Es war einmal in Brooklyn

Es war einmal in Brooklyn

Hardback
3.5143

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Description

«So nostalgisch, charmant, liebevoll, empathisch, herzzerreißend und tieftraurig habe ich schon lange nicht mehr über das Erwachsenwerden und die erste große Liebe gelesen.» (Florian Valerius, literarischernerd )

Es ist der heiße Sommer 1977 in Brooklyn. Juliette und David sind 17 Jahre alt und leben mit ihren Familien Tür an Tür. Seit Kindheitstagen sind sie beste Freunde, als sie ihre Action-Figuren auf den Grill legten, um deren Schmelzen zu beobachten. In ihrer Highschool sind sie Außenseiter, aber nach diesem Sommer wird das Leben für beide ein anderes sein. Juliette wird die Stadt verlassen und aufs College gehen, der schwer kranke David hingegen weiß gar nicht, wie viel Zeit ihm noch bleibt. Als Juliette eines Abends mit dem charmanten Pizzaboten Rico auftaucht, begreift David sofort, dass er handeln muss: Denn er liebt Juliette, und er hat nichts mehr zu verlieren ... Doch während sie ihren ersten Kuss erlebt und David allein das Yankees-Spiel auf seinem kleinen Fernseher verfolgt, wird plötzlich alles dunkel. Der große Blackout lässt New York im Chaos versinken. Als nach 25 Stunden das Licht wieder angeht, ist nichts mehr so, wie es einmal war.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
288
Price
22.70 €

Author Description

Syd Atlas wurde in Brooklyn, New York, geboren. Sie studierte Theaterwissenschaften an der Brown University und begann wenig später, als Schauspielerin zu arbeiten und Soloprogramme zu schreiben. Mitte der 1990er-Jahre zog sie nach Berlin. Seit mehr als zehn Jahren coacht Atlas als Rhetorik- und Kommunikationstrainerin Manager. Nebenbei moderiert sie Diskussionsrunden auf der Frankfurter Buchmesse sowie das Books-at-Berlinale-Event der Internationalen Filmfestspiele. Syd Atlas lebt und arbeitet in Berlin. Im Jahr 2020 erschien ihr erstes Buch "Das Jahr ohne Worte".

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
74%
38%
N/A
18%
23%
39%
76%
67%
41%
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Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
67%
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66%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)

Posts

49
All
4.5

Berührende Coming-of-Age Geschichte

Brooklyn, Sommer 1977: Juliette und David sind seit ihrer Kindheit unzertrennlich. Jetzt, mit 17, stehen sie beide vor dem Schritt ins Erwachsenenleben, aber jener schicksalhafte Sommer wird alles verändern … ‚Es war einmal in Brooklyn‘ ist mein erster Roman von Syd Atlas, aber sicher nicht mein letzter. Ich bin sehr begeistert von ihrem Stil und ihrer schönen Sprache, mit der sie diese Geschichte der beiden Teenager erzählt und dabei ganz wunderbar die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts heraufbeschwört. Besonders berührend ist in diesem kurzen Roman, wie sich die Lebenswege der beiden Freunde unweigerlich durch Davids Krebserkrankung trennen. Während Juliette sich anschickt ins Erwachsenenleben überzutreten, sich aufs College vorbereitet und beginnt, sich für Jungs auf sexueller Ebene zu interessieren, wird die Kluft zu ihrem Jugendfreund immer größer. Hat sie ihr Außenseitertum über Jahre zusammengeschweißt, bleibt David nun nichts anderes übrig, als Juliette dabei zuzusehen, wie sie sich immer weiter entfernt. Sein junger Körper, der stetig abbaut, Zukunftspläne, die für ihn keine Bedeutung mehr haben. Und dazu die schon seit langem geheime Liebe zu seiner besten Freundin, die zwangsläufig unerfüllt bleiben wird. Das alleine wäre schon emotional genug, beide Figuren werden gekonnt auch in ihre Familiengeschichten, vor allem die ihrer Eltern, eingebunden. Aber dann kommt jener schicksalhafte 25stündige Stromausfall, der in New Yorks Geschichte eingegangen ist, der so viel, vor allem für Juliette verändert, dass den beiden ihre Freundschaft zwischen den Fingern zu zerrinnen beginnt. Am Schluss habe ich viel geweint, natürlich um David, aber auch um Juliette und ihren mehrfachen Verlust, der sie lange beschäftigen wird. Lange beschäftigt hat auch mich die Geschichte noch im Nachhinein; ‚Es war einmal in Brooklyn‘ ist kein Buch, dass man nach dem Lesen einfach so zur Seite legt.

3.5

Es war einmal in Brooklyn - Eine nostalgische Reise ins New York der 70er

Als ich “Es war einmal in Brooklyn” von Syd Atlas in die Hand nahm, wusste ich nicht genau, was mich erwarten würde. Nach den ersten Seiten war ich jedoch sofort gefangen in dieser wundervoll erzählten Coming-of-Age-Geschichte, die im heißen Sommer 1977 in Brooklyn spielt. Die Geschichte von Juliette und David, zwei 17-jährigen Außenseitern, die seit ihrer Kindheit beste Freunde sind und Tür an Tür wohnen, hat mich von Anfang an berührt. Ihre Freundschaft steht vor einer Zerreißprobe: Juliette wird nach dem Sommer aufs College gehen, während David mit einer schweren Krebserkrankung kämpft und nicht weiß, wie viel Zeit ihm noch bleibt. Als dann auch noch der charmante Pizzabote Rico auftaucht und Juliettes Aufmerksamkeit gewinnt, muss David erkennen, dass er handeln muss, wenn er seine Gefühle für sie noch gestehen will. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die atmosphärische Darstellung des New Yorks der 70er Jahre. Man fühlt sich direkt zurückversetzt in eine Zeit ohne Handys, in der das Leben noch überwiegend draußen stattfand. Diese nostalgische Zeitreise macht beim Lesen großen Spaß, und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil von Syd Atlas ist etwas Besonderes. Nach ein paar Seiten Eingewöhnung entwickelt er sich zu etwas wirklich Genialem mit einem spannenden Wechsel zwischen Präsens und Präteritum. Die Perspektivwechsel zwischen Juliette und David lockern die Geschichte auf und steigern die Spannung. Man fiebert mit beiden mit und hofft, dass alles gut wird, obwohl man ahnt, dass das Leben kein Ponyhof ist. Der große Blackout, der New York für 25 Stunden ins Chaos stürzt, bildet den dramatischen Wendepunkt der Geschichte. Die Autorin teilt die Erzählung geschickt in drei Teile: vor, während und nach dem Stromausfall. Als das Licht wieder angeht, ist nichts mehr so wie zuvor. Was mich an diesem Buch besonders berührt hat, ist die authentische Darstellung des Erwachsenwerdens mit all seinen Unsicherheiten. Die Charaktere sind nahbar und sympathisch, aber nicht perfekt. Sie treffen falsche Entscheidungen, die nicht folgenlos bleiben, und bereuen manches, was sie sagen und tun. Dadurch wirken sie glaubwürdig und echt. Ein Kritikpunkt für mich ist, dass die Geschichte an manchen Stellen etwas an der Oberfläche bleibt. Das wäre mehr möglich gewesen. Dennoch hat mich das Buch emotional sehr berührt und mir eine tolle Lesezeit beschert. Insgesamt vergebe ich 3,5 Sterne für diesen bezaubernden Roman, der mich in eine andere Zeit entführt und mir die Herzen zweier junger Menschen so nahegebracht hat. Für alle, die gerne amerikanische Geschichten übers Erwachsenwerden lesen, ist “Es war einmal in Brooklyn” definitiv ein Blick wert!

3.5

Die Geschichte von Juliette und David, war anders als das was ich erwartete als ich das Buch anfing mit lesen. Bis kurz vorm Schluss, war ich mir noch unsicher, wie ich die Geschichte finden soll. Doch die letzten paar Seiten und Gespräche, rundeten die Geschichte sehr gut ab, mir kamen sogar die Tränen. Also ja ein sehr gutes Buch, mal etwas ganz anderes und schön traurig.

5

Ein neuer Roman der Autorin, wie toll und den möchte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen, weil mir der Vorgänger schon so gut gefiel. ⁣ ⁣ 𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩:⁣ ⁣ Immer wieder kommt es zu regionalen Stromausfällen auf der ganzen Welt.⁣ Am 13.07.1977 war, z.B. New York, 25 Stunden ohne Strom. Die Autorin selbst hat diesen echten Blackout als kleines Kind miterlebt und empfand den mehr als aufregend. Die ganze Nacht wach bleiben und jede Menge Eis essen, weil es sonst geschmolzen und verdorben wäre. Doch während die einen daraus ein Fest machten und auf den Straßen tanzten, verschmilzt an dieser Stelle die Realität zu einer erfundenen Geschichte, in der sich das Leben zweier Teenager, in genau dieser einen Nacht, mit einem Schlag verändert. ⁣ Juliette und David, die sich seit Kindheitstagen kennen, für sie wird nichts mehr so sein, wie es einmal war... ⁣ ⁣ 𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣ ⁣ Mit dieser "Coming of Age Geschichte" konnte mich Syd Atlas wieder komplett überzeugen. Auch ihr erster Roman "Mein Jahr ohne Worte" war ein Highlight für mich. Wobei der sich aber darin unterscheidet, dass es sich dabei um eine wahre Geschichte der Autorin handelt. Hier ist es, bis auf die Tatsache, dass es den besagten Blackout tatsächlich gab, eine rein erfundene Story. ⁣ ⁣ Schon zu Beginn, ist mir aber gleich wieder ihr genialer Schreibstil aufgefallen. Z.B beschreibt sie Szenarien, die in der Zukunft liegen, durch den "allwissenden Erzähler" und gestaltet die Story damit nicht nur spannend, sondern verleitet auch einen dazu, immer weiterlesen zu wollen. ⁣ Dabei erzählt sie ihre Geschichten stets unverblümt und schonungslos. Ehrlich gesagt, haut sie ganz schön raus. Den einen oder anderen könnte das evtl schockieren, ich aber mag das total. Für mich ein Wiedererkennungsmerkmal.⁣ Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam, vor allem aber berührend. ⁣ Juliette und David, zwei Protagonisten, die es einem nicht immer leicht machen zu gefallen und gleichzeitig ist man aber sehr nah an ihnen dran. Immer wieder mal hatte ich Gefühle, wie bei dem Film "My girl", wo einige Tränen geflossen sind. ⁣ Hier sind die Dämme am Ende gebrochen, nachdem Trauer, Wut, Verzeiflung von Hoffnung und neuen Chancen abgelöst wurden. Ein perfektes Ende wie ich finde. ⁣ Von einigen Szenen, womit die Autorin einen gleich zu Beginn anteasert, hätte ich gerne mehr erfahren. Ohnehin hätte das Buch gerne auch noch etwas länger sein dürfen, wobei ich es kurz, knackig und auf dem Punkt gebracht, eigentlich auch sehr mag. ⁣ ⁣ 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣ ⁣ Eine Coming of Age Story, die mich berührt hat. Schonungslos und unverblümt erzählt. ⁣ Ich behalte die Autorin im Blick und würde auch ihr nächstes Buch wieder lesen. ⁣ Absoluter Lesetipp!⁣ ⁣ ⁣ ⁣ ⁣ ⁣

3.5

Toll geschrieben.

Ich finde den Stil von Syd Atlas wirklich toll. Die Wechsel zwischen Perspektiven und Charakteren und auch die Zeitsprünge waren wirklich gut gemacht und aus sprachlicher Sicht hat es sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Inhaltlich war es leider nicht ganz mein Fall. Die Anzahl der behandelten Themen war sehr groß und auch wenn manche Szenen sehr detailliert beschrieben wurden, blieb das Buch an vielen Stellen (aus meiner Sicht) erstaunlich oberflächlich. Was schade ist, denn jedes einzelne Thema hätte ein Buch für sich verdient. Der Bezug zu realen Begebenheiten aus der Zeit war teilweise sehr gut gemacht, teilweise sehr plump. Insgesamt kein schlechtes Buch, aber wirklich abgeholt hat es mich nicht.

4

Die Geschichte von David & Juliette hat sich anders entwickelt, als ich erwartet hatte. Es war interessant zu sehen, wie leicht man durch Kleinigkeiten beeinflusst werden kann. Auch wie sehr einen Situationen beeinflussen, obwohl man es gar nicht so merkt. Es geht um Freundschaft, Familie, Krankheit, Liebe, Erwartungen … oder kurz gesagt um das Leben! 🤷🏻‍♀️

5

Sehr eindringlicher Coming-of-Age-Roman, in dessen Mittelpunkt die intensiven Freundschaft von Juliette und David steht, die den Herausforderungen des Erwachsenwerdens und den massiven Schicksalsschlägen schutzlos ausgesetzt ist. Und doch ist da so viel mehr, als von außen sichtbar. Toll erzählt geht die Geschichte der beiden unter die Haut.

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4.5

Syd Atlas entführt uns in den Sommer 1977 nach Brooklyn, wo die 17-jährigen Nachbarn Juliette und David seit Kindertagen beste Freunde sind. Während Juliette sich auf d.as College vorbereitet, kämpft David mit einer Krebsdiagnose und seinen Gefühlen für sie. Der große Stromausfall von New York wird zum Wendepunkt ihrer Beziehung. Ein gefühlvoller Entwicklungsroman mit nostalgischem Flair, der durch seine Charaktertiefe und Atmosphäre überzeugt und sehr bewegend endet. Kann ich nur empfehlen. P .S. Wann wird er verfilmt 😁

3.5

Schwierig, schwierig. Eigentlich ein interessanter Coming-of-Age Roman, der zum größten Teil Mitte der 70er Jahre in Brooklyn spielt. Ich habe Aber irgendwie keinen Zugang zur Protagonistin gefunden und die Abschnitte in die Vergangenheit… auch die der Eltern … fand ich teilweise zu detailliert. Mir ist klar, dass es dem Kennenlernen und dem besseren Verstehen der Figuren dient, mir war es aber zu ausführlich. Es passiert 2/3 des Buches auch wirklich wenig. Der Schreibstil hat mir eigentlich gefallen, aber insgesamt hatte ich mehr oder vielleicht auch etwas anderes erwartet.

3.5

Die Geschichte von Juliette und Daniel findet mit sehr viel Personen- und Zeitsprüngen statt. Nicht alles davon hat mich überzeugen können, Juliette wirkte auf mich auch eher unsympathisch. Dafür fand ich Daniels Erzählstrang interessant und zum Ende hin kann ich sogar sagen, dass es mich emotional noch ein stückweit mitgenommen hat. Ein an sich gutes Buch mit ein paar Schwächen, mit denen es nicht für mehr als 3,5 Sterne reich.

3

Kann man lesen- muss man nicht.

Das Buch wurde in einem Podcast als Buch für eine schlaflose Nacht vorgestellt. Das hat mich neugierig gemacht. Es war ganz anders, als erwartet. Aber nicht besser… Mochte ich überhaupt irgendeinen Charakter so richtig? Eher nicht. Wer es lesen möchte- das Ende ist toll 😉 es ist es in der onleihe zu finden!

5

Sprachlich wunderschöne Coming-of-Age-Geschichte

Das Buch spielt im Sommer 1977 als die beiden Nachbarsfreunde Juliette und David gerade ihren Highschoolabschluss und Pläne für ihre Zukunft machen. Doch vieles wird nach diesem Sommer nicht mehr so sein, wie es war. In diesem Coming-of-Age-Roman zeigt die Autorin mit oftmals wenigen, dafür umso treffenderen Sätzen, wie tief sie sich mit ihren Charakteren verbindet, sie nimmt uns mit in ein amerikanisches Zeitalter voller Erwartungen, Hoffnungen, Täuschungen und Vorurteile und sie zeigt, wie hart einen das Leben auch schon in jungem Alter treffen kann. Ein Buch, das mich zutiefst berührt und bewegt hat und das ich jedem ans Herz lege, der sich auf einen wundervollen Schreibstil und das Eintauchen in eine emotionale Geschichte einlassen möchte.

5

Coming of Age vom Feinsten in den 70er Jahren - aber eben nicht nur das. Dieses Buch ist vielschichtig und lässt einen von Beginn bis Ende hautnah dabei sein, mitlieben, hoffen und leiden! Richtig gut

3

Irreführender Klappentext .

„Es war einmal in Brooklyn“ von Syd Atlas hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen, da für mich der Klappentext hier etwas irreführend war. Der Roman handelt von Juliette und David, die seit Kindheitstagen beste Freunde sind. Aber sie sind nicht nur beste Freunde, sondern auch Nachbarn, was natürlich auch ihre Familien Bestandteil ihrer Freundschaft sein lässt. Im Brooklyn der 70er Jahre beobachten wir die Beiden am Ende ihrer schulischen Laufbahn, beim Erwachsen werden und den Möglichkeiten, die sich ihnen eröffnen (oder eben auch nicht). Denn David ist schwer krank und hat nicht mehr lange zu leben. Während Juliette das erste Mal ‚richtig‘ verliebt ist, muss David mitansehen, wie ihm seine große Liebe entgleitet. . Meiner Meinung nach eine typische Coming-Of-Age-Story mit zwei Teenager*innen, deren Unfähigkeiten vernünftig zu kommunizieren mich irgendwie genervt hat, aber möglicherweise auch stereotypisch für diese Phase des Erwachsenwerdens ist. Der im Klappentext hervorgehobene große Blackout in New York 1977 spielt allerdings in meinen Augen keine zentrale Rolle und hinterlässt nur ein dezentes nostalgisches Gefühl. Es gab viele Passagen, die mein Herz berührt haben (die Familiendynamiken fand ich sehr interessant), trotzdem blieb es mir insgesamt zu oberflächlich, insbesondere da Juliettes Jungfräulichkeit ein viel zu präsentes Thema war. Das Ende des Romans hat mir jedoch ganz gut gefallen, weil da der Tiefgang gekommen ist, den ich den Rest des Buches vermisst habe. .

4.5

Sehr berührend, traurig und Wunderschön…habe das Hörbuch an einem Abend durch gehört, konnte nicht mehr aufhören ♥️

3.5

Eine Coming of age Geschichte mit dem Fokus auf eine besondere Freundschaft Dieser Roman lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Auch wenn sie literarisch kunstvoll geschrieben wurde, konnte mich die Geschichte nicht vollends überzeugen. Brooklyn im Hitzesommer 1977, das gefällt mir als Setting schon mal sehr. Juliette Darling und David Haddad sind Nachbarn und von klein auf befreundet. Dass sie in der Schule eher die Außenseiter sind, schweißt sie nur noch enger zusammen. Bis zur Pubertät sind sie überzeugt, dass es immer so sein wird. Doch dann verspürt Juliette die Aufbruchstimmung der Jugend. Sie möchte raus und die Welt entdecken, während David zeitgleich so schwer erkrankt, das seine Zukunft immer mehr zusammenschrumpft. Historische Daten werden in die Geschichte integriert, nämlich der große Blackout 1977 und der Serienmörder Son of Sam, der die Stadt in Angst und Schrecken versetzt. Den 1. Teil der Geschichte mochte ich inhaltlich sehr. Den Schreibstil fand ich auch toll, fesselnd und humorvoll. Im 2.Teil will Juliette endlich zu der Erwachsenenwelt dazugehören und trifft Entscheidungen, die sie von David entfremden. Mit diesem Teil der Geschichte hatte ich meine Schwierigkeiten, weil ich fand, dass Ereignisse nicht auserzählt wurden. Auch der im Klappentext groß angekündigte Blackout wird nur so nebenher erzählt. Gut fand ich, dass man als Leser*in auch nähere Einblicke in die Familien der Darlings und auch der Haddads bekommt. Das rundet die Geschichte ab. Aber auch hier bleibt es mir zu sehr an der Oberfläche. Ich hätte gerne mehr erfahren. In Teil 3 gibt es wieder einige Zeitsprünge, ein Ende wie es hätte sein können und ein Ende wie es dann wirklich war. Fazit: Man bekommt hier eine tragische Coming of age Geschichte mit authentischen Charakteren, eingebettet in das NewYork der 70erJahre zur Zeit des großen Blackouts, der allerdings nur untergeordnet eine Rolle spielt. Ereignisse wurden leider nicht immer auserzählt und es fehlte (mir zumindest) an Nähe zu den Protagonisten.

2.5

Nicht eingehaltene Versprechungen…

Ich habe als erstes das Cover gesehen … und geliebt. Irgendwann später habe ich den Klappentext gelesen und dachte mir - wow, diese Handlung kombiniert mit dem Blackout von 1977 … das könnte wirklich interessant sein. Ich lese die ersten Seiten und denke mir - wow, jetzt spielen die auch noch auf einen sehr bekannten Serienmörder an … das könnte sich ja wirklich äußerst interessant und unerwartet entwickeln. Und dann lese ich einen wirklich toll geschriebenen Coming-of-Age Roman, der die Themen Freundschaft, Liebe und Familie aufgreift … aber auch Krankheiten, den Tod und sexuelle Nötigung / Gewalt (das kam richtig unerwartet und hat mich erst mal tief getroffen und traurig gemacht), der an manchen Stellen vielleicht etwas drüber ist, dessen Message mir aber gefällt … und bin am Ende doch richtig enttäuscht. Enttäuscht, weil der Text auf der Buchrückseite und der Einstieg in die Geschichte - in mir - völlig falsche Erwartungen geweckt haben … Der Blackout wird (ganz) spät (ganz) kurz angeschnitten… Davids Handeln ist da auch total wirr … ich wusste nach dem Kapitel gar nicht, was ich da gerade gelesen habe … Warum der Serienkiller am Anfang so präsent war, ergibt für mich auch keinen Sinn. Die Geschichte war toll geschrieben, ich mochte die Message und ich habe die Entwicklung der Charaktere gerne verfolgt, aber hier werden Versprechungen gemacht, die - m.M.n. - nicht eingehalten werden und deswegen hat mich das Buch enttäuscht zurück gelassen. Von mir gibt es schwer Herzens 2,5 | 5 ⭐️

4

Ich habe bisher kein Buch dieser Autorin gelesen und hatte dementsprechend auch keine Erwartungen an dieses Buch. Das Cover hat mich auf jeden Fall angesprochen. Brooklyn in den 70er Jahren. Juliette steht kurz davor aufs College zu gehen. Der Bruder ist in die große Welt ausgezogen. Die Eltern mitunter komisch. Neben ihr wohnt ihr vermeintlich bester Freund David. Mit ihm hat sie einen Pakt geschlossen; sie werden gemeinsam ihr erstes Mal erleben. Wie das Leben leider so spielt, kommt es anders. Bei David wird Krebs diagnostiziert und Juliette verliebt sich in den Pizzaboten Rico, welcher ihr äußerst charmant und attraktiv erscheint. Mir hat das Buch sehr gefallen. Die unterschiedlichen Facetten der Charaktere und deren Familiengeschichten waren sehr schön angesprochen. Die zweispaltigen Gefühle, die eine Krebsdiagnose mit sich bringt, sind schön ausgearbeitet. Ich war durchaus an manchen Stellen schon emotional ergriffen.

4

Melancholisch und atmosphärisch

Das Buch hab ich genau vor zwei Jahren auf der Buchmesse gekauft. Jetzt sitze ich im Zug zur Buchmesse und bin sehr berührt von dieser Geschichte. David ist krank, der Scheiß Krebs macht ihm sein Leben schwer. Seit seiner Kindheit ist er mit Juliette befreundet, die direkt nebenan wohnt. Sie träumt davon, die gewohnte Umgebung bald zu verlassen und an der Uni ein neues Leben zu beginnen. Sie verliebt sich in Rico, was David merken lässt, wie sehr er Juliette mag – eben mehr als einfach nur als Freundin. Er interveniert und wird dabei übergriffig, so empfindet es Juliette. Nach dem großen Black-out von 1977 wird New York 25 Stunden lahmgelegt. Und danach ist nichts mehr wie vorher. Juliette und David befinden sich im Übergang von Jugend zu Erwachsensein. Aus Freundschaft wird (zumindest für David) romantische Liebe. Davids Krankheit konfrontiert mit der Endlichkeit und der Stromausfall symbolisiert eine Zäsur im Alltag. Brooklyn in den 70ern, bietet eine raue, laute, fühlbare Kulisse. Mich hat sie gepackt, diese schöne Geschichte einer unerfüllten Liebe, eines schwer kranken Jungen, der sich nach seiner Freundin sehnt, die nicht versteht, wie sehr sie von ihm geliebt wird. Ein bisschen “Love Story“ und ein bisschen “Forrest Gump“ Vibes – zumindest was die Liebesbeziehung angeht – habe ich hier gefühlt. Man hofft, und man bangt für beide und sieht sie unglückliche Entscheidungen fällen. Ein bisschen so, als sieht man seinen Kindern zu und weiß, dass es nur schiefgehen kann. Juliette und David sind mir sehr ans Herz gewachsen, ans Herz gewachsen. Die Allgegenwärtigkeit einer Erkrankung und die Sorgen, die auch von Seiten der Eltern damit ein hergehen sind sehr fühlbar dargestellt und geben dem Plot eine melancholische Note. Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft und Liebe, über das Abschiednehmen und verpasste Chancen, bei denen ich am Ende doch zwei Tränen verdrückt habe. Ich empfehle das Buch allen, die die Schwere in der Leichtigkeit suchen. Mir hat es tolle Lesestunden bereitet.

4

Ich habe bisher kein Buch dieser Autorin gelesen und hatte dementsprechend auch keine Erwartungen an dieses Buch. Das Cover hat mich auf jeden Fall angesprochen. Brooklyn in den 70er Jahren. Juliette steht kurz davor aufs College zu gehen. Der Bruder ist in die große Welt ausgezogen. Die Eltern mitunter komisch. Neben ihr wohnt ihr vermeintlich bester Freund David. Mit ihm hat sie einen Pakt geschlossen; sie werden gemeinsam ihr erstes Mal erleben. Wie das Leben leider so spielt, kommt es anders. Bei David wird Krebs diagnostiziert und Juliette verliebt sich in den Pizzaboten Rico, welcher ihr äußerst charmant und attraktiv erscheint. Mir hat das Buch sehr gefallen. Die unterschiedlichen Facetten der Charaktere und deren Familiengeschichten waren sehr schön angesprochen. Die zweispaltigen Gefühle, die eine Krebsdiagnose mit sich bringt, sind schön ausgearbeitet. Ich war durchaus an manchen Stellen schon emotional ergriffen.

4

Manchmal geht das Leben eigene Wege.

Inhalt: 1977 in Brooklyn - Juliette und David sind beide 17 Jahre alt und Leben Tür an Tür. Während Juliette Darling großes erleben will, bricht bei David Haddad seine gnaze Welt zusammen. Er geht aufs ganze und möchte Juliette in der Nacht eines großen Blackout´s seine Liebe gestehen. Doch auch hier kommt alles anders als geplant. Das Ende ist tragisch und die Comming of Age Geschichte endet nicht Happy. Meinung: Der Schreibstil ist richtig toll und man fliegt richtig durch die Seiten. Es ist eine sehr tragische Comming of Age Geschichte, ohne Happy End. Die Sexualität nimmt stellenweise sehr großen Raum ein. Ich hatte der gehofft, der Fokus liegt ein bisschen anders - deshalb den Stern Abzug. Auch die verheißungsvolle Nacht, die auf dem Klappentext angeteasert wird bleibt irgendwie aus. Meine Meinung in Videoform könnt ihr auf Youtube im Lesemonat Februar ansehen.

3.5

Hat mich emotional nicht erreicht. Thema und Idee sind aber gut

3

Ich bin unschlüssig

Zu Beginn bin ich wirklich schwer in den Roman reingekommen, der weder schlecht geschrieben, noch thematisch uninteressant gewesen ist. Der zweite und dritte Teil haben mir deutlich besser gefallen als der erste, in welchem auch die Kapitel am längsten gewesen sind, aber ich habe einfach keinen Zugang zu den Charakteren finden können und konnte nur an wenigen Stellen mitleiden. Vielleicht habe ich das Falsche erwartet, aber empfehlen würde ich den Roman nicht.

3

Ein etwas anderer Liebesroman übers Erwachsenwerden. Slow slow slow ohne wirkliches burn und dennoch recht nett

3

𝒲𝑒𝓇𝒷𝓊𝓃𝑔[Rezensionsexemplar] >>Für den Rest ihres Lebens würde sie immer Trost finden, indem sie zum Mond aufschaute. Selbst wenn die Schwärze undurchdringlich zu sein schien, war es, als hätte jemand für sie das Licht angelassen.<< "Es war einmal in Brooklyn" von Syd Atlas hat mich gleich zu Beginn sehr in einen besonderen Lesesog gezogen! Das lag mitunter an der engen Freundschaft zwischen Juliette & David, der man von Anfang an sehr nah ist! Syd Atlas hat gerade zu Beginn, wie ich finde, auch eine unheimlich sanfte und schöne Art der Erzählweise gewählt, die an vielen Punkten auch in die Tiefe geht - ebenfalls ein Aspekt, der mir außerordentlich gut gefallen hat! Leider driftete die ganze Geschichte doch für meinen Geschmack zu sehr in sexuellen Gedanken-Wünschen- Handlungen ab und die Freundschaft entwickelte sich für mich in eine doch andere Richtung, als ich persönlich hoffte. Auch blieb für mich gerade zum Ende die Tiefe und die Emotionen auf der Strecke und genau zum Ende hätte es doch meiner Meinung nach so viel gebraucht...  ✒Mein Fazit: Während des fiktiven Blackouts in New York im Sommer 1977, in dem sich die ganze Geschichte abspielt passiert letztlich so viel, gerade im Verborgenen... und teilweise gewährt Syd Atlas einen umfangreichen Blick in das Innenleben der Charaktere- blieb für mich aber an den (nach meinem Empfinden) essenziellen Punkten viel zu sehr an der Oberfläche und konnte für mich zwar eine angespannte Atmosphäre erschaffen, mich letztlich aber nicht in Gänze überzeugen.  Tatsächlich würde ich den ersten Teil des Buches dennoch rereaden, da dieser mir äußerst gut gefallen hat- also letztlich bleibe ich mit einer doch gespaltenen Meinung zurück...🤗📖 __ #sydatlas #eswareinmalinbrooklyn #rowohltverlag #gedankenlabor #bücherliebe #bookworm #vielleser #bookstagram #bookstagramgermany #bibliophile #booksmakemefeel 

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5

Nein, es ist keine Liebesgeschichte, zumindest keine mit Herzschmerz und Schnulzereien. Hier wird das ungeschönte Leben zweier junger Menschen erzählt, das nach dem Stromausfall 1977 ein anderes ist. Toll geschrieben, Leseempfehlung.

4

Anders als erwartet, aber gut.

📌 "Sie besteht den Führerschein und verpasst dann den Bus. Im Leben hält sich alles die Waage, also bleib verdammt nochmal im Gleichgewicht." (S. 217) Brooklyn in den 70er-Jahren. Juliette und David sind Nachbarn und seit frühester Kindheit eng miteinander befreundet. Ihr Leben entwickelt sich in unterschiedliche Richtungen, als Juliette beschließt aufs College zu gehen und David, aufgrund seiner Krebserkrankung an zuhause gebunden ist. Erwartet habe ich eine romantische Liebesgeschichte und einen Coming-of-Age-Roman. Ich habe beides bekommen und irgendwie auch nicht. Dieses nicht unbedingt sehr dicke Buch beschreibt das Leben und die Entwicklung so vieler Personen, dass man es am Ende zuschlägt und denkt, man hat doppelt so viele Seiten gelesen, ohne dass eine davon überflüssig war. Von geplatzten Träumen, von Wünschen und Zielen, vom scheitern und weitermachen, von Liebe und Zusammenhalt; das ist worüber Syd Atlas schreibt. Und das macht sie gut. Nicht auf die romantische und schnulzige Art, sondern so, wie das Leben wirklich ist. Schroff und nicht immer ganz fair. Von mir eine Leseempfehlung.

Anders als erwartet, aber gut.
3.5

Coming of Age in den 70ern

Eine Geschichte über Juliette und David, Freunde… schön erzählt, aber dann doch nicht so besonders. Als Hörbuch aber sehr gut zu hören.

3

Irgendwie habe ich eine schöne Geschichte erwartet und der Anfang hat mir auch recht gut gefallen. Zwei junge Menschen, die miteinander eine tiefe Freundschaft sowie ein tragisches Schicksal miteinander verbindet, zumindest versprach dies der Anfang. Juliette ist unsicher und hat keinen Anschluss gefunden zu ihren Mitschülern, außer mit dem Nachbarsjungen David, der sehr krank ist. Beide kennen sich von klein auf, somit habe ich eine schöne Freundschaft erwartet. Doch leider entwickelt sich diese in eine ganz falsche Richtung, insbesondere als Juilette auf Rico trifft. Auffällig ist, dass alle drei Protagonisten auf die Jungfräulichkeit von Juilette fixiert sind. Die eine will sie endlich verlieren, der eine will eine Jungfrau rumkriegen und der andere wünscht sich sein erstes Mal mit seiner besten Freundin zu haben bevor er stirbt. Rico ist ein sehr unsympathischer, toxischer und übergriffiger Typ (mir fallen noch andere negative Adjektive ein) und David ist einfach verzweifelt und weiß nicht so recht wie er mit seinen Gefühlen umgehen soll. Auch in meinen Augen ist sein Verhalten toxisch und nicht richtig. Juliette ist, wie soll ich das nett formulieren, eine dumme und naive Nuss. Sorry 🙏 Für mich ist das auch nicht wirklich eine Freundschaft gewesen, die hier dargestellt wurde, sondern eher eine Zwecksfreundschaft. Nach dem bzw. während des Blackouts gibt es eine Wendung, die ich nicht geahnt habe. Einerseits ist es überraschend gewesen und andererseits ist dies nicht ausreichend beleuchtet worden. Das Ende lässt mich unbefriedigend zurück und ich bin enttäuscht, dass die Geschichte dann so enden musste. Der Schreibstil ist flüssig, die Kapitel sind kurz und das erste Drittel des Buches hat mir sehr gut gefallen, jedoch ließ es immer nach. Schade.

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2.5

Ich hatte dieses Buch schon länger auf meiner Wunschliste, war allerdings etwas hin- und hergerissen aufgrund der Überzahl an schlechten Bewertungen. Letztendlich habe ich es dann doch gekauft und innerhalb weniger Tage durchgelesen. Mein Fazit: Die Story war an vielen Stellen sehr rührend und herzzerreißend. Es zeigt doch sehr klar wie fragil das Leben ist und wie schnell es sich von heute auf morgen ändern kann unabhängig von Alter oder Lebensweise. Hinzu kommt noch diese innige Freundschaft zwischen Juliette und David, die auf eine sehr besondere Weise auf die Probe gestellt wird. Nichtsdestotrotz bekommt dieses Buch nur 2.5 Sterne von mir. Ich hatte bei einigen Kapiteln den Eindruck, dass die Autorin nur versucht hat die Seiten irgendwie zu füllen und der Schreibstil hat mich auch nicht wirklich gecatcht. Manchmal fehlt einfach das gewisse Etwas ...und das war leider für mich bei diesem Buch nicht der Fall.

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3

anders als erwartet

Laut Klappentext ist nach dem Blackout alles anders als zuvor - auf diese Pointe habe ich vergebens gewartet. Das Buch ist im ganzen schön geschrieben und es ist mehr als eine "Liebesstory". Es geht vielmehr um das Erwachsenwerden, um Trauer, um das "anders sein". Und nicht zu vergessen: um eine Vergewaltigung (dies war mir vorher nicht klar, eine Triggerwarnung wäre ggf. angebracht).

5

Ein einfühlsamer Roman über zwei junge Erwachsene, den heißen Sommer 1977 in Brooklyn und dad Schicksal.

Syd Atlas hat mit ihrem Buch “Es war einmal in Brooklyn” einen einfühlsamen und fesselnden Coming-of-Age-Roman geschrieben. Der heiße Sommer 1977 in Brooklyn. Die jüdische Außenseiterin Juliette mit ihrer Zahnspange, den Beinen wie ein Fohlen und der Liebe zur toten Sprache und der libanesische, dünne David, Yankee-Fan, Genie und nun todkranker Nachbarsjunge sind beste Freunde. Im Sommer vor dem College geht Juliette feiern, lernt den Pizzaboten Rico kennen und verliebt sich. David liegt in seinem Zimmer, verfolgt die Yankee-Spiele und erstellt Statistiken über den umtreibenden Serienmörder Son of San. Der Roman wechselt zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Fiktion. David sieht in Juliette seine Seelenverwandte und ist in sie verliebt; Juliette kann sich ein Leben ohne David nicht vorstellen und doch empfindet sie nur Freundschaft. Ihre Jungfräulichkeit möchte sie gerne bei dem erfahrenen Rico verlieren. Während des Blackouts kommt jedoch alles komplett anders, nichts warnt den Leser vor dieser unerwarteten Episode. Die Protagonisten sind authentisch und sehr detailliert beschrieben. Der Schreibstil ist einfühlsam und das Buch liest sich flüssig.Das Cover ist auffällig und sehr gut gestaltet und doch weit davon entfernt auf den schicksalhaften Inhalt einzugehen. In der Story werden sexuelle Handlungen, Vergewaltigung (Triggerwarnung fehlt), intensive Emotionen, Gedanken zum Selbstmord, Liebe, Angst, Schuldgefühle und Humor beschrieben. Familienschicksale werden schonungslos dargestellt und realitätsnah beschrieben. Die Leichtigkeit der Jugend mit dem Thema Tod umzugehen und doch den Prozess der Trauer zu durchleben, berührt mich als Leser. Ein tiefgründiger, einfühlsamer Roman mit einem unerwarteten Ende.

3

Schwierig, dieses Buch zu bewerten. Immer wieder gab es Passagen und Sätze, die mich tief berührten. Dann wieder folgten Passagen der Langeweile. Eine Geschichte, die lebensnah und glaubhaft ist, aber auf mich unsortiert wirkte. Ich kann gar nicht genau sagen, was mich störte. Mich hat das Buch leider nicht richtig mitgenommen.

4

Großartig geschrieben, ich wollte vor allem zu Anfang immer wieder Sätze laut vorlesen. Dann aber wird die Handlung sprunghaft und der Genuss ist nicht mehr ganz so groß.

4.5

Schönes Buch

Ein schönes Buch über eine Freundschaft, die vielleicht hätte mehr werden sollen. Und wie es dann weiterging

2

Nette Idee aber leider schlechte Umsetzung

Der Schreibstil des Buches hat mich sehr gestört und auch die Charaktere fand ich nicht wirklich nachvollziehbar. Auch waren manchmal Zeitsprünge die man nicht richtig verstanden hat und generell die Entwicklung der Handlung ging sehr schleppend voran. Ich hatte leider nicht wirklich Spaß mit dem Buch und meine Erwartungen wurden sehr enttäuscht.

3

Die Schwere der Themen wird nicht ausreichend tief behandelt und der Fokus u. a. zu sehr auf Sex bzw. Verlust der Jungfräulichkeit gerichtet, zudem fehlen den dargestellten Konflikten sicher 100 Seiten, um sie besser nachempfinden zu können. Schade!

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Eine Geschichte, die eine dramatische Wendung nimmt

Mir hat der Erzählstil der Geschichte gut gefallen- sie eignet sich, meiner Meinung nach, gut als Hörbuch. Ich mochte es, dass die Geschichte aus vielen Perspektiven erzählt wurde. Das Ereignis gegen Ende der Geschichte habe ich nicht erwartet- es hat mich sehr schockiert. Ich bin mir nicht sicher, ob diese Geschichte diese Wendung gebraucht hätte. Zudem finde ich Davids Verhalten am Ende sehr übergriff- das ist schade, weil ich ihn anfangs sehr mochte. Das Ende ist super traurig und tragisch. Alles in allem ist es eine gute und interessante Geschichte.

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Geschockt und sprachlos   … lässt mich „Es war einmal in Brooklyn“ zurück. Erwartet hatte ich eine traurig-schöne Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des Blackout 1977 in New York, bekommen einen Coming-of-Age-Roman und die Geschichte zweier Familien – und (Spoiler!) eine Vergewaltigung. Für letztere hätte ich mir eine Triggerwarnung gewünscht, denn dann hätte ich das Buch nicht gelesen. Ich habe an der Stelle lange überlegt, ob ich es abbreche, zumal mich auch der Schreibstil nicht richtig packen konnte, habe es dann aber doch zu Ende gelesen. Syd Atlas erzählt sehr weitschweifig, springt zwischen Juliette und David, ihren Familien, der Vergangenheit und Gegenwart hin und her, lässt sogar alternative Varianten der Handlung einfließen, die nicht passieren. Auch ist ihr Erzählton sehr roh, zum Teil brutal, und der Blackout kommt mir zu spät und zu kurz.   Ihre Figuren aber hat sie perfekt ausgearbeitet. Juliette ist die Außenseiter in ihrer Klasse. „Sie ist einfach zu groß, hat immer noch eine Zahnspange und liebt Latein.“ (S. 15) Ihre Großeltern zahlen für die teure Privatschule, ohne zu wissen, dass sie gemobbt wird. Die Ehe ihrer Eltern besteht seit Jahren nur noch auf dem Papier. Ihr Bruder ist nach London geflüchtet, um frei leben zu können. Zum Glück gibt es Davids Familie, ihre direkten Nachbarn, bei denen sie sich mehr zu Hause und geborgen fühlt als bei ihren Eltern. Allerdings wird David im Abschlussjahr todkrank. Er erträgt die Behandlungen und (Für-)Sorge seiner Eltern kaum, ist mehrfach kurz davor, seinem Leben ein Ende zu setzen. „Er kommt sich vor wie ein Käfer unter einer Lupe, kurz davor, von der Sonne verschmurgelt zu werden.“ (S. 26) Doch Juliette kommt, ohne es zu wissen, immer rechtzeitig. Die beiden kennen sich seit frühester Kindheit. Für David war immer schon klar, dass sie später heiraten würden, wenn sie ihre Erfahrungen gemacht hätten. Aber für Juliette ist er nur ihr bester Freund, fast schon ein Bruder. Als sie mit dem smarten Pizzaboten Rico anbändelt, setzt David alles auf eine Karte. Rico ist ein extrem unangenehmer Mensch, sehr berechnend, von sich überzeugt und kann sich gut auf andere einstellen. Er schafft es, dass Juliette glaubt, in ihn verliebt zu sein – weil er der erste ist, der nicht die Zahnspange, sondern die Frau in ihr sieht und ihr Komplimente macht. Bei seinen Auftritten hatte ich regelmäßig Gänsehaut.   Auch wenn es nicht mein Buch war, lasst Euch davon bitte nicht abschrecken und bildet Euch eine eigene Meinung.

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Klappentext weckt falsche Erwartungen

Laut Klappentext handelt dieser Roman von Juliette und David und der Freundschaft zwischen diesen zwei Teenagern die zugleich Nachbarn in Brooklyn sind. Während David sterbenskrank und meist zuhause ist, möchte Juliette möglichst viel erleben. Während eines Blackouts in New York passieren Dinge, die dafür sorgen, dass nichts mehr so sein wird, wie zuvor ... Mit dieser Inhaltsbeschreibung und einer entsprechenden Erwartungshaltung habe ich begonnen, diesen Roman zu lesen. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht und der Schreibstil ist sehr angenehm. Aus verschiedenen Perspektiven wird der Alltag der handelnden Personen geschildert. Klug und witzig beschreibt die Autorin die einzelnen Charaktere, sodass man schnell ein sehr konkretes Bild im Kopf zeichnen kann. Während einen dieser Humor durch das erste Viertel des Buches trägt, beginnt man irgendwann, sich zu fragen, wann die Story so richtig startet und wann es zum im Klappentext erwähnten Blackout kommt. Als man es kaum noch erwartet, passiert es dann und zwar kurz, schmerzlos und diffus, aber mit schockierenden Vorkommnissen. Diese werden beschrieben, finden jedoch im Anschluss viel zu wenig bis gar keine Betrachtung. Ich kann dieses Buch leider nicht empfehlen. Auch wenn ich finde, dass der Klappentext völlig falsche Erwartungen an den Inhalt weckt, würde mir eine Inhaltsbeschreibung selbst schwer fallen, da so viele unzusammenhängende Dinge passieren.

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Wenn Erwachsenwerden an sich schon dramatisch ist - was passiert, wenn dein bester Freund unheilbar erkrankt und sterben wird? Dieser Frage widmet sich in sehr eindringlicher Form dieser Roman, aber ganz ohne kitschig oder rührseelig zu werden. Ein Coming of Age - Roman der besonderen Art.

2.5

Leider nicht meins gewesen

Leider habe ich mir mehr versprochen als es im Endeffekt war, und habe es somit Recht schnell abbrechen müssen, da ich einfach nicht rein kam. Hierbei geht es natürlich um mein Empfinden, für jeden weiteren Leser viel Spaß beim Lesen.

4

Das Buch war letzten Endes doch ganz schön gut. Zwischendurch wusste ich manchmal nicht so richtig, wohin die Geschichte führt, da manche Dinge angeteasert wurden, die dann doch eher nebenher liefen und nicht so gewichtet wurden, wie ich vermutet hatte. Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, waren die Themen, die ich erwartet hatte: erste große Liebe, New York-Vibe der 70er Jahre gepaart mit Spannung aufgrund des Blackouts und des umherstreifenden Serienmörders. Es war ein Mix, der eindeutig mein Interesse geweckt hatte. Auch mochte ich Atlas' Schreibstil von Beginn an. Irgendwie war er so eigen, detailliert und ausschweifend, mit einer Erzählfigur, die durch Rückblenden, Voraussagen oder Kommentaren die Geschichte noch einmal auf eine ganz andere Weise prägte. Ab Mitte des Buches war mir dann klar, dass Blackout und Serienmörder eigentlich nicht so sehr im Fokus standen, wie ich gedacht hatte. Es waren eher Rahmenbedingungen, in denen die eigentlichen Themen dieser Geschichte verarbeitet wurden. Besonders standen hier zwischenmenschliche Beziehungen im Mittelpunkt. Dabei wurden zwar überwiegend die Figuren David und Juliet in den Blick genommen, aber auch die Mitglieder der zwei Familien und auch andere Figuren wurden näher beleuchtet, was die Handlung etwas komplexer gestaltete und die Geschichte interessant machte, da man sie aus vielen unterschiedlichen Perspektiven betrachten konnte. Dass die Geschichte teilweise recht ernste Züge annimmt, merkt man bereits auf den ersten Seiten, als deutlich wird, dass David die Diagnose Krebs erhalten hat und nicht mehr lange zu leben hat. Auf einmal sieht er sich mit einer perspektivlosen und zeitlich sehr begrenzten Zukunft konfrontiert, während Juliet, seine Freundin aus Kindheitstagen, wie es scheint alle Wege offenstehen. Ihre Freundschaft verändert sich, Juliet entfernt sich immer weiter von ihm, während David sich das Ziel setzt, ihre Liebe für sich zu gewinnen. Während Juliet sich - manchmal sehr naiv - in neue Erfahrungen stürzt, nimmt Davids Verhalten gegenüber Juliet teils toxische Züge an. So entwickelt sich zwischen den beiden eine ganz andere Dynamik, die vielleicht beide so gar nicht gewollt haben. Zwischendurch ist das Buch ganz schön hart. Manche Szenen zu lesen, war wirklich schwer und ich musste noch längere Zeit über dieses Buch nachdenken, weil ich erst nicht so recht wusste, wie ich es für mich bewerten sollte. Positiv eingenommen, hat mich aber besonders das Ende, da ich es wichtig fand, dass traumatische Erfahrungen, von denen die Geschichte unter anderem erzählt, eine Verarbeitung finden.

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Anders als erwartet, aber trotzdem wahnsinnig gut!

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Ich dachte mir, das Buch hört sich super interessant und süß an, direkt gekauft... Ich hab noch nie so wenige Emotionen gefühlt, wie bei diesem Buch. Alle Charaktere waren mir "egal" (so blöd sich das auch anhört, v.a. weil es beiden wirklich schlecht geht)... Klappentext zu dem Inhalt auch einfach irreführend. Ich hab mir was komplett anderes vorgestellt, wurde also gleich doppelt enttäuscht. Definitiv KEINE Leseempfehlung.

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Gemischte Gefühle "Erst wenn wir vom Weg abgekommen sind, fangen wir an, uns selbst zu verstehen." Syd Atlas ruft mit ihrem Roman "Es war einmal in Brooklyn" gemischte Gefühle bei mir hervor, was an vielerlei Dingen liegt. Zum einen wurde ich über den gesamten Roman hinweg nicht wirklich warm mit den verschiedenen Protagonisten und manche waren mir sehr unsympathisch. Zum anderen wurden viele Handlungen sehr schnell über die Bühne gebracht. Erst befindet man sich hier und dann auf einmal in einer ganz anderen Handlung. Für mich war das Ganze einfach viel zu sprunghaft, sodass man kaum die Zeit hatte sich genauer mit einer Situation auseinanderzusetzen. Nichtsdestotrotz hat mir der Schreibstil ganz gut gefallen und kaum Schwierigkeiten bereitet. Auch der Blackout wurde, obwohl er nur kurz zum tragen kam, im richtigen Moment eingesetzt, sodass man Veränderungen der Protagonisten und der Geschichte deutlich wahrgenommen hat. Auch der emotionale Faktor kam durch Davids Krankheit und die Freundschaft zu Juliette nicht zu kurz. Alles in allem ein Roman, der mehr Potenzial hat und eher etwas für zwischendurch ist.

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"Die Zeit vergeht anders, wenn man ein Kind ist. Ein Tag ist ein Jahr, ein Sommer ein ganzes Leben." S. 66 Von "Es war einmal in Brooklyn" erwartete ich feinfühlige Liebe und schreiende Geheimnissoffenbarungen. Aber was ich bekam, war das Leben, in dem die Liebe überstürzt wird und die Geheimnissoffenbarung ausbleibt. Der Roman ist in drei Teile geteilt. Wie ein Dreiaktstück. Im ersten Teil geht es um Gefühle und Hoffnungen. Lange Kapitel, mit Leichtigkeit. Der zweite Teil lässt einen fallen und im Dritten folgt der harte Aufschlag auf den Boden. Die Figuren lernt man zu hassen und zu lieben. Gefühlsentwicklungen und Realitäten bilden sich heraus und hallen nach.

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Am Anfang hat es sich hingezogen. Es gab Themen die für mich uninteressant waren, aber zum Ende hin konnte ich das Buch einfach nicht weglegen.

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