Demon Road (Band 2) - Höllennacht in Desolation Hill

Demon Road (Band 2) - Höllennacht in Desolation Hill

by Derek Landy·Book 2 of 3
Hardback
4.042
Jugendthriller ThrillerDämon Teufel VampirBrutale BücherJugendbücher Ab 14 Jahren

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Description

Der zweite Band von Derek Landys neuer Trilogie ist wieder ein schwarzhumoriger Höllenritt durch die Klassiker des amerikanischen Horrorkinos. Haarsträubender Lesespaß für alle Fans von Skulduggery Pleasant , Supernatural oder Stranger Things .

Wenn ihr glaubt, Dämonen könne man nicht reinlegen, dann solltet ihr euch mal mit Amber unterhalten!

Desolation Hill
ist nur scheinbar ein friedliches Städtchen. Jedes Jahr findet hier ein großes Festival statt. Alle Fremden müssen die Stadt verlassen und die Kinder werden in Panikräumen eingeschlossen. Nur die Erwachsenen wissen genau, was in der Höllennacht passiert. Und sie können gar nicht erwarten, dass es endlich losgeht.
Als kurz vor Einbruch der Dämmerung ein kleiner Junge verschwindet, ist Amber Lamont eines klar: Hier hat mal wieder jemand einen Pakt mit Dämonen geschlossen und eine unschuldige Seele muss geopfert werden. Aber da schaut Amber nicht lange zu!

Höllennacht in Desolation Hill “ ist der zweite Band der Demon Road -Reihe. Der Titel des ersten Bandes lautet „ Hölle und Highway “.

Mehr Infos zu Demon Road und der Psychotest „Wie dämonisch bist du?“ unter:
www.demonroad.de

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Horror & Ghosts
Format
Hardback
Pages
448
Price
20.60 €

Author Description

Derek Landy, geboren 1974, arbeitete als Karatelehrer und Drehbuchautor, bevor er die Idee zu seinen erfolgreichen Skulduggery-Pleasant-Büchern hatte. Die Reihe wurde in 35 Sprachen übersetzt, mehrfach mit Preisen ausgezeichnet und stürmte weltweit die Bestsellerlisten. Derek Landy lebt in der Nähe von Dublin in einem Haus, das vollgestopft ist mit Filmrequisiten. Besonders stolz ist er auf sein Original-Supermankostüm. Der englischsprachige Blog von Derek Landy ist unter dereklandy.blogspot.de zu erreichen.

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Tja, wo fange ich am besten an? Der zweite Band der Demon Road Trilogie „Höllennacht in Desolation Hill“ bietet zunächst einmal wieder kurzweilige Unterhaltung. Die Handlung knüpft in etwa nahtlos an den Vorgänger an – es sind maximal ein paar Tage seit dem teuflischen Finale des Reihenauftakts vergangen - Unterschiede machen sich doch schnell bemerkbar. Obwohl ich unmittelbar nach Lesen der letzten Seite von „Hölle und Highway“ das erste Kapitel von „Höllennacht in Desolation Hill“ gelesen habe, gestaltet sich der Einstieg schleppend. Glen, so nervig er gewesen sein mochte, fehlt einfach. Er war das Ventil, über das die teils dicke Luft im Charger entweichen konnte. Das Comic Relief, von dem man meinen sollte, dass es der durchweg sarkastische Stil von Derek Landy nicht benötigen würde. Scheinbar doch. Von all meinen ungeklärten Fragen zu Glens Verbleib mal abgesehen. Hoffentlich gibt es diesbezüglich im Finale noch etwas Erbarmen, Band 2 enttäuschte mich in diesem jedoch Belang vollkommen. Zusätzlich werden gleich mehrere neue Perspektiven eingeführt und keine dieser Personen erhält vorab eine Einführung – Amber begegnet ihnen zum Teil nämlich erst in der zweiten Hälfte des Buches. Diese Charaktere und anfänglichen Nebengeschichten sind deswegen nicht schlecht, doch zu Beginn störten sie meinen Lesefluss. Je mehr man über diese Figuren erfährt und je näher sich die einzelnen Erzählstränge kommen, desto interessanter wird es natürlich. Während „Hölle und Highway“ uns auf einen rasanten, episodenartigen Roadtrip à la Supernatural mitnimmt, lässt uns „Höllennacht in Desolation Hill“ nun in einer Stadt stranden, deren jährliches Festival stark an The Purge angelehnt ist. Durch den Stillstand ändert sich die ganze Tonart der Erzählung. Ob das nun von Vorteil ist, ist vermutlich Geschmackssache. Witzigerweise schien der Autor selbst nicht ganz zu wissen, was er damit anfangen soll (zumindest schätze ich das so ein), denn der klassisch große Showdown ist im Grunde einfach die komplette, zweite Hälfte des Buches. So kommt es, dass ich tatsächlich mal sagen muss: hier hätte man sich auch kürzer fassen können. Sicher, wir haben da unsere 3 oder 4 Perspektiven. Amber hat sich jede Menge Feinde und einige wenige Freunde in der Zwischenzeit gemacht. Alles natürlich während der titelgebenden Höllennacht. Da geht ganz schön was ab. Buchstäblich. Körper werden zerrissen. Orgien gefeiert. Amber wird wieder und wieder und wieder geschlagen, angeschossen, gekratzt, gebissen, EXTREM oft durch die Luft geschleudert. Alle möglichen Leute stehen kurz vor dem Tod…und sind dann wieder putzmunter. Es war zu viel! Zu repetitiv! Das Grauen wurde im ersten Band von dem leichten und sarkastischen Ton überspielt. Hier stumpft man einfach so schnell ab, dass man gar nichts mehr empfinden kann. Beispiel dazu: ich bin aktuell in der Welt von The Walking Dead gefangen. Ja, gefangen, denn 60% der Zeit bin ich kein großer Fan, aber meine Zwangsstörung erlaubt es mir nicht, aufzuhören, bis ich alles gesehen habe. Nun gibt es in einer Welt voller Zombies natürlich auch ganz viel Grauenvolles. Blut, Gedärm und andere eklige Dinge und Geräusche überall. Auch hier bin ich total abgestumpft und kann es ganz gut nebenbei laufen lassen, ABER alle paar Folgen passiert etwas besonders Ekliges, Grausames, Trauriges, das mich irgendwie berührt. Ich zucke zusammen. Sehe angewidert weg. Lasse mir den Appetit verderben…Demon Road schafft das nicht mehr. Und ist das nicht irgendwie…tragisch? Nun war mein größter Kritikpunkt bei „Hölle und Highway“ der Umgang mit Abers Äußerem. Als Dämon ach so wunderschön, als Mensch so hässlich. Wieso? Weil sie Übergewicht hat. (Anmerkung: ich bleibe bei meiner These, dass sie maximal leichtes Übergewicht hat. Die Kleidung, die ihr passt, ist ihrer wunderschönen, größeren, schlankeren Dämonenvariante nur etwas zu groß und zu kurz. 1+1 und so) Munter geht die Teufelsspirale aus Selbsthass in Menschenform und Selbstliebe in Dämonenform weiter. Mit dem einen Unterschied, dass das Negative zum Großteil von ihr selbst ausgeht. Endlich gibt es vermehrt positives Feedback von Außenstehenden. Natürlich sollte man nicht allzu großen Wert auf die Meinung anderer legen - das ist eine sehr wichtige Lektion für jeden Menschen-, aber ich kritisiere hier ja den Autor, den ersten außenstehenden Beobachter, der sich all das ausgedacht hat. Also, freue ich mich natürlich, dass es in diesem Band viele Stimmen gibt, die Amber, den Menschen, wertschätzen. Dazu gehört auch das erste Love-Interest (etwas, was ich im ersten Band überhaupt nicht vermisst habe) von Amber und an dieser „Beziehung“ ist SO VIEL falsch. Amber ist ein 16-jähriges Mädchen, das keine Freunde im realen Leben hat. Sie hatte noch nie eine Beziehung oder auch nur einen Schwarm und nun wird ihr eine 20-jährige sexuell erprobt und erfahrene „Dämonenjägerin“ vor die Nase gesetzt, die zwar ihre menschliche Seite mag, dafür aber ihre Dämonenseite nicht. Muss ich dazu noch viel mehr sagen? Mal abgesehen davon, dass jede sexuelle Handlung strafbar wäre, ist Amber aufgrund ihrer eigenen Unsicherheiten bzgl. ihres Körpers dermaßen offen für jede Form von Manipulation, dass dies nur zum Scheitern verurteilt sein kann. Lassen wir das Alter mal außen vor, wird hier auf einmal ein Kompass für Gut und Böse implementiert, der Amber und Milo in eine Kategorie zwingen wird. Wozu? Diese Welt ist eine einzige Grauzone und das ist wundervoll. Wieso muss man das nun so zerstören? Zudem schwenkt es nun ins andere Extrem. Hat Amber es nicht verdient, dass ein potenzieller Partner beide Seiten von ihr akzeptiert? Passend zu dem Thema komme ich nicht umhin, Derek Landys Einstellung gegenüber Frauen zu hinterfragen. Die Art und Weise wie er weibliche Figuren beschreibt, ist absolut grenzwertig. Siehe die Obsession mit Ambers Äußeren. Nun wird in die Geschichte eine Gruppe von jungen Erwachsenen geworden, die in ihrem Van auf der Demon Road unterwegs sind und das Gute bekämpfen. Mit Hund. Hallo, Scooby-Doo! In dieser Gruppe gibt es auch 2 Frauen. Sie werden in etwa wie folgt beschrieben: Kelly, eine große, rothaarige Schönheit mit wenig Busen. Linda, eine Chinesin mit sehr großen Möpsen. Ach ja, es gibt auch noch eine Polizistin. Sie ist blond, trägt wohl gerne einen straffen Dutt und – ganz wichtig – hat für ihr Alter erstaunlicherweise noch keinen Hängebusen. Merkt Ihr, worauf ich hinauswill? Zu dem Thema könnte ich noch weiter ausholen, aber lassen wir das. Ich habe das Buch in einer Nacht verschlungen. Ich hatte meinen Spaß und der letzte Band liegt bereits griffbereit. Zu meiner Schande muss ich also gestehen, dass mir die o.g. Themen beim Lesen erst mal nur peripher bewusst waren. Mit etwas Abstand und einer Mütze voll Schlaf wiederum lässt sich darüber nicht hinwegsehen. Ob das „Finale Infernale“ das Ruder noch mal rumreißen kann, wird sich zeigen.

5

Klappentext: Wenn ihr glaubt, Dämonen könne man nicht reinlegen, dann solltet ihr euch mal mit Amber unterhalten! Desolation Hill ist nur scheinbar ein friedliches Städtchen. Jedes Jahr findet hier ein großes Festival statt. Alle Fremden müssen die Stadt verlassen und die Kinder werden in Panikräumen eingeschlossen. Nur die Erwachsenen wissen genau, was in der Höllennacht passiert. Und sie können gar nicht erwarten, dass es endlich losgeht. Als kurz vor Einbruch der Dämmerung ein kleiner Junge verschwindet, ist Amber Lamont eines klar: Hier hat mal wieder jemand einen Pakt mit Dämonen geschlossen und eine unschuldige Seele muss geopfert werden. Aber da schaut Amber nicht lange zu! Inhalt: Auch in Band 2 begleiten wir wieder Amber und Milo auf einer Flucht, diesmal vor den Höllenhunden. Diese wurden ihnen vom leuchtenden Dämon auf den Hals gehetzt, nachdem Amber ihn ausgetrickst hatte. Es verschlägt sie in eine verschlafene Kleinstadt mitten in Alaska, die angeblich sicher sein soll... Doch auch hier können die beiden keine Ruhe finden, denn dieses Städtchen birgt mehr Geheimnisse, als es den Anschein hat. Meine Meinung: Wie schon Band 1 konnte mich auch die Fortsetzung überzeugen. Auch hier fliegen uns wieder Sprüche um die Ohren, die man sonst nur aus Tarantino-Filmen kennt. Die Bücher sind ein wenig in Splatter-Action Manier aufgebaut, was nicht für jeden das Richtige ist. Es fließt eine Menge Blut und auch Eingeweide können schon mal durch die Gegend fliegen. Ist man also zart besaitet, so sollte man auf jeden Fall die Finge von Demon Road lassen. Mich begeistert auch der Zwiespalt in dem Amber steckt. Einerseits liebt sie ihr Dämonen-Ich und fühlt sich gern stark und schön. Andererseits will sie auch versuchen ihre menschliche Seite mit allen Makeln und vor Allem ihrem Gewissen aufrecht zu erhalten. Das ist allerdings gar nicht so einfach. Schon jetzt hat Amber sich ein großes Stück weiterentwickelt und ich bin gespannt, wo es mit ihr hingehen wird. Auch Milo hat sich in seiner Begleiter-/ Beschützerrolle gut eingefunden. Ich finde es sehr angenehm, dass er sich während seiner Entwicklung immer weiter öffnet und man als Leser so die Möglichkeit hat seine Figur besser kennenzulernen. Mit einem fantastischen Showdown schafft es Landy (mal wieder) mich gebannt auf Band 3 warten zu lassen. Aber das kenne ich ja schon von Skulduggery.... :-)

Derek Landy hat bereits mit Band eins der Reihe einen Supernaturalgleichen Auftakt geschrieben und mich gefesselt! Die Idee eines Roadtrips im Auto und dann in Kombination mit Dämonen? Klingt nach Supranatural und ich bin ein riesen Fan der Serie. Daher war ich sofort Feuer und Flamme, als dieses Thema in der neuen Reihe eine Rolle spielt! Es kann nur großartig werden und Landy hat seine Leser nicht enttäuscht. Auch der zweite Band steckt voller Spannung und Abenteuer, Übernatürlichem und vielen anderen Gräueltaten. Während ich bei Skulduggery schon dachte, dass der Autor gut schreibt und schonungslos mit seinen Figuren umgeht, so hat er bei Demos Road die Messlatte mehr als hoch gelegt! Er zeigt direkt in den ersten Seiten, dass er vor nichts zurück schreckt, um seine Charaktere zu Foltern oder zu verstümmeln. Einerseits eine Leistung, die nur wenige Autoren gut schaffen, andererseits viel zu gut, dass mir durch seine bildreiche Sprache schon ein wenig schlecht wurde, was wohl auch ein Kompliment zugleich ist. Obwohl Amber und Milo recht schnell in der Stadt ankommen, dauert es noch bis zum großen Showdown und wird nicht langweilig. Die Stadt hat ihre Geheimnisse und Amber ist gewillt diese heraus zu finden, während sie immer mehr gefallen an ihre dämonische Seite findet und auch keine Zurückhaltung hat diese einzusetzen im Kampf. Neue Charaktere stoßen dazu und unterstützen Amber in ihrem Kampf. Eine kleine Gruppe, die mich sehr an Scooby Doo erinnert und zwei alte Serienstars, die noch mal auf Touren kommen. Die Story läuft, wie es der Titel verrät, auf die Höllennacht hinaus, die zurecht ihren Namen trägt. Das Grauen erwacht und ist dort zu Hause. Dennoch bleibt der Humor nicht außen vor und wir können uns weiterhin Derek Landys Dialoge erfreuen. Auch können wir uns auf Ambers Eltern freuen, sowie ihre Tante Kirsty und Onkel Grant. Es bleibt spannend bis zur letzten Seite und das Buch konnte mich einnehmen. Derek Landy schickt uns mit diesem Buch einmal in die Hölle hinein und wieder heraus. Die Geschichte ist zwischendurch nichts für schwache Nerven und Mägen. Ich bin schon sehr gespannt auf den dritten Band und wer Derek Landy und seine Bücher noch nicht kennt, sollte sie kennen lernen.

5

Amber und und Milo sind weiter auf der Flucht vor Ambers Eltern. Sie sind unterwegs auf der Demon Raod und die Höllenhunde dicht auf ihren Fersen. Ihr neustes Ziel ist Desolation Hill, eine Stadt, die so einiges zu verbergen hat. Alleine die Tatsache, dass die Höllenhunde die Stadtgrenze nicht überschreiten können, macht Amber sehr stützig. Die Höllennacht steht wohl kurz bevor und Fremde sind dabei nicht erwünscht. Trotzdem bleiben Amber und Milo erst einmal hier, denn die Stadt bietet auch einen gewissen Schutz. Nach und nach kommen die beiden dann hinter die Geheimnisse von Desolation Hill und beide müssen feststellen, dass der Schutz nur von kurzer Dauer war. Wieder müssen die beiden um ihr Leben kämpfen. Der 2. Teil geht genau so blutig und brutal weiter wie der 1. Teil. Dieses Mal verschlägt es Amber und Milo nach Desolation Hill, einer Stadt, die so einiges zu verbergen hat. Natürlich kommen die beiden hinter das Geheimnis, was sie gleichzeitig in große Gefahr bringt. Neben Amber und Milo führt der Autor einige neue Charaktere ein, die in diesem Teil eine große Rolle spielen. Es gibt eine Gruppe junger Menschen, die sich als Dämonenjäger bezeichnen sowie zwei ältere Schauspieler, die mich irgendwie an Waldort und Statler aus der Muppet-Show erinnern haben. Immer wieder wechselt er die Erzählerperspektive, was ich am Anfang etwas verwirrend fand. Für meinen Geschmack kommt vor allem Milo dieses Mal fast etwas zu kurz. Am Ende überrascht uns der Autor mit einer Wendung, mit der ich nicht gerechnet habe. Ich hoffe sehr, dass wir nicht so lange auf den 3. Teil warten müssen. Ich finde ja immer noch, dass diese Reihe nichts für Kinder ist, dafür ist sie einfach zu brutal, es gibt jede Menge Blut und abgetrennte Körperteile. Ich spreche auch dieses Mal eine Altersempfehlung ab mindestens 16 Jahre aus. Von mir gibt es auch dieses Mal 5 von 5 Punkten.

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