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Leseprojekt 2026: 26x Europa - Land 3: Spanien Absolute Leseempfehlung!!! Beim Herumstöbern für mein Leseprojekt 2026 habe ich erstmals etwas von dem Literaturpreis der Europäischen Union gehört. Irene Solà ist eine der Gewinnerinnen im Jahr 2020 für diesen Roman. Der Handlungsort des Romans sind die Pyrenäen in Spanien. Und obwohl die Handlungszeit viel in der Gegenwart angesiedelt ist, habe ich mich jedes Mal gewundert, wenn ein Auto o. Ä. erwähnt wurde, denn Solà stellt in manchen Kapiteln das Archaische der Natur stilistisch so kraftvoll dar, dass ich mich in anderen Zeiten wähnte. Insgesamt wirkt der Roman kaleidoskopartig. Denn die kurzen Kapitel spielen teilweise in verschiedenen Zeiten und es berichten unterschiedliche Erzähler*innen mit unterschiedlichen Blickwinkeln. Auch den Stil fand ich interessant und beeindruckend. Manchmal schreibt Solà poetisch, mitunter sogar lyrisch. Oftmals hat ihre Sprache einen besonderen Rhythmus, der die Handlung unterstützt. So unterstreicht der Rhythmus im Kapitel "Lluna" für mich Llunas Freude und Begeisterung für das Geschehen. Alles in allem bietet dieser Text so viel, dass er meiner Meinung nach nicht für eine einmalige Lektüre gedacht ist, sondern zum mehrmaligen Lesen herausfordert - so wie in alten Zeiten. Ich empfinde den Roman als ganz große Kunst und besonderes Leseerlebnis! [Im Rahmen meines Europaprojekts 2026 habe ich bisher Texte aus folgenden Ländern gelesen; in alphabetischer Reihenfolge: Russland, Schweiz.]
Jan 27, 2026
Leseprojekt 2026: 26x Europa - Land 3: Spanien Absolute Leseempfehlung!!! Beim Herumstöbern für mein Leseprojekt 2026 habe ich erstmals etwas von dem Literaturpreis der Europäischen Union gehört. Irene Solà ist eine der Gewinnerinnen im Jahr 2020 für diesen Roman. Der Handlungsort des Romans sind die Pyrenäen in Spanien. Und obwohl die Handlungszeit viel in der Gegenwart angesiedelt ist, habe ich mich jedes Mal gewundert, wenn ein Auto o. Ä. erwähnt wurde, denn Solà stellt in manchen Kapiteln das Archaische der Natur stilistisch so kraftvoll dar, dass ich mich in anderen Zeiten wähnte. Insgesamt wirkt der Roman kaleidoskopartig. Denn die kurzen Kapitel spielen teilweise in verschiedenen Zeiten und es berichten unterschiedliche Erzähler*innen mit unterschiedlichen Blickwinkeln. Auch den Stil fand ich interessant und beeindruckend. Manchmal schreibt Solà poetisch, mitunter sogar lyrisch. Oftmals hat ihre Sprache einen besonderen Rhythmus, der die Handlung unterstützt. So unterstreicht der Rhythmus im Kapitel "Lluna" für mich Llunas Freude und Begeisterung für das Geschehen. Alles in allem bietet dieser Text so viel, dass er meiner Meinung nach nicht für eine einmalige Lektüre gedacht ist, sondern zum mehrmaligen Lesen herausfordert - so wie in alten Zeiten. Ich empfinde den Roman als ganz große Kunst und besonderes Leseerlebnis! [Im Rahmen meines Europaprojekts 2026 habe ich bisher Texte aus folgenden Ländern gelesen; in alphabetischer Reihenfolge: Russland, Schweiz.]
Jan 27, 2026






