Bretonisches Vermächtnis
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Description
Ein rätselhafter Mordfall erschüttert die malerische Altstadt von Concarneau – Kommissar Dupin ermittelt in seinem atmosphärischsten Fall
Concarneau , die »blaue Stadt« am Meer, kurz vor den Pfingsttagen. In der berühmten Altstadt Ville Close feiern die Bretonen mit Musik und Tanz den Auftakt des Sommers, und alles könnte so wunderbar heiter sein. Gäbe es nicht plötzlich einen Toten – genau vor Kommissar Dupins Lieblingsrestaurant, dem Amiral. Doch damit nicht genug: Ausgerechnet in diesen Tagen sind Dupins Inspektoren beurlaubt und Nolwenn unerreichbar.
Gemeinsam mit zwei neuen Kolleginnen widmet sich der Kommissar der alles entscheidenden Frage: Wer hatte es auf Docteur Chaboseau abgesehen? Der angesehene Arzt stammte aus einer der einflussreichsten Familien der Gegend. Weder dessen Frau noch seine engsten Freunde, ein stadtbekannter Apotheker und ein Weinhändler, können sich einen Reim auf die Tat machen. Könnte es etwas mit den vielseitigen Interessen des Arztes zu tun haben, der nicht nur Kunstsammler war, sondern auch in bretonische Brauereien und traditionelle Fischkonservenfabriken investierte?
Während Dupin noch fieberhaft nach Anhaltspunkten sucht, kommt es zu einem Anschlag, der ganz Concarneau in Aufruhr versetzt . In seinem stimmungsvollsten Fall macht Jean-Luc Bannalec das wunderschöne Städtchen zum Protagonisten: Seine Häfen und Strände, Galerien und Restaurants, seine Traditionen und ganz besondere Geschichte.
Ein spannender Bretagne-Krimi mit unverwechselbarem Flair!
Die Krimis von Jean-Luc Bannalec über Kommissar Dupin in der Bretagne sind die optimale Urlaubslektüre: Durch seinen feinsinnigen Humor und das Gespür für das regionaltypische Kolorit werden die Leser in die bezaubernde Bretagne versetzt, in der man das Meer förmlich riecht.
Die Krimi-Bestseller aus der Bretagne sind in folgender Reihenfolge erschienen:
Bretonische Verhältnisse Bretonische Brandung Bretonisches Gold Bretonischer Stolz Bretonische Flut Bretonisches Leuchten Bretonische Geheimnisse Bretonisches Vermächtnis Bretonische Spezialitäten Bretonische Idylle Bretonische Nächte Bretonischer Ruhm Bretonische Sehnsucht Bretonische VersuchungenDie Bücher erzählen eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Book Information
Author Description
Jean-Luc Bannalec ist der Künstlername von Jörg Bong. Er ist in Bonn und im südlichen Finistère zu Hause. Die Krimireihe mit Kommissar Dupin wurde für das Fernsehen verfilmt und in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2016 wurde der Autor von der Region Bretagne mit dem Titel »Mécène de Bretagne« ausgezeichnet. Er ist Ehrenmitglied der Académie littéraire de Bretagne und Mitglied der Académie de Berlin. Zuletzt erhielt er den Preis der Buchmesse HomBuch für die deutsch-französischen Beziehungen und die Ehrenbürgerschaft der Stadt Concarneau.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
INHALT Pfingsten steht vor der Tür und während sich Concarneau in Feierlaune befindet, da trübt eine Leiche den Sommerbeginn. Und das auch noch vor dem Amiral, dem Lieblingsrestaurant von Kommissar Dupin. Und Dupin sieht sich zu allem Überfluss auch noch ganz alleine vor einem großen Haufen Ermittlungsarbeit, denn seine Kollegen sind entweder im Urlaub oder in Elternzeit. Sogar Nolwenn, die sonst unverzichtbar ist, ist nicht erreichbar. Dupin nimmt Vorlieb mit zwei anderen Kolleginnen – und stößt schon bald auf irritierende Parallelen zu einem alten Kriminalroman. Der Kreis der Verdächtigen wird nicht kleiner, stattdessen bestehen die Involvierten aus angesehenen Menschen des kleinen Städtchens. Dann aber hält ein Anschlag die Menschen in Atem – und Dupin wird unterdessen den Gedanken an seine Schwiegereltern nicht los, die zu Besuch sind. Ein spannender Fall nimmt Fahrt auf. MEINUNG Der nunmehr achte Fall des kultigen, kaffeeliebenden Kommissars. Ich begleite Dupin unheimllich gerne, weil man mit ihm immer gut isst und trinkt und eine Menge Spannung erlebt. Dass genau der Ort, der sonst der Zufluchtsort für ihn ist, nun in den Fokus eines Mordes gerät, ist doppelt spannend. Den Charme, den Bannalecs Krimis ausstrahlen, habe ich auch hier wieder auf jeder Seite gespürt. Ich mag es sehr, wie Tradition der Bretagne und die Anekdoten der Figuren miteinander spielen, wie sich sich elegant in die Ermittlungen einschleichen. Das ist – wie in jedem anderen der Bücher – auch hier wieder sehr gelungen. Ich habe Dupin dieses Mal sehr nah kennengelernt, wie ich finde. Das mag daran liegen, dass man mehr mit seinen eigenen Gedanken konkrontiert wird, weil er auf sich alleine gestellt ist. Dass der Kult-Kommissar mir ans Herz gewachsen ist, muss ich nicht mehr erwähnen, dafür habe ich schon zu oft die Bücher hier vorgestellt. In den Vordergrund gedrängt hat sich in dieser Geschichte aber auch Claire, die Frau an Dupins Seite. Ich finde sie so angenehm unkompliziert und doch empfinde ich sie als eine sehr starke Persönlichkeit. Wie sie mit der Beziehung, dem Job ihres Mannes und ihrem eigenen Leben umgeht, ist nennens-, wenn nicht gar bewundernswert. Auch ein heimlicher Star ist – wie immer – Nolwenn. Tolle Frau, eine Menge kluge Dinge kommen da aus ihrem Mund. Ich habe letztens in einer Bewertung gelesen, man bekäme bei Dupin den Eindruck, dass er sich wie ein Superheld aufspiele, der er nicht ist. Zum einen habe ich dieses Gefühl nicht, zum anderen finde ich, dass eigentlich Nolwenn die heimliche Superheldin der Bretagne ist – oder zumindest der Polizei dort. Dennoch macht der Kommissar natürlich das aus, was ich an den Krimis so mag. Dieser hier hat mir besonders gut gefallen, weil er neben der typischen Gelassenheit auch eine Menge Spannung bot und vor allem das letzte Drittel absolut durchdacht, plausibel und gut war. FAZIT Toller Krimi aus dem Herzen Concarneaus. Man sollte die vorhergehenden Bände meiner Meinung nach kennen, aber wenn man das tut, ist der achte Fall für Dupin ein wahrer Genuss – nicht nur in dramaturgischer, sondern auch in kulinarischer Sicht! 5 VON 5 BUCHHERZEN ♥♥♥♥♥ DANKE AN DEN VERLAG FÜR DAS REZENSIONSEXEMPLAR!
Endlich Teil 8 der Kommissar Dupin-Reihe. Auch dieser Band enthält alles was man aus der Reihe kennt, tolle Landschaften, tolles Essen, bretonische Mystiken, die mit der Weltgeschichte verbandelt sind und natürlich einen Mordfall, den wiedereinmal nur Dupin lösen kann. Diesmal wird direkt vor der Haustür, in Concarneau gemordet und es scheint einen Zusammenhang mit einem alten Roman zu geben. Was ist los in der High Society in der Bretagne? Wie immer tolles Buch, dass allerdings die Schwächen der Vorgänger aufweisst. Der Fall ist nicht so spannend und wird relativ schnell gelöst, alles in allem aber ein gewohnt gutes Buch
Das Pfingstwochenende steht bevor und obwohl sich Kommissar Dupin Schöneres vorstellen kann, als seine Schwiegereltern zu unterhalten, hätte er sich doch keinen Mord gewünscht, um die Sache zu umgehen. Doch der Mord an dem Arzt Chaboseau passiert sozusagen vor seiner Haustür. Plötzlich muss er zur Ermittlung Freunde und Bekannte befragen und ein ganzer Ort schaut gebannt auf das Ergebnis. Erschwerend kommt hinzu, dass seine Stammbelegschaft aufgrund von Renovierungsarbeiten in Ferien begeben hat und Dupin mit den zwei neuen Polizistinnen allein herumschlagen muss. Hatte er noch vor Jahren Schwierigkeiten mit den bretonischen Eigenheiten seiner Mannschaft, merkt er nun wie hilfreich vor allem Nolwenns Talente Aufklärung von Fällen sind. Für mich sind Kommissar Dupin-Romane ein Stückchen Urlaub. Die Verbrechen sind unaufgeregt und kein bisschen blutrünstig, zudem finden sie in der idyllischen Kulisse der Bretagne statt, also ist es immer ein wenig wie Urlaub. Zudem gehört Dupin nicht zu der hektischen Sorte von Ermittlern, auch wenn er einen enormen Kaffeekonsum an den Tag legt. Der Fall fällt Dupin diesmal wortwörtlich vor die Füße und es klingt fast wie der Beginn eines schlechten Witzes: Ein Arzt, ein Apotheker und ein Weinhändler…. Es dauert lange bis die Puzzlestücke sich zusammensetzen, zumal der Kommissar in der ersten Hälfte auf sich gestellt ist, da sein Faktotum Nolwenn eine Radtour durch die Bretagne macht und nicht alles wie gewohnt von ihrem Telefon aus organisieren kann. Ein großartiger Running Gag ist das Dupin immer wieder in Ruhepausen, die er zum intensiven Nachdenken nutzt, seinen Schwiegereltern begegnet und seine Schwiegermutter stets einen kleinen Seitenhieb über seine gemächlichen, müßigen Ermittlungsmethoden fallen lässt. Armer Dupin, dabei gibt er sich sichtlich Mühe, den Fall vor seiner Haustür so schnell wie möglich zu lösen. Schön war auch, dass Bannalec mit diesem Teil dem berühmten Schriftsteller Georges Simenon und seinem Maigret-Roman „Der gelbe Hund“ ein Denkmal setzt, denn dieser spielt ja in Concarnau und ebenfalls im Amiral. Er greift die Story auf und spinnt sie weiter, das animiert mich fast diesen Roman einmal selbst zu lesen. Auch diesmal war die Lektüre eine willkommene Atempause vom Alltag und niemand kann so herrlich das Blau des bretonischen Himmels beschreiben, wie Jean-Luc Bannalec. Der neuste Fall von Kommissar Dupin liegt schon auf meinem Nachttisch, aber ich hebe ihn mir für ein paar hektische Tage auf, wenn ich mal wieder ein Stückchen Urlaub am Meer nötig habe.
Als E-Book mit 208 Seiten gelesen. Es hat mich nicht vom Hocker gehauen.
Der Pluspunkt ist, dass die Geschichte im Sommer am Meer in der Bretagne spielt. Ansonsten war ich über lange Strecken gelangweilt von ermüdenden Ermittlungs- und Vernehmungsgesprächen, welche sich um äußerst langweilige geschäftliche Verstrickungen drehen in denen es um so “spannende" Themen wie Werften, Brauereien und Konservenfabriken geht. Dass ich das Buch nicht abgebrochen habe, liegt daran, dass es nur 208 Seiten lang ist und ich dachte, dass ich das schon irgendwie schaffe. Nach einem urplötzlichen Geistesblitz des Monsieur le Commissaire wird dann in den letzten ca. 20 Seiten die, meiner Meinung nach, abstruse Lösung des Falles präsentiert….ohne dass es hierzu vorher irgendwelche Entwicklungen oder Tendenzen in diese Richtung gegeben hätte. Nein, es kam einfach so, wie aus dem Himmel geplumpst. Für mich leider enttäuschend. Auch die Figur des Kommissars ist mir mittlerweile zu stereotyp. Oder warum muss es immer so sein, dass er sich mit seiner Freundin immer erst nach 1 Uhr morgens irgendwo zu einer sehr späten Mahlzeit trifft, aber ansonsten für ein Privatleben nicht zu Verfügung steht ?!? Wird langsam vorhersehbar und langweilig.
Routiniert geschriebener Bretagne-Krimi. Wie immer in der Reihe werden glaubhafte und angemessen tiefe Charaktere geboten. Die Lösung des Falles hätte für meinen Geschmack gern etwas weniger kurz und überraschend kommen dürfen. So war das sehr die plötzliche "Tante aus Amerika", die im letzten Moment alles aufklärt. Was ich als streckenweise störend empfand, war die Lobpreisungen der kulinarischen Höhepunkte. Das war mir diesmal einfach to much. Ansonsten ein runder Frankreich-Krimi.
Wieder ein tolles Buch
Ich liebe die Reihe. Die Natur, das Essen, die Menschen - die perfekte Sommerlektüre. Etwas Spannung und ganz viel Frankreich. Diesmal gilt einen Fall direkt vor Kommissar Dupins Haustür zu lösen. Dabei spielt eine alte Kurzgeschichte eine wichtige Rolle. Auch wird das Team des Kommissars größer.

Versuch gescheitert - erstmal keine Krimis mehr
Das war mein 1. Krimi, den ich seit Jahren gelesen habe - oder besser gesagt, lesen wollte. Schon kurz nach dem Mord wusste ich, dass ich raus bin. Nicht nur die vielen französischen Begriffe, Namen und Sprüche haben mich genervt, sondern auch die langweilige Storyline. Au Revoir!
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Ein rätselhafter Mordfall erschüttert die malerische Altstadt von Concarneau – Kommissar Dupin ermittelt in seinem atmosphärischsten Fall
Concarneau , die »blaue Stadt« am Meer, kurz vor den Pfingsttagen. In der berühmten Altstadt Ville Close feiern die Bretonen mit Musik und Tanz den Auftakt des Sommers, und alles könnte so wunderbar heiter sein. Gäbe es nicht plötzlich einen Toten – genau vor Kommissar Dupins Lieblingsrestaurant, dem Amiral. Doch damit nicht genug: Ausgerechnet in diesen Tagen sind Dupins Inspektoren beurlaubt und Nolwenn unerreichbar.
Gemeinsam mit zwei neuen Kolleginnen widmet sich der Kommissar der alles entscheidenden Frage: Wer hatte es auf Docteur Chaboseau abgesehen? Der angesehene Arzt stammte aus einer der einflussreichsten Familien der Gegend. Weder dessen Frau noch seine engsten Freunde, ein stadtbekannter Apotheker und ein Weinhändler, können sich einen Reim auf die Tat machen. Könnte es etwas mit den vielseitigen Interessen des Arztes zu tun haben, der nicht nur Kunstsammler war, sondern auch in bretonische Brauereien und traditionelle Fischkonservenfabriken investierte?
Während Dupin noch fieberhaft nach Anhaltspunkten sucht, kommt es zu einem Anschlag, der ganz Concarneau in Aufruhr versetzt . In seinem stimmungsvollsten Fall macht Jean-Luc Bannalec das wunderschöne Städtchen zum Protagonisten: Seine Häfen und Strände, Galerien und Restaurants, seine Traditionen und ganz besondere Geschichte.
Ein spannender Bretagne-Krimi mit unverwechselbarem Flair!
Die Krimis von Jean-Luc Bannalec über Kommissar Dupin in der Bretagne sind die optimale Urlaubslektüre: Durch seinen feinsinnigen Humor und das Gespür für das regionaltypische Kolorit werden die Leser in die bezaubernde Bretagne versetzt, in der man das Meer förmlich riecht.
Die Krimi-Bestseller aus der Bretagne sind in folgender Reihenfolge erschienen:
Bretonische Verhältnisse Bretonische Brandung Bretonisches Gold Bretonischer Stolz Bretonische Flut Bretonisches Leuchten Bretonische Geheimnisse Bretonisches Vermächtnis Bretonische Spezialitäten Bretonische Idylle Bretonische Nächte Bretonischer Ruhm Bretonische Sehnsucht Bretonische VersuchungenDie Bücher erzählen eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Book Information
Author Description
Jean-Luc Bannalec ist der Künstlername von Jörg Bong. Er ist in Bonn und im südlichen Finistère zu Hause. Die Krimireihe mit Kommissar Dupin wurde für das Fernsehen verfilmt und in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2016 wurde der Autor von der Region Bretagne mit dem Titel »Mécène de Bretagne« ausgezeichnet. Er ist Ehrenmitglied der Académie littéraire de Bretagne und Mitglied der Académie de Berlin. Zuletzt erhielt er den Preis der Buchmesse HomBuch für die deutsch-französischen Beziehungen und die Ehrenbürgerschaft der Stadt Concarneau.
Posts
INHALT Pfingsten steht vor der Tür und während sich Concarneau in Feierlaune befindet, da trübt eine Leiche den Sommerbeginn. Und das auch noch vor dem Amiral, dem Lieblingsrestaurant von Kommissar Dupin. Und Dupin sieht sich zu allem Überfluss auch noch ganz alleine vor einem großen Haufen Ermittlungsarbeit, denn seine Kollegen sind entweder im Urlaub oder in Elternzeit. Sogar Nolwenn, die sonst unverzichtbar ist, ist nicht erreichbar. Dupin nimmt Vorlieb mit zwei anderen Kolleginnen – und stößt schon bald auf irritierende Parallelen zu einem alten Kriminalroman. Der Kreis der Verdächtigen wird nicht kleiner, stattdessen bestehen die Involvierten aus angesehenen Menschen des kleinen Städtchens. Dann aber hält ein Anschlag die Menschen in Atem – und Dupin wird unterdessen den Gedanken an seine Schwiegereltern nicht los, die zu Besuch sind. Ein spannender Fall nimmt Fahrt auf. MEINUNG Der nunmehr achte Fall des kultigen, kaffeeliebenden Kommissars. Ich begleite Dupin unheimllich gerne, weil man mit ihm immer gut isst und trinkt und eine Menge Spannung erlebt. Dass genau der Ort, der sonst der Zufluchtsort für ihn ist, nun in den Fokus eines Mordes gerät, ist doppelt spannend. Den Charme, den Bannalecs Krimis ausstrahlen, habe ich auch hier wieder auf jeder Seite gespürt. Ich mag es sehr, wie Tradition der Bretagne und die Anekdoten der Figuren miteinander spielen, wie sich sich elegant in die Ermittlungen einschleichen. Das ist – wie in jedem anderen der Bücher – auch hier wieder sehr gelungen. Ich habe Dupin dieses Mal sehr nah kennengelernt, wie ich finde. Das mag daran liegen, dass man mehr mit seinen eigenen Gedanken konkrontiert wird, weil er auf sich alleine gestellt ist. Dass der Kult-Kommissar mir ans Herz gewachsen ist, muss ich nicht mehr erwähnen, dafür habe ich schon zu oft die Bücher hier vorgestellt. In den Vordergrund gedrängt hat sich in dieser Geschichte aber auch Claire, die Frau an Dupins Seite. Ich finde sie so angenehm unkompliziert und doch empfinde ich sie als eine sehr starke Persönlichkeit. Wie sie mit der Beziehung, dem Job ihres Mannes und ihrem eigenen Leben umgeht, ist nennens-, wenn nicht gar bewundernswert. Auch ein heimlicher Star ist – wie immer – Nolwenn. Tolle Frau, eine Menge kluge Dinge kommen da aus ihrem Mund. Ich habe letztens in einer Bewertung gelesen, man bekäme bei Dupin den Eindruck, dass er sich wie ein Superheld aufspiele, der er nicht ist. Zum einen habe ich dieses Gefühl nicht, zum anderen finde ich, dass eigentlich Nolwenn die heimliche Superheldin der Bretagne ist – oder zumindest der Polizei dort. Dennoch macht der Kommissar natürlich das aus, was ich an den Krimis so mag. Dieser hier hat mir besonders gut gefallen, weil er neben der typischen Gelassenheit auch eine Menge Spannung bot und vor allem das letzte Drittel absolut durchdacht, plausibel und gut war. FAZIT Toller Krimi aus dem Herzen Concarneaus. Man sollte die vorhergehenden Bände meiner Meinung nach kennen, aber wenn man das tut, ist der achte Fall für Dupin ein wahrer Genuss – nicht nur in dramaturgischer, sondern auch in kulinarischer Sicht! 5 VON 5 BUCHHERZEN ♥♥♥♥♥ DANKE AN DEN VERLAG FÜR DAS REZENSIONSEXEMPLAR!
Endlich Teil 8 der Kommissar Dupin-Reihe. Auch dieser Band enthält alles was man aus der Reihe kennt, tolle Landschaften, tolles Essen, bretonische Mystiken, die mit der Weltgeschichte verbandelt sind und natürlich einen Mordfall, den wiedereinmal nur Dupin lösen kann. Diesmal wird direkt vor der Haustür, in Concarneau gemordet und es scheint einen Zusammenhang mit einem alten Roman zu geben. Was ist los in der High Society in der Bretagne? Wie immer tolles Buch, dass allerdings die Schwächen der Vorgänger aufweisst. Der Fall ist nicht so spannend und wird relativ schnell gelöst, alles in allem aber ein gewohnt gutes Buch
Das Pfingstwochenende steht bevor und obwohl sich Kommissar Dupin Schöneres vorstellen kann, als seine Schwiegereltern zu unterhalten, hätte er sich doch keinen Mord gewünscht, um die Sache zu umgehen. Doch der Mord an dem Arzt Chaboseau passiert sozusagen vor seiner Haustür. Plötzlich muss er zur Ermittlung Freunde und Bekannte befragen und ein ganzer Ort schaut gebannt auf das Ergebnis. Erschwerend kommt hinzu, dass seine Stammbelegschaft aufgrund von Renovierungsarbeiten in Ferien begeben hat und Dupin mit den zwei neuen Polizistinnen allein herumschlagen muss. Hatte er noch vor Jahren Schwierigkeiten mit den bretonischen Eigenheiten seiner Mannschaft, merkt er nun wie hilfreich vor allem Nolwenns Talente Aufklärung von Fällen sind. Für mich sind Kommissar Dupin-Romane ein Stückchen Urlaub. Die Verbrechen sind unaufgeregt und kein bisschen blutrünstig, zudem finden sie in der idyllischen Kulisse der Bretagne statt, also ist es immer ein wenig wie Urlaub. Zudem gehört Dupin nicht zu der hektischen Sorte von Ermittlern, auch wenn er einen enormen Kaffeekonsum an den Tag legt. Der Fall fällt Dupin diesmal wortwörtlich vor die Füße und es klingt fast wie der Beginn eines schlechten Witzes: Ein Arzt, ein Apotheker und ein Weinhändler…. Es dauert lange bis die Puzzlestücke sich zusammensetzen, zumal der Kommissar in der ersten Hälfte auf sich gestellt ist, da sein Faktotum Nolwenn eine Radtour durch die Bretagne macht und nicht alles wie gewohnt von ihrem Telefon aus organisieren kann. Ein großartiger Running Gag ist das Dupin immer wieder in Ruhepausen, die er zum intensiven Nachdenken nutzt, seinen Schwiegereltern begegnet und seine Schwiegermutter stets einen kleinen Seitenhieb über seine gemächlichen, müßigen Ermittlungsmethoden fallen lässt. Armer Dupin, dabei gibt er sich sichtlich Mühe, den Fall vor seiner Haustür so schnell wie möglich zu lösen. Schön war auch, dass Bannalec mit diesem Teil dem berühmten Schriftsteller Georges Simenon und seinem Maigret-Roman „Der gelbe Hund“ ein Denkmal setzt, denn dieser spielt ja in Concarnau und ebenfalls im Amiral. Er greift die Story auf und spinnt sie weiter, das animiert mich fast diesen Roman einmal selbst zu lesen. Auch diesmal war die Lektüre eine willkommene Atempause vom Alltag und niemand kann so herrlich das Blau des bretonischen Himmels beschreiben, wie Jean-Luc Bannalec. Der neuste Fall von Kommissar Dupin liegt schon auf meinem Nachttisch, aber ich hebe ihn mir für ein paar hektische Tage auf, wenn ich mal wieder ein Stückchen Urlaub am Meer nötig habe.
Als E-Book mit 208 Seiten gelesen. Es hat mich nicht vom Hocker gehauen.
Der Pluspunkt ist, dass die Geschichte im Sommer am Meer in der Bretagne spielt. Ansonsten war ich über lange Strecken gelangweilt von ermüdenden Ermittlungs- und Vernehmungsgesprächen, welche sich um äußerst langweilige geschäftliche Verstrickungen drehen in denen es um so “spannende" Themen wie Werften, Brauereien und Konservenfabriken geht. Dass ich das Buch nicht abgebrochen habe, liegt daran, dass es nur 208 Seiten lang ist und ich dachte, dass ich das schon irgendwie schaffe. Nach einem urplötzlichen Geistesblitz des Monsieur le Commissaire wird dann in den letzten ca. 20 Seiten die, meiner Meinung nach, abstruse Lösung des Falles präsentiert….ohne dass es hierzu vorher irgendwelche Entwicklungen oder Tendenzen in diese Richtung gegeben hätte. Nein, es kam einfach so, wie aus dem Himmel geplumpst. Für mich leider enttäuschend. Auch die Figur des Kommissars ist mir mittlerweile zu stereotyp. Oder warum muss es immer so sein, dass er sich mit seiner Freundin immer erst nach 1 Uhr morgens irgendwo zu einer sehr späten Mahlzeit trifft, aber ansonsten für ein Privatleben nicht zu Verfügung steht ?!? Wird langsam vorhersehbar und langweilig.
Routiniert geschriebener Bretagne-Krimi. Wie immer in der Reihe werden glaubhafte und angemessen tiefe Charaktere geboten. Die Lösung des Falles hätte für meinen Geschmack gern etwas weniger kurz und überraschend kommen dürfen. So war das sehr die plötzliche "Tante aus Amerika", die im letzten Moment alles aufklärt. Was ich als streckenweise störend empfand, war die Lobpreisungen der kulinarischen Höhepunkte. Das war mir diesmal einfach to much. Ansonsten ein runder Frankreich-Krimi.
Wieder ein tolles Buch
Ich liebe die Reihe. Die Natur, das Essen, die Menschen - die perfekte Sommerlektüre. Etwas Spannung und ganz viel Frankreich. Diesmal gilt einen Fall direkt vor Kommissar Dupins Haustür zu lösen. Dabei spielt eine alte Kurzgeschichte eine wichtige Rolle. Auch wird das Team des Kommissars größer.

Versuch gescheitert - erstmal keine Krimis mehr
Das war mein 1. Krimi, den ich seit Jahren gelesen habe - oder besser gesagt, lesen wollte. Schon kurz nach dem Mord wusste ich, dass ich raus bin. Nicht nur die vielen französischen Begriffe, Namen und Sprüche haben mich genervt, sondern auch die langweilige Storyline. Au Revoir!















