Das Jahr ohne Worte

Das Jahr ohne Worte

Softcover
4.271

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Description

Alles beginnt mit einer großen Liebe. «Sowohl als auch» heißt das Café in Prenzlauer Berg, in dem Syd Theo kennenlernt. Theo ist Filmemacher, alleinstehend, charismatisch. Sie weiß sofort, dass es die Art von Liebe ist, die sie vermutlich nur einmal erleben wird. Die beiden bekommen ein Kind, ziehen zusammen, erleben großes Glück und überstehen kleine Krisen. Doch dann erhält Theo eine niederschmetternde Diagnose, und binnen kürzester Zeit ist von dem Mann, in den Syd sich einst verliebt hat, weniger übrig. Und doch kämpft sie um ihr Glück. Bis sie eines Tages eine ungeheuerliche Entdeckung macht.

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Memoirs
Format
Softcover
Pages
256
Price
13.40 €

Author Description

Syd Atlas wurde in Brooklyn, New York, geboren. Sie studierte Theaterwissenschaften an der Brown University und begann wenig später, als Schauspielerin zu arbeiten und Soloprogramme zu schreiben. Mitte der 1990er-Jahre zog sie nach Berlin. Seit mehr als zehn Jahren coacht Atlas als Rhetorik- und Kommunikationstrainerin Manager. Nebenbei moderiert sie Diskussionsrunden auf der Frankfurter Buchmesse sowie das Books-at-Berlinale-Event der Internationalen Filmfestspiele. Syd Atlas lebt und arbeitet in Berlin. Im Jahr 2020 erschien ihr erstes Buch "Das Jahr ohne Worte".

Posts

18
All
3

Diagnose: ALS

Wir haben hier eine autofiktionale Geschichte rund um die ALS Diagnose eines Familienmitglieds der Autorin: Syds Mann Theo bekommt die Diagnose ALS und alles verändert sich. Später erfährt Syd wie viel mehr tatsächlich passiert ist. Wenn man ein Memoire mag und es einen bewegt hat, dann ist es sehr leicht, dieses zu bewerten und sich eine Meinung zu bilden. „Das Jahr ohne Worte“ war ganz anders als von mir erwartet, was erst mal keine Kritik darstellen darf. Trotzdem muss ich leider sagen, dass es im Nachhinein betrachtet und sehr überraschenderweise nicht mein Buch war. Das ist absolut keine Kritik an dem was die Autorin erlebt hat und auch nicht an solch schrecklichen Diagnosen oder dem Umgang damit. Ich mochte es nur nicht so gern als geschriebene Geschichte. Der Erzählstil ist hauptsächlich schnell, fast schon gehetzt. Ich konnte keinerlei emotionale Bindung zu den Protagonisten aufbauen. Und das Ende hat meinen Eindruck dann besiegelt. Dass die Autorin sich überhaupt die Mühe gemacht hat, das alles aufzuschreiben… I could never. Ich möchte Euch nichts spoilern, deshalb macht Euch unbedingt ein eigenes Bild! Meine Bewertung fällt im mittleren Bereich aus, weil es wichtig ist, Bücher über solche Krankheiten zu schreiben und aufzuklären. Weitere persönliche Befindlichkeiten müssen da einfach hintenanstehen. 3/5⭐️⭐️⭐️ ALS = Die amyotrophe Lateralsklerose gehört zur Gruppe der Motoneuron-Krankheiten und ist eine nicht heilbare degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems. Das Degenerieren der ersten Motoneurone führt zu einem erhöhten Muskeltonus.

Diagnose: ALS
4

Dieses Buch hat mich tief berührt – eine wahre Geschichte über eine starke Frau, deren Liebe und Hingabe zu einem an ALS erkrankten Menschen mich nicht mehr losgelassen hat. Die Protagonistin steht nicht nur treu an der Seite ihres Partners, sondern durchlebt selbst einen schmerzvollen Prozess des Abschiednehmens auf Raten. Ihre Stärke, ihre Verzweiflung, ihre Hoffnung, ihre Verletzung – all das ist so eindringlich geschildert, dass man das Gefühl hat, selbst Teil dieser emotionalen Reise zu sein. Ich habe großen Respekt vor dem, was sie durchstehen musste – als Angehörige, als Mensch, als Liebende.


Dieses Buch hat mich tief berührt – eine wahre Geschichte über eine starke Frau, deren Liebe und Hingabe zu einem an ALS erkrankten Menschen mich nicht mehr losgelassen hat.
Die Protagonistin steht nicht nur treu an der Seite ihres Partners, sondern durchlebt selbst einen schmerzvollen Prozess des Abschiednehmens auf Raten. Ihre Stärke, ihre Verzweiflung, ihre Hoffnung, ihre Verletzung  – all das ist so eindringlich geschildert, dass man das Gefühl hat, selbst Teil dieser emotionalen Reise zu sein.
Ich habe großen Respekt vor dem, was sie durchstehen musste – als Angehörige, als Mensch, als Liebende.
4

Ich gebe zu, am Anfang fand ich das Buch ziemlich hastig und wirr. Als musste man sich kurzfassen, um wenigstens die wichtigsten Eckdaten zu erfassen. Da hatte ich stellenweise das Gefühl mir fehlt etwas. Die Entwicklung zum Ende hin hat mich dann aber kalt erwischt und mich komplett aus der Bahn geworfen. Ich war so wütend und sprachlos. Wie konnte das alles so passieren? Warum? Damit habe ich Null gerechnet und da werde ich noch einige mal drüber nachdenken..😔

2.5

Abgeklärt - Es fehlt die emotionale Tiefe

Syd Atlas erzählt in diesem autobiografischen Buch von einer Liebe, die durch die Diagnose ALS ihres Mannes auf eine harte Probe gestellt wird. Das Thema ist zweifellos berührend, doch die Umsetzung blieb für mich erstaunlich distanziert. Die Sprache ist klar, schnell und nüchtern – fast abgeklärt –, was dem Text emotionale Tiefe nimmt. Ich hatte gehofft, stärker mitzufühlen, doch die Erzählung hält mich auf Abstand. Besonders gestört hat mich der wiederkehrende Spitzname „Honey“ für den erkrankten Mann. Sie ist irgendwie unpassend und schaffte eher Fremdheit als Nähe und hat mich zunehmend genervt. Für Leser*innen, die auf der Suche nach einem intensiven, emotional tiefgehenden Memoir sind, bleibt Das Jahr ohne Worte jedoch zu kontrolliert und kühl erzählt.

Abgeklärt - Es fehlt die emotionale Tiefe
4

Man hat ja in den letzten Jahren viel über die Krankheit ALS gehört doch durch dieses Buch wird mir erst richtig der Krankheitsverlauf bewusst. Unsagbar traurige Geschichte , aber im letzten Drittel eine sehr unerwartete Wendung.

Man hat ja in den letzten Jahren viel über die Krankheit ALS gehört doch durch dieses Buch wird mir erst richtig der Krankheitsverlauf bewusst. Unsagbar traurige Geschichte , aber im letzten Drittel eine sehr unerwartete Wendung.
4.5

Eine intensive Reise über die Liebe mitten in einer schwierigen Zeit

4.5

Ergreifend

Das Buch lässt mich sprachlos zurück. Eine bewegende, bestürzende und auch schockierende Geschichte. Ich habe es gekauft und am selben Tag noch ausgelesen. Ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen. Das Buch ist im Präsens und aus der Ich-Perspektive geschrieben, wodurch man mittendrin ist, die Emotionen mit durchlebt. Es ist ehrlich und direkt geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat.

4

Emotionales, aufwühlendes Buch . Konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Nicht nur die Bewältigung der ALS Erkrankung ihres Mannes wird zur Herausforderung für die Ich Erzählerin. ... Beeindruckende autobiografische Geschichte.

4

fand’s gut, war echt tragisch und Theo tat mir echt leid. Aber Syd tat mir umso mehr leid, weil sie einfach so viel ertragen musste. War echt gut geschrieben, aber manchmal auch echt anstrengend. War am Anfang total überfordert.

5

Sehr überraschende und bewegende Geschichte erzählt von einer wunderbaren Erzählerin.

5

Zum Mitfühlen…

Die Autorin schreibt in „das Jahr ohne Worte“ über ihre eigene, gescheiterte Ehe - beginnt aber ganz von vorn: Vom Kennenlernen, verliebt sein, zueinander finden, das Gefühl haben, den Richtigen getroffen zu haben. Doch dann wird ihr Mann krank, unheilbar krank. ALS wird diagnostiziert und nach und nach greift die Krankheit immer mehr in das Leben des Kranken Theos, aber natürlich unweigerlich auch in das Familien- und Eheleben ein. Theo verliert seine Stimme, sitzt im Rollstuhl, ist auf Pflege rund um die Uhr angewiesen. Syd hält durch, kämpft, arbeitet, versorgt, pflegt und liebt. Sie zweifelt und entdeckt letztendlich, dass ihr Mann sie betrügt. Ich habe hier wirklich mitgelitten - schon allein weil alles wie in einem Roman wirkt, aber leider wirklich so passiert ist. Die furchtbare Krankheit, die Theo zerstört, die bedrückende Last, die für seine Frau und Kinder damit einhergeht. Die Kraft und die Liebe, die Syd aufbringt und man selbst Verständnis für ihre Zweifel aufbringt. Der Schock über seine Affären und die darauf folgende Dreistigkeit von Theo… uff. Hut ab vor allen Beteiligten und vor dem Weg, den sie miteinander gegangen sind.

4

Diese wahre Schicksalsgeschichte hat mich in ihren Bann gezogen.

Obwohl es recht "sachlich" geschrieben ist (original in englisch verfasst), kann ich die Charaktere sehr gut fühlen und nachvollziehen. Bereits zu Beginn kennt man das Ende, doch ist die Entwicklung dahin interessant, aufwühlend und regt zum grübeln an. Krankheiten sind Dinge, die wir, genau wie den Tod, stets verdrängen. Doch mit diesem Buch öffnet es einen Blick auf eine so harte Zeit. Eine Empfehlung für jede *n

4

Der Verlag bot mir ein Presseexemplar des Buch an und ich wollte im ersten Moment nein sagen als ich das Cover sah. Das ist ganz sicher nichts für mich. Nicht dass ich nur Bücher mit tollem Cover lese. Aber mein erster Eindruck war nun mal 'hmmm nö'. Aber dann habe ich gelesen worum es in dem Buch geht. *** Syd schreibt über einen Abschnitt aus ihrem eigenen Leben. Das alleine gibt dem Buch schon eine Dramatik die ein Fiktionaler Roman nie erreichen kann, einfach weil die Geschichte wahr ist. Syd ist eine Person aus Fleisch und Blut. Könnte deine oder meine Nachbarin sein. Und die Autorin ist hauptberuflich als Kommunikations-Trainerin unterwegs in allen Teilen der Welt. Sie gibt Workshops für Firmen. Diese Begabung Menschen sprachlich 'abzuholen' und mitzureißen bemerkt man auch im Buch. Syd's Art zu schreiben ist 'nah' - ich hatte das Gefühl ihr bei einem Glas Wein gegenüber zu sitzen und ihrer Geschichte zu lauschen. Das Buch liest sich also sehr flüssig. *** Zu dem mitreißenden Schreibstil kommt einen ebenso mitreißende Geschichte. Die Autorin deutet immer an, da kommt noch was. Und damit ist nicht die ALS-Diagnose gemeint. Auch wenn man weiß was kommt folgt man doch gespannt. Zur Geschichte schreibe ich nicht mehr, da ich nichts vorweg nehmen will. Was ich aber sagen kann: Ich war so wütend. Ich war so traurig. Ich habe so mit Syd mitgefühlt. Wie hält man das aus? Wie steht man das durch. Selbstverständlich ist das Buch aus ihrer Sicht geschrieben. Es ist ihre Geschichte. Natürlich gibt es andere Seiten. Theos Version. Henrys Version. Sams Version. Die Versionen der Pflegekräfte. Aber das hier ist Syds Buch. Ich habe mich in sie hineinversetzt und überlegt wie es mir gehen würde an ihrer Stelle (in Theo möchte ich mich für mein geistiges Wohlbefinden gar nicht hinein versetzen). *** Emotional und wundervoll. So gute und traurige Geschichten schreibt das echte Leben.

4

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle

Wow. Ich bewundere die Autorin, dass sie die Kraft gefunden hat zu verzeihen. Die Kraft gefunden hat um mit der Krankheit ihres Mannes, der sich immer mehr verändert, umzugehen. Ich habe sehr mitgelitten und die Autorin bewundert, dass sie das alles mitmacht und wie sie mit den vielen Schicksalsschlägen umgeht.

5

Wahre Liebesgeschichte, durch eine degenerative Erkrankung des Mannes überschattet... was kann ein Mensch (allein) stemmen, ertragn? Empfehlenswert, aber nicht in jeder Lebenslage.

5

Eines meiner Lesehighlights in 2025! Erschütternde Geschichte, sowohl was die Krankheit betrifft, als auch die Liebesgeschichte dahinter.

2

Liebesgeachichte, ALS, einfach geschrieben aber dramatische Geschichte/Krankheit

5

Ein intensives, schonungslos ehrliches Memoir: Syd Atlas nimmt uns mit in ihre zweite Ehe, in welcher sie ihren Mann später von der Diagnose bis zum Tod begleitet. Statt einer klassischen Krankheits- oder Liebesgeschichte erzählt sie auch von Schmerz und Wut, Liebe und der Unmöglichkeit, klare Grenzen zwischen diesen Gefühlen zu ziehen. Definitiv eine Leseempfehlung.

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