Gebrauchsanweisung für Schweden
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Description
Reiseführer mal anders: Entdecken Sie Schweden von seiner ganz persönlichen Seite mit dieser vergnüglichen und informativen »Gebrauchsanweisung«
Sehnsuchts-Reiseziel Schweden, von einer literarischen Insiderin vorgestellt
Die Reihe »Gebrauchsanweisung für …« zeigt die Gepflogenheiten verschiedener Länder über Klischees hinaus. In der Schweden-Ausgabe erzählt Antje Rávik Strubel, die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2021, von Wodka, blinden Elchen und fehlenden Gartenzäunen.
Wussten Sie, dass man im Kreisverkehr in Schweden grundsätzlich nur links blinkt? Oder dass Schweden meistens ohne Möbel umziehen?
Als Kind starrte die preisgekrönte Autorin Antje Rávik Strubel stets sehnsüchtig auf die Fähren in Sassnitz, die nach Norden fuhren, jenseits der DDR. Inzwischen hat die Autorin ihr Sehnsuchtsland Schweden längst von innen kennengelernt.
»Ihrem Urteil kann man trauen; und vergnüglich zu lesen ist der Band ohnehin.« Süddeutsche Zeitung
Ausgehend von ihrer eigenen Geschichte erzählt Strubel von den Besonderheiten und Eigenarten des Landes, an die auch sie sich gewöhnen musste. Gleichzeitig bettet sie ihre Einblicke in einen größeren historischen Kontext ein und entwirft so ein Bild des heutigen Schwedens, das ebenso greifbar wie lebendig ist.
Skurrile Fakten, witzige Erlebnisse und hilfreiche Tipps: All das macht »Gebrauchsanweisung für Schweden« zur absoluten Pflichtlektüre für alle Schweden-Liebhaber.
In Schweden gibt es nicht nur Krimis, Köttbullar und Karlsson vom Dach
Denken Sie bei Schweden auch zuerst an ein bekanntes Möbelhaus? Dann sind Sie sicher nicht allein. Doch wer das Land mit all seinen Facetten kennenlernen will, sollte unbedingt die »Gebrauchsanweisung für Schweden« lesen: Auf humorvolle und eindrückliche Art nimmt Antje Rávik Strubel Sie mit in den Alltag der Schweden von Stockholm bis nach Lappland.
Von Stockholm bis nach Lappland - eine witzige und großartig erzählte Liebeserklärung an das skandinavische Land
Seit Paul Watzlawicks »Gebrauchsanweisung für Amerika« im Jahr 1978 den Startschuss gab, erfreut sich die Reihe »Gebrauchsanweisung für …« ungebrochener Beliebtheit. Jedes Jahr erscheinen neue Titel von bekannten Autoren wie Peter Wohlleben, Juli Zeh, Ilija Trojanow oder Kai Strittmatter. Der erfolgreiche Schweden-Band von Antje Rávik Strubel ist nun in einer aktualisierten Neuausgabe erhältlich.
Book Information
Author Description
Antje Rávik Strubel, 1974 in Potsdam geboren, aufgewachsen in Ludwigsfelde, arbeitet nach Ausbildung zur Buchhändlerin und Studium als Übersetzerin und Schriftstellerin. Sie lebt in Potsdam und veröffentlichte u.a. die Romane »Tupolew 134«, »Kältere Schichten der Luft«, »Plunge of Days into the Night« und »In den Wäldern des menschlichen Herzens«. Bei Piper erschienen von ihr die »Gebrauchsanweisung für Schweden«, »Gebrauchsanweisung für Potsdam und Brandenburg« sowie »Gebrauchsanweisung fürs Skifahren«. Antje Rávik Strubel wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Deutschen Buchpreis 2021 für ihren neuen Roman »Blaue Frau«.
Posts
Geht so eine "Gebrauchsanweisung"? Vom Titel bin ich irre geführt wurden und erwartete wohl strukturierte Kapitel zu der Geschichte des Landes, der Kultur, den Festtagen, Traditionen, den Städten, aber Strubel schreibt in Anekdoten und Geschichten. Die Kapitel hängen lose zusammen und nie bleibt es bei einem Thema, da wird wild gesprungen und erst im letzten Kapitel über die Samen, findet in ein, zwei Absätzen Midsommar Erwähnung. Die Geschichten, die sie zu ihrem eigenen Häuschen in Schweden erzählt oder zur Teilnahme ihres Vaters am Vasa-Lauf, sind zumindest lustig und mit Witz beschreibt und erzählt sie auch alles andere in dem kurzen Buch - allerdings fehlte mir ein wenig die Struktur und die Tiefe. Es werden auch viele Klischees ausgeschlachtet: Schweden reden nicht, umarmen nicht und hassen Lob und alle lieben ihr fortschrittliches Land. Dass auch in Schweden nicht immer alles "bullerbü" ist und die Politik sich massiven Problemen (und rechten Strömungen) stellen muss, findet kaum Erwähnung. Schade! Immerhin lässt sie die Rolle Schwedens im zweiten Weltkrieg nicht außen vor, die ja sonst so gern verschwiegen oder verschoben wird, wenn man sie als "neutral" beschreibt. Ich zumindest finde nichts Neutrales daran, die deutsche Wehrmacht mit Eisenerz zu versorgen, während die Nachbarländer noch unter der Besetzung leiden. (Wobei sich Schweden mit Finnland als Nachbarland ja auch gewissermaßen im Klammergriff zwischen Sowjetunion und Deutschem Reich befand). Ihr Stil ist locker und witzig und entlockte mir einige Lacher beim Lesen. Vor allem, wenn sie die schwedischen Landsleute beschreibt oder die ewig währende Feindschaft zwischen Stockholmern und Göteborgianern. Göteborg und Stockholm finden massig Erwähnung, der "Norden" und Gotland direkt ein ganzes Kapitel, aber was ist mit den anderen "landskap"? Was mit den zwei großen Seen? Schwedens Nationalparks? Dem Göta-Kanal, der höchstens eine Randnotiz bleibt? Das Buch hat einige Schwächen, weswegen ich mich auch vorerst einer Wertung enthalte, ihr Schreibstil ist aber zumindest keine davon. Ich empfehle es zur Einführung, wenn man etwas Locker-Leichtes, Lustmachendes auf Schweden lesen möchte.
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Reiseführer mal anders: Entdecken Sie Schweden von seiner ganz persönlichen Seite mit dieser vergnüglichen und informativen »Gebrauchsanweisung«
Sehnsuchts-Reiseziel Schweden, von einer literarischen Insiderin vorgestellt
Die Reihe »Gebrauchsanweisung für …« zeigt die Gepflogenheiten verschiedener Länder über Klischees hinaus. In der Schweden-Ausgabe erzählt Antje Rávik Strubel, die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2021, von Wodka, blinden Elchen und fehlenden Gartenzäunen.
Wussten Sie, dass man im Kreisverkehr in Schweden grundsätzlich nur links blinkt? Oder dass Schweden meistens ohne Möbel umziehen?
Als Kind starrte die preisgekrönte Autorin Antje Rávik Strubel stets sehnsüchtig auf die Fähren in Sassnitz, die nach Norden fuhren, jenseits der DDR. Inzwischen hat die Autorin ihr Sehnsuchtsland Schweden längst von innen kennengelernt.
»Ihrem Urteil kann man trauen; und vergnüglich zu lesen ist der Band ohnehin.« Süddeutsche Zeitung
Ausgehend von ihrer eigenen Geschichte erzählt Strubel von den Besonderheiten und Eigenarten des Landes, an die auch sie sich gewöhnen musste. Gleichzeitig bettet sie ihre Einblicke in einen größeren historischen Kontext ein und entwirft so ein Bild des heutigen Schwedens, das ebenso greifbar wie lebendig ist.
Skurrile Fakten, witzige Erlebnisse und hilfreiche Tipps: All das macht »Gebrauchsanweisung für Schweden« zur absoluten Pflichtlektüre für alle Schweden-Liebhaber.
In Schweden gibt es nicht nur Krimis, Köttbullar und Karlsson vom Dach
Denken Sie bei Schweden auch zuerst an ein bekanntes Möbelhaus? Dann sind Sie sicher nicht allein. Doch wer das Land mit all seinen Facetten kennenlernen will, sollte unbedingt die »Gebrauchsanweisung für Schweden« lesen: Auf humorvolle und eindrückliche Art nimmt Antje Rávik Strubel Sie mit in den Alltag der Schweden von Stockholm bis nach Lappland.
Von Stockholm bis nach Lappland - eine witzige und großartig erzählte Liebeserklärung an das skandinavische Land
Seit Paul Watzlawicks »Gebrauchsanweisung für Amerika« im Jahr 1978 den Startschuss gab, erfreut sich die Reihe »Gebrauchsanweisung für …« ungebrochener Beliebtheit. Jedes Jahr erscheinen neue Titel von bekannten Autoren wie Peter Wohlleben, Juli Zeh, Ilija Trojanow oder Kai Strittmatter. Der erfolgreiche Schweden-Band von Antje Rávik Strubel ist nun in einer aktualisierten Neuausgabe erhältlich.
Book Information
Author Description
Antje Rávik Strubel, 1974 in Potsdam geboren, aufgewachsen in Ludwigsfelde, arbeitet nach Ausbildung zur Buchhändlerin und Studium als Übersetzerin und Schriftstellerin. Sie lebt in Potsdam und veröffentlichte u.a. die Romane »Tupolew 134«, »Kältere Schichten der Luft«, »Plunge of Days into the Night« und »In den Wäldern des menschlichen Herzens«. Bei Piper erschienen von ihr die »Gebrauchsanweisung für Schweden«, »Gebrauchsanweisung für Potsdam und Brandenburg« sowie »Gebrauchsanweisung fürs Skifahren«. Antje Rávik Strubel wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Deutschen Buchpreis 2021 für ihren neuen Roman »Blaue Frau«.
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Geht so eine "Gebrauchsanweisung"? Vom Titel bin ich irre geführt wurden und erwartete wohl strukturierte Kapitel zu der Geschichte des Landes, der Kultur, den Festtagen, Traditionen, den Städten, aber Strubel schreibt in Anekdoten und Geschichten. Die Kapitel hängen lose zusammen und nie bleibt es bei einem Thema, da wird wild gesprungen und erst im letzten Kapitel über die Samen, findet in ein, zwei Absätzen Midsommar Erwähnung. Die Geschichten, die sie zu ihrem eigenen Häuschen in Schweden erzählt oder zur Teilnahme ihres Vaters am Vasa-Lauf, sind zumindest lustig und mit Witz beschreibt und erzählt sie auch alles andere in dem kurzen Buch - allerdings fehlte mir ein wenig die Struktur und die Tiefe. Es werden auch viele Klischees ausgeschlachtet: Schweden reden nicht, umarmen nicht und hassen Lob und alle lieben ihr fortschrittliches Land. Dass auch in Schweden nicht immer alles "bullerbü" ist und die Politik sich massiven Problemen (und rechten Strömungen) stellen muss, findet kaum Erwähnung. Schade! Immerhin lässt sie die Rolle Schwedens im zweiten Weltkrieg nicht außen vor, die ja sonst so gern verschwiegen oder verschoben wird, wenn man sie als "neutral" beschreibt. Ich zumindest finde nichts Neutrales daran, die deutsche Wehrmacht mit Eisenerz zu versorgen, während die Nachbarländer noch unter der Besetzung leiden. (Wobei sich Schweden mit Finnland als Nachbarland ja auch gewissermaßen im Klammergriff zwischen Sowjetunion und Deutschem Reich befand). Ihr Stil ist locker und witzig und entlockte mir einige Lacher beim Lesen. Vor allem, wenn sie die schwedischen Landsleute beschreibt oder die ewig währende Feindschaft zwischen Stockholmern und Göteborgianern. Göteborg und Stockholm finden massig Erwähnung, der "Norden" und Gotland direkt ein ganzes Kapitel, aber was ist mit den anderen "landskap"? Was mit den zwei großen Seen? Schwedens Nationalparks? Dem Göta-Kanal, der höchstens eine Randnotiz bleibt? Das Buch hat einige Schwächen, weswegen ich mich auch vorerst einer Wertung enthalte, ihr Schreibstil ist aber zumindest keine davon. Ich empfehle es zur Einführung, wenn man etwas Locker-Leichtes, Lustmachendes auf Schweden lesen möchte.




