Für mich eher ein mutiges Schreib-Experiment als ein fesselnder Roman
Ich liebe bereits einige Bücher und Kurzgeschichten von Benjamin Myers und hatte mich deswegen gar nicht großartig mit „Cuddy“ beschäftigt, bevor ich es begann. Hätte ich mal lieber tun sollen, denn dann wäre mir vielleicht die anfängliche Enttäuschung erspart geblieben. Das Buch ist in vier Teile unterteilt, die für mich, wie ein Experiment wirken. Am Anfang ist e s einfach nur eine Sammlung von Zitaten? Sieht aus wie meine Notizen für ne wissenschaftliche Arbeit. Dann wird es als Theaterstück geschrieben, nur direkte Rede. Ab Seite 200 blitzt ein bekannter Myers durch. Aber auch hier finden wir Texte in unterschiedlichen Formen (bspw. Ein Teil nur in Form von Tagebucheinträgen). Aus literarischer Sicht, fand ich das ganz spannend und ich mochte auch die grundsätzliche Idee den heiligen Cuthbert und seine Bedeutung aus verschiedenen Epochen zu beleuchten (das ist durchaus gelungen), aber insgesamt kenne ich fesselndere Bücher des Autors.





