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R E Z E N S I O N „Die letzten Romantiker“ von Tara Conklin Ein Buch das nicht nur wunderschön ist, sondern einen auch nicht mehr los lässt. Ein Roman über Familie, Selbstfindung und Verlust. 🌹Worum geht’s?:🌹 Im Sommer 1981 verlieren die Geschwister Renee, Caroline, Joe und Fiona ihren Vater. Es folgen Jahre, die als „die Pause“ bei den Geschwistern eingehen, da ihre Mutter sich in ihrer Trauer verliert: Diese Jahre, in denen sie einander umsorgen, tagelang durch die Wälder stromern und Fiona, der Jüngsten, das Schwimmen beibringen, stärken das Band zwischen ihnen - doch welche Verletzungen sie davongetragen haben, offenbart sich erst Jahrzehnte später in einer weiteren Tragödie, die die Familie trifft. 🌹Meine Meinung:🌹 Das Buch regt zum Nachdenken an und wirft die Frage auf, welche Verantwortung wir einander gegenüber haben. Der Schreibstil ist klug und detailreich, aber auch gefühlvoll und stellenweise poetisch. Die Atmosphäre des Buches wirkte sehr eindringlich und teilweise gefährlich ruhig, wie die Ruhe vor dem Sturm. Die vier Geschwister könnten unterschiedlicher nicht sein. Gerade deshalb war es so spannend, ihre Entwicklung mitzuverfolgen. Wie die Pause sich auf jeden Einzelnen ausgewirkt hat, was für einen Raum sie im späteren Leben einnimmt und welche Wunden sie hinterlassen hat, aber auch was die Geschwister daraus gelernt haben und welche Stärken sie daraus ziehen konnten. Und natürlich vor allem, wie sie mit Liebe umgehen, wie sie diese definieren. Renee blendet auch als erwachsene Frau ihr Liebesleben komplett aus, um sich ehrgeizig um ihre Karriere zu kümmern. Caroline ist das klare Gegenteil, sie ist geradezu süchtig nach Liebe, heiratet schon sehr früh und gründet eine Familie. Fiona scheute enge Bindungen und Männer sind für sie nur Studienobjekte für ihren Poesie-Blog. Und dann ist da nich Joe. Der Bruder der irgendwie die zentrale Rolle einnimmt, obwohl man aus seiner Sicht kaum etwas erfährt. Ein Junge der schnell erwachsen werden musste, der von seinen Schwestern vergöttert wird und unter dem Druck zusammen bricht. Auch die Erzählklammer hatte etwas Besonderes. Wir begegnen Fiona Skinner zu Beginn des Buches als 102 jährige Dichterin, die das erste Mal seit langer Zeit wieder an die Öffentlichkeit tritt. Eine junge Frau namens Luna betritt die Bühne. Sie wurde nach einem Gedicht der alten Frau benannt und möchte wissen, wer die ursprüngliche Luna war. Also beginnt Fiona ihre Familiengeschichte zu erzählen. Eine emotionale, ehrliche Familiengeschichte die mich berührt hat. Die Figuren haben es mir zwar schwer gemacht sie lieben zu können, trotzdem konnte ich mit ihnen mitfühlen. ⭐️⭐️⭐️⭐️4/5 Sterne für „Die letzten Romantiker!“ [Werbung | Rezensionsexemplar]

Nov 22, 2021
R E Z E N S I O N „Die letzten Romantiker“ von Tara Conklin Ein Buch das nicht nur wunderschön ist, sondern einen auch nicht mehr los lässt. Ein Roman über Familie, Selbstfindung und Verlust. 🌹Worum geht’s?:🌹 Im Sommer 1981 verlieren die Geschwister Renee, Caroline, Joe und Fiona ihren Vater. Es folgen Jahre, die als „die Pause“ bei den Geschwistern eingehen, da ihre Mutter sich in ihrer Trauer verliert: Diese Jahre, in denen sie einander umsorgen, tagelang durch die Wälder stromern und Fiona, der Jüngsten, das Schwimmen beibringen, stärken das Band zwischen ihnen - doch welche Verletzungen sie davongetragen haben, offenbart sich erst Jahrzehnte später in einer weiteren Tragödie, die die Familie trifft. 🌹Meine Meinung:🌹 Das Buch regt zum Nachdenken an und wirft die Frage auf, welche Verantwortung wir einander gegenüber haben. Der Schreibstil ist klug und detailreich, aber auch gefühlvoll und stellenweise poetisch. Die Atmosphäre des Buches wirkte sehr eindringlich und teilweise gefährlich ruhig, wie die Ruhe vor dem Sturm. Die vier Geschwister könnten unterschiedlicher nicht sein. Gerade deshalb war es so spannend, ihre Entwicklung mitzuverfolgen. Wie die Pause sich auf jeden Einzelnen ausgewirkt hat, was für einen Raum sie im späteren Leben einnimmt und welche Wunden sie hinterlassen hat, aber auch was die Geschwister daraus gelernt haben und welche Stärken sie daraus ziehen konnten. Und natürlich vor allem, wie sie mit Liebe umgehen, wie sie diese definieren. Renee blendet auch als erwachsene Frau ihr Liebesleben komplett aus, um sich ehrgeizig um ihre Karriere zu kümmern. Caroline ist das klare Gegenteil, sie ist geradezu süchtig nach Liebe, heiratet schon sehr früh und gründet eine Familie. Fiona scheute enge Bindungen und Männer sind für sie nur Studienobjekte für ihren Poesie-Blog. Und dann ist da nich Joe. Der Bruder der irgendwie die zentrale Rolle einnimmt, obwohl man aus seiner Sicht kaum etwas erfährt. Ein Junge der schnell erwachsen werden musste, der von seinen Schwestern vergöttert wird und unter dem Druck zusammen bricht. Auch die Erzählklammer hatte etwas Besonderes. Wir begegnen Fiona Skinner zu Beginn des Buches als 102 jährige Dichterin, die das erste Mal seit langer Zeit wieder an die Öffentlichkeit tritt. Eine junge Frau namens Luna betritt die Bühne. Sie wurde nach einem Gedicht der alten Frau benannt und möchte wissen, wer die ursprüngliche Luna war. Also beginnt Fiona ihre Familiengeschichte zu erzählen. Eine emotionale, ehrliche Familiengeschichte die mich berührt hat. Die Figuren haben es mir zwar schwer gemacht sie lieben zu können, trotzdem konnte ich mit ihnen mitfühlen. ⭐️⭐️⭐️⭐️4/5 Sterne für „Die letzten Romantiker!“ [Werbung | Rezensionsexemplar]
Nov 22, 2021







