Drei Wochen im August
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Author Description
Nina Bußmann, geboren 1980 in Frankfurt am Main, lebt in Berlin. Für ihre Romane erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, zuletzt das Alfred-Döblin-Stipendium 2022.
Posts
Vieles bleibt ungesagt oder eher ungeschrieben
Ich hatte mehr erwartet, aber eigentlich passiert nicht wirklich viel und doch auch wieder viel. Das Buch liest sich gut, die abwechselnden Perspektiven lassen eine schnell weiter lesen, aber Spannung kommt keine auf. Auch das Verschwinden passiert erst ganz am Ende und eine Aufklärung bleibt uns die Autorin schuldig. Auch die Beziehungen unter den Leuten bleiben leider unklar. Nur bei Elena erhalten wir einen Einblick in ihre innere Verwandlung. Das Ende hat mich etwas enttäuscht, ich hätte mir mehr Klarheit gewünscht. Alles in allem, ein Buch das micht mit vielen Fragezeichen zurück lässt, leider...
Leider musste ich das Buch nach ungefähr einem Drittel abbrechen. Zu schleppend lief die Geschichte, die (bisher) aus Sicht von Elena und Eve erzählt wurde. Die beiden Frauen sind sich fremd und trotzdem bestreiten sie zusammen eine Reise. Außerdem werden sie begleitet von Elenas Kindern und einer Freundin der 13-jährigen Tochter. Eve arbeitet schon eine Weile als Babysittern für Elena und trotzdem kennen sich die beiden nicht wirklich. Auch in Elenas Ehe fühlt sie sich wie ein Fremdkörper. Die Ehe zwischen ihr läuft nicht mehr so gut. Die Reise in ein abgelegenes Ferienhaus an der französischen Atlantikküste soll eine Verschnaufpause vom Alltag bringen, Elena bilanziert ihr bisheriges Leben. Die Erzählung darüber konnte mich leider nicht abholen. Nur zäh komme ich im Buch voran. Der Erzählstil von Nina Bussmann kann mich leider nicht abholen. Ich kämpfe mich an den Seiten ab und gebe nach ungefähr 1/3 auf. Breche das Buch ab. Für mich war das nichts!
Hätte ein Kammerspiel werden können
Nach der Leseprobe hatte ich hohe Erwartungen an das Buch: Elena fährt mit ihrem sechsjährigen Sohn und ihrer Teenietochter nach Frankreich in ein Ferienhaus, eine Freundin der Tochter kommt ebenfalls mit. Der Mann bleibt zu Hause, er muss arbeiten. Auch mit von der Partie ist Eve, das Kindermädchen, nennen wir sie mal so. Gleich im ersten Kapitel werden gewisse Andeutungen gemacht, es scheint etwas in der Luft zu liegen. Das Haus gehört der Partnerin von Elenas Chefin; letztere ist auch Elenas Freundin. Vor Ort ist noch Ilya, eine Art Hausmeister. Irgendwann tauchen dann noch unangemeldete Besucher auf und die ganze Region wird von Waldbränden bedroht. Ach ja, und Handyempfang gibt es auch kaum. Daraus hätte man echt was machen können, das hätte ein Kammerspiel sein können. Kein Thriller, aber ein feinsinniges psychologisches Spiel. Die Geschichte dümpelt dann aber nur so vor sich hin. Es wird vieles angedeutet, dann doch wieder fallen gelassen, ständig kommt neues dazu, woher plötzlich fragt man sich. Häufig mangelt es auch einfach an Kommunikation. Beim Lesen dacht ich manchmal, sie müssen doch jetzt schon länger als drei Wochen dort sein. Ich habe mich regelrecht gelangweilt. Zeitweilig hatte ich auch überlegt abzubrechen, wollte dann aber doch wissen, ob da noch etwas kommt (Spoiler: tut es nicht). Sprachlich mochte ich das Buch; das konnte aber leider den Rest nicht ausgleichen.
Langweilig
Habe mir mehr von dem Buch versprochen. Letztendlich wird die Geschichte aus 2 Personen erzählt. Von Elena und der Nanny ihrer Kinder. Das die Tochter verschwindet ist erst auf dem letzten Drittel und auch nebensächlich. Viel mehr geht es darum das die Charaktere sich gegenseitig hinterfragen .
Description
Book Information
Author Description
Nina Bußmann, geboren 1980 in Frankfurt am Main, lebt in Berlin. Für ihre Romane erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, zuletzt das Alfred-Döblin-Stipendium 2022.
Posts
Vieles bleibt ungesagt oder eher ungeschrieben
Ich hatte mehr erwartet, aber eigentlich passiert nicht wirklich viel und doch auch wieder viel. Das Buch liest sich gut, die abwechselnden Perspektiven lassen eine schnell weiter lesen, aber Spannung kommt keine auf. Auch das Verschwinden passiert erst ganz am Ende und eine Aufklärung bleibt uns die Autorin schuldig. Auch die Beziehungen unter den Leuten bleiben leider unklar. Nur bei Elena erhalten wir einen Einblick in ihre innere Verwandlung. Das Ende hat mich etwas enttäuscht, ich hätte mir mehr Klarheit gewünscht. Alles in allem, ein Buch das micht mit vielen Fragezeichen zurück lässt, leider...
Leider musste ich das Buch nach ungefähr einem Drittel abbrechen. Zu schleppend lief die Geschichte, die (bisher) aus Sicht von Elena und Eve erzählt wurde. Die beiden Frauen sind sich fremd und trotzdem bestreiten sie zusammen eine Reise. Außerdem werden sie begleitet von Elenas Kindern und einer Freundin der 13-jährigen Tochter. Eve arbeitet schon eine Weile als Babysittern für Elena und trotzdem kennen sich die beiden nicht wirklich. Auch in Elenas Ehe fühlt sie sich wie ein Fremdkörper. Die Ehe zwischen ihr läuft nicht mehr so gut. Die Reise in ein abgelegenes Ferienhaus an der französischen Atlantikküste soll eine Verschnaufpause vom Alltag bringen, Elena bilanziert ihr bisheriges Leben. Die Erzählung darüber konnte mich leider nicht abholen. Nur zäh komme ich im Buch voran. Der Erzählstil von Nina Bussmann kann mich leider nicht abholen. Ich kämpfe mich an den Seiten ab und gebe nach ungefähr 1/3 auf. Breche das Buch ab. Für mich war das nichts!
Hätte ein Kammerspiel werden können
Nach der Leseprobe hatte ich hohe Erwartungen an das Buch: Elena fährt mit ihrem sechsjährigen Sohn und ihrer Teenietochter nach Frankreich in ein Ferienhaus, eine Freundin der Tochter kommt ebenfalls mit. Der Mann bleibt zu Hause, er muss arbeiten. Auch mit von der Partie ist Eve, das Kindermädchen, nennen wir sie mal so. Gleich im ersten Kapitel werden gewisse Andeutungen gemacht, es scheint etwas in der Luft zu liegen. Das Haus gehört der Partnerin von Elenas Chefin; letztere ist auch Elenas Freundin. Vor Ort ist noch Ilya, eine Art Hausmeister. Irgendwann tauchen dann noch unangemeldete Besucher auf und die ganze Region wird von Waldbränden bedroht. Ach ja, und Handyempfang gibt es auch kaum. Daraus hätte man echt was machen können, das hätte ein Kammerspiel sein können. Kein Thriller, aber ein feinsinniges psychologisches Spiel. Die Geschichte dümpelt dann aber nur so vor sich hin. Es wird vieles angedeutet, dann doch wieder fallen gelassen, ständig kommt neues dazu, woher plötzlich fragt man sich. Häufig mangelt es auch einfach an Kommunikation. Beim Lesen dacht ich manchmal, sie müssen doch jetzt schon länger als drei Wochen dort sein. Ich habe mich regelrecht gelangweilt. Zeitweilig hatte ich auch überlegt abzubrechen, wollte dann aber doch wissen, ob da noch etwas kommt (Spoiler: tut es nicht). Sprachlich mochte ich das Buch; das konnte aber leider den Rest nicht ausgleichen.
Langweilig
Habe mir mehr von dem Buch versprochen. Letztendlich wird die Geschichte aus 2 Personen erzählt. Von Elena und der Nanny ihrer Kinder. Das die Tochter verschwindet ist erst auf dem letzten Drittel und auch nebensächlich. Viel mehr geht es darum das die Charaktere sich gegenseitig hinterfragen .












