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Das Dunkle in mir

3.5(14)
Paperback€19.00
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About the book

VON EINER PRINZESSIN ERWARTET NIEMAND, DASS SIE BRUTAL IST ... ... und genau das spielt Lada Dragwyla in die Hände. Seit sie und ihr sanftmütiger jüngerer Bruder Radu aus ihrer walachischen Heimat gerissen und von ihrem Vater verlassen wurden, um am osmanischen Hof aufzuwachsen, weiß die Prinzessin, dass Rücksichtslosigkeit der Schlüssel zum Überleben ist. Sie und Radu sind dazu verdammt, Schachfiguren in einem bösen Spiel zu sein, in dem ein unsichtbares Schwert über jeder ihrer Bewegungen schwebt. Denn die Abstammung, die sie zu etwas Besonderem macht, macht sie gleichzeitig auch zur Zielscheibe. Lada hegt nichts als Verachtung für die Osmanen und plant ihre Rache für den Tag, an dem sie in die Walachei zurückkehren und ihr Geburtsrecht einfordern kann. Radu hingegen sehnt sich nur nach einem Ort, an dem er sich sicher fühlen kann. Und als sie Mehmed begegnen, dem so trotzigen wie einsamen Sohn des Sultans, der ein ganzes Land regieren soll, hat Radu das Gefühl, einen wahren Freund gefunden zu haben - und Lada fragt sich, ob sie endlich jemanden gefunden hat, der ihrer Leidenschaft würdig ist. Doch Mehmed ist der Erbe genau des Reiches, das Lada zu bekämpfen geschworen hat - und das Radu nun als seine Heimat betrachtet. Zusammen bilden Lada, Radu und Mehmed ein toxisches Dreieck, das die Bande der Liebe und Loyalität bis zum Zerreißen strapaziert. Die Eroberer-Trilogie im Überblick Band 1: Das Dunkle in mir Band 2: Mein ist die Macht Band 3: Wir sind die Flamme
ISBN9783833244834
PublisherPanini Verlags GmbH
Publication Date03/19/24
Pages448

Reviews & Ratings

14 ratings

9 reviews

3.5

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  • miart
    miart

    134 Followers

    3.0

    Kalte Herzen im osmanischen Reich

    Mit "Das Dunkle in mir", dem ersten Band der Eroberer-Trilogie von Kiersten White, wurde ich in eine unerwartet historische Welt entführt, die weit entfernt von der erwarteten Romantasy lag, stattdessen entpuppte sich das Buch als historischer Roman mit einer düsteren Atmosphäre und schwierigen Protagonisten. Die Geschichte um Lada Dracul, Radu und Mehmed spielt im 16. Jahrhundert und thematisiert die Ausbreitung des osmanischen Reiches. Die Protagonistin ist eine Abänderung eines realen historischen Charakters – welche hier die Fiktion einbringt. Die lebendige und bildhafte Sprache der Autorin bringt die damalige Zeit und ihre Konflikte eindrucksvoll näher. Die Charakterzeichnung ist komplex und oft schwer zugänglich. Lada ist eine untypische, kühle und grausame Prinzessin, was in starkem Kontrast zu Radus sanfterem Wesen steht. Ihre Freundschaft zu Mehmed, dem osmanischen Prinzen, fügt der Erzählung eine interessante, wenn auch angespannte Dynamik hinzu. Trotz des flüssigen Schreibstils und der lebendigen historischen Darstellung hatte ich Mühe, eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen, was mein Lesevergnügen trübte. Dennoch, gegen Ende des Buches entwickelte ich eine merkwürdige Verbindung zu Lada. Ihre Intelligenz und kämpferische Natur machten sie trotz ihrer rauen Art faszinierend. "Das Dunkle in mir" ist zweifellos gut recherchiert und sprachlich ausgereift, aber die emotional herausfordernde Verbindung zu den Protagonisten und die verwirrende Komplexität der Handlung machen es zu einer Leseempfehlung mit Vorbehalten, vor allem für Fans historischer Dramen. Für mich endet hier die Reise mit der Eroberer-Trilogie.

    Jun 3, 2024

  • steffi_neu
    steffi_neu

    46 Followers

    3.0

    Inhalt: VON EINER PRINZESSIN ERWARTET NIEMAND, DASS SIE BRUTAL IST ... ... und genau das spielt Lada Dragwyla in die Hände. Seit sie und ihr sanftmütiger jüngerer Bruder Radu aus ihrer walachischen Heimat gerissen und von ihrem Vater verlassen wurden, um am osmanischen Hof aufzuwachsen, weiß die Prinzessin, dass Rücksichtslosigkeit der Schlüssel zum Überleben ist. Sie und Radu sind dazu verdammt, Schachfiguren in einem bösen Spiel zu sein, in dem ein unsichtbares Schwert über jeder ihrer Bewegungen schwebt. Denn die Abstammung, die sie zu etwas Besonderem macht, macht sie gleichzeitig auch zur Zielscheibe. Meinung: Ich bin ein großer Fantasy Fan und habe mich sehr auf dieses Buch gefreut. Lada ist nicht das, was die meisten erwarten würden. Sie ist Brutal und laut und gibt nichts auf die Meinungen anderer Menschen. Der einzige, der etwas an sie herrankommt ist ihr Bruder Radu. Leider bin ich nicht richtig warm geworden mit der Geschichte. Was jedoch nicht am Schreibstil lag. Diesen fand ich sehr gut. DIe Charaktere sind auch gut beschrieben. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven gelesen, dadurch erhält man einen sehr guten Einblick in alle Geschehnisse. Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht ganz überzeugen. Ich fand die vielen Namen und Geschehnisse irgendwann sehr irritierend. Dadurch wurde ich immer wieder aus dem Lesefluss gerissen und musste erstmal überlegen, wer wohin gehört. Aufgrund des guten Schreibstils kann ich mir jedoch vorstellen, noch etwas der Autorin zu lesen.

    May 23, 2024

  • faanielibri
    faanielibri

    208 Followers

    5.0

    Achtung, Achtung, hier kommt eine Durchsage: ‚Das Dunkle in mir‘ von Kiersten White, übersetzt von Helga Parmiter, ist keine Romantasy, selbst wenn das Cover eine solche Richtung suggeriert. Es ist historische Fantasy mit einer alternativen Geschichtsschreibung: Was wäre passiert, wäre Vlad III. eine Frau gewesen? Weiterhin möchte ich darauf hinweisen, dass dies eine begeisterte Rezension sein wird. Durchsage beendet. Kennst du das, wenn du auf den ersten Seiten eines Buches merkst, dass diese Geschichte etwas ganz Großes werden könnte? Wenn du hohe Erwartungen hast und diese sogar noch übertroffen werden könnten? Selten genug komme ich in eine Situation, umso mehr freut es mich, hier ein absolutes Lieblingsbuch gefunden zu haben. Das liegt zum einen am Setting und zum anderen an den Figuren. Und natürlich am Plot. Die Geschichte startet in der Walachei, die Heimat von Protagonistin Lada. Doch recht schnell befinden wir uns im Osmanischen Reich, das sich zum Zeitpunkt des Romans über die heutige Türkei und Teile Südosteuropas erstreckt. Ein für mich sehr interessantes Setting, das der Geschichte tatsächlich einen Hauch von ‚Was wäre wenn‘ gibt. Ich finde diese Zeit sehr faszinierend und freue mich, Einblicke in diese zu bekommen. Ich habe nebenher viel recherchiert und gelesen und werde definitiv auch nach andern Büchern suchen, die zur Zeit dieses Weltreiches spielen. Am liebsten natürlich nicht von US-amerikanischen, weißen Autor*innen geschrieben. Die Personen, die White in ihrem Trilogieauftakt beschreibt, haben bis auf Lada alle existiert. Ihre Geschichte jedoch hat sie umgeschrieben. Lada selbst ist unangepasst und kämpferisch, fast könnte man sie als Feministin bezeichnen – wäre da nicht ihr Stolz und ihr Streben danach, Männer zu beeindrucken. Außerdem mag sie Frauen nicht sonderlich, sie sind ihr zu schwach. Es überrascht nicht, dass Lada nicht wirklich sympathisch ist, aber ich mag ihren Charakter trotzdem. Sie wirkt sehr authentisch und ist wegen ihrer eigenständigen Art ungemein interessant. Und sie hat durch ihr Auftreten schon auch eine gewisse Macht über manche Menschen, die sie ziemlich manipulativ einzusetzen weiß. Lada könnte fast die Bösewichtin der Geschichte sein, doch auch mich hat sie mit ihrer Art ziemlich gefesselt. Deshalb würde ich nicht so weit gehen, sie als die ‚Villain‘ zu bezeichnen, zumal sie nicht aktiv gegen Jemanden arbeitet. Sondern nur für sich und ihren Bruder. Eben diesen Bruder habe ich anfangs tatsächlich ein bisschen unterschätzt. Radu steht immer im Schatten seiner Schwester, ist zu wehleidig und obendrein zu hübsch, um ernst genommen zu werden. Doch seine Schönheit öffnet ihm alle Türen und Tore und irgendwann weiß er dieses Vertrauen, dass ihm automatisch entgegengebracht wird, geschickt einzusetzen. Er ist die tragische Figur der Geschichte, da er in Whites Erzählung einer hoffnungslosen Liebe folgt – ganz im Gegensatz zur historischen Kontroverse. Der Plot selbst ist die Krönung des ganzen Romans. Intensiv und episch, detailliert und sich die Zeit nehmend, die die Geschichte braucht. Dabei startet die Erzählung in der Kindheit von Lada und Radu, geht über ihre Reise ins Osmanische Reich bis hin zu einem schicksalsvollen Treffen mit einem jungen Mann, der ihr beider Schicksal sein wird. Selbst wenn der Auftakt alles für den Folgeband bereitet, fand ich ihn keine Sekunde zu langwierig oder zu ausschweifend. Ich habe jede Seite genossen und kann es kaum erwarten, weiterzulesen.

    Apr 23, 2024

3 of 9 reviews

Author

About Kiersten White

KIERSTEN WHITE ist eine New York Times-Bestsellerautorin, die bereits den Bram-Stoker-Award gewonnen und zahlreiche bekannte Romane verfasst hat. Dazu zählen die Eroberer – Trilogie und Star Wars: Padawan. Kiersten lebt mit ihrer Familie in San Diego. Zusammen mit ihrer zutiefst skeptischen Schildkröte Kimberly.

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