Ein ganz besonderer Ort
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Description
Eine Frau, die nach ihren Wurzeln sucht. Ein Café, das zu einem Zuhause wird. Eine Liebe gegen jede Wahrscheinlichkeit.
Warum fällt es uns manchmal so verdammt schwer, glücklich zu sein? Das fragt sich Suzanna Peacock oft. Eigentlich ist alles gut: Gerade ist sie zurück in ihr Heimatstädtchen gezogen, in die Nähe ihrer Familie. Ihr Mann Neil wünscht sich sehnlich Kinder und eine gemeinsame Zukunft. Doch etwas scheint immer zu fehlen in Suzannas Leben. Da ist zum einen ihre leibliche Mutter, die sie nie kennengelernt hat. Und zum anderen die nagende Frage, ob sie Neil wirklich liebt. Suzanna fühlt sich nirgends richtig zu Hause, bis sie das Peacock Emporium gründet. Das Café und Ladengeschäft wird schnell zu einem ganz besonderen Ort, nicht nur für Suzanna. Hier findet sie zum ersten Mal in ihrem Leben echte Freunde und ein Gefühl von Zugehörigkeit. Auch zu dem gut aussehenden, rätselhaften Alejandro …
Eine bezaubernde Wiederentdeckung der Bestsellerautorin – in neuer Übersetzung und Bearbeitung. Typisch Jojo Moyes: wunderbare Figuren, eine berührende Liebesgeschichte, dramatische Wendungen – und ganz viel Gefühl! Dies ist die Neuausgabe von «Suzannas Coffeeshop».
Book Information
Author Description
Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die Sunday Morning Post in Hongkong und den Independent in London gearbeitet. Ihr Roman «Ein ganzes halbes Jahr» war ein internationaler Bestseller und eroberte weltweit die Herzen von über 16 Millionen Leser:innen. Zahlreiche weitere Nr.-1-Romane folgten. Jojo Moyes hat drei erwachsene Kinder und lebt in London.
Posts
Sie erfüllt sich ihren Traum. Suzanna Peacock eröffnet in Dere Hampton, wo sie mit ihrem Mann Neil lebt, einen kleinen Laden. Das Paar ist erst gerade in das Städtchen, in dem Susanna aufgewachsen ist, gezogen. Neil wünscht sich Kinder, doch Susanna zögert. Denn es fehlen ihr Wurzeln. Sie kennt weder ihre leibliche Mutter, noch ist sie sich sicher, ob sie Neil wirklich liebt. Ihre Hilfe im Laden, die junge Mutter Jessie, holt Suzanna aus ihrem Tief ... sie und Alejandro, ein neuer Kunde. Man sollte sich darauf einstellen, dass der erste Teil, der über 80 Seiten geht, rein gar nichts mit dem Klappentext gemeinsam hat. Denn in diesem ersten Teil landet man in Norfolk, in den frühen 60er Jahren. Themen wie Debütantinnenpartys oder Fuchsjagden stehen im Zentrum. Ich habe mich in diesem Teil und der Passage rund um Vivi, einer jungen Frau, die unglücklich verliebt in ihren Freund aus der Kindheit ist, zwar gut unterhalten. Als wirr empfand ich diesen Teil im Hinblick auf die Inhaltsangabe des Buches. Ich konnte weder Figuren noch Handlung einordnen. Unterhaltsam hingegen ist auch der Werdegang dieses Freundes der Kindheit, der sich anderweitig verliebt und sogar heiratet. Seine Frau ist ein unabhängiger, wankelmütiger und launischer Charakter. Was für ein Schocker zu der damaligen Zeit. Wie dieser Teil mit der Hauptgeschichte, die übereinstimmend zum Klappentext mit dem zweiten Teil startet, vereinbar ist, bleibt lange Zeit offen. Dann, in Teil 2, tritt Suzanna, die wir ja vom Klappentext kennen, auf den Plan. Was habe ich mich lange Zeit mit dieser Protagonistin schwergetan. Sie ist chronisch unzufrieden, unfreundlich und egoistisch. Sie lebt ihren Lebenstraum, ein Geschäft mit integrierten Café, ohne Rücksicht auf Verluste. Erst nach und nach kam ich dahinter, weshalb Suzanna ist wie sie nun mal ist. Und genau hier entdeckt man Parallelen zum ersten Teil und das ganze verbindet sich harmonisch. Ein dritter Strang und der kürzeste, zeigt den Werdegang des jungen Alejandro. Der junge Argentinier geht bald in Suzannas Café ein und aus. Mit dieser Figur begibt sich der Leser von Buenos Aires nach England. Jojo Moyes hat bei vielen (Neben)Figuren das Leben detailliert ausgearbeitet und auch nebensächlichem Raum gegeben. Das war mir ab und zu etwas viel und ausschweifend, denn dadurch fällt es manchmal schwer den Überblick zu behalten. Die Story wandelt sich zu einer dezenten Liebesgeschichte, sowie zu einer Familiensaga. Meist nicht rosarot und heile Welt, jedoch fesselnd.
Nicht der beste Roman, doch die Hörbuchsprecherin ist Super
Auf dieses Buch bzw. Hörbuch war ich sehr gespannt gewesen, denn Jojo Moyes mag ich persönlich als Autorin sehr gerne. Ihre Geschichten sind vielfältig, unterhaltsam und auch tiefgründig, aber diese Geschichte hat mich leider gar nicht überzeugt. Und darum geht es: Suzanne Peacock zieht mit ihren Mann aus finanziellen Gründen wieder zurück in ihr Heimatstädtchen. Dort lebt auch ihre Familie und sie eröffnet dort einen kleinen Laden. Doch warum fühlt Suzanna sich nicht glücklich? Wird ihr der Neuanfang dabei helfen, zu sich selbst zu finden ? Und welche Rolle spielt Alejandro dabei, der ihr sehr sympathisch ist…. Die Stimme von Luise Helm ist ein absoluter Pluspunkt für das Hörbuch. Sie hat eine sehr angenehme Stimme, der man stundenlang zuhören mag. Sie verpackt das Geschehen echt brillant gut und bringt dabei die Emotionen, durch ihre Stimme, hervorragend zum tragen. Doch der Inhalt des Buches, hat mich leider überhaupt nicht 100 % gepackt. Ich fand zum einen gar keinen Zugang zu den Charakteren. Suzanna und auch ihren Mann Neil empfand ich als zu nervig. Suzanna war gefühlt nur am meckern und ihr Pessimismus wirkte auf mich schon sehr negativ anstrengend. Die netten Gesten der Familie oder anderer nahm sie gar nicht als solche wahr und witterte stets etwas anderes. Aber auch zu den anderen Charakteren baute sich leider gar kein Bezug auf. Sie blieben mir zeitweise einfach viel zu blass und farblos. Vielleicht lag das zum Teil auch an den vielen Zeitsprüngen, die ich persönlich als total irreführend auffasste. Mehrmals war ich total irritiert, weil man sich auf einmal, ohne Bemerkung in der Vergangenheit wiederfand und erst einmal realisieren musste, aus welcher Sicht man das Geschehen betrachtet und auch, in welchen Zeitalter man sich befand. Da hätte ich mir am Anfang der Zeitsprünge eine kleine Anmerkung gewünscht, das hätte das Folgen des Geschehen doch um einiges vereinfacht. Die verschiedenen Erzählstränge fügen sich später alle zusammen und ergeben ein ganzes Bild. Auch wenn es für mich persönlich nicht das beste Buch der Autorin ist, wer gerne Bücher liest mit Geheimnissen, familiäre Strukturen und wo der Fokus auf der Selbstfindung liegt, der wird hier gut unterhalten. Fazit: 3 Sterne
Von Jojo Moyes habe ich schon viele Bücher gelesen, ich mag ihren Sprachstil sehr. Auch Ein ganz besonderer Ort hat mir gut gefallen. Aus dem Englischen von Karoline Fell. 1963: Gutsbesitzer Douglas Fairley-Hulme ist schon immer Vivis große Liebe gewesen. Auf einem Fest, das die beiden zusammen besuchen, verliebt Douglas sich in Athene Forster, das Enfant terrible der britischen Oberschicht. Die beiden heiraten, doch es dauert nicht lange, bis Vivi eine zweite Chance bei Douglas bekommt. Mehr als dreißig Jahre später sind Vivis und Douglas‘ drei Kinder Suzanna, Lucy und Ben erwachsen. Suzanna sieht ihrer Mutter Athene sehr ähnlich, sie kennt sie nur von dem Gemälde in der Ahnengalerie des Familienanwesens. Obwohl Vivi sie genauso liebevoll behandelt wie ihre eigenen Kinder, fühlt sich Suzanna als Athenes Tochter ihren Geschwistern unterlegen. Suzanna eröffnet in ihrer Heimatstadt Dere Hampton das „Peacock Emporium“ einen kleinen Laden mit Dekoartikeln, in dem sie auch Getränke anbietet. Der Laden findet zunächst nur wenig Zuspruch, doch dann kommt Jessie: Die junge Frau wirbelt den Laden auf, sie kennt alle Dorfbewohner und hält mit jedem ein Schwätzchen, das Peacock Emporium boomt! Einer der Stammkunden im Laden ist der argentinische Geburtshelfer Alejandro. Wir erfahren einiges über Argentinien und Alejandros Familie. Sowohl Suzanna als auch Jessie freunden sich mit dem sympathischen Ale an, die drei verbringen viel Zeit miteinander. Doch da gibt es noch Jessies Ehemann Jason, der krankhaft eifersüchtig und cholerisch veranlagt ist. Als er Jessie und Alejandro zusammen sieht, brennen bei ihm alle Sicherungen durch. Ich habe das Buch sehr gern gelesen. Besonders Vivi und Alejandro habe ich ins Herz geschlossen. Witzig fand ich die Anekdoten mit Vivis schwerhöriger Schwiegermutter Rosemary und ihrem betagten Kater. Ich lese gern Bücher Mütter und Töchter und dieses hat mir nicht viel Konzentration, dafür aber das eine oder andere Schmunzeln und auch mal ein Tränchen abverlangt. Ich mochte die Liebesgeschichte und fand es spannend zu erfahren, was damals mit Athene und Suzanna passiert ist. Von mir ⭐⭐⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung.
Als Hörbuch gehört, hab ein Momentchen gebraucht.
Anfangs wusste ich nicht, was ich da eigentlich gerade höre. Die Geschichte passte zunächst so überhaupt nicht zur Titelbeschreibung. Sie sprang von einem jungen Arzt (zumindest dachte ich anfangs, er ist Arzt) in Buenos Aires im Jahr 2001 hin zum Ball einer feinen Gesellschaft in England im Jahr 1963. Dann sprach plötzlich eine Frau im "mittleren Alter" von den (19)60er Jahren wieder in der Vergangenheit. Nach etwas mehr als 2 Std Hörzeit hatte ich noch keinen roten Faden in der Geschichte gefunden. Erst mit dem 2. Teil, bei dem sich der Leser nun wieder in der Gegenwart befindet, trifft man auf Suzanna, von der in der Titelbeschreibung die Rede ist und ich fand allmählich in die Geschichte, in Suzannas Leben und das ihrer Familie hinein. Nachdem sie mit ihrem Mann Niall aus London zurück in ihre Heimat(klein)stadt ziehen musste, eröffnet sie hier einen Laden, der jedoch erst durch die lebenslustige Jess, die sich halbwegs selbst im Laden einstellt, zu einem sozialen Anziehungspunkt für eine bunte Palette von Menschen wird. Nach Buchende kann ich sagen, ich habe es letztendlich doch gerne gehört. 3,5/5 Sternen gebe ich gerne. Die Figuren haben sich zwar nicht in mein Herz geschlichen, aber sie haben beim Lesen/Hören Emotionen in mir ausgelöst - Neugierde, Wut, Fassungslosigkeit, und sie haben auch manchmal ein Schmunzeln hervorgelockt
Suchende „Ich kann nicht einfach Kinder kriegen, ohne irgendetwas erreicht zu haben. So eine Frau bin ich nicht.“ (S. 90) Suzanna und Neil Peakock sind seit 10 Jahren verheiratet und er ist der Meinung, dass es langsam Zeit für das erste Kind wäre. Doch Suzanna hadert mit allem, hat das Gefühl, im Leben noch nicht angekommen zu sein. Sie mussten ihre Londoner Wohnung wegen ihrer Schulden verkaufen und in ein Cottage ihrer Eltern in der Nähe einer Kleinstadt ziehen. Das Städtchen ist schön, scheint unter der Woche aber nur von Frauen bewohnt zu sein, deren Männer in London arbeiten. Ein weiteres Problem ist Suzannas Familie. Ihre Mutter ist bei der Geburt gestorben, sie wurde von der zweiten Frau ihres Vaters aufgezogen. Weil sie ihrer leiblichen Mutter aufs Haar gleicht und nicht ihren Halbgeschwistern, fühlt sie sich immer als Außenseiterin. Sie ist sich sicher, dass sie nur geduldet, aber nicht wirklich geliebt wird, und niemand kann sie vom Gegenteil überzeugen. Außerdem ist sie sich nicht sicher, ob sie Neil wirklich liebt. Als sie einen kleinen Laden entdeckt, wird die Idee zum „Peacock Emporium“ geboren, in dem sie sich ausleben kann. Vorne richtet sie eine Secondhandabteilung ein und hinten ein Café. Doch er läuft nicht gut an. Suzanna hatte gedacht, dass die Gäste miteinander ins Gespräch kommen, stattdessen wollen sie mit ihr reden. Jessie, eine ihrer Kundinnen, sagt ihr das auf den Kopf zu und stellt sich dann gleich selber bei ihr an. Durch ihre extrem fröhliche, nette und kommunikative Art und weil sie jeden in der Stadt zu kennen scheint, wird sie zum Kundenmagnet und Suzannas erste richtiger Freundin – und das Emporium zum Zentrum der Stadt. Doch auch Jessies Privatleben ist nicht ohne Schatten. Und was hat es mit dem geheimnisvollen Argentinier Alejandro auf sich, der einer ihrer treuesten Stammkunden wird und an den Suzanna immer öfter denken muss? „Ein ganz besonderer Ort“ ist ein früher Roman von Jojo Moyes, der neu übersetzt und überarbeitet wurde. Es ist nicht ihr bestes Buch, man merkt ihm an, dass sie noch nicht ganz so routiniert und rund geschrieben hat wie später. So sind ein paar der Zeitsprünge etwas verwirrend und einige Kapitel werden plötzlich aus einem anderen Blickwinkel erzählt, ohne dass man erfährt, aus wessen Sicht (man kann es sich dann aber zusammenreimen). Trotzdem fand ich die Geschichte charmant, fesselnd, überraschend und bewegend. Denn nicht nur Suzanna, auch ihre leibliche und ihre Adoptivmutter waren Suchende, die ihren Platz im Leben nicht einfach hingenommen haben: Das Frauenbild in den 60ern war noch rückständiger, als zu Suzannas Zeiten Anfang der 2000er. Es ist eine Geschichte voller Geheimnisse, über Freundschaft und Ehe, Erwartungen an sich selbst und seinen Partner, die Rollenbilder von Frauen und Männern, Liebe und Eifersucht und die Suche nach sich selbst, seinen Wurzeln und seinem Platz im Leben und innerhalb der Familie.

Ein berührender Liebesroman
Ich liebe die Bücher der Autorin Jojo Moyes und habe schon sehr viel von ihr gelesen. „Ein ganz besonderes Ort“ ist die Neuauflage ihres Romans „Suzannas Coffeeshop“ aus dem Jahr 2007, bisher kannte ich die Geschichte allerdings nicht. Vom Cover her passt das Buch einfach perfekt zu den Romanen der letzten Jahren die von der Autorin erschienen sind. Jojo Moyes hat einen unvergleichlichen Schreibstil, lebendig und modern beschreibt sie sowohl ihre Protagonisten, als auch die Handlungsorte. Wie gewohnt bin ich nur so durch die Seiten geflogen und konnte das Buch kaum aus den Händen legen. „Ein ganz besonderer Ort“ ist eine berührende Liebesgeschichte mit einigen romantischen, aber auch dramatischen Momenten bei denen kein Auge trocken bleibt. Ich hatte eine wundervolle Lesezeit und kann euch das Buch sehr ans Herz legen ❤️
Vielen Dank an den @argonverlag und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs Inhalt Warum fällt es uns manchmal so verdammt schwer, glücklich zu sein?Das fragt sich Suzanna Peacock oft. Eigentlich ist alles gut: Gerade ist sie zurück in ihr Heimatstädtchen gezogen, in die Nähe ihrer Familie. Ihr Mann Neil wünscht sich sehnlich Kinder und eine gemeinsame Zukunft. Doch etwas scheint immer zu fehlen in Suzannas Leben. Da ist zum einen ihre leibliche Mutter, die sie nie kennengelernt hat. Und zum anderen die nagende Frage, ob sie Neil wirklich liebt. Suzanna fühlt sich nirgends richtig zu Hause, bis sie das Peacock Emporium gründet. Das Café und Ladengeschäft wird schnell zu einem ganz besonderen Ort, nicht nur für Suzanna. Hier findet sie zum ersten Mal in ihrem Leben echte Freunde und ein Gefühl von Zugehörigkeit. Auch zu dem gut aussehenden, rätselhaften Alejandro … Meinung Das buch hat mich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen. Ich mochte die gut gezeichneten Charaktere. Luise Helm als Sprecherin fand ich großartig, sie bringt einem die Geschichte nah, als gehörte man dazu. Suzanna weißt parallelen zu ihrer leiblichen Mutter auf, wenn auch nicht so drastisch. Ich fand die Rückblenden gut, so konnte man alles besser verstehen. Gute Unterhaltung Große lese Empfehlung
Warum ist es manchmal schwer glücklich zu sein, wenn man doch vermeintlich alles hat? Das ist die Frage mit der sich Suzanna rumplagt und worauf Sie versucht für sich eine Antwort zu finden. Mir hat Suzannas Geschichte im Großen und Ganzen gut gefallen. Manchmal braucht es eine Veränderung oder den Mut etwas Neues zu machen um zu erkennen, dass einem das was man hat nicht glücklich mehr macht, sondern einfach eher bequem ist. Und das es fast noch mehr Mut braucht aus diesem Trott auszubrechen. Ich fand man merkte dem Buch etwas an, dass es ein frühes Werk der Autorin ist und manches noch nicht so Rund erzählt wird, wie man es von Ihren erfolgreichsten Romanen kennt. Dies hat dazu geführt, dass ich mit Suzanna und den sonstigen Figuren nicht immer ganz so mitfühlen konnte. Grade Alejandro war für mich als Charakter nicht so wirklich greifbar, weshalb die Lovestory für mich irgendwie hinter Suzannas Selbtfindung zurück blieb und mich wenig mitgerissen hat. Luise Helm als Hörbuch Sprecherin war aber wie immer fantastisch und hat auch dieses Werk von Moyes wieder toll vertont. Mein Fazit ist also man bekommt einen wirklich solides Werk a la Moyes, aber es ist definitiv nicht ihr bestes Werk.
Und wieder reingefallen: ein altes Werk von Moyes wurde „neu“ aufgelegt. Und das merkt man einfach. Durch ihre echten Bestseller bin ich nur so geflogen, aber hier bin ich froh, dass ich es jetzt beiseite legen kann. Nach einer reichlichen Stunde Hörbuch abgebrochen, weil mich der Inhalt so gar nicht fesseln kann.
Okay für zwischendurch 🤷🏻♀️
In diesem Buch begleiten wir eine Familie, in welcher die Kinder nicht unterschiedlicher sein könnten. Insbesondere erlebt man die Geschichte von Suzana, die Auf und Abs einer Ehe, einer Familie, den Zwist den es zwischen Geschwistern geben kann und was wahre Freundschaft bedeutet. Anfangs ist es mir ein bisschen schwer gefallen in die Story hinein zu finden, da viele Personen vorkommen und die Kapitel und Erzählweise oft wechselt. Außerdem habe ich für das Buch relativ lang gebraucht, weil es sich für mich an manchen Stellen sehr gezogen hat...
Zarte Momente, aber wenig Spannung
**** Mein Eindruck **** Die Frage nach dem Glücklichsein steht in diesem Buch wunderschön im Mittelpunkt – ein schwieriges, aber auch wichtiges Thema. Besonders gefallen haben mir die vielen liebevollen Details, die zarten Momente, die witzigen Zwischenspiele und die warmherzigen Dialoge mit den Nebenfiguren. Auch die Atmosphäre am „besonderen Ort“ konnte mich berühren und mir ein wehmütiges Schmunzeln entlocken. Allerdings konnte mich die Geschichte insgesamt nicht wirklich fesseln. Die Entwicklung wirkte auf mich unfokussiert, ohne Spannung und stellenweise zu langatmig. Auch die Vielzahl an Charakteren wurde mit der Zeit eher anstrengend, sodass ich den Überblick verlor. Das Buch beiseite zu legen, fiel mir deshalb nicht schwer – und am Ende fehlte mir die Motivation, es in einem Zug durchzulesen. Da ich bereits mehrere Bücher der Autorin kenne, war die Enttäuschung entsprechend größer. Diese Geschichte plätschert im Vergleich eher dahin und gehört für mich leider nicht zu ihren stärkeren Werken. **** Empfehlung **** Empfehlen würde ich dieses Buch eher Leser*innen, die ruhige, detailverliebte Geschichten ohne viel Dramatik oder Spannungsbogen mögen und sich an kleinen, zarten Momenten erfreuen. Wer aber eine mitreißende Handlung, klare Entwicklung und Tempo sucht, könnte hier eher enttäuscht werden.
Ein Ort, der sich heimlich ins Herz schleicht
📚🦚☕️💙🤍😌🌧️🌸 Ich habe mir mal wieder eine Geschichte von Jojo Moyes gegönnt und hatte davor schon so Lust auf eine kleine Auszeit vom Alltag. In Ein ganz besonderer Ort kehrt Suzanna zurück in ihre Heimatstadt und ich dachte direkt: puh, da kommen bestimmt ein paar Altlasten hoch. Sie steckt in einer Ehe, bei der man sich dauernd fragt, ob da überhaupt noch Liebe drinsteckt oder ob beide nur so tun als ob. Und dann eröffnet sie das Peacock Emporium, so ein total charmantes Mini-Laden-Café. Genau die Art von Ort, wo ich wahrscheinlich jeden Tag reintrudeln würde, nur um einen Kuchen zu bestellen und die Leute anzustarren (sehr realistisch bei mir). Suzanna fand ich am Anfang gar nicht so leicht zu greifen. Sie wirkt eher wie jemand, der noch nicht so richtig angekommen ist im Leben. Und dann taucht Alejandro auf, gut aussehend und irgendwie geheimnisvoll. Diese zwei zusammen haben mich mehrmals zum Schmunzeln gebracht. Man merkt richtig, dass etwas passieren könnte, auch wenn beide noch total unsicher sind (Pfauen im eigenen Emporium passt irgendwie). Das Kleinstadtfeeling mag ich total. Jeder kennt jeden, jeder hat seine Geschichte und natürlich haben die Peacocks ein paar Geheimnisse, die ans Licht wollen. Die Atmosphäre fühlt sich an wie so ein warmes Flimmern über einer Tasse Tee, wenn draußen Regen prasselt. Der Schreibstil war locker und hat sich gut weglesen lassen, aber trotzdem gab es Momente, in denen ich kurz schlucken musste, weil es richtig emotional wurde. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass es etwas schneller vorangeht. Ich war so neugierig auf das, was in Suzannas Vergangenheit brodelt. Trotzdem hat mich das Buch am Ende mit einem richtig warmen Gefühl zurückgelassen. So als wäre ich selbst im Peacock Emporium gewesen und hätte mir ein kleines bisschen Mut für Veränderungen eingepackt.

Ja was soll ich sagen? Es ist ein Buch mit schönen Ansätzen und einzelnen emotionalen Momenten, das aber insgesamt deutlich schwächer bleibt als andere Romane der Autorin.
Als Jojo-Moyes-Leser habe ich mich sehr auf „Ein ganz besonderer Ort“ gefreut – die Autorin schafft es ja sonst oft, mich emotional ins Herz zu treffen. Leider konnte mich dieses Buch diesmal nur teilweise überzeugen. Der Einstieg fiel mir unglaublich schwer. Die ersten rund 150 Seiten zogen sich für mich wie Kaugummi – langatmig, verwirrend, und ich hatte Mühe, die verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen miteinander zu verknüpfen. Vieles wirkte durcheinander, und ich fragte mich mehr als einmal, wann endlich der Klappentext „beginnt“. Erst ab etwa Seite 90 hatte Suzanna als Hauptprotagonisten ihren ersten Auftritt! – für mich ein absolutes No-Go. Ein klarer Schwachpunkt. Auch mit der Hauptfigur Suzanna wurde ich nicht warm. Sie wirkte auf mich unsympathisch und unentschlossen, viele ihrer Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen – besonders, dass sie ein Geschäft eröffnet, obwohl sie Menschen eigentlich nicht mag. Positiv hervorzuheben ist allerdings der gewohnt angenehme und bildhafte Schreibstil der Autorin. Sobald die eigentliche erwartete Story ins Zentrum rückte, kam endlich ein wenig von der typischen Moyes-Atmosphäre auf – bei weitem jedoch nicht so tief und warm wie ich es gewohnt bin. Fazit: Ja was soll ich sagen? Es ist ein Buch mit schönen Ansätzen und einzelnen emotionalen Momenten, das aber insgesamt deutlich schwächer bleibt als andere Romane der Autorin.
Wow, was für ein Ritt. Ich hatte mich den Klappentext auf einen schönen Roman gefreut, dabei geht es über Berg und Tal und überraschend auch durch mehrere Generationen. Nicht nur einmal war ich kurz davor das Buch endgültig wegzulegen, aber am Ende war ich mit der Geschichte versöhnt, auch wenn ich bis zur letzten Sekunde nicht mit der Protagonisten warm geworden bin.
Anders als erwartet
Ich gebe zu dass ich am Anfang meine Probleme hatte ins Buch rein zu kommen. Es fing mit einer Vorgeschichte an, die im Klappentext nicht erwähnt wurde und ich dachte schon, ich wäre in einem anderen Buch. Und es gab ziemlich viele Perspektivenwechsel. Da musste ich mich erst rein hören. Aber dann wurde es echt gut. Die Story war wie immer leicht und schön zu hören. Wir begleiten Susanna, die sehr rastlos ist und nicht weiß was sie möchte. Bis sie eines Tages per Zufall einen Laden kauft und ihn zum Café umbaut. Sie lernt ihre spätere beste Freundin Jessi kennen und Alejandro, der ihr ganz schön den Kopf verdreht und sie fragen lässt, ob sie in ihrer momentanen Ehe noch wirklich glücklich ist.
Darum geht es: Suzanna Peacock führt auf den ersten Blick ein geordnetes Leben. Sie ist verheiratet mit Neil und lebt in der Nähe ihrer Familie. Doch innerlich fühlt sie sich leer und unruhig. Die ungelöste Vergangenheit, besonders das Fehlen ihrer leiblichen Mutter, lässt sie nicht los. Aus dem Bedürfnis heraus, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben und etwas Eigenes zu schaffen, eröffnet sie das Peacock Emporium, ein Café und Laden, das schnell zum Mittelpunkt des Ortes wird. Dort findet Suzanna neue Freundschaften und beginnt, sich selbst besser zu verstehen. Als sie Alejandro begegnet, wird ihr klar, dass sie ihr Leben und ihre Gefühle ordnen muss. Mein Leseeindruck: Der Roman ist eine Geschichte, die auf fast 500 Seiten viel Raum für Gefühle, Figuren und Entwicklungen bietet. Der Einstieg fiel mir zunächst sehr schwer. Die vielen Zeitsprünge und die Vielzahl der Figuren erforderten viel Konzentration und haben mich zeitweise verwirrt. Doch ab der Mitte veränderte sich alles. Die Figuren wurden greifbar, ihre Geschichten berührten mich, und die Ereignisse überraschten mich immer wieder. Jojo Moyes Schreibstil ist dabei das Herzstück des Buches. Warm, feinfühlig und sinnlich, durchzogen von ihrem charmanten britischen Humor. Man spürt ihre Liebe zum Detail und zu den kleinen, menschlichen Momenten, die die Geschichte lebendig machen. Besonders gefallen haben mir die zentralen Themen: Die Suche nach den eigenen Wurzeln und der Wunsch, den eigenen Platz im Leben zu finden. Das Ende wirkte für mich sehr realistisch und rund, nicht übertrieben romantisiert, sondern glaubwürdig und versöhnlich. Insgesamt ist „Ein ganz besonderer Orteine berührende Geschichte, die Trost und Geborgenheit schenkt, gleichzeitig aber auch zum Nachdenken über das eigene Leben anregt. Auch wenn man sich anfangs ein wenig durchkampfen muss, wird die Geduld reich belohnt. Fazit: 4/5 ⭐️ Der Roman ist eine einfühlsame und berührende Geschichte über Selbstfindung, Freundschaft und Liebe, die trotz eines etwas schwierigen Einstiegs mit Wärme und Authentizität überzeugt.

Hollywood zum Umblättern
Worum geht’s? Aus London in ein kleines Städtchen gezogen, versucht Suzanna, sich selbst wiederzufinden. Seit zehn Jahren ist sie mit Neil verheiratet, der unbedingt ein Kind möchte. Doch will sie das überhaupt? Und will sie die Ehe? Mit dem Peacock Emporium eröffnet sich Suzanna einen neuen Weg – und findet dabei weit mehr, als sie erwartet hätte. Meine Meinung: Mit „Ein ganz besonderer Ort“ hat Jojo Moyes einem ihrer älteren Werke („Suzannas Coffeeshop“) neues Leben eingehaucht. Wie gewohnt schreibt sie lebendig, bildhaft, emotional – und lässt uns eine Vielzahl von Menschen kennenlernen, die man sofort ins Herz schließt. Besonders strahlt Jessie, die wahre Seele des Cafés. Sie ist bunt, schillernd, lebenslustig, warmherzig und trägt ihr Herz offen zur Schau. Erst nach und nach traut sich auch Suzanna aus ihrem Schatten und bekommt die Tiefe, die man sich wünscht. Dazu kommen spannende Einblicke in Alejandros Leben und die Geschichten rund um die Gäste, die das Buch bunt und lebendig machen. Auch Suzannas Familiengeschichte birgt jede Menge Potenzial, selbst wenn gerade die ersten Kapitel stellenweise verwirrend wirken. Sie fühlten sich eher wie eine Vorgeschichte an – interessant, aber nicht so recht mit dem roten Faden verbunden. Ähnlich das letzte Kapitel rund um Suzannas Mutter: stark erzählt, nur an dieser Stelle etwas fehl am Platz. Dafür glänzt der Hauptteil der Geschichte in voller Pracht: Wir bekommen alles, was ein richtig gutes Moyes-Buch braucht – große Gefühle, kleine Dramen, häusliche Abgründe, eine Prise Mord und obendrein dieses einzigartige Kribbeln, das einen die Seiten verschlingen lässt. Jede Emotion sitzt, jede Wendung überrascht und jede Figur trägt dazu bei, dass man sich mittendrin statt nur dabei fühlt. Es ist ein Roman, der einen packt, durchschüttelt, tröstet und zum Lächeln bringt – und dabei nie die Leichtigkeit verliert, die Jojo Moyes ausmacht. Ganz ehrlich: Das Buch liest sich wie ein fertiges Drehbuch. Kino im Kopf, Hollywood zum Umblättern. Fazit: Lässt man den verwirrenden Einstieg und das etwas unpassende letzte Kapitel beiseite, bleibt mit „Ein ganz besonderer Ort“ ein Roman voller Gefühl, getragen von facettenreichen Figuren, der sich tief ins Herz schreibt. Jojo Moyes beweist einmal mehr ihr Talent, Herzen zu erreichen. 4 Sternen von mir!

Als ich mich am Anfang in einer typischen Bridgerton Szene wiederfand, war ich gar nicht begeistert, aber sobald das überstanden war, habe ich das Buch gemocht. Egal, was passiert, Jojo Moyes Bücher sind einfach irgendwie gemütlich. Das Ende mochte ich dann auch nicht, aber alles dazwischen war schön.
Voller Gefühle
Ich habe früher von Jojo Moyes jedes Buch verschlungen, dann habe ich eine lange Zeit keine mehr gelesen, da sie immer ein wenig lang gezogen waren.. dies war das erste, was ich wieder ausprobiert habe, leider waren die ersten Kapitel total langweilig, durch die Zeitsprünge war ich zwischenzeitlich sehr verwirrt, was sich auch durchs ganze Buch gezogen hat. Das Ende habe ich denn nicht ganz verstanden und musste googeln um die Verbindung zu verstehen. Allerdings bin ich trotzdem froh, dass ich das Buch nicht abgebrochen habe. Da es dann zur Mitte hin sehr emotional und gut wurde. Bei einem plötzlichen Ereignis was ich nicht kommen gesehen habe, habe ich sehr geweint. die Charaktere waren wundervoll und der Schreibstil hat mir gefallen. Ich mag immer noch all die Gefühle, die Jojo in die Bücher packt und ich finde die Geschichte um Susanna sehr gut und realitätsnah. Außerdem liebe ich die Thematik rund ums Thema Familienaufstellungen und Traumata. Dies ist hier sehr gut gelungen.
Ein ganz besonderes Buch
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt. So wunderschön geschrieben, dass ich die einzelnen Charaktere gern kennengelernt und mich in dem wunderschönen Laden zum Verweilen niedergelassen hätte. Für mich war alles dabei. Emotionen und überraschende Wendungen. Ein ganz besonderer Ort … ein ganz besonderes Buch
Suzanna ist unglücklich in ihrem Leben - erst, als sie ihre eigene Geschichte versteht, beginnt ihr Glück.
Suzanna kehrt mit ihrem Mann zurück in ihren Heimatort und eröffnet einen Laden. Ihr Mann möchte ein Kind mit ihr, in ihrer Familie läuft vieles kompliziert - und da ist ja auch noch ihre Vergangenheit. Und ihre Freundin Jessi und der Argentinier Alejandro. Anfangs ist der Roman eher zäh und sprachlich etwas altertümlich - man denkt nicht, dass er in der Gegenwart spielen soll. In der Mitte gibt es eine überraschende Wendung, so dass Tempo und Story gewinnen. Das Ende ist dann wieder etwas zu abrupt und nicht richtig nachvollziehbar. Gut ist, dass auch schwierige Themen wie Gewalt und Armut aufgegriffen werden, auch das generationsübergreifende Erzählen ist spannend gestaltet.
Ein Café, das Wurzeln schlägt
Auf den ersten Blick wirkt das Peacock Emporium wie ein kleines Wunder: ein Café voller Tassen, Geschichten und verblasster Erinnerungsstücke, das langsam die Risse eines Lebens kitten möchte. Ich habe jede Kaffeetasse, jedes handbeschriebene Schild mit einer seltsamen Zärtlichkeit betrachtet — als wären es kleine Leuchttürme, die Suzannas Herz aus dem Nebel ziehen. Suzanna selbst ist kein strahlender Sonnenschein; sie trägt Narben, Sehnsüchte und das gespannte Band zwischen Pflicht und dem, was wirklich befreit. Die Figuren um sie herum sind liebevoll gezeichnet, manche mit herrlich schrulligen Eigenheiten, andere tragisch geöffnet in unerwarteten Momenten. Die Sprache ist häufig warm und sinnlich: Duft von frisch gebrühtem Kaffee, das Knarren alter Dielen, das sachte Leuchten am Rande eines Neuanfangs. Genau diese Stimmungen haben mir oft die Luft angehalten — besonders in den Szenen, in denen Zugehörigkeit und ein unerwartetes Begehren aufeinandertreffen. Gleichzeitig spürt man dieses Drängen nach etwas Eigenem, das leise in Suzanna wächst, obwohl die Welt um sie herum lieber stillstehen würde. Gleichzeitig zieht sich die Erzählung manchmal zäh; Übergänge zwischen Zeiten und Perspektiven hätten straffer sitzen können. Doch trotz dieser ruhigen, manchmal schweren Passagen blieb am Ende ein wohliger, leicht bittersüßer Nachhall. Ein Roman, der Geborgenheit schenkt, ohne jede Frage zu beantworten — und der genau deshalb manchmal tief trifft, wenn man es am wenigsten erwartet.

Eine Suche nach den Wurzeln…
Die Story ist nett, der Anfang mühselig und es war viel durcheinander, bis man zur eigentlichen Geschichte kommt. Am Ende und zusammenfassend muss ich sagen, die Story hat mich leider nicht abgeholt. Es gab ein paar gute Passagen, aber leider war es einfach nicht mein Buch. Ich hatte schon viel von Jojo Moyes gelesen, aber dieses Buch kann ich leider nicht groß weiterempfehlen.
Spannende Geschichte mit verwirrendem Erzählstil
Eigentlich bin ich ein großer Fan der Bücher von Jojo Moyes, besonders der Geschichte rund um Louisa Clark (Ein ganzes halbes Jahr). Deshalb habe ich auch zu diesem Buch gegriffen. Der Roman erzählt die Geschichte von Susanna Peacock, die mit ihrem Mann in ihre Heimatstadt zurückkehrt, sich dort jedoch nicht wirklich zuhause fühlt. Gleichzeitig beschäftigt sie ein ungelöstes Familiengeheimnis rund um ihre verstorbene leibliche Mutter. Die Grundidee der Geschichte ist spannend und ich wollte unbedingt wissen, wie sich alles auflöst. Leider hat mir der Aufbau des Buches nicht besonders gefallen. Die Handlung beginnt mit einer Geburt in Buenos Aires, danach folgen Kapitel über andere Figuren aus unterschiedlichen Zeiten. Susanna selbst taucht erst relativ spät auf. Die Kapitel sind nur nummeriert, ohne Orts- oder Zeitangaben, wodurch es oft schwer ist zu erkennen, in welcher Zeit oder aus wessen Perspektive gerade erzählt wird. Teilweise springt die Handlung auch innerhalb der Kapitel. Dadurch bin ich vor alle am Anfang gedanklich oft abgeschweift und musste öfter Absätze noch einmal lesen, um mich wieder zu orientieren. Etwa ab der Mitte wurde es etwas klarer, gegen Ende gibt es jedoch wieder Perspektivwechsel, die nicht sofort erkennbar sind. Insgesamt fand ich die Geschichte an sich interessant . Der Erzählaufbau hat mir das Lesen jedoch leider unnötig erschwert.
Schöner Schauplatz, aber eine Hauptfigur, mit der ich kaum mitfühlen konnte.
Ein Ort mit Potenzial – aber ohne Herz Suzanna Peacock kehrt mit ihrem Mann Neil zurück in ihr Heimatstädtchen – nicht ganz freiwillig, sondern aus finanziellen Gründen. Obwohl sie nach außen hin ein geregeltes Leben führt, fühlt sie sich innerlich leer. Ihre Ehe wirkt brüchig, die Beziehung zu ihrer Familie ist belastet, und über allem schwebt die ungeklärte Frage nach ihrer leiblichen Mutter, die sie nie kennengelernt hat. Auf der Suche nach Orientierung wagt Suzanna einen Neuanfang und eröffnet das „Peacock Emporium“ – einen kleinen, charmanten Laden mit integriertem Café. Was zunächst als Versuch beginnt, sich abzulenken, wird schnell zu etwas Größerem: einem Ort der Begegnung, an dem sich Menschen verbinden – und Suzanna langsam beginnt, ihren Platz im Leben zu finden. Leider hat mich das Hörbuch nicht so sehr mitgenommen, wie ich es von Jojo Moyes gewohnt bin. Besonders irritierend fand ich den häufigen Wechsel zwischen Zeiten und Perspektiven ohne akustische Trennung oder erkennbare Übergänge. Plötzlich befand man sich in der Vergangenheit oder bei einer anderen Figur, ohne dass dies auf Anhieb ersichtlich war. Das hat den Hörfluss deutlich erschwert und mich immer wieder aus der Geschichte gerissen. Auch mit Suzanna als Hauptfigur bin ich nicht richtig warm geworden. Obwohl ihre Vergangenheit im Verlauf des Romans Stück für Stück enthüllt wird, bleibt ihre Entwicklung als Figur eher blass. Ihre ständig negative Haltung, ihre Unzufriedenheit und ihr Pessimismus ziehen sich wie ein grauer Schleier durch die Geschichte. Besonders schwer nachzuvollziehen war für mich, wie wenig sie die liebevollen Gesten und das Wohlwollen ihrer Familie anerkennt. Trotz aller Unterstützung – sei es emotional oder finanziell – stößt sie Menschen von sich, die ihr helfen wollen. Ihre privilegierte Ausgangssituation scheint ihr dabei kaum bewusst zu sein. Was mir hingegen gut gefallen hat, waren die atmosphärischen Landschaftsbeschreibungen. Diese waren sehr bildhaft und haben für mich das englische Kleinstadt-Flair greifbar gemacht. Auch das Konzept des „Peacock Emporiums“ als Ort der Begegnung hat Potenzial. Es hätte jedoch noch stärker in den Fokus rücken dürfen. Fazit: „Ein ganz besonderer Ort“ ist ein ruhiger Roman über Selbstsuche, Zugehörigkeit und alte Wunden. Das Hörbuch bietet schöne Szenerien und gute Grundideen, verliert aber durch unsaubere Übergänge und eine schwer zugängliche Hauptfigur an Wirkung. An sich ist es kein schlechtes Buch, aber für mich auch kein besonders bewegendes.
Ganz gut, aber……
Ich liebe die Romane von Jojo Moyes! Ihr Schreibstil fesselt mich (beinahe) jedes Mal. „Ein ganz besonderer Ort“ hat (mich) leider etwas enttäuscht. Der Beginn des Buches und der Geschichte rund um Suzanna Peacock war vielversprechend, wie auch die ersten 10 Kapitel. Nur dann wurde es etwas holprig und chaotisch! Auf einmal gab es nicht nur die eine Geschichte sondern ein regelrechtes Schlachtfeld mit vielen Nebengeschichten die entweder ein abruptes Ende nehmen, angedeutete Enden haben oder komplett offen bleiben. Für mich leider keine runde Sache und auch einer der schlechteren Romane von Jojo Moyes, die für mich eigentlich ein Garant an Geschichten fürs Herz ist (ohne dabei zu schnulzig zu sein). Die letzten Kapitel waren für mich etwas mühsam zu lesen, da ich die Handlungsstränge teilweise nicht mehr nachvollziehen konnte - sowohl zeitlich als auch inhaltlich. Es wurde mir einfach zu kompliziert. Vor allem das teilweise essenzielle Punkte der Geschichte angeschnitten aber nicht aufgelöst wurden, stört mich persönlich. An sich sicherlich kein schlechter Roman, für mich dennoch etwas enttäuschend, da ich etwas anderes von Jojo Moyes gewohnt bin. Wäre der Umfang des Romanes etwas reduzierte und auf wenige Teilgeschichten fokussier - zum Beispiel mehr auf Suzannas Verhältnis zur Mutter oder auf Jessie - hätte das dem Buch sicher gut getan. Ich kann mir aber gut vorstellen dass sich „Ein ganz besonderer Ort“ gut als Auftaktroman für eine Serie, die die Geschichten von Vivi, Jessie, Athene und Mrs. Creek behandelt, gut machen würde. Ich bin gespannt, ob da noch was in diese Richtung kommt……..
Schreibstil und Geschichte hat mich dieses Mal nicht gepackt.
Leider hat mir dieses Buch nicht gut gefallen. Für mich war keine der Geschichten authentisch, oder hat mich auf irgendeiner Ebene erreicht. Die Liebe von Suzanne und Ale habe ich ihnen überhaupt nicht abgenommen. Douglas Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen, weder gegenüber Athene noch seiner Tochter Suzanne oder Vivianne.
Solide Story
Ich habe schon einige Bücher von Jojo Moyes gelesen und muss leider sagen, dass es eher schwach ist in Vergleich zu den anderen bisher gelesen Büchern. Irgendwie waren die Zeitsprünge nicht so gelungen und mit der eigentlichen Protagonistin konnte ich keine Verbindung aufbauen .... Alles in allem trotzdem ein gutes Buch für zwischendurch.
Mich hat das Buch überhaupt nicht gepackt.
Obwohl ich gerne Bücher von der Autorin lese, muss ich sagen, dass mir dieses gar nicht gefallen hat. Der Klappentext verspricht etwas, das für mich persönlich überhaupt nicht rüberkommt. Ich fand es nicht spannend, es hat mich in keinem Moment gepackt. Ich finde, die einzelnen Handlungsstränge sind manchmal nicht ganz verständlich verwoben und passten für mich einfach nicht zusammen zu einem großen Ganzen bzw erzeugten bei mir keine Spannung oder Neugier. Die Charaktere waren irgendwie sehr oberflächlich. Ein großes Problem hatte ich mit Suzanna, die für mich überhaupt nicht so dargestellt war, dass ich sie irgendwie verstehen kann bzw. sie sympathisch finde oder ich mit ihr mitfiebere. Warum genau will sie keine Kinder? Das wird immer angerissen in Diskussionen mit ihrem Mann, aber wirklich schlau wird man daraus nicht. Was genau ist das Problem mit der Familie? Irgendeine Erbsache ja, aber ich finde man wird da zu lange im Ungewissen gelassen und ich habe nicht verstanden, warum sie gegenüber ihrer Familie immer so austickt. Und die Sache mit ihrem Laden - wieso will sie den eröffnen, wenn sie nicht gut mit Leuten kann? Wie da dann die Geschichte mit Jessie eingefügt wurde, das hat mir auch nicht gefallen, leider. Die "große Enthüllung" am Schluss, dass Athene nicht bei Suzannas Geburt, sondern der ihres zweiten Kindes starb, hat mich überhaupt nicht umgehauen. Alles in allem habe ich mich sehr durchquälen müssen. Schade!
Description
Eine Frau, die nach ihren Wurzeln sucht. Ein Café, das zu einem Zuhause wird. Eine Liebe gegen jede Wahrscheinlichkeit.
Warum fällt es uns manchmal so verdammt schwer, glücklich zu sein? Das fragt sich Suzanna Peacock oft. Eigentlich ist alles gut: Gerade ist sie zurück in ihr Heimatstädtchen gezogen, in die Nähe ihrer Familie. Ihr Mann Neil wünscht sich sehnlich Kinder und eine gemeinsame Zukunft. Doch etwas scheint immer zu fehlen in Suzannas Leben. Da ist zum einen ihre leibliche Mutter, die sie nie kennengelernt hat. Und zum anderen die nagende Frage, ob sie Neil wirklich liebt. Suzanna fühlt sich nirgends richtig zu Hause, bis sie das Peacock Emporium gründet. Das Café und Ladengeschäft wird schnell zu einem ganz besonderen Ort, nicht nur für Suzanna. Hier findet sie zum ersten Mal in ihrem Leben echte Freunde und ein Gefühl von Zugehörigkeit. Auch zu dem gut aussehenden, rätselhaften Alejandro …
Eine bezaubernde Wiederentdeckung der Bestsellerautorin – in neuer Übersetzung und Bearbeitung. Typisch Jojo Moyes: wunderbare Figuren, eine berührende Liebesgeschichte, dramatische Wendungen – und ganz viel Gefühl! Dies ist die Neuausgabe von «Suzannas Coffeeshop».
Book Information
Author Description
Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die Sunday Morning Post in Hongkong und den Independent in London gearbeitet. Ihr Roman «Ein ganzes halbes Jahr» war ein internationaler Bestseller und eroberte weltweit die Herzen von über 16 Millionen Leser:innen. Zahlreiche weitere Nr.-1-Romane folgten. Jojo Moyes hat drei erwachsene Kinder und lebt in London.
Posts
Sie erfüllt sich ihren Traum. Suzanna Peacock eröffnet in Dere Hampton, wo sie mit ihrem Mann Neil lebt, einen kleinen Laden. Das Paar ist erst gerade in das Städtchen, in dem Susanna aufgewachsen ist, gezogen. Neil wünscht sich Kinder, doch Susanna zögert. Denn es fehlen ihr Wurzeln. Sie kennt weder ihre leibliche Mutter, noch ist sie sich sicher, ob sie Neil wirklich liebt. Ihre Hilfe im Laden, die junge Mutter Jessie, holt Suzanna aus ihrem Tief ... sie und Alejandro, ein neuer Kunde. Man sollte sich darauf einstellen, dass der erste Teil, der über 80 Seiten geht, rein gar nichts mit dem Klappentext gemeinsam hat. Denn in diesem ersten Teil landet man in Norfolk, in den frühen 60er Jahren. Themen wie Debütantinnenpartys oder Fuchsjagden stehen im Zentrum. Ich habe mich in diesem Teil und der Passage rund um Vivi, einer jungen Frau, die unglücklich verliebt in ihren Freund aus der Kindheit ist, zwar gut unterhalten. Als wirr empfand ich diesen Teil im Hinblick auf die Inhaltsangabe des Buches. Ich konnte weder Figuren noch Handlung einordnen. Unterhaltsam hingegen ist auch der Werdegang dieses Freundes der Kindheit, der sich anderweitig verliebt und sogar heiratet. Seine Frau ist ein unabhängiger, wankelmütiger und launischer Charakter. Was für ein Schocker zu der damaligen Zeit. Wie dieser Teil mit der Hauptgeschichte, die übereinstimmend zum Klappentext mit dem zweiten Teil startet, vereinbar ist, bleibt lange Zeit offen. Dann, in Teil 2, tritt Suzanna, die wir ja vom Klappentext kennen, auf den Plan. Was habe ich mich lange Zeit mit dieser Protagonistin schwergetan. Sie ist chronisch unzufrieden, unfreundlich und egoistisch. Sie lebt ihren Lebenstraum, ein Geschäft mit integrierten Café, ohne Rücksicht auf Verluste. Erst nach und nach kam ich dahinter, weshalb Suzanna ist wie sie nun mal ist. Und genau hier entdeckt man Parallelen zum ersten Teil und das ganze verbindet sich harmonisch. Ein dritter Strang und der kürzeste, zeigt den Werdegang des jungen Alejandro. Der junge Argentinier geht bald in Suzannas Café ein und aus. Mit dieser Figur begibt sich der Leser von Buenos Aires nach England. Jojo Moyes hat bei vielen (Neben)Figuren das Leben detailliert ausgearbeitet und auch nebensächlichem Raum gegeben. Das war mir ab und zu etwas viel und ausschweifend, denn dadurch fällt es manchmal schwer den Überblick zu behalten. Die Story wandelt sich zu einer dezenten Liebesgeschichte, sowie zu einer Familiensaga. Meist nicht rosarot und heile Welt, jedoch fesselnd.
Nicht der beste Roman, doch die Hörbuchsprecherin ist Super
Auf dieses Buch bzw. Hörbuch war ich sehr gespannt gewesen, denn Jojo Moyes mag ich persönlich als Autorin sehr gerne. Ihre Geschichten sind vielfältig, unterhaltsam und auch tiefgründig, aber diese Geschichte hat mich leider gar nicht überzeugt. Und darum geht es: Suzanne Peacock zieht mit ihren Mann aus finanziellen Gründen wieder zurück in ihr Heimatstädtchen. Dort lebt auch ihre Familie und sie eröffnet dort einen kleinen Laden. Doch warum fühlt Suzanna sich nicht glücklich? Wird ihr der Neuanfang dabei helfen, zu sich selbst zu finden ? Und welche Rolle spielt Alejandro dabei, der ihr sehr sympathisch ist…. Die Stimme von Luise Helm ist ein absoluter Pluspunkt für das Hörbuch. Sie hat eine sehr angenehme Stimme, der man stundenlang zuhören mag. Sie verpackt das Geschehen echt brillant gut und bringt dabei die Emotionen, durch ihre Stimme, hervorragend zum tragen. Doch der Inhalt des Buches, hat mich leider überhaupt nicht 100 % gepackt. Ich fand zum einen gar keinen Zugang zu den Charakteren. Suzanna und auch ihren Mann Neil empfand ich als zu nervig. Suzanna war gefühlt nur am meckern und ihr Pessimismus wirkte auf mich schon sehr negativ anstrengend. Die netten Gesten der Familie oder anderer nahm sie gar nicht als solche wahr und witterte stets etwas anderes. Aber auch zu den anderen Charakteren baute sich leider gar kein Bezug auf. Sie blieben mir zeitweise einfach viel zu blass und farblos. Vielleicht lag das zum Teil auch an den vielen Zeitsprüngen, die ich persönlich als total irreführend auffasste. Mehrmals war ich total irritiert, weil man sich auf einmal, ohne Bemerkung in der Vergangenheit wiederfand und erst einmal realisieren musste, aus welcher Sicht man das Geschehen betrachtet und auch, in welchen Zeitalter man sich befand. Da hätte ich mir am Anfang der Zeitsprünge eine kleine Anmerkung gewünscht, das hätte das Folgen des Geschehen doch um einiges vereinfacht. Die verschiedenen Erzählstränge fügen sich später alle zusammen und ergeben ein ganzes Bild. Auch wenn es für mich persönlich nicht das beste Buch der Autorin ist, wer gerne Bücher liest mit Geheimnissen, familiäre Strukturen und wo der Fokus auf der Selbstfindung liegt, der wird hier gut unterhalten. Fazit: 3 Sterne
Von Jojo Moyes habe ich schon viele Bücher gelesen, ich mag ihren Sprachstil sehr. Auch Ein ganz besonderer Ort hat mir gut gefallen. Aus dem Englischen von Karoline Fell. 1963: Gutsbesitzer Douglas Fairley-Hulme ist schon immer Vivis große Liebe gewesen. Auf einem Fest, das die beiden zusammen besuchen, verliebt Douglas sich in Athene Forster, das Enfant terrible der britischen Oberschicht. Die beiden heiraten, doch es dauert nicht lange, bis Vivi eine zweite Chance bei Douglas bekommt. Mehr als dreißig Jahre später sind Vivis und Douglas‘ drei Kinder Suzanna, Lucy und Ben erwachsen. Suzanna sieht ihrer Mutter Athene sehr ähnlich, sie kennt sie nur von dem Gemälde in der Ahnengalerie des Familienanwesens. Obwohl Vivi sie genauso liebevoll behandelt wie ihre eigenen Kinder, fühlt sich Suzanna als Athenes Tochter ihren Geschwistern unterlegen. Suzanna eröffnet in ihrer Heimatstadt Dere Hampton das „Peacock Emporium“ einen kleinen Laden mit Dekoartikeln, in dem sie auch Getränke anbietet. Der Laden findet zunächst nur wenig Zuspruch, doch dann kommt Jessie: Die junge Frau wirbelt den Laden auf, sie kennt alle Dorfbewohner und hält mit jedem ein Schwätzchen, das Peacock Emporium boomt! Einer der Stammkunden im Laden ist der argentinische Geburtshelfer Alejandro. Wir erfahren einiges über Argentinien und Alejandros Familie. Sowohl Suzanna als auch Jessie freunden sich mit dem sympathischen Ale an, die drei verbringen viel Zeit miteinander. Doch da gibt es noch Jessies Ehemann Jason, der krankhaft eifersüchtig und cholerisch veranlagt ist. Als er Jessie und Alejandro zusammen sieht, brennen bei ihm alle Sicherungen durch. Ich habe das Buch sehr gern gelesen. Besonders Vivi und Alejandro habe ich ins Herz geschlossen. Witzig fand ich die Anekdoten mit Vivis schwerhöriger Schwiegermutter Rosemary und ihrem betagten Kater. Ich lese gern Bücher Mütter und Töchter und dieses hat mir nicht viel Konzentration, dafür aber das eine oder andere Schmunzeln und auch mal ein Tränchen abverlangt. Ich mochte die Liebesgeschichte und fand es spannend zu erfahren, was damals mit Athene und Suzanna passiert ist. Von mir ⭐⭐⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung.
Als Hörbuch gehört, hab ein Momentchen gebraucht.
Anfangs wusste ich nicht, was ich da eigentlich gerade höre. Die Geschichte passte zunächst so überhaupt nicht zur Titelbeschreibung. Sie sprang von einem jungen Arzt (zumindest dachte ich anfangs, er ist Arzt) in Buenos Aires im Jahr 2001 hin zum Ball einer feinen Gesellschaft in England im Jahr 1963. Dann sprach plötzlich eine Frau im "mittleren Alter" von den (19)60er Jahren wieder in der Vergangenheit. Nach etwas mehr als 2 Std Hörzeit hatte ich noch keinen roten Faden in der Geschichte gefunden. Erst mit dem 2. Teil, bei dem sich der Leser nun wieder in der Gegenwart befindet, trifft man auf Suzanna, von der in der Titelbeschreibung die Rede ist und ich fand allmählich in die Geschichte, in Suzannas Leben und das ihrer Familie hinein. Nachdem sie mit ihrem Mann Niall aus London zurück in ihre Heimat(klein)stadt ziehen musste, eröffnet sie hier einen Laden, der jedoch erst durch die lebenslustige Jess, die sich halbwegs selbst im Laden einstellt, zu einem sozialen Anziehungspunkt für eine bunte Palette von Menschen wird. Nach Buchende kann ich sagen, ich habe es letztendlich doch gerne gehört. 3,5/5 Sternen gebe ich gerne. Die Figuren haben sich zwar nicht in mein Herz geschlichen, aber sie haben beim Lesen/Hören Emotionen in mir ausgelöst - Neugierde, Wut, Fassungslosigkeit, und sie haben auch manchmal ein Schmunzeln hervorgelockt
Suchende „Ich kann nicht einfach Kinder kriegen, ohne irgendetwas erreicht zu haben. So eine Frau bin ich nicht.“ (S. 90) Suzanna und Neil Peakock sind seit 10 Jahren verheiratet und er ist der Meinung, dass es langsam Zeit für das erste Kind wäre. Doch Suzanna hadert mit allem, hat das Gefühl, im Leben noch nicht angekommen zu sein. Sie mussten ihre Londoner Wohnung wegen ihrer Schulden verkaufen und in ein Cottage ihrer Eltern in der Nähe einer Kleinstadt ziehen. Das Städtchen ist schön, scheint unter der Woche aber nur von Frauen bewohnt zu sein, deren Männer in London arbeiten. Ein weiteres Problem ist Suzannas Familie. Ihre Mutter ist bei der Geburt gestorben, sie wurde von der zweiten Frau ihres Vaters aufgezogen. Weil sie ihrer leiblichen Mutter aufs Haar gleicht und nicht ihren Halbgeschwistern, fühlt sie sich immer als Außenseiterin. Sie ist sich sicher, dass sie nur geduldet, aber nicht wirklich geliebt wird, und niemand kann sie vom Gegenteil überzeugen. Außerdem ist sie sich nicht sicher, ob sie Neil wirklich liebt. Als sie einen kleinen Laden entdeckt, wird die Idee zum „Peacock Emporium“ geboren, in dem sie sich ausleben kann. Vorne richtet sie eine Secondhandabteilung ein und hinten ein Café. Doch er läuft nicht gut an. Suzanna hatte gedacht, dass die Gäste miteinander ins Gespräch kommen, stattdessen wollen sie mit ihr reden. Jessie, eine ihrer Kundinnen, sagt ihr das auf den Kopf zu und stellt sich dann gleich selber bei ihr an. Durch ihre extrem fröhliche, nette und kommunikative Art und weil sie jeden in der Stadt zu kennen scheint, wird sie zum Kundenmagnet und Suzannas erste richtiger Freundin – und das Emporium zum Zentrum der Stadt. Doch auch Jessies Privatleben ist nicht ohne Schatten. Und was hat es mit dem geheimnisvollen Argentinier Alejandro auf sich, der einer ihrer treuesten Stammkunden wird und an den Suzanna immer öfter denken muss? „Ein ganz besonderer Ort“ ist ein früher Roman von Jojo Moyes, der neu übersetzt und überarbeitet wurde. Es ist nicht ihr bestes Buch, man merkt ihm an, dass sie noch nicht ganz so routiniert und rund geschrieben hat wie später. So sind ein paar der Zeitsprünge etwas verwirrend und einige Kapitel werden plötzlich aus einem anderen Blickwinkel erzählt, ohne dass man erfährt, aus wessen Sicht (man kann es sich dann aber zusammenreimen). Trotzdem fand ich die Geschichte charmant, fesselnd, überraschend und bewegend. Denn nicht nur Suzanna, auch ihre leibliche und ihre Adoptivmutter waren Suchende, die ihren Platz im Leben nicht einfach hingenommen haben: Das Frauenbild in den 60ern war noch rückständiger, als zu Suzannas Zeiten Anfang der 2000er. Es ist eine Geschichte voller Geheimnisse, über Freundschaft und Ehe, Erwartungen an sich selbst und seinen Partner, die Rollenbilder von Frauen und Männern, Liebe und Eifersucht und die Suche nach sich selbst, seinen Wurzeln und seinem Platz im Leben und innerhalb der Familie.

Ein berührender Liebesroman
Ich liebe die Bücher der Autorin Jojo Moyes und habe schon sehr viel von ihr gelesen. „Ein ganz besonderes Ort“ ist die Neuauflage ihres Romans „Suzannas Coffeeshop“ aus dem Jahr 2007, bisher kannte ich die Geschichte allerdings nicht. Vom Cover her passt das Buch einfach perfekt zu den Romanen der letzten Jahren die von der Autorin erschienen sind. Jojo Moyes hat einen unvergleichlichen Schreibstil, lebendig und modern beschreibt sie sowohl ihre Protagonisten, als auch die Handlungsorte. Wie gewohnt bin ich nur so durch die Seiten geflogen und konnte das Buch kaum aus den Händen legen. „Ein ganz besonderer Ort“ ist eine berührende Liebesgeschichte mit einigen romantischen, aber auch dramatischen Momenten bei denen kein Auge trocken bleibt. Ich hatte eine wundervolle Lesezeit und kann euch das Buch sehr ans Herz legen ❤️
Vielen Dank an den @argonverlag und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs Inhalt Warum fällt es uns manchmal so verdammt schwer, glücklich zu sein?Das fragt sich Suzanna Peacock oft. Eigentlich ist alles gut: Gerade ist sie zurück in ihr Heimatstädtchen gezogen, in die Nähe ihrer Familie. Ihr Mann Neil wünscht sich sehnlich Kinder und eine gemeinsame Zukunft. Doch etwas scheint immer zu fehlen in Suzannas Leben. Da ist zum einen ihre leibliche Mutter, die sie nie kennengelernt hat. Und zum anderen die nagende Frage, ob sie Neil wirklich liebt. Suzanna fühlt sich nirgends richtig zu Hause, bis sie das Peacock Emporium gründet. Das Café und Ladengeschäft wird schnell zu einem ganz besonderen Ort, nicht nur für Suzanna. Hier findet sie zum ersten Mal in ihrem Leben echte Freunde und ein Gefühl von Zugehörigkeit. Auch zu dem gut aussehenden, rätselhaften Alejandro … Meinung Das buch hat mich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen. Ich mochte die gut gezeichneten Charaktere. Luise Helm als Sprecherin fand ich großartig, sie bringt einem die Geschichte nah, als gehörte man dazu. Suzanna weißt parallelen zu ihrer leiblichen Mutter auf, wenn auch nicht so drastisch. Ich fand die Rückblenden gut, so konnte man alles besser verstehen. Gute Unterhaltung Große lese Empfehlung
Warum ist es manchmal schwer glücklich zu sein, wenn man doch vermeintlich alles hat? Das ist die Frage mit der sich Suzanna rumplagt und worauf Sie versucht für sich eine Antwort zu finden. Mir hat Suzannas Geschichte im Großen und Ganzen gut gefallen. Manchmal braucht es eine Veränderung oder den Mut etwas Neues zu machen um zu erkennen, dass einem das was man hat nicht glücklich mehr macht, sondern einfach eher bequem ist. Und das es fast noch mehr Mut braucht aus diesem Trott auszubrechen. Ich fand man merkte dem Buch etwas an, dass es ein frühes Werk der Autorin ist und manches noch nicht so Rund erzählt wird, wie man es von Ihren erfolgreichsten Romanen kennt. Dies hat dazu geführt, dass ich mit Suzanna und den sonstigen Figuren nicht immer ganz so mitfühlen konnte. Grade Alejandro war für mich als Charakter nicht so wirklich greifbar, weshalb die Lovestory für mich irgendwie hinter Suzannas Selbtfindung zurück blieb und mich wenig mitgerissen hat. Luise Helm als Hörbuch Sprecherin war aber wie immer fantastisch und hat auch dieses Werk von Moyes wieder toll vertont. Mein Fazit ist also man bekommt einen wirklich solides Werk a la Moyes, aber es ist definitiv nicht ihr bestes Werk.
Und wieder reingefallen: ein altes Werk von Moyes wurde „neu“ aufgelegt. Und das merkt man einfach. Durch ihre echten Bestseller bin ich nur so geflogen, aber hier bin ich froh, dass ich es jetzt beiseite legen kann. Nach einer reichlichen Stunde Hörbuch abgebrochen, weil mich der Inhalt so gar nicht fesseln kann.
Okay für zwischendurch 🤷🏻♀️
In diesem Buch begleiten wir eine Familie, in welcher die Kinder nicht unterschiedlicher sein könnten. Insbesondere erlebt man die Geschichte von Suzana, die Auf und Abs einer Ehe, einer Familie, den Zwist den es zwischen Geschwistern geben kann und was wahre Freundschaft bedeutet. Anfangs ist es mir ein bisschen schwer gefallen in die Story hinein zu finden, da viele Personen vorkommen und die Kapitel und Erzählweise oft wechselt. Außerdem habe ich für das Buch relativ lang gebraucht, weil es sich für mich an manchen Stellen sehr gezogen hat...
Zarte Momente, aber wenig Spannung
**** Mein Eindruck **** Die Frage nach dem Glücklichsein steht in diesem Buch wunderschön im Mittelpunkt – ein schwieriges, aber auch wichtiges Thema. Besonders gefallen haben mir die vielen liebevollen Details, die zarten Momente, die witzigen Zwischenspiele und die warmherzigen Dialoge mit den Nebenfiguren. Auch die Atmosphäre am „besonderen Ort“ konnte mich berühren und mir ein wehmütiges Schmunzeln entlocken. Allerdings konnte mich die Geschichte insgesamt nicht wirklich fesseln. Die Entwicklung wirkte auf mich unfokussiert, ohne Spannung und stellenweise zu langatmig. Auch die Vielzahl an Charakteren wurde mit der Zeit eher anstrengend, sodass ich den Überblick verlor. Das Buch beiseite zu legen, fiel mir deshalb nicht schwer – und am Ende fehlte mir die Motivation, es in einem Zug durchzulesen. Da ich bereits mehrere Bücher der Autorin kenne, war die Enttäuschung entsprechend größer. Diese Geschichte plätschert im Vergleich eher dahin und gehört für mich leider nicht zu ihren stärkeren Werken. **** Empfehlung **** Empfehlen würde ich dieses Buch eher Leser*innen, die ruhige, detailverliebte Geschichten ohne viel Dramatik oder Spannungsbogen mögen und sich an kleinen, zarten Momenten erfreuen. Wer aber eine mitreißende Handlung, klare Entwicklung und Tempo sucht, könnte hier eher enttäuscht werden.
Ein Ort, der sich heimlich ins Herz schleicht
📚🦚☕️💙🤍😌🌧️🌸 Ich habe mir mal wieder eine Geschichte von Jojo Moyes gegönnt und hatte davor schon so Lust auf eine kleine Auszeit vom Alltag. In Ein ganz besonderer Ort kehrt Suzanna zurück in ihre Heimatstadt und ich dachte direkt: puh, da kommen bestimmt ein paar Altlasten hoch. Sie steckt in einer Ehe, bei der man sich dauernd fragt, ob da überhaupt noch Liebe drinsteckt oder ob beide nur so tun als ob. Und dann eröffnet sie das Peacock Emporium, so ein total charmantes Mini-Laden-Café. Genau die Art von Ort, wo ich wahrscheinlich jeden Tag reintrudeln würde, nur um einen Kuchen zu bestellen und die Leute anzustarren (sehr realistisch bei mir). Suzanna fand ich am Anfang gar nicht so leicht zu greifen. Sie wirkt eher wie jemand, der noch nicht so richtig angekommen ist im Leben. Und dann taucht Alejandro auf, gut aussehend und irgendwie geheimnisvoll. Diese zwei zusammen haben mich mehrmals zum Schmunzeln gebracht. Man merkt richtig, dass etwas passieren könnte, auch wenn beide noch total unsicher sind (Pfauen im eigenen Emporium passt irgendwie). Das Kleinstadtfeeling mag ich total. Jeder kennt jeden, jeder hat seine Geschichte und natürlich haben die Peacocks ein paar Geheimnisse, die ans Licht wollen. Die Atmosphäre fühlt sich an wie so ein warmes Flimmern über einer Tasse Tee, wenn draußen Regen prasselt. Der Schreibstil war locker und hat sich gut weglesen lassen, aber trotzdem gab es Momente, in denen ich kurz schlucken musste, weil es richtig emotional wurde. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass es etwas schneller vorangeht. Ich war so neugierig auf das, was in Suzannas Vergangenheit brodelt. Trotzdem hat mich das Buch am Ende mit einem richtig warmen Gefühl zurückgelassen. So als wäre ich selbst im Peacock Emporium gewesen und hätte mir ein kleines bisschen Mut für Veränderungen eingepackt.

Ja was soll ich sagen? Es ist ein Buch mit schönen Ansätzen und einzelnen emotionalen Momenten, das aber insgesamt deutlich schwächer bleibt als andere Romane der Autorin.
Als Jojo-Moyes-Leser habe ich mich sehr auf „Ein ganz besonderer Ort“ gefreut – die Autorin schafft es ja sonst oft, mich emotional ins Herz zu treffen. Leider konnte mich dieses Buch diesmal nur teilweise überzeugen. Der Einstieg fiel mir unglaublich schwer. Die ersten rund 150 Seiten zogen sich für mich wie Kaugummi – langatmig, verwirrend, und ich hatte Mühe, die verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen miteinander zu verknüpfen. Vieles wirkte durcheinander, und ich fragte mich mehr als einmal, wann endlich der Klappentext „beginnt“. Erst ab etwa Seite 90 hatte Suzanna als Hauptprotagonisten ihren ersten Auftritt! – für mich ein absolutes No-Go. Ein klarer Schwachpunkt. Auch mit der Hauptfigur Suzanna wurde ich nicht warm. Sie wirkte auf mich unsympathisch und unentschlossen, viele ihrer Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen – besonders, dass sie ein Geschäft eröffnet, obwohl sie Menschen eigentlich nicht mag. Positiv hervorzuheben ist allerdings der gewohnt angenehme und bildhafte Schreibstil der Autorin. Sobald die eigentliche erwartete Story ins Zentrum rückte, kam endlich ein wenig von der typischen Moyes-Atmosphäre auf – bei weitem jedoch nicht so tief und warm wie ich es gewohnt bin. Fazit: Ja was soll ich sagen? Es ist ein Buch mit schönen Ansätzen und einzelnen emotionalen Momenten, das aber insgesamt deutlich schwächer bleibt als andere Romane der Autorin.
Wow, was für ein Ritt. Ich hatte mich den Klappentext auf einen schönen Roman gefreut, dabei geht es über Berg und Tal und überraschend auch durch mehrere Generationen. Nicht nur einmal war ich kurz davor das Buch endgültig wegzulegen, aber am Ende war ich mit der Geschichte versöhnt, auch wenn ich bis zur letzten Sekunde nicht mit der Protagonisten warm geworden bin.
Anders als erwartet
Ich gebe zu dass ich am Anfang meine Probleme hatte ins Buch rein zu kommen. Es fing mit einer Vorgeschichte an, die im Klappentext nicht erwähnt wurde und ich dachte schon, ich wäre in einem anderen Buch. Und es gab ziemlich viele Perspektivenwechsel. Da musste ich mich erst rein hören. Aber dann wurde es echt gut. Die Story war wie immer leicht und schön zu hören. Wir begleiten Susanna, die sehr rastlos ist und nicht weiß was sie möchte. Bis sie eines Tages per Zufall einen Laden kauft und ihn zum Café umbaut. Sie lernt ihre spätere beste Freundin Jessi kennen und Alejandro, der ihr ganz schön den Kopf verdreht und sie fragen lässt, ob sie in ihrer momentanen Ehe noch wirklich glücklich ist.
Darum geht es: Suzanna Peacock führt auf den ersten Blick ein geordnetes Leben. Sie ist verheiratet mit Neil und lebt in der Nähe ihrer Familie. Doch innerlich fühlt sie sich leer und unruhig. Die ungelöste Vergangenheit, besonders das Fehlen ihrer leiblichen Mutter, lässt sie nicht los. Aus dem Bedürfnis heraus, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben und etwas Eigenes zu schaffen, eröffnet sie das Peacock Emporium, ein Café und Laden, das schnell zum Mittelpunkt des Ortes wird. Dort findet Suzanna neue Freundschaften und beginnt, sich selbst besser zu verstehen. Als sie Alejandro begegnet, wird ihr klar, dass sie ihr Leben und ihre Gefühle ordnen muss. Mein Leseeindruck: Der Roman ist eine Geschichte, die auf fast 500 Seiten viel Raum für Gefühle, Figuren und Entwicklungen bietet. Der Einstieg fiel mir zunächst sehr schwer. Die vielen Zeitsprünge und die Vielzahl der Figuren erforderten viel Konzentration und haben mich zeitweise verwirrt. Doch ab der Mitte veränderte sich alles. Die Figuren wurden greifbar, ihre Geschichten berührten mich, und die Ereignisse überraschten mich immer wieder. Jojo Moyes Schreibstil ist dabei das Herzstück des Buches. Warm, feinfühlig und sinnlich, durchzogen von ihrem charmanten britischen Humor. Man spürt ihre Liebe zum Detail und zu den kleinen, menschlichen Momenten, die die Geschichte lebendig machen. Besonders gefallen haben mir die zentralen Themen: Die Suche nach den eigenen Wurzeln und der Wunsch, den eigenen Platz im Leben zu finden. Das Ende wirkte für mich sehr realistisch und rund, nicht übertrieben romantisiert, sondern glaubwürdig und versöhnlich. Insgesamt ist „Ein ganz besonderer Orteine berührende Geschichte, die Trost und Geborgenheit schenkt, gleichzeitig aber auch zum Nachdenken über das eigene Leben anregt. Auch wenn man sich anfangs ein wenig durchkampfen muss, wird die Geduld reich belohnt. Fazit: 4/5 ⭐️ Der Roman ist eine einfühlsame und berührende Geschichte über Selbstfindung, Freundschaft und Liebe, die trotz eines etwas schwierigen Einstiegs mit Wärme und Authentizität überzeugt.

Hollywood zum Umblättern
Worum geht’s? Aus London in ein kleines Städtchen gezogen, versucht Suzanna, sich selbst wiederzufinden. Seit zehn Jahren ist sie mit Neil verheiratet, der unbedingt ein Kind möchte. Doch will sie das überhaupt? Und will sie die Ehe? Mit dem Peacock Emporium eröffnet sich Suzanna einen neuen Weg – und findet dabei weit mehr, als sie erwartet hätte. Meine Meinung: Mit „Ein ganz besonderer Ort“ hat Jojo Moyes einem ihrer älteren Werke („Suzannas Coffeeshop“) neues Leben eingehaucht. Wie gewohnt schreibt sie lebendig, bildhaft, emotional – und lässt uns eine Vielzahl von Menschen kennenlernen, die man sofort ins Herz schließt. Besonders strahlt Jessie, die wahre Seele des Cafés. Sie ist bunt, schillernd, lebenslustig, warmherzig und trägt ihr Herz offen zur Schau. Erst nach und nach traut sich auch Suzanna aus ihrem Schatten und bekommt die Tiefe, die man sich wünscht. Dazu kommen spannende Einblicke in Alejandros Leben und die Geschichten rund um die Gäste, die das Buch bunt und lebendig machen. Auch Suzannas Familiengeschichte birgt jede Menge Potenzial, selbst wenn gerade die ersten Kapitel stellenweise verwirrend wirken. Sie fühlten sich eher wie eine Vorgeschichte an – interessant, aber nicht so recht mit dem roten Faden verbunden. Ähnlich das letzte Kapitel rund um Suzannas Mutter: stark erzählt, nur an dieser Stelle etwas fehl am Platz. Dafür glänzt der Hauptteil der Geschichte in voller Pracht: Wir bekommen alles, was ein richtig gutes Moyes-Buch braucht – große Gefühle, kleine Dramen, häusliche Abgründe, eine Prise Mord und obendrein dieses einzigartige Kribbeln, das einen die Seiten verschlingen lässt. Jede Emotion sitzt, jede Wendung überrascht und jede Figur trägt dazu bei, dass man sich mittendrin statt nur dabei fühlt. Es ist ein Roman, der einen packt, durchschüttelt, tröstet und zum Lächeln bringt – und dabei nie die Leichtigkeit verliert, die Jojo Moyes ausmacht. Ganz ehrlich: Das Buch liest sich wie ein fertiges Drehbuch. Kino im Kopf, Hollywood zum Umblättern. Fazit: Lässt man den verwirrenden Einstieg und das etwas unpassende letzte Kapitel beiseite, bleibt mit „Ein ganz besonderer Ort“ ein Roman voller Gefühl, getragen von facettenreichen Figuren, der sich tief ins Herz schreibt. Jojo Moyes beweist einmal mehr ihr Talent, Herzen zu erreichen. 4 Sternen von mir!

Als ich mich am Anfang in einer typischen Bridgerton Szene wiederfand, war ich gar nicht begeistert, aber sobald das überstanden war, habe ich das Buch gemocht. Egal, was passiert, Jojo Moyes Bücher sind einfach irgendwie gemütlich. Das Ende mochte ich dann auch nicht, aber alles dazwischen war schön.
Voller Gefühle
Ich habe früher von Jojo Moyes jedes Buch verschlungen, dann habe ich eine lange Zeit keine mehr gelesen, da sie immer ein wenig lang gezogen waren.. dies war das erste, was ich wieder ausprobiert habe, leider waren die ersten Kapitel total langweilig, durch die Zeitsprünge war ich zwischenzeitlich sehr verwirrt, was sich auch durchs ganze Buch gezogen hat. Das Ende habe ich denn nicht ganz verstanden und musste googeln um die Verbindung zu verstehen. Allerdings bin ich trotzdem froh, dass ich das Buch nicht abgebrochen habe. Da es dann zur Mitte hin sehr emotional und gut wurde. Bei einem plötzlichen Ereignis was ich nicht kommen gesehen habe, habe ich sehr geweint. die Charaktere waren wundervoll und der Schreibstil hat mir gefallen. Ich mag immer noch all die Gefühle, die Jojo in die Bücher packt und ich finde die Geschichte um Susanna sehr gut und realitätsnah. Außerdem liebe ich die Thematik rund ums Thema Familienaufstellungen und Traumata. Dies ist hier sehr gut gelungen.
Ein ganz besonderes Buch
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt. So wunderschön geschrieben, dass ich die einzelnen Charaktere gern kennengelernt und mich in dem wunderschönen Laden zum Verweilen niedergelassen hätte. Für mich war alles dabei. Emotionen und überraschende Wendungen. Ein ganz besonderer Ort … ein ganz besonderes Buch
Suzanna ist unglücklich in ihrem Leben - erst, als sie ihre eigene Geschichte versteht, beginnt ihr Glück.
Suzanna kehrt mit ihrem Mann zurück in ihren Heimatort und eröffnet einen Laden. Ihr Mann möchte ein Kind mit ihr, in ihrer Familie läuft vieles kompliziert - und da ist ja auch noch ihre Vergangenheit. Und ihre Freundin Jessi und der Argentinier Alejandro. Anfangs ist der Roman eher zäh und sprachlich etwas altertümlich - man denkt nicht, dass er in der Gegenwart spielen soll. In der Mitte gibt es eine überraschende Wendung, so dass Tempo und Story gewinnen. Das Ende ist dann wieder etwas zu abrupt und nicht richtig nachvollziehbar. Gut ist, dass auch schwierige Themen wie Gewalt und Armut aufgegriffen werden, auch das generationsübergreifende Erzählen ist spannend gestaltet.
Ein Café, das Wurzeln schlägt
Auf den ersten Blick wirkt das Peacock Emporium wie ein kleines Wunder: ein Café voller Tassen, Geschichten und verblasster Erinnerungsstücke, das langsam die Risse eines Lebens kitten möchte. Ich habe jede Kaffeetasse, jedes handbeschriebene Schild mit einer seltsamen Zärtlichkeit betrachtet — als wären es kleine Leuchttürme, die Suzannas Herz aus dem Nebel ziehen. Suzanna selbst ist kein strahlender Sonnenschein; sie trägt Narben, Sehnsüchte und das gespannte Band zwischen Pflicht und dem, was wirklich befreit. Die Figuren um sie herum sind liebevoll gezeichnet, manche mit herrlich schrulligen Eigenheiten, andere tragisch geöffnet in unerwarteten Momenten. Die Sprache ist häufig warm und sinnlich: Duft von frisch gebrühtem Kaffee, das Knarren alter Dielen, das sachte Leuchten am Rande eines Neuanfangs. Genau diese Stimmungen haben mir oft die Luft angehalten — besonders in den Szenen, in denen Zugehörigkeit und ein unerwartetes Begehren aufeinandertreffen. Gleichzeitig spürt man dieses Drängen nach etwas Eigenem, das leise in Suzanna wächst, obwohl die Welt um sie herum lieber stillstehen würde. Gleichzeitig zieht sich die Erzählung manchmal zäh; Übergänge zwischen Zeiten und Perspektiven hätten straffer sitzen können. Doch trotz dieser ruhigen, manchmal schweren Passagen blieb am Ende ein wohliger, leicht bittersüßer Nachhall. Ein Roman, der Geborgenheit schenkt, ohne jede Frage zu beantworten — und der genau deshalb manchmal tief trifft, wenn man es am wenigsten erwartet.

Eine Suche nach den Wurzeln…
Die Story ist nett, der Anfang mühselig und es war viel durcheinander, bis man zur eigentlichen Geschichte kommt. Am Ende und zusammenfassend muss ich sagen, die Story hat mich leider nicht abgeholt. Es gab ein paar gute Passagen, aber leider war es einfach nicht mein Buch. Ich hatte schon viel von Jojo Moyes gelesen, aber dieses Buch kann ich leider nicht groß weiterempfehlen.
Spannende Geschichte mit verwirrendem Erzählstil
Eigentlich bin ich ein großer Fan der Bücher von Jojo Moyes, besonders der Geschichte rund um Louisa Clark (Ein ganzes halbes Jahr). Deshalb habe ich auch zu diesem Buch gegriffen. Der Roman erzählt die Geschichte von Susanna Peacock, die mit ihrem Mann in ihre Heimatstadt zurückkehrt, sich dort jedoch nicht wirklich zuhause fühlt. Gleichzeitig beschäftigt sie ein ungelöstes Familiengeheimnis rund um ihre verstorbene leibliche Mutter. Die Grundidee der Geschichte ist spannend und ich wollte unbedingt wissen, wie sich alles auflöst. Leider hat mir der Aufbau des Buches nicht besonders gefallen. Die Handlung beginnt mit einer Geburt in Buenos Aires, danach folgen Kapitel über andere Figuren aus unterschiedlichen Zeiten. Susanna selbst taucht erst relativ spät auf. Die Kapitel sind nur nummeriert, ohne Orts- oder Zeitangaben, wodurch es oft schwer ist zu erkennen, in welcher Zeit oder aus wessen Perspektive gerade erzählt wird. Teilweise springt die Handlung auch innerhalb der Kapitel. Dadurch bin ich vor alle am Anfang gedanklich oft abgeschweift und musste öfter Absätze noch einmal lesen, um mich wieder zu orientieren. Etwa ab der Mitte wurde es etwas klarer, gegen Ende gibt es jedoch wieder Perspektivwechsel, die nicht sofort erkennbar sind. Insgesamt fand ich die Geschichte an sich interessant . Der Erzählaufbau hat mir das Lesen jedoch leider unnötig erschwert.
Schöner Schauplatz, aber eine Hauptfigur, mit der ich kaum mitfühlen konnte.
Ein Ort mit Potenzial – aber ohne Herz Suzanna Peacock kehrt mit ihrem Mann Neil zurück in ihr Heimatstädtchen – nicht ganz freiwillig, sondern aus finanziellen Gründen. Obwohl sie nach außen hin ein geregeltes Leben führt, fühlt sie sich innerlich leer. Ihre Ehe wirkt brüchig, die Beziehung zu ihrer Familie ist belastet, und über allem schwebt die ungeklärte Frage nach ihrer leiblichen Mutter, die sie nie kennengelernt hat. Auf der Suche nach Orientierung wagt Suzanna einen Neuanfang und eröffnet das „Peacock Emporium“ – einen kleinen, charmanten Laden mit integriertem Café. Was zunächst als Versuch beginnt, sich abzulenken, wird schnell zu etwas Größerem: einem Ort der Begegnung, an dem sich Menschen verbinden – und Suzanna langsam beginnt, ihren Platz im Leben zu finden. Leider hat mich das Hörbuch nicht so sehr mitgenommen, wie ich es von Jojo Moyes gewohnt bin. Besonders irritierend fand ich den häufigen Wechsel zwischen Zeiten und Perspektiven ohne akustische Trennung oder erkennbare Übergänge. Plötzlich befand man sich in der Vergangenheit oder bei einer anderen Figur, ohne dass dies auf Anhieb ersichtlich war. Das hat den Hörfluss deutlich erschwert und mich immer wieder aus der Geschichte gerissen. Auch mit Suzanna als Hauptfigur bin ich nicht richtig warm geworden. Obwohl ihre Vergangenheit im Verlauf des Romans Stück für Stück enthüllt wird, bleibt ihre Entwicklung als Figur eher blass. Ihre ständig negative Haltung, ihre Unzufriedenheit und ihr Pessimismus ziehen sich wie ein grauer Schleier durch die Geschichte. Besonders schwer nachzuvollziehen war für mich, wie wenig sie die liebevollen Gesten und das Wohlwollen ihrer Familie anerkennt. Trotz aller Unterstützung – sei es emotional oder finanziell – stößt sie Menschen von sich, die ihr helfen wollen. Ihre privilegierte Ausgangssituation scheint ihr dabei kaum bewusst zu sein. Was mir hingegen gut gefallen hat, waren die atmosphärischen Landschaftsbeschreibungen. Diese waren sehr bildhaft und haben für mich das englische Kleinstadt-Flair greifbar gemacht. Auch das Konzept des „Peacock Emporiums“ als Ort der Begegnung hat Potenzial. Es hätte jedoch noch stärker in den Fokus rücken dürfen. Fazit: „Ein ganz besonderer Ort“ ist ein ruhiger Roman über Selbstsuche, Zugehörigkeit und alte Wunden. Das Hörbuch bietet schöne Szenerien und gute Grundideen, verliert aber durch unsaubere Übergänge und eine schwer zugängliche Hauptfigur an Wirkung. An sich ist es kein schlechtes Buch, aber für mich auch kein besonders bewegendes.
Ganz gut, aber……
Ich liebe die Romane von Jojo Moyes! Ihr Schreibstil fesselt mich (beinahe) jedes Mal. „Ein ganz besonderer Ort“ hat (mich) leider etwas enttäuscht. Der Beginn des Buches und der Geschichte rund um Suzanna Peacock war vielversprechend, wie auch die ersten 10 Kapitel. Nur dann wurde es etwas holprig und chaotisch! Auf einmal gab es nicht nur die eine Geschichte sondern ein regelrechtes Schlachtfeld mit vielen Nebengeschichten die entweder ein abruptes Ende nehmen, angedeutete Enden haben oder komplett offen bleiben. Für mich leider keine runde Sache und auch einer der schlechteren Romane von Jojo Moyes, die für mich eigentlich ein Garant an Geschichten fürs Herz ist (ohne dabei zu schnulzig zu sein). Die letzten Kapitel waren für mich etwas mühsam zu lesen, da ich die Handlungsstränge teilweise nicht mehr nachvollziehen konnte - sowohl zeitlich als auch inhaltlich. Es wurde mir einfach zu kompliziert. Vor allem das teilweise essenzielle Punkte der Geschichte angeschnitten aber nicht aufgelöst wurden, stört mich persönlich. An sich sicherlich kein schlechter Roman, für mich dennoch etwas enttäuschend, da ich etwas anderes von Jojo Moyes gewohnt bin. Wäre der Umfang des Romanes etwas reduzierte und auf wenige Teilgeschichten fokussier - zum Beispiel mehr auf Suzannas Verhältnis zur Mutter oder auf Jessie - hätte das dem Buch sicher gut getan. Ich kann mir aber gut vorstellen dass sich „Ein ganz besonderer Ort“ gut als Auftaktroman für eine Serie, die die Geschichten von Vivi, Jessie, Athene und Mrs. Creek behandelt, gut machen würde. Ich bin gespannt, ob da noch was in diese Richtung kommt……..
Schreibstil und Geschichte hat mich dieses Mal nicht gepackt.
Leider hat mir dieses Buch nicht gut gefallen. Für mich war keine der Geschichten authentisch, oder hat mich auf irgendeiner Ebene erreicht. Die Liebe von Suzanne und Ale habe ich ihnen überhaupt nicht abgenommen. Douglas Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen, weder gegenüber Athene noch seiner Tochter Suzanne oder Vivianne.
Solide Story
Ich habe schon einige Bücher von Jojo Moyes gelesen und muss leider sagen, dass es eher schwach ist in Vergleich zu den anderen bisher gelesen Büchern. Irgendwie waren die Zeitsprünge nicht so gelungen und mit der eigentlichen Protagonistin konnte ich keine Verbindung aufbauen .... Alles in allem trotzdem ein gutes Buch für zwischendurch.
Mich hat das Buch überhaupt nicht gepackt.
Obwohl ich gerne Bücher von der Autorin lese, muss ich sagen, dass mir dieses gar nicht gefallen hat. Der Klappentext verspricht etwas, das für mich persönlich überhaupt nicht rüberkommt. Ich fand es nicht spannend, es hat mich in keinem Moment gepackt. Ich finde, die einzelnen Handlungsstränge sind manchmal nicht ganz verständlich verwoben und passten für mich einfach nicht zusammen zu einem großen Ganzen bzw erzeugten bei mir keine Spannung oder Neugier. Die Charaktere waren irgendwie sehr oberflächlich. Ein großes Problem hatte ich mit Suzanna, die für mich überhaupt nicht so dargestellt war, dass ich sie irgendwie verstehen kann bzw. sie sympathisch finde oder ich mit ihr mitfiebere. Warum genau will sie keine Kinder? Das wird immer angerissen in Diskussionen mit ihrem Mann, aber wirklich schlau wird man daraus nicht. Was genau ist das Problem mit der Familie? Irgendeine Erbsache ja, aber ich finde man wird da zu lange im Ungewissen gelassen und ich habe nicht verstanden, warum sie gegenüber ihrer Familie immer so austickt. Und die Sache mit ihrem Laden - wieso will sie den eröffnen, wenn sie nicht gut mit Leuten kann? Wie da dann die Geschichte mit Jessie eingefügt wurde, das hat mir auch nicht gefallen, leider. Die "große Enthüllung" am Schluss, dass Athene nicht bei Suzannas Geburt, sondern der ihres zweiten Kindes starb, hat mich überhaupt nicht umgehauen. Alles in allem habe ich mich sehr durchquälen müssen. Schade!





















































