Demon Road (Band 3) - Finale infernale

Demon Road (Band 3) - Finale infernale

by Derek Landy·Book 3 of 3
Hardback
4.033
Dämon Teufel VampirBrutale BücherMonsterFantasy Horror

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Description

Wenn ihr glaubt, ein Sonntagsausflug mit euren Eltern sei die Hölle, dann solltet ihr euch mal mit Amber unterhalten!

Amber Lamont ist die neue Stellvertreterin des Leuchtenden Dämons. In seinem Auftrag reist sie über die Demon Road, um die Tribute einzunehmen, die seine Anhänger ihrem Herrn schulden. Jetzt ist also sie auf der Jagd nach ihren Eltern, nicht mehr umgekehrt.

Aber Amber hat selbst noch einige Rechnungen offen. Und natürlich denkt sie nicht im Traum daran, bis ans Ende aller Tage einem so durchgeknallten Typen wie Astaroth zu dienen. Warum soll sie den Leuchtenden Dämon nicht noch ein letztes Mal reinlegen können? Schließlich hat sie in ihrer neuen Stellung uneingeschränkten Zugang zur Hölle ...

Derek Landy , Bestsellerautor und Großmeister des humorigen Horrors , treibt mit diesem Band seine Trilogie um die Dämonin Amber Lamont in ein infernalisches Finale. Aber anschnallen und festhalten: Es kreuzen wieder jede Menge Monster die Demon Road !

„Finale infernale“ist der dritte Band der Demon Road-Reihe. Die Titel der ersten beiden Bände lauten „ Hölle und Highway “ und „Höllennacht in Desolation Hill“ . Mehr Infos zu Demon Road und der Psychotest „Wie dämonisch bist du?“ unter:
www.demonroad.de

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Horror & Ghosts
Format
Hardback
Pages
352
Price
19.50 €

Author Description

Derek Landy, geboren 1974, arbeitete als Karatelehrer und Drehbuchautor, bevor er die Idee zu seinen erfolgreichen Skulduggery-Pleasant-Büchern hatte. Die Reihe wurde in 35 Sprachen übersetzt, mehrfach mit Preisen ausgezeichnet und stürmte weltweit die Bestsellerlisten. Derek Landy lebt in der Nähe von Dublin in einem Haus, das vollgestopft ist mit Filmrequisiten. Besonders stolz ist er auf sein Original-Supermankostüm. Der englischsprachige Blog von Derek Landy ist unter dereklandy.blogspot.de zu erreichen.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
N/A
61%
35%
N/A
68%
N/A
N/A
N/A
N/A
N/A

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
100%
100%
54%
78%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)

Posts

6
All
4

Der Band gefiel mir von der Trilogie mit Abstand am besten. Schön zu sehen, wie sehr sich Amber entwickelt hat.

4

Das FINALE

Kathasbuechereck.blogspot.com

3

Back to the roots: Amber und Milo sind endlich wieder auf der Demon Road unterwegs und begegnen einer Vielzahl der titelgebenden „American Monsters“. Doch die alles entscheidende Frage lautet: wird Amber selbst zum Monster? Keine 400 Seiten lang und plötzlich hat Derek Landy gefühlt mehr zu erzählen als in den beiden Vorgänger-Bänden kombiniert. Ein Ereignis jagt das Nächste, doch ständig müssen die beiden einen buchstäblichen wie metaphorischen Umweg beschreiten. Wieder wird random ein neuer Charakter eingeführt, dessen Schicksal nie aufgeklärt werden wird. Ebenso willkürlich eine Organisation, die noch am ehesten das FBI der Demon Road sein könnte, sollte oder wollte. Ging am Ende für mich nicht wirklich auf. Mit den neuen Charakteren einher gingen, wie gesagt, diverse Nebenquests, die vom eigentlichen Ziel ablenkten. Wenig hilfreich dabei war, dass Milo und Amber selbst jedes Mal über den Umstand diskutierten, dass sie doch eigentlich „Wichtigeres“ zu tun hätten. Das dachte ich mir als Leser sowieso schon, wieso musste ich dann noch darüber lesen? Unabhängig davon, dass hier einige Worte auf verhältnismäßig wenigen Seiten verschwendet werden, liefert uns „American Monsters“ immerhin ein stimmiges Ende. Nahezu alle Fäden werden mehr oder weniger schlüssig zusammengeführt und ich kann guten Gewissens behaupten, dass jede Art von Leser noch auf seine oder ihre Kosten kommen sollte. Der Preis dafür ist jedoch hoch. Keine Ahnung, ob ihn auf halber Strecke die Muße von George R. R. Martin geküsst hat, aber die Todeszahl ist beachtlich. Apropos, Tod. Der ein oder andere wurde zu 100 Prozent mit der Absicht geschrieben, uns Lesern ein paar Tränchen in die Augen zu drücken. Wäre nicht alles im Eilverfahren abgehandelt worden und wäre man nicht so abgestumpft von den ganzen ton- und emotionslosen Gewaltszenen, hätte es funktionieren können. Zumindest platzte jedes Mal ein „Echt jetzt?“ aus mir raus. Ist doch auch was. Da es der letzte Band der Reihe ist, musste natürlich auch Ambers Entwicklung zu einem Abschluss kommen. Plötzlich kann sie ihre menschliche Seite akzeptieren und sich selbst so lieben, wie sie ist. Wundervoll! Schade, dass all das auf ihre toxische Beziehung mit Kelly zurück zu führen ist, bei der sie sich bis zum Schluss jedes Mal entschuldigt, wenn sie sich in ihr Dämonen-Ich verwandelt. Und auf einen exzessiven Dämonen-Vollrausch, in dem sie an einem Abend in Salt Lake City ordentlich für Furore sorgte. In meinem Herzen hat sie all das stattdessen Milo zu verdanken, der gleichzeitig der Vater und Freund war, den sie nie hatte, und der sie von Anfang an so akzeptierte, wie sie war. Diese offensichtliche Lösung ist dem Autor wohl leider entgangen. Aber er war ja auch zu sehr damit beschäftigt, ab dem zweiten Band ganz doll inklusiv sein und deshalb tut man auch so, als wäre Ambers Sexualität schon vom ersten Band an Thema gewesen. „Ich hatte zwiespältige Gefühle als Vater“, sagte Bill. „Einerseits war kein Junge gut genug für meine Tochter. Andererseits hatte ich vor, dich zu töten und zu essen. Welche Rolle spielte es also? Doch als uns klar wurde, dass du Mädchen magst, konnte ich plötzlich aufatmen.“ Betty lachte. „Bist Du geschockt, weil wir Bescheid wussten?“ „Ich bin geschockt, dass es euch aufgefallen ist“, entgegnete Amber. „[…]Was ist passiert? Hast du ihr gestanden, dass du sie liebst? Hat sie gedroht, dich zu outen?“ „Ich war nie in“, erwiderte Amber. „Andere homosexuelle Kids haben in erster Linie Angst vor dem, was ihre Eltern denken. Ich bin aufgewachsen in dem Wissen, dass ihr euch einen Dreck darum scheren würdet.“ S. 169 Ich möchte nicht behaupten, dass ich als heterosexuelle Frau davor gefeit wäre, Andeutungen zu überlesen. Mit Sicherheit gehe ich unbewusst davon aus, dass die Hauptfigur meist erst mal hetero ist. Wir alle stellen uns als Erstes das vor, was wir kennen. Aber trotz allem bin ich mir sehr sehr sicher, dass dies in keinster Weise im ersten Buch angedeutet wurde. Amber wurde ausschließlich in Situationen mit Männern gebracht. Der Eine, der mit ihr flirtete, worauf sie sogar etwas einging, und all die anderen, die ihr andere Frauen vorzogen, was ihrem Selbsthass neues Futter lieferte. Und dann schreibt der Autor sowas in einem der letzten Kapitel. Noch so ein „Echt jetzt?“-Moment. Um mit etwas Positivem zu enden, gibt es zum Schluss einen kleinen, aber feinen Spoiler: die Rätsel um Glen werden gelöst und er wird wieder Teil des Teams. Danke dafür! Das war mit Abstand das Beste an dem gesamten Buch.

Wo fange ich bei dieser Rezension am besten an? Ich kann mich wie in den vorherigen Rezensionen nur wiederholen, dass Supranatural auf Derek Landy trifft. Es gibt so viele Themen in diesem Buch, so viele Handlungen und Action. An Tempo und Spannung mangelt es hier nicht. Amber, ihr Dämonen-Ich, Milo und viele dämonische Gegner treffen auf ihren Weg und die Art und Weise, wie Landy hier Fahrt aufnimmt und ein aktionsreiches Abenteuer nach dem anderen auf Amber warten, gefällt mir. Am Ende wollte ich das Buch in die Ecke werfen. Es war einfach nur gut und trotzdem möchte ich noch ein Buch lesen. Ich hoffe sehr, dass Landy hier noch weitere Abenteuer schreibt und wir Amber weiter auf der Demon Road begleiten können. Das Buch hat viele Facetten. Es geht um Monster, Serienkiller, Dämonen, Dämonenfürsten, Sünden, Rachen und das Böse, was in jedem steckt und wie man damit umgeht. Es nimmt immer weitere Züge an, die mich sehr an „Supernatural“ erinnern. Ein Auto, zwei Menschen, die durch Amerika fahren im Auto und das Böse jagen und mit ihnen arbeitet, um ans Ziel zu kommen. Horroclowns, Vampire, Packte, Zombies, Geister, ein Mörderhaus, Dämonenautos…all das erwartet Amber und Milo. Amber lernt auch, dass es nicht immer nach Plan läuft und die Grausamkeit der Dämonenwelt wird hier noch mal deutlicher. Es wird brutaler und die gewalttätigen Szenen werden hier nicht ausgespart vom Autoren. Er legt, gefühlt, noch mal eine Schippe drauf. Aber er vergisst zum Glück nicht, die kleinen Momente des Lebens, die auch Freude schenken. Ein besonderer Teil, der mir in dem Buch aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass er Amber zu einer Protagonistin gemacht hat, die Homosexuell ist. Eine Tatsache, die bisher sehr selten vorkommt und als Nebensache hingestellt wird, ohne besonderes Aufhebens zu machen. Er lässt es in die Geschichte einfließen und am Rande vorkommen. Es gefällt mir besonders gut. Aber auch die Tatsache, dass er Amber nicht als schöne Protagonistin hinstellt. Amber selbst beschreibt sich als unauffällig, dick, unscheinbar. Lediglich ihr Dämonen-Ich wird als schön, schlank und begehrenswert beschrieben. Ihre zweite Seite ist ein Geschenk für sie und es ist ihre dunkle Seite, eine Maske und ihre selbstbewusste Seite. Alle ihre Schwächen werden ausgelöscht. Sie ist stärker und besser. Landy hat hier einen schönen Grad geschaffen, wie schön der Schein ist und wie hart die Realität sein kann. Er hat sie mit vielen Ecken und Kanten geschaffen, sie vor Probleme gestellt, die leider in der Realität alltäglich sind und mit denen man als dicker Mensch zu kämpfen hat. Ebenso hat er es gut getroffen, dass man sich manchmal verstecken möchte und das, was man an sich selbst nicht mag. Amber ist eine sehr reale Figur mit Ecken und Kanten geworden, die an den Situationen wächst und sich verändert. Amber macht Fehler und lernt daraus, sie lernt auch mit den Fehlern ihrer menschlichen Seite umzugehen. Sie wird reifer und erwachsener. Sie geht neue Wege und lernt auch mit den Entscheidungen ihrer Handlungen umzugehen. Ich kann nur betonen, dass Landy hier großartige Charaktere geschaffen hat und viele Themen anschneidet, die man im Alltag durchaus findet. Er bietet hier große Action, Sarkasmus und Grausamkeiten. Wie ich auch schon oben geschrieben habe, wollte ich das Buch an die Wand werfen, weil es so gut war und mich geärgert hat. Aber gleichzeitig möchte man weiter lesen und ich finde es Schade, dass es nicht mehr zu lesen gibt von der Demon Road.

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5

WHY!!!!!!!!! AAAAAHHHHHH

4

Der finale Abschlussband der Demon Road Reihe von Derek Landy hat es in sich. Der Einstieg war wieder sehr flüssig und ich war sofort drin in der Geschichte, saß gemeinsam mit Amber und Milo im Charger, unterwegs auf der Demon Road. Amber macht im letzten Band einiges durch. Nicht nur, dass sie die Stellvertreterin des leuchtenden Dämons ist, und den Job wieder loswerden will, aber natürlich erst, nachdem sie sich an ihren Eltern gerächt hat, sondern es kommt noch einiges auf sie zu, dem sie sich stellen muss und was ihre To-Do-Liste ins Unermessliche steigen lässt. Auch hier im dritten Band macht Amber eine Entwicklung durch, die sehr gut zur Geschichte passt. Ich mochte das sehr, sie ist nicht immer perfekt, sie lässt auch mal ihr Dämonisches ICH raushängen aber sie ist immer noch die Amber mit dem guten Herzen. An ihrer Seite Milo. Er ist immer der Fels in der Brandung, der Amber unterstützt, rettende Ideen hat und ihr ins Gewissen redet. Ich mochte seine ruhige und gewissenhafte Art schon immer, weshalb er auch seit Beginn mein Lieblingscharakter ist. Die beiden sind ein unschlagbares Team. Wir treffen auch wieder auf altbekannte Nebencharaktere, die ihre Rolle in dem großen Ganzen spielen. Es kommt zu überraschenden und erfreulichen Wendungen, wie auch zu erschreckenden und Herz zerbrechenden. Derek Landy zeigt wieder einmal seinen Humor und seine Freude daran, dem Leser das Herz zu brechen. Es passiert auf den 350 Seiten sehr viel. Wir begegnen bekannten Namen, offene Fragen werden geklärt und wir begleiten Amber und Milo bei ihrem letzten Schritten, damit Amber endlich ihre Ruhe vor ihren Eltern hat. Die Charaktere und deren Entwicklung, die Idee zum großen Coup und wie alles am Ende ausgeht. Allerdings fand ich das Ende doch sehr schnell abgearbeitet. Wir arbeiten ewig darauf hin und dann wird es innerhalb weniger Seiten abgehandelt. Ich hätte mir hier ein bisschen mehr gewünscht. Trotz allem, für mich ein gelungenes Finale.

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