Der letzte Engel
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Description
Book Information
Author Description
Zoran Drvenkar wurde 1967 in Kroatien geboren und zog als Dreijähriger mit seinen Eltern nach Berlin. Seit über 20 Jahren arbeitet er als freier Schriftsteller und schreibt Romane, Gedichte und Theaterstücke über Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Zoran wurde für seine Bücher mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und lebt heute in der Nähe von Berlin in einer ehemaligen Kornmühle.
Posts
Motte ist sechzehn Jahre alt, als der Tod an seinem Fenster kratzt. An einem harmlosen Wochenende kurz nach Mitternacht bekommt er eine anonyme E-Mail: sorry für die schlechte nachricht aber wenn du aufwachst, wirst du tot sein wir wollten nur, dass du das weißt Mieser Scherz, denkt Motte, wird aber dennoch ein wenig nervös und beschließt, die Nacht durchzumachen. Natürlich schläft er ein und natürlich wacht er auf - und fühlt sich wie immer. Bis darauf, dass sein Herz nicht mehr schlägt. Und dann sind da noch diese zwei Flügel auf seinem Rücken ... Irgendwie etwas völlig anders wie ich erwartet habe als ich den Klappentext gelesen habe und doch wirklich gut. Es wird in den Zeitschienen zwar etwas gesprungen wodurch man immer nur kleine Stücke erfährt aber das macht es noch ein bisschen spannender.

Der Klappentext und das Cover zog mich magisch an und habe dieses Buch sofort gekauft. Jedes Kapitel beginnt mit einem anderen Charakter. Es passiert am Anfang schon sehr viel und man muss sich merken wer zu wem gehört oder was mit wem passiert ist. In den ersten 3 Kapiteln passierte einiges doch der Zusammenhang blieb unklar. Der Schreibstil ist einfach und die Sätze sind kurz gehalten. Ich fand es sehr angenehm doch mitten in der Geschichte wechselte der Autor seinen Stil und das Lesen wurde anstrengend. Die Situationen welche die Protagonisten erleben, werden mehrmals aus anderen Blickwinkeln beschrieben. Ich hatte irgendwann das Gefühl, dass nichts neues passiert. Jedes Kapitel ist anders. Da es ständig um andere Charaktere geht, hemmt es etwas die Leselust und der Zusammenhang war mir immer noch nicht klar. Mal wurde aus Sicht des Erzählers geschrieben , dann in der Ich-Form. Es nervte irgendwann nur noch und machte keinen Spass mehr. Man muss sich schon sehr konzentrieren damit man den Szenenwechsel innerhalb eines Kapitels mitbekommt und versteht. Auch wenn ich mich durch das Buch schleppte, war ich doch neugierig wie die Geschichte endet. Leider hatte ich auch keinen Bezug zu den Protagonisten aufbauen können. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, weiß ich, dass ich definitiv kein Interesse an einer Fortsetzung habe.
Es zog sich
Zuerst einmal: es ist nicht das, was ich erwartet habe. Einerseits zog es sich, dass ich teilweise tagelang keine Lust hatte, weiter zu lesen… Andererseits war es so schön groß geschrieben, dass man dann doch plötzlich 20 Seiten ganz locker lesen konnte. Was irgendwie nervig ist, sind die Ansichten von verschiedenen Leuten auf ein und die selbe Situation… Irgendwie hat man das Gefühl, dass man in diesem Buch nicht wirklich vorwärts kommt. allerdings sind die letzten fünf Seiten plötzlich so interessant, dass man dann doch noch das zweite Buch anfangen möchte.

Eine total irre Geschichte, macht einfach Spaß sie zu lesen. Einen Stern Abzug gibt es allerdings, weil man am Ende des Buches einfach ein wenig überfordert ist, die Geschichte ist sehr verworren und ineinander verzweigt, so dass es manchmal schwer fällt zu folgen. aber alles in allem ein irres Buch!
Obwohl ich etwas komplett anderes bekommen habe, als was ich erwartet hatte, hat es mir sehr gut gefallen. Alle Handlungsstränge, für dessen Detailreichtum sich der Autor ebenso viel Zeit nimmt, wie für die Tiefe der Charaktere, laufen am Ende in einem logischen großen Ganzen zusammen. Der Roman ist durchaus speziell aber literarisch einfach sehr gut.
Historik und Moderne, Engel und coole Fähigkeiten
Ich hatte mir das Buch ausgeliehen und obwohl ich nicht sicher war, ob es mein Genre ist, da ich mit Religion und Engeln sonst nichts am Hut habe, fand ich das Buch sehr cool! Es ist unheimlich modern geschrieben und erzählt die Geschichte aus unterschiedlichen Sichten, die erst später Sinn ergeben.
Kurzbeschreibung: Motte ist sechzehn Jahre alt, als der Tod an seinem Fenster kratzt. An einem harmlosen Wochenende kurz nach Mitternacht bekommt er eine anonyme E-Mail: sorry für die schlechte nachricht aber wenn du aufwachst, wirst du tot sein wir wollten nur, dass du das weißt Mieser Scherz, denkt Motte, wird aber dennoch ein wenig nervös und beschließt, die Nacht durchzumachen. Natürlich schläft er ein und natürlich wacht er auf - und fühlt sich wie immer. Bis darauf, dass sein Herz nicht mehr schlägt. Und dann sind da noch diese zwei Flügel auf seinem Rücken... Zum Autor: Zoran Drvenkar wurde 1967 in Kroatien geboren und zog als Dreijähriger mit seinen Eltern nach Berlin. Seit über 20 Jahren arbeitet er als freier Schriftsteller und schreibt Romane, Gedichte und Theaterstücke über Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Zoran wurde für seine Bücher mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und lebt heute in der Nähe von Berlin in einer ehemaligen Kornmühle. Rezension: Der 16-jährige Markus, genannt Motte, bekommt eines Tages eine E-Mail, die ihm seinen Tod für den nächsten Morgen voraussagt. Erst denkt er an einen makabren Scherz, doch dann versucht Motte verzweifelt, wachzubleiben. Leider misslingt dies und am nächsten Morgen findet sich Motte mit zwei Flügeln auf dem Rücken wieder, er ist zum Engel geworden. Doch nicht nur das: Schon bald muss er feststellen, dass er ein wichtiger Teil einer großen Verschwörung ist, die sich bereits durch Jahrhunderte hindurch zieht. Und sein Großvater scheint einer der Drahtzieher zu sein... Mit Der letzte Engel legt Zoran Drvenkar den Auftakt seiner neuen Jugendbuch-Trilogie vor, die zwar eine Zielgruppe ab 14 Jahren ansprechen soll, für mich aber etwas höher angesetzt werden dürfte, da die Handlung sehr komplex und verschachtelt ist. Mich konnte Zoran Drvenkar bereits mit seinem Thriller Sorry sehr begeistern und deshalb freute ich mich sehr, seinen ungewöhnlichen Schreibstil auch in Der letzte Engel vorzufinden. Was mich daran so begeistert, ist, dass der Autor seine Personen in verschiedenen Erzählformen zu Wort kommen lässt, sei es aus der zweiten oder dritten Person, was unglaublich faszinierend wirkt. Besonders der Charakter des Lazar, von dem aus der zweiten Person heraus erzählt wird, kommt sehr gut zur Geltung und man fühlt sich dadurch als Leser direkt angesprochen. Sehr viele Personen halten in diesem Auftaktband Einzug, sei es als Protagonisten oder auch nur als Randfiguren, die kurz erwähnt werden. Man muss sich auf jeden Fall konzentrieren, damit man bestimmte Details, die später wichtig werden, nicht verpasst. Doch kann man diese vielen verschiedenen Personen gut auseinanderhalten, da Zoran Drvenkar die Ausarbeitung jedes einzelnen perfekt versteht. Die Geschichte an sich ist spannend und auch in einigen Abschnitten recht brutal, denn es wird auch vor Mord nicht zurückgeschreckt. Gut gefallen hat mir ebenso, dass auch historische Ereignisse zu Wort kommen und sehr stimmig in die Geschichte miteinfließen. Selbst die Brüder Grimm haben einen kurzen Auftritt! Erwähnt sei noch, dass Zoran Drvenkar einen sehr bildhaften und detaillierten Erzählstil hat, der bei manchem Leser eventuell in manchen Passagen etwas Langeweile auslösen könnte. Bei mir war das allerdings nicht so! Ich kann Der letzte Engel sehr empfehlen und würde den Roman eher ab 16 Jahren empfehlen. Da dies der Auftakt zu einer Trilogie ist, bleiben einige Fragen offen, wobei man das Ende allerdings auch so stehen lassen könnte. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie es mit Motte und den anderen Figuren weitergeht und freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung. Fazit: Der letzte Engel besticht eindeutig durch die außergewöhnliche und faszinierende Erzählweise von Zoran Drvenkar. Auch Spannung und etwas Brutalität kommen nicht zu kurz und ein wenig Mitdenken ist ebenso gefragt. Ein wirklich empfehlenswerter Trilogie-Auftakt!
Stell die vor du erhältst eines Abends eine Mail in der steht: „Wenn du morgen aufwachst, bist du tot“. Stell dir vor du glaubst nicht daran und du wachst am nächsten Morgen ganz normal auf. Doch dann fällt dir auf, dass du keinen Herzschlag mehr hast, nicht mehr atmest und du Flügel auf deinem Rücken entdeckst. Stell dir vor du bist der letzte Engel und von dir hängt die Erfüllung einer Jahrhunderte alten Prophezeiung ab. Stell dir das mal vor. Ich habe „Der letzte Engel“ schon jahrelang auf meine SUB liegen, habe das Buch einmal angefangen aber schnell wieder abgebrochen, weil es zu dem Zeitpunkt einfach nicht zu mir gepasst hat. Und ich bin so so froh dem Buch jetzt nochmal eine Chance gegeben zu haben. Vorneweg will ich sagen, dass der Autor einen wirklich besonderen Schreibstil hat, mit dem bestimmt nicht jeder zurechtkommt. Es wird viel durch die Zeiten gesprungen und aus der Sicht mehrerer Personen erzählt. Auch verändert sich der Schreibstil von Person zu Person etwas. Und mir hat das wirklich gut gefallen. So wurde einfach eine unglaubliche Spannung aufgebaut. Nach und nach hat sich das Puzzle zusammengesetzt, Fragen wurden beatwortet und gleichzeitig kamen neue Fragen auf. Die Charaktere haben mir auch gut gefallen. Alle sind sehr verschieden und man bekommt bei jedem genauere Einblicke und beginnt zu verstehen warum die Personen so geworden sind, warum sie so handeln wie sie es tun. Die Handlung hat mir ebenfalls gefallen, auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, dass zu viel in der Vergangenheit passiert und ich lieber etwas mehr in der Gegenwart sehen würde. Insgesamt war das aber so trotzdem in Ordnung. Nur so war es möglich so viel Spannung aufzubauen und erst nach und nach die Teile zusammenzusetzen. Jetzt am Ende vom Buch sind viele, wenn aber noch nicht alle Fragen geklärt. Ich kann es deswegen kaum abwarten den zweiten Teil zu lesen und herauszufinden, wie sich die Charaktere und die Geschichte weiterentwickeln wird. Das Buch bekommt gute 4 Sterne von mir!
Das Buch ist auf jeden Fall anderes - und kein typischer Engel-Roman. Die Idee ist neu und originell, und auch die Umsetzung ist fremdartig und neu. Wenn du also etwas absolut Ungewöhnliches, eine Abwechslung zu den üblichen Young Adult - Romanen suchst, könnte dieses Buch etwas für dich sein. Könnte, denn es ist speziell und ich kann mir vorstellen, dass einige mit dem Stil ihre Differenzen haben. Aber mir gefiel er. Ich habe bisher kein Buch erlebt, bei dem der Ich-Erzähler so wenig zur Sprache kommt, wie in diesem. Das Buch ist keins, das viel Charakternähe bietet, doch darum geht es auch gar nicht. Und wenn man sich damit abgefunden hat, hat das Buch eine Chance. Die Erzähler wechseln dauernd, dabei kommen sie meistens öfter zu Wort. Motte erzählt als Einziger aus der Ich-Perspektive, aber neben ihm erzählen auch viele andere ihre Geschichten: Eske, das Mädchen, ... Dabei ist der Perspektivenwechsel total verwirrend und besonders am Anfang war ich auch verwirrt. Die Geschichten der einzelnen Erzähler springen quer durch die Zeit, mal sind sie im Jetzt, mal zwei Wochen früher, mal zwei Stunden früher, mal zwei Jahrhunderte früher. Sie scheinen nichts miteinander zu tun zu haben, bis der Leser langsam die Verbindungen dazwischen entdeckt. Letztendlich steht die Geschichte hinter alldem im Vordergrund. Die Geschichte dahinter, dass Motte eines Tages tot aufwacht. Die Geschichte, die sich hinter all den Geschichten der erzählenden Personen verbirgt und die ihren Ursprung in der Vergangenheit hat. Und von dieser Spannung lebt das Buch. Dem Leser werden immer nur Häppchen zugeworfen, manchmal Informationen, mit denen er kaum etwas anfangen kann. Es ist wie ein riesiges Puzzle, zu dem der Leser nach und nach die Stückchen bekommt und zusammen setzen muss. Am Ende ist es immer noch nicht ganz vollständig - aber ich habe das Gefühl, dies ist ein Buch, bei dem man noch beim fünften Lesen Aha-Momente hat. Und es kommt ja noch ein zweiter Band. Das Buch ist extrem spannend und absolut fesselnd, was einerseits durch die Ereignisse, aber eben auch dadurch, dass man hinter das Ganze kommen will, begründet ist. Gleich am Anfang steigt der Autor ohne großes Vorgeplänkel in die Geschichte ein und im nächsten Moment findet sich der Leser in einer rasanten, actionreichen Handlung wieder, die sich auf andere Handlungen stützt. Die Geschichte ist ein wenig brutal - immerhin wird der Leser auf den ersten Seiten schon mit der Beschreibung eines Schlachtfeldes konfrontiert. Über der Geschichte schwebt der Tod wie ein dunkler Schatten, oder mit anderen Worten: Die Atmosphäre des Buches ist düster, gespannt und unheilvoll. Dazu kommen die verwirrenden Perspektivenwechsel quer durch die Zeit und man hat den fesselnden Stil, der dieses Buch ausmacht. Anders, speziell, ungewöhnlich - aber wenn man sich darauf einlässt, einmal etwas Neues. Vieles wirkt auf den ersten Blick negativ, aber mich konnte dieser spezieller Stil überzeugen. In dem Buch gibt es kein Gut und Böse. Es gibt die Charaktere, die dem Leser ans Herz wachsen - auch wenn der Leser nicht besonders viel über sie erfährt. Damit muss man sich abfinden. Es gibt Charaktere, die sind einem eher unsympathisch. Aber die Frage, wer auf der richtigen Seite steht, lässt sich nicht wirklich beantworten, denn nicht alles ist so, wie es anfangs wirkt. Dabei haben die vermeintlich Bösen durchaus ihre Handlungshintergründe, die aus einer gewissen Perspektive schon wieder richtig erscheinen. Fazit: Definitiv anders und fremdartig, eine spezielle Mischung aus atemberaubender Spannung, einer dunklen Atmosphäre, einem häufigen Perspektivenwechsel und einem uralten Geheimnis mit teils brutalen Auswirkungen jenseits von Gut und Böse
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Zoran Drvenkar wurde 1967 in Kroatien geboren und zog als Dreijähriger mit seinen Eltern nach Berlin. Seit über 20 Jahren arbeitet er als freier Schriftsteller und schreibt Romane, Gedichte und Theaterstücke über Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Zoran wurde für seine Bücher mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und lebt heute in der Nähe von Berlin in einer ehemaligen Kornmühle.
Posts
Motte ist sechzehn Jahre alt, als der Tod an seinem Fenster kratzt. An einem harmlosen Wochenende kurz nach Mitternacht bekommt er eine anonyme E-Mail: sorry für die schlechte nachricht aber wenn du aufwachst, wirst du tot sein wir wollten nur, dass du das weißt Mieser Scherz, denkt Motte, wird aber dennoch ein wenig nervös und beschließt, die Nacht durchzumachen. Natürlich schläft er ein und natürlich wacht er auf - und fühlt sich wie immer. Bis darauf, dass sein Herz nicht mehr schlägt. Und dann sind da noch diese zwei Flügel auf seinem Rücken ... Irgendwie etwas völlig anders wie ich erwartet habe als ich den Klappentext gelesen habe und doch wirklich gut. Es wird in den Zeitschienen zwar etwas gesprungen wodurch man immer nur kleine Stücke erfährt aber das macht es noch ein bisschen spannender.

Der Klappentext und das Cover zog mich magisch an und habe dieses Buch sofort gekauft. Jedes Kapitel beginnt mit einem anderen Charakter. Es passiert am Anfang schon sehr viel und man muss sich merken wer zu wem gehört oder was mit wem passiert ist. In den ersten 3 Kapiteln passierte einiges doch der Zusammenhang blieb unklar. Der Schreibstil ist einfach und die Sätze sind kurz gehalten. Ich fand es sehr angenehm doch mitten in der Geschichte wechselte der Autor seinen Stil und das Lesen wurde anstrengend. Die Situationen welche die Protagonisten erleben, werden mehrmals aus anderen Blickwinkeln beschrieben. Ich hatte irgendwann das Gefühl, dass nichts neues passiert. Jedes Kapitel ist anders. Da es ständig um andere Charaktere geht, hemmt es etwas die Leselust und der Zusammenhang war mir immer noch nicht klar. Mal wurde aus Sicht des Erzählers geschrieben , dann in der Ich-Form. Es nervte irgendwann nur noch und machte keinen Spass mehr. Man muss sich schon sehr konzentrieren damit man den Szenenwechsel innerhalb eines Kapitels mitbekommt und versteht. Auch wenn ich mich durch das Buch schleppte, war ich doch neugierig wie die Geschichte endet. Leider hatte ich auch keinen Bezug zu den Protagonisten aufbauen können. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, weiß ich, dass ich definitiv kein Interesse an einer Fortsetzung habe.
Es zog sich
Zuerst einmal: es ist nicht das, was ich erwartet habe. Einerseits zog es sich, dass ich teilweise tagelang keine Lust hatte, weiter zu lesen… Andererseits war es so schön groß geschrieben, dass man dann doch plötzlich 20 Seiten ganz locker lesen konnte. Was irgendwie nervig ist, sind die Ansichten von verschiedenen Leuten auf ein und die selbe Situation… Irgendwie hat man das Gefühl, dass man in diesem Buch nicht wirklich vorwärts kommt. allerdings sind die letzten fünf Seiten plötzlich so interessant, dass man dann doch noch das zweite Buch anfangen möchte.

Eine total irre Geschichte, macht einfach Spaß sie zu lesen. Einen Stern Abzug gibt es allerdings, weil man am Ende des Buches einfach ein wenig überfordert ist, die Geschichte ist sehr verworren und ineinander verzweigt, so dass es manchmal schwer fällt zu folgen. aber alles in allem ein irres Buch!
Obwohl ich etwas komplett anderes bekommen habe, als was ich erwartet hatte, hat es mir sehr gut gefallen. Alle Handlungsstränge, für dessen Detailreichtum sich der Autor ebenso viel Zeit nimmt, wie für die Tiefe der Charaktere, laufen am Ende in einem logischen großen Ganzen zusammen. Der Roman ist durchaus speziell aber literarisch einfach sehr gut.
Historik und Moderne, Engel und coole Fähigkeiten
Ich hatte mir das Buch ausgeliehen und obwohl ich nicht sicher war, ob es mein Genre ist, da ich mit Religion und Engeln sonst nichts am Hut habe, fand ich das Buch sehr cool! Es ist unheimlich modern geschrieben und erzählt die Geschichte aus unterschiedlichen Sichten, die erst später Sinn ergeben.
Kurzbeschreibung: Motte ist sechzehn Jahre alt, als der Tod an seinem Fenster kratzt. An einem harmlosen Wochenende kurz nach Mitternacht bekommt er eine anonyme E-Mail: sorry für die schlechte nachricht aber wenn du aufwachst, wirst du tot sein wir wollten nur, dass du das weißt Mieser Scherz, denkt Motte, wird aber dennoch ein wenig nervös und beschließt, die Nacht durchzumachen. Natürlich schläft er ein und natürlich wacht er auf - und fühlt sich wie immer. Bis darauf, dass sein Herz nicht mehr schlägt. Und dann sind da noch diese zwei Flügel auf seinem Rücken... Zum Autor: Zoran Drvenkar wurde 1967 in Kroatien geboren und zog als Dreijähriger mit seinen Eltern nach Berlin. Seit über 20 Jahren arbeitet er als freier Schriftsteller und schreibt Romane, Gedichte und Theaterstücke über Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Zoran wurde für seine Bücher mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und lebt heute in der Nähe von Berlin in einer ehemaligen Kornmühle. Rezension: Der 16-jährige Markus, genannt Motte, bekommt eines Tages eine E-Mail, die ihm seinen Tod für den nächsten Morgen voraussagt. Erst denkt er an einen makabren Scherz, doch dann versucht Motte verzweifelt, wachzubleiben. Leider misslingt dies und am nächsten Morgen findet sich Motte mit zwei Flügeln auf dem Rücken wieder, er ist zum Engel geworden. Doch nicht nur das: Schon bald muss er feststellen, dass er ein wichtiger Teil einer großen Verschwörung ist, die sich bereits durch Jahrhunderte hindurch zieht. Und sein Großvater scheint einer der Drahtzieher zu sein... Mit Der letzte Engel legt Zoran Drvenkar den Auftakt seiner neuen Jugendbuch-Trilogie vor, die zwar eine Zielgruppe ab 14 Jahren ansprechen soll, für mich aber etwas höher angesetzt werden dürfte, da die Handlung sehr komplex und verschachtelt ist. Mich konnte Zoran Drvenkar bereits mit seinem Thriller Sorry sehr begeistern und deshalb freute ich mich sehr, seinen ungewöhnlichen Schreibstil auch in Der letzte Engel vorzufinden. Was mich daran so begeistert, ist, dass der Autor seine Personen in verschiedenen Erzählformen zu Wort kommen lässt, sei es aus der zweiten oder dritten Person, was unglaublich faszinierend wirkt. Besonders der Charakter des Lazar, von dem aus der zweiten Person heraus erzählt wird, kommt sehr gut zur Geltung und man fühlt sich dadurch als Leser direkt angesprochen. Sehr viele Personen halten in diesem Auftaktband Einzug, sei es als Protagonisten oder auch nur als Randfiguren, die kurz erwähnt werden. Man muss sich auf jeden Fall konzentrieren, damit man bestimmte Details, die später wichtig werden, nicht verpasst. Doch kann man diese vielen verschiedenen Personen gut auseinanderhalten, da Zoran Drvenkar die Ausarbeitung jedes einzelnen perfekt versteht. Die Geschichte an sich ist spannend und auch in einigen Abschnitten recht brutal, denn es wird auch vor Mord nicht zurückgeschreckt. Gut gefallen hat mir ebenso, dass auch historische Ereignisse zu Wort kommen und sehr stimmig in die Geschichte miteinfließen. Selbst die Brüder Grimm haben einen kurzen Auftritt! Erwähnt sei noch, dass Zoran Drvenkar einen sehr bildhaften und detaillierten Erzählstil hat, der bei manchem Leser eventuell in manchen Passagen etwas Langeweile auslösen könnte. Bei mir war das allerdings nicht so! Ich kann Der letzte Engel sehr empfehlen und würde den Roman eher ab 16 Jahren empfehlen. Da dies der Auftakt zu einer Trilogie ist, bleiben einige Fragen offen, wobei man das Ende allerdings auch so stehen lassen könnte. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie es mit Motte und den anderen Figuren weitergeht und freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung. Fazit: Der letzte Engel besticht eindeutig durch die außergewöhnliche und faszinierende Erzählweise von Zoran Drvenkar. Auch Spannung und etwas Brutalität kommen nicht zu kurz und ein wenig Mitdenken ist ebenso gefragt. Ein wirklich empfehlenswerter Trilogie-Auftakt!
Stell die vor du erhältst eines Abends eine Mail in der steht: „Wenn du morgen aufwachst, bist du tot“. Stell dir vor du glaubst nicht daran und du wachst am nächsten Morgen ganz normal auf. Doch dann fällt dir auf, dass du keinen Herzschlag mehr hast, nicht mehr atmest und du Flügel auf deinem Rücken entdeckst. Stell dir vor du bist der letzte Engel und von dir hängt die Erfüllung einer Jahrhunderte alten Prophezeiung ab. Stell dir das mal vor. Ich habe „Der letzte Engel“ schon jahrelang auf meine SUB liegen, habe das Buch einmal angefangen aber schnell wieder abgebrochen, weil es zu dem Zeitpunkt einfach nicht zu mir gepasst hat. Und ich bin so so froh dem Buch jetzt nochmal eine Chance gegeben zu haben. Vorneweg will ich sagen, dass der Autor einen wirklich besonderen Schreibstil hat, mit dem bestimmt nicht jeder zurechtkommt. Es wird viel durch die Zeiten gesprungen und aus der Sicht mehrerer Personen erzählt. Auch verändert sich der Schreibstil von Person zu Person etwas. Und mir hat das wirklich gut gefallen. So wurde einfach eine unglaubliche Spannung aufgebaut. Nach und nach hat sich das Puzzle zusammengesetzt, Fragen wurden beatwortet und gleichzeitig kamen neue Fragen auf. Die Charaktere haben mir auch gut gefallen. Alle sind sehr verschieden und man bekommt bei jedem genauere Einblicke und beginnt zu verstehen warum die Personen so geworden sind, warum sie so handeln wie sie es tun. Die Handlung hat mir ebenfalls gefallen, auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, dass zu viel in der Vergangenheit passiert und ich lieber etwas mehr in der Gegenwart sehen würde. Insgesamt war das aber so trotzdem in Ordnung. Nur so war es möglich so viel Spannung aufzubauen und erst nach und nach die Teile zusammenzusetzen. Jetzt am Ende vom Buch sind viele, wenn aber noch nicht alle Fragen geklärt. Ich kann es deswegen kaum abwarten den zweiten Teil zu lesen und herauszufinden, wie sich die Charaktere und die Geschichte weiterentwickeln wird. Das Buch bekommt gute 4 Sterne von mir!
Das Buch ist auf jeden Fall anderes - und kein typischer Engel-Roman. Die Idee ist neu und originell, und auch die Umsetzung ist fremdartig und neu. Wenn du also etwas absolut Ungewöhnliches, eine Abwechslung zu den üblichen Young Adult - Romanen suchst, könnte dieses Buch etwas für dich sein. Könnte, denn es ist speziell und ich kann mir vorstellen, dass einige mit dem Stil ihre Differenzen haben. Aber mir gefiel er. Ich habe bisher kein Buch erlebt, bei dem der Ich-Erzähler so wenig zur Sprache kommt, wie in diesem. Das Buch ist keins, das viel Charakternähe bietet, doch darum geht es auch gar nicht. Und wenn man sich damit abgefunden hat, hat das Buch eine Chance. Die Erzähler wechseln dauernd, dabei kommen sie meistens öfter zu Wort. Motte erzählt als Einziger aus der Ich-Perspektive, aber neben ihm erzählen auch viele andere ihre Geschichten: Eske, das Mädchen, ... Dabei ist der Perspektivenwechsel total verwirrend und besonders am Anfang war ich auch verwirrt. Die Geschichten der einzelnen Erzähler springen quer durch die Zeit, mal sind sie im Jetzt, mal zwei Wochen früher, mal zwei Stunden früher, mal zwei Jahrhunderte früher. Sie scheinen nichts miteinander zu tun zu haben, bis der Leser langsam die Verbindungen dazwischen entdeckt. Letztendlich steht die Geschichte hinter alldem im Vordergrund. Die Geschichte dahinter, dass Motte eines Tages tot aufwacht. Die Geschichte, die sich hinter all den Geschichten der erzählenden Personen verbirgt und die ihren Ursprung in der Vergangenheit hat. Und von dieser Spannung lebt das Buch. Dem Leser werden immer nur Häppchen zugeworfen, manchmal Informationen, mit denen er kaum etwas anfangen kann. Es ist wie ein riesiges Puzzle, zu dem der Leser nach und nach die Stückchen bekommt und zusammen setzen muss. Am Ende ist es immer noch nicht ganz vollständig - aber ich habe das Gefühl, dies ist ein Buch, bei dem man noch beim fünften Lesen Aha-Momente hat. Und es kommt ja noch ein zweiter Band. Das Buch ist extrem spannend und absolut fesselnd, was einerseits durch die Ereignisse, aber eben auch dadurch, dass man hinter das Ganze kommen will, begründet ist. Gleich am Anfang steigt der Autor ohne großes Vorgeplänkel in die Geschichte ein und im nächsten Moment findet sich der Leser in einer rasanten, actionreichen Handlung wieder, die sich auf andere Handlungen stützt. Die Geschichte ist ein wenig brutal - immerhin wird der Leser auf den ersten Seiten schon mit der Beschreibung eines Schlachtfeldes konfrontiert. Über der Geschichte schwebt der Tod wie ein dunkler Schatten, oder mit anderen Worten: Die Atmosphäre des Buches ist düster, gespannt und unheilvoll. Dazu kommen die verwirrenden Perspektivenwechsel quer durch die Zeit und man hat den fesselnden Stil, der dieses Buch ausmacht. Anders, speziell, ungewöhnlich - aber wenn man sich darauf einlässt, einmal etwas Neues. Vieles wirkt auf den ersten Blick negativ, aber mich konnte dieser spezieller Stil überzeugen. In dem Buch gibt es kein Gut und Böse. Es gibt die Charaktere, die dem Leser ans Herz wachsen - auch wenn der Leser nicht besonders viel über sie erfährt. Damit muss man sich abfinden. Es gibt Charaktere, die sind einem eher unsympathisch. Aber die Frage, wer auf der richtigen Seite steht, lässt sich nicht wirklich beantworten, denn nicht alles ist so, wie es anfangs wirkt. Dabei haben die vermeintlich Bösen durchaus ihre Handlungshintergründe, die aus einer gewissen Perspektive schon wieder richtig erscheinen. Fazit: Definitiv anders und fremdartig, eine spezielle Mischung aus atemberaubender Spannung, einer dunklen Atmosphäre, einem häufigen Perspektivenwechsel und einem uralten Geheimnis mit teils brutalen Auswirkungen jenseits von Gut und Böse














