Der Herr des Wüstenplaneten
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Description
Frank Herberts »Wüstenplanet«-Romane, das erfolgreichste Science-Fiction-Epos aller Zeiten, in der neuen Übersetzung von Jakob Schmidt. Und sind die Romane zum großen Filmepos »Dune« von Denis Villeneuve.
Ungekürzte Lesung mit Mark Bremer, Uta Dänekamp
10h 27min
Book Information
Author Description
Frank Herbert (1920-1986) wurde in Tacoma, Washington, geboren. Nach einem Journalismus-Studium arbeitete er unter anderem als Kameramann, Radiomoderator, Dozent und Austerntaucher, bevor 1955 sein Debütroman »The Dragon in the Sea« zur Fortsetzung in einem Science-Fiction-Magazin veröffentlicht wurde. Der Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm schließlich Mitte der 1960er-Jahre mit seinem Roman »Der Wüstenplanet«, der sowohl mit dem Hugo Award als auch mit dem Nebula Award ausgezeichnet wurde. Bis heute gilt »Der Wüstenplanet« zusammen mit den Nachfolgeromanen als einzigartige literarische Weltenschöpfung, die jede Generation von Leser*innen neu für sich entdeckt.
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Das Fundament von Dune 🌌 - Die Bürde der Macht
📖 Rezension – Der Herr des Wüstenplaneten Der zweite Band hat sich für mich noch intensiver angefühlt, besonderes die Charakterentwicklung und Tiefe, aber auch das Ergebnis eines vermeintlichen "Sieges" zu erleben ist wahnsinnig faszinierend gewesen. Die Geschichte nach der Geschichte zu quasi erleben. Wo oft ein Cut bzw Abschluss ist, da beginnt gefühlt ein neues viel schwereres und dunkleres Kapitel. Es wird definitiv sehr viel politischer, philosophischer, tiefer und auch etwas düsterer. Dafür aber auch gefühlvoller. Viele Momente haben mich nachdenklich gemacht, teilweise auch traurig, weil man spürt, wie sehr sich alles verändert hat. Paul Atreides ist nicht mehr derselbe wie zuvor – und genau das macht diesen Teil so eindrucksvoll. Es geht weniger um Aufstieg und mehr um die Konsequenzen von Macht, von Entscheidungen und von Dingen, die vielleicht nie hätten passieren dürfen. Was mich besonders beschäftigt hat, war dieses Gefühl von Unausweichlichkeit. Als würde alles auf etwas hinauslaufen, das man zwar ahnt, aber nicht wirklich greifen kann. Und genau dieses Gefühl hat mich durch das ganze Buch begleitet. Die Welt wirkt größer, aber gleichzeitig auch zerbrechlicher! Verschiedene Kräfte ziehen im Hintergrund ihre Fäden, und man merkt, wie instabil alles geworden ist. Für mich war dieser Band emotional sehr sehr stark. Leiser vielleicht als der erste – aber dafür umso eindringlicher!!! Ein Buch, das nicht nur weitererzählt, sondern vertieft. Es liefert keine einfachen Antworten, stattdessen stellt es Fragen und lässt einem Raum, selbst darüber nachzudenken. Ein intensives, tiefgehendes Leseerlebnis, das mich immer wieder innehalten ließ und noch lange nachhallt. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Nach einer schwierigen Startphase erwartet dich große literarische Magie und ein Abenteuer, das noch lange nachklingt. Ganz klar eine Empfehlung – und das nächste Abenteuer ist schon zum Greifen nah! ⭐👍🥳
Zu Beginn muss ich ehrlich zugeben: Der Einstieg in „Der Herr der Wüstenplaneten“ war für mich nicht ganz einfach. 😅 Die fremde Welt, die dichte Atmosphäre und die Vielzahl an Charakteren – all das hat mich zunächst ein wenig überfordert. Aber irgendwie kam mir das alles bekannt vor… Tatsächlich ging es mir genauso beim ersten Band! Damals brauchte ich auch einige Kapitel, um wirklich anzukommen und mit dem Universum warm zu werden. 🏜️🚀 Doch wie damals wurde ich plötzlich gepackt! Je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Die einzigartige Mischung aus Mystik, Machtspielen und den tiefgründigen Gedanken über Mensch und Natur haben mich fasziniert. 👁️🗨️🌱 Die Charaktere sind so vielschichtig und lebendig, dass ich regelrecht mit ihnen mitfiebere. Paul, Jessica und die unglaubliche Fremen-Kultur sind einfach atemberaubend beschrieben! 💫🤠🤍 Besonders beeindruckt hat mich, wie der Autor es schafft, philosophische Fragen und gesellschaftliche Konflikte in ein spannendes Science-Fiction-Gewand zu kleiden. Die Verbindung von Epik und Tiefe ist wirklich meisterhaft. 🔮📚 Die Wüstenwelt von Arrakis lebt in jeder Zeile — ich konnte fast den Sand zwischen den Seiten spüren! ☀️🌵 Jetzt, wo ich das Buch beendet habe, kann ich es kaum erwarten, mich in den nächsten Teil zu stürzen! Ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht – die Suchtgefahr ist real! 😍🙌 Und ja, ich muss mir rasch den Folgeband besorgen, denn dieses Universum lässt mich einfach nicht mehr los. 🏃♂️➡️📘

"Macht zieht jene an, die danach streben, sie zu mißbrauchen."
Heute möchte ich euch das Buch „Der Herr des Wüstenplaneten“ von Frank Herbert, erschienen im Jahre 1969, vorstellen. Die deutsche Übersetzung ist von Walter Brumm. Es handelt sich hierbei um den zweiten Band des Dune-Zyklus. Der Imperator Paul Atreides regiert über das gesamte Universum und kontrolliert das auf Arrakis entstehende Gewürz. Er kämpft mit den politischen und religiösen Folgen seiner Herrschaft, während sich Verschwörungen gegen ihn und sein Imperium bilden. Paul muss sich den Herausforderungen seiner Macht und seiner prophetischen Visionen stellen, die ihn in eine tragische Richtung führen. Der Schreibstil des Autors ist komplex, vielschichtig und geprägt von philosophischen Überlegungen. Durch die Kombination einer präzisen und oft nüchternen Sprache mit tiefgehenden Dialogen, die moralische und politische Fragen aufwerfen, wird eine spannende Erzählweise generiert. Frank Herbert setzt auf eine dichte Erzählweise, die häufig zwischen verschiedenen Perspektiven wechselt, was die psychologische Tiefe der Figuren betont. Er verbindet fiktive Religionen und Prophezeiungen mit realen Themen wie Erlösermythen und Glaubenskrisen, was die Figuren teilweise fassbar wirken lässt. Die geschickten Machtspiele, Verschwörungen und Manipulationen zwischen den verschiedenen Fraktionen halten die Spannung aufrecht und machen den Roman zu einer tiefgründigen politischen Allegorie. Jedoch ist der Roman im Gegensatz zum ersten Band weniger actiongeladen. Vieles spielt sich in den Gedanken und politischen Debatten ab, wodurch mir das Buch auch ein wenig langatmig vorkam. Außerdem habe ich beim Lesen den Draht zu den Figuren und dem Geschehen verloren, wodurch mir einige Ereignisse zu surreal rüberkamen. Ob ich den dritten Teil der Reihe noch lesen werde, das wird die Zeit zeigen. Für den zweiten Band des Dune-Zyklus vergebe ich dennoch gute 3,5 von 5 Sternen. ✨️

Nicht ganz das Level des Vorgängers, aber dennoch ziemlich gut!
Angestachelt durch den ersten Band und die beiden großartigen Kinofilme, wollte ich unbedingt wie es auf Arrakis weitergeht. Es hat zugegeben etwas gedauert bis ich richtig drin war, aber gerade im letzten Drittel wird es dann richtig gut. Dabei finde ich die Grundthematik, dass es selbst einem Propheten nicht möglich ist, seine frenetischen Anhänger von Gräueltaten abzuhalten, extrem interessant. Auch die Verschwörungen gegen Paul sind sehr interessant geschrieben. Dadurch und auch aufgrund des Endes habe ich direkt Lust mit dem nächsten Band weiterzumachen!
Philosophischer Teil, der vor epischen Momenten und Szenen nur so strotzt.
Wer ist Paul Muad'Dib? Wie ist es, er zu sein? Wie fühlt er sich? Wie lebt man mit solch einer unvorstellbaren Last? Niemals habe ich solch eine tragische, starke, beeindruckende, grausame, brutale, selbstlose, liebende, starke Figur gelesen wie hier. Paul Atreides ist für mich eine, wenn nicht sogar DIE Figur, der Phantastik. Einzigartig. Dieser zweite Teil ist ruhiger. Er beginnt 12 Jahre nach dem Ende des ersten Teils und enthält keine Kämpfe oder Schlachten. Auf nur 333 Seiten, gehen wir in die absolute Tiefe der Figur Paul Muad'Dib Atreides. Es wird philosophisch und auch vielschichtig. Ein einzigartiges Leseerlebnis das ich nun zum zweiten Mal in vollen Zügen genießen durfte.
„Er hatte ein Leben gelebt, in dem er sich alles genommen hatte, er hatte versucht, ein Universum nach seinem eigenen Bild zu erschaffen. Doch nun brandete das übersprudelnde Universum letztlich doch mit seinen lautlosen Wellen über ihn hinweg.“ (S. 303) Die Handlung in „Der Herr des Wüstenplaneten“ (Band 2) setzt mehr als 12 Jahre nach den Ereignissen in „Dune. Der Wüstenplanet“ (Band 1) ein. Paul Muad’Dib Atreides ist zum Imperator aufgestiegen und hat das Universum mit einem heiligen Krieg überzogen. Gemeinsam mit seiner Schwester Alia hat er einen Staat geschaffen, in dem Religion und Regierung eins sind. Pilgermassen besuchen den Regierungssitz und nehmen an Zeremonien teil. Auch Pauls Vision von einem „grünen“ Arrakis ist in gewisser Weise Wirklichkeit geworden. Wasser ist nicht mehr der begrenzende Faktor. Doch dem Wasser folgten Fäulnis und Verderben. Die Feinde des Imperators bereiten eine Intrige vor. Und unter den Verschwörern befinden sich nicht nur Vertreter der Bene Gesserit und der Gilde, sondern auch die Gattin des Imperators, die gegenüber Pauls Geliebter Chani bisher das Nachsehen hatte. Durch ein besonderes Geschenk wollen sie den Imperator zu Fall bringen. Dabei ist Paul innerlich zerrissen. Die religiöse Verehrung und sein Status als Galionsfigur missfallen ihm. Erinnerungen und Visionen leiten und quälen ihn, halten ihn gefangen und verstellen ihm zuweilen den Blick auf die Gegenwart. Gibt es einen Weg, das Unvermeidliche zu umgehen? „Der Herr des Wüstenplaneten“ hat mich ähnlich fasziniert wie sein Vorgänger. Dies lag nicht nur an den Figuren und ihren Verstrickungen. Auch in diesem Buch habe ich Denkanstöße zu Fragen von Macht, Religion, Philosophie und Entwicklung gefunden - und zum Ärger meines Mannes begonnen, Stellen im Buch zu kennzeichnen. Die Handlung ist im Vergleich zu Band 1 überschaubar und wird durch Monologe und Dialoge getragen. Die Nabelschau der Figuren könnte einige Leser*innen vielleicht abschrecken. Ich fand sie zum Teil sogar amüsant.
Sehr guter 2. Band!
Das war zwar ganz anders als der 1. Band, aber trotzdem wieder richtig gut. Die erste Hälfte doch sehr politisch und besteht fast nur aus Gedanken und Gespräche. Danach wird es aber auch wieder sehr spannend und actionreich. Eine gute Mischung aus allem und es ist so gut durchdacht. Bin gespannt wie es weitergeht! 💕
Nach dem Ende von Band eins springt die Handlung dieses Buchs zwölf Jahre weiter in die Zukunft: Paul Atreides ist zum allmächtigen Imperator aufgestiegen und hat in einem heiligen Dschihad die Galaxis dem Haus Atreides unterworfen. Doch es bilden sich Verwörungen und Ränke werden geschmiedet um den Muhad'Dib zu Fall zu bringen... Meine Meinung: Ich war ja von Band eins absolut begeistert und finde tatsächlich auch die neuen Verfilmungen echt wahnsinnig gut gelungen. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an Band zwei. Aber hier wurde ich leider etwas enttäuscht. Weder wird an der Handlung von Band eins angeknüpft, noch wird diese neue Welt, die Paul offenbar erschaffen hat, erklärt. Es gibt neue Wesen und viele neue Wörter im worldbuilding, das man sich selbstständig aus dem Kontext erschließen muss - ein Glossar hätte ich toll gefunden... Außerdem ist dieser Band mit seinen 300 Seiten fast schon etwas zäh, da kaum Handlung stattfindet, sondern wirklich ausschließlich das Ränke schmieden, sowie philosophische Fragen im Mittelpunkt stehen. Die Perspektive ändert sich in fast jedem Kapitel, sodass wir nicht nur Pauls Sichtweise erfahren, sondern in die Gedankenwelt vieler in der Welt lebenden Charaktere erhalten. Insgesamt war das Buch schon unterhaltsam, sodass ich es auch zügig beendet habe, trotz seiner Komplexität. Jedoch hat mir die fehlende Handlung und das doch echt traurige Ende nicht den Wunsch gegeben, die Reihe direkt weiterzuverfolgen. Mal sehen, vielleicht irgendwann mal... Fazit: Definitiv für Fans der Welt und für alle, die komplexe Welten mit Vielschichtigkeit schätzen, ein wahrer Lesespaß.

In this sequel to Dune, Paul has conquered a huge part of the galaxy in his holy war, the Jihad. Because of the extent of this war Paul has lost control over it and the situation. A lot of his followers are fanatic worshippers who see him as a deity and his sister, Alia, as a holy vessel as well. This book illustrates the problems that ensue when government and religion become inseparable. Paul himself has to bend to the visions that helped him become the emperor he is now, even if those visions turn out to not be beneficial for him or his loved ones. Because Pauls influence has become this widespred, the Bene Tleilax, Bene Gesserit and the Spacing Guild plot against him and try to take him, his family and his empire down. Unfortunately for them nothing, not even Pauls death, can stop the continuation of the Jihad and Pauls bloodline now. Pauls death at the end of the book only deifies him but ultimately frees him of the burden this much power has placed on him. This is a good book that illustrates the intricate workings and dangers of politics. Although the book sometimes is taxing to read I liked it a lot and would definitely recommend it. I will definitely miss Paul and Chani in the books to come but I think I will enjoy the poetic way it’s written and the story nonetheless. Also these books hold a lot of wisdom packed into a very exciting story.
Komplex, politisch und man taucht tiefer in die Welt von Arrakis ein. Anspruchsvoll und keine leichte Lektüre, aber sehr beeindruckend
Im zweiten Teil verfolgen wir, wir Paul seiner Rolle als Anführer gerecht wird. Der Aufbau neuer Gesellschaften und gleichzeitig tauchen alte und neue Gefahren auf. Die Welt rund um den Wüstenplaneten finde ich sehr faszinierend, weil immer mehr kleine, intelligente Details auftauchen. Die Komplexität beeindruckt mich und ich glaube heute hätte es so eine Geschichte in unserer Schnelllebigkeit schwerer. Manchmal trockene Kost, nicht nur wegen dem Sand, dennoch absolut lesenswert.
Die Saga um den Wüstenplanet geht weiter
Teil 2 des Wüstenplaneten ist vorallem durch seine Kürze nicht ganz das Epos wie Teil 1 wird aber sehr spannend fortgesetzt. Diesmal noch mehr Politik und Religion aber das Universum wird mit neuen Charakteren gut ausgebaut. Dune ist nicht nur im Kino eines der spannendsten Werke das ich in den letzten Jahren erleben durfte, und ist einem Herr der Ringe mehr als ebenbürtig.
[4,5 Sterne] Der zweite Teil der Dune-Saga setzt 12 Jahre nach Ende des ersten Buches an und zeigt eine deutlich düsterere Tonalität. Hier rücken die abenteuerlichen und actionreichen Aspekte eher in den Hintergrund während es nun emotionaler und stellenweise politisch wird. Herbert hat es geschafft, dass ich sehr tief in Pauls Kopf blicken konnte. Das schafft er durch die detailreichen Beschreibungen von Pauls Visionen. Man bekommt einen großartigen Eindruck über die Emotionalität des Hauptcharakters. Viele andere Charaktere wirken dadurch etwas zweidimensional und weniger gut beleuchtet oder fallen gar ganz raus. Lady Jessica beispielsweise wird bloß in wenigen Sätze angerissen und auch bei Chani hätte ich mir mehr Ausführlichkeit gewünscht. Dies begründet womöglich auch die geringe Anzahl an Seiten des Buches. Die Geschichte gefiel mir gut und besonders ab der zweiten Hälfte wird es spannend, düster und es schleichen sich phasenweise Horrorszenarien zwischen die Seiten, sodass am Ende ein gelungenes Sequel entstanden ist. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass sich die Fortsetzung sehr vom ersten Teil unterscheidet, was die Stimmung betrifft. Hier werden weniger Sandwürmer geritten und mehr emotionale und politische Dialoge geführt. Die Charakterentwicklung vieler Figuren gerät leider zu kurz, wobei Paul super beschrieben ist. Einige Seiten mehr zur näheren Erläuterung der Charaktere hätte dem Buch sehr gut getan. Nichtsdestotrotz macht das Buch Lust auf mehr, endet, ebenso wie Teil 1, mit einem Cliffhänger und weckt mein Interesse auf die Fortsetzung.
Es hat eine Weile gedauert bis ich reingekommen bin, was wahrscheinlich auch an seinem einzigartigen Schreibstil liegt, aber es ist eine fantastische Fortsetzung des ersten Teils. Die Geschichte ist spannend und detailreich und für mich haben hier die Charaktere nochmal mehr Persönlichkeit erhalten. Der einzige Abzug in der Bewertung liegt daran, dass es manchmal wirklich schwer ist seinem Schreibstil zu folgen.
Wüstenleben? Ich wäre dabei
Großartige Fortsetzung. Auch wenn hier das Ende mehr oder weniger vorhersehbar war, war ich doch sehr überrascht, wie sich das Ende ergibt. Einen Protagonisten zu haben, der alles schon vorher sieht, selten aber das zukünftliche preisgibt, sodass man trotzdem überrascht ist in den Momenten ist meiner Meinung nach eine großartige Heransgehensweise die Geschichte spannend zu halten. Für mich immer noch ein Meisterwerk. Ich bin gespannt wie die Geschichte weitergehen wird.
Klar schlechter als das 1. Buch
Der Nachfolger zu „Dune“ ist ganz anders gelagert als Frank Herberts 1. Buch. Hier wird nicht der Aufstieg, sondern der Fall eines „Messias“ beschrieben. Das Hörbuch ist auch deutlich kürzer (10 vs. 24 Stunden, 300 vs. 800 Seiten). Die Handlung dreht sich um ein Komplott gegen Imperator Paul Atreides. Dieser soll getötet, gestürzt oder zur Marionette werden. Dabei spielen Gestaltwandler, die neu erfundene Gilde der Tleilaxu, ein Gildennavigator und die Grenzen der Hellsicht eine Rolle. Am Ende muss ich sagen, fasziniert mich dieses Buch deutlich weniger als der Vorgänger. Es fehlt an vielen Stellen die Epik. In manchen Szenen kann Herbert diese aufleben lassen, aber vieles hat mich dann doch auch genervt. Hier kommt auch der religionskritische Unterton noch deutlicher hervor, der aber vor allem gegen Muslime gerichtet ist (die Anhänger von Paul Muadib führen hier einen erbarmungslosen Djihad durch die Galaxis). Vor allem der Gildennavigator (den Lynch in seinem Film schon einbaut) und die Gestaltwandler / Gestalttänzer der Tleilaxu bringen ein sehr abgedrehtes Moment zu diesem Buch, den es im 1. Band so noch nicht gab. Jedenfalls bin ich gespannt was der 3. Band „Children of Dune“ für spannende Aspekte bringt.
Band 2 der Dune Reihe. Ich hatte ähnliche Startschwierigkeiten wie bei Band 1, von dem ich am Ende dann doch Recht begeistert war. Hier zogen sich aber meine Schwierigkeiten, vielleicht weil ich nicht so sehr an den ganzen politischen und religiösen Überlegungen interessiert bin, die dieses Buch ausmachen. Erst ganz zum Ende nahm das Buch Fahrt auf, wodurch ich es dann doch versöhnt beendet habe, aber zwischendurch war es schon recht mühsam. Nichtsdestotrotz ist das Buch aus gutem Grund - allen voran aufgrund des großartigen Worldbuildings - ei. Klassiker und lesenswert. Ob ich auch Band 3 noch lesen werde, weiß ich im Moment noch nicht, wobei ich mir vorstellen könnte, dass der nächste Band wieder spannender wird.
Was für Plot Twists!! Ein super gelungener zweiter Teil, der sich zwar mehr um die Politik von Paul kümmert, am Ende aber Intrigen spinnt, die ich überhaupt vorhersagen konnte 🫣 Einen halben Stern Abzug gibt’s aber, weil alle Frauen im Buch nur darauf aus sind, Kinder zu bekommen — auch Chani, die im ersten Band nie etwas von diesem Wunsch gesagt hat. Schade, dass das die einzige Motivation der weiblichen Charaktere war…

Die konsequente Fortsetzung des SiFi Klassikers spielt zwölf Jahre nach dem Sieg von Paul Atreides Muad'dib über den Padischah-Imperator Shaddam IV. auf Arrakis. Mit seinen Fremen Legionen hat Paul die Galaxis erobert und herrscht mit seiner Schwester Alia über sein Imperium. Sie sind zu religiösen Kultfiguren avanciert, doch gerade Paul leidet unter seinen vom Spice ausgelösten Visionen während verschwörerische Kräfte sein Ende planen. Für mich ist Band 2 des Dune Zyklus ist ein komplexer Mix aus kulturellen, religiösen und politischen Fragen. Die mehr als philosophische Tiefe bildet einerseits die plotbezogene Stärke des Buches, zeigt aber eben auch die Schwäche auf, denn zu oft verheddert sich Frank Herbert in hochtrabenden Ausführungen, in denen er selbst den geneigten Leser verlieren könnte.
Sehr gutes Buch mit überraschenden Plot-Twists, aber eine weniger magische Reise als im ersten Buch
Genauso wie das erste Buch, lässt sich auch dieses Buch nicht mal so nebenbei lesen, weil der Schreibstil eine gewisse Konzentration braucht. Dazu sei gesagt, dass ich es auf Englisch gelesen habe, daher weiß ich nicht wie es sich im Deutschen verhält. Dieser Aufwand lohnt sich beim zweiten Buch ebenso wie beim ersten. Was für mich der erste Dune so besonders gemacht hat, ist das World-Building und die Reise ins Ungewisse, gepaart mit starker Charakterentwicklung. Das fand man auch in diesem Buch in etwas abgeschwächter Form wieder. Jedenfalls ist dieses Buch ein Muss, falls man schon das erste Buch gelesen hat, um die Geschichte von Paul bis zum Ende zu begleiten.

The story focuses on Paul's life as Emperor, being threatened by intrigues from his enemies as well as being immobilised by his prescience visions/the future. To me, this book continued the free will vs. determinism theme of its prequel and I was very satisfied with Alia's final perspective on this topic because I spent a lot of time wondering where things went the way they go for Paul. I missed some of the beautiful descriptions of the Dune scenery, which is why I couldn't give it 5 stars. Really excited for the next book of this series
These: Wenn du schon beim Lesen merkst, dass du das Buch nochmal wiederholen MUSST, weil du gar nicht alles auf einmal erfassen und verstehen kannst, weißt du, dass es ein Meisterwerk ist!
„Misuse of power is the fatal sin. The law cannot be a tool of vengeance, never a hostage, nor a fortification against the martyrs it has created. You cannot threaten any individual and escape the consequences!“ - Muad’Dib on Law Der moralische Epilog zu Band 1. Emperor Paul Atreides stellt sich den Konsequenzen seines (nicht-) Handelns. Da sich dieser Band sehr auf diese eine Sache fokussiert, ist er deutlich weniger umfangreich als „Dune“. Weniger Figuren, die im Fokus der Geschichte stehen, weniger Handlungsstränge und weniger Orte, an denen sich die Handlung abspielt. Das macht die Geschichte deutlich geerdeter, was ihrem moralischen Gewicht vermutlich zugute kommt. So kommen die wesentlichen Aussagen zum Ausdruck und werden nicht von anderen überlagert. Ohne Dune funktioniert jedoch Dune Messiah nicht. Weder in seiner Aussage noch als alleinstehende Geschichte… Mir war es insgesamt einfach zu kurz und fast schon etwas zu sehr „Kammerspiel“, gerade im Vergleich zum ersten Teil. Ich hätte mir durchaus gewünscht, mehr von den Entwicklungen zwischen Band 1 & 2 zu erfahren, andere Planeten „zu besuchen“ und noch tiefer in diese Welt einzutauchen. Andererseits wird dieser Teil der Geschichte ja aus gutem Grund nicht in den Fokus gesetzt, damit er eben nicht „romantisiert“ werden kann. Vlt hätte eine genauere Darstellung der Ereignisse aber auch die entsprechend abschreckende Wirkung gehabt? Auf mich haben die nebenbei eingeworfenen Bemerkungen dazu nämlich längst nicht den Eindruck erzeugt, der diesem Buch immer nachgesagt wird. Dafür gibt es (schweren Herzens) einen halben Stern Abzug. Ansonsten bleibt ein absolut großartiges Leseerlebnis, dass ich definitiv wiederholen muss, um die anderen 50% der vielschichtigen Dialoge und Aussagen zu erfassen, die mir bisher vermutlich noch durch die Lappen gingen…

Eine hochkomplizierte Kritik an messianische Figuren
Frank Herbert zeigt in Dune Messiah, wie der Mythos um einen Messias bestehen bleibt, auch wenn der Messias selbst zerfällt. So genial, wie er es in diesem Buch beschreibt und von verschiedenen Facetten beleuchtet, so kompliziert war es für mich leider auch dies aus den Seiten rauszulesen. Meiner Meinung nach hat das erste Buch zu Dune diesen Spagat zwischen komplizierten Motiven und spannender Handlung perfekt gemacht. Leider fehlt für mich hier die Perfektion und deswegen sind es dieses Mal keine vollen 5 Sterne. Trotzdem soll jeder, der sich entschließt mit Dune zu starten, diesen Teil auf jeden Fall auch lesen!

Von Anfang fesselnd mit einer kleinen Abflachung der Spannungskurve in der Mitte. Am Ende wurde es dafür um so spannender. :)
Paul Muadib Atreides ist uneingeschränkten Herrscher über alle bekannten Galaxien. Er hat einen Glaubenskrieg entfacht den er selbst nicht mehr kontrollieren kann. Dieser Glaubenskrieg bzw. Jihad hat Milliarden von Menschen das Leben gekostet. Diese Machtfülle und die hohe Anzahl am Toten des Jihad führen dazu das die Bene Tleilaxu, die Bene Gesserit und die Raumfahrergilde sich gegen ihn verschwören. Was sie alles unternehmen und wie Paul davon Dinge zulässt weil sie in seine Visionen passen ist sehr gut beschrieben.
Überraschender Timeskip sowie Wechsel im Genre
Finde, dieses Buch hätte das super Ende einer Trilogie abgegeben, gäbe es noch einen Band zwischen diesem und dem ersten. Es ist zweifellos ein gutes Buch. Allerdings setzt die Geschichte einfach (ich meine, es sind 12 Jahre) zu lange nach den Geschehnissen des ersten Buchs an, Frank Herbert scheint das ganze Potential in einer Erzählung des Dschihads und der Ausbreitung von Pauls Imperium der Fantasie seiner Leser überlassen zu haben. Dabei geht auch sehr viel Zeit verloren, die man mit den Charakteren hätte verbringen können, um eine stärkere emotionale Basis für den Inhalt dieses Buchs zu schaffen. Aufgrund der Kürze kommen eigentlich alle Charaktere zu kurz, allen voran Alia und Irulan.
Gut, aber nicht auf einer Ebene mit Band 1
12 Jahre sind vergangen sind vergangen seitdem Paul den Thron eroberte und der Jihad in seinem Namen in der Galaxie zu Milliarden Toten führt. So groß das Setting wirkt, so klein und intim ist die Geschichte, die erzählt wird. Die Charaktere, die politischen Machtspiele, die persönlichen Fehden und Dialoge sind weiterhin auf einem hohen Niveau, doch irgendwie fand ich einige Teile trotzdem ermüdend. Die vielen Monologe und die Auseinandersetzung mit seinen eigenen Visionen, führen dazu, dass ich teilweiße das Interesse an Paul verlor. Trotzdem bin ich gespannt wie es weitergeht und mich interessiert das Ende der erstrn Trilogie dann doch.
Anders als erwartet, aber nicht unbedingt schlecht
Die vielleicht ungewöhnlichste Fortsetzung, die es gibt. Tonalität &Handlung haben sich spürbar gewandelt, die Symbolik wurde nochmal auf eine ganz neue Stufe gehoben, das Tempo noch einmal mehr herausgenommen und... dann wird auf 330 Seiten vor allem eines ganz viel gemacht: Geredet. Und noch etwas mehr gedacht. Das ist schon etwas zu viel des Guten. Hatte der erste Teil noch den perfekten Mix aus Tempo und Spannung, ist Frank Herbert hier scheinbar der schmale Grat etwas entglitten. War in Teil eins noch die Kultur der Fremen und Arrakis höchstselbst ein Protagonist mit viele Facetten, welche es zu erkunden gab, rückt dies hier komplett in den Hintergrund. Das Universum wird leider nicht mehr so sehr angereichert, was die langsamen Passagen noch zäher werden lässt. Schlecht ist die Story aber bei weitem nicht, es ist immer noch eine Art Mystery-Polit-Thriller, garniert mit Religions- und Mythensymbolik. Aber eine Bindung zu den (neuen) Figuren ist kaum aufgekommen, ein paar alte tauchen gar nicht mehr auf und so verbleibt als Ankerpunkt eigentlich nur noch Paul selbst und ein (unerwarteter) Rückkehrer. Selbst Stilgar verblasst hier leider etwas. Es liest sich mehr wie ein sehr langer Prolog zu einer noch größeren Geschichte - was es wohl auch ist? - aber zum jetzigen Zeitpunkt ist es leider nicht mehr als das. Eventuell ändert sich meine Meinung retrospektiv nach dem nächsten Teil
Was eine Fortsetzung! Ich hätte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass es mir wieder SO gut gefallen würde. Aber es war spannend (überraschend) temporeich und einfach cool gemacht. Mir hätten gut 100 Seiten mehr besser gefallen, hier und da hätte man Szenen mehr ausschreiben können, aber alles in allem eine sehr sehr gute Fortsetzung.
With a 12 year jump between the first book and this one, the character's have changed a lot and imo not really for the better. I've found Paul to become a very angry man, trying to disconnect himself of the jihad and rule as he seems fit in that moment, not really making a difference between government and faith as is stated by other characters multiple times. I can't help but feel sorry for Chani who's obsessed with giving him an heir and since not being in the desert she seems to have lost her freedom and ease. Alia being 14 years old seems very conflicted between being a reverend mother and a moody and horny teenager.
Über den Aufstieg und Fall eines Messias
Es war wieder eine grandiose Reise in die Welten von MuaDib's. Es war mir zum Teil zuviel Verwickelungen und Verschwörungen. Ab der zweiten Hälfte wurde es immer spannender. Die letzten 100 Seiten hab ich innerhalb eines Tages weggelessen. Und das soll bei mir schon was heißen 😆
Hätte es eine Fortsetzung gebraucht?
Der 1. Teil war perfekt. Auch das Ende war perfekt. Dennoch gibt es von dieser Reihe mehrere Teile. Dieser spielt 12 Jahre nach den Ergebnissen von Teil 1. Als Leser hab ich einige Seiten gebraucht um in das Buch rein zu finden, so um die 100 Seiten. Was an sich ein Problem ist, wenn das Buch nur 336 Seiten hat. Paul Atreides, mit seinen Visionen von der Zukunft war in diesem Buch ein bisschen kompliziert. Im ersten Teil hatte man das Gefühl, er hätte alles unter Kontrolle und würde die Geschehnisse so lenken, dass er am Ende der Gewinner ist. In diesem Buch, war Paul Atreides ein Schatten seiner Selbst, als hätte er sich verrannt in seinen eigenen Visionen. Wenn man als Leser in das Buch hinein findet lässt es sich jedoch sehr gut lesen.
Dieses Buch ist mehr ein strategisches Buch, in dem es viel um das Handeln Muad‘dib als „Herrscher“.
Ich fand das Buch prinzipiell gut, habe auch zuvor nicht das erste Buch gelesen, sondern die Filme geguckt. Das hat gut funktioniert, denn das Buch schließt dort an wo der letzte Film aufhört. Nichtsdestotrotz waren die Charaktere etwas unklar teils. Es viel mir manchmal schwer zu verstehen wer welche Rolle hat. Trotzdem irgendwie spannend und ich kann es trotzdem weiterempfehlen! :)

Der Geist im Wüstensand
Ein unfassbar tolles Buch. Am Anfang wird man relativ schroff in die Welt reingeführt & muss sich erst einmal sammeln, um zu verstehen wo man ist. Je weiter das Buch voranschreitet, desto unübersichtlicher wird es. Allerdings nicht chaotisch, es ist genauso gewollt, bewusst gemacht sodass man die chaotische Szenerie spürt. Mich hat das Buch begeistert, wenngleich ich auch 2 Monate Pause hatte für die letzten 80 Seiten. Ich habe selten ein so Mystisches & zum Ende hin poetisches Buch gelesen. ,,…Ihr Schmerz floss zusammen , wie zwei Bäche in einen Teich..“
Entgegen meines Ratings möchte ich zuerst sagen, dass ich es genossen habe wieder in die Welt von Dune einzutauchen. Nach dem ersten Buch wirkt dieser Teil eher wie ein Epilog, als eine gelungene und äußert spannende Weiterführung. Dennoch wirkt das Buch durch politische Intrigen, die teilweise schwer nachzuvollziehen sind, spannend. Gegen Ende klärten sich diese für mich undurchsichtigen Handlungsstränge. Überhaupt nicht gefallen haben mir die verschachtelten Sätze und deren Verkettung, die zu finden waren wie Sand in der Wüste (vielleicht war dies vom Autor ja so gewollt um den Wüstenplaneten anhand seiner Sprache immersiv wirken zu lassen). Teilweise haben mich diese Verschachtelungen der Sätze wirklich geärgert und ich musste mich stellenweise durchbeißen. Daher lasse ich mir auch noch offen ob ich die Reise mit den restlichen Büchern weiterführen möchte. Ich bin mir aber sicher, dass der Autor eine große Welt erschaffen hat, die sich zu verfolgen lohnt.
Description
Frank Herberts »Wüstenplanet«-Romane, das erfolgreichste Science-Fiction-Epos aller Zeiten, in der neuen Übersetzung von Jakob Schmidt. Und sind die Romane zum großen Filmepos »Dune« von Denis Villeneuve.
Ungekürzte Lesung mit Mark Bremer, Uta Dänekamp
10h 27min
Book Information
Author Description
Frank Herbert (1920-1986) wurde in Tacoma, Washington, geboren. Nach einem Journalismus-Studium arbeitete er unter anderem als Kameramann, Radiomoderator, Dozent und Austerntaucher, bevor 1955 sein Debütroman »The Dragon in the Sea« zur Fortsetzung in einem Science-Fiction-Magazin veröffentlicht wurde. Der Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm schließlich Mitte der 1960er-Jahre mit seinem Roman »Der Wüstenplanet«, der sowohl mit dem Hugo Award als auch mit dem Nebula Award ausgezeichnet wurde. Bis heute gilt »Der Wüstenplanet« zusammen mit den Nachfolgeromanen als einzigartige literarische Weltenschöpfung, die jede Generation von Leser*innen neu für sich entdeckt.
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Das Fundament von Dune 🌌 - Die Bürde der Macht
📖 Rezension – Der Herr des Wüstenplaneten Der zweite Band hat sich für mich noch intensiver angefühlt, besonderes die Charakterentwicklung und Tiefe, aber auch das Ergebnis eines vermeintlichen "Sieges" zu erleben ist wahnsinnig faszinierend gewesen. Die Geschichte nach der Geschichte zu quasi erleben. Wo oft ein Cut bzw Abschluss ist, da beginnt gefühlt ein neues viel schwereres und dunkleres Kapitel. Es wird definitiv sehr viel politischer, philosophischer, tiefer und auch etwas düsterer. Dafür aber auch gefühlvoller. Viele Momente haben mich nachdenklich gemacht, teilweise auch traurig, weil man spürt, wie sehr sich alles verändert hat. Paul Atreides ist nicht mehr derselbe wie zuvor – und genau das macht diesen Teil so eindrucksvoll. Es geht weniger um Aufstieg und mehr um die Konsequenzen von Macht, von Entscheidungen und von Dingen, die vielleicht nie hätten passieren dürfen. Was mich besonders beschäftigt hat, war dieses Gefühl von Unausweichlichkeit. Als würde alles auf etwas hinauslaufen, das man zwar ahnt, aber nicht wirklich greifen kann. Und genau dieses Gefühl hat mich durch das ganze Buch begleitet. Die Welt wirkt größer, aber gleichzeitig auch zerbrechlicher! Verschiedene Kräfte ziehen im Hintergrund ihre Fäden, und man merkt, wie instabil alles geworden ist. Für mich war dieser Band emotional sehr sehr stark. Leiser vielleicht als der erste – aber dafür umso eindringlicher!!! Ein Buch, das nicht nur weitererzählt, sondern vertieft. Es liefert keine einfachen Antworten, stattdessen stellt es Fragen und lässt einem Raum, selbst darüber nachzudenken. Ein intensives, tiefgehendes Leseerlebnis, das mich immer wieder innehalten ließ und noch lange nachhallt. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Nach einer schwierigen Startphase erwartet dich große literarische Magie und ein Abenteuer, das noch lange nachklingt. Ganz klar eine Empfehlung – und das nächste Abenteuer ist schon zum Greifen nah! ⭐👍🥳
Zu Beginn muss ich ehrlich zugeben: Der Einstieg in „Der Herr der Wüstenplaneten“ war für mich nicht ganz einfach. 😅 Die fremde Welt, die dichte Atmosphäre und die Vielzahl an Charakteren – all das hat mich zunächst ein wenig überfordert. Aber irgendwie kam mir das alles bekannt vor… Tatsächlich ging es mir genauso beim ersten Band! Damals brauchte ich auch einige Kapitel, um wirklich anzukommen und mit dem Universum warm zu werden. 🏜️🚀 Doch wie damals wurde ich plötzlich gepackt! Je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Die einzigartige Mischung aus Mystik, Machtspielen und den tiefgründigen Gedanken über Mensch und Natur haben mich fasziniert. 👁️🗨️🌱 Die Charaktere sind so vielschichtig und lebendig, dass ich regelrecht mit ihnen mitfiebere. Paul, Jessica und die unglaubliche Fremen-Kultur sind einfach atemberaubend beschrieben! 💫🤠🤍 Besonders beeindruckt hat mich, wie der Autor es schafft, philosophische Fragen und gesellschaftliche Konflikte in ein spannendes Science-Fiction-Gewand zu kleiden. Die Verbindung von Epik und Tiefe ist wirklich meisterhaft. 🔮📚 Die Wüstenwelt von Arrakis lebt in jeder Zeile — ich konnte fast den Sand zwischen den Seiten spüren! ☀️🌵 Jetzt, wo ich das Buch beendet habe, kann ich es kaum erwarten, mich in den nächsten Teil zu stürzen! Ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht – die Suchtgefahr ist real! 😍🙌 Und ja, ich muss mir rasch den Folgeband besorgen, denn dieses Universum lässt mich einfach nicht mehr los. 🏃♂️➡️📘

"Macht zieht jene an, die danach streben, sie zu mißbrauchen."
Heute möchte ich euch das Buch „Der Herr des Wüstenplaneten“ von Frank Herbert, erschienen im Jahre 1969, vorstellen. Die deutsche Übersetzung ist von Walter Brumm. Es handelt sich hierbei um den zweiten Band des Dune-Zyklus. Der Imperator Paul Atreides regiert über das gesamte Universum und kontrolliert das auf Arrakis entstehende Gewürz. Er kämpft mit den politischen und religiösen Folgen seiner Herrschaft, während sich Verschwörungen gegen ihn und sein Imperium bilden. Paul muss sich den Herausforderungen seiner Macht und seiner prophetischen Visionen stellen, die ihn in eine tragische Richtung führen. Der Schreibstil des Autors ist komplex, vielschichtig und geprägt von philosophischen Überlegungen. Durch die Kombination einer präzisen und oft nüchternen Sprache mit tiefgehenden Dialogen, die moralische und politische Fragen aufwerfen, wird eine spannende Erzählweise generiert. Frank Herbert setzt auf eine dichte Erzählweise, die häufig zwischen verschiedenen Perspektiven wechselt, was die psychologische Tiefe der Figuren betont. Er verbindet fiktive Religionen und Prophezeiungen mit realen Themen wie Erlösermythen und Glaubenskrisen, was die Figuren teilweise fassbar wirken lässt. Die geschickten Machtspiele, Verschwörungen und Manipulationen zwischen den verschiedenen Fraktionen halten die Spannung aufrecht und machen den Roman zu einer tiefgründigen politischen Allegorie. Jedoch ist der Roman im Gegensatz zum ersten Band weniger actiongeladen. Vieles spielt sich in den Gedanken und politischen Debatten ab, wodurch mir das Buch auch ein wenig langatmig vorkam. Außerdem habe ich beim Lesen den Draht zu den Figuren und dem Geschehen verloren, wodurch mir einige Ereignisse zu surreal rüberkamen. Ob ich den dritten Teil der Reihe noch lesen werde, das wird die Zeit zeigen. Für den zweiten Band des Dune-Zyklus vergebe ich dennoch gute 3,5 von 5 Sternen. ✨️

Nicht ganz das Level des Vorgängers, aber dennoch ziemlich gut!
Angestachelt durch den ersten Band und die beiden großartigen Kinofilme, wollte ich unbedingt wie es auf Arrakis weitergeht. Es hat zugegeben etwas gedauert bis ich richtig drin war, aber gerade im letzten Drittel wird es dann richtig gut. Dabei finde ich die Grundthematik, dass es selbst einem Propheten nicht möglich ist, seine frenetischen Anhänger von Gräueltaten abzuhalten, extrem interessant. Auch die Verschwörungen gegen Paul sind sehr interessant geschrieben. Dadurch und auch aufgrund des Endes habe ich direkt Lust mit dem nächsten Band weiterzumachen!
Philosophischer Teil, der vor epischen Momenten und Szenen nur so strotzt.
Wer ist Paul Muad'Dib? Wie ist es, er zu sein? Wie fühlt er sich? Wie lebt man mit solch einer unvorstellbaren Last? Niemals habe ich solch eine tragische, starke, beeindruckende, grausame, brutale, selbstlose, liebende, starke Figur gelesen wie hier. Paul Atreides ist für mich eine, wenn nicht sogar DIE Figur, der Phantastik. Einzigartig. Dieser zweite Teil ist ruhiger. Er beginnt 12 Jahre nach dem Ende des ersten Teils und enthält keine Kämpfe oder Schlachten. Auf nur 333 Seiten, gehen wir in die absolute Tiefe der Figur Paul Muad'Dib Atreides. Es wird philosophisch und auch vielschichtig. Ein einzigartiges Leseerlebnis das ich nun zum zweiten Mal in vollen Zügen genießen durfte.
„Er hatte ein Leben gelebt, in dem er sich alles genommen hatte, er hatte versucht, ein Universum nach seinem eigenen Bild zu erschaffen. Doch nun brandete das übersprudelnde Universum letztlich doch mit seinen lautlosen Wellen über ihn hinweg.“ (S. 303) Die Handlung in „Der Herr des Wüstenplaneten“ (Band 2) setzt mehr als 12 Jahre nach den Ereignissen in „Dune. Der Wüstenplanet“ (Band 1) ein. Paul Muad’Dib Atreides ist zum Imperator aufgestiegen und hat das Universum mit einem heiligen Krieg überzogen. Gemeinsam mit seiner Schwester Alia hat er einen Staat geschaffen, in dem Religion und Regierung eins sind. Pilgermassen besuchen den Regierungssitz und nehmen an Zeremonien teil. Auch Pauls Vision von einem „grünen“ Arrakis ist in gewisser Weise Wirklichkeit geworden. Wasser ist nicht mehr der begrenzende Faktor. Doch dem Wasser folgten Fäulnis und Verderben. Die Feinde des Imperators bereiten eine Intrige vor. Und unter den Verschwörern befinden sich nicht nur Vertreter der Bene Gesserit und der Gilde, sondern auch die Gattin des Imperators, die gegenüber Pauls Geliebter Chani bisher das Nachsehen hatte. Durch ein besonderes Geschenk wollen sie den Imperator zu Fall bringen. Dabei ist Paul innerlich zerrissen. Die religiöse Verehrung und sein Status als Galionsfigur missfallen ihm. Erinnerungen und Visionen leiten und quälen ihn, halten ihn gefangen und verstellen ihm zuweilen den Blick auf die Gegenwart. Gibt es einen Weg, das Unvermeidliche zu umgehen? „Der Herr des Wüstenplaneten“ hat mich ähnlich fasziniert wie sein Vorgänger. Dies lag nicht nur an den Figuren und ihren Verstrickungen. Auch in diesem Buch habe ich Denkanstöße zu Fragen von Macht, Religion, Philosophie und Entwicklung gefunden - und zum Ärger meines Mannes begonnen, Stellen im Buch zu kennzeichnen. Die Handlung ist im Vergleich zu Band 1 überschaubar und wird durch Monologe und Dialoge getragen. Die Nabelschau der Figuren könnte einige Leser*innen vielleicht abschrecken. Ich fand sie zum Teil sogar amüsant.
Sehr guter 2. Band!
Das war zwar ganz anders als der 1. Band, aber trotzdem wieder richtig gut. Die erste Hälfte doch sehr politisch und besteht fast nur aus Gedanken und Gespräche. Danach wird es aber auch wieder sehr spannend und actionreich. Eine gute Mischung aus allem und es ist so gut durchdacht. Bin gespannt wie es weitergeht! 💕
Nach dem Ende von Band eins springt die Handlung dieses Buchs zwölf Jahre weiter in die Zukunft: Paul Atreides ist zum allmächtigen Imperator aufgestiegen und hat in einem heiligen Dschihad die Galaxis dem Haus Atreides unterworfen. Doch es bilden sich Verwörungen und Ränke werden geschmiedet um den Muhad'Dib zu Fall zu bringen... Meine Meinung: Ich war ja von Band eins absolut begeistert und finde tatsächlich auch die neuen Verfilmungen echt wahnsinnig gut gelungen. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an Band zwei. Aber hier wurde ich leider etwas enttäuscht. Weder wird an der Handlung von Band eins angeknüpft, noch wird diese neue Welt, die Paul offenbar erschaffen hat, erklärt. Es gibt neue Wesen und viele neue Wörter im worldbuilding, das man sich selbstständig aus dem Kontext erschließen muss - ein Glossar hätte ich toll gefunden... Außerdem ist dieser Band mit seinen 300 Seiten fast schon etwas zäh, da kaum Handlung stattfindet, sondern wirklich ausschließlich das Ränke schmieden, sowie philosophische Fragen im Mittelpunkt stehen. Die Perspektive ändert sich in fast jedem Kapitel, sodass wir nicht nur Pauls Sichtweise erfahren, sondern in die Gedankenwelt vieler in der Welt lebenden Charaktere erhalten. Insgesamt war das Buch schon unterhaltsam, sodass ich es auch zügig beendet habe, trotz seiner Komplexität. Jedoch hat mir die fehlende Handlung und das doch echt traurige Ende nicht den Wunsch gegeben, die Reihe direkt weiterzuverfolgen. Mal sehen, vielleicht irgendwann mal... Fazit: Definitiv für Fans der Welt und für alle, die komplexe Welten mit Vielschichtigkeit schätzen, ein wahrer Lesespaß.

In this sequel to Dune, Paul has conquered a huge part of the galaxy in his holy war, the Jihad. Because of the extent of this war Paul has lost control over it and the situation. A lot of his followers are fanatic worshippers who see him as a deity and his sister, Alia, as a holy vessel as well. This book illustrates the problems that ensue when government and religion become inseparable. Paul himself has to bend to the visions that helped him become the emperor he is now, even if those visions turn out to not be beneficial for him or his loved ones. Because Pauls influence has become this widespred, the Bene Tleilax, Bene Gesserit and the Spacing Guild plot against him and try to take him, his family and his empire down. Unfortunately for them nothing, not even Pauls death, can stop the continuation of the Jihad and Pauls bloodline now. Pauls death at the end of the book only deifies him but ultimately frees him of the burden this much power has placed on him. This is a good book that illustrates the intricate workings and dangers of politics. Although the book sometimes is taxing to read I liked it a lot and would definitely recommend it. I will definitely miss Paul and Chani in the books to come but I think I will enjoy the poetic way it’s written and the story nonetheless. Also these books hold a lot of wisdom packed into a very exciting story.
Komplex, politisch und man taucht tiefer in die Welt von Arrakis ein. Anspruchsvoll und keine leichte Lektüre, aber sehr beeindruckend
Im zweiten Teil verfolgen wir, wir Paul seiner Rolle als Anführer gerecht wird. Der Aufbau neuer Gesellschaften und gleichzeitig tauchen alte und neue Gefahren auf. Die Welt rund um den Wüstenplaneten finde ich sehr faszinierend, weil immer mehr kleine, intelligente Details auftauchen. Die Komplexität beeindruckt mich und ich glaube heute hätte es so eine Geschichte in unserer Schnelllebigkeit schwerer. Manchmal trockene Kost, nicht nur wegen dem Sand, dennoch absolut lesenswert.
Die Saga um den Wüstenplanet geht weiter
Teil 2 des Wüstenplaneten ist vorallem durch seine Kürze nicht ganz das Epos wie Teil 1 wird aber sehr spannend fortgesetzt. Diesmal noch mehr Politik und Religion aber das Universum wird mit neuen Charakteren gut ausgebaut. Dune ist nicht nur im Kino eines der spannendsten Werke das ich in den letzten Jahren erleben durfte, und ist einem Herr der Ringe mehr als ebenbürtig.
[4,5 Sterne] Der zweite Teil der Dune-Saga setzt 12 Jahre nach Ende des ersten Buches an und zeigt eine deutlich düsterere Tonalität. Hier rücken die abenteuerlichen und actionreichen Aspekte eher in den Hintergrund während es nun emotionaler und stellenweise politisch wird. Herbert hat es geschafft, dass ich sehr tief in Pauls Kopf blicken konnte. Das schafft er durch die detailreichen Beschreibungen von Pauls Visionen. Man bekommt einen großartigen Eindruck über die Emotionalität des Hauptcharakters. Viele andere Charaktere wirken dadurch etwas zweidimensional und weniger gut beleuchtet oder fallen gar ganz raus. Lady Jessica beispielsweise wird bloß in wenigen Sätze angerissen und auch bei Chani hätte ich mir mehr Ausführlichkeit gewünscht. Dies begründet womöglich auch die geringe Anzahl an Seiten des Buches. Die Geschichte gefiel mir gut und besonders ab der zweiten Hälfte wird es spannend, düster und es schleichen sich phasenweise Horrorszenarien zwischen die Seiten, sodass am Ende ein gelungenes Sequel entstanden ist. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass sich die Fortsetzung sehr vom ersten Teil unterscheidet, was die Stimmung betrifft. Hier werden weniger Sandwürmer geritten und mehr emotionale und politische Dialoge geführt. Die Charakterentwicklung vieler Figuren gerät leider zu kurz, wobei Paul super beschrieben ist. Einige Seiten mehr zur näheren Erläuterung der Charaktere hätte dem Buch sehr gut getan. Nichtsdestotrotz macht das Buch Lust auf mehr, endet, ebenso wie Teil 1, mit einem Cliffhänger und weckt mein Interesse auf die Fortsetzung.
Es hat eine Weile gedauert bis ich reingekommen bin, was wahrscheinlich auch an seinem einzigartigen Schreibstil liegt, aber es ist eine fantastische Fortsetzung des ersten Teils. Die Geschichte ist spannend und detailreich und für mich haben hier die Charaktere nochmal mehr Persönlichkeit erhalten. Der einzige Abzug in der Bewertung liegt daran, dass es manchmal wirklich schwer ist seinem Schreibstil zu folgen.
Wüstenleben? Ich wäre dabei
Großartige Fortsetzung. Auch wenn hier das Ende mehr oder weniger vorhersehbar war, war ich doch sehr überrascht, wie sich das Ende ergibt. Einen Protagonisten zu haben, der alles schon vorher sieht, selten aber das zukünftliche preisgibt, sodass man trotzdem überrascht ist in den Momenten ist meiner Meinung nach eine großartige Heransgehensweise die Geschichte spannend zu halten. Für mich immer noch ein Meisterwerk. Ich bin gespannt wie die Geschichte weitergehen wird.
Klar schlechter als das 1. Buch
Der Nachfolger zu „Dune“ ist ganz anders gelagert als Frank Herberts 1. Buch. Hier wird nicht der Aufstieg, sondern der Fall eines „Messias“ beschrieben. Das Hörbuch ist auch deutlich kürzer (10 vs. 24 Stunden, 300 vs. 800 Seiten). Die Handlung dreht sich um ein Komplott gegen Imperator Paul Atreides. Dieser soll getötet, gestürzt oder zur Marionette werden. Dabei spielen Gestaltwandler, die neu erfundene Gilde der Tleilaxu, ein Gildennavigator und die Grenzen der Hellsicht eine Rolle. Am Ende muss ich sagen, fasziniert mich dieses Buch deutlich weniger als der Vorgänger. Es fehlt an vielen Stellen die Epik. In manchen Szenen kann Herbert diese aufleben lassen, aber vieles hat mich dann doch auch genervt. Hier kommt auch der religionskritische Unterton noch deutlicher hervor, der aber vor allem gegen Muslime gerichtet ist (die Anhänger von Paul Muadib führen hier einen erbarmungslosen Djihad durch die Galaxis). Vor allem der Gildennavigator (den Lynch in seinem Film schon einbaut) und die Gestaltwandler / Gestalttänzer der Tleilaxu bringen ein sehr abgedrehtes Moment zu diesem Buch, den es im 1. Band so noch nicht gab. Jedenfalls bin ich gespannt was der 3. Band „Children of Dune“ für spannende Aspekte bringt.
Band 2 der Dune Reihe. Ich hatte ähnliche Startschwierigkeiten wie bei Band 1, von dem ich am Ende dann doch Recht begeistert war. Hier zogen sich aber meine Schwierigkeiten, vielleicht weil ich nicht so sehr an den ganzen politischen und religiösen Überlegungen interessiert bin, die dieses Buch ausmachen. Erst ganz zum Ende nahm das Buch Fahrt auf, wodurch ich es dann doch versöhnt beendet habe, aber zwischendurch war es schon recht mühsam. Nichtsdestotrotz ist das Buch aus gutem Grund - allen voran aufgrund des großartigen Worldbuildings - ei. Klassiker und lesenswert. Ob ich auch Band 3 noch lesen werde, weiß ich im Moment noch nicht, wobei ich mir vorstellen könnte, dass der nächste Band wieder spannender wird.
Was für Plot Twists!! Ein super gelungener zweiter Teil, der sich zwar mehr um die Politik von Paul kümmert, am Ende aber Intrigen spinnt, die ich überhaupt vorhersagen konnte 🫣 Einen halben Stern Abzug gibt’s aber, weil alle Frauen im Buch nur darauf aus sind, Kinder zu bekommen — auch Chani, die im ersten Band nie etwas von diesem Wunsch gesagt hat. Schade, dass das die einzige Motivation der weiblichen Charaktere war…

Die konsequente Fortsetzung des SiFi Klassikers spielt zwölf Jahre nach dem Sieg von Paul Atreides Muad'dib über den Padischah-Imperator Shaddam IV. auf Arrakis. Mit seinen Fremen Legionen hat Paul die Galaxis erobert und herrscht mit seiner Schwester Alia über sein Imperium. Sie sind zu religiösen Kultfiguren avanciert, doch gerade Paul leidet unter seinen vom Spice ausgelösten Visionen während verschwörerische Kräfte sein Ende planen. Für mich ist Band 2 des Dune Zyklus ist ein komplexer Mix aus kulturellen, religiösen und politischen Fragen. Die mehr als philosophische Tiefe bildet einerseits die plotbezogene Stärke des Buches, zeigt aber eben auch die Schwäche auf, denn zu oft verheddert sich Frank Herbert in hochtrabenden Ausführungen, in denen er selbst den geneigten Leser verlieren könnte.
Sehr gutes Buch mit überraschenden Plot-Twists, aber eine weniger magische Reise als im ersten Buch
Genauso wie das erste Buch, lässt sich auch dieses Buch nicht mal so nebenbei lesen, weil der Schreibstil eine gewisse Konzentration braucht. Dazu sei gesagt, dass ich es auf Englisch gelesen habe, daher weiß ich nicht wie es sich im Deutschen verhält. Dieser Aufwand lohnt sich beim zweiten Buch ebenso wie beim ersten. Was für mich der erste Dune so besonders gemacht hat, ist das World-Building und die Reise ins Ungewisse, gepaart mit starker Charakterentwicklung. Das fand man auch in diesem Buch in etwas abgeschwächter Form wieder. Jedenfalls ist dieses Buch ein Muss, falls man schon das erste Buch gelesen hat, um die Geschichte von Paul bis zum Ende zu begleiten.

The story focuses on Paul's life as Emperor, being threatened by intrigues from his enemies as well as being immobilised by his prescience visions/the future. To me, this book continued the free will vs. determinism theme of its prequel and I was very satisfied with Alia's final perspective on this topic because I spent a lot of time wondering where things went the way they go for Paul. I missed some of the beautiful descriptions of the Dune scenery, which is why I couldn't give it 5 stars. Really excited for the next book of this series
These: Wenn du schon beim Lesen merkst, dass du das Buch nochmal wiederholen MUSST, weil du gar nicht alles auf einmal erfassen und verstehen kannst, weißt du, dass es ein Meisterwerk ist!
„Misuse of power is the fatal sin. The law cannot be a tool of vengeance, never a hostage, nor a fortification against the martyrs it has created. You cannot threaten any individual and escape the consequences!“ - Muad’Dib on Law Der moralische Epilog zu Band 1. Emperor Paul Atreides stellt sich den Konsequenzen seines (nicht-) Handelns. Da sich dieser Band sehr auf diese eine Sache fokussiert, ist er deutlich weniger umfangreich als „Dune“. Weniger Figuren, die im Fokus der Geschichte stehen, weniger Handlungsstränge und weniger Orte, an denen sich die Handlung abspielt. Das macht die Geschichte deutlich geerdeter, was ihrem moralischen Gewicht vermutlich zugute kommt. So kommen die wesentlichen Aussagen zum Ausdruck und werden nicht von anderen überlagert. Ohne Dune funktioniert jedoch Dune Messiah nicht. Weder in seiner Aussage noch als alleinstehende Geschichte… Mir war es insgesamt einfach zu kurz und fast schon etwas zu sehr „Kammerspiel“, gerade im Vergleich zum ersten Teil. Ich hätte mir durchaus gewünscht, mehr von den Entwicklungen zwischen Band 1 & 2 zu erfahren, andere Planeten „zu besuchen“ und noch tiefer in diese Welt einzutauchen. Andererseits wird dieser Teil der Geschichte ja aus gutem Grund nicht in den Fokus gesetzt, damit er eben nicht „romantisiert“ werden kann. Vlt hätte eine genauere Darstellung der Ereignisse aber auch die entsprechend abschreckende Wirkung gehabt? Auf mich haben die nebenbei eingeworfenen Bemerkungen dazu nämlich längst nicht den Eindruck erzeugt, der diesem Buch immer nachgesagt wird. Dafür gibt es (schweren Herzens) einen halben Stern Abzug. Ansonsten bleibt ein absolut großartiges Leseerlebnis, dass ich definitiv wiederholen muss, um die anderen 50% der vielschichtigen Dialoge und Aussagen zu erfassen, die mir bisher vermutlich noch durch die Lappen gingen…

Eine hochkomplizierte Kritik an messianische Figuren
Frank Herbert zeigt in Dune Messiah, wie der Mythos um einen Messias bestehen bleibt, auch wenn der Messias selbst zerfällt. So genial, wie er es in diesem Buch beschreibt und von verschiedenen Facetten beleuchtet, so kompliziert war es für mich leider auch dies aus den Seiten rauszulesen. Meiner Meinung nach hat das erste Buch zu Dune diesen Spagat zwischen komplizierten Motiven und spannender Handlung perfekt gemacht. Leider fehlt für mich hier die Perfektion und deswegen sind es dieses Mal keine vollen 5 Sterne. Trotzdem soll jeder, der sich entschließt mit Dune zu starten, diesen Teil auf jeden Fall auch lesen!

Von Anfang fesselnd mit einer kleinen Abflachung der Spannungskurve in der Mitte. Am Ende wurde es dafür um so spannender. :)
Paul Muadib Atreides ist uneingeschränkten Herrscher über alle bekannten Galaxien. Er hat einen Glaubenskrieg entfacht den er selbst nicht mehr kontrollieren kann. Dieser Glaubenskrieg bzw. Jihad hat Milliarden von Menschen das Leben gekostet. Diese Machtfülle und die hohe Anzahl am Toten des Jihad führen dazu das die Bene Tleilaxu, die Bene Gesserit und die Raumfahrergilde sich gegen ihn verschwören. Was sie alles unternehmen und wie Paul davon Dinge zulässt weil sie in seine Visionen passen ist sehr gut beschrieben.
Überraschender Timeskip sowie Wechsel im Genre
Finde, dieses Buch hätte das super Ende einer Trilogie abgegeben, gäbe es noch einen Band zwischen diesem und dem ersten. Es ist zweifellos ein gutes Buch. Allerdings setzt die Geschichte einfach (ich meine, es sind 12 Jahre) zu lange nach den Geschehnissen des ersten Buchs an, Frank Herbert scheint das ganze Potential in einer Erzählung des Dschihads und der Ausbreitung von Pauls Imperium der Fantasie seiner Leser überlassen zu haben. Dabei geht auch sehr viel Zeit verloren, die man mit den Charakteren hätte verbringen können, um eine stärkere emotionale Basis für den Inhalt dieses Buchs zu schaffen. Aufgrund der Kürze kommen eigentlich alle Charaktere zu kurz, allen voran Alia und Irulan.
Gut, aber nicht auf einer Ebene mit Band 1
12 Jahre sind vergangen sind vergangen seitdem Paul den Thron eroberte und der Jihad in seinem Namen in der Galaxie zu Milliarden Toten führt. So groß das Setting wirkt, so klein und intim ist die Geschichte, die erzählt wird. Die Charaktere, die politischen Machtspiele, die persönlichen Fehden und Dialoge sind weiterhin auf einem hohen Niveau, doch irgendwie fand ich einige Teile trotzdem ermüdend. Die vielen Monologe und die Auseinandersetzung mit seinen eigenen Visionen, führen dazu, dass ich teilweiße das Interesse an Paul verlor. Trotzdem bin ich gespannt wie es weitergeht und mich interessiert das Ende der erstrn Trilogie dann doch.
Anders als erwartet, aber nicht unbedingt schlecht
Die vielleicht ungewöhnlichste Fortsetzung, die es gibt. Tonalität &Handlung haben sich spürbar gewandelt, die Symbolik wurde nochmal auf eine ganz neue Stufe gehoben, das Tempo noch einmal mehr herausgenommen und... dann wird auf 330 Seiten vor allem eines ganz viel gemacht: Geredet. Und noch etwas mehr gedacht. Das ist schon etwas zu viel des Guten. Hatte der erste Teil noch den perfekten Mix aus Tempo und Spannung, ist Frank Herbert hier scheinbar der schmale Grat etwas entglitten. War in Teil eins noch die Kultur der Fremen und Arrakis höchstselbst ein Protagonist mit viele Facetten, welche es zu erkunden gab, rückt dies hier komplett in den Hintergrund. Das Universum wird leider nicht mehr so sehr angereichert, was die langsamen Passagen noch zäher werden lässt. Schlecht ist die Story aber bei weitem nicht, es ist immer noch eine Art Mystery-Polit-Thriller, garniert mit Religions- und Mythensymbolik. Aber eine Bindung zu den (neuen) Figuren ist kaum aufgekommen, ein paar alte tauchen gar nicht mehr auf und so verbleibt als Ankerpunkt eigentlich nur noch Paul selbst und ein (unerwarteter) Rückkehrer. Selbst Stilgar verblasst hier leider etwas. Es liest sich mehr wie ein sehr langer Prolog zu einer noch größeren Geschichte - was es wohl auch ist? - aber zum jetzigen Zeitpunkt ist es leider nicht mehr als das. Eventuell ändert sich meine Meinung retrospektiv nach dem nächsten Teil
Was eine Fortsetzung! Ich hätte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass es mir wieder SO gut gefallen würde. Aber es war spannend (überraschend) temporeich und einfach cool gemacht. Mir hätten gut 100 Seiten mehr besser gefallen, hier und da hätte man Szenen mehr ausschreiben können, aber alles in allem eine sehr sehr gute Fortsetzung.
With a 12 year jump between the first book and this one, the character's have changed a lot and imo not really for the better. I've found Paul to become a very angry man, trying to disconnect himself of the jihad and rule as he seems fit in that moment, not really making a difference between government and faith as is stated by other characters multiple times. I can't help but feel sorry for Chani who's obsessed with giving him an heir and since not being in the desert she seems to have lost her freedom and ease. Alia being 14 years old seems very conflicted between being a reverend mother and a moody and horny teenager.
Über den Aufstieg und Fall eines Messias
Es war wieder eine grandiose Reise in die Welten von MuaDib's. Es war mir zum Teil zuviel Verwickelungen und Verschwörungen. Ab der zweiten Hälfte wurde es immer spannender. Die letzten 100 Seiten hab ich innerhalb eines Tages weggelessen. Und das soll bei mir schon was heißen 😆
Hätte es eine Fortsetzung gebraucht?
Der 1. Teil war perfekt. Auch das Ende war perfekt. Dennoch gibt es von dieser Reihe mehrere Teile. Dieser spielt 12 Jahre nach den Ergebnissen von Teil 1. Als Leser hab ich einige Seiten gebraucht um in das Buch rein zu finden, so um die 100 Seiten. Was an sich ein Problem ist, wenn das Buch nur 336 Seiten hat. Paul Atreides, mit seinen Visionen von der Zukunft war in diesem Buch ein bisschen kompliziert. Im ersten Teil hatte man das Gefühl, er hätte alles unter Kontrolle und würde die Geschehnisse so lenken, dass er am Ende der Gewinner ist. In diesem Buch, war Paul Atreides ein Schatten seiner Selbst, als hätte er sich verrannt in seinen eigenen Visionen. Wenn man als Leser in das Buch hinein findet lässt es sich jedoch sehr gut lesen.
Dieses Buch ist mehr ein strategisches Buch, in dem es viel um das Handeln Muad‘dib als „Herrscher“.
Ich fand das Buch prinzipiell gut, habe auch zuvor nicht das erste Buch gelesen, sondern die Filme geguckt. Das hat gut funktioniert, denn das Buch schließt dort an wo der letzte Film aufhört. Nichtsdestotrotz waren die Charaktere etwas unklar teils. Es viel mir manchmal schwer zu verstehen wer welche Rolle hat. Trotzdem irgendwie spannend und ich kann es trotzdem weiterempfehlen! :)

Der Geist im Wüstensand
Ein unfassbar tolles Buch. Am Anfang wird man relativ schroff in die Welt reingeführt & muss sich erst einmal sammeln, um zu verstehen wo man ist. Je weiter das Buch voranschreitet, desto unübersichtlicher wird es. Allerdings nicht chaotisch, es ist genauso gewollt, bewusst gemacht sodass man die chaotische Szenerie spürt. Mich hat das Buch begeistert, wenngleich ich auch 2 Monate Pause hatte für die letzten 80 Seiten. Ich habe selten ein so Mystisches & zum Ende hin poetisches Buch gelesen. ,,…Ihr Schmerz floss zusammen , wie zwei Bäche in einen Teich..“
Entgegen meines Ratings möchte ich zuerst sagen, dass ich es genossen habe wieder in die Welt von Dune einzutauchen. Nach dem ersten Buch wirkt dieser Teil eher wie ein Epilog, als eine gelungene und äußert spannende Weiterführung. Dennoch wirkt das Buch durch politische Intrigen, die teilweise schwer nachzuvollziehen sind, spannend. Gegen Ende klärten sich diese für mich undurchsichtigen Handlungsstränge. Überhaupt nicht gefallen haben mir die verschachtelten Sätze und deren Verkettung, die zu finden waren wie Sand in der Wüste (vielleicht war dies vom Autor ja so gewollt um den Wüstenplaneten anhand seiner Sprache immersiv wirken zu lassen). Teilweise haben mich diese Verschachtelungen der Sätze wirklich geärgert und ich musste mich stellenweise durchbeißen. Daher lasse ich mir auch noch offen ob ich die Reise mit den restlichen Büchern weiterführen möchte. Ich bin mir aber sicher, dass der Autor eine große Welt erschaffen hat, die sich zu verfolgen lohnt.




















































