Das bin doch ich

Das bin doch ich

Softcover
3.018
ErfolgManuskriptKomikGegenwartsliteratur

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Description

Ein Mann schreibt einen Roman. Der Mann heißt Thomas Glavinic und er will das, was alle wollen: Erfolg. Er will einen Verlag, einen Preis, Geld. Was er hat, ist ein Manuskript, eine Literaturagentin, Kopfschmerzen und leider zumeist unerträgliche Mitmenschen. Mit aberwitziger Komik spielt Thomas Glavinic ein Spiel mit der Wirklichkeit und ihrer Verdopplung.

»So ein Buch gehört sich eigentlich nicht. Ein Roman über den Literaturbetrieb, der sich und seine Leser in den lakonischen Irrwitz treibt. Wer es liest, hat über Stunden hin zu lachen.« Ursula März, Die Zeit

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
238
Price
16.50 €

Author Description

Thomas Glavinic wurde 1972 in Graz geboren. Sein erster Roman ›Carl Haffners Liebe zum Unentschieden‹ erschien 1998. Danach folgten u.a. die Romane ›Der Kameramörder‹, der mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet wurde, ›Wie man leben soll‹ und ›Die Arbeit der Nacht‹. ›Das bin doch ich‹ stand 2007 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschienen die Romane ›Das größere Wunder‹ und ›Der Jonas-Komplex‹. Zahlreiche seiner Romane wurden für die Bühne adaptiert und verfilmt. Seine Werke sind in 20 Sprachen übersetzt.

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Dieses Buch wurde gegen Ende hin für mich zu einer richtigen Qual. Das ist doch Glavinic, könnte man zu Beginn meinen, denn der Autor schreibt über sein Leben als neidischer, hypochondrischer, versoffener, selbstbemitleidender Schriftsteller und Familienvater. Doch selbst wenn man die Vita des Autors nicht kennt, wird schnell klar, dass das keine Biografie, sondern eine Satire auf den Literaturbetrieb ist. Das mag für Menschen, die sich in dieser Bubble befinden stellenweise witzig sein. Ich empfand es eher als nervig. Wenn ein Vogel Glavinic auf die Hose scheißt, wenn Glavinic in die Zugtoilette kotzt und dabei seine Brücke verliert, die er dann den Brei durchwühlend ertastet und sie in mühevoller Kleinarbeit säubert, bevor er sie wieder in den Mund schiebt, dann zucken bei mir keine Mundwinkel, sondern es legt sich allenfalls die Stirn in Falten beim Grübeln darüber, wie es dieser fäkalische Kindergarten-Humor auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises schaffte. Einfach nicht mein Ding. Für eine Satire hätte es für mich bissiger und weniger egozentrisch sein dürfen. Den 2. Stern gibt es immerhin für Glavinics Fähigkeit, sich selbst lächerlich darzustellen. Den Mut muss man auch erstmal haben.

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Dieses Buch wurde gegen Ende hin für mich zu einer richtigen Qual. Das ist doch Glavinic, könnte man zu Beginn meinen, denn der Autor schreibt über sein Leben als neidischer, hypochondrischer, versoffener, selbstbemitleidender Schriftsteller und Familienvater. Doch selbst wenn man die Vita des Autors nicht kennt, wird schnell klar, dass das keine Biografie, sondern eine Satire auf den Literaturbetrieb ist. Das mag für Menschen, die sich in dieser Bubble befinden stellenweise witzig sein. Ich empfand es eher als nervig. Wenn ein Vogel Glavinic auf die Hose scheißt, wenn Glavinic in die Zugtoilette kotzt und dabei seine Brücke verliert, die er dann den Brei durchwühlend ertastet und sie in mühevoller Kleinarbeit säubert, bevor er sie wieder in den Mund schiebt, dann zucken bei mir keine Mundwinkel, sondern es legt sich allenfalls die Stirn in Falten beim Grübeln darüber, wie es dieser fäkalische Kindergarten-Humor auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises schaffte. Einfach nicht mein Ding. Für eine Satire hätte es für mich bissiger und weniger egozentrisch sein dürfen. Den 2. Stern gibt es immerhin für Glavinics Fähigkeit, sich selbst lächerlich darzustellen. Den Mut muss man auch erstmal haben.

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