Reise mit Clara durch Deutschland
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Fernando Aramburus «glücklichstes Buch», wie er selbst sagt, entstand vor dem Bestseller «Patria» und ist ein autofiktionaler Roman: Ein nicht gerade vom Erfolg verwöhnter spanischer Autor begleitet seine Ehefrau Clara auf einer Recherchereise durch Deutschland. Sie soll einen Reiseführer verfassen. Er macht die Fotos dazu.
Die Reise beginnt in Bremen und geht weiter nach Worpswede, zum Grab von Paula Modersohn-Becker, zur Arno-Schmidt-Stiftung in Bargfeld, nach Goslar und Berlin. Süddeutschland ist das nächste Ziel. Doch als ihr Hund Goethe erkrankt, kommt alles anders als gedacht.
Mit viel Charme und hintergründigem Humor blickt Aramburu auf seine Wahlheimat Deutschland, auf seinen Hund und vor allem auf eine sehr selbständige Frau, die Kerzenlicht beim Abendessen mag, alle Moden beharrlich ignoriert, dafür immer einen Plan hat, auch wenn ihm so mancher spanisch vorkommt. Eine höchst vergnügliche Lektüre über das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen. Meisterhaft erzählt von einem der bedeutendsten Autoren der spanischen Gegenwartsliteratur.
Book Information
Author Description
Fernando Aramburu wurde 1959 in San Sebastián im Baskenland geboren. Seit Mitte der Achtzigerjahre lebt er in Hannover. Für seine Romane wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Premio Nacional de Narrativa, dem Premio Strega Europeo und dem Premio Nacional de la Crítica. Patria wurde als Serie für HBO verfilmt, Der Junge für Netflix. Aramburus Werk wird in 34 Sprachen übersetzt.
Posts
Von diesem Buch war ich etwas enttäuscht. 1. ist es eher eine Reise durch Norddeutschland, aber das ist kein großer Minuspunkt. Vor allem, da ich aus Norddeutschland bin und die Gegend nochmal aus einer anderen Perspektive sehen konnte und auch neue Orte kennengelernt habe, die ich mir vielleicht nochmal anschauen sollte. Aber 2. war der Fokus eher auf der Beziehung der beiden Hauptprotagonisten und die war, für mich, super nervig. Clara ist meiner Meinung nach ein absolut unsympathischer Charakter. Sie jammert und zickt eigentlich durchgehend, nett ist sie nur, wenn sie etwas will, dann bezirzt sie ihren Partner (den Ich-Erzähler) und er tut alles was sie will, um bloß den Frieden zu wahren. Manchmal reizt es ihn aber auch und er ärgert und provoziert sie bewusst, nur um am Ende doch nachzugeben, weil sie wieder mal rumjammert, wie fies er immer zu ihr ist, obwohl er sich eigentlich die ganze Zeit den Arsch aufreisst für sie. Diese Beziehung und Claras Charakter haben mir das Buch leider madig gemacht. Da haben auch die Beschreibungen der Orte nicht mehr viel rausgerissen.
Description
Fernando Aramburus «glücklichstes Buch», wie er selbst sagt, entstand vor dem Bestseller «Patria» und ist ein autofiktionaler Roman: Ein nicht gerade vom Erfolg verwöhnter spanischer Autor begleitet seine Ehefrau Clara auf einer Recherchereise durch Deutschland. Sie soll einen Reiseführer verfassen. Er macht die Fotos dazu.
Die Reise beginnt in Bremen und geht weiter nach Worpswede, zum Grab von Paula Modersohn-Becker, zur Arno-Schmidt-Stiftung in Bargfeld, nach Goslar und Berlin. Süddeutschland ist das nächste Ziel. Doch als ihr Hund Goethe erkrankt, kommt alles anders als gedacht.
Mit viel Charme und hintergründigem Humor blickt Aramburu auf seine Wahlheimat Deutschland, auf seinen Hund und vor allem auf eine sehr selbständige Frau, die Kerzenlicht beim Abendessen mag, alle Moden beharrlich ignoriert, dafür immer einen Plan hat, auch wenn ihm so mancher spanisch vorkommt. Eine höchst vergnügliche Lektüre über das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen. Meisterhaft erzählt von einem der bedeutendsten Autoren der spanischen Gegenwartsliteratur.
Book Information
Author Description
Fernando Aramburu wurde 1959 in San Sebastián im Baskenland geboren. Seit Mitte der Achtzigerjahre lebt er in Hannover. Für seine Romane wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Premio Nacional de Narrativa, dem Premio Strega Europeo und dem Premio Nacional de la Crítica. Patria wurde als Serie für HBO verfilmt, Der Junge für Netflix. Aramburus Werk wird in 34 Sprachen übersetzt.
Posts
Von diesem Buch war ich etwas enttäuscht. 1. ist es eher eine Reise durch Norddeutschland, aber das ist kein großer Minuspunkt. Vor allem, da ich aus Norddeutschland bin und die Gegend nochmal aus einer anderen Perspektive sehen konnte und auch neue Orte kennengelernt habe, die ich mir vielleicht nochmal anschauen sollte. Aber 2. war der Fokus eher auf der Beziehung der beiden Hauptprotagonisten und die war, für mich, super nervig. Clara ist meiner Meinung nach ein absolut unsympathischer Charakter. Sie jammert und zickt eigentlich durchgehend, nett ist sie nur, wenn sie etwas will, dann bezirzt sie ihren Partner (den Ich-Erzähler) und er tut alles was sie will, um bloß den Frieden zu wahren. Manchmal reizt es ihn aber auch und er ärgert und provoziert sie bewusst, nur um am Ende doch nachzugeben, weil sie wieder mal rumjammert, wie fies er immer zu ihr ist, obwohl er sich eigentlich die ganze Zeit den Arsch aufreisst für sie. Diese Beziehung und Claras Charakter haben mir das Buch leider madig gemacht. Da haben auch die Beschreibungen der Orte nicht mehr viel rausgerissen.




