Bretonische Sehnsucht
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Description
Mord auf der sagenhaften Insel Ouessant: Dupins 13. Fall als Taschenbuch!
Bretonische Klänge, betörende Sirenen und die atemberaubende Insel der Frauen: Bestsellerautor Jean-Luc Bannalec entführt uns mit diesem atmosphärischen Krimi in die mystische Welt der Bretagne und konfrontiert Kommissar Dupin mit dem fesselnden Rätsel um ein keltisches Ritual.
Am äußersten Rand der Bretagne, inmitten der Urgewalten des Atlantiks, liegt die tiefgrüne Insel Ouessant. Dort soll Kommissar Dupin im Spezialauftrag des Präfekten einen mysteriösen Tod aufklären: Ein keltischer Musiker wurde am Ufer angeschwemmt. In seinem Haus entdeckt die Polizei einen Hinweis, der mit einem uralten dunklen Ritus in Verbindung gebracht wird.
Doch die eingeschworene Gemeinschaft der abgelegenen Insel erschwert Dupin das Ermitteln – Sirenen, Priesterinnen und Märchenerzählerinnen leben hier abseits der Normen und wissen: Auf das Unsichtbare kommt es an. Und Dupin stellt sich der beinahe unlösbaren Aufgabe, herauszufinden, was das sein könnte.
Book Information
Author Description
Jean-Luc Bannalec ist der Künstlername von Jörg Bong. Er ist in Bonn und im südlichen Finistère zu Hause. Die Krimireihe mit Kommissar Dupin wurde für das Fernsehen verfilmt und in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2016 wurde der Autor von der Region Bretagne mit dem Titel »Mécène de Bretagne« ausgezeichnet. Er ist Ehrenmitglied der Académie littéraire de Bretagne und Mitglied der Académie de Berlin. Zuletzt erhielt er den Preis der Buchmesse HomBuch für die deutsch-französischen Beziehungen und die Ehrenbürgerschaft der Stadt Concarneau.
Posts
Der 13. Roman über Kommissar Dupin hat mir deutlich besser gefallen als die letzten beiden Geschichten. Der Autor schafft es in jedem Roman, die Bretagne und ihre Schönheit wundervoll zu beschreiben. In den letzten Roman ist dabei die Geschichte in den Hintergrund getreten. Man lass immerzu, wie der Kommissar von hier nach da flitze und jeder Weg in Detail beschrieben wurde. Auch im 13. Roman neigt der Autor dazu, sich in der Rastlosigkeit zu verlieren. Die Geschichte ist aber gut recherchiert und diesmal kann man auch gut mitraten. Ich empfehle den Roman definitiv eher als Sommerroman, denn man möchte jedes Mal direkt ans Meer und an den Strand fahren.
Bretagne, Commissaire Dupin, Meer, Insel, Kelten, Mystik
Bannalec 13, ich habe lange drauf gewartet, direkt besorgt, losgelesen und ihn dann erstmal wieder weggelegt. Auf einer kleinen, wehrigen Insel im Atlantik, Ouessant, wird eine Leiche angespült. Die Inselgemeinschaft hält zusammen, es gibt allerlei Mythen, die Kelten und Bretonen, fantastische Wesen und doch allerlei Geheimnisse. Schnell werden aus einer Leiche drei und die "Fünf Sirenen" genannten Musikerinnen sind omnipräsent. Die Insel wird hauptsächlich von Frauen geprägt und regiert. Wer hat die Männer umgebracht und was hat das mit all der Mystik und Riten auf sich. Trotz einiger Lesepausen und dem eher untypischen Dupin Setting (Wasser, E-Bike, wenig Essen und Kaffee) ein tolles Zusammenspiel aller Polizisten. Der Fall ist mein seinen rituellen Elementen sehr schön, er löst sich relativ einfach (Zumindest im Lesen). Dieser Bannalec hat mir wieder sehr gut gefallen und ich werde der Reihe natürlich weiterhin treu bleiben.
Ein atmosphärischer Kriminalroman vor der rauen Kulisse einer keltisch geprägten bretonischen Insel: Zwischen salziger Atlantikluft, geheimnisvollen Traditionen und eindrucksvollen Landschaftsbeschreibungen entfaltet sich eine spannende Geschichte mit viel regionalem Flair. Besonders die detailreichen Schilderungen der bretonischen Küche und des Meeres verleihen dem Roman eine sinnliche, fast greifbare Stimmung. Einige ruhigere Passagen bremsen gelegentlich das Tempo, dennoch überzeugt das Buch insgesamt durch seine dichte Atmosphäre und sein authentisches Bretagne-Gefühl.
“Bretonische Sehnsucht” von Jean-Luc Bannalec ist der 13. Teil seiner Bretagne-Reihe. Hier muss Kommissar in einer Reihe von Todesfällen auf einer Insel ermitteln und taucht tief in die mystischen Sphären der Bretagne ein, Ich fand diesen Roman wieder äußerst unterhaltsam und das Aufeinanderprallen des rationalen Kommissars und der mystischen Sagenwelt der Insel, die für alle um ihn herum eher Tatsachen als Erzählungen sind, herrlich komisch. Das Erzähltempo war rasant wie immer - ich liebe es, dass hier nicht am Schreibtisch ermittelt wird, sondern die Story durch die ständigen Schauplatz- und Figurenwechsel so dynamisch ist - und mir viel es diesmal sehr leicht, die Personen und Orte auseinander zu halten, womit ich mich bei der Reihe sonst eher schwer tue. Auch dieser Teil ist ein Muss für Krimi- und Bretagnefans, die sich von komplexen Handlungssträngen nicht abschrecken lassen und eine temporeiche und spannende, jedoch nicht aufregende Erzählweise schätzen. *Das Buch wurde mir kostenfrei von netgalley zur Verfügung gestellt.
Bannalec 13, ich habe lange drauf gewartet, direkt besorgt, losgelesen und ihn dann erstmal wieder weggelegt. Auf einer kleinen, wehrigen Insel im Atlantik, Ouessant, wird eine Leiche angespült. Die Inselgemeinschaft hält zusammen, es gibt allerlei Mythen, die Kelten und Bretonen, fantastische Wesen und doch allerlei Geheimnisse. Schnell werden aus einer Leiche drei und die "Fünf Sirenen" genannten Musikerinnen sind omnipräsent. Die Insel wird hauptsächlich von Frauen geprägt und regiert. Wer hat die Männer umgebracht und was hat das mit all der Mystik und Riten auf sich. Trotz einiger Lesepausen und dem eher untypischen Dupin Setting (Wasser, E-Bike, wenig Essen und Kaffee) ein tolles Zusammenspiel aller Polizisten. Der Fall ist mein seinen rituellen Elementen sehr schön, er löst sich relativ einfach (Zumindest im Lesen). Dieser Bannalec hat mir wieder sehr gut gefallen und ich werde der Reihe natürlich weiterhin treu bleiben.
Schönes Setting. Die Insel Ouessant und die Mystik der Musik. Schöne Landschaftsbeschreibungen, wie immer. Am Anfang wusste ich nicht, wo der Weg hingeht, hat mich alles etwas verwirrt. Aber trotzdem war es spannend und ein schönes Urlaubsbuch. Für mich im Gegensatz zu den beiden Vorgängern wieder ein stärkeres Buch von diesem Autor.
„Bretonische Sehnsucht“ ist der bereits dreizehnte Fall um den eigensinnigen Kommissar Georges Dupin und dieses Mal auf der rauen, wilden Insel Ouessant angesiedelt. Am Ufer dieser abgelegenen bretonischen Insel wird die Leiche eines keltischen Musikers gefunden. Kommissar Dupin wird vom Präfekten Locmariaquer höchstpersönlich nach Ouessant abberufen, um die Ermittlungen vor Ort aufzunehmen. Diese führen ihn in eine Welt voller Geheimnisse und uralter Rituale. Die eingeschworene Gemeinschaft der Inselbewohner behindern nicht nur die Ermittlungen, sondern machen Dupin auch das Leben schwer. Erneut ist Jean-Luc Bannalec ein atmosphärisch dichter und fesselnder Kriminalroman gelungen. Dies liegt vor allem an Bannalecs spürbarer Liebe zur Bretagne und seinen leidenschaftlichen Beschreibungen von Landschaft, Natur, Kultur und Menschen. Wie keinem anderen gelingt es Bannalec, die idyllische Atmosphäre der Bretagne einzufangen und mit viel Lokalkolorit und den dazugehörigen keltischen Sagen, Mythen und Bräuchen auf ganzer Linie zu überzeugen. Die mystischen und historischen Elemente der Geschichte verleihen dem Kriminalfall dabei eine ganz besondere Tiefe. Mit seinem charmant-kauzigen Kommissar Dupin hat Bannalec einen Charakter geschaffen, den ich – sei es wegen seiner Kaffeesucht, der Pinguinliebe oder seiner eigenwilligen Ermittlungspraktiken - sofort ins Herz geschlossen habe. Die atemberaubenden Landschaftsbeschreibungen, die interessante Verknüpfung von Mythos und Realität, die spannenden Wendungen und die gut ausgearbeiteten Charaktere machen diesen Band zur perfekten Urlaubslektüre. Eine ganz besondere Krimireihe, die für mich tatsächlich immer ein bisschen wie Urlaub in der Bretagne ist. Nach der Lektüre möchte ich jedes Mal am liebsten sofort dorthin reisen und die Originalschauplätze besichtigen. Es wird wirklich Zeit, dies endlich mal zu tun!

Versunken in den mystischen Geschichten einer geheimnisvollen bretonischen Insel
Jean-Luc Bannalec ist es wieder einmal fulminant gelungen, mich tief in den mystischen Sog der Bretagne zu ziehen. Drei Tote, die an einer bretonischen Insel angespült würden, fünf Sängerin, die eng zusammenhalten und eine Druidin, die scheinbar die Geschicke lenkt. Gepaart mit jeder Menge geheimnisvollen Geschichten und wilden Landschaften. Man kann gar nicht anders als dieses Buch zu lieben. Ja, an manchen Stellen neige ich zum Überfliegen. Die Beschreibungen der Natur könnten etwas kürzer sein, aber die Figuren, die Wendungen und vor allem der unglaubliche Commisaire Dupin sind jede Seite und jedes Wort wert.
Sommerzeit ist Urlaubszeit ist Kommissar Dupin-Zeit. Band 12 habe ich letztes Jahr in einem Strandkorb in Wismar beendet, im schottischen Forrestmill blättere ich dieses Jahr die letzte Seite von Band 13 um. Diesmal geht es um die Magie der Musik, die ihren Ursprung auf der bretonischen Insel Ouessant haben soll. Erst im letzten Viertel nimmt das Buch so richtig Fahrt auf. Diesmal wird deutlich weniger gegessen und getrunken, in früheren Bänden schwelgte man mit dem Autor ob der bretonischen Köstlichkeiten durch die Ermittlungen. Die Schilderung von Dupins ungewolltem Bootstrip war extrem eindrücklich und ich war froh, bei bewölktem Himmel in Großbritannien zu sein, anstatt wie er in einem Ruderboot bei Sonnenschein auf hoher See. Eine bewährte Sommerlektüre ohne große Überraschungen, für mich solide 💜💜💜💜.

Die Leiche eines keltischen Musikers wird am Ufer von Ouessant - der tiefgrünen Insel - angespült. In seinem Haus Hinweise auf einen uralten dunklen Ritus... Dieser 13. Fall für Kommissar Georges Dupin hat mich wieder mal in den Bann und in die Bretagne gezogen. Ein wunderbar geschriebener, mysteriöser Krimi, den ich in wenigen Tagen weggesuchtet habe... Rezension folgt auf meinem Instagramaccount seelich_buchliebe
Kommissar Dupins dreizehnter Fall - weniger ein Kriminalroman als eine wunderbare Geschichte mitten in der Bretagne auf der Île d‘Ouessant. Man taucht mitten in die besondere - mystische - Atmosphäre und die keltische Vergangenheit dieser Insel ein. Und möchte sofort selbst von den wunderbaren Küsten hinaus auf den gewaltigen Atlantik blicken, begleitet vom Gesang der Sirenen. Ein tolles Buch, richtig geeignet zum Abschalten und Entspannen!
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Mord auf der sagenhaften Insel Ouessant: Dupins 13. Fall als Taschenbuch!
Bretonische Klänge, betörende Sirenen und die atemberaubende Insel der Frauen: Bestsellerautor Jean-Luc Bannalec entführt uns mit diesem atmosphärischen Krimi in die mystische Welt der Bretagne und konfrontiert Kommissar Dupin mit dem fesselnden Rätsel um ein keltisches Ritual.
Am äußersten Rand der Bretagne, inmitten der Urgewalten des Atlantiks, liegt die tiefgrüne Insel Ouessant. Dort soll Kommissar Dupin im Spezialauftrag des Präfekten einen mysteriösen Tod aufklären: Ein keltischer Musiker wurde am Ufer angeschwemmt. In seinem Haus entdeckt die Polizei einen Hinweis, der mit einem uralten dunklen Ritus in Verbindung gebracht wird.
Doch die eingeschworene Gemeinschaft der abgelegenen Insel erschwert Dupin das Ermitteln – Sirenen, Priesterinnen und Märchenerzählerinnen leben hier abseits der Normen und wissen: Auf das Unsichtbare kommt es an. Und Dupin stellt sich der beinahe unlösbaren Aufgabe, herauszufinden, was das sein könnte.
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Author Description
Jean-Luc Bannalec ist der Künstlername von Jörg Bong. Er ist in Bonn und im südlichen Finistère zu Hause. Die Krimireihe mit Kommissar Dupin wurde für das Fernsehen verfilmt und in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2016 wurde der Autor von der Region Bretagne mit dem Titel »Mécène de Bretagne« ausgezeichnet. Er ist Ehrenmitglied der Académie littéraire de Bretagne und Mitglied der Académie de Berlin. Zuletzt erhielt er den Preis der Buchmesse HomBuch für die deutsch-französischen Beziehungen und die Ehrenbürgerschaft der Stadt Concarneau.
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Der 13. Roman über Kommissar Dupin hat mir deutlich besser gefallen als die letzten beiden Geschichten. Der Autor schafft es in jedem Roman, die Bretagne und ihre Schönheit wundervoll zu beschreiben. In den letzten Roman ist dabei die Geschichte in den Hintergrund getreten. Man lass immerzu, wie der Kommissar von hier nach da flitze und jeder Weg in Detail beschrieben wurde. Auch im 13. Roman neigt der Autor dazu, sich in der Rastlosigkeit zu verlieren. Die Geschichte ist aber gut recherchiert und diesmal kann man auch gut mitraten. Ich empfehle den Roman definitiv eher als Sommerroman, denn man möchte jedes Mal direkt ans Meer und an den Strand fahren.
Bretagne, Commissaire Dupin, Meer, Insel, Kelten, Mystik
Bannalec 13, ich habe lange drauf gewartet, direkt besorgt, losgelesen und ihn dann erstmal wieder weggelegt. Auf einer kleinen, wehrigen Insel im Atlantik, Ouessant, wird eine Leiche angespült. Die Inselgemeinschaft hält zusammen, es gibt allerlei Mythen, die Kelten und Bretonen, fantastische Wesen und doch allerlei Geheimnisse. Schnell werden aus einer Leiche drei und die "Fünf Sirenen" genannten Musikerinnen sind omnipräsent. Die Insel wird hauptsächlich von Frauen geprägt und regiert. Wer hat die Männer umgebracht und was hat das mit all der Mystik und Riten auf sich. Trotz einiger Lesepausen und dem eher untypischen Dupin Setting (Wasser, E-Bike, wenig Essen und Kaffee) ein tolles Zusammenspiel aller Polizisten. Der Fall ist mein seinen rituellen Elementen sehr schön, er löst sich relativ einfach (Zumindest im Lesen). Dieser Bannalec hat mir wieder sehr gut gefallen und ich werde der Reihe natürlich weiterhin treu bleiben.
Ein atmosphärischer Kriminalroman vor der rauen Kulisse einer keltisch geprägten bretonischen Insel: Zwischen salziger Atlantikluft, geheimnisvollen Traditionen und eindrucksvollen Landschaftsbeschreibungen entfaltet sich eine spannende Geschichte mit viel regionalem Flair. Besonders die detailreichen Schilderungen der bretonischen Küche und des Meeres verleihen dem Roman eine sinnliche, fast greifbare Stimmung. Einige ruhigere Passagen bremsen gelegentlich das Tempo, dennoch überzeugt das Buch insgesamt durch seine dichte Atmosphäre und sein authentisches Bretagne-Gefühl.
“Bretonische Sehnsucht” von Jean-Luc Bannalec ist der 13. Teil seiner Bretagne-Reihe. Hier muss Kommissar in einer Reihe von Todesfällen auf einer Insel ermitteln und taucht tief in die mystischen Sphären der Bretagne ein, Ich fand diesen Roman wieder äußerst unterhaltsam und das Aufeinanderprallen des rationalen Kommissars und der mystischen Sagenwelt der Insel, die für alle um ihn herum eher Tatsachen als Erzählungen sind, herrlich komisch. Das Erzähltempo war rasant wie immer - ich liebe es, dass hier nicht am Schreibtisch ermittelt wird, sondern die Story durch die ständigen Schauplatz- und Figurenwechsel so dynamisch ist - und mir viel es diesmal sehr leicht, die Personen und Orte auseinander zu halten, womit ich mich bei der Reihe sonst eher schwer tue. Auch dieser Teil ist ein Muss für Krimi- und Bretagnefans, die sich von komplexen Handlungssträngen nicht abschrecken lassen und eine temporeiche und spannende, jedoch nicht aufregende Erzählweise schätzen. *Das Buch wurde mir kostenfrei von netgalley zur Verfügung gestellt.
Bannalec 13, ich habe lange drauf gewartet, direkt besorgt, losgelesen und ihn dann erstmal wieder weggelegt. Auf einer kleinen, wehrigen Insel im Atlantik, Ouessant, wird eine Leiche angespült. Die Inselgemeinschaft hält zusammen, es gibt allerlei Mythen, die Kelten und Bretonen, fantastische Wesen und doch allerlei Geheimnisse. Schnell werden aus einer Leiche drei und die "Fünf Sirenen" genannten Musikerinnen sind omnipräsent. Die Insel wird hauptsächlich von Frauen geprägt und regiert. Wer hat die Männer umgebracht und was hat das mit all der Mystik und Riten auf sich. Trotz einiger Lesepausen und dem eher untypischen Dupin Setting (Wasser, E-Bike, wenig Essen und Kaffee) ein tolles Zusammenspiel aller Polizisten. Der Fall ist mein seinen rituellen Elementen sehr schön, er löst sich relativ einfach (Zumindest im Lesen). Dieser Bannalec hat mir wieder sehr gut gefallen und ich werde der Reihe natürlich weiterhin treu bleiben.
Schönes Setting. Die Insel Ouessant und die Mystik der Musik. Schöne Landschaftsbeschreibungen, wie immer. Am Anfang wusste ich nicht, wo der Weg hingeht, hat mich alles etwas verwirrt. Aber trotzdem war es spannend und ein schönes Urlaubsbuch. Für mich im Gegensatz zu den beiden Vorgängern wieder ein stärkeres Buch von diesem Autor.
„Bretonische Sehnsucht“ ist der bereits dreizehnte Fall um den eigensinnigen Kommissar Georges Dupin und dieses Mal auf der rauen, wilden Insel Ouessant angesiedelt. Am Ufer dieser abgelegenen bretonischen Insel wird die Leiche eines keltischen Musikers gefunden. Kommissar Dupin wird vom Präfekten Locmariaquer höchstpersönlich nach Ouessant abberufen, um die Ermittlungen vor Ort aufzunehmen. Diese führen ihn in eine Welt voller Geheimnisse und uralter Rituale. Die eingeschworene Gemeinschaft der Inselbewohner behindern nicht nur die Ermittlungen, sondern machen Dupin auch das Leben schwer. Erneut ist Jean-Luc Bannalec ein atmosphärisch dichter und fesselnder Kriminalroman gelungen. Dies liegt vor allem an Bannalecs spürbarer Liebe zur Bretagne und seinen leidenschaftlichen Beschreibungen von Landschaft, Natur, Kultur und Menschen. Wie keinem anderen gelingt es Bannalec, die idyllische Atmosphäre der Bretagne einzufangen und mit viel Lokalkolorit und den dazugehörigen keltischen Sagen, Mythen und Bräuchen auf ganzer Linie zu überzeugen. Die mystischen und historischen Elemente der Geschichte verleihen dem Kriminalfall dabei eine ganz besondere Tiefe. Mit seinem charmant-kauzigen Kommissar Dupin hat Bannalec einen Charakter geschaffen, den ich – sei es wegen seiner Kaffeesucht, der Pinguinliebe oder seiner eigenwilligen Ermittlungspraktiken - sofort ins Herz geschlossen habe. Die atemberaubenden Landschaftsbeschreibungen, die interessante Verknüpfung von Mythos und Realität, die spannenden Wendungen und die gut ausgearbeiteten Charaktere machen diesen Band zur perfekten Urlaubslektüre. Eine ganz besondere Krimireihe, die für mich tatsächlich immer ein bisschen wie Urlaub in der Bretagne ist. Nach der Lektüre möchte ich jedes Mal am liebsten sofort dorthin reisen und die Originalschauplätze besichtigen. Es wird wirklich Zeit, dies endlich mal zu tun!

Versunken in den mystischen Geschichten einer geheimnisvollen bretonischen Insel
Jean-Luc Bannalec ist es wieder einmal fulminant gelungen, mich tief in den mystischen Sog der Bretagne zu ziehen. Drei Tote, die an einer bretonischen Insel angespült würden, fünf Sängerin, die eng zusammenhalten und eine Druidin, die scheinbar die Geschicke lenkt. Gepaart mit jeder Menge geheimnisvollen Geschichten und wilden Landschaften. Man kann gar nicht anders als dieses Buch zu lieben. Ja, an manchen Stellen neige ich zum Überfliegen. Die Beschreibungen der Natur könnten etwas kürzer sein, aber die Figuren, die Wendungen und vor allem der unglaubliche Commisaire Dupin sind jede Seite und jedes Wort wert.
Sommerzeit ist Urlaubszeit ist Kommissar Dupin-Zeit. Band 12 habe ich letztes Jahr in einem Strandkorb in Wismar beendet, im schottischen Forrestmill blättere ich dieses Jahr die letzte Seite von Band 13 um. Diesmal geht es um die Magie der Musik, die ihren Ursprung auf der bretonischen Insel Ouessant haben soll. Erst im letzten Viertel nimmt das Buch so richtig Fahrt auf. Diesmal wird deutlich weniger gegessen und getrunken, in früheren Bänden schwelgte man mit dem Autor ob der bretonischen Köstlichkeiten durch die Ermittlungen. Die Schilderung von Dupins ungewolltem Bootstrip war extrem eindrücklich und ich war froh, bei bewölktem Himmel in Großbritannien zu sein, anstatt wie er in einem Ruderboot bei Sonnenschein auf hoher See. Eine bewährte Sommerlektüre ohne große Überraschungen, für mich solide 💜💜💜💜.



























