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Scream lässt grüßen ☠️
Am Anfang hatte ich Vibes von dem 1996 erschienen Film "Der Hexenclub", aber zum Ende hin musste ich immer wieder an "Scream" denken. Und irgendwie fände ich eine Fortsetzung cool. Rachel erlebt ein traumatisches Ereignis, dass sie und ihre Mutter dazu bringt umzuziehen. Natürlich hat der Umzug einen Schulwechsel für Rachel zur Folge und was zunächst ein neuer und unbelasteter Neuanfang werden soll, entwickelt sich für Rachel mehr und mehr zu einem Alptraum. Zunächst fasziniert von den Streichen des Marry Shelley Clubs, will Rachel unbedingt Teil dieser Gruppe werden, denn nichts ist aufregender als die Angst an sich. Doch was als Spiel beginnt, wird plötzlich ernst, doch niemand verlässt den Marry Shelley Club ohne bestandenen Angst-Test. In diesem Buch bekommt man, was man dem Klappentext nach erwarten kann. Es ist ein solider Grusel, der mit den natürlichen Ängsten der Menschen spielt. SPOILER Ich fand es super, dass die Mitglieder des Marry Shelley Clubs Horror-Film-Fans sind. Und ja das Motiv Horror-Film wird in "Scream" zu genüge ausgeschlachtet, aber ich fand draus hätte man noch mehr machen können. Das Rachel traumatisiert ist und versucht durch das erneute Erleben von Angst und Horror, sich diesem Trauma zu stellen, fand ich einen guten Ansatz. Auch die Idee, dass sie sich selbst als Monster wahrnimmt und entsprechend ihre Grenzen auslotet und überschreitet. Ihr Charakter überschreitet auf jeden Fall immer wieder die Grenze zu Morally Grey. Ihr Verhalten macht sie also nicht gerade zu einer Sympathie-Trägererin, aber ich konnte nachvollziehen, dass das Trauma sie verändert hat. Und schließlich bezahlt sie einen hohen Preis für ihr Verhalten. Worauf die Geschichte am Ende hinaus läuft, war für mich schon früh klar, auch wer der Antagonist ist, hat mich nicht überrascht. Die Erklärung warum er das tut, fand ich etwas dünn, da er selber zum Mörder wird. Da hätte mir eine persönlichere Verbindung, wie z.B. ein Verrwandschafts- oder Freundschaftsverhältnis zu dem Verstorbenen besser gefallen. Oder eine psychologisch pathologische Erklärung für sein Verhalten, denn er lief ja anscheinend nicht ganz rund in der Birne. Was mich an Ende zum Grübeln bringt, ist, dass ich mich frage, was aus den übrigen Mitgliedern des Marry Shelley Clubs geworden ist, denn das erfährt man nicht. Und mit der Information, dass es überall viele verschiedene Marry Shelley Clubs gibt, wäre auf jeden Fall die Möglichkeit gegeben, noch ein Buch folgen zu lassen. SPOILER FREI Ich war auf jeden Fall gut unterhalten und das Buch bietet einen kurzweiligen Grusel für Zwischendurch, der ganz im Sinne der typischen Tennie-Slasher funktioniert, plus Final-Girl.
Oct 5, 2025
Scream lässt grüßen ☠️
Am Anfang hatte ich Vibes von dem 1996 erschienen Film "Der Hexenclub", aber zum Ende hin musste ich immer wieder an "Scream" denken. Und irgendwie fände ich eine Fortsetzung cool. Rachel erlebt ein traumatisches Ereignis, dass sie und ihre Mutter dazu bringt umzuziehen. Natürlich hat der Umzug einen Schulwechsel für Rachel zur Folge und was zunächst ein neuer und unbelasteter Neuanfang werden soll, entwickelt sich für Rachel mehr und mehr zu einem Alptraum. Zunächst fasziniert von den Streichen des Marry Shelley Clubs, will Rachel unbedingt Teil dieser Gruppe werden, denn nichts ist aufregender als die Angst an sich. Doch was als Spiel beginnt, wird plötzlich ernst, doch niemand verlässt den Marry Shelley Club ohne bestandenen Angst-Test. In diesem Buch bekommt man, was man dem Klappentext nach erwarten kann. Es ist ein solider Grusel, der mit den natürlichen Ängsten der Menschen spielt. SPOILER Ich fand es super, dass die Mitglieder des Marry Shelley Clubs Horror-Film-Fans sind. Und ja das Motiv Horror-Film wird in "Scream" zu genüge ausgeschlachtet, aber ich fand draus hätte man noch mehr machen können. Das Rachel traumatisiert ist und versucht durch das erneute Erleben von Angst und Horror, sich diesem Trauma zu stellen, fand ich einen guten Ansatz. Auch die Idee, dass sie sich selbst als Monster wahrnimmt und entsprechend ihre Grenzen auslotet und überschreitet. Ihr Charakter überschreitet auf jeden Fall immer wieder die Grenze zu Morally Grey. Ihr Verhalten macht sie also nicht gerade zu einer Sympathie-Trägererin, aber ich konnte nachvollziehen, dass das Trauma sie verändert hat. Und schließlich bezahlt sie einen hohen Preis für ihr Verhalten. Worauf die Geschichte am Ende hinaus läuft, war für mich schon früh klar, auch wer der Antagonist ist, hat mich nicht überrascht. Die Erklärung warum er das tut, fand ich etwas dünn, da er selber zum Mörder wird. Da hätte mir eine persönlichere Verbindung, wie z.B. ein Verrwandschafts- oder Freundschaftsverhältnis zu dem Verstorbenen besser gefallen. Oder eine psychologisch pathologische Erklärung für sein Verhalten, denn er lief ja anscheinend nicht ganz rund in der Birne. Was mich an Ende zum Grübeln bringt, ist, dass ich mich frage, was aus den übrigen Mitgliedern des Marry Shelley Clubs geworden ist, denn das erfährt man nicht. Und mit der Information, dass es überall viele verschiedene Marry Shelley Clubs gibt, wäre auf jeden Fall die Möglichkeit gegeben, noch ein Buch folgen zu lassen. SPOILER FREI Ich war auf jeden Fall gut unterhalten und das Buch bietet einen kurzweiligen Grusel für Zwischendurch, der ganz im Sinne der typischen Tennie-Slasher funktioniert, plus Final-Girl.
Oct 5, 2025







