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Der Anfang von morgen

3.3(53)
Language
German
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About the book

Vier Menschen, verbunden durch das Schicksal, kämpfen um ihre Zukunft

»Der beste Roman zur Klimakrise. Das Buch der Stunde.« ORF FM 4

Das ganze Land stöhnt unter Hitze und Trockenheit. Da geraten Waldbrände außer Kontrolle. Vier Menschen, verbunden durch das Schicksal, kämpfen um ihre Zukunft: Didrik muss seine Familie retten. Melissa kann sich nicht mehr im Internet verstecken. Andrés Wut wächst. Und Vilja erlebt zum ersten Mal, dass es auch auf sie ankommt. Jens Liljestrand erzählt eine unglaublich packende Geschichte zur drängenden Frage unserer Zeit: Können wir die Welt bewahren und zusammen weiterleben?

»Entwickelt eine Stephen-King-ähnliche Dramatik und Spannung.« hr 2

»Packend, poetisch und psychologisch scharf. Großartig.« Dagens Nyheter, Best Book of the Year

»Bücher wie dieses sollten wir verinnerlichen – und unseren Lebensstil ändern.« Hannes Jaenicke

»Atemberaubend und kraftvoll. Eine aufwühlende, beeindruckende Geschichte, unverzichtbar für unsere Zeit.« John Ironmonger, Autor von »Der Wal und das Ende der Welt«

Editions (5)

ISBN9783103971903
PublisherS. FISCHER
Publication Date07/27/22
Pages544

Reviews & Ratings

53 ratings

11 reviews

3.3

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  • hamburger.lesemaus
    hamburger.lesemaus

    406 Followers

    3.5

    Der Anfang von Morgen Jens Liljestrand Schweden, nach der Pandemie: Der Urlaub von Didrek von der Esch und seiner Familie nimmt ein vorzeitiges Ende, als ein Waldbrand in der Nähe seines Ferienhauses ausser Kontrolle gerät. Andere Nachbarn hatten sich bereits einen Tag zuvor in Sicherheit gebracht, doch Didrek hatte auf eine Löschung des Feuers seitens der Behörden gehofft. Seine eigene Evakuierung läuft total aus dem Ruder: Die Batterie seines E-Autos ist leer und das Auto springt nicht an. Zu Fuss macht sich die 5-köpfige Familie auf den 15 Km langen Marsch in die nächste Stadt, doch als sie dort ankommen, ist der letzte Evakuierungs-Bus bereits abgefahren und der Ort menschenleer. Das Feuer kommt immer Näher, der Rauch macht das Sehen und Atmen unmöglich und als ein Auto neben ihnen anhält, geben sie der Familie im Auto ihren verletzten Sohn mit. Viel zu spät realisieren sie, dass sie weder den Namen der Familie kennen, noch deren Autonummer haben. Während Didrek noch verzweifelt versucht seine Familie in Sicherheit zu bringen, beginnen die ersten Plünderungen in Stockholm. Stromausfälle, Trinkwassermangel, fehlende Hilfskräfte, Medikamente und Lebensmittel tun ihr übriges. Jens Liljestrand lässt in seinem Klima-Thriller vier Personen in langen Kapiteln zu Wort kommen: Vater Didrek, Didreks Ex-Geliebte Melissa, André, Sohn eines ehemaligen Tennisprofis und Didriks Tochter Vilja. Die Erzählstränge sind miteinander verwoben, Zeiträume überschneiden sich, stehen aber nicht im direkten Zusammenhang zueinander. Der Autor will in seinem dystopischen Szenario auf den Klimawandel verweisen. Für mich hat er das im ersten Kapitel perfekt umgesetzt. Die Spannung ist hoch und ich kann das Buch gar nicht zur Seite legen. Mit der zweiten Erzählerin geht die Spannung ein wenig verloren, kann mich aber dennoch fesseln. Leider passt dann der Sohn des Tennisspielers im dritten Teil kaum noch zu Didreks Geschichte - besser hätte man hier Didreks Frau sprechen lassen. Den letzten Teil, den die Tochter erzählt, fand ich wieder gut. Insgesamt ein gutes Buch, das ich gerne gelesen habe und dem ich, alleine seines wichtigen Themas wegen, eine grosse Leserschaft wünsche. 4- / 5

    Nov 20, 2022

  • er_lesen_es
    er_lesen_es

    253 Followers

    2.0

    ⭐️⭐️ Das Thema ist brandaktuell, die Umsetzung war für mich mehr Rauch als Feuer... Viiiiiel Rauch. Und wenig Feuer.

    Was für ein schwieriges Buch (für mich)... Das Thema ist tatsächlich hochinteressant - der Klimawandel und seine Auswirkungen. Der Klappentext kündigt an, dass der Autor vom Leben mit dem Damoklesschwert Klimawandel erzählt - anhand von vier Figuren während einer Brandkatastrophe in Schweden. Klingt erstmal super! Deshalb habe ich in einem Buddyread @buchstabenfestival beim Lesen dieses Wälzers von 540 Seiten begleitet. Aber dann... 🙈 Ich bin, außer mit der Erzählerin des letzten Teils, der 14 jährigen Vilja, mit keiner Figur warm geworden. Sie waren alle auf ihre Art exzentrisch und egoistisch - und auch wenn es vielleicht genau das war, was der Autor beschreiben wollte, konnte er mich von der Geschichte nicht überzeugen. Gefühlt packt er sämtliche gesellschaftlichen Probleme in dieses Buch, von Fatshaming bis Influencing, von Medikamentenmissbrauch bis Abtreibung, von Familienstrukturen bis Einsamkeit. ES. WAR. ZUVIEL. Zumindest für mich. Zumal die Geschichten dieser Figuren durch die vielen Problemfelder so abgedreht wirkten, dass es für mich wenig mit Gesellschaftsrealismus zu tun hatte. Die teils sehr deutliche Fäkalsprache tat ihr übriges, mir den Lesegenuss bei diesem Buch zu nehmen. Auch wenn zwischen den vielen Seiten des Romans ab und zu kleine Gedankenperlen zum Klimawandel aufblitzen, konnte mich das leider nur insofern besänftigen, dass ich nicht einen, sondern zumindest zwei Sterne vergeben habe. Aber für mehr reicht es bei mir leider nicht. Dafür habe ich mich zu sehr durch diesen Roman quälen müssen.

    ⭐️⭐️

Das Thema ist brandaktuell, die Umsetzung war für  mich mehr Rauch als Feuer... Viiiiiel Rauch. Und wenig Feuer.

    Jan 10, 2023

  • buchstabenfestival
    buchstabenfestival

    87 Followers

    2.0

    Jens Liljestrand hatte viel vor und verzettelte sich am Ende in langatmigen, teilweise abstoßenden und fragwürdigen Passagen. Aus meiner Sicht hatte der Autor sich zu viel auf die To-Do-Liste geschrieben. Klimakrise, Pandemie, gespaltene Gesellschaft, Flucht und Eheprobleme. Keines der Themen wurde wirklich abschließend erzählt. Bei einigen Passagen habe ich mich gefragt, warum sie eingeschoben worden. Was sollen sie zur Handlung beitragen? Ist es nur, um noch mehr Themen u.a. Sex im Buch unterzubringen? Es gab viele Handlungen oder Dialoge, die mich abgestoßen und fragend zurückließen. Der Autor hat keine sympathischen Charaktere geschaffen, denen man gern folgte. Im Gegenteil. Ich war teilweise froh, dass die Geschichte endlich aus einer anderen Perspektive erzählt wurde. Insgesamt gab es vier Charaktere, die die Geschehnisse aus ihrer Sicht erzählten. Bei allen vier Perspektiven tauchten bei mir Fragen auf, die nie beantwortet wurden. Manche Handlungen und Gedankengänge waren so unlogisch, dass ich leider mit jeder Seite mehr das Interesse an dieser Geschichte verlor. Der Schreibstil des Autors lag mir leider nicht, so dass ich mir das Hörbuch dazu heraussuchte und immer wieder zwischen den Medien wechselte, um besser voran zu kommen und am Ende war ich einfach nur froh, dass die Geschichte vorbei war. Leider konnten die wirklich wichtigen Themen Klimakrise und deren Auswirkungen nicht so richtig punkten, weil die Nebensächlichkeiten so dominant waren.

    Jan 10, 2023

3 of 11 reviews

Author

About Jens Liljestrand

Jens Liljestrand ist ein bekannter schwedischer Kulturjournalist, Literaturkritiker und Autor. Für seine Werke wurde er mehrfach ausgezeichnet. Sein erster Roman, »Der Anfang von morgen«, ist auch international auf überwältigende Resonanz gestoßen. Jens Liljestrand schreibt schon seit Jahren über den Klimawandel und die möglichen Folgen für uns Menschen. Die Idee, jetzt mit einem Roman in das Thema einzutauchen, entstand, als er seinen Kindern ein Korallenriff zeigen wollte, das inzwischen nicht mehr existierte. Die Arbeit an diesem Buch war für Liljestrand auch eine Möglichkeit, selbst aus der lähmenden Klima-Angst herauszukommen: »An unser zukünftiges Leben zu denken, ist hoffnungsvoll und dunkel zugleich. Es könnte eine bessere Welt entstehen aus der fundamentalen Bedrohung, für die wir alle Verantwortung übernehmen müssen. Darauf hoffe ich.«

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