Die unmögliche Rückkehr
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Description
An Orte der Vergangenheit zurückkehren, an das anschließen, was einmal war – für Amélie Nothomb ist das unmöglich. Seit 12 Jahren war sie nicht mehr in Japan, dem Land ihrer Kindheit, das sie so liebt und zu dem sie eine so zwiespältige Beziehung hat. Doch als eine Freundin eine Reise gewinnt und Amélie kurzerhand als Fremdenführerin verpflichtet, kann sie nicht anders als sich mitreißen lassen. Sie entdeckt das Land aufs Neue und damit auch ihre Faszination. Denn die Rückkehr ist unmöglich, zum Glück.
Book Information
Author Description
Amélie Nothomb, geboren 1967 in Kobe, Japan, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten hauptsächlich in Fernost verbracht. In Frankreich stürmt sie mit jedem neuen Buch die Bestsellerlisten und erreicht Millionenauflagen. Ihre Romane erscheinen in über 40 Sprachen. Für ›Mit Staunen und Zittern‹ erhielt sie den Grand Prix de l'Académie française, für ›Der belgische Konsul‹ den Prix Renaudot 2021 und den Premio Strega Europeo. Amélie Nothomb lebt in Paris und Brüssel.
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Eine Hommage an Japan
In diesem autobiografischen Buch schildert Amelie Nothomb ihre komplexe Beziehung zu Japan, dem Land, in dem sie ihre ersten fünf Lebensjahre verbrachte. Als junge Frau versuchte sie, dort zu leben und zu bleiben, doch ihr Vorhaben scheiterte. Als ihre Freundin einen Langstreckenflug gewinnt, lädt sie Amelie ein, sie nach Japan zu begleiten. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit und erkunden die Gegenwart. Sprachlich brillant, wie wir es von Amelie Nothomb gewohnt sind, entführt sie uns in die Welt Japans. Es ist eine Hommage an dieses wunderschöne Land, seine Eigenheiten und kulinarischen Traditionen. Die Leserin erhält Einblicke in den Charakter der Japaner und die kulturellen Unterschiede zu Europa. Gleichzeitig erklärt sie, warum eine Rückkehr für sie unmöglich ist. Dieses schmale Buch hat mir ein fremdes Land näher gebracht und ich kann es nur wärmstens empfehlen.
DIE UNMÖGLICHE RÜCKKEHR Amélie Nothomb ET: 20.05.26 Amélie Nothomb wurde als Tochter eines belgischen Diplomaten in Japan geboren und verbrachte dort die ersten fünf Jahre ihres Lebens. Als ihre Familie das Land verlassen musste, fiel ihnen der Abschied schwer. Noch viele Jahre später hatte Amélie das Gefühl, dass ihre Wurzeln in Japan liegen. 1989 zog sie deshalb zurück nach Tokio, verließ das Land jedoch nach zwei Jahren und einer unglücklichen Liebesbeziehung wieder. Erst 2012 kehrte sie für einen kurzen Dreh noch einmal in ihre Geburtsstadt zurück. Doch auch dieser Aufenthalt, der gleichzeitig wunderbar und schmerzhaft war, brachte nicht die erhoffte Aussöhnung mit dem Land ihres Herzens. Als ihre Freundin Pep eine Reise nach Japan gewinnt und Amélie bittet, sie zu begleiten, lässt sie sich dennoch darauf ein. Noch einmal durch das Land der aufgehenden Sonne reisen, Tempel besuchen und sich durch Kyoto und Tokio treiben lassen – eigentlich ein Traum. Wäre da nicht Pep, die erwartet, von Amélie durch Japan geführt zu werden. Ob die unmögliche Rückkehr am Ende vielleicht doch möglich wird, müsst ihr selbst herausfinden. Dass mich hier eher ein autobiografischer Reisebericht als ein Roman erwartet, damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Wer den Klappentext liest, wäre vermutlich vorbereitet gewesen – ich hingegen habe einfach blind zu einem neuen Buch von Amélie Nothomb gegriffen. Glücklicherweise liebe ich ihre Sprache und interessiere mich sehr für Japan. Da ich selbst bereits Kyoto und Tokio bereisen durfte, fühlte sich vieles beim Lesen wie ein erneutes Eintauchen an: die Tempel, die Atmosphäre, die Erinnerungen und dieses besondere Gefühl, das Japan hinterlassen kann. Besonders gefallen haben mir außerdem die Begegnungen mit den Japanern, deren Regeln, Höflichkeiten und Lebensweisen. Auch die nostalgischen Gedanken und Erinnerungen der Autorin mochte ich sehr. Fazit: Ein ruhiger, nostalgischer Reisebericht voller Japan-Atmosphäre, den ich sehr gerne gelesen habe. 4/5

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An Orte der Vergangenheit zurückkehren, an das anschließen, was einmal war – für Amélie Nothomb ist das unmöglich. Seit 12 Jahren war sie nicht mehr in Japan, dem Land ihrer Kindheit, das sie so liebt und zu dem sie eine so zwiespältige Beziehung hat. Doch als eine Freundin eine Reise gewinnt und Amélie kurzerhand als Fremdenführerin verpflichtet, kann sie nicht anders als sich mitreißen lassen. Sie entdeckt das Land aufs Neue und damit auch ihre Faszination. Denn die Rückkehr ist unmöglich, zum Glück.
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Amélie Nothomb, geboren 1967 in Kobe, Japan, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten hauptsächlich in Fernost verbracht. In Frankreich stürmt sie mit jedem neuen Buch die Bestsellerlisten und erreicht Millionenauflagen. Ihre Romane erscheinen in über 40 Sprachen. Für ›Mit Staunen und Zittern‹ erhielt sie den Grand Prix de l'Académie française, für ›Der belgische Konsul‹ den Prix Renaudot 2021 und den Premio Strega Europeo. Amélie Nothomb lebt in Paris und Brüssel.
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Eine Hommage an Japan
In diesem autobiografischen Buch schildert Amelie Nothomb ihre komplexe Beziehung zu Japan, dem Land, in dem sie ihre ersten fünf Lebensjahre verbrachte. Als junge Frau versuchte sie, dort zu leben und zu bleiben, doch ihr Vorhaben scheiterte. Als ihre Freundin einen Langstreckenflug gewinnt, lädt sie Amelie ein, sie nach Japan zu begleiten. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit und erkunden die Gegenwart. Sprachlich brillant, wie wir es von Amelie Nothomb gewohnt sind, entführt sie uns in die Welt Japans. Es ist eine Hommage an dieses wunderschöne Land, seine Eigenheiten und kulinarischen Traditionen. Die Leserin erhält Einblicke in den Charakter der Japaner und die kulturellen Unterschiede zu Europa. Gleichzeitig erklärt sie, warum eine Rückkehr für sie unmöglich ist. Dieses schmale Buch hat mir ein fremdes Land näher gebracht und ich kann es nur wärmstens empfehlen.
DIE UNMÖGLICHE RÜCKKEHR Amélie Nothomb ET: 20.05.26 Amélie Nothomb wurde als Tochter eines belgischen Diplomaten in Japan geboren und verbrachte dort die ersten fünf Jahre ihres Lebens. Als ihre Familie das Land verlassen musste, fiel ihnen der Abschied schwer. Noch viele Jahre später hatte Amélie das Gefühl, dass ihre Wurzeln in Japan liegen. 1989 zog sie deshalb zurück nach Tokio, verließ das Land jedoch nach zwei Jahren und einer unglücklichen Liebesbeziehung wieder. Erst 2012 kehrte sie für einen kurzen Dreh noch einmal in ihre Geburtsstadt zurück. Doch auch dieser Aufenthalt, der gleichzeitig wunderbar und schmerzhaft war, brachte nicht die erhoffte Aussöhnung mit dem Land ihres Herzens. Als ihre Freundin Pep eine Reise nach Japan gewinnt und Amélie bittet, sie zu begleiten, lässt sie sich dennoch darauf ein. Noch einmal durch das Land der aufgehenden Sonne reisen, Tempel besuchen und sich durch Kyoto und Tokio treiben lassen – eigentlich ein Traum. Wäre da nicht Pep, die erwartet, von Amélie durch Japan geführt zu werden. Ob die unmögliche Rückkehr am Ende vielleicht doch möglich wird, müsst ihr selbst herausfinden. Dass mich hier eher ein autobiografischer Reisebericht als ein Roman erwartet, damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Wer den Klappentext liest, wäre vermutlich vorbereitet gewesen – ich hingegen habe einfach blind zu einem neuen Buch von Amélie Nothomb gegriffen. Glücklicherweise liebe ich ihre Sprache und interessiere mich sehr für Japan. Da ich selbst bereits Kyoto und Tokio bereisen durfte, fühlte sich vieles beim Lesen wie ein erneutes Eintauchen an: die Tempel, die Atmosphäre, die Erinnerungen und dieses besondere Gefühl, das Japan hinterlassen kann. Besonders gefallen haben mir außerdem die Begegnungen mit den Japanern, deren Regeln, Höflichkeiten und Lebensweisen. Auch die nostalgischen Gedanken und Erinnerungen der Autorin mochte ich sehr. Fazit: Ein ruhiger, nostalgischer Reisebericht voller Japan-Atmosphäre, den ich sehr gerne gelesen habe. 4/5






