Sehr emotional starkes Buch
Das Buch ist keine Fiktion, es ist eine Verarbeitung realer Ereignisse, welches der Autor in einer Art erzählendem Interview und teilweise Selbstbekenntnis der Betroffenen darlegt. Es ist Oktober 1980, Baskenland, Spanien. Ein Kemptner nach wie gewohnt Reparaturarbeiten in einer Grundschule vor. Er bemerkte ein Gasleck nicht, zündete eine Lötlampe und innerhalb weniger Sekunden explodierte die Grundschule mit 50 Grundschülern und Lehrern. Eine Tragödie, eine emotionale Katastrophe, etwas Unvorstellbares… In diesem Buch begleitet der Autor, der selbst aus dem Baskenland stammt, eine Familie, die ihren Jungen an diesem Tag verloren hat. Er beschreibt die Trauer und all das, womit die Mutter, der Vater und der Opa (der über alles seinen Enkel liebte) über einen bestimmten Zeitraum erleben mussten. Ein tiefgründiges Buch, sehr emotional (insbesondere die Geschichte vom Opa, der weiterhin glaubte, dass der Enkel lebt, er ging mit ihm imaginär spazieren) und traurig. Aber nichtsdestotrotz muss diese Geschichte auch Gehör finden.

