe, aber trotz allem konnte ich mich mit der Geschichte nicht richtig anfreunden.
Diese Serie hat mich einfach vom ersten Moment an gepackt! Charlaine Harris schreibt so umfangreich, dass es mühelos und selbstverständlich Bilder heraufbeschwört. Und meist konnte ich nicht einfach aufhören zu lesen, da ich dieses Standbild sonst weiter gesponnen hätte und das wäre ganz sicher nicht das selbe gewesen. Als würde man in einen heißersehnten Kinofilm sitzen, der mitten drin unterbrochen werden würde. Seit ich das zweite Buch gelesen habe, hat es kein anderes Buch von meinem SuB geschafft meine Aufmerksamkeit zu erregen. Und nun bin ich bei Band 8. Band 9 steht noch in meinem Schrank und Band 10 habe ich bei meinem Buchhändler bestellt, was ich hoffentlich bald abholen kann. Natürlich stechen während einer Bücherserie einem Charaktere so sehr ins Auge, dass man mit ihnen fiebert, sich Ausgänge ausmalt und hofft, die eigenen Wünsche würden sich erfüllen. Im Falle der True Blood Reihe war ich schon seit dem zweiten Buch voreingenommen, hatte meinen Wunschpartner für die Hauptprotagonistin gefunden und alle anderen Kerle, wie Alcide oder auch Quinn, hatten einfach keine Chance mehr bei mir. Noch nur Eric. ^^ Ich kam mir bei den letzten beiden Büchern vor, als würde ich durch einen Sumpf waten. Die Ereignisse waren so schnell vorbei, wie sie begonnen haben und das vergleichsweise unwichtige wurde unnötigerweise in die Länge gezogen... Leider macht auch dieses Buch keine Ausnahme davon... Zum ersten Mal nach sieben Büchern wird man mit einem Prolog an die ganzen alten Ereignisse erinnert. Die Explosion in dem Vampirhotel Pyramide von Giseh. Der Schmerz und Verlust vertrauter Personen. Wie Sookie zu einzelnden Personen steht... Und das sie trotz alldem gerade nur Hochzeiten im Kopf hat... In Bon Temps, Louisiana, schrillen die Hochzeitglocken. Die Doppelhochzeit der Bellefleur-Geschwister spannt Sookie unerwartet als Brautjunger ein, und später geplant als Kellnerin. Auf dieser Hochzeit begegnet sie auch neuen Vampiren, die zu den Geschäftsfreunden des einheiratenden Bräutigams gehören. Einer dieser Vampire stellt sich als Jonathan vor und teilt ihr mit, dass Eric als Sheriff des fünften Bezirks, die Erlaubnis zu seinem Aufenthalt erteilt hätte. Da dieser Jonathan ihr aber komisch vorkommt, wendet sie sich direkt an Eric um Nachforschungen über den Fremden einzuholen. Dabei findet sie schnell heraus, dass Eric diesen Vampir niemals kennen gelernt, geschweigedenn seinen Namen je gehört hat. Währenddessen werden Werwölfinnen getötet und die Ehefrau des Leitwolfes Patrick Furnan entführt. Dieser macht Alcide Herveaux dafür verantwortlich, denn schließlich war es sein Vater, den Furnan im Kampf um die Position des Leitwolfes getötet hat und der einen guten Grund hätte Rache an Furnan zu nehmen. Der wiederrum macht Furnan selbst für die Werwolfsmorde verantwortlich. Sookie versucht zwischen den beiden zu vermitteln und findet dank ihrer Gabe des Gedankenlesens heraus, dass beide jeweils die Wahrheit sagen. Als bei diesem Treffen die Wahrheit über die Morde ans Tageslicht kommen ist Sam an Sookies Seite und verwandelt sich in einen Löwen um den Werwölfen in einer entscheidenen Schlacht um ihr Territorium zur Seite zu stehen. Dies ist die Nacht der Geburt eines neuen Leitwolfes. Und auch in der Vampirpolitik bahnt sich ein bedeutender Machtwechsel in Louisiana an, wobei die Königin Sophie-Anne den endgültigen Tod stirbt und nur Eric als einziger Sheriff verschont wird... "Ein Vampir für alle Fälle" hat wieder einiges zu bieten. Nicht nur muss Sookie sich mit ihrem Arschloch von Bruder und Hure einer Schwägerin rumplagen, sondern auch mit Werwolf- und Vampirpolitik. Sookie ist mittendrin in einem Krieg, der sie nichts angeht und doch ist sie sowohl für die Vampire als auch für die Werwölfe von größter Wichtigkeit. Und mitten in diesem Krieg ist auch Quinn, von dem sie wochenlang nichts gehört hat und der plötzlich auf der anderen Seite steht - auch wenn er dazu gezwungen ist. Sookie trifft eine wichtige Entscheidung wegen Quinn, auch wenn sie nicht sicher ist, ob es die richtige war - was man in diesem Buch auch nicht mehr erfährt. Leider bildet sich ein Muster in den Büchern, was mir gar nicht gefällt. Die Spannung wird aufgebaut, es wird sich an alles herangetastet und wenn das Unheil dann direkt vor der Tür steht und klingelt, werden alle Informationen im Eiltempo runtergerattert. Die wirklich spannungsgeladenen Momente finden somit ein viel zu schnelles Ende - da hätte Harris ruhig mehr in die Tasten hauen können. Und wenn der "Alltag" dann anbricht, darf man sich als Leser umfangreich damit beschäftigen, wie sich die Überlebenden die Wunden lecken. Sookie hat sich von Buch zu Buch immer weiterentwickelt. Endlich weiß sie, dass sie eine Halbelfe ist und sie lernt sogar ihren Urgroßvater kennen. Aber Sookie ist in vielerlei Hinsicht gereift. Ich würde sie nie als ängstlich bezeichnen, aber sie hat sich immer Gedanken gemacht, über alles, egal ob nun das richtige geschehen ist, wie z.B. das einer gestorben ist, der ihr an den Kragen wollte. Mittlerweile hat Sookie schon eine Leiche, die sie im Schrank "gefunden" hat ohne Skrupel entsorgt, eine Vampirin gepfählt, auf Leute geschossen und mehrfach in Notwehr getötet. Sie hasst Pragmatismus, wenn er ihr in Form von Bill oder Eric begegnet und doch lernt sie langsam damit umzugehen. Sie will keiner Fliege was zu Leide tun, aber sie zögert nicht mehr ihr Leben auch tödlich zu verteidigen. Sie hat viel durchmachen müssen. Ihr Fluch, wie sie es selbst nennt, die Beziehung mit Bill und all das Übernatürliche, was darauf folgte in Form von jeder Menge Folter, Blut und Mord und doch ist sie gestärkt daraus hervorgegangen. In diesem Buch gesteht sie sich selbst endlich etwas wichtiges ein, wenn es um Männer geht. Sie will selbst endlich mal an erster Stelle stehen und jemandem wichtig sein. Sie mag egoistisch erscheinen, aber irgendwie hat sie das auch verdient. Was mir natürlich als Eric-Fan am meisten gefallen hat, war die besondere Bindung zwischen den Beiden. Sookie schiebt es auf die Blutsverbindung, doch sie kann es nicht leugnen, dass sie sich in seiner Nähe entspannter fühlt. Und Eric erinnert sich an die Zeit mit Sookie, in der er keine Erinnerung mehr an sein altes Leben hatte und mehr als Intim mit ihr wurde - bis er sich wieder erinnern konnte und der alte, unnahbare Eric wurde, dem Sookie die gemeinsamen Stunden vorenthalten hat. Alles in Allem erlebt man Spannung und Dramatik, aber die Geschichte ist noch lange nicht vorbei und Charlaine Harris weiß es einfach ihre Fans zu überraschen. Man weiß nie was noch so alles kommt... Fazit: Genial. Teilweise ein wenig kurz, aber sehr auffühlend und aufschlussreich. Charlaine Harris eben! Für mich eine meiner neuen, absoluten Lieblings(vampir)serien!
Die Rezension findet ihr auch auf meinem Blog: http://theghostwritersbooks.blogspot.de/ Ach Gottchen, jetzt geht das los... Vampire aus Las Vegas... Entschuldigt, wenn ich zum Augen verdrehen tendier, aber ich mag die einfach nicht, die aus New Orleans waren schon schlimm genug und die sind nicht mal wirklich zum Zug gekommen. Ich bin immer noch von der Bomben-Sache geschädigt, die mir eine Nummer zu groß war. Ein ganzes Hotel und dann noch Trümmer durchsuchen? Da kommt einem die Beschreibung der Auswirkungen von Hurrikane Katrina fast schon lapidar vor. Es ist ganz nett, ein paar Fakten, die man so nicht kennt, gerade hier in Deutschland. Aber genau genommen blieb das Leid und die Schäden, die der Hurrikane ausgelöst hat doch eher oberflächlich beschrieben. Es war da, aber es war eben auch nicht da, das „Leben geht weiter“. Dennoch spielen beide Erlebnisse eine wichtige Rolle, denn sonst wären die Auswirkungen auf die Vampirgemeinde wären sicherlich nicht so schlimm ausgefallen wie sie beschrieben wurden. Was mich zu der Übernahme durch die Las Vegas Vampire führt. Spannungstechnisch war die eine gute Entwicklung, schließlich wurden so bestehende Strukturen noch mal aufgewirbelt, neue Bündnisse müssen geschlossen werden, Positionen und „Besitztümer“ verteidigt werden. So gesehen war es an dieser Stelle genau die richtige Wahl. Auf der anderen Seite war es einfach nur ein „Blow-up“, so nachdem Motto „die Figur brauch ich nicht mehr, lasse aber, dass was für mich bisher gut funktioniert über, könnte man ja noch mal brauchen“. Und mal wieder erzähle ich euch, wie nervig ich die Handlung fand, wenn ich anfange darüber nach zudenken, aber mal ehrlich, wenn sie wirklich so scheiße gewesen wäre, wie soll ich dann erklären, dass ich das Buch in 24 Std durch hatte?! Das ist der Witz an der Sache, Mrs. Harris besitzt unbestreitbar das Talent den Leser wirklich zu fesseln und nicht mehr los zu lassen. Seichte, spannende Lektüre die man einfach so weg lesen kann, wenn man wirklich keine Lust hat großartig nachzudenken... Normalerweise würde ich jetzt zu den Figuren kommen, aber ich hab echt das Gefühl, dass ich mich mittlerweile einmal zu oft über sie ausgelassen habe. Und eigentlich alles gesagt ist, was ich zu den Figuren sagen kann. Daher spare ich es mir an dieser Stelle dann doch einfach mal und Hülle mich im Großen und Ganzen in Schweigen. Aber eine Sache möchte ich dann doch noch los werden, nämlich Sookies Familienverhältnisse. Ich erinnere mich immer wieder gerne daran, dass Sookie beständig darauf hin gewiesen hat, dass sie aus ihrer Familie nur noch ihren Bruder hat und alle anderen Tod sind oder sowas eben. Aber jetzt hatten wir schon eine verloren geglaubte Cousine, die aus dem Nichts auftauchte, einen süßen kleinen Großcousin und jetzt noch mal ein paar mehr verwandte die man unter lange vermisst verbuchen könnte? Irgendwie liegt mir das ein bisschen Quer im Magen... Ich mein nicht mal die Geschichte der beiden neuen Verwandten kann mich da wirklich drüber hinweg trösten, dass es sie jetzt eben doch gibt, selbst wenn die doch ein wenig spektakulär ist... Und jetzt halte ich die Klappe und bin nicht ganz so überzeugt wie bei den letzten Bänden. 6 von 10 Punkten Annehmbar!











