Die Prinzessinnen: Helden und andere Dämonen

Die Prinzessinnen: Helden und andere Dämonen

Softcover
4.329

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Description

Aus der Schlacht … in die Legenden Narvila, Aiby, Decanra, Cinn und Mef wurden als Königstöchter geboren – heute sind sie eine Truppe knallharter Söldnerinnen. Mit Schwertlanze und Streitaxt stellen sie sich allen Bestien und Bastarden, wobei sie besonders oft Maiden in Nöten retten. Doch nun erhalten die Prinzessinnen den Auftrag, Prytos zu beschützen, den großen Helden des Götterkrieges, dessen Unsterblichkeit allerdings so gut wie aufgebraucht ist. Als Leibwächterinnen der ungebrochen selbstherrlichen und draufgängerischen Legende müssen es Narvila und die anderen mit Dämonen, Zauberern, Drachen, Seeungeheuern und Untoten aufnehmen. Und natürlich mit Prytos selbst … »Düster, packend und feministisch – wie eine Kreuzung aus einem Quentin Tarantino-Film und den Märchen in ihrer ursprünglichen, blutigen Form.« – Christian Handel (Autor von »Schattengold«)

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
496
Price
18.50 €

Author Description

Christian Endres lebt als freier Autor in der Nähe von Würzburg. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten, Essays, Kritiken und Comic-Editorials. Seine Storys erscheinen regelmäßig in c’t – magazin für Computertechnik, Spektrum der Wissenschaft, phantastisch! und anderen. Als Journalist oder Redakteur schreibt er seit Jahren für den Tagesspiegel, Tip Berlin, Geek!, Panini Comics, diezukunft.de und viele mehr. Für seine Arbeiten wurde er bereits mit dem Deutschen Phantastik Preis, dem Kurd Laßwitz Preis und dem Literaturpreis Klimazukünfte 2050 ausgezeichnet.

Posts

8
All
4.5

Helden, Götter und Legenden.... ... sind nun wirklich das Allerletzte mit dem es die Prinzessinnen zu tun haben wollen, (mal abgesehen von Einhörnern) aber manchmal ist das Schicksal eben ein "mieser Ficker". Und so bekommen es die fünf Söldnerinnen eines Tages mit dem legendenären und (beinah) unsterblichen Helden Prytos, der sich selbst für unwiderstehlich und unbesiegbar hält, und seinem Chronisten Kaer zu tun. Aus einer zunächst kurzen und unerfreulichen Begegnung wird schon bald eine Schicksalsgemeinschaft, denn eine wahrhaftige Göttin schickt die fünf Prinzessinnen und den selbstverliebten Helden auf eine Quest, sie selbst aus einem tiefen Schlaf zu wecken und dann die Tore der Unterwelt zu verstärken, bevor die Heere der Dämonen diese durchbrechen können. Und da man es sich mit den Göttern besser nicht verscherzt, begeben sich Aiby, Mef, Cinn, Narvila und Decanra auf eine gefährliche und abenteuerliche Reise, voller Magie, Monster, Helden und Legenden. Wie auch schon der erste Teil, hat mich das neuste Abenteuer der fünf ungewöhnlichen Prinzessinen bestens unterhalten. Mit viel Action und Humor, aber eben auch Tiefgang wird mit den klassischen Prinzessinnen- und Heldenklischees gespielt. Manchmal war es mir zwar ein bisschen zu viel des Guten, was mich aber nur minimal gestört hat. Ich bin schon sehr gespannt auf Teil 3 und die verrückten Abenteuer, die die fünf Prinzessinnen dann erwarten.

4

Diese Prinzessinnen trotzen allen Klischees!

Oder sollte man besser sagen, fünf gar nicht so prinzessinnenhafte, schlagfertige Heldinnen mal anders? Nun ja, ganz egal wie man es nimmt, in dieser Fantasy Reihe geht es um fünf mehr oder weniger verstoßene Prinzessinnen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, gegen Bezahlung Jungfrauen in Not zu eskortieren oder zu retten. Dabei verhalten sie sich alles andere als ladylike. Ganz im Gegenteil, sie fluchen, tragen blutige Kämpfe aus und machen dabei auch nicht vor Drachen, Dämonen und Einhörnern halt. In diesem zweiten Teil der Reihe erhalten sie den sehr undankbaren Auftrag Prytos, einen sagenumwobenen Helden in den Ruhestand zu geleiten. Natürlich sind dabei jede Menge Ärger und blutige Schlachten vorprogrammiert. An sich finde ich die Grundidee der gesamten Reihe sehr gut. Der Autor spielt gekonnt mit den gängigen Klischees der Frauen- bzw. Männerrollen in Märchen und Fantasygeschichten. Mir war Prytosˋ männliches Gehabe dann aber doch etwas zuviel. Sein protziges Wesen wurde nur noch von der Genervtheit der Prinzessinnen übertroffen. Die sehr unterschiedlichen Kämpfe der Heldinnen mit einer ganzen Reihe an magischen Wesen sind kurzweilig und abwechslungsreich. Leider geht für mich dabei aber auch der Haupt-Erzählstrang etwas unter. Die Prinzessinnen schlittern mit Prytos von einem Abenteuer zum nächsten. Zwischendurch erfahren wir in Rückblenden kleine Ausschnitte aus der Vergangenheit der einzelnen Heldinnen. Die Schimpfwörter bleiben dabei die gleichen, nur die Kampf-Szenarien wechseln. Während die Schauplätze und Gegner wirklich sehr abwechslungsreich gestaltet sind, hat mich das F-Wort bereits beim 3ten Mal nicht mehr beeindruckt und war nach dem 10 Mal wohl einfach zu viel des Guten. Wenn schon eine kräftige Sprache zur Verdeutlichung der Taffheit genutzt wird, dann doch mit etwas mehr Variation. Der Schreibstil und der Aufbau der einzelnen Rückblenden bzw. der aktuellen Kämpfe sind sehr gut gestaltet. Ich hätte jedoch gerne mehr Bezug zu den Prinzessinnen als Heldengruppe aufgebaut. Mir hat die Verbundenheit der fünf gefehlt. Leider konnte mich aus den genannten Gründen dieser Band Helden und andere Dämonen nicht ganz überzeugen. Wer aber schnelle, blutige Kämpfe, taffe Antiheldinnen und originelle Gegner liebt. Wird mit diesem Buch sicher seine Freude haben.

Diese Prinzessinnen trotzen allen Klischees!
5

2. Teil war auch etwas ganz besonderes. Hätte nicht gedacht das man so viel Ego in ein Buch schreiben kann. Hut ab dafür

Ich mag den Stil, von Gegenwart und Rückblicken die dazu passen. Man erfährt immer mehr von den „Prinzessinnen“ und versteht auch ihre Beweggründe besser. Faszinierend ist auch Prytos Charakter geschrieben, es ist erstaunlich wie viel Ego und Selbstlobe ein Charakter haben kann. Das Buch ist schneller als das erste hatte ich das Gefühl. Es gab häufiger Stellen, die mehrere Wochen oder Monate zusammengefasst haben. Dachte erst das es deshalb langweiliger wird aber nein. Irrtum! Die interessanten Stellen waren wie beim ersten Mal auch super ausgearbeitet. Tolle Fortsetzung, ich hoffe auf weitere Teile

4

Unterhaltsam

Habe das Buch mit viel Spass gelesen. Erinnert an die Abenteuer, die man als Rollenspieler auch schon gespielt hat. Die Charaktere sind sympathisch und der Schreibstil flüssig. Unterhaltsam zu lesen.

4

Dungeons and Dragons mit jeder Menge Frauenpower. Eine Quest jagd die andere und doch verfolgen unsere Prinzessinnen ein Ziel: Prytos an seinen Zielort begleiten und beschützen. Mir hat dieser rote Faden mit all den "Sidequests" sehr gefallen. Die emotionale Komponente unseres Helden hat mich zum Ende hin doch sehr berührt, auch wenn er bei mir nicht wirklich viele Sympathiepunkte sammeln konnte. Auch unsere Prinzessinnen haben es ein Stückchen mehr in mein Herz geschafft. Ganz große Liebe für diese Reihe und ich hoffe sehr dass hier noch viele weitere Abenteuer folgen werden 💪🏼

4

Der erste Band rund um die Prinzessinnen von Christian Endres war einfach atemberaubend und gigantisch. Etwas richtig cooles, was mir bis dato noch gar nicht begegnet war. Ich hab es unglaublich gefeiert und vergöttert. Daher war mein Interesse an Band 2 auch unglaublich groß, außerdem war ich mehr als gespannt, wie es mit den Mädels weitergehen würde. Der Schreibstil des Autors ist auch hier wieder unglaublich fesselnd und bildgewaltig. Dazu eine Atmosphäre, die einem einfach den Atem verschlägt. Neben den Prinzessinnen kommen wir auch in Berührung mit zwei weiteren Protagonisten. Prytos und Kaer. Bei Prytos möchte man einfach nur ganz weit weglaufen und nicht mehr zurückblicken. Überheblich, selbstverliebt und aufbrausend. Zudem scheint er in einer Zeitschleife festzustecken, anders ist seine Art nicht zu erklären. Kaer mochte ich dagegen total gern. Er hat das Herz am rechten Fleck, ist verantwortungsbewusst und die Inkarnation von Loyalität, Vertrauen und Treue. Bei den Prinzessinnen hat mich Narvila wieder sehr begeistert und mir mit ihrer Art einfach das Herz erwärmt. Wir erfahren hierbei unterschiedliche Perspektiven, je nachdem, wer gerade im Zentrum des Geschehens steht. Was für viel Tiefe und Raum zur Entfaltung sorgt. Zudem lernt man besonders die Prinzessinnen unglaublich gut kennen. Sie sind absolut authentisch und greifbar. Der Einstieg ging richtig flott und ich war einfach begeistert. Mef, Cin, Ailby, Dec und Narvila mischen auch hier wieder ordentlich alles auf. Wobei sie auch hier belächelt und nicht immer ernst genommen werden. Was zu einigen Disputen führt. Dramatisch und etwas unschön wird es ,wenn man einen gealterten und selbstverliebten Helden beschützen soll und dieser einen Egotrip schiebt. Autsch. Das sorgt für mächtig Zündstoff und Aggressivität. Es gibt heiße Debatten, sehr viel Action und den ein oder anderen Dämonen, mit denen nicht zu spaßen ist. Der Autor beweist wieder wahnsinnig viel Kreativität bei den magischen Wesen und hat mich gerade damit wieder mehr als begeistert. Damit schickt er uns auf völlig andere Sphären, in denen all die Stärke und der Mut unter Beweis gestellt werden. Sehr viel Einfühlungsvermögen beweist der Autor mit den Zwischenkapiteln, die in der Vergangenheit spielen und den Prinzessinnen noch mehr Tiefe und Ausdruckskraft verleihen. Das sind Momente, die unglaublich viel über ihr Leben und warum sie diesen Weg eingeschlagen haben, erzählen. Oft dramatisch, aber immer sehr berührend, interessant und voller Finesse. Prytos verpasst dem zweiten Band mit seiner Art einen kleinen Dämpfer, was die Prinzessinnen jedoch mit ihrer Stärke und ihrer Dynamik wieder ausgleichen. Insgesamt ein sehr guter Nachfolger,auch wenn er etwas schwächer ist als der erste. Der Held war einfach so anstrengend. Manchmal ist es besser ,die Helden zu meiden,sie machen nur alles komplizierter und nervenaufreibender. Ich bin gespannt, wohin uns das nächste Abenteuer führen wird. Fazit: Im zweiten Band rund um die Prinzessinnen von Christian Endres wird viel diskutiert, viel gekämpft, aber auch auf zwischenmenschlicher Ebene enorm viel geboten. Man braucht allerdings ein starkes Fell, wenn man mit unserem Helden hier klarkommen möchte. Insgesamt sehr gut, aber etwas schwächer als der erste. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.

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3

Die Prinzessinnen haben einen neuen Auftrag. Dieses Mal sollen Aiby, Decanra, Cinn, Mef und Narvila Prytos beschützen, den großen Helden des Götterkrieges. Der ist zwar eigentlich unsterblich und inzwischen weit über 100 Jahre alt, dennoch scheint seine Kraft zu schwinden. An seiner Seite müssen die fünf Söldnerinnen sich - neben seinen Prahlereien und Eigenheiten - mit Monstern aller Art herumschlagen, doch plötzlich steht das Schicksal der Menschheit auf dem Spiel. „Helden und andere Dämonen“ ist der zweite Band der Reihe rund um die fünf Söldner-Prinzessinnen aus der Feder von Christian Endres. Erzählt wird nach demselben Schema wie in Band 1, also abwechselnd aus Narvilas Perspektive in der Gegenwart und einer Rückblende in die Vergangenheit der Prinzessinnen. Leider sind, im Gegensatz zum ersten Band, diese Rückblenden nicht immer zielführend. Manchmal liefern sie zwar Kontext zu einer Szene in der Gegenwart oder beleuchten das alte Leben der Prinzessinnen, teilweise sind sie aber auch obsolet oder wiederholen Dinge, die wir bereits in Band 1 erfahren haben. Hier wäre mir ein „Was bisher geschah“ zu Beginn des Romans lieber gewesen. Ich muss es auch ehrlich zugeben: In diesem zweiten Band fehlt mir der Charme der Reihe. In Band eins stehen sympathische, kämpferische Frauenfiguren im Fokus. Nun dreht sich alles um den selbstgefälligen Helden Prytos, der zudem die Dynamik zwischen den Prinzessinnen verändert, denn nicht alle von ihnen sind einverstanden, ihn während seiner „Abenteuer“ zu beschützen. Zudem hatte ich das Gefühl, dass die Prinzessinnen sich teilweise ganz anders verhalten, als der Autor es im ersten Band aufgebaut hat. Auch der Handlungsverlauf hat leider seine Schwächen. Unsere Charaktere reisen von Punkt A, nach B, nach C, nach D und treffen auf die unterschiedlichsten Monster. Erst später kommt eine tatsächliche Aufgabe und damit ein Spannungsbogen hinzu und auch Prytos erhält ein etwas runderes Profil. Das Ende lässt schließlich mindestens einen weiteren Band plausibel erscheinen – da hoffe ich dann auf die Rückkehr zu den Qualitäten von Band 1.

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Etwas schwächer als der erste Band

Das erste Drittel war zäh und ich wollte abbrechen, nachdem es schon unangerührt auf dem Nachttisch lag. Doch dann hab ich mich doch motiviert und den Rest an einem Wochenende durchgelesen. Die zweite Hälfte war dann definitv stärker als die erste. Ich werde mir den dritten nun auch noch kaufen und in der Zwischenzeit die Weihnachtskurzgeschichte lesen.

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