Der Lotuskrieg 1
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Description
Book Information
Author Description
Jay Kristoff ist ein australischer Bestseller-Autor, der sich mit Fantasy- und Science-Fiction-Romanen international Rang und Namen gemacht hat. 1973 wurde er in Perth geboren und zelebrierte den Großteil seiner Kindheit und Jugend als Musterbeispiel eines Nerds. Nach Studium und Arbeit in der Werbebranche widmete er sich final dem Schreiben. Mit der Reihe um DER LOTUSKRIEG startete Jay Kristoff seine Autorenkarriere und seine Bücher wurden mittlerweile in mehr als 35 Ländern veröffentlicht. Er ist der Autor der Bestseller-Reihe NEVERNIGHT und weiteren sehr erfolgreichen Serien wie ILLUMINAE FILES, die er zusammen mit Amie Kaufmann kreierte. Jay glaubt nicht an Happy Ends.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
"Die Bestie kam aus dem Schatten geschlichen, die Federn schwarz vom Blut. Sie senkte den Kopf, in ihrer Kehle vibrierte ein Knurren. Jukiko tastete wild um sich, suchte im Schlamm und zwischen nassen Blättern nach ihrem Tantõ. Sie konnte kaum noch etwas sehen. Beinahe verlockend kam ihr die Finsternis nun vor, als stünde sie mit weit ausgebreiteten Armen dar und flüsterte ihr Versprechen zu. Dass sie keine Angst mehr haben müsse. Dass sie ihren Bruder wieder sehen würde. Dass sie diese sterbende Insel mit dem vergifteten Himmel darüber hinter sich lassen, endlich nachgeben und schlafen durfte, nachdem sie einen Jahrzehntlang immer hatte wachsam sein müssen. Und immer verborgen hatte wer und was sie war"
Jay Kristoff ist ein Weltenbauer. Bildgewaltig erzählt er von einem Japan, dass es so nie gegeben hat und lässt alte Tradition mit technischem Fortschritt verschmelzen, so dass ein Steampunk-Universum entsteht, dass mir den Atem geraubt hat. Yukikos Vater, der Jäger des amtierenden Shõgun, wird beauftragt einen Donnertiger zu fangen. Ein Tier, das alten Legenden entsprungen ist und als ausgestorben gilt. Yukiko ist eine Tochter des Fuchs-Clans und besitzt die Gabe mit Tieren zu kommunizieren. Umstände führen dazu, dass sie sich allein dem Donnertiger stellen muss. Dabei geht sie mit dem Tier eine Verbindung ein, die so mächtig ist, dass selbst der Shõgun sich davor in Acht nehmen sollte. Jay Kristoff scheint sich als Autor in allen Welten zu Hause zu fühlen. Egal ob in einem mittelalterlichen Setting, in dem Vampire ihr Unwesen treiben, ob im All, wenn zombieartige Wesen ein Raumschiff überfluten oder in Japan, wo ein 16 jähriges Mädchen allein mit einem Tantõ bewaffnet, sich uralten Mächten in den Weg stellt. Ich habe noch kein Buch des Autors in die Hand genommen, um es wieder wegzulegen, im Gegenteil. Ich war von Anfang an von der Geschichte des Stormdancers begeistert und wurde quasi von Seite 1 an in die Handlung gezogen. Die Figuren sind vielschichtig und ihr Handeln durchaus in Frage zu stellen. Das Setting ist eine wahnsinnige Mischung aus Kultur und Technik. Der Kern der Geschichte ist der Kampf um Gerechtigkeit und das Erreichen einer Neuerung und es ist die Geschichte einer Tochter, die die Beziehung zu ihrem Vater endlich verstehen lernt. Die Verbindung zwischen Yukiko und dem Donnervogel entwickelt sich langsam und verändert beide in ihrem Denken, Tun und Handeln. Dabei hat Jay Kristoff ein Wesen geschaffen, dass einem Drachen den Rang ablaufen kann. Das Buch hat mich auf eine actionreiche, mitfühlende und wandelbare Reise mitgenommen und ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Denn das Ende ist erst der Anfang.
Zur Geschichte Yoritomo no Miya, der Seii Taishōgun des Inselreiches Shima, erwacht aus einem Traum und wünscht sich einen Greifen. Ein legendäres, bereits ausgestorbenes Wesen (ein Yōkai), welches auch Arashitora oder Donnertiger genannt wird. Die Hälfte des Tieres besteht aus einem Adler, die andere aus einem Tiger, weißes Gefieder geht in weißes Fell mit schwarzer Musterung über und scharfe Krallen, die alles zerreißen können. Er will auf den Rücken des Arashitora in die Schlacht ziehen, als legendärer Sturmtänzer und den Krieg endgültig für sich gewinnen. Der Seii Taishōgun befiehlt, dass sein bester Jagdmeister, der schwarze Fuchs Masaru ihm einen fängt, wenn nicht sollen alle seine Männer zusammen mit ihm sterben. Yukiko, Tochter des legendären schwarzen Fuchses, macht sich mit auf die beschwerliche Reise. Ihr Vater ist wie viele andere Menschen in der Region Lotusabhängig, versäuft und verspielt zusätzlich sein gesamtes Geld, weshalb es auch Mal knapp wird den Monat. Eine Flucht kommt nicht in Frage, vor dem Seii Taishōgun kann man nicht entkommen. Wie sollen sie einen längst ausgestorbenen Donnertiger ausfindig machen? “Ist es dafür nicht noch ein bisschen früh am Tag, Vater?” Masaru hielt inne und blinzelte triefäugig in ihre Richtung. Als er sie erkannte, hellte sich seine Miene auf. Er tat einen unsicheren Schritt auf sie zu und grinste. “Tochter! Genau im …” Eine Flasche Sake segelte durch die Luft und kolodierte mit seinem Hinterkopf. eBook S. 36 von 566 Zu dem Autor Jay Kristoff verbrachte den Großteil seiner Jugend mit einem Haufen Bücher und zwanzigseitiger Würfel in seinem spärlich beleuchteten Zimmer. Als Master of Arts verfügt er über keine nennenswerte Bildung. Er ist zwei Meter groß und hat laut Statistik noch 11.500 Tage zu leben. Zusammen mit seiner Frau und dem faulsten Jack-Russell-Terrier der Welt lebt er in Melbourne. Jay Kristoff glaubt nicht an Happy Ends. (Lovelybooks) Der Lotuskrieg ist nicht die erste Reihe, die ich bisher von Jay Kristoff gelesen habe und wird auch nicht die letzte sein. Die Nevernight Reihe fand ich auch schon richtig gut. Man braucht zwar ein bisschen, um in den Schreibstil reinzukommen, aber es passt in die Zeit der Geschichte sehr gut rein und man kann irgendwann nicht mehr aufhören. Meine Meinung Ich habe “Der Lotuskrieg” sehr geliebt und auch die restliche Reihe werde ich definitiv weiterlesen. In die Geschichte konnte ich mich richtig reinfühlen. Ich war eine Samurai und habe Oni in Wäldern bekämpft, die stickige Luft in Kigen eingeatmet, bin auf dem Himmelsschiff gereist und habe Wind und Wetter getrotzt. Auf die beschwerliche Reise habe ich mich mit ihnen Reise begeben, um ein Wesen zu fangen welches bereits lange ausgestorben ist. Er erzählte ihnen von den Helden der Vergangenheit, den Sturmtänzern, die einstmals Arashitoras geritten hatten, als Mythen noch über die Erde wandelten. eBook S. 90 von 566 Die Charaktere waren großartig beschrieben, die Dialoge haben mich gefesselt und zum Schmunzeln gebracht. Einfach eine sehr tolle Geschichte, in die man sich reinfühlen kann, ich habe mit ihnen gelacht, geweint und gelitten. Ich mag Geschichten über Samurai und Mythologien sehr gerne und hatte auch viel Spaß diese zu lesen. Besonders die japanischen Gottheiten haben mich sehr fasziniert, diese wurden sehr gut eingebunden und erklärt. Fazit “Der Lotuskrieg” ist wirklich eine schöne dystopische Fantasiegeschichte mit Steampunk Elementen und viel japanischer Mythologie. Wer also gerne in solchen Bereichen liest, kann ich die Reihe nur weiterempfehlen. Ich werde sie auf jeden Fall noch weiterlesen, weil ich sie wirklich verschlungen habe.
Abgebrochen bei 34 %
Ich wollte die Geschichte so gerne mögen, aber leider konnte sie mich nicht ganz abholen. Ein dystopisches Japan in einem fantastischen Steampunk Setting klingt eigentlich nach einer Geschichte genau nach meinem Geschmack. Inhaltlich folgen wir Yukiko und ihrem Vater bei einem Auftrag. Der Clou? Sie sollen ein als ausgestorben geglaubtes Wesen fangen. Eigentlich hatte die Geschichte alles um interessant zu sein, aber trotzdem konnte sie mich nicht begeistern. Der Prolog stellt einen hammermäßigen Einstieg in die Geschichte dar und auch die ersten Kapitel können daran anknüpfen. Kurz danach verliert sich die Geschichte dann in ellenlangen, ausschweifenden Beschreibungen, die teilweise auch Einträge in einer Enzyklopädie hätten sein können. Das Handlungstempo war recht langsam, vor allem in Anbetracht der Menge an Informationen aus dem Klappentext. Die Geschichte ist sehr jugendlich. Besonders die Protagonistin ist in ihrem Verhalten flatterhaft, kindisch und oft undurchschaubar, aber nicht auf die gute Weise. Auch die Beziehungen und Dynamiken der Charaktere waren von Wechselhaftigkeit durchzogen und allgemein eher komisch. Für mich war es leider nichts, aber ich würde dennoch gerne in andere Bücher des Autoren reinschnuppern.
Ein episches Abenteuer!
Die Story ist unglaublich packend und steckt voller Spannung, Action und Emotionen. Besonders die faszinierende Welt hat mich sofort in ihren Bann gezogen – man merkt einfach, wie viel Liebe zum Detail in jedem einzelnen Kapitel steckt. Kristoffs Schreibstil ist wieder einmal ein Highlight: so lebendig und bildgewaltig, dass jede Szene wie ein Film vor meinem inneren Auge abgelaufen ist. Ich konnte die Gerüche, Geräusche und die Atmosphäre förmlich spüren. Gerade die Mischung aus japanisch angehauchter Steampunk-Welt, Mythologie und starken Charakteren macht das Buch zu etwas ganz Besonderem. Vor allem die Hauptfigur wächst einem schnell ans Herz und sorgt dafür, dass man emotional total investiert ist. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war nach dem Ende gleichzeitig begeistert und ein bisschen traurig, dass es schon vorbei ist. Umso größer ist jetzt die Vorfreude auf Band 2 und 3!
Mischung aus: Arcane ⚙️, Avatar 🌿, Game of Thrones 🐉 und dem feudalen Japan 🗡️
Stormdancer entführt in ein vom feudalen Japan inspiriertes Fantasyreich, das unter der Herrschaft eines grausamen Shōguns und einer zerstörten Umwelt leidet. Im Zentrum steht Yukiko, die gemeinsam mit ihrem Vater auf eine gefährliche Mission geschickt wird. Eine Reise, die alles verändern soll. Magie, politische Intrigen und mythische Kreaturen spielen dabei eine zentrale Rolle. Stormdancer war mein erstes Buch von Jay Kristoff, und ich muss gestehen, dass ich nach den ersten Seiten bereits überlegt habe, ob ich es zur Seite legen und zu einem besseren Zeitpunkt weiterlesen soll. Ich fand leider überhaupt nicht in die Geschichte hinein. Zum einen hatte ich unheimlich Mühe mit den Charakternamen und den vielen themenspezifischen Begriffen. Immer wieder musste ich ins Glossar schauen, was mich mit der Zeit richtig zu nerven begann, da in der Geschichte selbst nur sehr wenige Begriffe erklärt werden. Sie sind einfach da, und man muss selbst verstehen, was sie bedeuten. Auch mit dem Aufbau der Welt hatte ich grössere Schwierigkeiten: Wer ist genau der Shōgun? Was sind die Gildenmänner und in welchem Verhältnis stehen sie zueinander? Welche verschiedenen Clans gibt es? Das alles wirkte sehr verwirrend, und ehrlich gesagt wird man auch nicht wirklich an diese Welt herangeführt. Zusätzlich hatte ich in den ersten 150 bis 200 Seiten keinerlei Verbindung oder Bezug zu den Charakteren. Ich fieberte nicht mit, hatte kein echtes Interesse an der Story und las eher weiter, weil ich hoffte, dass es besser wird. Das änderte sich schlagartig, als Buruu auf den Plan trat. Ab diesem Punkt war ich investiert. Die Verbindung zwischen Yukiko und Buruu war einfach goldig. Es kam endlich Spannung auf, und durch die beiden verstand ich nicht nur die Welt besser, sondern auch die Charaktere begannen, sich spürbar weiterzuentwickeln und eine Wandlung zu durchlaufen. Der Schreibstil schwankte für mich allerdings ein wenig: Manche Kapitel waren wirklich gut, andere hingegen eher weniger. Zudem wurden einige Charaktere meiner Meinung nach zu wenig eingeführt, wodurch auch die emotionale Verbindung fehlte – beispielsweise bei Michi, Hiro oder Kisume. Gegen Ende wirkte die Handlung stellenweise etwas gerusht, und einige Entwicklungen fühlten sich ein wenig zu plot convenient an (z. B. Masaru → Ratten). Nichtsdestotrotz nahm das Buch ab etwa Seite 200 in fast allen Bereichen deutlich zu: Spannung, Investment, Charakterbindung und Worldbuilding verbesserten sich spürbar. Ich bin daher sehr gespannt, wie es in der Geschichte weitergeht. Ganz besonders, da das Ende doch mutig und auch tragisch war.

Hach ich weiss auch nicht. Einerseits finde ich die Welt, die da geschaffen wurde ziemlich interssant. Andererseits ist es halt auch wie jedes andere YA Buch, in der ein Ausgewählter dann das schreckliche Regime stürzt/stürzen will, Verraten wird, es trotzdem irgendwie schafft und die Welt erstmal ins Chaos stürzt, weil die Rebellen doch nicht so weit gedacht haben... Mal sehen, ob Teil 2 dann auch so langgezogen wird, wie überall anders, oder ob der Fokus sich verschiebt und mich nochmal abholen kann.
Mal ein etwas anderes Fantasy-Buch.
Ich habe mich wirklich gerne von Jay Kristoff in Fern-östliche Welten führen lassen, auch wenn ich es teilweise ziemlich überfordernd fand und verwirrt und planlos war - das lag aber auch zum Großteil daran, dass ich mich mit der japanischen Tradition und Lebensweise nur wenig auskenne. Auch die ganzen japanischen Bezeichnungen, Ausdrücke, Titel und Namen fand ich teilweise schwer zu merken und zu verstehen. Zum Glück gibt es hinten im Buch ein Glossar was einiges erklärt. Nichts destotrotz fande ich die Story richtig gut! Schön vielschichtig. teilweise auch gesellschaftskritisch. Richtig stark. Wer sich für Japanisches Setting interessiert und sich in diese Welt entführen lassen möchte.. here's ur book. ♥️
Ach 1 Kapitel Geht noch... Ist das da die Sonne?
Ich war am Anfang sehr skeptisch, aber die Mischung aus Steampunk, Japan-Setting und Fantasy hat mich überzeugt. Dieses Buch war ein Auf und Ab der Emotionen, eine Achterbahnfahrt durch eine fremde Welt mit viel zu vielen Geheimnissen. Ich habe dieses Buch genommen und gelesen – und plötzlich war ich in einer anderen Welt. Ich habe mit der Protagonistin mitgefühlt. Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen.

So spannend, perfekt und Episch!
Dieses Buch, Band eins der "der Lotuskrieg" Trologie, ist einfach episch und perfekt geschrieben. Leider viel es mir Anfangs schwer rein zu kommen und mir die Charaktere zu merken - weshalb es auch einen Stern abzug gibt, auch wenn das Buch nicht wirklich daran Schuld ist - und ich war erst ab seite 150 - 200 richtig drinne. Trotzdem ist die Story perfekt, episch und krass und ich empfehle dieses Buch definitiv weiter, hoffentlich kann ich das selbe zu den anderen beiden Bänden sagen :)
Starker Auftakt mit kleinen Stolpersteinen
Zusammenfassung 📝: "Stormdancer" spielt in einer düsteren, vom Steampunk geprägten Welt namens Shima, die stark von einem alternativen, mythisch angehauchten Japan inspiriert ist. Das Imperium wird von einer mächtigen Dynastie beherrscht und ist technologisch hochentwickelt – allerdings zu einem schrecklichen Preis. Eine besondere Lotusblume dient als zentrale Energiequelle für Maschinen, Luftschiffe und Waffen. Doch ihr exzessiver Einsatz hat die Umwelt fast vollständig zerstört: Die Natur vergiftet und mystische Kreaturen gelten als ausgerottet. Im Mittelpunkt steht Yukiko, die Tochter eines kaiserlichen Jägers. Als sie mit ihrem Vater auf eine gefährliche Mission geschickt wird, begegnet sie etwas, das es eigentlich nicht mehr geben dürfte – und das ihre Sicht auf das Imperium, ihre Rolle darin und die Welt selbst grundlegend verändert. Meine Meinung: ⭐⭐⭐⭐ Der Einstieg in "Stormdancer" fiel mir etwas schwer - ich brauchte ungefähr bis Seite 40, um wirklich anzukommen. Doch ab diesem Punkt hat mich die Geschichte deutlich mehr gepackt. Man wird ohne große Vorwarnung in eine kaputte, Welt geworfen, die unangenehme ist und in der man definitiv nicht leben möchte. Umweltzerstörung, Machtmissbrauch und eine zerrüttete Familie bilden den Rahmen – alles wirkt roh, schmutzig und hoffnungslos. Was mir etwas schwerfiel, war die zeitliche Einordnung. Ich konnte nicht immer greifen, wie viel Zeit seit bestimmten Ereignissen tatsächlich vergangen ist. Das hat mein Gefühl für den Verlauf zunächst etwas beeinträchtigt. Auch die Beziehung zwischen Yukiko und dem Donnertiger hat mich nicht ganz überzeugt. Der Donnertiger hasst Menschen zutiefst, wird dann aber schnell gegenüber Yukiko zahmer. Hier hätte ich mir mehr Entwicklung, mehr innere Konflikte und mehr Zwischenschritte gewünscht. Zum Ende hin nimmt die Handlung jedoch richtig Fahrt auf. Die Ereignisse überschlagen sich, die Spannung steigt deutlich an und man bekommt einen starken Abschluss, der Lust auf mehr macht. Trotz kleiner Kritikpunkte ein atmosphärisch dichter, düsterer Fantasyauftakt mit einer faszinierenden Welt.
Tiefgründig & fesselnd
Eine weitere Trilogie aus der Feder von Jay Kristoff. Das Setting ist phänomenal. Kristoff ist ein Meister von dystopischen, düsteren Welten. Ebenso sind die Figuren liebevoll & und sehr facettenreich geschaffen. Die Handlung an sich ist einnehmend und spektakulär. Das Ende schockte mich so ziemlich und der Epilog macht sehr neugierig. Alles in allem ist es ein grandioses Abenteuer bei dem der Leser in eine fantastische Welt eintaucht und sich völlig darin verlieren kann. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Dieses Buch ist für mich ein absolutes Highlight und es wundert mich, warum es generell recht wenig Beachtung bekommen hat - zumindest hatte ich den Eindruck. Die ganze Welt, in der die Geschichte spielt, finde ich einfach klasse. Anfangs musste ich recht viele Begriffe im Glossar nachschlagen, aber das war kein Problem. Ich kann das Buch jedenfalls ohne Einschränkung weiter empfehlen und freue mich auf die nächsten beiden Bände, die schon bereit liegen.
Starker Start einer Trilogie. Steampunk trifft auf Samurai und Japanischer Mythologie
Jay Kristoff schafft es in diesem Buch, ein zumindest für mich neues Setting zu schaffen, indem er die klassische japanische Mythologie nimmt und sie in ein fiktives Setting verpflanzt und das Ganze mit Kettensägenkatanas und Steampunk würzt. Ich bin auf die nächsten beiden Bände gespannt! Auch die flüssige und rasante Stimme des Autors ist wirklich eine Freude beim Lesen.
Für mich das schlechteste Buch des Autors,doch dennoch gut
Puhh Leute also bei diesem Buch fehlt mir die Bewertung besonders schwer. Der Autor ist einer meiner Lieblinge und alle Bücher bis jetzt wahren ein Highlight ,doch bei seinem Erstlingswerk hatte ich Schwierigkeiten. Man kam am Anfang schon super schwer in die Geschichte rein und man bekommt so viel japanisch angehaucht Input vorgelegt , das man so ein wenig verwirrt ist . Doch jeh länger man in den Buch liest/hört, kommt man besser rein, dennoch konnte mich die Geschichte nicht ganz packen, ich kann euch leider nicht sagen wieso. Die Charaktere waren recht gut und das Setting mag ich zu 100% ,doch irgendwas hat mir gefehlt . Ich werde Band 2 noch hören und bin gespannt ob es mich mehr überzeugen kann.
Tolles japanisches Steampunk-Fantasy Setting. War mal was anderes für mich. 😃 Yokiko lebt im Reich Shima mit ihrem Vater der wohl der größte Jäger des Reiches ist. Als der Shogun von einem Reittier träumt das seit Jahrhunderten nicht mehr gesehen wurde schickt er Yokiko, ihren Vater auf die Jagd. So entspinnt sich ein Abenteuer das über Wahrheit, Lüge, Umweltproblemen, Propaganda, Freundschaft und Familie handelt. Yokiko ist ein toller Charakter. Anfangs nicht gut auf ihren Vater zu sprechen. Dazu noch die Frage: Ist das was das Shogunat macht in Ordnung? Für alle die mit Fantasy, Steampunk und Japan was anfangen können ist es sehr zu empfehlen! Wieder einmal ein spannendes Buch von Jay Kristoff! Freue mich auf Band 2!
Super begeistert
Ich bin ein riesen Jay Kristoff Fan, und dieses Buch hat mich ab Beginn förmlich in seinen Bann gezogen . Das Setting ist genial , ebenso die Charaktere . Wir haben hier ein Mädchen mit einer besonderen Gabe , die durch diese eine Verbundenheit fürs Leben schließt , aber auf ihrer Reise durch diese Geschichte, durch die Hölle muss . Antagonisten die einen den letzten Nerv rauben , und am Ende kommt man nicht um ein paar Tränen herum. Besonders berührt hat mich die Danksagung von Jay Kristoff . Ich kann dieses Buch nur sehr empfehlen. Mittlerweile bin ich auch mitten im zweiten Band dieser Reihe und auch dieser hat genau so eine Sog Wirkung wie Band 1.
Liebe 🖤🦅
Ich brauchte zwar ein bisschen um mich in der Geschichte zurecht zu finden - was aber lediglich dem geschuldet ist, dass ich mich mit den japanischen Begrifflichkeiten nur oberflächlich auskenne - aber danach war es nur einfach Liebe 🖤 auch mit seinem Erstlingswerk beweist Jay Kristoff mal wieder warum er mein liebster Autor ist und ich seine Bücher kaufe, weil sein Name drauf steht ohne zu wissen, worum es eigentlich geht 😂
4,5 Sterne | Pluspunkte: Zusammenspiel der Charaktere, Schreibstil, Komplexität| Minuspunkte: … ebenfalls die Komplexität Als Yukiko zusammen mit ihrem Vater auf die Jagd nach einem legendären Donnertiger geschickt wird, glaubt niemand, dass sie fündig werden könnten. Doch dann passiert das Unglaubliche und urplötzlich gibt es die Chance, ein grausames Imperium zu stürzen, welches Natur und Menschen auf dem Gewissen hat… „Stormdancer“ war mein zweites Buch von Jay Kristoff und ich glaube, ich könnte süchtig werden. Was soll ich sagen? Er schreibt einfach großartig! Ich konnte gar nicht anders, als mich in der Geschichte Shimas zu verlieren. Viele bildhafte Details haben in meinem Kopf eine Welt erschaffen, deren Eindrücke ich mich beim Lesen kaum entziehen konnte. Darüber hinaus bin ich dem Charakterbuilding und der Dynamik unter den verschiedenen Personen absolut verfallen. Speziell das Zusammenspiel zwischen Yukiko und ihrem Begleiter hat mir wahnsinnige Freude bereitet und die Kampfszenen zu einem unheimlich beeindruckenden Genuss gemacht (wer das Buch gelesen hat, weiß, was ich meine. Und alle anderen werden es wissen, sobald sie es lesen). „Stormdancer“ ist schlicht und einfach ganz großes Kino! Düster, bedrohlich, blutig, ohne allzu großen Fokus auf eine Liebesgeschichte. Stattdessen schafft es eine äußerst komplexe und facettenreiche Welt, deren Beschreibung für mich zwischenzeitlich Fluch und Segen zugleich war. Einerseits habe ich es geliebt, so viel erfahren zu dürfen, weil es mir ein wunderbares Gespür für das Setting und die Charaktere gegeben hat, andererseits hat es mir speziell die ersten 150 Seiten des Buches etwas erschwert. Danach allerdings war der Bann gebrochen, auf der komplexen Basis wurde eine actionreiche, fesselnde und emotionale Geschichte erbaut, auf deren Fortsetzung ich mich mehr als nur freue und die ich jedem empfehlen kann, der mit etwas Gewalt und weniger Liebe zurechtkommt.
Positiv überrascht!
Ein Mädchen, dass in einer kaputten Welt und einem vergifteten Land aufwächst, erhebt sich gegen Jene, die dies zu verantworten haben. Bereits auf den ersten Seiten merkt man: Jay Kristoff versteht was von seinem Handwerk! Ich habe jede Sekunde in dieser grausam verdorbenen Welt, in der es ein wenig mehr als einen Funken braucht um ein Feuer zu entfachen, genossen.

Spätestens nach diesem Buch gehört Jay Kristoff zu einem der Autoren, dessen Bücher ich vermutlich blind kaufe. Den zweiten Band habe ich mir bereits vorbestellt, als ich nicht einmal die Hälfte des ersten durch hatte. So viel dazu. Anfangs brauchte ich etwas um mich zurecht zu finden und war auch unglaublich froh um die Wikipedia Funktion meines Kindle, denn viele Worte, die im Japanischen doch eher Anwendung finden als im Deutschen, waren mir fremd. Als ich dann drin war, lief es und zwar richtig schön rund. Ach, und für alle die Bedenken haben, die können beruhigt sein, denn am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, egal in welchem Format, dass einem auch mit entsprechenden Erklärungen zur Seite steht - hatte ich aber erst gesehen, nachdem ich mir das Print geholt habe. Das Atmosphäre fand ich einfach richtig überragend. Treffend düster, dezent mystisch und einfach nur ekelhaft stinkend - denn wie der Klappentext schon verrät, ist es um die Umwelt nicht sonderlich gut bestellt und entsprechend liegt ein gewisser Mief in der Luft, den man selbst beim Lesen unglaublich gut nachempfinden kann. Die Charaktere waren einfach genial gezeichnet, der dezent angesiedelte Humor (ich könnte wetten, dass der Greif die ursprüngliche Vorlage von Herrn Freundlich aus "Nevernight" ist.) und das Setting bildhaft dargestellt. Der Stil war wie gewohnt einnehmend und gut zu lesen, mit diversen etwas poetisch angehauchten Passagen. Etwas das mich schon bei "Nevernight" überraschte. Ob die Definition/ Interpretation so korrekt ist, weiß ich nicht, es fühlte sich für mich eben so an. Und die Geschichte selbst. Was soll ich dazu nur sagen? Also für alle, die mich dezenten Gefühlskrüppel kennen, kann ich vielleicht anmerken, dass ich auf den letzten Seiten wirklich Tränen in den Augen hatte und wäre ich nicht im Büro gesessen, hätte ich vermutlich hemmungslos los geschluchzt. Die Kombination aus der Situation als solches und dem Ambiente war einfach so unglaublich rührend. Ich habe schon richtige Lust auf die Fortsetzung! Zudem möchte ich anmerken, dass ich dieses Werk besonders unter dem Aspekt, dass es sich um das Debüt des Autors handelt, noch mehr bewundere, denn so ein Erstlingswerk, das so in sich stimmig ist, muss man erst mal hinbekommen. Ansonsten möchte ich auf die Geschichte einfach gar nicht eingehen, weil man sie selbst erleben sollte. Die Kampfszenen halten sich meiner Meinung nach in Grenzen bzw. sind recht gut nachzuvollziehen. Es erinnert nicht an einen dieser typischen Filme, in denen alle wie irre durch die Gegend hopsen oder fliegen, hat aber allein schon wegen Erfindungen wie Kettensägenkatanas einen ganz eigenen Charme. In diesem Sinne, macht euch am besten selbst ein Bild. Ich würde das Buch auf jeden Fall uneingeschränkt empfehlen. Fazit: Ein Buch, das mich absolut begeistert hat - Handlung, Setting, Atmosphäre, einfach genial!
Jay Kristoffs Schreibstil durfte ich bereits in "Nevernight" kennenlernen, umso gespannter war ich natürlich, wie sein damaliges Debüt geschrieben wurde. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und ich habe mich sehr auf das japanische Setting mit Steampunk Elementen gefreut. Die ersten 100 Seiten hatte ich Schwierigkeiten, in die Welt reinzukommen. Man wird einfach so direkt mitgerissen, ohne dass was erklärt wird, und das machte mir den Anfang nicht ganz so leicht. Je weiter ich jedoch in dem Buch fortschritt und je näher wir der eigentlichen Geschichte kamen, desto leichter fiel es mir, alles zu verstehen. Für die zahlreichen japanischen Begriffe gibt es im Anhang zum Glück ein Glossar. Auf den ersten Seiten werden einem auch unfassbar viele Charaktere vorgestellt, sodass es bei den japanischen Namen manchmal schwerfällt, sich alles zu merken und zu verstehen, wer wer ist. Aber auch das legte sich. Nachdem ich ersteinmal in der Story war, konnte ich das Buch auch nicht mehr weglegen. Spätestens als ein bestimmter Charakter auftaucht wird das Lesen dieses Buches zu einer Sucht. Kristoffs Humor war wie immer sehr unterhaltsam und ich liebe es, wie er so souveräne und sehr reife Frauencharaktere erschafft. Manchmal erschien mir Yukiko mit ihren 16 Jahren zwar etwas sehr furchtlos, aber trotzdem fühlte sich alles sehr authentisch an. Am besten hat mir die Dynamik zwischen Yukiko und Buruu gefallen. Wie die beiden miteinander interagieren, ist das beste am gesamten Buch und auch wie sich ihre Beziehung zueinander entwickelt, ist toll zu beobachten. Natürlich gibt es den ein oder anderen Plottwist, den ich manchmal nicht so hab kommen sehen. Umso spannender wurde natürlich alles, was passiert ist, und da dies der erste Band der Trilogie ist, gab es auch mehr als nur einen Höhepunkt. Mir hat die gesamte Story unglaublich gut gefallen, was vor allem an dem flüssigen Schreibstil und den Ereignissen lag. Auch mit der Masse an Charakteren kam ich irgendwann zurecht und am liebsten würde ich direkt den zweiten Band lesen – schade, dass ich da noch fünf Monate warten muss. Ein Muss für Japan-Fans!
Solider start einer Trilogie
Der erste Band der Lotus-krieg Reihe hat mich im vorübergehen gepackt und mitgerissen! Das Worldbuilding ist ausführlich und ermöglicht es einem sich die verschiedenen Szenen bildlich vorzustellen. Ebenso bekommt man einen tiefen Einblick in die Charaktere, die Verbindungen die sie zu anderen haben und deren Beweggründe. Zu Beginn nimmt das Buch nur langsam fahrt auf, was bei drei Bänden jedoch keineswegs negativ ist in meinen Augen, denn es ist keineswegs langweilig oder zäh und nimmt in etwa ab dem 2. drittel richtig fahrt auf. Auch den ein oder anderen Plottwist darf man erwarten.
Ich habe es abgebrochen, tatsächlich. (Seite 200) Ich liebe Jay Kristoff, die Nevernight-Reihe gehört zu meinen liebsten Büchern. Ich liebe Jays Schreibstil, Fantasie, seinen Humor, alles. Aber Stormdancer war für mich irgendwie nicht Kristoff. Es hat sich gezogen, es kam keine Spannung auf. Es ist viel passiert, ja. Aber irgendwie ist es so flach geblieben. Vielleicht ist auch einfach diese Asiatische-Weltuntergangs-Welt nicht meins... ich bin ein wenig traurig.
Wow! Einfach fantastisch! Japanische Mythologie gepaart mit Steampunk. Jay Kristoff hat’s mal wieder geschafft mich in eine fantastische Welt zu entführen!
Leider nur 4.5 Sterne da es zu Beginn etwas komplex war und aus diesem Grund etwas langatmig war. Dennoch grade auf den ersten 100 Seiten ist der Scheibstil sehr malerisch und man bekommt einen ersten Einblick in die giftige Welt, welche von Abgasen verpestet ist und vor Schmutz und Krankheit nur so trieft. Auch in Kombination mit der japanischen Kultur und Mythologie gab es der ganzen Geschichte etwas mystisches. Auch die Verbindung zwischen Yukiko und Buruu wurde toll aufgebaut! Wie sie von ursprünglichen Feinden notgedrungen zu Verbündeten werden und als Schwester und Bruder enden -hat mich an die Verbindung von Mia und Herrn Freundlich erinnert. Ganz toll fand ich auch die Kampfszenen in denen Beide gedanklich so miteinander verschmelzen, dass als eine Person in zwei Körpern agieren! Ich bin gespannt wie sich die Geschichte im nächsten Band weiterentwickelt !
𝐁𝐮𝐜𝐡: Der Lotuskrieg - Stormdancer (Band 1) 𝐆𝐞𝐧𝐫𝐞: Fantasy ✼°•⁕✼°•⁕✼°•⁕✼°•⁕✼°•⁕✼°•⁕✼ Dystopischer Steampunk trifft auf die japanische Kultur. Dieser Reihenauftakt war absolut gelungen: toller Schreibstil, genialer Plot, anhaltender Spannungsbogen, düstere Atmosphäre und Charaktere, die einem ans Herz wachsen. Anfangs habe ich ca 70 Seiten gebraucht um mich in der Welt zurechtzufinden und die vielen asiatischen Namen haben es mir dabei nicht leicht gemacht. Man muss dem Buch die Zeit geben, die es braucht um seine Wirkung zu entfalten und dann ist man auch schnurstracks gefesselt.

Faszinierendes japanisches Setting
Die Geschichte, die in einem von Steampunk und japanischer Mythologie inspirierten Setting spielt, bietet spannende Abenteuer und ein komplexes Worldbuilding. Allerdings wirkt die Handlung manchmal zäh, und die Charaktere bleiben nicht immer tiefgründig. Trotz einiger packender Momente fehlt es dem Buch an durchgängiger Dynamik, was es insgesamt zu einer unterhaltsamen, aber nicht ganz überzeugenden Reihe macht.
Solider Start in die Reihe.🪷
Hat für mich einen langen Start gehabt, aber ab ca 100 Seiten bekam es mehr an Fahrt. Ich hatte zunächst auch Probleme mit der Protagonistin, weil sie kennenzulernen etwas erschwert wurde durch das viele Worldbuilding. Doch gegen Ende des Buches, hola die Waldfee, ist die Beziehung zwischen ihr und dem Donnertiger toll😆 Die Liebesbeziehung hatte ich allerdings nicht gefühlt, einfach weil es gezwungen war, nur für den Plot existierend. Der Antigonist war dafür jemand, den man von Herzen hassen kann. Deswegen würde ich sagen, dass es ein solider Start für die Reihe ist und möchte auf jeden Fall weiterlesen.👍🏻

Manchmal etwas trocken, ich brauchte eine Weile um reinzukommen, aber dann wirklich episch und ich freu mich drauf, die Reihe weiterzulesen.
Das Inselreich Shima geht durch den Anbau des Blutlotus immer mehr zu Grunde. Einst war es ein Land reich an Traditionen und Mythen, nun ist alles verpestet. Deshalb scheint es auch ein Himmelfahrtskommando, als der Shogun Yukiko und ihren Vater losschickt, einen legendären Donnertiger zu fangen, wo diese Wesen doch als ausgestorben gelten. Doch das Schicksal sorgt dafür, dass Yukiko mit einer solchen Bestie in den Bergen strandet. Und während die zwei eine ganz besondere Bindung eingehen, muss Yukiko sich dafür öffnen, wie schlimm es wirklich um ihr Land steht ... Wenn ich Nevernight als Richtlinie nehme, so würde ich sagen, sind Jay Kristoffs Bücher vor allem eines: episch. World Building kann er, eindeutig. Auch hier überzeugt er wieder mit einer total gut durchdachten Welt, mit Vergangenheit, einer düsteren Zukunft und vielen speziellen Eigenheiten. Das ganze ist aufgebaut auf japanischer Mythologie, das spiegelt sich in der gesamten Welt und auch allen verwendeten Begrifflichkeiten wieder, was das ganze sehr atmosphärisch macht. Gleichzeitig ist von diesem myhologischen Aspekt wiederum kaum noch was zu spüren, denn die Gilde, mit Hilfe des Shogun, haben das Land fast komplett zugrunde gerichtet - keine Tiere mehr, keine Mythen; nur Technik und Fortschritt ... und Zerstörung. Das ganze erinnert stark an Steam Punk Geschichten. Es ist High Fantasy, aber gleichzeitig in dieser Fantasywelt sehr dystopisch. Daher darf man hier keine mythologisch-zauberhaft-magische Welt erwarten. Shima ist weit davon entfernt! Was es gleichzeitig spannend, aber manchmal für meinen Geschmack auch zu trocken macht. Die Welt ist sehr komplex, mit vielen Details, die uns erklärt werden müssen, und diese sind eben oft sehr technisch. Bedeutet: ellenlange Beschreibungen, wie bestimmte Maschinen oder andere technische Erfindungen aussehen/funktionieren/klingen etc. Das war mir manchmal zu überladen, denn ich hatte das Gefühl, dass dadurch manchmal die Handlung zu langsam voran ging oder der emotionale Aspekt fehlte, denn ich hatte nicht so richtig viel Gelegenheit, mich gefühlstechnisch an die Charaktere zu binden. Aber als ich dann irgendwann richtig drin war, die Welt soweit erklärt war und ich die Dinge schon besser kannte, ging das Lesen viel flüssiger und ich war in der Welt angekommen. Was die Charaktere angeht, so hab ich ja schon gesagt, dass es mir lange schwer viel, Fuß zu fassen in ihrer Runde. Wir begleiten Yukiko, 16 Jahre, ihren Vater Masaru, den Familienfreund Akihito und noch ein paar weitere. Und obwohl ich mit der Zeit mit ihnen warm geworden bin, sie interessante Persönlichkeiten waren und ich auch Yukiko immer lieber begleitet habe, so hab ich doch nicht das Gefühl, sie richtig gut kennengelernt zu haben. Dafür hat es mir dann wieder umso besser gefallen, als Yukiko und der Donnertiger aufeinandergetroffen sind, denn die Dynamik zwischen den beiden mochte ich sehr und dadurch ist mir gleichzeitig auch Yukiko näher gekommen. Und es war schön, mitzuerleben, wie sie begonnen hat zu zweifeln, ihre Augen öffnet und vor allem auch handeln will. Denn sie ist auf jeden Fall stark und entschlossen, und das mochte ich. Und während sie sich entwickelt, schreiet auch die Handlung mit großen Schritten voran, es werden neue Erkenntnisse gewonnen, die den Stein langsam aber sicher ins Rollen bringen und einen Umsturz einläuten. Für mich nahm die Handlung da auf jeden Fall nochmal kräftig Fahrt auf und sie hat mich sehr gefesselt! Man war die ganze Zeit in Alarmbereitschaft, weil man fürchten musste, das gleich was passiert. Und es blieb auf alle Fälle unvorhersehbar und spannend. Auch wenns zwischendurch, vor allem am Anfang, etwas trocken und schleppend war, mochte ich Stormdancer von Seite zu Seite lieber und schließlich hatte mich die Story doch noch sehr gepackt und ich kann es nicht erwarten, Band 2 zu beginnen! 4 Sterne. P.S.: Zwar erscheint die Reihe bei uns erst nach Nevernight, aber tatsächlich hat Jay Kristoff sie ja Jahre vorher geschrieben, und irgendwie find ichs witzig, dass man hier einige Aspekte antrifft, bei denen ich dachte "Oh, das hat er in Nevernight gleich nochmal verarbeitet!" War sehr interessant ;)
Was für eine Geschichte!! Ich bin begeistert. Sei es die Story, das Setting, die Charaktere, die Plottwist‘s - hier stimmt einfach alles. Ich hatte ein bisschen Angst, dass es zu politisch wird, aber das wurde es nicht. Alles hatte hier das richtige Maß. Auch die Emotionen bleiben nicht hinten an. Gänsehautmomente, Wut, Schock und Tränen waren mit dabei. Was will man mehr!? Weiter mit dem 2. Teil 🥷🏼🦅🖤
4,5 Sterne | Pluspunkte: Zusammenspiel der Charaktere, Schreibstil, Komplexität| Minuspunkte: … ebenfalls die Komplexität
Als Yukiko zusammen mit ihrem Vater auf die Jagd nach einem legendären Donnertiger geschickt wird, glaubt niemand, dass sie fündig werden könnten. Doch dann passiert das Unglaubliche und urplötzlich gibt es die Chance, ein grausames Imperium zu stürzen, welches Natur und Menschen auf dem Gewissen hat… „Stormdancer“ war mein zweites Buch von Jay Kristoff und ich glaube, ich könnte süchtig werden. Was soll ich sagen? Er schreibt einfach großartig! Ich konnte gar nicht anders, als mich in der Geschichte Shimas zu verlieren. Viele bildhafte Details haben in meinem Kopf eine Welt erschaffen, deren Eindrücke ich mich beim Lesen kaum entziehen konnte. Darüber hinaus bin ich dem Charakterbuilding und der Dynamik unter den verschiedenen Personen absolut verfallen. Speziell das Zusammenspiel zwischen Yukiko und ihrem Begleiter hat mir wahnsinnige Freude bereitet und die Kampfszenen zu einem unheimlich beeindruckenden Genuss gemacht (wer das Buch gelesen hat, weiß, was ich meine. Und alle anderen werden es wissen, sobald sie es lesen). „Stormdancer“ ist schlicht und einfach ganz großes Kino! Düster, bedrohlich, blutig, ohne allzu großen Fokus auf eine Liebesgeschichte. Stattdessen schafft es eine äußerst komplexe und facettenreiche Welt, deren Beschreibung für mich zwischenzeitlich Fluch und Segen zugleich war. Einerseits habe ich es geliebt, so viel erfahren zu dürfen, weil es mir ein wunderbares Gespür für das Setting und die Charaktere gegeben hat, andererseits hat es mir speziell die ersten 150 Seiten des Buches etwas erschwert. Danach allerdings war der Bann gebrochen, auf der komplexen Basis wurde eine actionreiche, fesselnde und emotionale Geschichte erbaut, auf deren Fortsetzung ich mich mehr als nur freue und die ich jedem empfehlen kann, der mit etwas Gewalt und weniger Liebe zurechtkommt.

Japanisch-Historische Fantasy trifft auf dystopisches Steampunk
In dieses Buch bin ich quasi komplett blind gegangen. Ich hatte vorher nie etwas davon gehört, aber mir ist im Buchladen das Cover ins Auge gestochen und der Klappentext klang interessant. Ohne große Erwartungen hab ich es also angefangen zu lesen - und wurde sofort in die Welt hineingezogen. Stormdancer ist eine Mischung aus dystopischem Steampunk und japanischer Fantasy. Diese Kombination hab ich so noch nie gesehen, weshalb ich das gleich super interessant fand. Und Jay Kristoff hat es meiner Meinung nach sehr gut geschafft, das Bild der Welt so zu malen, dass man die Falschheit regelrecht spüren konnte. Vom Schreibstil her war das Buch insgesamt sehr angenehm zu lesen, der Schreibstil war flüssig und nicht zu kompliziert. Das einige ist, dass es anfangs etwas schwer war, rein zu kommen, weil da doch ein ganzer Haufen japanischer Begriffe benutzt wurde (wobei ich aber durch Manga/Anime Erfahrung zumindest mit einem Teil davon vertraut war - es hätte aber durchaus geholfen, wäre mir das Glossar am Ende früher aufgefallen ^^'). Aber da das meiste Eigenbezeichnungen waren, war das mit den japanischen Begriffen auch okay für mich. Das einzige, was mich etwas gestört hat, war die Verwendung von "Hai" und einmal "Sayonara", wo ich die Bedeutung zwar weiß, aber ich sah einfach keinen Grund, warum man das nicht einfach auf deutsch geschrieben hat... aber gut, das war ne Kleinigkeit. Der Plot mit dem Kampf gegen den Herrscher des Reiches hat mich gefesselt und es gab einige Twists, die ich so nicht vorhergesagt habe, was mir sehr gefallen hat. Beim Lesen war ich mir nie ganz sicher, wem man letztendlich vertrauen konnte und wem nicht, und auch wenn das normalerweise nicht meine Präferenz ist, war das ganze einfach gut geschrieben und hat gut zur Story und in die Welt gepasst. Teilweise war es mir etwas viel Drama erst in Hinblick auf Familie, dann im Hinblick auf Liebesbeziehungen, und gerade auf letzteres hätte ich verzichten können, aber auch hier war es einfach gut geschrieben und das Liebesdrama ging vorerst auf eine Art auf, mit der ich Leben kann, daher... Was mir aber richtig gut gefallen hat, war sie Beziehung zwischen Yukiko und Buruu, dem Donnertiger, das war mit Abstand mein Lieblingsaspekt des Buches! Ich hab es geliebt, deren Interaktionen zu lesen und wie sich ihre Beziehung im Laufe der Zeit verändert hat! Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, es war ein starker Auftakt der Reihe und ich bin gespannt, wie es weiter geht!
Einfach genial! Der erste Band der Reihe Lotuskrieg-Stormdancer habe ich in null-komma-nichts verschlungen. Es geht um Yukio die Tochter des obersten Jägers des Shoguns. Ihnen wurde der Auftrag erteilt einen Donnertiger zufangen und dem Herrscher zu überbringen damit er der Legende nach der nächste Stormdancer wird. Der Autor Jay Kristoff entführt euch in eine Steampunk-Welt mit vielen japanischen Einflüssen aus der Mythologie (die einzelnen Begriffe werden auch wunderbar in einem Glossar erklärt sollte man manche Begriffe noch nicht kennen) . Mich hat das ganze Konzept der Story einfach nur überzeugt sowie auch seine Charaktere und den schwarzen Humor die dieses Buch zu etwas besonderen machen. So ein Buch habe ich zuvor noch nie in der Hand gehabt! Es ist ein muss für alle Fantasy begeisterte es zu lesen und das wird definitiv kein Fehlkauf. Es nimmt euch mit auf eine abenteuerliche Reise mit Gefahren und sehr viel Spannung, das man das Verlangen verspürt es nicht aus der Hand zu legen. Überzeugt euch selbst!
Jay Kristoff beschreibt die Welt sehr detailliert, was in einem düsteren, dystopischen Setting resultiert. Es sorgt jedoch auch dafür, dass sich der Anfang der Geschichte sehr in die Länge zieht und langsam voran geht. Bis wirklich etwas passiert vergehen ca. 130 Seiten und bis zu diesem Zeitpunkt war ich noch nicht wirklich überzeugt. Als die Story aber so wirklich losging war ich begeistert! Alles ist sehr durchdacht und das Besondere an dieser Geschichte ist die seelische Verbindung zwischen der Protagonistin Yukiko und Buruu, dem Donnertiger. Es war wirklich schön zu lesen, wie die beiden miteinander kommunizieren und wie aus Hass und Misstrauen eine Freundschaft entsteht. Auch die Darstellung anderer Charaktere ist sehr gut gelungen, mir hat besonders gefallen, dass es hier nicht immer schwarz und weiß gibt und jeder seine eigene Geschichte und Beweggründe hat. So ist mir vor allem ein Charakter, den ich anfangs nicht wirklich mochte ans Herz gewachsen. Das Ende ist actionreich und emotional und es gab einige Handlungen, die ich höchstens in den Folgebänden erwartet hätte. Dadurch freue ich mich aber umso mehr auf die nächsten Teile! Wer sich für die asiatische Kultur interessiert, dystopische Settings mag und dazu noch Lust hat auf eine Geschichte mit einem tierischen Begleiter, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
Jay Kristoff ist ein australischer Bestseller-Autor, der sich mit Fantasy- und Science-Fiction-Romanen international Rang und Namen gemacht hat. 1973 wurde er in Perth geboren und zelebrierte den Großteil seiner Kindheit und Jugend als Musterbeispiel eines Nerds. Nach Studium und Arbeit in der Werbebranche widmete er sich final dem Schreiben. Mit der Reihe um DER LOTUSKRIEG startete Jay Kristoff seine Autorenkarriere und seine Bücher wurden mittlerweile in mehr als 35 Ländern veröffentlicht. Er ist der Autor der Bestseller-Reihe NEVERNIGHT und weiteren sehr erfolgreichen Serien wie ILLUMINAE FILES, die er zusammen mit Amie Kaufmann kreierte. Jay glaubt nicht an Happy Ends.
Posts
"Die Bestie kam aus dem Schatten geschlichen, die Federn schwarz vom Blut. Sie senkte den Kopf, in ihrer Kehle vibrierte ein Knurren. Jukiko tastete wild um sich, suchte im Schlamm und zwischen nassen Blättern nach ihrem Tantõ. Sie konnte kaum noch etwas sehen. Beinahe verlockend kam ihr die Finsternis nun vor, als stünde sie mit weit ausgebreiteten Armen dar und flüsterte ihr Versprechen zu. Dass sie keine Angst mehr haben müsse. Dass sie ihren Bruder wieder sehen würde. Dass sie diese sterbende Insel mit dem vergifteten Himmel darüber hinter sich lassen, endlich nachgeben und schlafen durfte, nachdem sie einen Jahrzehntlang immer hatte wachsam sein müssen. Und immer verborgen hatte wer und was sie war"
Jay Kristoff ist ein Weltenbauer. Bildgewaltig erzählt er von einem Japan, dass es so nie gegeben hat und lässt alte Tradition mit technischem Fortschritt verschmelzen, so dass ein Steampunk-Universum entsteht, dass mir den Atem geraubt hat. Yukikos Vater, der Jäger des amtierenden Shõgun, wird beauftragt einen Donnertiger zu fangen. Ein Tier, das alten Legenden entsprungen ist und als ausgestorben gilt. Yukiko ist eine Tochter des Fuchs-Clans und besitzt die Gabe mit Tieren zu kommunizieren. Umstände führen dazu, dass sie sich allein dem Donnertiger stellen muss. Dabei geht sie mit dem Tier eine Verbindung ein, die so mächtig ist, dass selbst der Shõgun sich davor in Acht nehmen sollte. Jay Kristoff scheint sich als Autor in allen Welten zu Hause zu fühlen. Egal ob in einem mittelalterlichen Setting, in dem Vampire ihr Unwesen treiben, ob im All, wenn zombieartige Wesen ein Raumschiff überfluten oder in Japan, wo ein 16 jähriges Mädchen allein mit einem Tantõ bewaffnet, sich uralten Mächten in den Weg stellt. Ich habe noch kein Buch des Autors in die Hand genommen, um es wieder wegzulegen, im Gegenteil. Ich war von Anfang an von der Geschichte des Stormdancers begeistert und wurde quasi von Seite 1 an in die Handlung gezogen. Die Figuren sind vielschichtig und ihr Handeln durchaus in Frage zu stellen. Das Setting ist eine wahnsinnige Mischung aus Kultur und Technik. Der Kern der Geschichte ist der Kampf um Gerechtigkeit und das Erreichen einer Neuerung und es ist die Geschichte einer Tochter, die die Beziehung zu ihrem Vater endlich verstehen lernt. Die Verbindung zwischen Yukiko und dem Donnervogel entwickelt sich langsam und verändert beide in ihrem Denken, Tun und Handeln. Dabei hat Jay Kristoff ein Wesen geschaffen, dass einem Drachen den Rang ablaufen kann. Das Buch hat mich auf eine actionreiche, mitfühlende und wandelbare Reise mitgenommen und ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Denn das Ende ist erst der Anfang.
Zur Geschichte Yoritomo no Miya, der Seii Taishōgun des Inselreiches Shima, erwacht aus einem Traum und wünscht sich einen Greifen. Ein legendäres, bereits ausgestorbenes Wesen (ein Yōkai), welches auch Arashitora oder Donnertiger genannt wird. Die Hälfte des Tieres besteht aus einem Adler, die andere aus einem Tiger, weißes Gefieder geht in weißes Fell mit schwarzer Musterung über und scharfe Krallen, die alles zerreißen können. Er will auf den Rücken des Arashitora in die Schlacht ziehen, als legendärer Sturmtänzer und den Krieg endgültig für sich gewinnen. Der Seii Taishōgun befiehlt, dass sein bester Jagdmeister, der schwarze Fuchs Masaru ihm einen fängt, wenn nicht sollen alle seine Männer zusammen mit ihm sterben. Yukiko, Tochter des legendären schwarzen Fuchses, macht sich mit auf die beschwerliche Reise. Ihr Vater ist wie viele andere Menschen in der Region Lotusabhängig, versäuft und verspielt zusätzlich sein gesamtes Geld, weshalb es auch Mal knapp wird den Monat. Eine Flucht kommt nicht in Frage, vor dem Seii Taishōgun kann man nicht entkommen. Wie sollen sie einen längst ausgestorbenen Donnertiger ausfindig machen? “Ist es dafür nicht noch ein bisschen früh am Tag, Vater?” Masaru hielt inne und blinzelte triefäugig in ihre Richtung. Als er sie erkannte, hellte sich seine Miene auf. Er tat einen unsicheren Schritt auf sie zu und grinste. “Tochter! Genau im …” Eine Flasche Sake segelte durch die Luft und kolodierte mit seinem Hinterkopf. eBook S. 36 von 566 Zu dem Autor Jay Kristoff verbrachte den Großteil seiner Jugend mit einem Haufen Bücher und zwanzigseitiger Würfel in seinem spärlich beleuchteten Zimmer. Als Master of Arts verfügt er über keine nennenswerte Bildung. Er ist zwei Meter groß und hat laut Statistik noch 11.500 Tage zu leben. Zusammen mit seiner Frau und dem faulsten Jack-Russell-Terrier der Welt lebt er in Melbourne. Jay Kristoff glaubt nicht an Happy Ends. (Lovelybooks) Der Lotuskrieg ist nicht die erste Reihe, die ich bisher von Jay Kristoff gelesen habe und wird auch nicht die letzte sein. Die Nevernight Reihe fand ich auch schon richtig gut. Man braucht zwar ein bisschen, um in den Schreibstil reinzukommen, aber es passt in die Zeit der Geschichte sehr gut rein und man kann irgendwann nicht mehr aufhören. Meine Meinung Ich habe “Der Lotuskrieg” sehr geliebt und auch die restliche Reihe werde ich definitiv weiterlesen. In die Geschichte konnte ich mich richtig reinfühlen. Ich war eine Samurai und habe Oni in Wäldern bekämpft, die stickige Luft in Kigen eingeatmet, bin auf dem Himmelsschiff gereist und habe Wind und Wetter getrotzt. Auf die beschwerliche Reise habe ich mich mit ihnen Reise begeben, um ein Wesen zu fangen welches bereits lange ausgestorben ist. Er erzählte ihnen von den Helden der Vergangenheit, den Sturmtänzern, die einstmals Arashitoras geritten hatten, als Mythen noch über die Erde wandelten. eBook S. 90 von 566 Die Charaktere waren großartig beschrieben, die Dialoge haben mich gefesselt und zum Schmunzeln gebracht. Einfach eine sehr tolle Geschichte, in die man sich reinfühlen kann, ich habe mit ihnen gelacht, geweint und gelitten. Ich mag Geschichten über Samurai und Mythologien sehr gerne und hatte auch viel Spaß diese zu lesen. Besonders die japanischen Gottheiten haben mich sehr fasziniert, diese wurden sehr gut eingebunden und erklärt. Fazit “Der Lotuskrieg” ist wirklich eine schöne dystopische Fantasiegeschichte mit Steampunk Elementen und viel japanischer Mythologie. Wer also gerne in solchen Bereichen liest, kann ich die Reihe nur weiterempfehlen. Ich werde sie auf jeden Fall noch weiterlesen, weil ich sie wirklich verschlungen habe.
Abgebrochen bei 34 %
Ich wollte die Geschichte so gerne mögen, aber leider konnte sie mich nicht ganz abholen. Ein dystopisches Japan in einem fantastischen Steampunk Setting klingt eigentlich nach einer Geschichte genau nach meinem Geschmack. Inhaltlich folgen wir Yukiko und ihrem Vater bei einem Auftrag. Der Clou? Sie sollen ein als ausgestorben geglaubtes Wesen fangen. Eigentlich hatte die Geschichte alles um interessant zu sein, aber trotzdem konnte sie mich nicht begeistern. Der Prolog stellt einen hammermäßigen Einstieg in die Geschichte dar und auch die ersten Kapitel können daran anknüpfen. Kurz danach verliert sich die Geschichte dann in ellenlangen, ausschweifenden Beschreibungen, die teilweise auch Einträge in einer Enzyklopädie hätten sein können. Das Handlungstempo war recht langsam, vor allem in Anbetracht der Menge an Informationen aus dem Klappentext. Die Geschichte ist sehr jugendlich. Besonders die Protagonistin ist in ihrem Verhalten flatterhaft, kindisch und oft undurchschaubar, aber nicht auf die gute Weise. Auch die Beziehungen und Dynamiken der Charaktere waren von Wechselhaftigkeit durchzogen und allgemein eher komisch. Für mich war es leider nichts, aber ich würde dennoch gerne in andere Bücher des Autoren reinschnuppern.
Ein episches Abenteuer!
Die Story ist unglaublich packend und steckt voller Spannung, Action und Emotionen. Besonders die faszinierende Welt hat mich sofort in ihren Bann gezogen – man merkt einfach, wie viel Liebe zum Detail in jedem einzelnen Kapitel steckt. Kristoffs Schreibstil ist wieder einmal ein Highlight: so lebendig und bildgewaltig, dass jede Szene wie ein Film vor meinem inneren Auge abgelaufen ist. Ich konnte die Gerüche, Geräusche und die Atmosphäre förmlich spüren. Gerade die Mischung aus japanisch angehauchter Steampunk-Welt, Mythologie und starken Charakteren macht das Buch zu etwas ganz Besonderem. Vor allem die Hauptfigur wächst einem schnell ans Herz und sorgt dafür, dass man emotional total investiert ist. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war nach dem Ende gleichzeitig begeistert und ein bisschen traurig, dass es schon vorbei ist. Umso größer ist jetzt die Vorfreude auf Band 2 und 3!
Mischung aus: Arcane ⚙️, Avatar 🌿, Game of Thrones 🐉 und dem feudalen Japan 🗡️
Stormdancer entführt in ein vom feudalen Japan inspiriertes Fantasyreich, das unter der Herrschaft eines grausamen Shōguns und einer zerstörten Umwelt leidet. Im Zentrum steht Yukiko, die gemeinsam mit ihrem Vater auf eine gefährliche Mission geschickt wird. Eine Reise, die alles verändern soll. Magie, politische Intrigen und mythische Kreaturen spielen dabei eine zentrale Rolle. Stormdancer war mein erstes Buch von Jay Kristoff, und ich muss gestehen, dass ich nach den ersten Seiten bereits überlegt habe, ob ich es zur Seite legen und zu einem besseren Zeitpunkt weiterlesen soll. Ich fand leider überhaupt nicht in die Geschichte hinein. Zum einen hatte ich unheimlich Mühe mit den Charakternamen und den vielen themenspezifischen Begriffen. Immer wieder musste ich ins Glossar schauen, was mich mit der Zeit richtig zu nerven begann, da in der Geschichte selbst nur sehr wenige Begriffe erklärt werden. Sie sind einfach da, und man muss selbst verstehen, was sie bedeuten. Auch mit dem Aufbau der Welt hatte ich grössere Schwierigkeiten: Wer ist genau der Shōgun? Was sind die Gildenmänner und in welchem Verhältnis stehen sie zueinander? Welche verschiedenen Clans gibt es? Das alles wirkte sehr verwirrend, und ehrlich gesagt wird man auch nicht wirklich an diese Welt herangeführt. Zusätzlich hatte ich in den ersten 150 bis 200 Seiten keinerlei Verbindung oder Bezug zu den Charakteren. Ich fieberte nicht mit, hatte kein echtes Interesse an der Story und las eher weiter, weil ich hoffte, dass es besser wird. Das änderte sich schlagartig, als Buruu auf den Plan trat. Ab diesem Punkt war ich investiert. Die Verbindung zwischen Yukiko und Buruu war einfach goldig. Es kam endlich Spannung auf, und durch die beiden verstand ich nicht nur die Welt besser, sondern auch die Charaktere begannen, sich spürbar weiterzuentwickeln und eine Wandlung zu durchlaufen. Der Schreibstil schwankte für mich allerdings ein wenig: Manche Kapitel waren wirklich gut, andere hingegen eher weniger. Zudem wurden einige Charaktere meiner Meinung nach zu wenig eingeführt, wodurch auch die emotionale Verbindung fehlte – beispielsweise bei Michi, Hiro oder Kisume. Gegen Ende wirkte die Handlung stellenweise etwas gerusht, und einige Entwicklungen fühlten sich ein wenig zu plot convenient an (z. B. Masaru → Ratten). Nichtsdestotrotz nahm das Buch ab etwa Seite 200 in fast allen Bereichen deutlich zu: Spannung, Investment, Charakterbindung und Worldbuilding verbesserten sich spürbar. Ich bin daher sehr gespannt, wie es in der Geschichte weitergeht. Ganz besonders, da das Ende doch mutig und auch tragisch war.

Hach ich weiss auch nicht. Einerseits finde ich die Welt, die da geschaffen wurde ziemlich interssant. Andererseits ist es halt auch wie jedes andere YA Buch, in der ein Ausgewählter dann das schreckliche Regime stürzt/stürzen will, Verraten wird, es trotzdem irgendwie schafft und die Welt erstmal ins Chaos stürzt, weil die Rebellen doch nicht so weit gedacht haben... Mal sehen, ob Teil 2 dann auch so langgezogen wird, wie überall anders, oder ob der Fokus sich verschiebt und mich nochmal abholen kann.
Mal ein etwas anderes Fantasy-Buch.
Ich habe mich wirklich gerne von Jay Kristoff in Fern-östliche Welten führen lassen, auch wenn ich es teilweise ziemlich überfordernd fand und verwirrt und planlos war - das lag aber auch zum Großteil daran, dass ich mich mit der japanischen Tradition und Lebensweise nur wenig auskenne. Auch die ganzen japanischen Bezeichnungen, Ausdrücke, Titel und Namen fand ich teilweise schwer zu merken und zu verstehen. Zum Glück gibt es hinten im Buch ein Glossar was einiges erklärt. Nichts destotrotz fande ich die Story richtig gut! Schön vielschichtig. teilweise auch gesellschaftskritisch. Richtig stark. Wer sich für Japanisches Setting interessiert und sich in diese Welt entführen lassen möchte.. here's ur book. ♥️
Ach 1 Kapitel Geht noch... Ist das da die Sonne?
Ich war am Anfang sehr skeptisch, aber die Mischung aus Steampunk, Japan-Setting und Fantasy hat mich überzeugt. Dieses Buch war ein Auf und Ab der Emotionen, eine Achterbahnfahrt durch eine fremde Welt mit viel zu vielen Geheimnissen. Ich habe dieses Buch genommen und gelesen – und plötzlich war ich in einer anderen Welt. Ich habe mit der Protagonistin mitgefühlt. Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen.

So spannend, perfekt und Episch!
Dieses Buch, Band eins der "der Lotuskrieg" Trologie, ist einfach episch und perfekt geschrieben. Leider viel es mir Anfangs schwer rein zu kommen und mir die Charaktere zu merken - weshalb es auch einen Stern abzug gibt, auch wenn das Buch nicht wirklich daran Schuld ist - und ich war erst ab seite 150 - 200 richtig drinne. Trotzdem ist die Story perfekt, episch und krass und ich empfehle dieses Buch definitiv weiter, hoffentlich kann ich das selbe zu den anderen beiden Bänden sagen :)
Starker Auftakt mit kleinen Stolpersteinen
Zusammenfassung 📝: "Stormdancer" spielt in einer düsteren, vom Steampunk geprägten Welt namens Shima, die stark von einem alternativen, mythisch angehauchten Japan inspiriert ist. Das Imperium wird von einer mächtigen Dynastie beherrscht und ist technologisch hochentwickelt – allerdings zu einem schrecklichen Preis. Eine besondere Lotusblume dient als zentrale Energiequelle für Maschinen, Luftschiffe und Waffen. Doch ihr exzessiver Einsatz hat die Umwelt fast vollständig zerstört: Die Natur vergiftet und mystische Kreaturen gelten als ausgerottet. Im Mittelpunkt steht Yukiko, die Tochter eines kaiserlichen Jägers. Als sie mit ihrem Vater auf eine gefährliche Mission geschickt wird, begegnet sie etwas, das es eigentlich nicht mehr geben dürfte – und das ihre Sicht auf das Imperium, ihre Rolle darin und die Welt selbst grundlegend verändert. Meine Meinung: ⭐⭐⭐⭐ Der Einstieg in "Stormdancer" fiel mir etwas schwer - ich brauchte ungefähr bis Seite 40, um wirklich anzukommen. Doch ab diesem Punkt hat mich die Geschichte deutlich mehr gepackt. Man wird ohne große Vorwarnung in eine kaputte, Welt geworfen, die unangenehme ist und in der man definitiv nicht leben möchte. Umweltzerstörung, Machtmissbrauch und eine zerrüttete Familie bilden den Rahmen – alles wirkt roh, schmutzig und hoffnungslos. Was mir etwas schwerfiel, war die zeitliche Einordnung. Ich konnte nicht immer greifen, wie viel Zeit seit bestimmten Ereignissen tatsächlich vergangen ist. Das hat mein Gefühl für den Verlauf zunächst etwas beeinträchtigt. Auch die Beziehung zwischen Yukiko und dem Donnertiger hat mich nicht ganz überzeugt. Der Donnertiger hasst Menschen zutiefst, wird dann aber schnell gegenüber Yukiko zahmer. Hier hätte ich mir mehr Entwicklung, mehr innere Konflikte und mehr Zwischenschritte gewünscht. Zum Ende hin nimmt die Handlung jedoch richtig Fahrt auf. Die Ereignisse überschlagen sich, die Spannung steigt deutlich an und man bekommt einen starken Abschluss, der Lust auf mehr macht. Trotz kleiner Kritikpunkte ein atmosphärisch dichter, düsterer Fantasyauftakt mit einer faszinierenden Welt.
Tiefgründig & fesselnd
Eine weitere Trilogie aus der Feder von Jay Kristoff. Das Setting ist phänomenal. Kristoff ist ein Meister von dystopischen, düsteren Welten. Ebenso sind die Figuren liebevoll & und sehr facettenreich geschaffen. Die Handlung an sich ist einnehmend und spektakulär. Das Ende schockte mich so ziemlich und der Epilog macht sehr neugierig. Alles in allem ist es ein grandioses Abenteuer bei dem der Leser in eine fantastische Welt eintaucht und sich völlig darin verlieren kann. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Dieses Buch ist für mich ein absolutes Highlight und es wundert mich, warum es generell recht wenig Beachtung bekommen hat - zumindest hatte ich den Eindruck. Die ganze Welt, in der die Geschichte spielt, finde ich einfach klasse. Anfangs musste ich recht viele Begriffe im Glossar nachschlagen, aber das war kein Problem. Ich kann das Buch jedenfalls ohne Einschränkung weiter empfehlen und freue mich auf die nächsten beiden Bände, die schon bereit liegen.
Starker Start einer Trilogie. Steampunk trifft auf Samurai und Japanischer Mythologie
Jay Kristoff schafft es in diesem Buch, ein zumindest für mich neues Setting zu schaffen, indem er die klassische japanische Mythologie nimmt und sie in ein fiktives Setting verpflanzt und das Ganze mit Kettensägenkatanas und Steampunk würzt. Ich bin auf die nächsten beiden Bände gespannt! Auch die flüssige und rasante Stimme des Autors ist wirklich eine Freude beim Lesen.
Für mich das schlechteste Buch des Autors,doch dennoch gut
Puhh Leute also bei diesem Buch fehlt mir die Bewertung besonders schwer. Der Autor ist einer meiner Lieblinge und alle Bücher bis jetzt wahren ein Highlight ,doch bei seinem Erstlingswerk hatte ich Schwierigkeiten. Man kam am Anfang schon super schwer in die Geschichte rein und man bekommt so viel japanisch angehaucht Input vorgelegt , das man so ein wenig verwirrt ist . Doch jeh länger man in den Buch liest/hört, kommt man besser rein, dennoch konnte mich die Geschichte nicht ganz packen, ich kann euch leider nicht sagen wieso. Die Charaktere waren recht gut und das Setting mag ich zu 100% ,doch irgendwas hat mir gefehlt . Ich werde Band 2 noch hören und bin gespannt ob es mich mehr überzeugen kann.
Tolles japanisches Steampunk-Fantasy Setting. War mal was anderes für mich. 😃 Yokiko lebt im Reich Shima mit ihrem Vater der wohl der größte Jäger des Reiches ist. Als der Shogun von einem Reittier träumt das seit Jahrhunderten nicht mehr gesehen wurde schickt er Yokiko, ihren Vater auf die Jagd. So entspinnt sich ein Abenteuer das über Wahrheit, Lüge, Umweltproblemen, Propaganda, Freundschaft und Familie handelt. Yokiko ist ein toller Charakter. Anfangs nicht gut auf ihren Vater zu sprechen. Dazu noch die Frage: Ist das was das Shogunat macht in Ordnung? Für alle die mit Fantasy, Steampunk und Japan was anfangen können ist es sehr zu empfehlen! Wieder einmal ein spannendes Buch von Jay Kristoff! Freue mich auf Band 2!
Super begeistert
Ich bin ein riesen Jay Kristoff Fan, und dieses Buch hat mich ab Beginn förmlich in seinen Bann gezogen . Das Setting ist genial , ebenso die Charaktere . Wir haben hier ein Mädchen mit einer besonderen Gabe , die durch diese eine Verbundenheit fürs Leben schließt , aber auf ihrer Reise durch diese Geschichte, durch die Hölle muss . Antagonisten die einen den letzten Nerv rauben , und am Ende kommt man nicht um ein paar Tränen herum. Besonders berührt hat mich die Danksagung von Jay Kristoff . Ich kann dieses Buch nur sehr empfehlen. Mittlerweile bin ich auch mitten im zweiten Band dieser Reihe und auch dieser hat genau so eine Sog Wirkung wie Band 1.
Liebe 🖤🦅
Ich brauchte zwar ein bisschen um mich in der Geschichte zurecht zu finden - was aber lediglich dem geschuldet ist, dass ich mich mit den japanischen Begrifflichkeiten nur oberflächlich auskenne - aber danach war es nur einfach Liebe 🖤 auch mit seinem Erstlingswerk beweist Jay Kristoff mal wieder warum er mein liebster Autor ist und ich seine Bücher kaufe, weil sein Name drauf steht ohne zu wissen, worum es eigentlich geht 😂
4,5 Sterne | Pluspunkte: Zusammenspiel der Charaktere, Schreibstil, Komplexität| Minuspunkte: … ebenfalls die Komplexität Als Yukiko zusammen mit ihrem Vater auf die Jagd nach einem legendären Donnertiger geschickt wird, glaubt niemand, dass sie fündig werden könnten. Doch dann passiert das Unglaubliche und urplötzlich gibt es die Chance, ein grausames Imperium zu stürzen, welches Natur und Menschen auf dem Gewissen hat… „Stormdancer“ war mein zweites Buch von Jay Kristoff und ich glaube, ich könnte süchtig werden. Was soll ich sagen? Er schreibt einfach großartig! Ich konnte gar nicht anders, als mich in der Geschichte Shimas zu verlieren. Viele bildhafte Details haben in meinem Kopf eine Welt erschaffen, deren Eindrücke ich mich beim Lesen kaum entziehen konnte. Darüber hinaus bin ich dem Charakterbuilding und der Dynamik unter den verschiedenen Personen absolut verfallen. Speziell das Zusammenspiel zwischen Yukiko und ihrem Begleiter hat mir wahnsinnige Freude bereitet und die Kampfszenen zu einem unheimlich beeindruckenden Genuss gemacht (wer das Buch gelesen hat, weiß, was ich meine. Und alle anderen werden es wissen, sobald sie es lesen). „Stormdancer“ ist schlicht und einfach ganz großes Kino! Düster, bedrohlich, blutig, ohne allzu großen Fokus auf eine Liebesgeschichte. Stattdessen schafft es eine äußerst komplexe und facettenreiche Welt, deren Beschreibung für mich zwischenzeitlich Fluch und Segen zugleich war. Einerseits habe ich es geliebt, so viel erfahren zu dürfen, weil es mir ein wunderbares Gespür für das Setting und die Charaktere gegeben hat, andererseits hat es mir speziell die ersten 150 Seiten des Buches etwas erschwert. Danach allerdings war der Bann gebrochen, auf der komplexen Basis wurde eine actionreiche, fesselnde und emotionale Geschichte erbaut, auf deren Fortsetzung ich mich mehr als nur freue und die ich jedem empfehlen kann, der mit etwas Gewalt und weniger Liebe zurechtkommt.
Positiv überrascht!
Ein Mädchen, dass in einer kaputten Welt und einem vergifteten Land aufwächst, erhebt sich gegen Jene, die dies zu verantworten haben. Bereits auf den ersten Seiten merkt man: Jay Kristoff versteht was von seinem Handwerk! Ich habe jede Sekunde in dieser grausam verdorbenen Welt, in der es ein wenig mehr als einen Funken braucht um ein Feuer zu entfachen, genossen.

Spätestens nach diesem Buch gehört Jay Kristoff zu einem der Autoren, dessen Bücher ich vermutlich blind kaufe. Den zweiten Band habe ich mir bereits vorbestellt, als ich nicht einmal die Hälfte des ersten durch hatte. So viel dazu. Anfangs brauchte ich etwas um mich zurecht zu finden und war auch unglaublich froh um die Wikipedia Funktion meines Kindle, denn viele Worte, die im Japanischen doch eher Anwendung finden als im Deutschen, waren mir fremd. Als ich dann drin war, lief es und zwar richtig schön rund. Ach, und für alle die Bedenken haben, die können beruhigt sein, denn am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, egal in welchem Format, dass einem auch mit entsprechenden Erklärungen zur Seite steht - hatte ich aber erst gesehen, nachdem ich mir das Print geholt habe. Das Atmosphäre fand ich einfach richtig überragend. Treffend düster, dezent mystisch und einfach nur ekelhaft stinkend - denn wie der Klappentext schon verrät, ist es um die Umwelt nicht sonderlich gut bestellt und entsprechend liegt ein gewisser Mief in der Luft, den man selbst beim Lesen unglaublich gut nachempfinden kann. Die Charaktere waren einfach genial gezeichnet, der dezent angesiedelte Humor (ich könnte wetten, dass der Greif die ursprüngliche Vorlage von Herrn Freundlich aus "Nevernight" ist.) und das Setting bildhaft dargestellt. Der Stil war wie gewohnt einnehmend und gut zu lesen, mit diversen etwas poetisch angehauchten Passagen. Etwas das mich schon bei "Nevernight" überraschte. Ob die Definition/ Interpretation so korrekt ist, weiß ich nicht, es fühlte sich für mich eben so an. Und die Geschichte selbst. Was soll ich dazu nur sagen? Also für alle, die mich dezenten Gefühlskrüppel kennen, kann ich vielleicht anmerken, dass ich auf den letzten Seiten wirklich Tränen in den Augen hatte und wäre ich nicht im Büro gesessen, hätte ich vermutlich hemmungslos los geschluchzt. Die Kombination aus der Situation als solches und dem Ambiente war einfach so unglaublich rührend. Ich habe schon richtige Lust auf die Fortsetzung! Zudem möchte ich anmerken, dass ich dieses Werk besonders unter dem Aspekt, dass es sich um das Debüt des Autors handelt, noch mehr bewundere, denn so ein Erstlingswerk, das so in sich stimmig ist, muss man erst mal hinbekommen. Ansonsten möchte ich auf die Geschichte einfach gar nicht eingehen, weil man sie selbst erleben sollte. Die Kampfszenen halten sich meiner Meinung nach in Grenzen bzw. sind recht gut nachzuvollziehen. Es erinnert nicht an einen dieser typischen Filme, in denen alle wie irre durch die Gegend hopsen oder fliegen, hat aber allein schon wegen Erfindungen wie Kettensägenkatanas einen ganz eigenen Charme. In diesem Sinne, macht euch am besten selbst ein Bild. Ich würde das Buch auf jeden Fall uneingeschränkt empfehlen. Fazit: Ein Buch, das mich absolut begeistert hat - Handlung, Setting, Atmosphäre, einfach genial!
Jay Kristoffs Schreibstil durfte ich bereits in "Nevernight" kennenlernen, umso gespannter war ich natürlich, wie sein damaliges Debüt geschrieben wurde. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und ich habe mich sehr auf das japanische Setting mit Steampunk Elementen gefreut. Die ersten 100 Seiten hatte ich Schwierigkeiten, in die Welt reinzukommen. Man wird einfach so direkt mitgerissen, ohne dass was erklärt wird, und das machte mir den Anfang nicht ganz so leicht. Je weiter ich jedoch in dem Buch fortschritt und je näher wir der eigentlichen Geschichte kamen, desto leichter fiel es mir, alles zu verstehen. Für die zahlreichen japanischen Begriffe gibt es im Anhang zum Glück ein Glossar. Auf den ersten Seiten werden einem auch unfassbar viele Charaktere vorgestellt, sodass es bei den japanischen Namen manchmal schwerfällt, sich alles zu merken und zu verstehen, wer wer ist. Aber auch das legte sich. Nachdem ich ersteinmal in der Story war, konnte ich das Buch auch nicht mehr weglegen. Spätestens als ein bestimmter Charakter auftaucht wird das Lesen dieses Buches zu einer Sucht. Kristoffs Humor war wie immer sehr unterhaltsam und ich liebe es, wie er so souveräne und sehr reife Frauencharaktere erschafft. Manchmal erschien mir Yukiko mit ihren 16 Jahren zwar etwas sehr furchtlos, aber trotzdem fühlte sich alles sehr authentisch an. Am besten hat mir die Dynamik zwischen Yukiko und Buruu gefallen. Wie die beiden miteinander interagieren, ist das beste am gesamten Buch und auch wie sich ihre Beziehung zueinander entwickelt, ist toll zu beobachten. Natürlich gibt es den ein oder anderen Plottwist, den ich manchmal nicht so hab kommen sehen. Umso spannender wurde natürlich alles, was passiert ist, und da dies der erste Band der Trilogie ist, gab es auch mehr als nur einen Höhepunkt. Mir hat die gesamte Story unglaublich gut gefallen, was vor allem an dem flüssigen Schreibstil und den Ereignissen lag. Auch mit der Masse an Charakteren kam ich irgendwann zurecht und am liebsten würde ich direkt den zweiten Band lesen – schade, dass ich da noch fünf Monate warten muss. Ein Muss für Japan-Fans!
Solider start einer Trilogie
Der erste Band der Lotus-krieg Reihe hat mich im vorübergehen gepackt und mitgerissen! Das Worldbuilding ist ausführlich und ermöglicht es einem sich die verschiedenen Szenen bildlich vorzustellen. Ebenso bekommt man einen tiefen Einblick in die Charaktere, die Verbindungen die sie zu anderen haben und deren Beweggründe. Zu Beginn nimmt das Buch nur langsam fahrt auf, was bei drei Bänden jedoch keineswegs negativ ist in meinen Augen, denn es ist keineswegs langweilig oder zäh und nimmt in etwa ab dem 2. drittel richtig fahrt auf. Auch den ein oder anderen Plottwist darf man erwarten.
Ich habe es abgebrochen, tatsächlich. (Seite 200) Ich liebe Jay Kristoff, die Nevernight-Reihe gehört zu meinen liebsten Büchern. Ich liebe Jays Schreibstil, Fantasie, seinen Humor, alles. Aber Stormdancer war für mich irgendwie nicht Kristoff. Es hat sich gezogen, es kam keine Spannung auf. Es ist viel passiert, ja. Aber irgendwie ist es so flach geblieben. Vielleicht ist auch einfach diese Asiatische-Weltuntergangs-Welt nicht meins... ich bin ein wenig traurig.
Wow! Einfach fantastisch! Japanische Mythologie gepaart mit Steampunk. Jay Kristoff hat’s mal wieder geschafft mich in eine fantastische Welt zu entführen!
Leider nur 4.5 Sterne da es zu Beginn etwas komplex war und aus diesem Grund etwas langatmig war. Dennoch grade auf den ersten 100 Seiten ist der Scheibstil sehr malerisch und man bekommt einen ersten Einblick in die giftige Welt, welche von Abgasen verpestet ist und vor Schmutz und Krankheit nur so trieft. Auch in Kombination mit der japanischen Kultur und Mythologie gab es der ganzen Geschichte etwas mystisches. Auch die Verbindung zwischen Yukiko und Buruu wurde toll aufgebaut! Wie sie von ursprünglichen Feinden notgedrungen zu Verbündeten werden und als Schwester und Bruder enden -hat mich an die Verbindung von Mia und Herrn Freundlich erinnert. Ganz toll fand ich auch die Kampfszenen in denen Beide gedanklich so miteinander verschmelzen, dass als eine Person in zwei Körpern agieren! Ich bin gespannt wie sich die Geschichte im nächsten Band weiterentwickelt !
𝐁𝐮𝐜𝐡: Der Lotuskrieg - Stormdancer (Band 1) 𝐆𝐞𝐧𝐫𝐞: Fantasy ✼°•⁕✼°•⁕✼°•⁕✼°•⁕✼°•⁕✼°•⁕✼ Dystopischer Steampunk trifft auf die japanische Kultur. Dieser Reihenauftakt war absolut gelungen: toller Schreibstil, genialer Plot, anhaltender Spannungsbogen, düstere Atmosphäre und Charaktere, die einem ans Herz wachsen. Anfangs habe ich ca 70 Seiten gebraucht um mich in der Welt zurechtzufinden und die vielen asiatischen Namen haben es mir dabei nicht leicht gemacht. Man muss dem Buch die Zeit geben, die es braucht um seine Wirkung zu entfalten und dann ist man auch schnurstracks gefesselt.

Faszinierendes japanisches Setting
Die Geschichte, die in einem von Steampunk und japanischer Mythologie inspirierten Setting spielt, bietet spannende Abenteuer und ein komplexes Worldbuilding. Allerdings wirkt die Handlung manchmal zäh, und die Charaktere bleiben nicht immer tiefgründig. Trotz einiger packender Momente fehlt es dem Buch an durchgängiger Dynamik, was es insgesamt zu einer unterhaltsamen, aber nicht ganz überzeugenden Reihe macht.
Solider Start in die Reihe.🪷
Hat für mich einen langen Start gehabt, aber ab ca 100 Seiten bekam es mehr an Fahrt. Ich hatte zunächst auch Probleme mit der Protagonistin, weil sie kennenzulernen etwas erschwert wurde durch das viele Worldbuilding. Doch gegen Ende des Buches, hola die Waldfee, ist die Beziehung zwischen ihr und dem Donnertiger toll😆 Die Liebesbeziehung hatte ich allerdings nicht gefühlt, einfach weil es gezwungen war, nur für den Plot existierend. Der Antigonist war dafür jemand, den man von Herzen hassen kann. Deswegen würde ich sagen, dass es ein solider Start für die Reihe ist und möchte auf jeden Fall weiterlesen.👍🏻

Manchmal etwas trocken, ich brauchte eine Weile um reinzukommen, aber dann wirklich episch und ich freu mich drauf, die Reihe weiterzulesen.
Das Inselreich Shima geht durch den Anbau des Blutlotus immer mehr zu Grunde. Einst war es ein Land reich an Traditionen und Mythen, nun ist alles verpestet. Deshalb scheint es auch ein Himmelfahrtskommando, als der Shogun Yukiko und ihren Vater losschickt, einen legendären Donnertiger zu fangen, wo diese Wesen doch als ausgestorben gelten. Doch das Schicksal sorgt dafür, dass Yukiko mit einer solchen Bestie in den Bergen strandet. Und während die zwei eine ganz besondere Bindung eingehen, muss Yukiko sich dafür öffnen, wie schlimm es wirklich um ihr Land steht ... Wenn ich Nevernight als Richtlinie nehme, so würde ich sagen, sind Jay Kristoffs Bücher vor allem eines: episch. World Building kann er, eindeutig. Auch hier überzeugt er wieder mit einer total gut durchdachten Welt, mit Vergangenheit, einer düsteren Zukunft und vielen speziellen Eigenheiten. Das ganze ist aufgebaut auf japanischer Mythologie, das spiegelt sich in der gesamten Welt und auch allen verwendeten Begrifflichkeiten wieder, was das ganze sehr atmosphärisch macht. Gleichzeitig ist von diesem myhologischen Aspekt wiederum kaum noch was zu spüren, denn die Gilde, mit Hilfe des Shogun, haben das Land fast komplett zugrunde gerichtet - keine Tiere mehr, keine Mythen; nur Technik und Fortschritt ... und Zerstörung. Das ganze erinnert stark an Steam Punk Geschichten. Es ist High Fantasy, aber gleichzeitig in dieser Fantasywelt sehr dystopisch. Daher darf man hier keine mythologisch-zauberhaft-magische Welt erwarten. Shima ist weit davon entfernt! Was es gleichzeitig spannend, aber manchmal für meinen Geschmack auch zu trocken macht. Die Welt ist sehr komplex, mit vielen Details, die uns erklärt werden müssen, und diese sind eben oft sehr technisch. Bedeutet: ellenlange Beschreibungen, wie bestimmte Maschinen oder andere technische Erfindungen aussehen/funktionieren/klingen etc. Das war mir manchmal zu überladen, denn ich hatte das Gefühl, dass dadurch manchmal die Handlung zu langsam voran ging oder der emotionale Aspekt fehlte, denn ich hatte nicht so richtig viel Gelegenheit, mich gefühlstechnisch an die Charaktere zu binden. Aber als ich dann irgendwann richtig drin war, die Welt soweit erklärt war und ich die Dinge schon besser kannte, ging das Lesen viel flüssiger und ich war in der Welt angekommen. Was die Charaktere angeht, so hab ich ja schon gesagt, dass es mir lange schwer viel, Fuß zu fassen in ihrer Runde. Wir begleiten Yukiko, 16 Jahre, ihren Vater Masaru, den Familienfreund Akihito und noch ein paar weitere. Und obwohl ich mit der Zeit mit ihnen warm geworden bin, sie interessante Persönlichkeiten waren und ich auch Yukiko immer lieber begleitet habe, so hab ich doch nicht das Gefühl, sie richtig gut kennengelernt zu haben. Dafür hat es mir dann wieder umso besser gefallen, als Yukiko und der Donnertiger aufeinandergetroffen sind, denn die Dynamik zwischen den beiden mochte ich sehr und dadurch ist mir gleichzeitig auch Yukiko näher gekommen. Und es war schön, mitzuerleben, wie sie begonnen hat zu zweifeln, ihre Augen öffnet und vor allem auch handeln will. Denn sie ist auf jeden Fall stark und entschlossen, und das mochte ich. Und während sie sich entwickelt, schreiet auch die Handlung mit großen Schritten voran, es werden neue Erkenntnisse gewonnen, die den Stein langsam aber sicher ins Rollen bringen und einen Umsturz einläuten. Für mich nahm die Handlung da auf jeden Fall nochmal kräftig Fahrt auf und sie hat mich sehr gefesselt! Man war die ganze Zeit in Alarmbereitschaft, weil man fürchten musste, das gleich was passiert. Und es blieb auf alle Fälle unvorhersehbar und spannend. Auch wenns zwischendurch, vor allem am Anfang, etwas trocken und schleppend war, mochte ich Stormdancer von Seite zu Seite lieber und schließlich hatte mich die Story doch noch sehr gepackt und ich kann es nicht erwarten, Band 2 zu beginnen! 4 Sterne. P.S.: Zwar erscheint die Reihe bei uns erst nach Nevernight, aber tatsächlich hat Jay Kristoff sie ja Jahre vorher geschrieben, und irgendwie find ichs witzig, dass man hier einige Aspekte antrifft, bei denen ich dachte "Oh, das hat er in Nevernight gleich nochmal verarbeitet!" War sehr interessant ;)
Was für eine Geschichte!! Ich bin begeistert. Sei es die Story, das Setting, die Charaktere, die Plottwist‘s - hier stimmt einfach alles. Ich hatte ein bisschen Angst, dass es zu politisch wird, aber das wurde es nicht. Alles hatte hier das richtige Maß. Auch die Emotionen bleiben nicht hinten an. Gänsehautmomente, Wut, Schock und Tränen waren mit dabei. Was will man mehr!? Weiter mit dem 2. Teil 🥷🏼🦅🖤
4,5 Sterne | Pluspunkte: Zusammenspiel der Charaktere, Schreibstil, Komplexität| Minuspunkte: … ebenfalls die Komplexität
Als Yukiko zusammen mit ihrem Vater auf die Jagd nach einem legendären Donnertiger geschickt wird, glaubt niemand, dass sie fündig werden könnten. Doch dann passiert das Unglaubliche und urplötzlich gibt es die Chance, ein grausames Imperium zu stürzen, welches Natur und Menschen auf dem Gewissen hat… „Stormdancer“ war mein zweites Buch von Jay Kristoff und ich glaube, ich könnte süchtig werden. Was soll ich sagen? Er schreibt einfach großartig! Ich konnte gar nicht anders, als mich in der Geschichte Shimas zu verlieren. Viele bildhafte Details haben in meinem Kopf eine Welt erschaffen, deren Eindrücke ich mich beim Lesen kaum entziehen konnte. Darüber hinaus bin ich dem Charakterbuilding und der Dynamik unter den verschiedenen Personen absolut verfallen. Speziell das Zusammenspiel zwischen Yukiko und ihrem Begleiter hat mir wahnsinnige Freude bereitet und die Kampfszenen zu einem unheimlich beeindruckenden Genuss gemacht (wer das Buch gelesen hat, weiß, was ich meine. Und alle anderen werden es wissen, sobald sie es lesen). „Stormdancer“ ist schlicht und einfach ganz großes Kino! Düster, bedrohlich, blutig, ohne allzu großen Fokus auf eine Liebesgeschichte. Stattdessen schafft es eine äußerst komplexe und facettenreiche Welt, deren Beschreibung für mich zwischenzeitlich Fluch und Segen zugleich war. Einerseits habe ich es geliebt, so viel erfahren zu dürfen, weil es mir ein wunderbares Gespür für das Setting und die Charaktere gegeben hat, andererseits hat es mir speziell die ersten 150 Seiten des Buches etwas erschwert. Danach allerdings war der Bann gebrochen, auf der komplexen Basis wurde eine actionreiche, fesselnde und emotionale Geschichte erbaut, auf deren Fortsetzung ich mich mehr als nur freue und die ich jedem empfehlen kann, der mit etwas Gewalt und weniger Liebe zurechtkommt.

Japanisch-Historische Fantasy trifft auf dystopisches Steampunk
In dieses Buch bin ich quasi komplett blind gegangen. Ich hatte vorher nie etwas davon gehört, aber mir ist im Buchladen das Cover ins Auge gestochen und der Klappentext klang interessant. Ohne große Erwartungen hab ich es also angefangen zu lesen - und wurde sofort in die Welt hineingezogen. Stormdancer ist eine Mischung aus dystopischem Steampunk und japanischer Fantasy. Diese Kombination hab ich so noch nie gesehen, weshalb ich das gleich super interessant fand. Und Jay Kristoff hat es meiner Meinung nach sehr gut geschafft, das Bild der Welt so zu malen, dass man die Falschheit regelrecht spüren konnte. Vom Schreibstil her war das Buch insgesamt sehr angenehm zu lesen, der Schreibstil war flüssig und nicht zu kompliziert. Das einige ist, dass es anfangs etwas schwer war, rein zu kommen, weil da doch ein ganzer Haufen japanischer Begriffe benutzt wurde (wobei ich aber durch Manga/Anime Erfahrung zumindest mit einem Teil davon vertraut war - es hätte aber durchaus geholfen, wäre mir das Glossar am Ende früher aufgefallen ^^'). Aber da das meiste Eigenbezeichnungen waren, war das mit den japanischen Begriffen auch okay für mich. Das einzige, was mich etwas gestört hat, war die Verwendung von "Hai" und einmal "Sayonara", wo ich die Bedeutung zwar weiß, aber ich sah einfach keinen Grund, warum man das nicht einfach auf deutsch geschrieben hat... aber gut, das war ne Kleinigkeit. Der Plot mit dem Kampf gegen den Herrscher des Reiches hat mich gefesselt und es gab einige Twists, die ich so nicht vorhergesagt habe, was mir sehr gefallen hat. Beim Lesen war ich mir nie ganz sicher, wem man letztendlich vertrauen konnte und wem nicht, und auch wenn das normalerweise nicht meine Präferenz ist, war das ganze einfach gut geschrieben und hat gut zur Story und in die Welt gepasst. Teilweise war es mir etwas viel Drama erst in Hinblick auf Familie, dann im Hinblick auf Liebesbeziehungen, und gerade auf letzteres hätte ich verzichten können, aber auch hier war es einfach gut geschrieben und das Liebesdrama ging vorerst auf eine Art auf, mit der ich Leben kann, daher... Was mir aber richtig gut gefallen hat, war sie Beziehung zwischen Yukiko und Buruu, dem Donnertiger, das war mit Abstand mein Lieblingsaspekt des Buches! Ich hab es geliebt, deren Interaktionen zu lesen und wie sich ihre Beziehung im Laufe der Zeit verändert hat! Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, es war ein starker Auftakt der Reihe und ich bin gespannt, wie es weiter geht!
Einfach genial! Der erste Band der Reihe Lotuskrieg-Stormdancer habe ich in null-komma-nichts verschlungen. Es geht um Yukio die Tochter des obersten Jägers des Shoguns. Ihnen wurde der Auftrag erteilt einen Donnertiger zufangen und dem Herrscher zu überbringen damit er der Legende nach der nächste Stormdancer wird. Der Autor Jay Kristoff entführt euch in eine Steampunk-Welt mit vielen japanischen Einflüssen aus der Mythologie (die einzelnen Begriffe werden auch wunderbar in einem Glossar erklärt sollte man manche Begriffe noch nicht kennen) . Mich hat das ganze Konzept der Story einfach nur überzeugt sowie auch seine Charaktere und den schwarzen Humor die dieses Buch zu etwas besonderen machen. So ein Buch habe ich zuvor noch nie in der Hand gehabt! Es ist ein muss für alle Fantasy begeisterte es zu lesen und das wird definitiv kein Fehlkauf. Es nimmt euch mit auf eine abenteuerliche Reise mit Gefahren und sehr viel Spannung, das man das Verlangen verspürt es nicht aus der Hand zu legen. Überzeugt euch selbst!
Jay Kristoff beschreibt die Welt sehr detailliert, was in einem düsteren, dystopischen Setting resultiert. Es sorgt jedoch auch dafür, dass sich der Anfang der Geschichte sehr in die Länge zieht und langsam voran geht. Bis wirklich etwas passiert vergehen ca. 130 Seiten und bis zu diesem Zeitpunkt war ich noch nicht wirklich überzeugt. Als die Story aber so wirklich losging war ich begeistert! Alles ist sehr durchdacht und das Besondere an dieser Geschichte ist die seelische Verbindung zwischen der Protagonistin Yukiko und Buruu, dem Donnertiger. Es war wirklich schön zu lesen, wie die beiden miteinander kommunizieren und wie aus Hass und Misstrauen eine Freundschaft entsteht. Auch die Darstellung anderer Charaktere ist sehr gut gelungen, mir hat besonders gefallen, dass es hier nicht immer schwarz und weiß gibt und jeder seine eigene Geschichte und Beweggründe hat. So ist mir vor allem ein Charakter, den ich anfangs nicht wirklich mochte ans Herz gewachsen. Das Ende ist actionreich und emotional und es gab einige Handlungen, die ich höchstens in den Folgebänden erwartet hätte. Dadurch freue ich mich aber umso mehr auf die nächsten Teile! Wer sich für die asiatische Kultur interessiert, dystopische Settings mag und dazu noch Lust hat auf eine Geschichte mit einem tierischen Begleiter, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.























































