Der Junge
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Description
«Leuchtende Momente der Nähe und der Zärtlichkeit, skurril-witzige Passagen, verborgene Geschichten, die spannungsvoll ans Licht kommen und zum Schluss auch ein Moment der Hoffnung.» RBB Radioeins. Ein mitreißender Familienroman voller Schmerz und Trost, der im Werk des Autors an seinen großen internationalen Erfolg Patria anknüpft.
Jeden Donnerstag geht der alte Nicasio zum Friedhof und besucht das Grab seines Enkels Nuco. Er spricht mit ihm, erzählt dem Jungen, was vor sich geht in der Welt. Am 23. Oktober 1980 gab es im Keller der Schule, die der sechsjährige Junge besuchte, eine gewaltige Propangasexplosion, die das gesamte Erdgeschoss zerstörte. Fünfzig Kinder und drei Lehrer kamen bei dem Unglück ums Leben; darunter auch Nuco. Der ganze Ort Ortuella steht unter Schock. Die Eltern des Jungen verarbeiten das Ereignis auf unterschiedliche Weise. Während José Miguel alle Erinnerung kappen und nach vorne schauen will, um nicht an Trauer zu zerbrechen, lässt Mariaje das Geschehene nicht los. Irgendwann versuchen die beiden wieder ins Leben zu kommen. Doch eines Tages verschwindet José Miguel.
Eine bewegende Geschichte voller Menschlichkeit, die erzählt, was wir voreinander verbergen, worauf wir hoffen, wie wir noch einmal von vorne anfangen.
«Aramburu erweist sich als großartiger Geschichtenschreiber in der Tradition eines Gabriel García Márquez.» Tages-Anzeiger
«Aramburu gelingt es meisterhaft, Großes im Kleinen zu erzählen.» Stern
Book Information
Author Description
Fernando Aramburu wurde 1959 in San Sebastián im Baskenland geboren. Seit Mitte der Achtzigerjahre lebt er in Hannover. Für seine Romane wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Premio Nacional de Narrativa, dem Premio Strega Europeo und dem Premio Nacional de la Crítica. Patria wurde als Serie für HBO verfilmt, Der Junge für Netflix. Aramburus Werk wird in 34 Sprachen übersetzt.
Posts
Das literarische Phänomen aus Spanien… heißt es im Klappentext
Das kann ich nur unterstreichen. Nachdem mir Patria von dem Autor schon so so gut gefallen hat, habe ich gleich nach Erscheinung zugegriffen. Geschichte verpackt in Geschichte. In „der Junge“ geht es um eine Katastrophe in einem kleinen spanischen Dorf, bei der über 50 Grundschulkinder bei einer Gasexplosion (Unfall-kein Anschlag) ums Leben kommen. Speziell erzählt, wie eine Familie damit umgeht. Wer zerbricht, wer versucht damit zu leben. Der Opa tut „einfach“ so, als ob er mit seinem Enkel immernoch spazieren geht, mit ihm am Grab redet-das Dorf lässt ihn,weil jeder jeden kennt und weiß. Die Erzählstimmen wechseln auf die einzelnen Protagonisten. Das besondere ist, dass das Schicksal eine eigene Stimme hat. Wie schreibt man über was unfassbares? Mit großer Empathie und Verantwortung gegenüber dem wahren Dorf mit seinen Überlebenden … sehr lesenswert! Ps: so schwer ist es gar nicht 😊
Sehr emotional starkes Buch
Das Buch ist keine Fiktion, es ist eine Verarbeitung realer Ereignisse, welches der Autor in einer Art erzählendem Interview und teilweise Selbstbekenntnis der Betroffenen darlegt. Es ist Oktober 1980, Baskenland, Spanien. Ein Kemptner nach wie gewohnt Reparaturarbeiten in einer Grundschule vor. Er bemerkte ein Gasleck nicht, zündete eine Lötlampe und innerhalb weniger Sekunden explodierte die Grundschule mit 50 Grundschülern und Lehrern. Eine Tragödie, eine emotionale Katastrophe, etwas Unvorstellbares… In diesem Buch begleitet der Autor, der selbst aus dem Baskenland stammt, eine Familie, die ihren Jungen an diesem Tag verloren hat. Er beschreibt die Trauer und all das, womit die Mutter, der Vater und der Opa (der über alles seinen Enkel liebte) über einen bestimmten Zeitraum erleben mussten. Ein tiefgründiges Buch, sehr emotional (insbesondere die Geschichte vom Opa, der weiterhin glaubte, dass der Enkel lebt, er ging mit ihm imaginär spazieren) und traurig. Aber nichtsdestotrotz muss diese Geschichte auch Gehör finden.
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«Leuchtende Momente der Nähe und der Zärtlichkeit, skurril-witzige Passagen, verborgene Geschichten, die spannungsvoll ans Licht kommen und zum Schluss auch ein Moment der Hoffnung.» RBB Radioeins. Ein mitreißender Familienroman voller Schmerz und Trost, der im Werk des Autors an seinen großen internationalen Erfolg Patria anknüpft.
Jeden Donnerstag geht der alte Nicasio zum Friedhof und besucht das Grab seines Enkels Nuco. Er spricht mit ihm, erzählt dem Jungen, was vor sich geht in der Welt. Am 23. Oktober 1980 gab es im Keller der Schule, die der sechsjährige Junge besuchte, eine gewaltige Propangasexplosion, die das gesamte Erdgeschoss zerstörte. Fünfzig Kinder und drei Lehrer kamen bei dem Unglück ums Leben; darunter auch Nuco. Der ganze Ort Ortuella steht unter Schock. Die Eltern des Jungen verarbeiten das Ereignis auf unterschiedliche Weise. Während José Miguel alle Erinnerung kappen und nach vorne schauen will, um nicht an Trauer zu zerbrechen, lässt Mariaje das Geschehene nicht los. Irgendwann versuchen die beiden wieder ins Leben zu kommen. Doch eines Tages verschwindet José Miguel.
Eine bewegende Geschichte voller Menschlichkeit, die erzählt, was wir voreinander verbergen, worauf wir hoffen, wie wir noch einmal von vorne anfangen.
«Aramburu erweist sich als großartiger Geschichtenschreiber in der Tradition eines Gabriel García Márquez.» Tages-Anzeiger
«Aramburu gelingt es meisterhaft, Großes im Kleinen zu erzählen.» Stern
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Author Description
Fernando Aramburu wurde 1959 in San Sebastián im Baskenland geboren. Seit Mitte der Achtzigerjahre lebt er in Hannover. Für seine Romane wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Premio Nacional de Narrativa, dem Premio Strega Europeo und dem Premio Nacional de la Crítica. Patria wurde als Serie für HBO verfilmt, Der Junge für Netflix. Aramburus Werk wird in 34 Sprachen übersetzt.
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Das literarische Phänomen aus Spanien… heißt es im Klappentext
Das kann ich nur unterstreichen. Nachdem mir Patria von dem Autor schon so so gut gefallen hat, habe ich gleich nach Erscheinung zugegriffen. Geschichte verpackt in Geschichte. In „der Junge“ geht es um eine Katastrophe in einem kleinen spanischen Dorf, bei der über 50 Grundschulkinder bei einer Gasexplosion (Unfall-kein Anschlag) ums Leben kommen. Speziell erzählt, wie eine Familie damit umgeht. Wer zerbricht, wer versucht damit zu leben. Der Opa tut „einfach“ so, als ob er mit seinem Enkel immernoch spazieren geht, mit ihm am Grab redet-das Dorf lässt ihn,weil jeder jeden kennt und weiß. Die Erzählstimmen wechseln auf die einzelnen Protagonisten. Das besondere ist, dass das Schicksal eine eigene Stimme hat. Wie schreibt man über was unfassbares? Mit großer Empathie und Verantwortung gegenüber dem wahren Dorf mit seinen Überlebenden … sehr lesenswert! Ps: so schwer ist es gar nicht 😊
Sehr emotional starkes Buch
Das Buch ist keine Fiktion, es ist eine Verarbeitung realer Ereignisse, welches der Autor in einer Art erzählendem Interview und teilweise Selbstbekenntnis der Betroffenen darlegt. Es ist Oktober 1980, Baskenland, Spanien. Ein Kemptner nach wie gewohnt Reparaturarbeiten in einer Grundschule vor. Er bemerkte ein Gasleck nicht, zündete eine Lötlampe und innerhalb weniger Sekunden explodierte die Grundschule mit 50 Grundschülern und Lehrern. Eine Tragödie, eine emotionale Katastrophe, etwas Unvorstellbares… In diesem Buch begleitet der Autor, der selbst aus dem Baskenland stammt, eine Familie, die ihren Jungen an diesem Tag verloren hat. Er beschreibt die Trauer und all das, womit die Mutter, der Vater und der Opa (der über alles seinen Enkel liebte) über einen bestimmten Zeitraum erleben mussten. Ein tiefgründiges Buch, sehr emotional (insbesondere die Geschichte vom Opa, der weiterhin glaubte, dass der Enkel lebt, er ging mit ihm imaginär spazieren) und traurig. Aber nichtsdestotrotz muss diese Geschichte auch Gehör finden.





