Die Arbeit der Nacht

Die Arbeit der Nacht

Softcover
3.240
Letzter ÜberlebenderEndzeit RomanExpeditionDeutschsprachige Gegenwartsliteratur

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Description

Wie lebt man in einer menschenleeren Welt?

Jonas ist allein. Und zwar ganz allein. Von einem Tag auf den anderen. Zunächst ist es für Jonas ein Morgen wie jeder andere. Dass die Zeitung nicht vor der Tür liegt, ist noch nicht beunruhigend. Doch als Radio, Fernsehen und Internet nur undeutlich rauschen, beginnt er sich zu wundern. Er verlässt die Wohnung: und ist allein. Es beginnt eine Expedition, die Jonas mit den elementaren Fragen menschlicher Existenz konfrontiert. Thomas Glavinic hat einen Albtraum in die literarische Realität geholt. Ein gewagter und suggestiver Roman.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
400
Price
13.40 €

Author Description

Thomas Glavinic wurde 1972 in Graz geboren und arbeitet seit 1991 als freier Schriftsteller. 1998 erschien sein viel beachtetes Debüt ›Carl Haffners Liebe zum Unentschieden‹, das vom ›Daily Telegraph‹ zum Buch des Jahres gewählt wurde. 2001 folgte der Roman ›Der Kameramörder‹, für den Glavinic mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet wurde. Weitere Romane folgten. Thomas Glavinics Werke sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien ›Unterwegs im Namen des Herrn‹. Er lebt in Wien.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
53%
N/A
18%
N/A
65%
N/A
32%
88%
N/A
N/A

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
14%
25%
54%
38%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex100%
Moderate0%
Minimalistisch (100%)

Posts

10
All
5

Klare Empfehlung! Jonas wacht am Morgen des vierten Juli auf. Er tut, was er jeden Morgen tut. Dann geht er zur Bushaltestelle und wartet auf den Bus. Allerdings kommt der Bus nicht und die Straßen Wiens sind menschenleer.... Dieses Buch, dessen Sprache leicht zugänglich ist, regt permanent zum Nachdenken an. Ohne übliche Elemente eines Thrillers oder Horrorromans gefriert einem beim Lesen das Blut, während Jonas eine Welt entdeckt, die mit seinem Alltag vor dem vierten Juli nicht mehr viel gemeinsam hat. Ein tolles und sehr unheimliches Gedankenexperiment!

1

Nicht meine Welt.

Ich habe mir das Buch mal vor x Jahren gekauft, da ich begonnen habe auszumisten und lese was noch offen steht das ist einer davon. Hab von nov bis jetzt gebraucht 🙈😃 war froh es als Hörbuch gefunden zu haben. Mag sein dass die Geschichte gut ist, aber absolut nicht Meins. Drum kommt's weg 😄

1.5

Bemüht, aber nicht geschafft

Ich habe wirklich versucht in das Buch reinzukommen, aber es gestaltete sich als sehr zäh… Ich habe jetzt 2 Wochen immer wieder geschaut, ob ich reinkomme, aber nach 121 Seiten habe ich nun aufgegeben. Ich möchte andere Geschichten des Autors schon, aber hier mag ich Jonas nicht folgen.

Hervorragende, teils gruselige Dystopie👌

5

Verstörend und unkonventionell, unterschwellig oft ziemlich gruselig. Hat mich total gefesselt. Richtig gut.

2

Puh, das war leider nichts für mich. Obwohl ich denke schon verstehe, was der Autor uns mit dieser Geschichte erzählen wolle, ich mochte auch die vielen Gedanken des Protagonisten, vom Leben, von Sein oder nicht Sein, unsere Beziehungen zu unseren Mitmenschen. Wer sind wir ohne andere Menschen? Was ist der Sinn von allem? Aber leider war dieses Buch einfach kein Genuss zum Lesen. Das 1. Drittel war noch spannend, man war ja mit dem Protagonisten plötzlich alleine auf der Welt, aber zunehmend störten mich dann viele Fragen die ich hatte, warum geht der Strom noch? Warum wird Wasser so für selbstverständlich genommen? Warum kann er auf Straßen problemlos fahren, Autos gibt's ja noch, aber warum blockieren diese keine Straßen? Natürlich ist es auch nicht realistisch, dass plötzlich alle Menschen außer man selbst verschwunden sind, aber das war mir alles zu einfach gehalten. Und dann passiert im Grunde seitenlang gar nichts, bis eben hin und wieder ein paar philosophische Fragen. Und ich verstehe auch, dass der "Alltag" als Einzelner Mensch weit und breit zermürbend dargestellt werden soll, aber es war zum Lesen einfach nur eintönig. Die Erzählung hätte vielleicht als Novelle besser funktioniert als Roman.

4

Jonas wacht in Wien auf und alle sind weg. Alle Menschen. Alle Tiere. Er ist der Letzte seiner Art und macht sich auf die Suche... Was auf den ersten Blick nach Endzeit-Science-Fiction aussieht, birgt tiefe philosophische Gedanken. Es geht ums Menschsein, um Ängste, um Sehnsucht, um den Zusammenhang aller Dinge, um Liebe und Familie, um Erinnerungen, um Tag- und Nachtträume und um die Zeit, die über uns hinüber eilt. Thomas Glavinic führt den Leser auf 400 Seiten durch ein Gedankenexperiment. Was bist du für dich ganz alleine? Was ist Ich? Worin liegt der Sinn aller Dinge? Wohin geht dein Ich? Wer sich nicht scheut, mal mit sich (bzw. mit Jonas) alleine zu sein, mal an existenzielle Fragen ranzugehen, mal an einer absoluten Grenzerfahrung teilzunehmen, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. „Die Arbeit der Nacht“ ist ein Meisterwerk, denn es ist Roman, Thriller, Science-Fiction und Philosophie zugleich.

1

Nach ca. der Hälfte abgebrochen. Puh, wirklich langweilig....

3

Eigentlich ein sehr gutes Buch. Uneigentlich dreht sich der Autor zu gerne im Kreis, was seine philosophischen Ausflüge angeht. Er baut eine wahnsinnig gute Atmosphäre auf, macht es richtig gruselig, dass man glatt zum Fingernägelbeißer werden möchte (wenn man keiner ist) und dann schiebt er wieder ein "Wer bin ich und was ist Zeit und war das vorgestern auch schon so?"- Teil rein und es wird doch etwas weniger spannend und etwas mehr zäh. Vieles bleibt offen, was ich in erster Linie nicht so tragisch finde, besitze ich doch ein Gehirn, mit dem ich recht gut rumspinnen kann *g*. Ein erklärendes Nachwort für manche Stellen wäre da vielleicht aber doch recht hilfreich gewesen. Ich persönlich hätte gerne mehr bzw. ausführlicheres über den Schläfer gelesen. Ich bin aber auch ein kleiner Masochist, der sich auch völlig alleine und in der dunklen Wohnung so Filme wie "Paranormal Activity" oder "28 weeks later" anguckt und sich dabei und danach furchtbar gruselt. Eines noch zum Schluss: auf das Buch muss man sich einlassen. Gleich am Anfang wird man mit dem Fakt "Alle Lebewesen sind verschwunden außer Jonas" konfrontiert. Hier ist es nicht ratsam nach einem "und warum?" zu fragen. Wenn man das so als gegeben hinnimmt, lässt sich der weitere Verlauf sehr viel besser "genießen". Denn warum (nicht dass!) alle Lebewesen außer Jonas verschwunden sind, ist für die Geschichte, die erzählt wird völlig unerheblich. So seltsam das jetzt auch klingen mag.

2.5

2.5 ⭐️; interessanter Aspekt wie der Protagonist versucht sich zu vergewissern, dass er noch „da“ ist. Für allein dieses Thema aber für mich Zuviel Seiten.

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