Hammajang Luck
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Description
Enthaltene Tropes: Enemies to Lovers, Morally grey, Queer Romance
Book Information
Author Description
Makana Yamamoto wurde auf Maui geboren und verbrachte siere Kindheit und Jugend sowohl auf Hawaii als auch auf dem Festland. Sier begeisterte sich schon von Kindesbeinen an für Geschichten und die Naturwissenschaften. Wenn sier nicht gerade schreibt, sammelt Makana Yamamoto Würfel für »Dungeons & Dragons«, experimentiert in der Küche und liebt Reality Shows. Sier lebt mit sierer Frau und zwei Katzen an der Ostküste.
Posts
Edie hat Scheiße gebaut. Und sitzt für einen schiefgelaufenen Coup im Knast. Doch durch eine glückliche Fügung wird sie nach 8 endlos gefühlten Jahren - getrennt von ihrer geliebten Schwester und deren Kindern, dem Rest ihrer Familie - dank guter Führung vorzeitig entlassen. Und prompt von Angel drangsaliert. Angel, die sie vor 8 Jahren an die Cops verraten und ins Gefängnis gebracht hat. Angel, die für einen neuen Coup Hilfe benötigt, und dafür nur die besten der Besten anheuern will. Es geht um eine Menge Geld, aber auch um DEN Tech-Giganten schlechthin. Der soll nämlich erpresst werden. Eine Billion Credits, so Angels Forderung. Doch Edie und Angels Vergangenheit dreht sich um viel mehr als ihre kriminellen Machenschaften. Kurz vorweg: der Science-Fiction-Aspekt geht in diesem Buch etwas unter. Bis auf die Tatsache, dass alles far far away from planet Earth spielt, außergewöhnliche Technologien entwickelt werden oder Menschen sich kybernetische Körperteile transplantieren lassen können, erkenne ich hier wenig Science Fiction à la Blade Runner, wie der Klappentext verspricht (wer hat sich diesen Vergleich überlegt?) So, und nun mein kurzes Fazit: Insgesamt fühlte ich mich gut unterhalten. Ein spannender Coup, found family, non-binary characters, unterdrückte Gefühle (gut, auf Sexszenen kann ich prinzipiell in ALLEN Büchern verzichten, soll aber zu Edies inneren Konflikten beitragen.). Ich behaupte einfach mal, dass Fans vom Han Solo Film hier voll auf ihre Kosten kommen werden. Was mir besonders gut gefiel war der Zwiespalt, in dem Edie sich befindet. Einerseits möchte sie endlich ein ehrliches Leben führen und die verpasste Zeit mit ihrer Familie nachholen. Andererseits steckt ihre Familie in finanziellen Schwierigkeiten und Edie kann und will nicht länger zusehen, wie ihre Schwester nur das Mindestmaß an Sicherheit und Unterstützung erhält. Doch dafür die wiedergewonnene Freiheit aufs Spiel setzen? Auch, dass die Motivation hinter dem Erpressungsversuch des Milliardärs nicht allein monetär ist. Jedenfalls nicht für Angel… Die Plottwists waren zwar vorhersehbar, nichts, was mir die Synapsen weggesprengt hat. Gerade wenn man die Dynamik zwischen den Charakteren zu interpretieren weiß, errät sich der weitere Verlauf der Handlung. Und dennoch konnte mich das Buch an mehreren Stellen vollkommen einnehmen, gerade weil diese Charakterdynamik sich so stimmend anfühlte. Es würde mich gar nicht wundern, wenn Disney sich die FIlmrechte hierzu sichert, denn so habe ich das Buch und die Handlung empfunden: wie ein Disney-Antihelden-Buch, dessen Protagonisten trotz ihrer kriminellen Ader das Wohl der Menschen am Herzen liegt und oberste Priorität hat.
Eine nette Heist-Story, die Spaß gemacht hat und sich schnell lesen ließ. Allerdings war mir der Science-Fiction-Anteil bzw der technologische zu wenig nachvollziehbar, um den Coup vollends zu verstehen. Ich hab alles nur hingenommen, was den Aha-Effekt gedämpft hat. Was mir super gefiel, war die Queerness in der Geschichte und dass Yamamoto einiges sierer hawaiianischen Heimat einfließen ließ, seien es Begriffe, Frisuren oder Gerichte.
Braucht am Anfang etwas, um Fahrt aufzunehmen, aber…
…der sich dann aufbauende Mix aus klassischem Heist, familiärem Drama seitens Edie und die Sache zwischen Edie und Angel sorgen für gehörig Spannung. Zackig geschrieben, die Chemie zwischen den Mitgliedern der Crew und der queere Aspekt sorgen für abwechslungsreiche Dialoge und Wendungen. Erfindet das Rad letztlich nicht neu, bringt aber ein paar originelle Ideen rein und unterhält super🔥
Ich tue mich etwas schwer damit dieses Buch zu bewerten, denn ich glaube, dass ich extrem hohe Erwartungen hatte. Six of Crows in Space hört sich einfach zu gut an um wahr zu sein 🙈 Nach Kapitel 1 war ich direkt an das Buch verloren, wie Edie aus dem Gefängnis entlassen wird und wir das erste Mal die Welt kennenlernen. Außer diesem ersten Kapitel spielt der Rest des Buches auf der Raumstation Kepler, die ähnlich zu einer futuristischen Großstadt ist. Es gibt also keine space-action, aber an einigen Stellen ist das Buch trotzdem sehr techy, was ich geliebt habe :). Zu Beginn des Buches lernen wir relativ ausführlich die Crew kennen bzw. wie diese zusammenfinden. Eigentlich basiert die Geschichte auf einem Plan von Angel, die alles dafür tut die besten Leute zu rekrutieren und diesen umzusetzen. Die Dynamik zwischen den Protagonisten entwickelt sich dabei nur recht langsam und ich glaube an dieser Stelle hätte das Buch von mehreren Perspektiven sehr profitiert. Das was ich von den Charakteren ansonsten gesehen habe (aus Edies Perspektive) fand ich durchweg überzeugend und hat mir gut gefallen. Die Liebesgeschichte dagegen fand ich deutlich weniger überzeugend und hätte mir gewünscht, dass diese einfach weggelassen worden wäre oder sich deutlich langsamer entwickelt. Über das Buch hinweg spielt die hawaiianische Sprache und Kultur immer wieder eine große Rolle. Es wird beispielsweise traditionelles Essen gekocht und gewisse Ausdrücke der Sprache verwendet. Einige Wörter haben sich dabei aus dem Kontext erschlossen, andere musste ich googlen. Ich glaube dass das Buch hier auch von einem Glossar profitiert hätte. Zumindest in meinem persönlichen Fall, da ich extrem wenig Vorwissen in dem Bereich habe den Teil der Geschichte aber durchaus interessant fand. Außerdem sind kleine Teile der Geschichte (insbesondere die wörtliche Rede eines Charakters) in Pidgin geschrieben (Wikipedia: reduzierte Sprachform, die verschiedensprachigen Personen als Verkehrssprache zur Verständigung dient). Für mich war das zunächst sehr gewöhnungsbedürftig zu lesen, gibt den Charakteren und dem Schreibstil aber etwas sehr besonderes. Ansonsten ließ sich das Buch sehr gut und flüssig lesen :) Der folgende Absatz könnte leichte Spoiler enthalten: Mein größter Kritikpunkt an dem Buch ist allerdings leider, dass vieles (Rekrutierung der Leute, der Überfall) sehr einfach wirkte. Man hatte zu keiner Zeit wirklich Angst, dass etwas schief gehen könnte und ich habe bis zum Schluss auf den großen Twist gewartet. Deshalb fand ich gerade das Ende sehr antiklimaktisch. Auch wenn ich den Überfall selber letztendlich ganz gut fand hätte ich mir durch das ganze Buch hinweg mehr erhofft. Mehr Aktion, mehr Spannung, mehr Interaktion zwischen den Charakteren (hauptsächlich weil wir nur eine Perspektive haben). Unteranderem liegt es sicher auch an meinen hohen Erwartungen, dass das Buch nicht ganz mit meinem anfänglichen Eindruck mithalten konnte. Deshalb hat das Buch von mir 4 Sterne bekommen. (Ich habe das Buch auf englisch gelesen, aber die Version leider nicht bei Reado gefunden, deshalb habe ich meine Rezension einfach für die deutsche Ausgabe geschrieben)
Aufregender Heist à la "Ocean's 8" trifft auf Weltraumabenteuer
Der Debütroman von Makana Yamamoto liefert nicht nur einen aufregenden Coup in futuristischem Sci-Fi-Setting, sondern auch einige gesellschaftspolitische Impulse, Morally-Grey-Nuancen und Einflüsse hawaiianischer Kultur. Hauptfigur Edie ist eine verdammt coole Socke, ebenso wie die gesamte Crew, die den Raubzug an Keplers (das ist die Raumstation, auf der sie alle leben) korrupten Tech-Mogul minutiös plant und spektakulär durchführt. Wer sich jetzt einen haarsträubenden Page-Turner verspricht, sollte seine Erwartungen vielleicht etwas zügeln: Der Spannungsbogen ist nicht ganz so hoch, wie die Handlung es eigentlich verspricht. Ich hatte kaum mitbekommen, dass der Coup bereits gestartet hat, da waren wir schon mittendrin. Aber in meinem Fall hat das mein Lesevergnügen nicht gedämpft. Der Roman war abenteuerlich und stellenweise berührend – ein Geheimtipp, der es eigentlich nicht verdient hat, geheim zu sein.

Absolut was anderes, als ich sonst lese, was nicht heißt, dass es mir nicht gefallen hat. Science Fiction ist ein Ausflug für mich in ein anderes Genre (und eine andere Zeit höhö). Wir begleiten Eddie und Co auf einem großen Heist. Das Buch hatte tolle zwischenmenschliche Beziehungen, Konflikte und eine nicht unspannende Story. Anfangs, als die Personen für den Heist rekrutiert wurden, war die Story etwas langsam. Ab der Hälfte ging es dann aber gut los und man war im Geschehen.
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Enthaltene Tropes: Enemies to Lovers, Morally grey, Queer Romance
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Makana Yamamoto wurde auf Maui geboren und verbrachte siere Kindheit und Jugend sowohl auf Hawaii als auch auf dem Festland. Sier begeisterte sich schon von Kindesbeinen an für Geschichten und die Naturwissenschaften. Wenn sier nicht gerade schreibt, sammelt Makana Yamamoto Würfel für »Dungeons & Dragons«, experimentiert in der Küche und liebt Reality Shows. Sier lebt mit sierer Frau und zwei Katzen an der Ostküste.
Posts
Edie hat Scheiße gebaut. Und sitzt für einen schiefgelaufenen Coup im Knast. Doch durch eine glückliche Fügung wird sie nach 8 endlos gefühlten Jahren - getrennt von ihrer geliebten Schwester und deren Kindern, dem Rest ihrer Familie - dank guter Führung vorzeitig entlassen. Und prompt von Angel drangsaliert. Angel, die sie vor 8 Jahren an die Cops verraten und ins Gefängnis gebracht hat. Angel, die für einen neuen Coup Hilfe benötigt, und dafür nur die besten der Besten anheuern will. Es geht um eine Menge Geld, aber auch um DEN Tech-Giganten schlechthin. Der soll nämlich erpresst werden. Eine Billion Credits, so Angels Forderung. Doch Edie und Angels Vergangenheit dreht sich um viel mehr als ihre kriminellen Machenschaften. Kurz vorweg: der Science-Fiction-Aspekt geht in diesem Buch etwas unter. Bis auf die Tatsache, dass alles far far away from planet Earth spielt, außergewöhnliche Technologien entwickelt werden oder Menschen sich kybernetische Körperteile transplantieren lassen können, erkenne ich hier wenig Science Fiction à la Blade Runner, wie der Klappentext verspricht (wer hat sich diesen Vergleich überlegt?) So, und nun mein kurzes Fazit: Insgesamt fühlte ich mich gut unterhalten. Ein spannender Coup, found family, non-binary characters, unterdrückte Gefühle (gut, auf Sexszenen kann ich prinzipiell in ALLEN Büchern verzichten, soll aber zu Edies inneren Konflikten beitragen.). Ich behaupte einfach mal, dass Fans vom Han Solo Film hier voll auf ihre Kosten kommen werden. Was mir besonders gut gefiel war der Zwiespalt, in dem Edie sich befindet. Einerseits möchte sie endlich ein ehrliches Leben führen und die verpasste Zeit mit ihrer Familie nachholen. Andererseits steckt ihre Familie in finanziellen Schwierigkeiten und Edie kann und will nicht länger zusehen, wie ihre Schwester nur das Mindestmaß an Sicherheit und Unterstützung erhält. Doch dafür die wiedergewonnene Freiheit aufs Spiel setzen? Auch, dass die Motivation hinter dem Erpressungsversuch des Milliardärs nicht allein monetär ist. Jedenfalls nicht für Angel… Die Plottwists waren zwar vorhersehbar, nichts, was mir die Synapsen weggesprengt hat. Gerade wenn man die Dynamik zwischen den Charakteren zu interpretieren weiß, errät sich der weitere Verlauf der Handlung. Und dennoch konnte mich das Buch an mehreren Stellen vollkommen einnehmen, gerade weil diese Charakterdynamik sich so stimmend anfühlte. Es würde mich gar nicht wundern, wenn Disney sich die FIlmrechte hierzu sichert, denn so habe ich das Buch und die Handlung empfunden: wie ein Disney-Antihelden-Buch, dessen Protagonisten trotz ihrer kriminellen Ader das Wohl der Menschen am Herzen liegt und oberste Priorität hat.
Eine nette Heist-Story, die Spaß gemacht hat und sich schnell lesen ließ. Allerdings war mir der Science-Fiction-Anteil bzw der technologische zu wenig nachvollziehbar, um den Coup vollends zu verstehen. Ich hab alles nur hingenommen, was den Aha-Effekt gedämpft hat. Was mir super gefiel, war die Queerness in der Geschichte und dass Yamamoto einiges sierer hawaiianischen Heimat einfließen ließ, seien es Begriffe, Frisuren oder Gerichte.
Braucht am Anfang etwas, um Fahrt aufzunehmen, aber…
…der sich dann aufbauende Mix aus klassischem Heist, familiärem Drama seitens Edie und die Sache zwischen Edie und Angel sorgen für gehörig Spannung. Zackig geschrieben, die Chemie zwischen den Mitgliedern der Crew und der queere Aspekt sorgen für abwechslungsreiche Dialoge und Wendungen. Erfindet das Rad letztlich nicht neu, bringt aber ein paar originelle Ideen rein und unterhält super🔥
Ich tue mich etwas schwer damit dieses Buch zu bewerten, denn ich glaube, dass ich extrem hohe Erwartungen hatte. Six of Crows in Space hört sich einfach zu gut an um wahr zu sein 🙈 Nach Kapitel 1 war ich direkt an das Buch verloren, wie Edie aus dem Gefängnis entlassen wird und wir das erste Mal die Welt kennenlernen. Außer diesem ersten Kapitel spielt der Rest des Buches auf der Raumstation Kepler, die ähnlich zu einer futuristischen Großstadt ist. Es gibt also keine space-action, aber an einigen Stellen ist das Buch trotzdem sehr techy, was ich geliebt habe :). Zu Beginn des Buches lernen wir relativ ausführlich die Crew kennen bzw. wie diese zusammenfinden. Eigentlich basiert die Geschichte auf einem Plan von Angel, die alles dafür tut die besten Leute zu rekrutieren und diesen umzusetzen. Die Dynamik zwischen den Protagonisten entwickelt sich dabei nur recht langsam und ich glaube an dieser Stelle hätte das Buch von mehreren Perspektiven sehr profitiert. Das was ich von den Charakteren ansonsten gesehen habe (aus Edies Perspektive) fand ich durchweg überzeugend und hat mir gut gefallen. Die Liebesgeschichte dagegen fand ich deutlich weniger überzeugend und hätte mir gewünscht, dass diese einfach weggelassen worden wäre oder sich deutlich langsamer entwickelt. Über das Buch hinweg spielt die hawaiianische Sprache und Kultur immer wieder eine große Rolle. Es wird beispielsweise traditionelles Essen gekocht und gewisse Ausdrücke der Sprache verwendet. Einige Wörter haben sich dabei aus dem Kontext erschlossen, andere musste ich googlen. Ich glaube dass das Buch hier auch von einem Glossar profitiert hätte. Zumindest in meinem persönlichen Fall, da ich extrem wenig Vorwissen in dem Bereich habe den Teil der Geschichte aber durchaus interessant fand. Außerdem sind kleine Teile der Geschichte (insbesondere die wörtliche Rede eines Charakters) in Pidgin geschrieben (Wikipedia: reduzierte Sprachform, die verschiedensprachigen Personen als Verkehrssprache zur Verständigung dient). Für mich war das zunächst sehr gewöhnungsbedürftig zu lesen, gibt den Charakteren und dem Schreibstil aber etwas sehr besonderes. Ansonsten ließ sich das Buch sehr gut und flüssig lesen :) Der folgende Absatz könnte leichte Spoiler enthalten: Mein größter Kritikpunkt an dem Buch ist allerdings leider, dass vieles (Rekrutierung der Leute, der Überfall) sehr einfach wirkte. Man hatte zu keiner Zeit wirklich Angst, dass etwas schief gehen könnte und ich habe bis zum Schluss auf den großen Twist gewartet. Deshalb fand ich gerade das Ende sehr antiklimaktisch. Auch wenn ich den Überfall selber letztendlich ganz gut fand hätte ich mir durch das ganze Buch hinweg mehr erhofft. Mehr Aktion, mehr Spannung, mehr Interaktion zwischen den Charakteren (hauptsächlich weil wir nur eine Perspektive haben). Unteranderem liegt es sicher auch an meinen hohen Erwartungen, dass das Buch nicht ganz mit meinem anfänglichen Eindruck mithalten konnte. Deshalb hat das Buch von mir 4 Sterne bekommen. (Ich habe das Buch auf englisch gelesen, aber die Version leider nicht bei Reado gefunden, deshalb habe ich meine Rezension einfach für die deutsche Ausgabe geschrieben)
Aufregender Heist à la "Ocean's 8" trifft auf Weltraumabenteuer
Der Debütroman von Makana Yamamoto liefert nicht nur einen aufregenden Coup in futuristischem Sci-Fi-Setting, sondern auch einige gesellschaftspolitische Impulse, Morally-Grey-Nuancen und Einflüsse hawaiianischer Kultur. Hauptfigur Edie ist eine verdammt coole Socke, ebenso wie die gesamte Crew, die den Raubzug an Keplers (das ist die Raumstation, auf der sie alle leben) korrupten Tech-Mogul minutiös plant und spektakulär durchführt. Wer sich jetzt einen haarsträubenden Page-Turner verspricht, sollte seine Erwartungen vielleicht etwas zügeln: Der Spannungsbogen ist nicht ganz so hoch, wie die Handlung es eigentlich verspricht. Ich hatte kaum mitbekommen, dass der Coup bereits gestartet hat, da waren wir schon mittendrin. Aber in meinem Fall hat das mein Lesevergnügen nicht gedämpft. Der Roman war abenteuerlich und stellenweise berührend – ein Geheimtipp, der es eigentlich nicht verdient hat, geheim zu sein.

Absolut was anderes, als ich sonst lese, was nicht heißt, dass es mir nicht gefallen hat. Science Fiction ist ein Ausflug für mich in ein anderes Genre (und eine andere Zeit höhö). Wir begleiten Eddie und Co auf einem großen Heist. Das Buch hatte tolle zwischenmenschliche Beziehungen, Konflikte und eine nicht unspannende Story. Anfangs, als die Personen für den Heist rekrutiert wurden, war die Story etwas langsam. Ab der Hälfte ging es dann aber gut los und man war im Geschehen.












