Das Buch in dem die Welt verschwand
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Description
Book Information
Author Description
Wolfram Fleischhauer, geboren 1961 in Karlsruhe, zählt zu den besten und meistgelesenen deutschen Erzählern. Er studierte Literatur in Deutschland, Frankreich, Spanien und den USA und gehört zu den wenigen deutschen Autoren, die auch international sehr erfolgreich sind. Mit der Satire "Fikkefuchs" (2017) und der Verfilmung seines preisgekrönten Thrillers "Schweigend steht der Wald" - ab Oktober 2022 im Kino - erzählt er seine Geschichten inzwischen auch auf der Leinwand.
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Dieses Buch klang so viel versprechend: die Zeit der Aufklärung und ein Geheimnis, das die Welt zerstören kann. Die Umsetzung ist leider nicht gut gelungen. Der Anfang war sehr zäh, es dauerte lang, um richtig in die Geschichte rein zu kommen. Erst im dritten Teil wurde es spannend, sodass ich neue Hoffnung schöpfte. Das Ende war dadurch umso mehr als enttäuschend. Nicht nur, dass vieles am Ende nicht aufgelöst wird, das sogenannte Geheimnis ist keins und das Buch wird nur am Rande erwähnt. Hinzu kam ein Protagonist, der nicht sympathisch ist, über den man sich eher aufregt als mit ihm zu fiebern. Alles in allem konnte das Buch nicht wirklich überzeugen, trotz einiger guter Stellen.
Die Zeit der Aufklärung ist eine öde Zeit gewesen und hat mich eigentlich nie interessiert. Der Trailer von Audible hat mich neugierig gemacht und ich wollte dieses Hörbuch hören. Und ich wurde nicht enttäuscht. Nicolai Röschlaub ist ein junger, angehender Mediziner, der mehr am Bettelstock geht, als als reicher Doktor durch die Welt zu ziehen. Aber er ist ein Denkender, ein Wissender und er überlegt, wenn er etwas sieht, ob es wirklich so ist, wie es scheint. Und so tritt er in eine Intrige aus Brandschatzungen, Morden, Epedimien, Aberglauben und Geheimnissen hinein, die ihn und seine Begleitung mehrmals fast das Leben kosten. Gleichzeitig wird dem Hörer geschichtliches Wissen präsentiert. Immer häppchenweise und schön im Zusammenhang zum Buch - genial gemacht und ich weiß nun einiges mehr über diese doch trostlose Zeit. Es fällt mir schwer das Buch zu kategorisieren. Ist es ein Krimi? Jein Ein Thriller? Jein bis Nein... oder doch....? Ein Geschichtsbuch? Jein Von jedem etwas, wie ich finde. Und natürlich tut Detlef Bierstedt als Vorleser das seinige dazu. Wer eine historische Unterhaltung sucht, der ist hier gut aufgehoben. Wolfram Fleischhauer hat versucht, diesen Roman wirklich interessant und auch mit zeitgenössischem Wissen auszustatten. Das ist ihm ganz und gar gelungen.
Am Ende des achtzehnten Jahrhundert ist Franken nicht der Ort den sich der junge Arzt Nicolai Röschlaub für seine beruflische Karriere gewünscht hat. Tatsächlich lebt er dort im Zwangsexil, weil seine modernen Methoden in Leipzig nicht akzeptiert wurden. Doch auch hier in der Nähe von Nürnberg scheint sein Leben erneut eine unerwartete Wendung zu nehmen, als er auf das Schloss eines Grafen gerufen wird und ihn dort tot findet, gestorben unter mysteriösen Umständen. Als wenig später ein weiterer grausamer Mord geschieht und Nicolai eine geheimnisvolle junge Frau trifft, ist er inmitten einer Verschwörung um ein unbekanntes Gift und Gefahr für die ganze Menschheit. Ein spannender Buch, ob man in ihm eine Detektivgeschichte oder einen historischen Roman sieht. Es fällt schwer das Buch aus den Händen zu legen, auch wenn nicht jedes Kapitel mit einem Cliffhanger endet. Die Hauptfigur hätte durchaus Potential für weitere Bücher gehabt. Lediglich das Ende des Buches wirkt konstruiert und überzeugte mich nicht.
Gut gestartet und ab ca. der Hälfte wird's zäh.
Ich mochte den Anfang mit dem Mysterium, aber ab ca. der Hälfte verrennt es sich in endlosen Dialogen über Geheimbünde. Es wird sehr gut das Leben und denken von damals geschildert, vermeintlich. Ich bin kein Historiker, aber es scheint mir schlüssig. Die Heilmittel zb. : bei Fieber schneide man der Person die Fingernägel und binde diese in einem kleinen Beutel, einem Flusskrebs an den Schwanz. Es ist durchaus interessant und spannend geschrieben, doch bin ich scheinbar nicht die Zielgruppe für diese Art der Unterhaltungen im Buch. Damit meine ich die Philosophischen Ansätze und das für und wider der Religion und von Geheimbünden Ich habe das Buch im Urlaub in Nürnberg aus einem öffentlichen Bücherschrank. Und dachte mir sofort das ein Buch über die Stadt in der ich grad bin, doch kein Zufall sein kann und direkt gelesen wird. Es war ein Mängel-Exemplar und als Bonus lag in der Mitte noch ein Pinguin Lesezeichen, win-win ^^ Es ist alles in allem ein solider mittelalter Krimi, so würde ich es nennen. Lässt aber ein paar Fragen unbeantwortet und wirft wie ich finde sogar noch ein paar auf. Falls ich die Gelegenheit haben sollte mehr von Wolfram Fleischhauer zu lesen, würde ich ihm eine Chance einräumen mich mehr von ihm zu überzeugen.

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Wolfram Fleischhauer, geboren 1961 in Karlsruhe, zählt zu den besten und meistgelesenen deutschen Erzählern. Er studierte Literatur in Deutschland, Frankreich, Spanien und den USA und gehört zu den wenigen deutschen Autoren, die auch international sehr erfolgreich sind. Mit der Satire "Fikkefuchs" (2017) und der Verfilmung seines preisgekrönten Thrillers "Schweigend steht der Wald" - ab Oktober 2022 im Kino - erzählt er seine Geschichten inzwischen auch auf der Leinwand.
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Dieses Buch klang so viel versprechend: die Zeit der Aufklärung und ein Geheimnis, das die Welt zerstören kann. Die Umsetzung ist leider nicht gut gelungen. Der Anfang war sehr zäh, es dauerte lang, um richtig in die Geschichte rein zu kommen. Erst im dritten Teil wurde es spannend, sodass ich neue Hoffnung schöpfte. Das Ende war dadurch umso mehr als enttäuschend. Nicht nur, dass vieles am Ende nicht aufgelöst wird, das sogenannte Geheimnis ist keins und das Buch wird nur am Rande erwähnt. Hinzu kam ein Protagonist, der nicht sympathisch ist, über den man sich eher aufregt als mit ihm zu fiebern. Alles in allem konnte das Buch nicht wirklich überzeugen, trotz einiger guter Stellen.
Die Zeit der Aufklärung ist eine öde Zeit gewesen und hat mich eigentlich nie interessiert. Der Trailer von Audible hat mich neugierig gemacht und ich wollte dieses Hörbuch hören. Und ich wurde nicht enttäuscht. Nicolai Röschlaub ist ein junger, angehender Mediziner, der mehr am Bettelstock geht, als als reicher Doktor durch die Welt zu ziehen. Aber er ist ein Denkender, ein Wissender und er überlegt, wenn er etwas sieht, ob es wirklich so ist, wie es scheint. Und so tritt er in eine Intrige aus Brandschatzungen, Morden, Epedimien, Aberglauben und Geheimnissen hinein, die ihn und seine Begleitung mehrmals fast das Leben kosten. Gleichzeitig wird dem Hörer geschichtliches Wissen präsentiert. Immer häppchenweise und schön im Zusammenhang zum Buch - genial gemacht und ich weiß nun einiges mehr über diese doch trostlose Zeit. Es fällt mir schwer das Buch zu kategorisieren. Ist es ein Krimi? Jein Ein Thriller? Jein bis Nein... oder doch....? Ein Geschichtsbuch? Jein Von jedem etwas, wie ich finde. Und natürlich tut Detlef Bierstedt als Vorleser das seinige dazu. Wer eine historische Unterhaltung sucht, der ist hier gut aufgehoben. Wolfram Fleischhauer hat versucht, diesen Roman wirklich interessant und auch mit zeitgenössischem Wissen auszustatten. Das ist ihm ganz und gar gelungen.
Am Ende des achtzehnten Jahrhundert ist Franken nicht der Ort den sich der junge Arzt Nicolai Röschlaub für seine beruflische Karriere gewünscht hat. Tatsächlich lebt er dort im Zwangsexil, weil seine modernen Methoden in Leipzig nicht akzeptiert wurden. Doch auch hier in der Nähe von Nürnberg scheint sein Leben erneut eine unerwartete Wendung zu nehmen, als er auf das Schloss eines Grafen gerufen wird und ihn dort tot findet, gestorben unter mysteriösen Umständen. Als wenig später ein weiterer grausamer Mord geschieht und Nicolai eine geheimnisvolle junge Frau trifft, ist er inmitten einer Verschwörung um ein unbekanntes Gift und Gefahr für die ganze Menschheit. Ein spannender Buch, ob man in ihm eine Detektivgeschichte oder einen historischen Roman sieht. Es fällt schwer das Buch aus den Händen zu legen, auch wenn nicht jedes Kapitel mit einem Cliffhanger endet. Die Hauptfigur hätte durchaus Potential für weitere Bücher gehabt. Lediglich das Ende des Buches wirkt konstruiert und überzeugte mich nicht.
Gut gestartet und ab ca. der Hälfte wird's zäh.
Ich mochte den Anfang mit dem Mysterium, aber ab ca. der Hälfte verrennt es sich in endlosen Dialogen über Geheimbünde. Es wird sehr gut das Leben und denken von damals geschildert, vermeintlich. Ich bin kein Historiker, aber es scheint mir schlüssig. Die Heilmittel zb. : bei Fieber schneide man der Person die Fingernägel und binde diese in einem kleinen Beutel, einem Flusskrebs an den Schwanz. Es ist durchaus interessant und spannend geschrieben, doch bin ich scheinbar nicht die Zielgruppe für diese Art der Unterhaltungen im Buch. Damit meine ich die Philosophischen Ansätze und das für und wider der Religion und von Geheimbünden Ich habe das Buch im Urlaub in Nürnberg aus einem öffentlichen Bücherschrank. Und dachte mir sofort das ein Buch über die Stadt in der ich grad bin, doch kein Zufall sein kann und direkt gelesen wird. Es war ein Mängel-Exemplar und als Bonus lag in der Mitte noch ein Pinguin Lesezeichen, win-win ^^ Es ist alles in allem ein solider mittelalter Krimi, so würde ich es nennen. Lässt aber ein paar Fragen unbeantwortet und wirft wie ich finde sogar noch ein paar auf. Falls ich die Gelegenheit haben sollte mehr von Wolfram Fleischhauer zu lesen, würde ich ihm eine Chance einräumen mich mehr von ihm zu überzeugen.











