Kältere Schichten der Luft
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Description
Ein Kanu-Camp in Schweden. Hier arbeiten Aussteiger, Abenteuersuchende, Arbeitslose und Naturfreaks. Für einige Sommerwochen retten sie sich in eine kulturferne Landschaft. Auch Anja hat sich aus ihrem deutschen Kleinstadtalltag geflüchtet. Sie sucht Ruhe, doch sie wird überrascht von einer Leidenschaft: Eines Tages steht eine fremde junge Frau am See und legt Anja die Arme um den Hals und entführt sie in ein unbewohntes Haus. Sie gibt ihr den Namen ihres verlorenen Geliebten, des Schiffsjungen Schmoll. Doch der Zauber, die nachgeholte Unschuld dieser ersten Liebe, wird bald vergiftet durch den Argwohn und die Übergriffe der Campbewohner. Angst und Verstörung bedrohen nicht nur die Phantasien, sondern auch die Realität der beiden Frauen. Aus Aggression wird schließlich tödliche Gewalt.
»Sie saß nur eine Bootslänge weit weg von mir, wir waren allein auf dem See, zwei Nachtgestalten, deren Schatten auf dem Wasser einander ähnlich waren, während sich zwei andere, ungleichere, entferntere irgendwo berührten.«
Book Information
Author Description
Antje Rávik Strubel ist Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie lehrte am Deutschen Literaturinsitut und an der Washington University in St. Louis und ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Zu ihren Veröffentlichungen zählen u.a. die Romane »Unter Schnee« (2001), »Tupolew 134« (2004) und »Kältere Schichten der Luft« (2007), für den sie mit dem Rheingau Literatur Preis sowie dem Hermann-Hesse-Preis ausgezeichnet wurde. 2021 erhielt sie den Deutschen Buchpreis für ihren Roman »Blaue Frau«. Im März 2025 erschien ihr jüngster Roman »Der Einfluss der Fasane«. Außerdem veröffentlichte sie Essays und Reiseerzählungen über Schweden und Brandenburg. Sie übersetzt aus dem Englischen und Schwedischen u. a. Joan Didion, Monika Fagerholm, Lucia Berlin und Virginia Woolf. Antje Rávik Strubel lebt in Potsdam. (www.antjestrubel.de)
Posts
Anja arbeitet einen Sommer lang in einem Feriencamp in Schweden. Zuhause in Halberstadt hat sie weder eine erfreuliche Vergangenheit noch eine hoffnungsvolle Zukunft zurückgelassen. Sie lebt mit den anderen Betreuern hier einen Sommer lang in der Gegenwart und als die geheimnissvolle Siri auftaucht, lässt sie ihre Vergangenheit immer mehr hinter sich. Bisher waren ihre Beziehungen zu Frauen immer nur kurz und oberflächlich, doch dies ist mit Siri nicht möglich. Eine gemeinsame Zukunft lässt die kaum fassbare Siri allerdings auch nicht erhoffen. Die Handlung spielt im sommerlichen Schweden. Das Licht und die klare Luft waren spürbar. Die Sprache des Buches ist diesem Rahmen angemessen. Die Entwicklung der Hauptfigur wird deutlich und nachvollziehbar beschrieben und die teilweise phantastischen Passagen unterstützen dies. Die Handlung hat einen authentischen Spannungsbogen, ein gutes Buch.
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Ein Kanu-Camp in Schweden. Hier arbeiten Aussteiger, Abenteuersuchende, Arbeitslose und Naturfreaks. Für einige Sommerwochen retten sie sich in eine kulturferne Landschaft. Auch Anja hat sich aus ihrem deutschen Kleinstadtalltag geflüchtet. Sie sucht Ruhe, doch sie wird überrascht von einer Leidenschaft: Eines Tages steht eine fremde junge Frau am See und legt Anja die Arme um den Hals und entführt sie in ein unbewohntes Haus. Sie gibt ihr den Namen ihres verlorenen Geliebten, des Schiffsjungen Schmoll. Doch der Zauber, die nachgeholte Unschuld dieser ersten Liebe, wird bald vergiftet durch den Argwohn und die Übergriffe der Campbewohner. Angst und Verstörung bedrohen nicht nur die Phantasien, sondern auch die Realität der beiden Frauen. Aus Aggression wird schließlich tödliche Gewalt.
»Sie saß nur eine Bootslänge weit weg von mir, wir waren allein auf dem See, zwei Nachtgestalten, deren Schatten auf dem Wasser einander ähnlich waren, während sich zwei andere, ungleichere, entferntere irgendwo berührten.«
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Antje Rávik Strubel ist Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie lehrte am Deutschen Literaturinsitut und an der Washington University in St. Louis und ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Zu ihren Veröffentlichungen zählen u.a. die Romane »Unter Schnee« (2001), »Tupolew 134« (2004) und »Kältere Schichten der Luft« (2007), für den sie mit dem Rheingau Literatur Preis sowie dem Hermann-Hesse-Preis ausgezeichnet wurde. 2021 erhielt sie den Deutschen Buchpreis für ihren Roman »Blaue Frau«. Im März 2025 erschien ihr jüngster Roman »Der Einfluss der Fasane«. Außerdem veröffentlichte sie Essays und Reiseerzählungen über Schweden und Brandenburg. Sie übersetzt aus dem Englischen und Schwedischen u. a. Joan Didion, Monika Fagerholm, Lucia Berlin und Virginia Woolf. Antje Rávik Strubel lebt in Potsdam. (www.antjestrubel.de)
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Anja arbeitet einen Sommer lang in einem Feriencamp in Schweden. Zuhause in Halberstadt hat sie weder eine erfreuliche Vergangenheit noch eine hoffnungsvolle Zukunft zurückgelassen. Sie lebt mit den anderen Betreuern hier einen Sommer lang in der Gegenwart und als die geheimnissvolle Siri auftaucht, lässt sie ihre Vergangenheit immer mehr hinter sich. Bisher waren ihre Beziehungen zu Frauen immer nur kurz und oberflächlich, doch dies ist mit Siri nicht möglich. Eine gemeinsame Zukunft lässt die kaum fassbare Siri allerdings auch nicht erhoffen. Die Handlung spielt im sommerlichen Schweden. Das Licht und die klare Luft waren spürbar. Die Sprache des Buches ist diesem Rahmen angemessen. Die Entwicklung der Hauptfigur wird deutlich und nachvollziehbar beschrieben und die teilweise phantastischen Passagen unterstützen dies. Die Handlung hat einen authentischen Spannungsbogen, ein gutes Buch.




