Die Legende der Adlerkrieger
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Jin Yong wurde 1924 in Haining, China, geboren. Er studierte kurze Zeit an der »Zentralen Politischen Hochschule« in Chongqing und war anschließend als Übersetzer und Zeitungsredakteur tätig. 1955 veröffentlichte er seinen ersten Roman, dem noch viele weitere folgen sollten. Jin Yongs Hauptwerk »Die Legende der Adlerkrieger« wurde mehrfach verfilmt sowie in zahlreiche Sprachen übersetzt und gilt in China als Meilenstein der Wuxia-Literatur. In Hongkong gibt es sogar ein eigenes Jin-Yong-Museum. Der Autor starb 2018 im Alter von 94 Jahren.
Posts
Jin Yongs "Die Legende der Adlerkrieger" sollte nicht einfach nur ein Kung-Fu-Roman sein, dieses mehrfach verfilmte Werk wurde in etliche Sprachen übersetzt und gilt in China als Meilenstein der Wuxia-Literatur. Die Rezensionen überschlugen sich förmlich - skurrile Figuren und ausgeklügelte Kampfkunstformen - außerdem eine Einführung in die chinesische Geschichte, in chinesische Traumata wie die Erfahrung der Fremdherrschaft und nationale Motive wie die Blutsbrüderschaft. Ein Nationalepos sondergleichen, eine astreine Heldengeschichte... voller Aufregung begab ich mich in dieses Buch. Ich begann es irgendwann im September zu lesen und hatte arge Schwierigkeiten mit den verschiedenen Namen, Begriffen und den abgehackten, eigenartigen Dialogen, die an die verrauschten Kung-Fu-Filme meiner Kindheit erinnerten. Ich war sehr skeptisch ob ich dieses Buch zu Ende lesen würde. Doch an den milden thailändischen Stränden gab ich ihm nochmals eine Chance und nach kurzer Zeit war ich überraschenderweise mit Haut und Haaren eingetaucht in die Geschichte. Die Figuren erwachten zum Leben, die Handlung entwickelte sich und so konnte ich endlich Tuchfühlung aufnehmen zur Essenz der Wuxia-Literatur: Kung-Fu und Qi - der Realismo Mágico des Fernen Ostens - das alles eingebettet in eine nicht grundlegend falsche historische Rahmenhandlung und sich schlussendlich nie völlig ernstnehmend - ich war begeistert! Spannend bis zur letzten Seite obwohl die Masse an Namen schon ein wenig verwirrend ist.
Anfangs war ich ein bisschen skeptisch, da der Schreibstil und vor allem die Namen schon etwas gewöhnungsbedürftig waren. Aber je weiter man im Buch voran kommt, desto besser wird es. Die Kämpfe sind sehr anschaulich beschrieben und auch wenn ich, vor diesem Buch, gar nichts mit Kung Fu am Hut hatte, hat es mir extrem gut gefallen die einzelnen Kämpfe zu lesen und sie mir vorzustellen. Ein bisschen schwer tat ich mir nur mit den extrem langen Kapiteln.
🇨🇳🥋⚔️🏜️✨
Dieses Buch habe ich im Rahmen eines Gewinnspiels gewonnen und ewig nicht gelesen, da es ganz anders ist als das, was ich sonst so lese. Nun habe ich aber dazu gegriffen, es gelesen und bin wirklich begeistert. Die Atmosphäre und der Schauplatz des Ortes waren mir vorher fremd und ich habe es geliebt, in diese Geschichte einzutauchen und mich von der orientalischen Atmosphäre packen zu lassen. Mit Kung-Fu und anderen chinesischen Kampfkünsten sowie der chinesischen Geschichte kannte ich mich vor dem Lesen des Buches kaum aus, aber ich habe eine Menge dazugelernt und ein erstes Gefühl für diese Kultur bekommen. Die Geschichte war spannend, kämpferisch und atmosphärisch und ich habe das Lesen sehr genossen. Insgesamt etwas ganz anderes als sonst, aber gerade deswegen sehr toll und empfehlenswert! Die anderen Bände würde ich in Zukunft auch gerne lesen.
Toller Einstieg 😊
Guter Beginn einer sicher interessanten Reihe. Zwischendurch etwas holprig und ich persönlich habe mir anfangs mit den Namen sehr schwer getan und musste immer mal etwas mehr nachdenken oder auch zurück blättern. Vielleicht liegt es daran, dass es meine erste chinesisch-mongolische Geschichte ist 😊
Jin Yong heyne Verlag Seiten 576 Fantasy Roman Zwei Kung-fu Krieger schwören sich ewige Bruderschaft und versprechen sich das ihre Kinder, diese auch schwören werden. Doch bevor ihre Kinder zur Welt kommen, werden sie von Kriegern angegriffen und ermordet. Die Frauen der beiden Männer werden entführt. So wachsen beide Kinder als Feinde auf. Als sie Jahre später aufeinander treffen geht es um nichts geringeres, als das Schicksal des gesamten Chinesischen Reiches. Es geht um fliegende Krieger, kämpfende Mönche und ein Abenteuer mit einem liebenswerten Helden, das sich von Chinas bis in die Mongolei erstreckt. Ein großartiger Fantasy Epos. Der Chinesische Herr der Ringe. Ein Epos trifft es wirklich. Wir haben hier mehrere Handlungsstränge, die aber zum Ende wunderbar zusammenfließen. Ich mochte die Geschichte sehr gerne und bin schon sehr gespannt wie sie weiter geht. Die Charaktere waren mir alles sehr sympatisch und man sollte sich auf seinen ersten Eindruck zu ihnen nicht festklammern. Denn einige Charaktere die ich am Anfang nicht mochte, haben sich zum Ende als liebenswürdige Charaktere mit tragischen Vergangenheiten herausgestellt. Es gab leider einige Punkte die ich nicht so gut fand. Wie zum Beispiel, dass das Buch mit 576 Seiten nur aus 10. Kapitel besteht. Die Kapitel waren sehr lang was es manchmal schwierig gemacht hat das Buch zu lesen. Ich bin ein Kapitelleser und mag es nicht mitten im Kapitel zu unterbrechen, hier war ich manchmal leider dazu gezwungen. Denn auch wenn die Geschichte gut ist, stören die vielen Chinesischen Namen einen beim Lesefluss. Was man dem Buch aber nicht abrechnen kann, da es eben aus China stammt. Wenn man darüber hinweg sieht, war es eine sehr interessante Geschichte und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band, der auch dieses Jahr erscheinen wird. Man bedenke das es Erwachsenen Fantasy ist und die Handlungsstränge sehr komplex sind, also nicht für Fantasy Neulinge geeignet.
INHALT: Der Inhalt dieses Epos' ist schwer auf den Punkt zu bringen. Die Geschichte ist unheimlich komplex. Außerdem wartet das Buch direkt zum Anfang erstmal mit einem Personenverzeichnis auf, welches ganze 55 Charaktere umfasst. Die Namen in der Geschichte sind natürlich aufgrund des Ursprungs der Geschichte alle chinesisch oder mongolisch, was für westliche Leser durchaus - auch mit Interesse für Asien - zu einer kleinen Herausforderung werden kann. Denn einige Personen haben noch einen zweiten Namen aufgrund ihres Kung-Fus. Es kann aber zumindest gesagt werden, dass die Geschichte sich hauptsächlich um Guo Jing dreht. Dieser ist ein junger Mann, der die hohe Kunst des Kung-Fu erlernt. In die Geschichte steigt der Leser allerdings weit vor der Existenz dieses jungen Schülers ein, den zunächst wird das Schicksal seiner Eltern beschrieben. Sein Vater hat dabei einen wichtigen Verbündeten, seinen Schwurbruder. Diese beiden Männer vereinbaren, dass ihre Kinder für immer verbunden sein mögen. Sollten es zwei Jungen oder Mädchen werden, sollen diese ebenfalls Schwurbrüder/-schwestern sein, bei unterschiedlichem Geschlecht sollen sie heiraten. Als die Männer durch einen Hinterhalt in einen Kampf geraten und ihre Frauen verschleppt werden, wird Guo Jings Vater tödlich verwundet. Was aus den anderen elterlichen Parteien geworden ist, bleibt zunächst im Dunkeln. Danach konzentriert sich das Geschehen auf Guo Jings Kindheit und Jugend, seine Ausbildung und seine Abenteuer. Er wird in allerlei Kämpfe und Intrigen hineingezogen und am Ende laufe viele rote Fäden zusammen, die allerlei Handlungsstränge verbinden. Die Geschichte basiert dabei auf historischen Tatsachen, auch bekannte Persönlichkeiten wie Dschingis Khan tauchen auf. Es werden unzählige, aber niemals gleiche Kung-Fu-Kämpfe bestritten, bei Speis' und Trank' zusammengesessen und heimlich Gegener belauscht. Diese Geschichte bringt also zusammenfassend alles zusammen, was eine gute Kung-Fu-Geschichte ausmacht. SCHREIBSTIL: Der Schreibstil ist wirklich etwas ganz Besonderes. Ich kann mich nicht erinnern in den letzten Jahren etwas vergleichbares gelesen zu haben. Durch die Erzählweise mutet es wirklich an wie eine alte Legende aus längst vergangenen Zeiten, es wirkt mythisch, oft auch amüsant oder skurril. Die vielen Handlungsstränge sind vom Autor gekonnt gesetzt und laufen am Ende alle zusammen. Ledliglich am Ende des ersten Viertels erzeugte die genauere Beschreibung der Mongolen und ihrer politischen Ränkespiele eine gewisse Länge. Das Buch hat eher ein gemächliches Tempo, allerdings wollte ich als Leser immer wissen, wie es mit Guo Jing weitergeht und ob er seinem Schwurbruder oder seiner zukünftigen Braut begegnen wird. Nichtsdestotrotz muss ich zugeben, dass dieser so ganz andere Schreibstil und die teilweise sehr skurrilen Situationen und Beschreibungen mir einiges abverlangt haben und für mich eine kleine Herausforderung waren. FAZIT: "Der Daoist legte einen Arm um Guo Jing, der sich wie von einer unsichtbaren Kraft angehoben fühlte. Wie Wolken im Sturmwind sausten sie über die Steppe." - "Die Legende der Adlerkrieger" von Jin Yong, S. 291 - Wie bereits erwähnt, ist dieses Buch etwas sehr Besonderes, was sich aus meiner Sicht schlecht vergleichen lässt. Es ist fast, als würde man Heldenmythen über die germanischen Götter bewerten wollen. Die Charaktere und die Geschichte stehen für sich allein und sind episch anmutend. Besonders gut gefallen haben mir die oft witzigen Situationen, in denen die Charaktere beispielsweise anstatt eines Kampfes zusammen tranken und mit Melonenkernen Schriftzeichen in den Schnee schrieben. Diese sehr merkwürdigen Aktionen werden im Buch gern durch Applaus quittiert und im Verlauf des Buches musste ich immer wieder darüber schmunzeln. Dieses Werk hat einen so einzigartigen Charme, dass sich viel mehr Leser heranwagen sollten. Allerdings nur, wenn sie offen für eine ganz andere Welt und eine besondere Erzählweise sind. Eine Legende, ein Mythos, ein Epos - das meistgelesene Fantasy-Werk hat mich mit seinem besonderen Charme beeidruckt, mir aber durch diese ganz andere Erzählweise und die vielen Namen auch einiges abverlangt. Dennoch war ich am Ende so Feuer und Flamme, das Schicksal Guo Jings weiterzuverfolgen, dass es eine Schande wäre, dieses Buch nicht weiterzuempfehlen. Für mich war diese Lektüre so ganz anders als alles andere und eben deshalb besonders!
Was war denn das bitte? So cool und auch ein bisschen verrückt. Unterhaltsam, humorvoll und etwas verwirrend. Aber hui, es hat mir gefallen. Ich freu mich auf Teil 2, auch wenn ich diesen noch ein bisschen schieben werde. Der Schreibstil ist keiner, den ich jetzt gleich nochmal lesen könnte. Zwar eingängig, aber doch blumig und aufgebauscht. Und das Kung Fu ist auch sehr gewöhnungsbedürftig. Und die vielen Personen sorgen für zusätzliche Komplexität. Aber trotzdem: Ich mag es!
Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar Preis: € 16,99 [D] Verlag: Heyne Seiten: 576 Format: Taschenbuch / Paperback mit Klappenbroschur Reihe: Band 1 Erscheinungsdatum: 12.10.2020 Inhalt: Kurz bevor sie von den Soldaten des Jin-Reiches getötet werden, schließen die beiden Kung-Fu-Kämpfer Guo Xiaotian und Yang Tiexin einen Pakt: Auf immer sollen ihre beiden noch ungeborenen Kinder einander in Treue verbunden sein. Während der Weg des Schicksals Yangs schwangere Frau an den Hof des Jin-Prinzen führt, verschlägt es Guos Frau in die weiten Steppen der Mongolei. Dort bringt sie ihren Sohn Guo Jing zur Welt, und die beiden finden Unterschlupf beim Clan des aufstrebenden Mongolenfürsten Dschingis Khan. Bald wird Guo Jing von den Sieben Sonderlingen des Südens, den herausragendsten Kung-Fu-Meistern, zum Kämpfer ausgebildet. Und schon bald findet sich der tapfere und gutherzige junge Krieger inmitten eines gewaltigen Abenteuers wieder, bei dem es um nichts Geringeres geht als das Schicksal Chinas selbst. Noch ahnt Guo Jing nicht, dass sein mächtigster Gegenspieler der von seinem verstorbenen Vater auserkorene Schwurbruder Yang sein wird ... Design: Simpel und aussagekräftig kommt das Cover daher. Die Zeichnung des Kriegers auf rotem Grund mit der weißen Schrift stach mir direkt ins Auge. Diese Farbkombination hat mich stark an die japanische Flagge erinnert (oder auch an die japanische Kriegsflagge). Mir gefällt die Zeichnung und die Gestaltung sehr. Auch die Haptik des Buches ist angenehm. Allerdings habe ich mich schon gefragt, warum man eine Klappenbroschur produziert, aber auf die Innenseite nichts aufdruckt? Das erschien mir seltsam. Meine Meinung: Mit diesem Buch habe ich mich auf unbekanntes Terrain gewagt. Aber da ich Dank meines Mannes schon so einige Kung-Fu Filme und andere asiatische Filme schauen durfte, fand ich es interessant, mal in die Geschichte in Form eines Buches einzutauchen. Für mich war es besonders hilfreich, dass direkt am Anfang des Buches ein fünfseitiges Personenregister enthalten war. Ihr glaubt nicht wie oft ich diese Seiten aufgeschlagen habe, da ich die Charaktere anhand ihrer Namen nur wirklich schwer auseinander halten konnte. Mein Namensgedächtnis ist sowieso nicht das Beste, daher hatte ich einige Probleme mit den mir unbekannten Namen klar zu kommen. Der Anfang der Geschichte gestaltete sich für mich als etwas zäh. Zum einen wegen den Namen, aber auch weil der Autor sich die Zeit nimmt und die Welt und Gesellschaft dem Leser näher bringt. Das Buch ist in zehn Abschnitte eingeteilt. Kürzere Kapitel gibt es nicht. Ab etwa dem dritten Abschnitt wurde es für mich interessanter und auch spannender. Nur in der Mitte des Buches gab es dann noch einmal ein paar Stellen, die sich sehr zogen, inhaltlich aber wichtig waren. Der Schreibstil ist insgesamt etwas träge. Manchmal verliert sich der Autor in Details, die für die Handlung vollkommen nebensächlich sind. Dies macht allerdings in gewisser Weise auch den Charme der Erzählweise aus. Es gleicht einem sanft dahin fließendem Bächlein, dem man beim Gluckern zuhört. Sehr interessant fand ich die asiatischen Elemente. Ich habe in diesem Jahr bereits mehrere Bücher von asiatischen Autoren gelesen und finde, dass man tatsächlich einen großen kulturellen Unterschied spüren kann. Sowohl inhaltlich, als auch erzählerisch. Aber gerade auch deshalb, weil es etwas ungewohnt für einen europäischen Leser wie mich ist, habe ich längere Zeit gebraucht, bis ich das Buch beendet habe. Dies liegt aber natürlich auch an der Komplexität der Geschichte. Die Charaktere haben mir nach einer gewissen "Eingewöhnungsphase" wirklich gut gefallen, da sie sehr facettenreich ausgearbeitet wurden. Und auch das Thema rund um Kung Fu ist so dargestellt, dass ich das Buch nun an meinen Mann weiterreichen werde. Vielleicht kriege ich ihn ja hiermit mal zum lesen. ;) Die Anmerkungen am Ende des Buches zu verschiedenen Begriffen oder auch Personen fand ich im Nachgang übrigens wirklich interessant. Das hat das Gelesene noch etwas runder gemacht. Schade, dass ich das nicht im Vorhinein schon entdeckt habe, dann hätte ich die verschiedenen Dinge direkt nachgelesen. Fazit: Auch wenn ich etwas länger als üblich für dieses Buch gebraucht habe, empfand ich die Geschichte als lesenswert und außergewöhnlich gut durchdacht. Es ist ein guter Auftakt für eine Reihe und ich freue mich schon auf die kommenden Teile, die ich mir beizeiten auch zulegen werde. Es ist auf jeden Fall mal etwas Anderes. Von mir gibt es drei Sterne.
Ich bin überrascht, weil mir das Buch sooo gut gefallen hat. Anfangs hatte ich bedenken, weil es ja etwas älter ist, vielleicht wird es langatmig, aber nein, es war richtig gut. Die Geschichte die Legende der Adlerkrieger wird so ab Seite 39 richtig spannend und hält dieses Level auch echt gut. Es gibt mal spätereinen etwas langatmigeren Abschnitt (der aber schon wichtig ist) und etwas kürzer sein könnte, aber ansonsten. Wow. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet, liebenswert, vielseitig, es gibt super tolle Wendungen, mega spannende Hintergrundgeschichten und schöne Settings. Klar gibt es auch ein wenig, für die Zeit aus der das Buch stammende, geradlinige Charakterzüge, die tiefer hätten sein können oder moderner, aber das muss man im Hinterkopf haben. Man sollte sich eine Leseprobe gönnen. Man sollte schon interessiert sein an Asien und die Kultur und Begriffe vielleicht schon länger mögen und bereits Bücher in die Richtung gelesen haben. Sonst könnte es auch etwas mühsamer sein, bis man drin ist. Ich freue mich sehr auf Band 2!

Dieses Buch war ein Geschenk. Für mich hätte ich es mir nie geholt. Aber da ich stets Neues ausprobieren möchte, habe ich mich neugierig in die Lektüre gestürzt. Leider hat mich mein Gefühl nicht getäuscht - dieses Werk ist einfach nichts für mich. Dies hat nichts mit falschen Erwartungen zu tun, denn schon eine genauere Lektüre des Rückentextes offenbart, dass diese Geschichte mit Herr Der Ringe nicht viel Ähnlichkeit hat. Sehr zum Trotz des Aufklebers des Verlages. Es ist nur so, dass ich wahrscheinlich zu wenig über chinesische Geschichte informiert bin und mich auch grundsätzlich nicht sonderlich für Kampfsport interessiere. Beides sollte vorhanden sein, wenn man sich an das Lesen dieser Trilogie macht. So konnte mich bereits die Handlung, die auf diversen schön gestalteten Kampfsituationen beruht, schon mal nicht sonderlich mitreissen. Aber auch die Figuren schafften es nicht, zu mir durchzudringen. Wahrscheinlich, weil der Autor sie durch ihre Kampffähigkeiten formt. Zwar hatte ich kein Problem, die Charaktere zu unterscheiden, da Yong sie doch sehr gut beschrieben hat, aber ihr Wesen, ihre Seelen blieben mir verschlossen. Damit auch das Interesse an ihrem Schicksal. Die Handlung zieht sich hin. Es wird geredet, dann gekämpft, dann vergehen ein paar Jahre, es wird geredet, es wird gekämpft... Dieser ganze Ablauf liess mich mit einem Schulterzucken zurück. Ein,zwei Szenen mochte ich sehr gerne und sorgten dafür, dass ich das Buch nicht abbrach. Diese Stellen werden mir wohl auch später noch im Kopf bleiben. Es ist aber nicht genug gewesen, um ein 500+-Seiten-Buch zu retten. Ich habe den Titel weitergereicht und hoffe, dass er dort ein besseres Zuhause findet als bei mir.
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Jin Yong wurde 1924 in Haining, China, geboren. Er studierte kurze Zeit an der »Zentralen Politischen Hochschule« in Chongqing und war anschließend als Übersetzer und Zeitungsredakteur tätig. 1955 veröffentlichte er seinen ersten Roman, dem noch viele weitere folgen sollten. Jin Yongs Hauptwerk »Die Legende der Adlerkrieger« wurde mehrfach verfilmt sowie in zahlreiche Sprachen übersetzt und gilt in China als Meilenstein der Wuxia-Literatur. In Hongkong gibt es sogar ein eigenes Jin-Yong-Museum. Der Autor starb 2018 im Alter von 94 Jahren.
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Jin Yongs "Die Legende der Adlerkrieger" sollte nicht einfach nur ein Kung-Fu-Roman sein, dieses mehrfach verfilmte Werk wurde in etliche Sprachen übersetzt und gilt in China als Meilenstein der Wuxia-Literatur. Die Rezensionen überschlugen sich förmlich - skurrile Figuren und ausgeklügelte Kampfkunstformen - außerdem eine Einführung in die chinesische Geschichte, in chinesische Traumata wie die Erfahrung der Fremdherrschaft und nationale Motive wie die Blutsbrüderschaft. Ein Nationalepos sondergleichen, eine astreine Heldengeschichte... voller Aufregung begab ich mich in dieses Buch. Ich begann es irgendwann im September zu lesen und hatte arge Schwierigkeiten mit den verschiedenen Namen, Begriffen und den abgehackten, eigenartigen Dialogen, die an die verrauschten Kung-Fu-Filme meiner Kindheit erinnerten. Ich war sehr skeptisch ob ich dieses Buch zu Ende lesen würde. Doch an den milden thailändischen Stränden gab ich ihm nochmals eine Chance und nach kurzer Zeit war ich überraschenderweise mit Haut und Haaren eingetaucht in die Geschichte. Die Figuren erwachten zum Leben, die Handlung entwickelte sich und so konnte ich endlich Tuchfühlung aufnehmen zur Essenz der Wuxia-Literatur: Kung-Fu und Qi - der Realismo Mágico des Fernen Ostens - das alles eingebettet in eine nicht grundlegend falsche historische Rahmenhandlung und sich schlussendlich nie völlig ernstnehmend - ich war begeistert! Spannend bis zur letzten Seite obwohl die Masse an Namen schon ein wenig verwirrend ist.
Anfangs war ich ein bisschen skeptisch, da der Schreibstil und vor allem die Namen schon etwas gewöhnungsbedürftig waren. Aber je weiter man im Buch voran kommt, desto besser wird es. Die Kämpfe sind sehr anschaulich beschrieben und auch wenn ich, vor diesem Buch, gar nichts mit Kung Fu am Hut hatte, hat es mir extrem gut gefallen die einzelnen Kämpfe zu lesen und sie mir vorzustellen. Ein bisschen schwer tat ich mir nur mit den extrem langen Kapiteln.
🇨🇳🥋⚔️🏜️✨
Dieses Buch habe ich im Rahmen eines Gewinnspiels gewonnen und ewig nicht gelesen, da es ganz anders ist als das, was ich sonst so lese. Nun habe ich aber dazu gegriffen, es gelesen und bin wirklich begeistert. Die Atmosphäre und der Schauplatz des Ortes waren mir vorher fremd und ich habe es geliebt, in diese Geschichte einzutauchen und mich von der orientalischen Atmosphäre packen zu lassen. Mit Kung-Fu und anderen chinesischen Kampfkünsten sowie der chinesischen Geschichte kannte ich mich vor dem Lesen des Buches kaum aus, aber ich habe eine Menge dazugelernt und ein erstes Gefühl für diese Kultur bekommen. Die Geschichte war spannend, kämpferisch und atmosphärisch und ich habe das Lesen sehr genossen. Insgesamt etwas ganz anderes als sonst, aber gerade deswegen sehr toll und empfehlenswert! Die anderen Bände würde ich in Zukunft auch gerne lesen.
Toller Einstieg 😊
Guter Beginn einer sicher interessanten Reihe. Zwischendurch etwas holprig und ich persönlich habe mir anfangs mit den Namen sehr schwer getan und musste immer mal etwas mehr nachdenken oder auch zurück blättern. Vielleicht liegt es daran, dass es meine erste chinesisch-mongolische Geschichte ist 😊
Jin Yong heyne Verlag Seiten 576 Fantasy Roman Zwei Kung-fu Krieger schwören sich ewige Bruderschaft und versprechen sich das ihre Kinder, diese auch schwören werden. Doch bevor ihre Kinder zur Welt kommen, werden sie von Kriegern angegriffen und ermordet. Die Frauen der beiden Männer werden entführt. So wachsen beide Kinder als Feinde auf. Als sie Jahre später aufeinander treffen geht es um nichts geringeres, als das Schicksal des gesamten Chinesischen Reiches. Es geht um fliegende Krieger, kämpfende Mönche und ein Abenteuer mit einem liebenswerten Helden, das sich von Chinas bis in die Mongolei erstreckt. Ein großartiger Fantasy Epos. Der Chinesische Herr der Ringe. Ein Epos trifft es wirklich. Wir haben hier mehrere Handlungsstränge, die aber zum Ende wunderbar zusammenfließen. Ich mochte die Geschichte sehr gerne und bin schon sehr gespannt wie sie weiter geht. Die Charaktere waren mir alles sehr sympatisch und man sollte sich auf seinen ersten Eindruck zu ihnen nicht festklammern. Denn einige Charaktere die ich am Anfang nicht mochte, haben sich zum Ende als liebenswürdige Charaktere mit tragischen Vergangenheiten herausgestellt. Es gab leider einige Punkte die ich nicht so gut fand. Wie zum Beispiel, dass das Buch mit 576 Seiten nur aus 10. Kapitel besteht. Die Kapitel waren sehr lang was es manchmal schwierig gemacht hat das Buch zu lesen. Ich bin ein Kapitelleser und mag es nicht mitten im Kapitel zu unterbrechen, hier war ich manchmal leider dazu gezwungen. Denn auch wenn die Geschichte gut ist, stören die vielen Chinesischen Namen einen beim Lesefluss. Was man dem Buch aber nicht abrechnen kann, da es eben aus China stammt. Wenn man darüber hinweg sieht, war es eine sehr interessante Geschichte und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band, der auch dieses Jahr erscheinen wird. Man bedenke das es Erwachsenen Fantasy ist und die Handlungsstränge sehr komplex sind, also nicht für Fantasy Neulinge geeignet.
INHALT: Der Inhalt dieses Epos' ist schwer auf den Punkt zu bringen. Die Geschichte ist unheimlich komplex. Außerdem wartet das Buch direkt zum Anfang erstmal mit einem Personenverzeichnis auf, welches ganze 55 Charaktere umfasst. Die Namen in der Geschichte sind natürlich aufgrund des Ursprungs der Geschichte alle chinesisch oder mongolisch, was für westliche Leser durchaus - auch mit Interesse für Asien - zu einer kleinen Herausforderung werden kann. Denn einige Personen haben noch einen zweiten Namen aufgrund ihres Kung-Fus. Es kann aber zumindest gesagt werden, dass die Geschichte sich hauptsächlich um Guo Jing dreht. Dieser ist ein junger Mann, der die hohe Kunst des Kung-Fu erlernt. In die Geschichte steigt der Leser allerdings weit vor der Existenz dieses jungen Schülers ein, den zunächst wird das Schicksal seiner Eltern beschrieben. Sein Vater hat dabei einen wichtigen Verbündeten, seinen Schwurbruder. Diese beiden Männer vereinbaren, dass ihre Kinder für immer verbunden sein mögen. Sollten es zwei Jungen oder Mädchen werden, sollen diese ebenfalls Schwurbrüder/-schwestern sein, bei unterschiedlichem Geschlecht sollen sie heiraten. Als die Männer durch einen Hinterhalt in einen Kampf geraten und ihre Frauen verschleppt werden, wird Guo Jings Vater tödlich verwundet. Was aus den anderen elterlichen Parteien geworden ist, bleibt zunächst im Dunkeln. Danach konzentriert sich das Geschehen auf Guo Jings Kindheit und Jugend, seine Ausbildung und seine Abenteuer. Er wird in allerlei Kämpfe und Intrigen hineingezogen und am Ende laufe viele rote Fäden zusammen, die allerlei Handlungsstränge verbinden. Die Geschichte basiert dabei auf historischen Tatsachen, auch bekannte Persönlichkeiten wie Dschingis Khan tauchen auf. Es werden unzählige, aber niemals gleiche Kung-Fu-Kämpfe bestritten, bei Speis' und Trank' zusammengesessen und heimlich Gegener belauscht. Diese Geschichte bringt also zusammenfassend alles zusammen, was eine gute Kung-Fu-Geschichte ausmacht. SCHREIBSTIL: Der Schreibstil ist wirklich etwas ganz Besonderes. Ich kann mich nicht erinnern in den letzten Jahren etwas vergleichbares gelesen zu haben. Durch die Erzählweise mutet es wirklich an wie eine alte Legende aus längst vergangenen Zeiten, es wirkt mythisch, oft auch amüsant oder skurril. Die vielen Handlungsstränge sind vom Autor gekonnt gesetzt und laufen am Ende alle zusammen. Ledliglich am Ende des ersten Viertels erzeugte die genauere Beschreibung der Mongolen und ihrer politischen Ränkespiele eine gewisse Länge. Das Buch hat eher ein gemächliches Tempo, allerdings wollte ich als Leser immer wissen, wie es mit Guo Jing weitergeht und ob er seinem Schwurbruder oder seiner zukünftigen Braut begegnen wird. Nichtsdestotrotz muss ich zugeben, dass dieser so ganz andere Schreibstil und die teilweise sehr skurrilen Situationen und Beschreibungen mir einiges abverlangt haben und für mich eine kleine Herausforderung waren. FAZIT: "Der Daoist legte einen Arm um Guo Jing, der sich wie von einer unsichtbaren Kraft angehoben fühlte. Wie Wolken im Sturmwind sausten sie über die Steppe." - "Die Legende der Adlerkrieger" von Jin Yong, S. 291 - Wie bereits erwähnt, ist dieses Buch etwas sehr Besonderes, was sich aus meiner Sicht schlecht vergleichen lässt. Es ist fast, als würde man Heldenmythen über die germanischen Götter bewerten wollen. Die Charaktere und die Geschichte stehen für sich allein und sind episch anmutend. Besonders gut gefallen haben mir die oft witzigen Situationen, in denen die Charaktere beispielsweise anstatt eines Kampfes zusammen tranken und mit Melonenkernen Schriftzeichen in den Schnee schrieben. Diese sehr merkwürdigen Aktionen werden im Buch gern durch Applaus quittiert und im Verlauf des Buches musste ich immer wieder darüber schmunzeln. Dieses Werk hat einen so einzigartigen Charme, dass sich viel mehr Leser heranwagen sollten. Allerdings nur, wenn sie offen für eine ganz andere Welt und eine besondere Erzählweise sind. Eine Legende, ein Mythos, ein Epos - das meistgelesene Fantasy-Werk hat mich mit seinem besonderen Charme beeidruckt, mir aber durch diese ganz andere Erzählweise und die vielen Namen auch einiges abverlangt. Dennoch war ich am Ende so Feuer und Flamme, das Schicksal Guo Jings weiterzuverfolgen, dass es eine Schande wäre, dieses Buch nicht weiterzuempfehlen. Für mich war diese Lektüre so ganz anders als alles andere und eben deshalb besonders!
Was war denn das bitte? So cool und auch ein bisschen verrückt. Unterhaltsam, humorvoll und etwas verwirrend. Aber hui, es hat mir gefallen. Ich freu mich auf Teil 2, auch wenn ich diesen noch ein bisschen schieben werde. Der Schreibstil ist keiner, den ich jetzt gleich nochmal lesen könnte. Zwar eingängig, aber doch blumig und aufgebauscht. Und das Kung Fu ist auch sehr gewöhnungsbedürftig. Und die vielen Personen sorgen für zusätzliche Komplexität. Aber trotzdem: Ich mag es!
Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar Preis: € 16,99 [D] Verlag: Heyne Seiten: 576 Format: Taschenbuch / Paperback mit Klappenbroschur Reihe: Band 1 Erscheinungsdatum: 12.10.2020 Inhalt: Kurz bevor sie von den Soldaten des Jin-Reiches getötet werden, schließen die beiden Kung-Fu-Kämpfer Guo Xiaotian und Yang Tiexin einen Pakt: Auf immer sollen ihre beiden noch ungeborenen Kinder einander in Treue verbunden sein. Während der Weg des Schicksals Yangs schwangere Frau an den Hof des Jin-Prinzen führt, verschlägt es Guos Frau in die weiten Steppen der Mongolei. Dort bringt sie ihren Sohn Guo Jing zur Welt, und die beiden finden Unterschlupf beim Clan des aufstrebenden Mongolenfürsten Dschingis Khan. Bald wird Guo Jing von den Sieben Sonderlingen des Südens, den herausragendsten Kung-Fu-Meistern, zum Kämpfer ausgebildet. Und schon bald findet sich der tapfere und gutherzige junge Krieger inmitten eines gewaltigen Abenteuers wieder, bei dem es um nichts Geringeres geht als das Schicksal Chinas selbst. Noch ahnt Guo Jing nicht, dass sein mächtigster Gegenspieler der von seinem verstorbenen Vater auserkorene Schwurbruder Yang sein wird ... Design: Simpel und aussagekräftig kommt das Cover daher. Die Zeichnung des Kriegers auf rotem Grund mit der weißen Schrift stach mir direkt ins Auge. Diese Farbkombination hat mich stark an die japanische Flagge erinnert (oder auch an die japanische Kriegsflagge). Mir gefällt die Zeichnung und die Gestaltung sehr. Auch die Haptik des Buches ist angenehm. Allerdings habe ich mich schon gefragt, warum man eine Klappenbroschur produziert, aber auf die Innenseite nichts aufdruckt? Das erschien mir seltsam. Meine Meinung: Mit diesem Buch habe ich mich auf unbekanntes Terrain gewagt. Aber da ich Dank meines Mannes schon so einige Kung-Fu Filme und andere asiatische Filme schauen durfte, fand ich es interessant, mal in die Geschichte in Form eines Buches einzutauchen. Für mich war es besonders hilfreich, dass direkt am Anfang des Buches ein fünfseitiges Personenregister enthalten war. Ihr glaubt nicht wie oft ich diese Seiten aufgeschlagen habe, da ich die Charaktere anhand ihrer Namen nur wirklich schwer auseinander halten konnte. Mein Namensgedächtnis ist sowieso nicht das Beste, daher hatte ich einige Probleme mit den mir unbekannten Namen klar zu kommen. Der Anfang der Geschichte gestaltete sich für mich als etwas zäh. Zum einen wegen den Namen, aber auch weil der Autor sich die Zeit nimmt und die Welt und Gesellschaft dem Leser näher bringt. Das Buch ist in zehn Abschnitte eingeteilt. Kürzere Kapitel gibt es nicht. Ab etwa dem dritten Abschnitt wurde es für mich interessanter und auch spannender. Nur in der Mitte des Buches gab es dann noch einmal ein paar Stellen, die sich sehr zogen, inhaltlich aber wichtig waren. Der Schreibstil ist insgesamt etwas träge. Manchmal verliert sich der Autor in Details, die für die Handlung vollkommen nebensächlich sind. Dies macht allerdings in gewisser Weise auch den Charme der Erzählweise aus. Es gleicht einem sanft dahin fließendem Bächlein, dem man beim Gluckern zuhört. Sehr interessant fand ich die asiatischen Elemente. Ich habe in diesem Jahr bereits mehrere Bücher von asiatischen Autoren gelesen und finde, dass man tatsächlich einen großen kulturellen Unterschied spüren kann. Sowohl inhaltlich, als auch erzählerisch. Aber gerade auch deshalb, weil es etwas ungewohnt für einen europäischen Leser wie mich ist, habe ich längere Zeit gebraucht, bis ich das Buch beendet habe. Dies liegt aber natürlich auch an der Komplexität der Geschichte. Die Charaktere haben mir nach einer gewissen "Eingewöhnungsphase" wirklich gut gefallen, da sie sehr facettenreich ausgearbeitet wurden. Und auch das Thema rund um Kung Fu ist so dargestellt, dass ich das Buch nun an meinen Mann weiterreichen werde. Vielleicht kriege ich ihn ja hiermit mal zum lesen. ;) Die Anmerkungen am Ende des Buches zu verschiedenen Begriffen oder auch Personen fand ich im Nachgang übrigens wirklich interessant. Das hat das Gelesene noch etwas runder gemacht. Schade, dass ich das nicht im Vorhinein schon entdeckt habe, dann hätte ich die verschiedenen Dinge direkt nachgelesen. Fazit: Auch wenn ich etwas länger als üblich für dieses Buch gebraucht habe, empfand ich die Geschichte als lesenswert und außergewöhnlich gut durchdacht. Es ist ein guter Auftakt für eine Reihe und ich freue mich schon auf die kommenden Teile, die ich mir beizeiten auch zulegen werde. Es ist auf jeden Fall mal etwas Anderes. Von mir gibt es drei Sterne.
Ich bin überrascht, weil mir das Buch sooo gut gefallen hat. Anfangs hatte ich bedenken, weil es ja etwas älter ist, vielleicht wird es langatmig, aber nein, es war richtig gut. Die Geschichte die Legende der Adlerkrieger wird so ab Seite 39 richtig spannend und hält dieses Level auch echt gut. Es gibt mal spätereinen etwas langatmigeren Abschnitt (der aber schon wichtig ist) und etwas kürzer sein könnte, aber ansonsten. Wow. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet, liebenswert, vielseitig, es gibt super tolle Wendungen, mega spannende Hintergrundgeschichten und schöne Settings. Klar gibt es auch ein wenig, für die Zeit aus der das Buch stammende, geradlinige Charakterzüge, die tiefer hätten sein können oder moderner, aber das muss man im Hinterkopf haben. Man sollte sich eine Leseprobe gönnen. Man sollte schon interessiert sein an Asien und die Kultur und Begriffe vielleicht schon länger mögen und bereits Bücher in die Richtung gelesen haben. Sonst könnte es auch etwas mühsamer sein, bis man drin ist. Ich freue mich sehr auf Band 2!

Dieses Buch war ein Geschenk. Für mich hätte ich es mir nie geholt. Aber da ich stets Neues ausprobieren möchte, habe ich mich neugierig in die Lektüre gestürzt. Leider hat mich mein Gefühl nicht getäuscht - dieses Werk ist einfach nichts für mich. Dies hat nichts mit falschen Erwartungen zu tun, denn schon eine genauere Lektüre des Rückentextes offenbart, dass diese Geschichte mit Herr Der Ringe nicht viel Ähnlichkeit hat. Sehr zum Trotz des Aufklebers des Verlages. Es ist nur so, dass ich wahrscheinlich zu wenig über chinesische Geschichte informiert bin und mich auch grundsätzlich nicht sonderlich für Kampfsport interessiere. Beides sollte vorhanden sein, wenn man sich an das Lesen dieser Trilogie macht. So konnte mich bereits die Handlung, die auf diversen schön gestalteten Kampfsituationen beruht, schon mal nicht sonderlich mitreissen. Aber auch die Figuren schafften es nicht, zu mir durchzudringen. Wahrscheinlich, weil der Autor sie durch ihre Kampffähigkeiten formt. Zwar hatte ich kein Problem, die Charaktere zu unterscheiden, da Yong sie doch sehr gut beschrieben hat, aber ihr Wesen, ihre Seelen blieben mir verschlossen. Damit auch das Interesse an ihrem Schicksal. Die Handlung zieht sich hin. Es wird geredet, dann gekämpft, dann vergehen ein paar Jahre, es wird geredet, es wird gekämpft... Dieser ganze Ablauf liess mich mit einem Schulterzucken zurück. Ein,zwei Szenen mochte ich sehr gerne und sorgten dafür, dass ich das Buch nicht abbrach. Diese Stellen werden mir wohl auch später noch im Kopf bleiben. Es ist aber nicht genug gewesen, um ein 500+-Seiten-Buch zu retten. Ich habe den Titel weitergereicht und hoffe, dass er dort ein besseres Zuhause findet als bei mir.














