Langsame Jahre

Langsame Jahre

Hardback
3.73
FreundschaftBaskenlandStöcklePatria

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Description

Ein achtjähriger Junge wird von seinen Eltern zu Verwandten gesckickt, sie selbst können ihn nicht mehr ernähren. In San Sebastián erwartet ihn eine typisch baskische Familie der sechziger Jahre: Die Tante hat das Sagen, ihr Mann kriegt den Mund nicht auf. Die Cousine und der Cousin suchen auf verschiedene Weisen neue Freiheiten, von denen die Eltern nichts wissen. Der Junge beobachtet mit den staunenden Augen eines Kindes, wie mühevoll es ist, seinen eigenen Weg zu finden. Doch als er seine Chance bekommt, nutzt er sie.
In „Langsame Jahre“ wird beschrieben, wie die Geschehnisse, die in Aramburus Erfolgsroman „Patria“ einzelne Familien und schließlich das ganze Land auseinanderbrechen lassen, ihren Anfang nehmen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
208
Price
20.60 €

Author Description

Fernando Aramburu wurde 1959 in San Sebastián im Baskenland geboren. Seit Mitte der Achtzigerjahre lebt er in Hannover. Für seine Romane wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Premio Nacional de Narrativa, dem Premio Strega Europeo und dem Premio Nacional de la Crítica. Patria wurde als Serie für HBO verfilmt, Der Junge für Netflix. Aramburus Werk wird in 34 Sprachen übersetzt.

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Ein Lesekreisbuch für mich. Es ist Ende der 60er Jahre, Franco regiert in Spanien, das Baskenland möchte selbständig werden und schreckt auch vor Gewalt nicht zurück und mittendrin wird ein 8jähriger Junge von seiner Mutter, die sich nicht mehr um ihn kümmern kann, zu ihrer Schwester nach San Sebastian geschickt. Der Stil ist eigenwillig: Der Junge ist inzwischen erwachsen und erfolgreich und erzählt dem Autor von seinen Erlebnissen und wie er damals das Familienleben wahrgenommen hat. Unterbrochen wird das von Einschüben des Autors, wie er das Gesagte literarisch verwerten und aufhübschen kann (mythenmetzsche Abschweifungen sozusagen ;)). Ich muss gestehen, mich hat das nicht so überzeugt. Als Hörbuch haben mich die Einschübe eher gestört und die Sichtweise des Jungen auf die Dinge fand ich jetzt auch nicht so interessant. Interessant fand ich die geschichtlichen und regionalen Hintergründe zum Thema Baskenland. Das ist ja eher ein Thema, mit dem sich hier eher nicht so beschäftigt.

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