Der Totengräber und die Pratermorde (Die Totengräber-Serie 4)

Der Totengräber und die Pratermorde (Die Totengräber-Serie 4)

Paperback
4.699

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Description

Hinter Wiener Schmäh und Zauberkunst lauert ein grausamer Mörder

Wien, 1896: Ausgerechnet bei dem Zaubertrick »Die zersägte Jungfrau« stirbt die junge Bühnendarstellerin vor dem schockierten Publikum. Inspektor Leopold von Herzfeldt ermittelt, ihm dicht auf den Fersen ist die Reporterin Julia Wolf, seine unglückliche große Liebe. Rund um den Prater werden weitere Frauen getötet. Junge Dirnen und Dienstmädchen, die keiner groß vermisst. Jede der Toten ist anders verkleidet. Ist es ein und derselbe Mörder? Leo braucht Unterstützung und wendet sich an seinen Freund Augustin Rothmayer. Der Totengräber des Wiener Zentralfriedhofs schreibt an einem neuen Buch, »Was uns die Toten erzählen«, und ist in Experimente vertieft. Doch nur gemeinsam können Leo, Julia und Augustin das grausame Spiel des Mörders aufhalten.

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Historical
Format
Paperback
Pages
544
Price
18.50 €

Author Description

Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, arbeitete nach dem Studium zunächst als Journalist und Filmautor beim Bayerischen Rundfunk. Heute lebt er als Autor mit seiner Familie in München. Seine historischen Romane haben ihn weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht: Die Bände der Henkerstochter-Serie sind internationale Bestseller und wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt.

Posts

26
All
5

Sehr lesenswerte, historische Krimireihe!

Inspektor Leopold von Herzfeldt ermittelt in Wien 1896 rund um den Prater. Die erste Tote, auf die er aufmerksam wird, ist die „zersägte Jungfrau“, eine junge Darstellerin, die bei ebendiesem Zaubertrick einen grausamen Tod stirbt. Doch allmählich tun sich weitere Abgründe im Pratermilieu auf. Seine große Liebe, die ehemalige Kollegin Julia Wolf, jetzt Reporterin, bekommt Wind von vier verschwundenen Frauen und gerät bei ihren Ermittlungen in Todesgefahr. Und dann gibt es natürlich noch Augustin Rothmayer, den gelehrten, aber schrulligen Totengräber des Wiener Zentralfriedhofs, der allerlei ungewöhnliche Beobachtungen an den ihm zur Verfügung stehenden Leichen macht und so der Kriminalpolizei und somit seinem Freund Leopold von Herzfeldt bei den Aufklärungen eine wertvolle Hilfe ist. Ein unschlagbares Dreiergespann! Wieder ein handfester Krimi des inzwischen 4. Bandes der Totengräber – Reihe mit jeder Menge blutiger Leichenfunde, wunderbaren Einblicken in den Zeitgeist des ausgehenden 19. Jahrhunderts und mit vielen weiteren ungewöhnlichen Charakteren. Unbedingte Leseempfehlung!!! Am besten mit Bd. 1 „Das Buch des Totengräbers“ beginnen, aber man kann auch hier mit diesem Band einsteigen.

5

Wie immer bei dieser Reihe, war auch dieser Folge ein wenig düster, sehr atmosphärisch und mit Wiener Schmäh garniert. Der Prater diente den Akteuren als interessante Kulisse, was das Flair unterstrich und für Spannung sorgte . Einblicke in das Zeitgehen mit Problem, Hürden und neuen Entwicklungen rundeten die Geschichte für mich ab.

5

Sehr unterhaltsam-spannende Fortsetzung, die den historischen Prater zum schaurig-gruseligen Schauplatz gestaltet und am Ende mit einem letzten "Zaubertrick" einen überraschenden Trumpf setzt - wie gewohnt grandios vertont durch Hans Jürgen Stockerl!

5

Das Gespenst vom Prater „Das war kein Trick, kein Kunstblut. Der Zauberer Charles Banton hatte seine Assistentin tatsächlich entzweigesägt.“ (S. 26) Als bei der ersten Vorführung der „zersägten Jungfrau“ die Assistentin des Zauberers stirbt, wird Oberinspektor Leopold von Herzfeldt mit den Ermittlungen beauftragt. Er ist nicht sonderlich begeistert, dass Julia Wolf, Fotografin beim Neuen Wiener Journal, vor ihm am Tatort war und den Zauberer und seinen Assistenten bereits befragt hat. Als Julia noch Tatortfotografin des Wiener Polizeipräsidiums und mit Leo zusammen war, haben sie oft gemeinsam ermittelt, doch jetzt ist sie eine Zivilistin. Also bittet er den Totengräber Augustin Rothmayer um Hilfe. Banton ist überzeugt, dass sein Konkurrent, der Große Bellini, den Trick sabotiert hat. Also sucht Leo ihn in seinem Theater im Prater auf. Wieder war Julia vor ihm da, aber sie lässt sich von einem Gerücht ablenken. Im Prater sind in den letzten beiden Monaten mindestens vier Mädchen verschwunden. Leo tut das als unwichtig ab, bis die ersten Leichen auftauchen und eine Gemeinsamkeit mit der toten Assistentin aufweisen. „Im Prater gibt es Menschen, die sind Monster, ich bin mir sicher. Die schrecken von nichts zurück, auch nicht vor Mord und Totschlag.“ (S. 366) Auch der vierte Teil der Reihe von Oliver Pötzsch ist wieder extrem spannend, ein bisschen gruselig und verbindet Wiener Flair und Historie mit für die damalige Zeit modernsten Ermittlungsmethoden und gerichtsmedizinischen Untersuchungen. Rothmayer und Leo schreiben zusammen ein Buch für die praktische Polizeiarbeit und wenden ihr erarbeitetes Wissen bei der Aufklärung des Falls an. So kann Rothmayer mit Maden, Larven etc. die Todeszeitpunkte der Leichen bestimmen, und Leo nutzt Fingerabdrücke für die Täterbestimmung. Für zusätzliche Spannung sorgen die privaten Verwicklungen der Beteiligten. Julia ist mit dem Pianisten Felix liiert, will aber nur eine lockere Beziehung, während er immer eifersüchtiger und besitzergreifender wird. Irgendwie kann sie Leo eben doch nicht vergessen. Leo trauert Julia hinterher. Er kann sich nicht vorstellen, dass sie die Trennung wirklich ernst meint. Und Rothmayer verzweifelt an seiner Ziehtochter Anna. Die kommt langsam in die Pubertät, schämt sich für ihn und sich treibt sich mit Jungs rumt, wenn bisher auch nur, um mit ihnen Fußball zu spielen. Außerdem regt es sich über die Bestattern und ihre Geschäftsgebaren auf ... Und dann sind plötzlich alle in den Fall involviert und in Lebensgefahr, den der Große Califati, der Geist eines vor Jahren verstorbenen Zauberkünstlers (oder doch jemand ganz Irdisches?!), ist hinter ihnen her. Eine atemlose Jagd durch den Prater beginnt.

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4.5

Einerseits ein spannender und unterhaltsamer Krimi, andererseits auch ein buntes historisches Zeitbild von Wien um 1896. Hat mich sehr gut unterhalten.

4.5

Sehr gut...

Der nun bereits 4. Teil der Totengräber-Reihe hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich mag die Charaktere und wie neue Entdeckungen und Erfindungen in die Geschichten mit eingebaut werden. Die Geschichte war spannend und von Hans Jürgen Stockerl lebhaft vorgelesen. Hat mich gut unterhalten.

4

Der mittlerweile 4. Band rund um Leopold von Herzfeldt führt hinein in den Wiener Wurstelprater. Neben allerlei Zauberkunst, bewegten Bildern und Kuriositäten geschehen dort auch grausame Morde, die es aufzuklären gilt. Solider historischer Krimi, ich mag die Reihe, auch wenn die Bücher zwischendurch immer ihre Längen haben…

5

Band Nr 4 über den grummeligen Totengräber und den Kommissar Leopold von Hertzfeld hat mir wieder genau so viel Lesefreude bereitet wie die drei davor. Ich liebe die Reihe! Oliver Pötzsch ist ein richtig toller Geschichtenerzähler. Diesmal führt uns ein dramatischesEreignisse in den Wiener Prater. Der Zaubertrick "Die zersägte Jungfrau" ist bei einer Vorstellung grauenhaft schiefgelaufen. Vor den Augen des entsetzten Publikums wird die Assistentin nämlich tatsächlich zersägt. Eine der geschockten Zeugen ist Julia, die mittlerweile bei der Zeitung arbeitet und über die Vorführung berichten soll. Sie und Leo sind zwar getrennt, doch da er auf den Fall angesetzt wird, kreuzen sich ihre Wege nun wieder. Ich mochte alles. Die Haupthandlung entwickelt sich in eine Richtung, die man nicht kommen sieht und die Nebenhandlung rund um unsere bekannten Figuren, wird auch sehr schön weitergesponnen. Kann ich nur empfehlen!

5

Teil vier der Reihe Und ich liebe diese Reihe jetzt schon nachdem ich Teil Drei gelesen habe mußte ich unbedingt auch Teil vier lesen. Ich mag die Charakter und die Entwicklungen, dieser Teil war so spannend und aufregend ich konnte nicht mehr aufhören es zu lesen. Es ist nichts vorhersehbar egal was man denkt man kommt einfach nicht drauf.Für mich war es der zweite Krimi von Oliver Pötzsch, und ich werde auch Teil eins und Teil zwei lesen. Das war ein richtiges Highlight.

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4

Sehr gut aufgebauter Mordfall, jedoch nicht ganz so spannend erzählt wie der letzte Fall von Leopold von Herzfeldt

Der Wiener Dialekt und die Beschreibungen der Zeit und Wiens sind so bunt und lebhaft, dass man direkt das Gefühl hat dabei zu sein. Der Mordfall ist sehr gut aufgebaut, man versteht lang nicht wie alles zusammenhängt. Aber man hat eine Chance den Mörder zu enttarnen. Der dritte Band der Totengräber Reihe war jedoch noch etwas spannender und mitreißender geschrieben.

5

»Obwohl er wusste, dass alles nur Schein und Trug war, ließ er sich doch gerne täuschen.«

Die ganze Stadt freut sich, denn nicht nur der Große Bellini ist zu Gast, sondern noch dazu Charles Banton. Somit gastieren zwei Zauberkünstler in Wien. Als Charles Banton, der die Massen zu sich lockt, während der Premiere seine neue Weltsensation vorführt, passiert das Schlimmste, das man sich denken kann. Aus gekonnter und nur scheinbarer Zauberei wird Realität. Natürlich hatte Banton die Schreie seiner Assistentin ignoriert, als er den Sarg, in dem sie lag, zersägte. Schließlich waren diese Teil der Show, die jedoch in einem blutigen Spektakel endete, denn die Frau wurde wahrhaftig zerteilt. Doch wie konnte das passieren? Noch dazu sind in den vergangenen Wochen vier junge Frauen, die am Prater angestellt waren, spurlos verschwunden. Zwei Fälle, denen Inspektor Leopold Herzfeldt und Reporterin Julia Wolf nachgehen werden. Und auch wenn sie nun kein Paar mehr sind, kreuzen sich ihre Wege. Könnte es sogar sein, dass diese zwei Vorfälle irgendwie miteinander zusammenhängen? Oliver Pötzsch‘ nun schon vierter Fall rund um Leopold Herzfeldt, Julia Wolf und den Totengräber Augustin Rothmayer entführt die Lesenden in die Welt des Wiener Praters zu Ende des 19. Jahrhunderts. Schon der Prolog entfaltete eine Sogwirkung und machte mich neugierig darauf, mehr über die geschilderten Vorkommnisse zu erfahren. Dementsprechend habe ich das Buch verschlungen, nicht zuletzt weil die mehreren Handlungsstränge so fesselnd sind. Da ich mich schon in meiner Kindheit sehr für den Zirkus und das gesamte Künstlermilieu begeistern konnte, hat mir dieser Fall besonders gut gefallen. Ich weiß nicht, wie Oliver Pötzsch es schafft, dass ich bei seinen historischen Krimis gegen Ende immer überrascht bin, wie es ausgeht, da er so viele Figuren einführt und falsche Fährten legt. Offensichtlich habe ich keinen guten Riecher dafür oder – was unanzweifelbar ist – er ist ein wahnsinnig guter Autor, nicht nur von Krimis.

»Obwohl er wusste, dass alles nur Schein und Trug war, ließ er sich doch gerne täuschen.«
4

Historische Krimireihe Zentralfriedhof, Kanalsystem, Prater und Nobelviertel sind die Schauplätze unterschiedlichster kurioser Verbrechen. Ein deutschsprachiger Kommissar ermittelt in Wien Ende des 19. Jahrhunderts. Unterstützt wird er dabei von seiner Geliebten, einer Tatort-Fotografin, dem Totengräber vom Zentralfriedhof und dessen Findelkind. Im vierten Band zersägt ein Zauberkünstler seine Assistentin. Warum? Kurzweilige Lektüre

4

man wähnt sich während des lesens auf dem rummelplatz. auch wenn ich einen teil der auflösung geahnt habe, fand ich die geschichte sehr spannend

5

Wow! Dieses Hörbuch hat richtig Spaß gemacht!

Mit "Der Totengräber und die Pratermörder" entführt uns Oliver Pötzsch zum vierten Mal ins Wien Ende des 19. Jahrhunderts. Ich kenne die Vorgängerbände (noch) nicht, was aber zum Verständnis der Story auch nicht notwendig ist. In Wien führt der amerikanische Zauberer Charles Benton seinen Zaubertrick "Die zersägte Jungfrau" zum ersten Mal vor. Was als Trick gedacht war, endet für die Jungfrau tödlich, denn sie wird tatsächlich vor Publikum zersägt. Leopold von Herzfeldt wird mit den Ermittlungen betraut. Julia Wolf, eine Journalistin die früher mit Herzfeldt zusammen war, ist schon vor ihm am Tatort, hat den Trick live miterlebt und befragt Zeugen. Banton beschuldigt seinen Rivalen, den großen Bellini, ihn zu sabotieren. Bellini tritt im Prater auf und so beschließt Julia, dort auf eigene Faust zu recherchieren. Dabei erfährt sie, dass in letzter Zeit vier Mädchen spurlos verschwunden sind. Hängen diese Fälle zusammen? Der Totengräber Augustin Rothmeyer forscht währenddessen an Toten, Fliegen und Maden und sorgt sich gleichzeitig um seine Pflegetochter Anna, die in der Pubertät ist.. Das Dreiergespann kommt nicht daran vorbei, in diesen verzwickten Fällen gemeinsame Ermittlungen durchzuführen. Ich habe dieses Hörbuch geliebt! Der Stil von Oliver Pötzsch ist fesselnd, atmosphärisch und sehr bildhaft. Ich war selbst noch nie in Wien, konnte mir aber alle Schauplätze gut vorstellen. Ob Prater oder Zentralfriedhof, ich hatte alles vor Augen! Die verschiedenen Charaktere aus Polizei und Journalismus, die Jugend und natürlich auch der Totengräber werden sehr detailliert und authentisch beschrieben. Können Hörbücher riechen? Bei Oliver Pötzsch können sie es,... Er steigert die Spannung kontinuierlich, lässt zwischendurch aber auch immer wieder eine Atempause ohne Langeweile zu erzeugen. Er zeigt so ganz nebenbei auch, wie schwierig Polizeiarbeit damals ohne die heutigen Methoden war. Verstärkt wird die Atmosphäre durch den Sprecher Hans Jürgen Stockerl. Er lässt die Story durch seine Vortragsweise noch lebendiger erscheinen. Er wienert, sächselt, spricht deutsch mit amerikanischem Akzent und gibt jedem Charakter eine eigene Stimme.. Dieses Hörbuch gehört ganz sicher zu meinen persönlichen Jahreshighlights, da die Story und der Sprecher wunderbar zusammen passen! Ich empfehle es auf jeden Fall gerne weiterund werde mir den Sprecher merken. Volle 5 Sterne für Oliver Pötzsch und Hans Jürgen Stockerl! Vielen Dank an @netgalleyde und @hoerbuch-hamburg für das Rezensionsexemplar!

4.5

Von Zauberkunst und toten Jungfrauen

Hach, historische Krimis sind schon was Besonderes. Manchmal weiß ich nicht, ob ich den Krimi oder den historischen Roman Anteil lieber mag. Zum Glück muss ich mich da bei dieser Reihe nicht entscheiden. Hier ist beides hervorragend ausgearbeitet. 📓"Der Totengräber und die Pratermorde" von @oli ist bereits Teil 4 der Reihe um den Totengräber Augustin Rothmayer und Inspektor Leopold von Herzfeldt. Dessen unglückliche große Liebe Julia Wolf ist als Reporterin mit dabei, als rund um den Prater Frauen getötet werden. Nur gemeinsam können sie den Mörder aufhalten. 🎡 Wien 1896 als Schauplatz an sich ist schon spannend. Dieses Mal gibt es kleine Einblicke hinter die Kulissen des Prater und dazu noch ein bisschen historischen Klatsch & Tratsch. Sehr unterhaltsam. Die Geschichte rund um die Morde war wieder sehr vielschichtig mit kleinen falschen Fährten. Hervorragend für alle, die gern miträtseln. 🎡 Auch wenn der Fall als stand alone absolut funktioniert, würde ich die anderen drei Teile vorher empfehlen. Zum einen, weil die Geschichten großartig sind und zum anderen, weil man die Beziehungen der Hauptfiguren so besser versteht. Auch wenn der Autor genug Infos eingestreut hat, um die Zusammenhänge der Figuren greifen zu können. 🎡 Es macht Spaß zu sehen, wie die Figuren sich entwickeln. Vor allem um die Entwicklung von Leo bin ich sehr froh, denn den hätte ich im letzen Teil ständig schütteln können. Mein Favorit dieses Mal ist aber Julia. Sie macht so einen guten Job und hat dieses Mal viel Raum zum Entfalten bekommen. 🎧 Als Hörbuch gesprochen von Hans Jürgen Stockerl sehr zu empfehlen, wenn man das Wienerische in vollen Zügen genießen mag. Von mir eine klare Empfehlung und ich freue mich schon sehr auf Teil 5, der für Sommer 2026 angekündigt ist.

Von Zauberkunst und toten Jungfrauen
4

Bewegte Bilder Als Julia mit ihrem neuen Liebhaber Fritz an einer Zaubershow im Prater teilnimmt, werden sie unweigerlich Zeugen einer Tötung. Als Julia beginnt zu ermitteln, läuft sie Leo über den Weg und zähneknirschend versucht Julia wieder mit ihm zusammenzuarbeiten. Als sie dem mysteriösen Verschwinden mehrerer Frauen auf die Spur kommt, ist Leo zunächst nicht von einem Verbrechen überzeugt, ändert aber seine Meinung, nachdem Augustins Ziehtochter Anna einen grausigen Fund macht. „Der Totengräber und die Pratermorde“ ist Band 4 der „Die Totengräber-Serie“ von Oliver Pötzsch. Das Hörbuch wird von Hans Jürgen Stockerl gelesen. Es handelt sich bei diesem Krimi um einen historischen Krimi, der im Jahre 1896 spielt und dessen Protagonist Inspektor Leo von Herzfeldt ist. Für mich war es der erste Krimi aus dieser Reihe. Mit Julia, Leo und Augustin herrscht in diesem Krimi ein bunter Strauß an Personen vor. Das Ganze wird untermauert von den Erlebnisse, die diese drei im Prater haben, aber auch von den Beziehungen bzw. Freundschaften, die die drei verbinden. Gerade Totengräber Augustin gibt dieser Geschichte eine liebevolle, aber sehr skurrile Atmosphäre. Durch seine bildhafte Beschreibung wirkte er auf mich wie eine Mischung aus dem Bondlkramer und einem der Käferboys aus „Das Schweigen der Lämmer“. Aber seine, wenn auch manchmal versteckte feinfühlige Art hat im Verlauf so manches Mal zum Schmunzeln eingeladen. Leo Herzfeldt ist ein pragmatischer Mensch, der sich nicht auf Spekulationen einlässt und dem Julia die wichtigste Person ist. Was mir besonders gefallen hat, ist seine strebsame Art und seine Aufgeschlossenheit gegenüber den neuesten technischen Entwicklungen in der Kriminalistik. Der Verlauf der Geschichte ist durchaus spannend und nicht vorhersehbar. Gerade das Ende hat mich mehr als überrascht, denn mit einer solchen Entwicklung hätte ich nicht gerechnet. Julia war mir von Anfang an die liebste Person. Sie ist völlig geerdet, macht sich nichts aus gesellschaftlichen Konventionen, geht ihren Weg und kämpft für ihre Meinung. Sie ist für mich von Beginn an eine beeindruckende und vorbildhafte, junge Frau gewesen. Alles in allem ein spannender Roman vor historischer Kulisse mit einem Potpourri aus gestandenen Charakteren und Künstlern. Spannung ist hier garantiert und gerade der Totengräber Augustin und seine wissenschaftlichen Überlegungen geben der Geschichte das gewisse Etwas, während Inspektor Leo und Journalistin Julia die Basis darstellen. Eine Empfehlung für alle Fans historischer Romane und Krimis.

4

Mordlust in Wien 🎡

"Der Totengräber und die Pratermorde" von Oliver Pötzsch ist ein herausragender historischer Kriminalroman, der durch seine detailreiche Darstellung Wiens, seine vielschichtigen Charaktere sowie die fesselnde Handlung überzeugt. Wer Krimis liebt, die nicht nur spannend, sondern auch historisch fundiert sind, sollte sich dieses Buch auf keinen Fall entgehen lassen. Eine klare Leseempfehlung für alle, die in die dunklen Gassen des alten Wiens eintauchen möchten. Ein besonderes Lob gilt auch dem Sprecher der Hörbuchversion - durch seine hervorragende Sprechweise hat die gesamte Erzählung an Authentizität und Tiefe gewonnen.

5

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Das Buch hat mich echt überzeugt. Eine perfekte Abendlektüre, spannend genug, um dranzubleiben, aber nicht so nervenaufreibend, dass man nicht abschalten kann. Für mich war es der erste Band der Reihe (ohne zu wissen, dass es eine ist😂), aber definitiv nicht der letzte – die anderen Teile werde ich mir auch noch holen! 📚

5

Nichts für schwache Nerven, aber wahnsinnig spannend und interessant!

5

Habe alle Bücher der Reihe gelesen und keines hat mich enttäuscht! Sehr lesenswert und spannend mit einem kurzweiligen roten Faden. Man kann das Buch bis zum Schluss kaum aus der Hand legen!

5

Top

Auch der letzte Band der Reihe hat voll überzeugt. Wenn auch stellenweise etwas langatmig.

4

Ein sehr gelungener 4. Teil 🌟

Eine sehr gute Fortsetzung der Geschichte rund um Inspektor Leopold von Herzfeldt und den Totengräber Augustin Rothmayer 👮🏽 Zu Beginn habe ich mich ein bisschen schwer getan in die Geschichte reinzukommen, aber je mehr ich gelesen habe, desto schneller bin ich vorangekommen. Am Ende konnte ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen 💐 Die Geschichte führt einen in die Welt des Praters, der sich als eine eigene Gesellschaft entpuppt ☺️ An der Seite des Inspektors ist auch wieder Julia Wolf, die sich im laufe der Geschichte undercover in den Prater begibt, um dort zu recherchieren ☺️ Schön war auch, dass Anna ihre eigenen kleinen Kapitel hatte 💐 Es ist sehr gut geschrieben und macht einfach Spaß zu lesen 📖

Ein sehr gelungener 4. Teil 🌟
5

Großartig wie immer & vielleicht sogar das beste bisher

5

Wieder ein sehr spannender Totengräber Krimi mit interessanten Wendungen. Freue mich schon auf den nächsten Fall.

5

An Spannung, Rätseln und grandios geschriebener Irreführung mangelt es in dieser absolut gelingenen Fortsetzung nicht!

Der mittlereeile 4. Band der Krimi-Reihe im 19. Jahrhundert Wiens ist mal wieder ein absoluter Pageturner. Die Jagd nach der Mördergruppe im Prater ist verzwickt und hat ungeahnte Verbindungen, die einen wahrlich dazu bringen mit offenem Mund "dazustehen". Die unfassbar vielen Sichten, die zwischen den uns bekannten Protagonisten Leo, Julia und Augustin, aber auch noch einigen weiteren Personen - wie Anna und auch den Mördern - lassen einen regelrecht mitfiebern und ziehen einen mit. Die schreibweise ist absolut genial, sodass man über das gesamte Buch Theorien aufstellt, diese aber immer wieder verwerfen muss und doch auch immerwoeder überrascht wird. Auch die teils sehr schwierigen Themen, die in dem Buch zum vorscheinen kommen (abgesehen von Mord, versteht sich), sind einfühlsam oder gleichermaßen empörend, etc. wie man sie empfinden sollte eingebracht. Insgesamt mal wieder ein gelungener Krimi rund um den beliebten Inspektor und seiner Anhängerschaft, die einen regelrecht auf den nächsten Band hinfiebern lässt.

5

🖤 Atmosphärisch, düster, fesselnd

Oliver Pötzsch entführt erneut ins Wien der Jahrhundertwende — diesmal in die schillernd-dunkle Welt des Praters. Zwischen Jahrmarktglanz und Mordserie ermittelt das ungleiche Trio Rothmayer, Julia Wolf und von Herzfeldt in einem Fall voller Abgründe. Spannend, detailreich und mit großartigem historischem Flair — wie immer ein Muss für Fans von historischen Krimis und wie immer großartig gelesen!

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