Slumdog Millionaire
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Description
Ein Kellner gewinnt in der indischen Version von "Wer wird Millionär?" eine Milliarde Rupien (15 Millionen Euro). Doch wie kann dies so einem gelingen? Einem, der gar keine Schulbildung hat? Die Polizei verhaftet ihn wegen Betrugs und versucht seine "Masche" aus ihm herauszufoltern. Doch dann taucht Smita auf. Sie erklärt, sie sei seine Anwältin. Er erzählt ihr zu jeder Frage eine Geschichte aus seinem Leben, eine Geschichte, die begründet, warum er jede Frage korrekt beantworten konnte.
Die Geschichten stehen zunächst unverbunden nebeneinander, Geschichten aus Indiens Slums, von denen, die nicht am indischen Technologie-Boom teilhaben. Brutale, traurige, aber oft auch witzige Geschichten, voller Leben, von Menschen, die immer wieder auf die Nase fallen und doch wieder aufstehen. Aber am Ende werden diese Geschichten von Swarup auf wunderbare Weise zusammengewebt.
Abiturempfehlung zum Themenbereich IndiaBook Information
Author Description
Vikas Swarup Vikas Swarup wuchs als Anwaltssohn in guten Verhältnissen in Nordindien auf. Er studierte Geschichte, Psychologie und Philosophie und trat dann 1986 in den indischen auswärtigen Dienst ein. Er arbeitete als Diplomat in der Türkei, den Vereinigten Staaten, Äthiopien und Großbritannien. 2005 veröffentlichte Swarup den Roman „Q & A“, der weltweit durch seine Verfilmung „Slumdog Millionaire“ bekannt wurde. 2008 folgte sein zweiter Roman „Six Suspects“, der in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Daneben publizierte er Kurzgeschichten wie „A Great Event“. 2014 ist sein aktueller Roman „The Accidental Apprentice“ auf Deutsch erschienen. Seit 2006 bekleidet er den Posten des stellvertretenden Hochkommissars der indischen Botschaft in Pretoria in Südafrika. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
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Ein Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte
Slumdog Millionaire beschönigt nichts, erzählt die Geschichte von Ram Mohammad Thomas schonungslos, schafft es aber seine tragische Kindheit für die Leser*innen aushaltbar zu beschreiben. Die Art, wie die Geschichte erzählt wird, ist einzigartig und hat mich ab Seite 1 in ihren Bann gezogen. Für mich ein literarisches Meisterwerk!
You get what you give („Karma!“)
Ram Mohammed Thomas ist ein indischer Waisenjunge, der sich mit gutem Herzen und teils schlechten Taten als Heimkind, Straßenjunge, und in verschiedenen Hilfsjobs durchs Leben schlägt. Seine Kindheit und Jugend sind geprägt von bitteren Erlebnissen, Armut, Gewalt, Tod und Verlust - aber auch immer wieder ein Funken Glück. Mit 18 Jahren gewinnt er beim indischen „Wer wird Millionär“ eine Milliarde Rupien. Aber wie konnte er all diese Fragen über Astronomie, englische Literatur und indische Geschichte beantworten? Der Roman erzählt seine bewegte und grausame Lebensgeschichte entlang der Quizfragen. An sich hat mir der Roman gefallen - man erfährt viel über das prekäre Leben in Indien, in all seiner Grausamkeit. An der einen oder anderen Stelle wäre wohl eine Triggerwarnung nötig gewesen. Es ist bewundernswert, mit welcher Resilienz und Güte der Protagonist durchs Leben geht. Einige glückliche Umstände lassen ihn all dies überstehen, oder man könnte auch sagen: Karma. „Rams unerschütterlicher Überlebensinstinkt zeigt sich im Leben wie im Quiz.“ 💯 Der Roman hat einige Längen und ich empfand ihn leider hier und da als zäh und verwirrend. Die Plot-Twists zum Ende hin habe ich jedoch absolut nicht kommen sehen. Daher vergebe ich für das Gesamtwerk solide 3 ⭐️. „Ich ahne, dass ich mich verändert habe. Und ich frage mich, wie es sich anfühlt, wenn man keine Wünsche mehr kennt, wenn man sie alle befriedigt und mit Geld zugeschüttet hat, ehe sie sich recht entfalten konnten. Ist ein Leben ohne Wünsche überhaupt wünschenswert? Und ist eine Armut an Wünschen besser als die pure Armut selbst?“
Dieses Buch fiel mir durch Zufall in die Hände und ich bin froh darüber. Die Geschichte des indischen Straßenjungen Ramu Thomas Mohammad ist liebevoll erzählt. Wundervoll finde ich auch, die Erzählform und die Idee die Lebensgeschichte des kleinen Ramu, in den Rahmen einer Quizshow zu packen. Ramu ist ein Waisenkind und kämpft sich durch die Straßen Indiens. Und jedesmal wenn er glaubt, das Leben ist doch nicht so schlecht, schlägt das Schicksal ihm ein Schnippchen. Dennoch verliert er nie sein gutes Herz und seinen Kampfwillen. Es war alles dabei. Ich habe gelacht, geweint, gestaunt und mitgefühlt. Und für alle Bollywoodfans wie mich ein typisches Glitter-Flitter-Ende. Schön und rührend erzählt. Halt eben Bollywood in Buchform.
Eine faszinierende Geschichte. Da ich bislang nur die Verfilmung dazu kannte, wollte ich endlich das "Original" kennenlernen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Von der ersten Seite an ist man sofort drin in der Geschichte. In jedem Kapitel erzählt Ram Mohammed Thomas seiner Anwältin Smita einen Teil seiner Lebensgeschichte und verdeutlicht dadurch, warum er die entsprechende Frage bei WWM beantworten konnte. Hier treten natürlich schlimme Schicksalsschläge zutage. Aber auch tolle Begegnungen mit Menschen, die ihm auf seinem Lebensweg weitergeholfen haben. Am Ende werden Dinge offenbart, mit denen ich tatsächlich nicht gerechnet habe. Allen voran der wahre Grund, warum er sich für die Quizshow angemeldet hat. Die Unterschiede zum Film sind enorm. Nun darf natürlich jeder für sich selbst entscheiden, welche Geschichte er/sie besser findet. Mein Fazit lautet: Nichts übertrifft diesen grandiosen Film, aber das Buch mag ich auf seine Weise auch sehr gern.
Had to read it for school. Some said this book is bad, so my expectations weren't that high, but I was surprised. It wasn't that bad and quite interesting. It was a bit confusing at first, as the chapters of his life are not in order and the reader has to figure out the new setting at the beginning of every chapter, which was sometimes quite exhausting. But it displayed the different lives in India interesting and I think realistic (ofc I don't know the truth about India and the culture depicted in this book). I have to admit, the main character annoyed me sometimes, but sometimes he also acted in a way I somehow found relatable idk so in the end I could still sympathise with him.
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Ein Kellner gewinnt in der indischen Version von "Wer wird Millionär?" eine Milliarde Rupien (15 Millionen Euro). Doch wie kann dies so einem gelingen? Einem, der gar keine Schulbildung hat? Die Polizei verhaftet ihn wegen Betrugs und versucht seine "Masche" aus ihm herauszufoltern. Doch dann taucht Smita auf. Sie erklärt, sie sei seine Anwältin. Er erzählt ihr zu jeder Frage eine Geschichte aus seinem Leben, eine Geschichte, die begründet, warum er jede Frage korrekt beantworten konnte.
Die Geschichten stehen zunächst unverbunden nebeneinander, Geschichten aus Indiens Slums, von denen, die nicht am indischen Technologie-Boom teilhaben. Brutale, traurige, aber oft auch witzige Geschichten, voller Leben, von Menschen, die immer wieder auf die Nase fallen und doch wieder aufstehen. Aber am Ende werden diese Geschichten von Swarup auf wunderbare Weise zusammengewebt.
Abiturempfehlung zum Themenbereich IndiaBook Information
Author Description
Vikas Swarup Vikas Swarup wuchs als Anwaltssohn in guten Verhältnissen in Nordindien auf. Er studierte Geschichte, Psychologie und Philosophie und trat dann 1986 in den indischen auswärtigen Dienst ein. Er arbeitete als Diplomat in der Türkei, den Vereinigten Staaten, Äthiopien und Großbritannien. 2005 veröffentlichte Swarup den Roman „Q & A“, der weltweit durch seine Verfilmung „Slumdog Millionaire“ bekannt wurde. 2008 folgte sein zweiter Roman „Six Suspects“, der in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Daneben publizierte er Kurzgeschichten wie „A Great Event“. 2014 ist sein aktueller Roman „The Accidental Apprentice“ auf Deutsch erschienen. Seit 2006 bekleidet er den Posten des stellvertretenden Hochkommissars der indischen Botschaft in Pretoria in Südafrika. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
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Ein Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte
Slumdog Millionaire beschönigt nichts, erzählt die Geschichte von Ram Mohammad Thomas schonungslos, schafft es aber seine tragische Kindheit für die Leser*innen aushaltbar zu beschreiben. Die Art, wie die Geschichte erzählt wird, ist einzigartig und hat mich ab Seite 1 in ihren Bann gezogen. Für mich ein literarisches Meisterwerk!
You get what you give („Karma!“)
Ram Mohammed Thomas ist ein indischer Waisenjunge, der sich mit gutem Herzen und teils schlechten Taten als Heimkind, Straßenjunge, und in verschiedenen Hilfsjobs durchs Leben schlägt. Seine Kindheit und Jugend sind geprägt von bitteren Erlebnissen, Armut, Gewalt, Tod und Verlust - aber auch immer wieder ein Funken Glück. Mit 18 Jahren gewinnt er beim indischen „Wer wird Millionär“ eine Milliarde Rupien. Aber wie konnte er all diese Fragen über Astronomie, englische Literatur und indische Geschichte beantworten? Der Roman erzählt seine bewegte und grausame Lebensgeschichte entlang der Quizfragen. An sich hat mir der Roman gefallen - man erfährt viel über das prekäre Leben in Indien, in all seiner Grausamkeit. An der einen oder anderen Stelle wäre wohl eine Triggerwarnung nötig gewesen. Es ist bewundernswert, mit welcher Resilienz und Güte der Protagonist durchs Leben geht. Einige glückliche Umstände lassen ihn all dies überstehen, oder man könnte auch sagen: Karma. „Rams unerschütterlicher Überlebensinstinkt zeigt sich im Leben wie im Quiz.“ 💯 Der Roman hat einige Längen und ich empfand ihn leider hier und da als zäh und verwirrend. Die Plot-Twists zum Ende hin habe ich jedoch absolut nicht kommen sehen. Daher vergebe ich für das Gesamtwerk solide 3 ⭐️. „Ich ahne, dass ich mich verändert habe. Und ich frage mich, wie es sich anfühlt, wenn man keine Wünsche mehr kennt, wenn man sie alle befriedigt und mit Geld zugeschüttet hat, ehe sie sich recht entfalten konnten. Ist ein Leben ohne Wünsche überhaupt wünschenswert? Und ist eine Armut an Wünschen besser als die pure Armut selbst?“
Dieses Buch fiel mir durch Zufall in die Hände und ich bin froh darüber. Die Geschichte des indischen Straßenjungen Ramu Thomas Mohammad ist liebevoll erzählt. Wundervoll finde ich auch, die Erzählform und die Idee die Lebensgeschichte des kleinen Ramu, in den Rahmen einer Quizshow zu packen. Ramu ist ein Waisenkind und kämpft sich durch die Straßen Indiens. Und jedesmal wenn er glaubt, das Leben ist doch nicht so schlecht, schlägt das Schicksal ihm ein Schnippchen. Dennoch verliert er nie sein gutes Herz und seinen Kampfwillen. Es war alles dabei. Ich habe gelacht, geweint, gestaunt und mitgefühlt. Und für alle Bollywoodfans wie mich ein typisches Glitter-Flitter-Ende. Schön und rührend erzählt. Halt eben Bollywood in Buchform.
Eine faszinierende Geschichte. Da ich bislang nur die Verfilmung dazu kannte, wollte ich endlich das "Original" kennenlernen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Von der ersten Seite an ist man sofort drin in der Geschichte. In jedem Kapitel erzählt Ram Mohammed Thomas seiner Anwältin Smita einen Teil seiner Lebensgeschichte und verdeutlicht dadurch, warum er die entsprechende Frage bei WWM beantworten konnte. Hier treten natürlich schlimme Schicksalsschläge zutage. Aber auch tolle Begegnungen mit Menschen, die ihm auf seinem Lebensweg weitergeholfen haben. Am Ende werden Dinge offenbart, mit denen ich tatsächlich nicht gerechnet habe. Allen voran der wahre Grund, warum er sich für die Quizshow angemeldet hat. Die Unterschiede zum Film sind enorm. Nun darf natürlich jeder für sich selbst entscheiden, welche Geschichte er/sie besser findet. Mein Fazit lautet: Nichts übertrifft diesen grandiosen Film, aber das Buch mag ich auf seine Weise auch sehr gern.
Had to read it for school. Some said this book is bad, so my expectations weren't that high, but I was surprised. It wasn't that bad and quite interesting. It was a bit confusing at first, as the chapters of his life are not in order and the reader has to figure out the new setting at the beginning of every chapter, which was sometimes quite exhausting. But it displayed the different lives in India interesting and I think realistic (ofc I don't know the truth about India and the culture depicted in this book). I have to admit, the main character annoyed me sometimes, but sometimes he also acted in a way I somehow found relatable idk so in the end I could still sympathise with him.








