Die Rückkehr der Hexen
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Description
Es gibt keine Hexen mehr. Aber sie werden zurückkommen.
Früher, als die Luft so voller Magie war, dass sie einen Geschmack von Asche auf der Zunge hinterließ, waren die Hexen wild wie Krähen und furchtlos wie Füchse und die Nacht gehörte ihnen.
Diese Zeiten sind vorbei. Die Frauen mussten lernen zu schweigen und ihr Wissen zu verbergen.
Aber wahre Hexerei kann jederzeit erwachen. Etwa durch die Eastwood-Schwestern Bella, Agnes und Juniper, die sich zufällig wieder treffen, nachdem sie vor Jahren vor ihrem gewalttätigen Vater flohen …
Alix E. Harrows meisterhafter Roman, der die Geschichte der Hexen neu erfindet. Ein Epos voller grenzenloser Fantasie …
Laini Taylor: »Eine bezaubernde und mitreißende Hommage an die wilde Kraft der Frauen. Die Figuren leben, bluten und brüllen.«
Booklist: »Dieser Roman verbindet raffiniert die Suffragettenbewegung der Vergangenheit und die MeToo-Bewegung von heute. Fesselnd, aufregend und magisch.«
Book Information
Author Description
Alix E. Harrow gelang mit ihrem ersten fantastischen Jugendroman THE TEN THOUSAND DOORS TO OF JANUARY sofort ein Bestseller, der für fast alle Preise des Genres nominiert wurde. Alix E. Harrow: Ich war Lehrerin, Landarbeiterin, Kassiererin und Eisverkäuferin. Ich habe in Zelten und Autos, winzigen Stadtwohnungen und einsamen Hütten gelebt und mal einen Sommer in einem wirklich niedlichen 79er VW Vanagon Westfalia verbracht. Ich habe Bibliotheksausweise in mindestens fünf Staaten. Jetzt bin ich Vollzeitautorin und lebe mit meinem Mann und zwei halbwilden Kindern in Berea, Kentucky. Für mich, da bin ich mir sehr sicher, ist es die beste aller möglichen Welten.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Wenn die Vergangenheit zurückkehrt – eine überraschend feministische Hexengeschichte
Tolles Buch – und ganz anders, als ich es erwartet hatte. Die Rückkehr der Hexen überrascht mit einer kraftvollen feministischen Erzählung, die Geschichte und Fantasy auf kluge Weise miteinander verwebt und dabei etwas Eigenständiges, Neues erschafft. Statt sich auf bekannte Hexenklischees zu verlassen, nutzt der Roman historische Bezüge, um weibliche Erfahrungen, Unterdrückung und Widerstand sichtbar zu machen. Vergangenheit und Gegenwart greifen ineinander, Magie wird zum Ausdruck von Erinnerung, Wissen und Macht. Gerade diese Verbindung macht die Geschichte so eindringlich und nachhallend. Besonders beeindruckt hat mich die sprachliche Tiefe und die Art, wie deutlich wird, dass Geschichte nichts Abgeschlossenes ist, sondern immer weiterwirkt. Das zeigt sich auch im besten Satz des Buches: „Und sie weiss ausserdem, dass die Vergangenheit sich nie wirklich zur letzten Ruhe bettet; stets wartet sie nur darauf, sich wieder aus dem Grabe zu erheben.“ Ein kluger, atmosphärischer Roman, der Fantasy nutzt, um gesellschaftliche Fragen neu zu erzählen – lesenswert für alle, die starke Frauenfiguren, historische Ebenen und einen frischen Blick auf das Genre schätzen
Es braucht etwas Anlaufzeit, aber ich wurde mit der Zeit immer positiver überrascht. Es geht größtenteils um die Unterdrückung der Frauen und anderer Personen. Es wird um Rechte gekämpft, welche selbstverständlich sein sollten. Dafür kämpfen unter anderem die Eastwood Schwestern. Bella, Agnes und Juniper. 3 Schwestern die unterschiedlicher nicht sein könnten. Aber auch eine Menge anderer Frauen, die sich ihnen anschließen. Bei jedem Rückschlag habe ich mitgelitten und bei jedem Sieg gefeiert. Die Frauen mussten viel aushalten, aber es war auch schön zu sehen dass sie sich nie wirklich unterkriegen ließen. Dran bleiben lohnt sich auf jeden Fall, was ich zu Beginn nicht gedacht hätte.
Wow!
Eine unfassbar tolle Hexengeschichte! Mich hat sie total gepackt. Anfangs dachte ich noch es sei etwas langatmig, bis ichh mich genau darin verlor. Ich finde es genaunrichtig so. Es gibt die Gefühle so gut wieder, weil es eben sehr detailliert und umfassend geschrieben ist. Ich mag es dick unn gemütlich und bei diesem Buch auch die tolle düstere Atmosphäre! Tolle Persönlichkeiten, super Entwicklungen und die Märchen dazwischen...einfach cool! Von mir daher eine klare Leseempfehlung für alle Hexenfans☺️

„Hinter jeder Hexe steht eine Frau, der Unrecht getan wurde.“ In diesem Buch mit dem noch treffenderen Originaltitel „The Once and Future Witches“ (wunderbar übersetzt von Aimée de Bruyn Ouboter) trifft klassische Fantasy auf historische Fiktion und Realität. Auf lockere, völlig selbstverständliche Weise verknüpft Alix E. Harrow eine fantastische Welt mit der ersten feministischen Welle Ende des 19. Jahrhunderts und der eigentlich früher datierenden sogenannten Hexenverfolgung (insb. den Hexenprozessen von Salem). Der Kampf um das Frauenwahlrecht ist auf seinem Höhepunkt, als sich drei entfremdete Schwestern nach sieben Jahren wieder begegnen. Aus unterschiedlichen Gründen ist dieser Kampf für sie alle von persönlicher Bedeutung, doch die Mittel und Ziele der Suffragetten reichen ihnen nicht weit genug. Sie wollen mehr. Wie gut, dass sie sich an die Geschichten ihrer Großmutter und die Reime ihrer Kindheit erinnern… Wie bei klassischer Fantasy ist die beschriebene Welt voller Magie, doch die Hexerei ist hier kein Selbstzweck. In einer männerdominierten Welt und in einer Zeit, in der Frauen in jedem Lebensbereich kleingehalten werden, verleiht sie den Worten von Frauen Gewicht. Hexerei verleiht ihnen Macht - Macht, auf die Männer (fast) keinen Zugriff haben und die sich nicht nur aus Sprüchen und Büchern, sondern vor allem aus dem Zusammenhalt der Frauen speist. Ich habe diese Message, die beeindruckende Recherche und die Verknüpfung von Magie, Halloween-Vibes und modernen feministischen Themen vor einem realen historischen Hintergrund geliebt. Den ganzen Roman fand ich hervorragend konstruiert. Ich mochte die Motive, den Aufbau der Kapitel und die Art, wie historische Fakten eingeflochten und klassische Märchen eingebaut und angepasst wurden. Wer Fantasy gar nicht mag, wird mit diesem Buch wenig anfangen können. Ansonsten: Klare Leseempfehlung und mit ca. 750 Seiten eine wunderbare Herbstlektüre zum Abtauchen.

Ruhige aber emotionale, atmosphärische und kraftvolle Geschichte über Hexen
Vorab: dieses Buch ist kein Pageturner und nicht spannend im eigentlichen Sinne.. viel mehr ist es ein sehr intensiver Roman, der zwar ruhig geschrieben ist, einen aber trotzdem in seinen Bann zieht. Das Buch ist unglaublich atmosphärisch und handelt von drei kraftvollem, mutigen Schwestern, die unterschied- licher nicht sein könnten - es ist stark, emotional und voller Magie. Gleichzeitig handelt es von Gerechtigkeit und Unterdrückung. Die Charaktere lernt man auf den 750 Seiten RICHTIG kenne und denkt auch nach dem Lesen über sie nach. Ich bin schwer beeindruckt!

Spannender, feministischer Hexenroman.
Die Rückkehr der Hexen war wirklich ein tolles Buch. Ich hatte vorher Slewfoot von Brom gelesen und war auf der Suche nach einer ähnlichen Story. Ich wollte starke Frauen die unfairen Männern in den Hintern treten. Und ich wollte Hexen. Genau das habe ich bekommen. Beim Lesen der Bewertungen hier habe ich mich gewundert wie die Leute darauf kamen hier einen Hexen-Thriller zu erwarten. Aber anscheinend wird das Buch bei Thalia und Co. damit beworben. Bei Festa selbst allerdings nicht und auch auf dem Buch selbst nicht. Fantasy-Roman trifft es eher und genau das hatte ich beim Kauf auch erwartet. Mit den Eastwood-Schwestern bekommen wir hier 3 starke Frauencharaktere die total unterschiedlich sind. Das finde ich toll, jede der Schwestern hat eine ganz eigene Persönlichkeit. Besonders die ungezügelte, wilde Juniper hatte es mir angetan. Sie war genau so wie ich mir Hexen schon immer, auch als Kind, vorgestellt hatte. Aber auch Bella und Agnes mochte ich sehr gerne. Um die 3 herum gab es dann noch viele starke, weibliche Nebencharaktere. Die Story ist vielleicht nicht durchgehend rasant, ich fand sie aber nie langweilig. Die ruhigeren Passagen hatten genauso ihre Berechtigung wie die actionreichen. Ein bisschen Romance gab es auch, war aber nicht penetrant und hat richtig gut hineingepasst. Auch weil der Love Interest sehr angenehm war und eigentlich eher der Sidekick einer starken Frau. Es gab noch einen anderen, queeren Romance-Strang, zu dem möchte ich hier aber nicht zu viel sagen. Wer Romantasy sucht ist hier falsch. Wer wie ich ein Buch möchte in dem es nicht die ganze Zeit um die "Lieb ich ihn/sie/they oder nicht"-Thematik geht ist hier aber genau richtig. Romance läuft hier so nebenbei ist aber nicht Hauptthema des Buchs. In Großen Teilen geht es um Unterdrückung von Frauen, Female Rage und Hexerei. Auch das Thema Rassismus hat Platz im Buch gefunden. Toll fand ich auch, dass Hexen dort nicht nur ein paar Auserwählte sind. Sondern in jeder Frau schlummert die Kraft eine Hexe zu sein. Das Ende war auch toll und hat mich tatsächlich ein wenig traurig zurückgelassen. Ein reines Happy End sollte man nicht erwarten.

Eine Hommage an den wilden inneren Kern der Frauen.
"Die Rückkehr der Hexen" von Alix E. Harrow ist eine wundervolle Hommage an die Kraft und Magie der Frauen. Ein Buch dessen Vorwort schon so viel Magie verströmt, dass ich mich dem kaum entziehen konnte. Eine Magie, die mich mit Vorfreude erfüllte. Die Eastwood-Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein: Bella, die älteste der drei Schwestern, ist still, aufmerksam und weise. Es ist die Schwester, die ihre Nase immer in einem Buch hat. Agnes, die mittlere Schwester, ist stark, unerschrocken und standhaft. Die Mütterliche, die sich nach dem Tod der Mutter um die Schwestern kümmert. Und dann ist da noch Juniper, die dritte im Bunde, die jüngste Schwester. Sie ist die wilde, listige Schwester, mit zerrissenen Röcken, aufgeschürften Knien und funkelnden grünen Augen. Wir befinden uns in New Salem 1893: Die Zeiten der Hexen und der Magie sind vorbei und alle Frauen mussten lernen zu schweigen, nicht aufzubegehren und vor allem nichts vom Leben zu erwarten. Doch in vielen Frauen brodelt es, sie wollen mehr vom Leben. Sie wollen mehr sein als Ehefrauen und Mütter. Und hier treffen sich nach sieben Jahren der Trennung die Eastwood-Schwestern zufällig auf einer Kundgebung der Suffragetten wieder. Und hier beginnt Harrows magische und aufregende Geschichte der Hexen ... Dieses Buch ist einfach zauberhaft! Es fängt schon damit an, dass jedes Kapitel mit einem kleinen Zauberspruch und einer Erklärung, was dieser bewirkt, beginnt. Das verleiht dem Roman eine ganz besonders magische Note. Außerdem finden sich hier und da kurze Märchen, die die Frauen einander erzählen. Obwohl ich die Geschichte nicht als übermäßig spannend empfunden habe, hat sie doch eine enorme Sogwirkung auf mich gehabt. Vielleicht liegt das ja daran, dass wir Frauen alle Hexen sind und mich diese Geschichte daher emotional zu fesseln verstand - ich mich darin überall ein wenig wiedergefunden habe. Es geht viel um den wilden Kern, den alle Frauen in sich tragen, der ihnen aber von der patriarchalen Gesellschaft abtrainiert wurde. Diesen wiederzufinden und ihn auch auszuleben. Sich bewusst zu sein, dass man als Frau seine Wünsche äußern und natürlich auch Erwartungen haben darf. Alles in allem ist es ein wirklich wundervolles Hexenbuch, das mir unglaublich viel Spaß gemacht hat, auch wenn es mit Spannung etwas geizt.

Feministische Fantasy mit historischem Hintergrund? Hier bist du richtig! Ein Highlight!
Dieses Buch ist so viel: lang, fröhlich, traurig, packend, wütend, empowernd, kraftvoll, wunderschön, filigran, abstoßend und anziehend zugleich. Ich weiß nicht wie Alix E. Harrow das macht. Aber sie entführt einen so konsequent in das fiktive New Salem, in eine Welt der verlorenen und wiedergefundenen Hexerei, in eine Welt der erstarkenden Arbeiter- und Frauenrechtsbewegung. Ein fesselnder Roman der geschickt Realität und Fantasie verbindet. Ein Highlight und ein Must Read!

Supertolles Buch, mir hat vor allem die Verbindung von historischem, feministischen Kontext und fiktionaler Geschichte gefallen, aber auch die Charaktere. Leider ist die deutsche Übersetzung nicht so toll, was auch dazu geführt hat, dass ich etwas gebraucht habe, um reinzukommen, aber insgesamt ein mega Hexen Buch.
Warum dieses Buch als ein Hexen-Thriller angepriesen wird ist mir ein echtes Rätzel. Auch wenn dieses Buch viele spannende Elemente inne hat, war es vieles, aber auf keinen Fall ein Thriller. Viel mehr ist es ein sehr gut gelungenes und auch spannender Fantasy Roman, wenn vielleicht auch am ehesten Urban-Fantasy und das durchaus für jüngere Leser geeignet. Das Magiesystem, dass die Autorin geschaffen hat möchte von allem in diesem Buch hervorheben. Dieses strotzt vor Kreativität und Vielfalt und ist tatsächlich ein System, dass ich so noch nie gelesen habe. Der Weltenbau ist ebenso Neuartig und für jeden Fantasy Fan ein Hochgenuß. Die Geschichte um die drei Schwestern bietet dazu einen gefühlvollen Aspekt innerhalt der Story. Ebenso kommen auch die Vielfalt der Figuren nicht zu kurz. Inklusive sehr zärtlich eingefügten und unterschiedlichen Lovestorys. Die sind aber wirklich sehr sanft und wenig eingeflochten und fügen sich wirklich sehr unaufdringlich ins Ganze ein. Für mich persönlich hatte das Buch hier und da ein paar Längen und 100 Seiten weniger hätte der Spannung wirklich gut getan und zudem bin ich nicht der größte Fantasy Fan und bin mit anderen Erwartungen an das Buch ran gegangen. Aber trotz allem, eine große Empfehlung meinerseits.

Dies ist ein eher ernstes Buch, das trotzdem einen Sog durch eine spannende und emotionale Handlung, sowie einen märchenhaften Schreibstil hervorruft. Es geht viel um die Unterdrückung der Frauen und anderer marginalisierter Personen. Dies wird so eindringlich beschrieben, dass es immer wieder Stellen gab, die mich beim Lesen bedrückt haben. Das Buch hat dahingehend auch einen recht authentischen Eindruck auf mich gemacht. Ein bisschen schade fand ich dabei, das man den dargestellten Rassismus in meinen Augen sprachlich durchaus etwas sensibler hätte gestalten können. Aber das ist auch der einzige Kritikpunkt, den ich an das Buch habe. Ich war beim Lesen oft wütend oder erschüttert. Umgekehrt hat mich aber auch jeder Sieg der Frauen von Herzen gefreut. Die drei Schwestern Bella, Agnes und Juniper sind eigenwillige Charaktere, die ich gerne begleitet habe. Trotz ihrer deutlichen Unterschiede, haben sie gut zusammen harmoniert. Ich mochte ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte, genauso wie ihre Ecken und Kanten. Wenn man diesem Buch gut zuhört, kann man einige Erkenntnisse über Zusammenhalt, Emanzipation und Willenskraft für sich mitnehmen.
Die Rückkehr der Hexen
Eine wundervolle und magische Geschichte über drei Schwestern, die nach vielen schicksalhaften Jahren wieder aufeinander treffen. Ein Buch, das es nicht nur bezüglich der Seitenzahl und dem Gewicht in sich hat, sondern auch mit einem atemberaubenden Inhalt glänzt und sich auf eine bezaubernden Weise mit der Entwicklung der Frau und ihren Rechten beschäftigt. Ein politisches Thema mit Hexerei einfach perfekt in Szene gesetzt. Eine klare Leseempfehlung ♥ 🧙🏼♀️

Abgebrochen
Die Rückkehr der Hexen - Alix E. Harrow 752 Seiten Festa Verlag Inhalt: In einer Welt, in der Hexen seit langem im Schatten Leben und oft misstrauisch beäugt werden, kehren eine Gruppe von Hexen zurück, um ihr Erbe anzutreten, sich gegen neue Bedrohungen zu behaupten und die Vergangenheit zu konfrontieren, die ihre Gegenwart prägt. Der Schwerpunkt liegt auf Schwesternschaft, Macht Strukturen, Gewalt, Trauma und Heilung. Die Magie ist sehr symbolisch und die Zitate an den Artikelanfängen tragen zu der Stimmung bei. Meinung: Die Ideen in der Geschichte fand ich richtig gut! Leider kam ich jedoch überhaupt nicht mit dem Schreibstil klar. Ich fand es sehr wirr und konnte kaum folgen. Dadurch kam bei mir kein Lesespaß auf und ich habe das Buch in etwa der Hälfte abgebrochen. Nachdem dieses Buch für mich gefloppt hat, habe ich noch in die zehntausend Türen reingelesen und mich entschlossen auch diesen Roman abzubrechen. Jetzt habe ich ein bisschen Angst vor Starling House der Autorin. Meine Meinung in Videoform gibt es im Lesemonat August auf Youtube.
Eine kleine Leseempfehlung.😊
Ein magischer Roman über starke Frauen mit besonderen Fähigkeiten, der mich vollkommen eingenommen hat. Wir begegnen hier den drei völlig unterschiedlichen Schwestern Bella, Agnes und Juniper, deren Wege sich vor Jahren getrennt haben als Bella und Agnes vor ihrem gewalttätigen Vater flohen. Magie ist es, die sie jetzt wieder zusammenbringt und Unvorstellbares erreichen lässt. Aus Kindertagen kennen sie noch die Reime, die ihnen ihre Großmutter beigebracht hat, denen sie heute kaum noch Beachtung schenken. Doch als sie sich in New Salem der Suffragetten Bewegung anschließen und für das Wahlrecht der Frauen kämpfen, aber von Schatten verfolgt werden, erkennen sie, dass sie ihre verloren geglaubten Hexenkräfte vereinen müssen..
Ein schönes Buch über Frauenrechte, Ungerechtigkeit und Magie. Für Menschen, die in eine Welt voller Magie abtauchen möchten.
Ich wollte eine Geschichte über Hexen, Magie und Mysterien lesen. Bekommen habe ich viel mehr: Frauen, die aufbegehren gegen Ungerechtigkeit, Sexismus und Gender-konformes Verhalten. Und trotzdem viel Magie, in einer Parallelwelt zu unserer. Eine Geschichte voller Märchen, mit einem Twist. Starke Hauptcharaktere, eine spannende Story und ein (Sub?)Thema, das unglaublich aktuell erscheint.
I really really loved it. I needed a lot of time to read it because I didn't know every word and had to search the meanings. I really liked the perspective change especially at the end of the book. I think there are really powerful massages and a lot of difficult topics of womanhood which the author took good care of! A lot to think about! What more can I see without spoilers? Once upon a time ...
Ab der Mitte leider eine zähe Geschichte für mich...
Der Einstieg in das Buch war für mich sehr gut. Man hat sich sofort in die Situation reindenken und mitfühlen können. Die Kapitel sind dabei etwas länger, liegt aber daran, dass alle drei Schwestern immer zu Wort kommen und man so weiß, was in dieser Zeit parallel passiert. Sie werden ordnungsgemäß vorgestellt und man bekommt ein gutes Bild von Umgebung und Lebenssituation. Die Gestaltung des Buches an sich, ist da auch sehr lobenswert zu erwähnen, da nicht nur die Anfänge der Kapitel wunderschön gestaltet sind, sondern auch das Cover und die Märchenseiten. Das war für mich eigentlich das Beste an dem Buch. Nach drei, vier Kapiteln befindet sich ein kurzes Märchen, so wie wir sie kennen und doch anders. Die Frauen oder eher Hexen spielen hier die Hauptrollen und da ergibt sich oftmals doch ein anderes überraschendes Ende der wohl bekannten Sagen. Inhaltlich gesehen, mochte ich die Beschreibung des Settings und den Schreibstil sehr. Es ließ sich richtig gut lesen und fehlte bis zur Mitte hin nicht an Spannung. Doch dann gab es für mich einen Knick. Ständig wiederholten sich bestimmte Gespräche, Erinnerungen oder Erklärungen und das nervt recht schnell. Genauso wie die Verhaltensweise von Juniper immer mehr narzisstische und selbstzerstörende Züge annahm und ich dem Ganzen einfach nicht mehr folgen wollte. 1/3 vor Schluss habe ich das Buch dann abgebrochen und nur noch die Kommentare der anderen Mitleser verfolgt. Man hätte das Buch locker um 300 Seiten kürzen können, wenn man nicht alles wiederholt hätte und das nimmt mir doch das Interesse an der Geschichte. Es gibt von mir 2 Sterne oder Fledermäuse wegen der genialen Idee, der schönen Gestaltung und für die Hexensprüche und Märchen am Start eines Kapitels. Ich finde es schade, dass mich das Buch nicht bis zum Schluss mitreißen konnte, aber vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal. Aussortiert wird es erstmal nicht, sondern ruht im Festa-Regal.

Erstes Highlight des Jahres
Alix E. Harrow. Im letzten Jahr hat mir Alix E. Harrow auch schon ein Highlight beschert. Dieses Buch hier fand ich nochmal besser. Das Fantasywerk spielt ungefähr zu Beginn der Industrialisierung nach den Schrecken der Hexenverbrennungen in Salem in einer Art Alternativrealität, denn Magie ist existent. Wie auch in unserer Welt leiden Frauen unter dem Patriachat. Ihnen wurde die Magie untersagt und durch diverse Maßnahmen auch weggenommen. Insgesamt werden Frauen massiv unterdrückt. Selbstverständlich dürfen Männer noch Magie nutzen. Diese ist allerdings etwas anders und auch nicht ganz so stark. Misogynie, Rassismus und Queerfeindlichkeit sind allgegenwärtig. Wir folgen drei sehr verschiedenen Schwestern durch New Salem. Sie sind im Streit auseinandergegangen und haben sich seit vielen Jahren nicht gesehen. Die jüngste Schwester hat sich nun in den Kopf gesetzt, die Unterdrückung zu beenden und die Magie zurückzuholen. Das Buch hat stattliche 752 Seiten, dennoch bin ich in Blitzgeschwindigkeit durch die Seiten gerast. Ich finde hier alles, was ich gerade an Geschichten mag. Starke Frauenfiguren, Feminismus, Diversität wie das Leben eben auch ist (eine Prota mit Behinderung, queere Personen, von Rassismus Betroffene, …) und das Ganze so eingeflochten, dass die Themen nicht „zu viel“ wirken. Ich liebe den Schreibstil von Harrow. Sie erschafft Figuren, die echt sind. Sie handeln nicht immer „gut“. Sie treffen zweifelhafte Entscheidungen, sind manchmal unsympathisch und manchmal zum Verlieben. Sie sind nicht unbedingt Normschön. Nicht perfekt. Ich habe mitgefiebert, geweint, gehofft. Ein echtes Highlight! Das nächste Buch von Harrow liegt schon auf meinem SuB.
Jetzt schon ein Jahreshighlight
Harrow schafft es, lebendige und vielschichtige Charaktere zu entwerfen. Die Story war spannend. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen! Das Buch ist eine feministische Fantasygeschichte, die viele Parallelen zu unserer echten Welt hat. Es ist eine Geschichte, die zum Kampf für Frauenrechte und den Schutz marginalisierter Gruppen ruft. Harrow schafft es, dass ich als Leserin selbst Kampfgeist entwickle und am liebsten direkt aufstehen und mutig „mithexen“ möchte ! Ich liebe das Buch!
Schöne, solide Hexengeschichte
Eine schöne, solide Hexengeschichte. Auch wenn es meiner Meinung nach mit 746 Seiten für meinen Geschmack zu lang war. Die Geschichte war gut, hatte aber nicht den erhofften Lesesog und hatte immer wieder kleine Längen. Auch dauert es recht lange bis es dann mal richtig los geht mit der Magie. Daher habe ich fast 2 1/2 Monate an dem Buch gelesen. Manchmal liegt die Würze in der Kürze. Die Hauptfiguren waren mir sehr sympathisch, jedoch habe ich mit Juniper am meisten mitgefiebert. Die Hexenworte am Anfang der Kapitel und die kleinen Märchen, die sich durch das ganze Buch zogen fand ich sehr cool. Alles in allem eine sehr schöne Geschichte, aufgrund des fehlenden Lesesoges und der manchmal ein wenig vor sich hin plätschernden Geschichte, sowie der unnötigen Länge nur vier solide Sterne.
Großartig! Sehr realistische Charaktere aus Fleisch und Blut. Toller Spannungsbogen und ich liebe das Ende.
Das Buch hatte ich auf Empfehlung gekauft und nach wenigen Kapiteln konnte ich es kaum noch aus den Händen legen. Das World building ist sehr gelungen, sehr nah an der Realität. Die Magie hat eine wilde, intuitive Qualität und gleichzeitig ist sie so logisch und natürlich wie Atmen. Das ebenso natürliche Einflechten queerer Charaktere macht die ganze Story noch liebenswerter. Ein modernes Märchen über Hexen und Magie, das gleichzeitig so alt wie die Zeit selbst zu sein scheint.
This was a fantastic book!! I enjoyed it soooo much. Don't know how I feel about retelling fairy tales but in this book it is well done. Couldn't decide if I should rate it 4,75 or 5 stars but I loved it so much it just HAS to be 5 stars.Please look at the trigger and content warnings before reading it, because it really was a lot sometimes.
Genre: Historical Fantasy Target: Adult
I'm a huge fan of Alix E. Harrow since I've read Starling House by her and I started following her on social media and she seems to be an awesome person as well, with her heart in the right place, with great moral values, she is ethical, speaks up for minorities and transports those values into her books. Not only are they diverse - the themes she covers are important and beautifully executed as well. This one focuses on feminism and women's rights. I must admit, I got a bit bored through parts of the book but over all it is a great, deep and very important story with a strong message covered in a fantasy setting: the reality of women's suppression and their fights to be seen and heard are woven into witchcraft and magic. Still, the surreal themes do not overshadow the real ones: Men holding women back and making them small so they won't get the chance to rise next to them. Once again, the author created a full circle moment at the end of the book and used the last few pages to make sense of everything that I didn't know needed reasoning in the first place. I loved that and I very much appreciated the ending. Not sure about picking it up yet? Let me convince you to read this book with quotes only: Dedication: "To my mother and grandmothers and all the women they burned before us" Quotes: "What's so hard about calling a woman by her full name? Why do men always want to give you some smaller, sweeter name than the one your mama gave you?" "Seems to me they're the same thing more or less. Witching and women's rights. Suffrage and spells. They're both a kind of power, aren't they? The kind we aren't allowed to have." "She decides she doesn't care, that maybe trust is neither lost nor found, broken nor mended, but merely given." "Men stop seeing you altogether, after a certain age." "We have been instructed to inform the authorities if we see you on the premises. So I would advise you to leave the premises at once. Before I see you." "You've all read the papers, by now." They haven't, because a quarter of them can't read and another quarter can't read English and none of them can afford the over-sized special issues the paper-boys are running up and down the streets." "She should have known no man ever loved a woman's strength - they only love the place where it runs out. They love a strong will finally broken, a straight spine bent." "You hide the most important things in the places that matter the least. Women's clothes, children's toys, songs ... Places a man would never look." "In stories the sisters are always set on against the others - the beautiful one and her two ugly sisters, the clever one and the fools, the brave one and the cowards. Only one of them escapes the wicked witch or breaks the terrible curse." "If she speaks it, the collar around her throat will kill her. If she doesn't speak, the spell will kill her sisters. [...] And in the end she's going to do it because she wants to save her dumb-shit sisters, who are only doing it to save her in turn." "Agnes is supposed to be the strong one, but Juniper can see they're coming to the end of her strength. Bella is supposed to be the wise one, but she's running out of words. Juniper figures that leaves her, the wild one, with her wild will." "If you want to blame someone for a fire, look at the men holding matches." "We will be otherwise occupied." "Doing what?" "Burning, I expect."
Ein Buch voller Hexensprüche, das habe ich nicht erwartet. Und ich hatte auch nicht erwartet, wie sehr mich die Geschichte fesseln würde. Drei Schwestern, die unterschiedlicher kaum sein könnten, magisch miteinander verbunden. Egal, wie weit sie voneinander weg sind. Egal, welcher Zwist oder welches Schicksal sie erst einmal trennte. Zueinander finden - egal, unter welchen Umständen. Und irgendwie steckt in diesem Buch mehr, als einfach nur eine Geschichte um die Hexerei und die Sufragetten, wie es einen der Klappentext zu Beginn vermuten lässt. Eigentlich kann ich dem Buch mit meiner Rezi erst mal gar nicht gerecht werden, denn für ungefähr die erste Hälfte davon hatte ich kaum Zeit zum Lesen. Die Abstände zwischen dem Lesen waren manchmal zu lang und die gelesenen Abschnitte zu kurz. Trotzdem hat es mir gut gefallen und ich war immer sehr gespannt darauf, wie es weiter geht. Mit der Zeit ging es dann und ich konnte es kaum noch aus der Hand legen. Am Ende war mir klar: Das Buch werde ich nochmal lesen! Was mir wirklich gefallen hat, war der Schreibstil und die Ausarbeitung der Protagonistinnen. Ich empfand sie so glaubhaft, dass ich mich immer wieder dabei ertappte, wie ich sie manchmal fast schütteln wollte, wenn sie etwas leichtsinniges oder unbedachtes Taten. Als ich dann vermehrt in die Geschichte einsteigen konnte, fühlte ich regelrecht mit ihnen. Auch die ganze Umgebung und die Geschehnisse konnte ich mir sehr gut vorstellen. Wie gesagt steckt in dem Buch mehr, als einfach nur eine Hexengeschichte zum Ende des 19ten Jahrhunderts. Und es wäre zu banal zu sagen, dass es alleine um die Emanzipation der Frau geht. Oder was eine Frau zur Hexe macht (Sind alle Hexen böse? Was macht eine Hexe aus? Kann jede Frau eine Hexe sein? Warum werden Frauen als Hexen angesehen? WAS sind Hexen?) Was mir zusätzlich sehr gut gefallen hat, wie jedes Kapitel mit einem Hexenspruch anfing, wozu dieser dient und wie dieser ausgeführt werden muss. Kurz, knapp - aber irgendwie authentisch. Und auch, wie bekannte Märchen zu Hexengeschichten verwoben wurden. Auch das passte sehr schön in die Geschichte und wurde ziemlich raffiniert ausgearbeitet. Natürlich gab es auch Gegenspieler - einige sogar, wenn man es genauer betrachtet. Auf der einen Seite hätte ich gerne mehr von der Gegenseite gelesen. Vermutlich hätte das die Geschichte jedoch zu sehr aufgebläht und zu sehr von der Sichtweise und den Erlebnissen der Protagonistinnen abgelenkt. Von dieser Seite her betrachtet war es dann durchaus in Ordnung, erst gegen Ende tatsächlich mehr Details zu erfahren. Ja, das Buch hat mir sehr gut gefallen und, wie gesagt, möchte ich es unbedingt nochmal lesen. Dann aber ohne größere Pausen und mehr am Stück. Darauf freue ich mich schon.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Es gibt keine Hexen mehr. Aber sie werden zurückkommen.
Früher, als die Luft so voller Magie war, dass sie einen Geschmack von Asche auf der Zunge hinterließ, waren die Hexen wild wie Krähen und furchtlos wie Füchse und die Nacht gehörte ihnen.
Diese Zeiten sind vorbei. Die Frauen mussten lernen zu schweigen und ihr Wissen zu verbergen.
Aber wahre Hexerei kann jederzeit erwachen. Etwa durch die Eastwood-Schwestern Bella, Agnes und Juniper, die sich zufällig wieder treffen, nachdem sie vor Jahren vor ihrem gewalttätigen Vater flohen …
Alix E. Harrows meisterhafter Roman, der die Geschichte der Hexen neu erfindet. Ein Epos voller grenzenloser Fantasie …
Laini Taylor: »Eine bezaubernde und mitreißende Hommage an die wilde Kraft der Frauen. Die Figuren leben, bluten und brüllen.«
Booklist: »Dieser Roman verbindet raffiniert die Suffragettenbewegung der Vergangenheit und die MeToo-Bewegung von heute. Fesselnd, aufregend und magisch.«
Book Information
Author Description
Alix E. Harrow gelang mit ihrem ersten fantastischen Jugendroman THE TEN THOUSAND DOORS TO OF JANUARY sofort ein Bestseller, der für fast alle Preise des Genres nominiert wurde. Alix E. Harrow: Ich war Lehrerin, Landarbeiterin, Kassiererin und Eisverkäuferin. Ich habe in Zelten und Autos, winzigen Stadtwohnungen und einsamen Hütten gelebt und mal einen Sommer in einem wirklich niedlichen 79er VW Vanagon Westfalia verbracht. Ich habe Bibliotheksausweise in mindestens fünf Staaten. Jetzt bin ich Vollzeitautorin und lebe mit meinem Mann und zwei halbwilden Kindern in Berea, Kentucky. Für mich, da bin ich mir sehr sicher, ist es die beste aller möglichen Welten.
Posts
Wenn die Vergangenheit zurückkehrt – eine überraschend feministische Hexengeschichte
Tolles Buch – und ganz anders, als ich es erwartet hatte. Die Rückkehr der Hexen überrascht mit einer kraftvollen feministischen Erzählung, die Geschichte und Fantasy auf kluge Weise miteinander verwebt und dabei etwas Eigenständiges, Neues erschafft. Statt sich auf bekannte Hexenklischees zu verlassen, nutzt der Roman historische Bezüge, um weibliche Erfahrungen, Unterdrückung und Widerstand sichtbar zu machen. Vergangenheit und Gegenwart greifen ineinander, Magie wird zum Ausdruck von Erinnerung, Wissen und Macht. Gerade diese Verbindung macht die Geschichte so eindringlich und nachhallend. Besonders beeindruckt hat mich die sprachliche Tiefe und die Art, wie deutlich wird, dass Geschichte nichts Abgeschlossenes ist, sondern immer weiterwirkt. Das zeigt sich auch im besten Satz des Buches: „Und sie weiss ausserdem, dass die Vergangenheit sich nie wirklich zur letzten Ruhe bettet; stets wartet sie nur darauf, sich wieder aus dem Grabe zu erheben.“ Ein kluger, atmosphärischer Roman, der Fantasy nutzt, um gesellschaftliche Fragen neu zu erzählen – lesenswert für alle, die starke Frauenfiguren, historische Ebenen und einen frischen Blick auf das Genre schätzen
Es braucht etwas Anlaufzeit, aber ich wurde mit der Zeit immer positiver überrascht. Es geht größtenteils um die Unterdrückung der Frauen und anderer Personen. Es wird um Rechte gekämpft, welche selbstverständlich sein sollten. Dafür kämpfen unter anderem die Eastwood Schwestern. Bella, Agnes und Juniper. 3 Schwestern die unterschiedlicher nicht sein könnten. Aber auch eine Menge anderer Frauen, die sich ihnen anschließen. Bei jedem Rückschlag habe ich mitgelitten und bei jedem Sieg gefeiert. Die Frauen mussten viel aushalten, aber es war auch schön zu sehen dass sie sich nie wirklich unterkriegen ließen. Dran bleiben lohnt sich auf jeden Fall, was ich zu Beginn nicht gedacht hätte.
Wow!
Eine unfassbar tolle Hexengeschichte! Mich hat sie total gepackt. Anfangs dachte ich noch es sei etwas langatmig, bis ichh mich genau darin verlor. Ich finde es genaunrichtig so. Es gibt die Gefühle so gut wieder, weil es eben sehr detailliert und umfassend geschrieben ist. Ich mag es dick unn gemütlich und bei diesem Buch auch die tolle düstere Atmosphäre! Tolle Persönlichkeiten, super Entwicklungen und die Märchen dazwischen...einfach cool! Von mir daher eine klare Leseempfehlung für alle Hexenfans☺️

„Hinter jeder Hexe steht eine Frau, der Unrecht getan wurde.“ In diesem Buch mit dem noch treffenderen Originaltitel „The Once and Future Witches“ (wunderbar übersetzt von Aimée de Bruyn Ouboter) trifft klassische Fantasy auf historische Fiktion und Realität. Auf lockere, völlig selbstverständliche Weise verknüpft Alix E. Harrow eine fantastische Welt mit der ersten feministischen Welle Ende des 19. Jahrhunderts und der eigentlich früher datierenden sogenannten Hexenverfolgung (insb. den Hexenprozessen von Salem). Der Kampf um das Frauenwahlrecht ist auf seinem Höhepunkt, als sich drei entfremdete Schwestern nach sieben Jahren wieder begegnen. Aus unterschiedlichen Gründen ist dieser Kampf für sie alle von persönlicher Bedeutung, doch die Mittel und Ziele der Suffragetten reichen ihnen nicht weit genug. Sie wollen mehr. Wie gut, dass sie sich an die Geschichten ihrer Großmutter und die Reime ihrer Kindheit erinnern… Wie bei klassischer Fantasy ist die beschriebene Welt voller Magie, doch die Hexerei ist hier kein Selbstzweck. In einer männerdominierten Welt und in einer Zeit, in der Frauen in jedem Lebensbereich kleingehalten werden, verleiht sie den Worten von Frauen Gewicht. Hexerei verleiht ihnen Macht - Macht, auf die Männer (fast) keinen Zugriff haben und die sich nicht nur aus Sprüchen und Büchern, sondern vor allem aus dem Zusammenhalt der Frauen speist. Ich habe diese Message, die beeindruckende Recherche und die Verknüpfung von Magie, Halloween-Vibes und modernen feministischen Themen vor einem realen historischen Hintergrund geliebt. Den ganzen Roman fand ich hervorragend konstruiert. Ich mochte die Motive, den Aufbau der Kapitel und die Art, wie historische Fakten eingeflochten und klassische Märchen eingebaut und angepasst wurden. Wer Fantasy gar nicht mag, wird mit diesem Buch wenig anfangen können. Ansonsten: Klare Leseempfehlung und mit ca. 750 Seiten eine wunderbare Herbstlektüre zum Abtauchen.

Ruhige aber emotionale, atmosphärische und kraftvolle Geschichte über Hexen
Vorab: dieses Buch ist kein Pageturner und nicht spannend im eigentlichen Sinne.. viel mehr ist es ein sehr intensiver Roman, der zwar ruhig geschrieben ist, einen aber trotzdem in seinen Bann zieht. Das Buch ist unglaublich atmosphärisch und handelt von drei kraftvollem, mutigen Schwestern, die unterschied- licher nicht sein könnten - es ist stark, emotional und voller Magie. Gleichzeitig handelt es von Gerechtigkeit und Unterdrückung. Die Charaktere lernt man auf den 750 Seiten RICHTIG kenne und denkt auch nach dem Lesen über sie nach. Ich bin schwer beeindruckt!

Spannender, feministischer Hexenroman.
Die Rückkehr der Hexen war wirklich ein tolles Buch. Ich hatte vorher Slewfoot von Brom gelesen und war auf der Suche nach einer ähnlichen Story. Ich wollte starke Frauen die unfairen Männern in den Hintern treten. Und ich wollte Hexen. Genau das habe ich bekommen. Beim Lesen der Bewertungen hier habe ich mich gewundert wie die Leute darauf kamen hier einen Hexen-Thriller zu erwarten. Aber anscheinend wird das Buch bei Thalia und Co. damit beworben. Bei Festa selbst allerdings nicht und auch auf dem Buch selbst nicht. Fantasy-Roman trifft es eher und genau das hatte ich beim Kauf auch erwartet. Mit den Eastwood-Schwestern bekommen wir hier 3 starke Frauencharaktere die total unterschiedlich sind. Das finde ich toll, jede der Schwestern hat eine ganz eigene Persönlichkeit. Besonders die ungezügelte, wilde Juniper hatte es mir angetan. Sie war genau so wie ich mir Hexen schon immer, auch als Kind, vorgestellt hatte. Aber auch Bella und Agnes mochte ich sehr gerne. Um die 3 herum gab es dann noch viele starke, weibliche Nebencharaktere. Die Story ist vielleicht nicht durchgehend rasant, ich fand sie aber nie langweilig. Die ruhigeren Passagen hatten genauso ihre Berechtigung wie die actionreichen. Ein bisschen Romance gab es auch, war aber nicht penetrant und hat richtig gut hineingepasst. Auch weil der Love Interest sehr angenehm war und eigentlich eher der Sidekick einer starken Frau. Es gab noch einen anderen, queeren Romance-Strang, zu dem möchte ich hier aber nicht zu viel sagen. Wer Romantasy sucht ist hier falsch. Wer wie ich ein Buch möchte in dem es nicht die ganze Zeit um die "Lieb ich ihn/sie/they oder nicht"-Thematik geht ist hier aber genau richtig. Romance läuft hier so nebenbei ist aber nicht Hauptthema des Buchs. In Großen Teilen geht es um Unterdrückung von Frauen, Female Rage und Hexerei. Auch das Thema Rassismus hat Platz im Buch gefunden. Toll fand ich auch, dass Hexen dort nicht nur ein paar Auserwählte sind. Sondern in jeder Frau schlummert die Kraft eine Hexe zu sein. Das Ende war auch toll und hat mich tatsächlich ein wenig traurig zurückgelassen. Ein reines Happy End sollte man nicht erwarten.

Eine Hommage an den wilden inneren Kern der Frauen.
"Die Rückkehr der Hexen" von Alix E. Harrow ist eine wundervolle Hommage an die Kraft und Magie der Frauen. Ein Buch dessen Vorwort schon so viel Magie verströmt, dass ich mich dem kaum entziehen konnte. Eine Magie, die mich mit Vorfreude erfüllte. Die Eastwood-Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein: Bella, die älteste der drei Schwestern, ist still, aufmerksam und weise. Es ist die Schwester, die ihre Nase immer in einem Buch hat. Agnes, die mittlere Schwester, ist stark, unerschrocken und standhaft. Die Mütterliche, die sich nach dem Tod der Mutter um die Schwestern kümmert. Und dann ist da noch Juniper, die dritte im Bunde, die jüngste Schwester. Sie ist die wilde, listige Schwester, mit zerrissenen Röcken, aufgeschürften Knien und funkelnden grünen Augen. Wir befinden uns in New Salem 1893: Die Zeiten der Hexen und der Magie sind vorbei und alle Frauen mussten lernen zu schweigen, nicht aufzubegehren und vor allem nichts vom Leben zu erwarten. Doch in vielen Frauen brodelt es, sie wollen mehr vom Leben. Sie wollen mehr sein als Ehefrauen und Mütter. Und hier treffen sich nach sieben Jahren der Trennung die Eastwood-Schwestern zufällig auf einer Kundgebung der Suffragetten wieder. Und hier beginnt Harrows magische und aufregende Geschichte der Hexen ... Dieses Buch ist einfach zauberhaft! Es fängt schon damit an, dass jedes Kapitel mit einem kleinen Zauberspruch und einer Erklärung, was dieser bewirkt, beginnt. Das verleiht dem Roman eine ganz besonders magische Note. Außerdem finden sich hier und da kurze Märchen, die die Frauen einander erzählen. Obwohl ich die Geschichte nicht als übermäßig spannend empfunden habe, hat sie doch eine enorme Sogwirkung auf mich gehabt. Vielleicht liegt das ja daran, dass wir Frauen alle Hexen sind und mich diese Geschichte daher emotional zu fesseln verstand - ich mich darin überall ein wenig wiedergefunden habe. Es geht viel um den wilden Kern, den alle Frauen in sich tragen, der ihnen aber von der patriarchalen Gesellschaft abtrainiert wurde. Diesen wiederzufinden und ihn auch auszuleben. Sich bewusst zu sein, dass man als Frau seine Wünsche äußern und natürlich auch Erwartungen haben darf. Alles in allem ist es ein wirklich wundervolles Hexenbuch, das mir unglaublich viel Spaß gemacht hat, auch wenn es mit Spannung etwas geizt.

Feministische Fantasy mit historischem Hintergrund? Hier bist du richtig! Ein Highlight!
Dieses Buch ist so viel: lang, fröhlich, traurig, packend, wütend, empowernd, kraftvoll, wunderschön, filigran, abstoßend und anziehend zugleich. Ich weiß nicht wie Alix E. Harrow das macht. Aber sie entführt einen so konsequent in das fiktive New Salem, in eine Welt der verlorenen und wiedergefundenen Hexerei, in eine Welt der erstarkenden Arbeiter- und Frauenrechtsbewegung. Ein fesselnder Roman der geschickt Realität und Fantasie verbindet. Ein Highlight und ein Must Read!

Supertolles Buch, mir hat vor allem die Verbindung von historischem, feministischen Kontext und fiktionaler Geschichte gefallen, aber auch die Charaktere. Leider ist die deutsche Übersetzung nicht so toll, was auch dazu geführt hat, dass ich etwas gebraucht habe, um reinzukommen, aber insgesamt ein mega Hexen Buch.
Warum dieses Buch als ein Hexen-Thriller angepriesen wird ist mir ein echtes Rätzel. Auch wenn dieses Buch viele spannende Elemente inne hat, war es vieles, aber auf keinen Fall ein Thriller. Viel mehr ist es ein sehr gut gelungenes und auch spannender Fantasy Roman, wenn vielleicht auch am ehesten Urban-Fantasy und das durchaus für jüngere Leser geeignet. Das Magiesystem, dass die Autorin geschaffen hat möchte von allem in diesem Buch hervorheben. Dieses strotzt vor Kreativität und Vielfalt und ist tatsächlich ein System, dass ich so noch nie gelesen habe. Der Weltenbau ist ebenso Neuartig und für jeden Fantasy Fan ein Hochgenuß. Die Geschichte um die drei Schwestern bietet dazu einen gefühlvollen Aspekt innerhalt der Story. Ebenso kommen auch die Vielfalt der Figuren nicht zu kurz. Inklusive sehr zärtlich eingefügten und unterschiedlichen Lovestorys. Die sind aber wirklich sehr sanft und wenig eingeflochten und fügen sich wirklich sehr unaufdringlich ins Ganze ein. Für mich persönlich hatte das Buch hier und da ein paar Längen und 100 Seiten weniger hätte der Spannung wirklich gut getan und zudem bin ich nicht der größte Fantasy Fan und bin mit anderen Erwartungen an das Buch ran gegangen. Aber trotz allem, eine große Empfehlung meinerseits.

Dies ist ein eher ernstes Buch, das trotzdem einen Sog durch eine spannende und emotionale Handlung, sowie einen märchenhaften Schreibstil hervorruft. Es geht viel um die Unterdrückung der Frauen und anderer marginalisierter Personen. Dies wird so eindringlich beschrieben, dass es immer wieder Stellen gab, die mich beim Lesen bedrückt haben. Das Buch hat dahingehend auch einen recht authentischen Eindruck auf mich gemacht. Ein bisschen schade fand ich dabei, das man den dargestellten Rassismus in meinen Augen sprachlich durchaus etwas sensibler hätte gestalten können. Aber das ist auch der einzige Kritikpunkt, den ich an das Buch habe. Ich war beim Lesen oft wütend oder erschüttert. Umgekehrt hat mich aber auch jeder Sieg der Frauen von Herzen gefreut. Die drei Schwestern Bella, Agnes und Juniper sind eigenwillige Charaktere, die ich gerne begleitet habe. Trotz ihrer deutlichen Unterschiede, haben sie gut zusammen harmoniert. Ich mochte ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte, genauso wie ihre Ecken und Kanten. Wenn man diesem Buch gut zuhört, kann man einige Erkenntnisse über Zusammenhalt, Emanzipation und Willenskraft für sich mitnehmen.
Die Rückkehr der Hexen
Eine wundervolle und magische Geschichte über drei Schwestern, die nach vielen schicksalhaften Jahren wieder aufeinander treffen. Ein Buch, das es nicht nur bezüglich der Seitenzahl und dem Gewicht in sich hat, sondern auch mit einem atemberaubenden Inhalt glänzt und sich auf eine bezaubernden Weise mit der Entwicklung der Frau und ihren Rechten beschäftigt. Ein politisches Thema mit Hexerei einfach perfekt in Szene gesetzt. Eine klare Leseempfehlung ♥ 🧙🏼♀️

Abgebrochen
Die Rückkehr der Hexen - Alix E. Harrow 752 Seiten Festa Verlag Inhalt: In einer Welt, in der Hexen seit langem im Schatten Leben und oft misstrauisch beäugt werden, kehren eine Gruppe von Hexen zurück, um ihr Erbe anzutreten, sich gegen neue Bedrohungen zu behaupten und die Vergangenheit zu konfrontieren, die ihre Gegenwart prägt. Der Schwerpunkt liegt auf Schwesternschaft, Macht Strukturen, Gewalt, Trauma und Heilung. Die Magie ist sehr symbolisch und die Zitate an den Artikelanfängen tragen zu der Stimmung bei. Meinung: Die Ideen in der Geschichte fand ich richtig gut! Leider kam ich jedoch überhaupt nicht mit dem Schreibstil klar. Ich fand es sehr wirr und konnte kaum folgen. Dadurch kam bei mir kein Lesespaß auf und ich habe das Buch in etwa der Hälfte abgebrochen. Nachdem dieses Buch für mich gefloppt hat, habe ich noch in die zehntausend Türen reingelesen und mich entschlossen auch diesen Roman abzubrechen. Jetzt habe ich ein bisschen Angst vor Starling House der Autorin. Meine Meinung in Videoform gibt es im Lesemonat August auf Youtube.
Eine kleine Leseempfehlung.😊
Ein magischer Roman über starke Frauen mit besonderen Fähigkeiten, der mich vollkommen eingenommen hat. Wir begegnen hier den drei völlig unterschiedlichen Schwestern Bella, Agnes und Juniper, deren Wege sich vor Jahren getrennt haben als Bella und Agnes vor ihrem gewalttätigen Vater flohen. Magie ist es, die sie jetzt wieder zusammenbringt und Unvorstellbares erreichen lässt. Aus Kindertagen kennen sie noch die Reime, die ihnen ihre Großmutter beigebracht hat, denen sie heute kaum noch Beachtung schenken. Doch als sie sich in New Salem der Suffragetten Bewegung anschließen und für das Wahlrecht der Frauen kämpfen, aber von Schatten verfolgt werden, erkennen sie, dass sie ihre verloren geglaubten Hexenkräfte vereinen müssen..
Ein schönes Buch über Frauenrechte, Ungerechtigkeit und Magie. Für Menschen, die in eine Welt voller Magie abtauchen möchten.
Ich wollte eine Geschichte über Hexen, Magie und Mysterien lesen. Bekommen habe ich viel mehr: Frauen, die aufbegehren gegen Ungerechtigkeit, Sexismus und Gender-konformes Verhalten. Und trotzdem viel Magie, in einer Parallelwelt zu unserer. Eine Geschichte voller Märchen, mit einem Twist. Starke Hauptcharaktere, eine spannende Story und ein (Sub?)Thema, das unglaublich aktuell erscheint.
I really really loved it. I needed a lot of time to read it because I didn't know every word and had to search the meanings. I really liked the perspective change especially at the end of the book. I think there are really powerful massages and a lot of difficult topics of womanhood which the author took good care of! A lot to think about! What more can I see without spoilers? Once upon a time ...
Ab der Mitte leider eine zähe Geschichte für mich...
Der Einstieg in das Buch war für mich sehr gut. Man hat sich sofort in die Situation reindenken und mitfühlen können. Die Kapitel sind dabei etwas länger, liegt aber daran, dass alle drei Schwestern immer zu Wort kommen und man so weiß, was in dieser Zeit parallel passiert. Sie werden ordnungsgemäß vorgestellt und man bekommt ein gutes Bild von Umgebung und Lebenssituation. Die Gestaltung des Buches an sich, ist da auch sehr lobenswert zu erwähnen, da nicht nur die Anfänge der Kapitel wunderschön gestaltet sind, sondern auch das Cover und die Märchenseiten. Das war für mich eigentlich das Beste an dem Buch. Nach drei, vier Kapiteln befindet sich ein kurzes Märchen, so wie wir sie kennen und doch anders. Die Frauen oder eher Hexen spielen hier die Hauptrollen und da ergibt sich oftmals doch ein anderes überraschendes Ende der wohl bekannten Sagen. Inhaltlich gesehen, mochte ich die Beschreibung des Settings und den Schreibstil sehr. Es ließ sich richtig gut lesen und fehlte bis zur Mitte hin nicht an Spannung. Doch dann gab es für mich einen Knick. Ständig wiederholten sich bestimmte Gespräche, Erinnerungen oder Erklärungen und das nervt recht schnell. Genauso wie die Verhaltensweise von Juniper immer mehr narzisstische und selbstzerstörende Züge annahm und ich dem Ganzen einfach nicht mehr folgen wollte. 1/3 vor Schluss habe ich das Buch dann abgebrochen und nur noch die Kommentare der anderen Mitleser verfolgt. Man hätte das Buch locker um 300 Seiten kürzen können, wenn man nicht alles wiederholt hätte und das nimmt mir doch das Interesse an der Geschichte. Es gibt von mir 2 Sterne oder Fledermäuse wegen der genialen Idee, der schönen Gestaltung und für die Hexensprüche und Märchen am Start eines Kapitels. Ich finde es schade, dass mich das Buch nicht bis zum Schluss mitreißen konnte, aber vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal. Aussortiert wird es erstmal nicht, sondern ruht im Festa-Regal.

Erstes Highlight des Jahres
Alix E. Harrow. Im letzten Jahr hat mir Alix E. Harrow auch schon ein Highlight beschert. Dieses Buch hier fand ich nochmal besser. Das Fantasywerk spielt ungefähr zu Beginn der Industrialisierung nach den Schrecken der Hexenverbrennungen in Salem in einer Art Alternativrealität, denn Magie ist existent. Wie auch in unserer Welt leiden Frauen unter dem Patriachat. Ihnen wurde die Magie untersagt und durch diverse Maßnahmen auch weggenommen. Insgesamt werden Frauen massiv unterdrückt. Selbstverständlich dürfen Männer noch Magie nutzen. Diese ist allerdings etwas anders und auch nicht ganz so stark. Misogynie, Rassismus und Queerfeindlichkeit sind allgegenwärtig. Wir folgen drei sehr verschiedenen Schwestern durch New Salem. Sie sind im Streit auseinandergegangen und haben sich seit vielen Jahren nicht gesehen. Die jüngste Schwester hat sich nun in den Kopf gesetzt, die Unterdrückung zu beenden und die Magie zurückzuholen. Das Buch hat stattliche 752 Seiten, dennoch bin ich in Blitzgeschwindigkeit durch die Seiten gerast. Ich finde hier alles, was ich gerade an Geschichten mag. Starke Frauenfiguren, Feminismus, Diversität wie das Leben eben auch ist (eine Prota mit Behinderung, queere Personen, von Rassismus Betroffene, …) und das Ganze so eingeflochten, dass die Themen nicht „zu viel“ wirken. Ich liebe den Schreibstil von Harrow. Sie erschafft Figuren, die echt sind. Sie handeln nicht immer „gut“. Sie treffen zweifelhafte Entscheidungen, sind manchmal unsympathisch und manchmal zum Verlieben. Sie sind nicht unbedingt Normschön. Nicht perfekt. Ich habe mitgefiebert, geweint, gehofft. Ein echtes Highlight! Das nächste Buch von Harrow liegt schon auf meinem SuB.
Jetzt schon ein Jahreshighlight
Harrow schafft es, lebendige und vielschichtige Charaktere zu entwerfen. Die Story war spannend. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen! Das Buch ist eine feministische Fantasygeschichte, die viele Parallelen zu unserer echten Welt hat. Es ist eine Geschichte, die zum Kampf für Frauenrechte und den Schutz marginalisierter Gruppen ruft. Harrow schafft es, dass ich als Leserin selbst Kampfgeist entwickle und am liebsten direkt aufstehen und mutig „mithexen“ möchte ! Ich liebe das Buch!
Schöne, solide Hexengeschichte
Eine schöne, solide Hexengeschichte. Auch wenn es meiner Meinung nach mit 746 Seiten für meinen Geschmack zu lang war. Die Geschichte war gut, hatte aber nicht den erhofften Lesesog und hatte immer wieder kleine Längen. Auch dauert es recht lange bis es dann mal richtig los geht mit der Magie. Daher habe ich fast 2 1/2 Monate an dem Buch gelesen. Manchmal liegt die Würze in der Kürze. Die Hauptfiguren waren mir sehr sympathisch, jedoch habe ich mit Juniper am meisten mitgefiebert. Die Hexenworte am Anfang der Kapitel und die kleinen Märchen, die sich durch das ganze Buch zogen fand ich sehr cool. Alles in allem eine sehr schöne Geschichte, aufgrund des fehlenden Lesesoges und der manchmal ein wenig vor sich hin plätschernden Geschichte, sowie der unnötigen Länge nur vier solide Sterne.
Großartig! Sehr realistische Charaktere aus Fleisch und Blut. Toller Spannungsbogen und ich liebe das Ende.
Das Buch hatte ich auf Empfehlung gekauft und nach wenigen Kapiteln konnte ich es kaum noch aus den Händen legen. Das World building ist sehr gelungen, sehr nah an der Realität. Die Magie hat eine wilde, intuitive Qualität und gleichzeitig ist sie so logisch und natürlich wie Atmen. Das ebenso natürliche Einflechten queerer Charaktere macht die ganze Story noch liebenswerter. Ein modernes Märchen über Hexen und Magie, das gleichzeitig so alt wie die Zeit selbst zu sein scheint.
This was a fantastic book!! I enjoyed it soooo much. Don't know how I feel about retelling fairy tales but in this book it is well done. Couldn't decide if I should rate it 4,75 or 5 stars but I loved it so much it just HAS to be 5 stars.Please look at the trigger and content warnings before reading it, because it really was a lot sometimes.
Genre: Historical Fantasy Target: Adult
I'm a huge fan of Alix E. Harrow since I've read Starling House by her and I started following her on social media and she seems to be an awesome person as well, with her heart in the right place, with great moral values, she is ethical, speaks up for minorities and transports those values into her books. Not only are they diverse - the themes she covers are important and beautifully executed as well. This one focuses on feminism and women's rights. I must admit, I got a bit bored through parts of the book but over all it is a great, deep and very important story with a strong message covered in a fantasy setting: the reality of women's suppression and their fights to be seen and heard are woven into witchcraft and magic. Still, the surreal themes do not overshadow the real ones: Men holding women back and making them small so they won't get the chance to rise next to them. Once again, the author created a full circle moment at the end of the book and used the last few pages to make sense of everything that I didn't know needed reasoning in the first place. I loved that and I very much appreciated the ending. Not sure about picking it up yet? Let me convince you to read this book with quotes only: Dedication: "To my mother and grandmothers and all the women they burned before us" Quotes: "What's so hard about calling a woman by her full name? Why do men always want to give you some smaller, sweeter name than the one your mama gave you?" "Seems to me they're the same thing more or less. Witching and women's rights. Suffrage and spells. They're both a kind of power, aren't they? The kind we aren't allowed to have." "She decides she doesn't care, that maybe trust is neither lost nor found, broken nor mended, but merely given." "Men stop seeing you altogether, after a certain age." "We have been instructed to inform the authorities if we see you on the premises. So I would advise you to leave the premises at once. Before I see you." "You've all read the papers, by now." They haven't, because a quarter of them can't read and another quarter can't read English and none of them can afford the over-sized special issues the paper-boys are running up and down the streets." "She should have known no man ever loved a woman's strength - they only love the place where it runs out. They love a strong will finally broken, a straight spine bent." "You hide the most important things in the places that matter the least. Women's clothes, children's toys, songs ... Places a man would never look." "In stories the sisters are always set on against the others - the beautiful one and her two ugly sisters, the clever one and the fools, the brave one and the cowards. Only one of them escapes the wicked witch or breaks the terrible curse." "If she speaks it, the collar around her throat will kill her. If she doesn't speak, the spell will kill her sisters. [...] And in the end she's going to do it because she wants to save her dumb-shit sisters, who are only doing it to save her in turn." "Agnes is supposed to be the strong one, but Juniper can see they're coming to the end of her strength. Bella is supposed to be the wise one, but she's running out of words. Juniper figures that leaves her, the wild one, with her wild will." "If you want to blame someone for a fire, look at the men holding matches." "We will be otherwise occupied." "Doing what?" "Burning, I expect."
Ein Buch voller Hexensprüche, das habe ich nicht erwartet. Und ich hatte auch nicht erwartet, wie sehr mich die Geschichte fesseln würde. Drei Schwestern, die unterschiedlicher kaum sein könnten, magisch miteinander verbunden. Egal, wie weit sie voneinander weg sind. Egal, welcher Zwist oder welches Schicksal sie erst einmal trennte. Zueinander finden - egal, unter welchen Umständen. Und irgendwie steckt in diesem Buch mehr, als einfach nur eine Geschichte um die Hexerei und die Sufragetten, wie es einen der Klappentext zu Beginn vermuten lässt. Eigentlich kann ich dem Buch mit meiner Rezi erst mal gar nicht gerecht werden, denn für ungefähr die erste Hälfte davon hatte ich kaum Zeit zum Lesen. Die Abstände zwischen dem Lesen waren manchmal zu lang und die gelesenen Abschnitte zu kurz. Trotzdem hat es mir gut gefallen und ich war immer sehr gespannt darauf, wie es weiter geht. Mit der Zeit ging es dann und ich konnte es kaum noch aus der Hand legen. Am Ende war mir klar: Das Buch werde ich nochmal lesen! Was mir wirklich gefallen hat, war der Schreibstil und die Ausarbeitung der Protagonistinnen. Ich empfand sie so glaubhaft, dass ich mich immer wieder dabei ertappte, wie ich sie manchmal fast schütteln wollte, wenn sie etwas leichtsinniges oder unbedachtes Taten. Als ich dann vermehrt in die Geschichte einsteigen konnte, fühlte ich regelrecht mit ihnen. Auch die ganze Umgebung und die Geschehnisse konnte ich mir sehr gut vorstellen. Wie gesagt steckt in dem Buch mehr, als einfach nur eine Hexengeschichte zum Ende des 19ten Jahrhunderts. Und es wäre zu banal zu sagen, dass es alleine um die Emanzipation der Frau geht. Oder was eine Frau zur Hexe macht (Sind alle Hexen böse? Was macht eine Hexe aus? Kann jede Frau eine Hexe sein? Warum werden Frauen als Hexen angesehen? WAS sind Hexen?) Was mir zusätzlich sehr gut gefallen hat, wie jedes Kapitel mit einem Hexenspruch anfing, wozu dieser dient und wie dieser ausgeführt werden muss. Kurz, knapp - aber irgendwie authentisch. Und auch, wie bekannte Märchen zu Hexengeschichten verwoben wurden. Auch das passte sehr schön in die Geschichte und wurde ziemlich raffiniert ausgearbeitet. Natürlich gab es auch Gegenspieler - einige sogar, wenn man es genauer betrachtet. Auf der einen Seite hätte ich gerne mehr von der Gegenseite gelesen. Vermutlich hätte das die Geschichte jedoch zu sehr aufgebläht und zu sehr von der Sichtweise und den Erlebnissen der Protagonistinnen abgelenkt. Von dieser Seite her betrachtet war es dann durchaus in Ordnung, erst gegen Ende tatsächlich mehr Details zu erfahren. Ja, das Buch hat mir sehr gut gefallen und, wie gesagt, möchte ich es unbedingt nochmal lesen. Dann aber ohne größere Pausen und mehr am Stück. Darauf freue ich mich schon.










































